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Medipolis Handballarena in Jena

Was für eine Handball-Gala am Sonntag, den 28. Januar in der Sparkassenarena Jena.

Bestens organisiert von den fleißigen HBV’lern fand nacheinander ein Thüringenliga Meisterschaftsspiel sowie ein Bundesliga Freundschaftsspiel statt. Und wer da vermutet hätte, dass sich die Arena erst zum Spiel der stärksten Liga der Welt füllen würde, sah sich spätestens eine halbe Stunde vor Beginn der Thüringenliga Partie zwischen dem HBV Jena 90 und dem SV Hermsdorf gewaltig getäuscht, als sich erste Schlangen an den Kassen bildeten.

Um 14.00 Uhr dann eine beinahe proppenvolle Arena mit etwa 2000 Zuschauern, davon eine gehörige Abordnung aus dem Holzland, die vom ersten Anpfiff an für richtig geile Stimmung sorgte. Apropos Anpfiff, den vollführte das Thüringer Schiedsrichtergespann Max Nottrodt/Johannes Rudolph, die so eine begeisterte Kulisse auch noch nicht erlebt hatten, aber dennoch cool und allzeit regelkonform die 60 spannenden Minuten über die Bühne brachten. Neben der sicher rekordverdächtigen Zuschauerzahl für ein Spiel der höchsten Thüringer Liga, dürfte dem aufmerksamen Beobachter noch ein anderes Novum ins Auge gefallen sein, denn erstmals wurde eine Begegnung dieser Spielklasse mit einem Headset gepfiffen. Beide Schiedsrichter stehen mit diesem Hilfsmittel, das normalerweise den Schiedsrichtern ab der 2. Bundesliga vorbehalten ist, im ständigen Funkkontakt, was die Sache nach Aussage des ambitionierten Thüringer Gespannes „ungemein erleichtert“.

Noch Nachzutragen wäre der Spielausgang. Nach großem Kampf, aber auch einer gehörigen Portion Glück in den Schlusssekunden, gingen die Jenaer mit 32:31 von der Platte.

Lutz Pfefferkorn
Vorsitzender Schiedsrichterausschuss THV



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