|
Titel: Viertelfinale Beitrag von: Marco am 19.11.2006 - 00:13:46 06.01.2007 18:30
SV Fortuna Großschwabhausen - Post SV Gera [Sporthalle Grundschule Großschwabhausen] 07.01.2007 14:00 FSV Eintracht Eisenach - HV Spielzeugstadt Sonneberg [Jahnsporthalle Eisenach] 07.01.2007 14:00 ThSV Eisenach II - SV Hermsdorf [Werner Assmann Sporthalle Eisenach] 07.01.2007 14:30 Ernestiner SV Gotha - HSV Bad Blankenburg [Ernestinum Sporthalle Gotha] Titel: Viertelfinale Beitrag von: Marco am 07.01.2007 - 21:22:05 HP Bad Blankenburg
HSV Bad Blankenburg ist im Halbfinale im Thüringenpokal Ernestiner SV Gotha – HSV Bad Blankenburg 34:38 (14:17) Die Kurstädter ließen das neue Jahr nicht geruhsam angehen, sondern begannen mit einem 4-tägigen harten Trainingslager. Diese Belastung steckte der Mannschaft natürlich in den Knochen, zumal sie die letzte Trainingseinheit am Sonntagmorgen absolvierten und dann direkt nach Gotha fuhren. Trainer Steffen Schreiber wechselte auch das gesamte Spiel munter durch und jeder Spieler bekam seine Chance. Die Mannschaft um Kapitän Ronny Wiegand dankte es ihm und verließ die Ernestinum Sportstätte in Gotha als verdienter Sieger. Da zeitgleich Eisenach II Hermsdorf besiegte, kommt es nach der Auslosung zum Duell mit Eisenach, wobei der HSV Heimrecht genießt. Jedoch war es bis zum Sieg ein hartes Stück Arbeit für die Blankenburger, denn Gotha wollte unbedingt die erlittene Punktspielniederlage in der Kurstadt revidieren. So begannen sie auch und warfen nach wenigen Sekunden das 1:0. Der HSV, der ohne Ardan, Jäschke, Jahn sowie den erkrankten Korbel begann, zeigte sich zu Beginn in guter Spiellaune und drehte sofort das Ergebnis. Durch Tore von 3x Hellwig und 2x Oertel führte man bereits nach 5 Minuten 5:3. Meilahn mit einem schönen Tor vom Kreis erhöhte nach 6 Minuten bereits auf 6:3. Gotha wehrte sich tapfer und blieb im Spiel. Vor allem Oliver Beling narrte die Abwehr der Kurstädter ein um das andere Mal und erzielte sehenswerte Tore. So pegelte sich das Spiel auf den 3 Tore Vorsprung der Gäste ein. Halbzeitstand 17:14 für den HSV. Die 2. Halbzeit begann und Sabrsula warf sofort 2 Tore, wobei die Hausherren ihrerseits auch nicht schliefen und gut konterten. So entwickelte sich ein ansehnliches Spiel. Als unser eigentlicher Torschütze vom Dienst Ardan nach nur 33 Minuten zum 20: 17 traf, dachte die wiederum vielen mitgereisten Fans des HSV, dass ein sicherer Sieg eingefahren wird. Doch nun kamen wieder die gefürchteten schwachen Minuten der Blankenburger. In Unterzahl spielend sahen die Gäste sehr schwach aus und Gotha drehte das Spiel in nur 3 Minuten. Plötzlich führten die Hausherren mit 21:20. Diese Führung hatte 7 Minuten Bestand, ehe Ardan mit seinem Tor zum 25:24 die Fans wieder aufatmen ließ. Bis zum 34:33 in der 55. Minute durch Sternkopf stand das Spiel stets auf Messers schneide. Die Führung wechselte öfters und keine von beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Jetzt jedoch hatte der HSV die größeren Kraftreserven und das nötige Quäntchen Glück, das die Spielentscheidung brachte. Durch Tore von Sabrsula, Jäschke und Hellwig, die neben Sternkopf die besten Spieler auf HSV Seite waren, wurde in den letzten 4 Minuten noch ein klarer Sieg heraus geworfen. Nach diesem gewonnenen Spiel und der erfolgten Auslosung ist der HSV sehr optimistisch, das Endspiel zu erreichen und vielleicht erstmals in seiner Geschichte den Thüringenpokal in die Kurstadt zu holen. Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (7/2), Gäbler (1), Hanl (1), Hellwig (8/4), Jäschke (7), Meilahn (1), Meißner, Oertel (3), Reichmann, Sabrsula (8), Sternkopf (1), Wiegand (1). Titel: Viertelfinale Beitrag von: Marco am 07.01.2007 - 21:27:13 HP Eisenach
ThSV Eisenach erreicht durch 31:22 (17:12) über Hermsdorf Halbfinale im Thüringenpokal Regionalligist mühelos aus dem Pokal katapultiert ThSV Eisenach II - SV Hermsdorf 31.22 (17:12) Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg meisterte Oberligist ThSV Eisenach II im Viertelfinale des Thüringer Vereinspokals der Männer die Hürde Regionalligist SV Hermsdorf. Das Team vom Autobahnkreuz hatte zwar im Vorfeld signalisiert, der Schwerpunkt der Saison läge auf dem Klassenerhalt in der Regionalliga, in der Wartburgstadt ließen sie sich von den ThSV-Youngstern beim 31:22 (17:12) jedoch streckenweise vorführen. „Eine feine spielerische Leistung, die ich allerdings auch in dieser personellen Zusammensetzung erhofft hatte“, gestand ThSV-Zweitligacoach Hans-Joachim Ursinus, Augenzeuge der Partie. Hermsdorf wollte die 60 Pokalminuten als Vorbereitung für die Punktspiele nutzen. Kommenden Samstag kommt das Spitzenteam Saarlouis mit dem Ex-Eisenacher Danijel Grgic. Der Pokalauftritt unter der Wartburg konnte, selbst unter dem Aspekt, dass einige Stammkräfte fehlten, hierfür jedenfalls nicht Mut machen. Geradezu gelangweilt verfolgte die Bank das Geschehen ab Mitte der zweiten Halbzeit. Wahrlich keine Inspiration für das Personal auf dem Parkett! Die jungen Gastgeber indes sprühten vor Ehrgeiz, wollten in diesem ewig jungen Prestigeduell in Thüringen endlich mal wieder jubeln. Nahezu 250 beifallsfreudige Zuschauer hatten sichtlich Spaß. „Toll, wie uns die Zuschauer unterstützt haben. Besonderer Dank an unsere Trommler“, unterstrich Frank Ihl, der Coach des ThSV Eisenach II. In einer stabilen Abwehr mit zwei gut aufgelegten Torhütern sah er den Grundstock des Erfolges. Der in der 42. Minute eingewechselte Sven Luckert wehrte 4 Strafwürfe ab, vernagelte schier sein Gehäuse. „Wir bestätigten unsere nach oben zeigende Leistungskurve“, frohlockte Frank Ihl. Nach überstandener Verletzung empfahl sich Daniel Luther nachhaltig bei Hans-Joachim Ursinus. „Das gemeinsame Training erste und zweite Mannschaft trägt bei allen Früchte“, resümierte ein froh gelaunter Frank Ihl. Mit Andreas Nositschka, Till Riehn, Robert Weiß, Philipp Emmelmann und Adrian Wöhler standen fünf Akteure im Aufgebot, die am Abend zuvor beim ersten ThSV-Zweitligaheimsieg der Saison auch zum Einsatz kamen. Deren Spielanteile wurden beim Pokalauftritt tags darauf dementsprechend reduziert. Daniel Luther traf in der ersten Spielminute zum 1:0. Die Hausherren ließen nicht einmal mehr einen Gleichstand zu. Hermsdorfs Rückraum-Kanonier Ferenc Bergner wurde bestens abgeschirmt. Die Eisenacher kombinierten, von Till Riehn initiiert, schnell und präzise. Zu schnell für die Gäste, die Glück hatten, dass die Unparteiischen bei der rüden Attacke von Michael Schneider gegen den durchgebrochenen Torsten Laufer nicht die rote Karte zückten. Till Riehn verwandelte vom Punkt zum 7:3 (10.). Im Dreier-Pack schraubte Marcel Liebetrau den Vorsprung auf 13:6 (17.). Frühzeitig brachte Frank Ihl sämtliche Wechselspieler zum Einsatz, übernahm Daniel Wernicke die Aufgabe im rechten Rückraum. Robert Weiß ließ es aus dem linken Rückraum zum 16:10 krachen (25.). Unkonzentriert und mit unpassenden Lösungen kam der ThSV Eisenach II aus der Kabine. „Diesen kleinen Hänger beseitigten wir aber rasch“, resümierte Frank Ihl. Nach dem 18:14 (37.) trumpften nämlich die Eisenacher prächtig auf. Nur wenn Hermsdorfs Stefan Riedel anruckte, drohte dem ThSV-Kasten etwas Gefahr. Zu wenig, um das junge ThSV-Team auch nur annähernd in Verlegenheit zu bringen! Mit gutem Auge legte Till Riehn zu Marcel Liebetrau am Kreis ab, der mühelos das 20:14 markierte (40.). Sven Luckert sorgte mit zwei parierten Strafwürfen für zusätzlich Dampf. Der wieder auf das Parkett zurückgekehrte Daniel Luther drehte mächtig auf. Gegen seine Würfe war kein Kraut gewachsen. Er schraubte das Torpolster für seine Farben auf 26:18 (49.). Ein raffinierter Schlagwurf von Robert Weiß zischte zum 29:19 ins Netz (57.). Philipp Emmelmann, mit mehr Licht als Schatten auf Linksaußen aufwartend, vollendete in Kempa-Manier zum 31:21 (60.). Norman Kietzmann verhinderte mit seinem Treffer in den letzten Sekunden die 10-Tore-Niederlage für den höherklassigen Gast. „Die Erfolgsserie wollen wir auch am kommenden Wochenende um Punkte fortsetzen“, blickt Frank Ihl schon einmal voraus. Dann geht es in Eisenach erneut gegen Hermsdorf; allerdings gegen die Zweite! ThSV Eisenach II: Nositschka, Luckert (ab 42.); Schiffner (1), Luther (8), Laufer (5), Marx, Wernicke, Riehn (4/3), Liebetrau (5), Weiß (5), Emmelmann (1), Wöhler (2) SV Hermsdorf: Liebelt, Passarge; Kietzmann (3), Nowak (4), Riedel (5/2), Schneider (3), Heilwagen (1), Wzeha (3), Bergner (2), Herzig (1) Zeitstrafen: ThSV II 9 x 2 Min. – Hermsdorf 3 x 2 Min. Siebenmeter: ThSV II 3/3 – Hermsdorf 6/2 Schiedsrichter: Dähne/Jakob (Gera/Vieselbach) Zuschauer: 250 Titel: Re: Viertelfinale Beitrag von: renault367 am 08.01.2007 - 09:26:44 TLZ vom 07.01.07 Lokalteil Weimar
Fortunen, Ihr seid die Champions! Wurfgewaltig: Wieder gelingt es dem Handball-Landesklassisten Fortuna Großschwabhausen, einen Oberligisten in die Knie zu zwingen. SV Fortuna Großschwabhausen - Post SV Gera 24:22 (11:10) Großschwabhausen/Apolda. (tlz/mj/wh) Die Landesklasse-Handballer von Fortuna Großschwabhausen überraschen erneut im Pokal: Mit einem 24:22 gegen Post Gera werfen sie den nächsten Oberligisten aus dem Rennen. In der prallgefüllten Halle war die Stimmung erstklassig. Die Anfangsphase war ausgeglichen: Fortuna kombinierte sicher, doch beide Abwehrreihen waren höchst konzentriert, so dass es nach zehn Minuten erst 4:5 stand. Ein Zweiklassenunterschied war nicht zu erkennen. Post versuchte es mit schnellen Angriffen, die von der aggressiv und konzentriert stehenden Abwehr aber geschickt unterbunden wurden. Leichte Unsicherheiten auf beiden Seiten ließen nur wenige Chancen zu. Die starken Mittelmänner immer wieder mit Druck, so dass die Außen - allen voran Robert Neumann - gut in Szene gesetzt wurden. Nun nahm das Spiel Fahrt auf: Nachdem die Fortunen einem Zweitore-Rückstand hinterhergelaufen waren, konnte erstmals durch wachere und konsequentere Spielweise mit dem 9:8 eine Führung bejubelt werden (26.), beim 11:10 war Halbzeit. Die Geraer schienen kein richtiges Mittel gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Fortunen zu finden. Immer wieder verhinderten kleinere Fehler und Nachlässigkeiten Tore, nach 41 Minuten stand es gerade einmal 15:15. Finaler Countdown Jetzt fieberten die Zuschauer dem finalen Countdown entgegen. Doch plötzlich wirkte das Team des Trainers Dirk Heinemann verunsichert, so dass es trotz Überzahlspiels nach 51 Minuten 18:19 stand. Durch Kampf und vielleicht ein bisschen mehr Fortune wurde mit dem 21:21 der erneute Ausgleich gefeiert. Es wurde lauter, was die Spieler regelrecht beflügelte. Der junge Torhüter Thomas Dittrich parierte mutig wichtige Bälle mit Kopf und Schulter. Zwei Minuten vor Schluss wurde erneut Neumann gut in Szene gesetzt - er behielt die Nerven, so dass Maik Wichmann eiskalt aus dem Rückraum abziehen konnte, zur Vorentscheidung. Mit der Schlusssirene lagen sich die Spieler in den Armen: "We are the champions" dröhnte es aus den Lautsprechern: Champions sind sie mit diesem dritten Pokalsieg gewiss, jetzt ist alles möglich. Nun hat Fortuna erneut Heimvorteil gegen den Oberligisten HV Sonneberg. Titel: Re: Viertelfinale Beitrag von: Schwede am 08.01.2007 - 11:36:24 Thüringenpokal Viertelfinale
Samstag, den 06.01.2007 Begegnung: SV Fortuna Großschwabhausen - Post SV Gera Endstand: 24:22 Halbzeit: 11:10 Post mit Zuschauerrekord gestoppt ….. Die besten Plätze waren schon lange in der proppevollen Sporthalle besetzt, der GSC-Fanclub hatte sich eingestimmt und spitzenmäßig vorbereitet sowie die Halle ideenreich verziert. Auf einem Plakat stand geschrieben, was sich später als Wahrheit entpuppen sollte: „Hermsdorf war der 3. Streich und der 4. folgt zugleich“ !!Und dann ging wirklich die Post ab, aber für die Fortunen !!! Das Geraer Oberligateam ging standesgemäß mit 1:0 in Führung. Da zeichnete sich schon ab, dass der Schlüssel zum Erfolg sein wird, die gefährlichen Geraer Rückraumschützen in den Griff zu bekommen, was dann auch mit zunehmender Spielzeit immer besser gelang. Nachdem der für den verletzten Roy Krumbholz im Tor diesmal in seiner Feuertaufe stehende Thomas Dittrich bei den ersten beiden Gästetreffern noch Pech hatte, steigerte auch er sich phänomenal und wurde zum Turm in der Schlacht. Die Fortunen hatten in der 1. Halbzeit nicht gerade Zielwasser getrunken, was die 13 Fehlwürfe !!!! mehr als verdeutlichen. Die Abwehr aber stand zusehends sicherer und agierte sehr beweglich. Die Gäste mussten die Führung erstmals beim 10:9 in der 27. Minute abgeben und zu diesem Zeitpunkt stand die Halle schon Kopf. Die Zuschauer feuerten die Fortunen frenetisch an und witterten schon die nächste Sensation. Die Seiten wurden mit der verdienten 11:10-Fortunenführung gewechselt. Danach ging es spannend und abwechslungsreich in der temporeichen Partie weiter. Die Fortunen verteidigten die knappe Führung mit allen Mitteln bis zur 41. Minute, mussten aber dann mit dem 15:15 den Ausgleichstreffer hinnehmen. Das Spiel kostete viel Kraft, aber man war mit der Maßgabe ins Spiel gegangen , das Spiel bis in die Schlussphase offen zu halten, um dann wieder mit den größeren Kraftreserven den entscheidenden Vorteil auszuspielen und zu nutzen. Die „Postler“ legten zwischen der 41. und 51. Minute einen Zwischenspurt zum 20:18 ein, aber die Fortunen ließen sich davon nicht beeindrucken und kämpften mit großen Siegeswillen weiter. Dann wieder Dramatik pur . Den Fortunen gelangen 3 Treffer zur 21:20-Führung in Folge (54. Minute) und beim Spielstand von 22:22 nur 3 Minuten später vergab man dann prompt einen Siebenmeter. Aber auch davon zeigte man sich völlig unbeeindruckt. Thomas Dittrich im Tor war in den letzten Minuten einfach unbezwingbar und 30 Sekunden vor Spielende gelang den Fortunen der alles entscheidende Treffer zum 24:22 Endstand. Unbeschreibliche Szenen auf und neben dem Spielfeld ließen nach Abpfiff auch diesen Pokalkrimi zum unvergessenen Erlebnis für alle Anwesenden werden. Mit dem Einzug ins Halbfinale hat man sich einen wunderschönen Traum erfüllt und zugleich den größten sportlichen Erfolg im Männerbereich erreicht. Glücksgöttin Fortuna meinte es bei der Auslosung der Halbfinalpaarungen mit Fortuna auch diesmal wieder gut und bescherte uns ein weiteres Heimspiel. Am 17. oder. 18.2.07 kämpft man in eigener Halle um den Einzug ins Finale. Gegner ist dann das Spitzenteam des Oberligisten HV Sonneberg, die gegen die Landesklassevertretung von Eintracht Eisenach in deren Halle in das Halbfinale einziehen konnten. Fortuna spielte mit: Thomas Dittrich, Christian Raab im Tor, Robert Neumann 7, Maik Wichmann 5, Mark Wichmann 4 (1), Christian Wessely 3 (2), Jörg Heineman 2, Michael Zufelde 1, Sascha Heinemann 1, Martin Ehm 1, Jens Winter, Marcel Hänsgen, Steve Sachse, Patrick Engemann 7m: Fortuna 3/5 Gera: 2/2 Strafminuten: Fortuna 4x2 Min. Gera 5x2 Min. Titel: Re: Viertelfinale Beitrag von: Schwede am 08.01.2007 - 11:59:38 Handball: Fortunas dritter Streich
GROSSSCHWABHAUSEN/APOLDA (kbe). Was für ein Coup: Die Großschwabhäuser Handballer warfen tatsächlich den dritten Oberligisten aus dem Landespokal und stehen im Halbfinale. Das erreichten auch die Apoldaer Frauen. Die Handballer von Fortuna Großschwabhausen genießen scheinbar den uneingeschränkten Segen ihrer Namensgeberin. Bereits zum dritten Mal traf der Landesklasse-Spitzenreiter im Pokal auf einen Oberligisten - und ließ deren Titelträume zerplatzen wie eine Seifenblase. Standesgemäß gingen die Gäste vom Post SV Gera zunächst 0:1 in Führung. Doch die Fortunen hielten ihr Versprechen, die zahlreich erschienene Fangemeinde mit einem spannenden Spiel zu belohnen. Temporeiche Angriffe der Geraer parierten sie mit einer sicheren und agilen Abwehr, wodurch sie bereits zur Halbzeit 11:10 führten. In ständigem Wechsel rangen beide Mannschaften um jedes Tor, doch keiner konnte sich absetzen. Erst in den letzten 30 Sekunden gelang den Fortunen der entscheidende Treffer zum 24:22. Erheblichen Anteil daran hatte Torhüter Thomas Dittrich, der seine Feuertaufe mit Bravour bestand. Als lebende Mauer machte er den Geraern das Leben schwer. Mit dem Sieg qualifizierten sich die Fortunen für das Halbfinale, wo sie auf den nächsten Oberligisten treffen: HV Sonneberg. TA 07.01.07 Titel: Re: Viertelfinale Beitrag von: Schwede am 08.01.2007 - 19:00:00 Homepage Gera
POKAL- AUS in Großschwabhausen für Post Handballer SV Fortuna Großschwabhausen (LK) - Post SV Gera (OL) 24 : 22 ( 11: 10 ) Am Samstag reisten die Posthandballer zum THV- Pokal Viertelfinale nach Großschwabhausen. Eine von der Papierform her klare Angelegenheit für den Oberligisten, spielt doch Großschwabhausen zwei Klassen tiefer in der Landesklasse 3. Nimmt man jedoch die momentane Situation beider Mannschaften im laufenden Spieljahr dann relativiert sich das Bild. Der Gastgeber in den Punktspielen bisher ungeschlagen mit dem klarem Ziel Aufstieg in die Landesliga und zwei Pokalerfolgen gegen Oberligisten (Erfurt und Hermsdorf II) schwimmt momentan auf einer Welle des Erfolgs. Die Gäste aus Gera hingegen befinden sich nach einem guten Start ihn die Saison momentan in einem sportlichen Tief und können alles andere als selbstbewusst in so einen Pokalfight gehen. Allen war klar das wird ein ganz enges Spiel und nur wenn es den Spielern um Trainer Waldenburger gelingt eine Leistungssteigerung nachzuweisen kann man dieses Spiel gewinnen. Mit diesem Willen und Kampfgeist gehen die Gäste auch in das Spiel. Die Abwehr steht gut und man geht mit 2:0 in Führung. Doch schon in dieser Anfangsphase versäumt es die Post sich abzusetzen, um die nötige Ruhe einziehen zu lassen in Spiel. Viele ausgelassene Chancen im Angriff und einfache Fehler im Spielaufbau lassen den Gastgeber immer auf Schlagdistanz. Zwar führen die Gäste bis zum 8:6 ständig doch allmählich baute man den Gastgeber auf. Beim 11:9 erstmals zwei Tore Führung für Großschwabhausen und mit 11:10 geht es in die Kabine. Allen ist klar der Weg zum Sieg führt nur über eine Steigerung im Angriffsspiel. Doch leider knüpften die Postler nahtlos an das schwache Angriffsspiel der ersten 30 Minuten an. Zudem stand die Abwehr nicht mehr so sattelfest wie die ersten Minuten und so war es nicht verwunderlich, das der Gastgeber bis Mitte der zweiten Halbzeit ständig in Führung liegt. Kämpfgeist und Siegeswille hingegen kann man den Geraern nicht absprechen. Durch diesen kommt man auch zurück ins Spiel und ist beim Spielstand von 16 :16 wieder auf Augenhöhe. Jetzt kann man das Spiel für sich entscheiden. Bis zum 21:19 liegen dann auch die Gäste ständig mit ein / zwei Toren in Führung. Doch die nach wie vor bestehende Abschlussschwäche vorm gegnerischen Tor verhindert den Sack zuzumachen. Und so kommt es wie es kommen muss. Großschwabhausen gelingt in den Schlussminuten der Ausgleich, die Halle erwacht endgültig und peitscht ihre Mannschaft nach vorn. 58. Minute- zeigt die Hallenuhr- 22:22 der Spielstand und die Gäste im Angriff. Wieder gelingt es nicht einen Angriff in dieser Phase erfolgreich abzuschließen. Der Gastgeber hingegen macht es besser und geht mit 23:22 in Führung. Noch 45 Sekunden sind zu spielen, die Gäste gehen zur Manndeckung über und kassieren das 24:22. Die Entscheidung. Glückwunsch nach Großschwabhausen für einen letztendlich verdienten Sieg ! Der Post SV Gera spielte mit: P. Nedved, Ch. Szlapka, L. Möbus --- K. Krech (7 Tore), M. Grützbach (7), S. Teichmann, D. Botor (4), E. Pfeifer, J. Mühlberg (1), St. Haupt, A. Schnöd (2), M. Seime (1) und D. Wiesner. Titel: Viertelfinale Beitrag von: Marco am 10.01.2007 - 00:58:27 HP Gotha
Nicht schlecht für den Anfang Ernestiner SV Gotha - HSV Bad Blankenburg 34:38 (14:17) Im ersten Pflichtspiel des Jahres schlugen sich die Gastgeber gegen den Favoriten recht wacker. Deutlich besser positioniert als bei ihren letzten Auftritten wahrten sie bis kurz vor Ende die Chance zum Halbfinaleinzug. Ohne Wandtke, Adam, Schneider, Gewalt und Steinbrechers verfehlten sie diesen noch knapper, als es das Ergebnis aussagt. Bis zum 31:31 war alles möglich. Manko in der entscheidenden Phase: Trotz serienweise anspornender Paraden von Schlussmann Mike Scheerschmidt brachten es Stegner & Co nicht auf die Reihe, den Führungstreffer zu landen. So konnte Bad Blankenburg nochmal nachlegen und seine in Scharen angereisten Fans zufrieden stellen. Titel: Viertelfinale Beitrag von: Marco am 12.01.2007 - 21:46:27 HP Eintracht Eisenach
FSV Eintracht Eisenach - HV Spielzeugstadt Sonneberg 26:35 (11:20) Das Landespokal-Viertelfinale war für die Eintracht-Männer das bisherige Spiel aller Spiele, keiner konnte bis dato einen Pflichtspielvergleich gegen eine Männer Oberligamannschaft für sich verbuchen. Noch am Vorabend stand die Begegnung aufgrund von Besetzungsproblemen kurz vor der Absage jedoch stellten sich einige Spieler trotz eigentlicher Abstinenz kurzfristig und mannschaftsdienlich zur Verfügung. Entsprechend motiviert ging die am Vortag so arg gebeutelte aber nun auch wieder ausgeglichener besetzte Mannschaft ins Rennen. Oberligist HV Spielzeugstadt Sonneberg hatte ebenfalls den Ausfall von Spielern zu beklagen, konnte dies aber freilich besser kompensieren als wir. Die ersten 20 Minuten verliefen ganz nach dem Geschmack der Eisenacher Männer, zeigten sie sich zumindest im Spielstand auf Augenhöhe mit den großgewachsenen Sonnebergern und sorgten für einen offenen Schlagabtausch bis zum 6:6 (12.) und 10:12 (19.). In den folgenden Minuten bis zur Pause musste die Mannschaft jedoch noch kräftig einstecken, da der enorme Kraftaufwand der Auftaktphase und die 60 Minuten des Vortages für Unkonzentriertheiten sorgten und somit die Konterwelle der Sonneberger noch für einen deutlichen 11:20 Pausenstand sorgte. Allein die ersten besagten 20 Minuten waren für die Mannschaft ein riesiger Erfolg aber was die zweite Halbzeit noch zu bieten hatte erfreute und erstaunte jeden noch mehr. Zwar setzte sich Sonneberg mehrfach noch deutlicher ab (13:24; 38. min.), jedoch konnte man sich immer wieder auf ein freundlicheres Ergebnis herankämpfen 18:24. Zur letzten Auszeit beim 23:35 (56.) setzte man sich das Ziel die Tordifferenz einstellig zu gestalten, was Dank einer letzten Attacke zum Endstand von 26:35 sogar noch erreicht wurde. Glücklich mit diesem Ergebnis zeigten sich zum Schluss alle Beteiligten, Sonneberg ob des Erreichens des Halbfinales und Eintracht wegen des für Ihre Verhältnisse guten Spieles und überschaubaren Ergebnisses. Die Eintracht Männer müssen aber noch nicht alle Pokalhoffnungen streichen, es ist zwar nur der Bezirkspokal aber immerhin ist hier noch alles möglich und vor allem alles in eigener Hand. Es spielten: P.Kallensee, G.Frank; M.Otter (2), A.Loske (4), V.Schrader, S.Rahe (1), S.Pickardt (5), R.Matzke (5), S.Loske (3), M.Tube (6) 7m: Eintracht 0; Sonneberg 6/4 2min: Eintracht 5; Sonneberg 0
Powered by SMF 1.1.4 |
SMF © 2006, Simple Machines LLC
Joomla Bridge by JoomlaHacks.com |