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Titel: 18. Spieltag Beitrag von: Marco am 22.04.2007 - 17:31:30 21.04.2007 16:00
TSV Motor Gispersleben - Thüringer HC III [Sporthalle Bukarester Straße Erfurt] 21.04.2007 16:00 HSV Apolda 1990 - HBV Jena 90 [Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda] 21.04.2007 16:00 SV Aufbau Altenburg - LSV Ziegelheim [Sporthalle Goldener Pflug Altenburg] 21.04.2007 16:00 TSG Ruhla - 1. SSV Saalfeld 92 [Sporthalle Bermbachtal Ruhla] 21.04.2007 16:00 HSG Nordhausen - HSV Weimar [Ballspielhalle Nordhausen] Titel: 18. Spieltag Beitrag von: Marco am 23.04.2007 - 10:17:22 TLZ Eisenach 23.04.2007
Punkte, Bronze und neue Trikots TSG Ruhla - 1. SSV Saalfeld 92 25:14 (11:8) Ruhlas Handball-Damen beendeten die Oberligasaison mit einem ungefährdeten 25:14 (11:8) Sieg über Saalfeld und sicherte sich den dritten Tabellenplatz. Beachtlich ist dies, weil die TSG mit dem kleinsten personellen Aufgebot der letzten Jahre die Serie bestritt. Die Saalfelderinnen waren nicht als wehrloser Punktlieferant nach Ruhla gekommen. Um allen Eventualitäten beim Klassenerhalt aus dem Weg zu gehen, mussten sie mindesten einen Punkt holen. Entsprechend engagiert traten sie auf. Ruhla konnte sich zunächst auf Torhüterin Ramona Karn verlassen. Sie trug wesentlich dazu bei, dass Saalfeld eine schwache Torausbeute hatte. Nach dem 4:1 (12.) kam nicht die erhoffte Sicherheit auf. Die ehrgeizigen Gäste glichen auch dank ihrer guten Torhüterin zum 6:6 (22.) aus. Nach einer TSG-Auszeit erkämpften sich die Gastgeberinnen den Drei-Tore-Pausenvorsprung. Im zweiten Abschnitt konnten die Ruhlaer Fans das Spiel etwas gelassener verfolgen. Vier Tore in Folge zum 15:8 (40.) stellten die Weichen. Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr, obwohl die Gastgeberinnen weiter mit ihren Torchancen (vier ausgelassene Strafwürfe !) sündigten. Zehn Minuten vor Schluss war der Vorsprung auf zehn Treffer (22:11) angewachsen. Großen Bahnhof gab es vor der Begegnung. Landtagsabgeordneter Gustav Bergemann, Bürgermeister Mario Henning und Ohra-Hörselgas Marketingchef Jörg Schlothauer übergaben offiziell die Multifunktionshallenanzeigenanlage. Zudem überreichte Schlothauer vom Sponsor Ohra-Hörselgas der Oberligamannschaft einen Satz Trikots. TSG Ruhla: Karn, Henning, Möller (4), Antje Gebhardt (4), Mischke (4/3), Göpfert (4), Erbe (3/2), Lochner (3), Arndt (2), Schmidt (1), Brenner, Reckenbeil. Titel: 18. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.04.2007 - 20:09:28 HP Altenburg
Aufbau Frauen erreichen bisher beste Oberligaplatzierung SV Aufbau Altenburg - LSV Ziegelheim 29:27 (12:15) Es war ein schwaches Spiel beider Mannschaften, obwohl die Motivation mit einen Doppelpunktgewinn die Saison zu beenden, bei beiden Teams durchaus erkennbar war. Während Ziegelheim die erste Halbzeit dominierte, zeigte Aufbau vor allem in Hälfte zwei bessere Kondition und sicherte sich am Ende doch verdientermaßen den dritten Sieg in dieser Spielzeit gegen den Derbygegner. Doch nun zum Spiel: Ziegelheim agierte von Beginn an sehr aufmerksam, stand im Abwehrverband sicher und schaffte es im Angriff durch viel Bewegung ohne Ball die Abwehr der Gastgeberinnen ein ums andere Mal zu knacken. Vor allem gegen die Würfe von Rückraummitte Mady Wurzer fanden die Altenburger kein Mittel. Mitte der ersten Halbzeit damit die verdiente 6-Tore-Verführung für Ziegelheim. Doch Aufbau steckte nicht auf, kämpfte sich 5 Minuten vor der Halbzeitpause noch einmal auf drei Tore heran und hielt die Partie damit noch offen. Nach der Halbzeit vorerst kaum Veränderungen. Ziegelheim wirkte sowohl im Angriff als auch in der Abwehr sicher und sehr konzentriert. Aufbau agierte dagegen weiterhin mit enorm vielen technischen Fehlern und zerstörte sich hart erarbeitete Ballgewinne meist selbst. Doch mit dem Wechsel der Torhüterposition auf Seiten der Gastgeber sollte ich schlagartig einiges ändern. Aufbau begann nun das in der Saison meist sicher aufgetragene Konterspiel in Gang zu setzen und schaffte beim 19:19 erstmals wieder den Ausgleich. Und nun drohte die Partie ganz zu Gunsten der Skatstädter zu kippen. Ziegelheim wurde nervös und musste konditionell an seine Grenzen gehen um das Tempo der Heilmann/Linke - Schützlinge mit zu gehen. Aufbau steigerte sich zu einer ansehnlichen Mannschaftsleistung in der alle Spielerinnen gleichermaßen Tore erzielen konnten. Nur die an diesem Tag wieder bestens aufgelegte Claudia Voigt hob ihre gute Saisonleistung mit 9 Toren noch einmal extra hervor. Aufbau ging nun Schritt für Schritt den Weg zum Sieg und spielte sich in einen Rausch. Selbst als es zum Ende der Partie nur noch ein Tor für die Skatstädterinnen war, dass sie von den Gegner entfernte und Ziegelheim noch einmal mit der offensiven Abwehr reagiert, schien das Team wenig begeistert und meisterte auch diese Situation. Die Freude nach Abpfiff des Spieles war überwältigend, denn eine solche Platzierung der Frauen Oberliga Mannschaft hatte es seit dem Beitritt zum SV Aufbau Altenburg noch nicht gegeben. Unter dem frenetischem Jubel der rund 400 Anwesenden Zuschauer verabschiedeten sich beide Teams in die Sommerpause. Doch vielleicht schaffen es die Altenburger eine solche gute Saison auch nächstes Jahr nach der wohlverdienten Pause zu bestätigen. Aufbau spielte mit: Wodrich, Krämer, Gerth, Ehrlich, Voigt, Dietrich, Arnold, Rudolph, Mahnstein, Diener, Rolle, Böhme, Kampa und Rexin Titel: 18. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.04.2007 - 20:15:48 HP Thüringer HC
Noch rechtzeitig aufgewacht TSV Motor Gispersleben - Thüringer HC III 15:15 (8:6) Zum letzten Punktspiel in der Oberliga hatte die 3.Frauenmannschaft einen kurzen Weg zum Derby in Gispersleben. Für die Heimmannschaft ging es um alles. Abstieg oder Verbleib in Thüringens höchster Liga. Am Ende trennten sich beide Teams leistungsgerecht 15:15 (8:6). Das Spiel begann auch so. Gispersleben machte mächtig Druck und und so stand es nach 15 Minuten 8:2. Die zahlreich erschienen THC-Fans trauten ihren Augen nicht, die dritte Frauen schien noch in der Kabine zu sein. So langsam aber wurde man wach und verkürzte zum Halbzeitstand von 8:6. Die zweite Halbzeit begann wieder mit Sturm und Drang seitens der Gastgeber, welche auf drei Tore Vorsprung davon zogen. In diesem manchmal zu kampfbetonten Spiel setzten sich aber die taktischen Maßnahmen des Trainers, Gisperslebens beste Werferin Manndeckung zu nehmen und die individuelle Klasse einiger THC Damen durch. Der THC ging in Führung, Gispersleben blieb dran, kämpfte bis zum Schluss. Am Ende hieß es 15:15. Erfolgreichste Werferin des THC, Anne Kurstedt mit 8 Treffern. Wir hoffen und wünschen uns in der nächsten Saison wieder mit Thüringens besten Oberliga-Frauenmannschaften messen zu können. Von uns aus Dank an die Mannschaft und all jene die dazu beigetragen haben, dass die Klasse gehalten wurde, denn es gab Zeiten, da sah es nicht so aus. Titel: 18. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.04.2007 - 20:21:48 HP Ziegelheim
SV Aufbau Altenburg - LSV Ziegelheim 29:27 (12:15) Auch im dritten Kreis-Derby der diesjährigen Saison schafften die LSV-Frauen keinen Sieg gegen die Aufbau-Damen. Vor erneut lautstarker Zuschauerkulisse stand vor allem das Prestige im Vordergrund, denn punktemäßig ging es für beide Teams eigentlich um gar nichts mehr. Fast 40 Minuten sah es dann auch nach einem Ziegelheimer Sieg aus, ehe die Gäste eine Tempoverschärfung von Altenburger Seite nicht mehr mitgehen konnten und am Ende knapp unterlagen. Ziegelheim startete konzentriert im Angriff, das Rückraumtrio Grit Geilen, Mady Wurzer und Isabel Tausch machte gehörig Betrieb und dividierte die Aufbau-Abwehr ein ums andere Mal auseinander. Mady Wurzer entwickelte sich zum Dreh- und Angelpunkt, zog entweder blitzschnell selber ab oder setzte ihre Mitspielerinnen gekonnt ein. Und auch in der Deckung agierten die Gäste sehr beweglich und ließen die Skatstädterinnen nur wenig zur Entfaltung kommen (6:2, 10.). Mit Ausnahme eines kleinen Hängers Mitte der ersten Hälfte (7:6, 14.) dominierten die Ziegelheimerinnen die Partie und erzwangen nach 20 Minuten die Altenburger Auszeit (11:6). Bis zur Pause hielten die Gäste aber einen relativ sicheren Vorsprung, obwohl sie sich nun zunehmend schwerer taten gegen die aggressivere Aufbau-Abwehr. Nach dem Seitenwechsel blieb der LSV zunächst am Drücker (18:14, 37.), musste dann jedoch zweimal kurz hintereinander durch Strafzeiten in Unterzahl antreten. Dazu gesellten sich immer deutlichere Ermüdungserscheinungen. Die Laufbereitschaft im anfangs so beweglichen Deckungsverband ließ sichtlich nach. Vorn scheiterten die Gäste an der eingewechselten Torfrau oder am Pfosten. Die Altenburgerinnen verschärften ihr Tempo und starteten druckvolle Gegenstöße. Den 17:19-Rückstand (42.) drehten sie dadurch zur 24:21-Führung (53.). Zwar versuchten die LSV-Mädels mit offensiver Manndeckung in der Schlussphase noch einmal alles, schafften sogar dreimal den Anschlusstreffer. Aber die Entscheidung besorgten schließlich die Aufbau-Frauen wenige Sekunden vor Abpfiff. Mit einer gemeinsamen Sektrunde besiegelten dann beide Mannschaften des Landkreises das Ende der diesjährigen Oberliga-Saison. LSV: Welker; Schmelzer (1), I. Tausch (4), Petzold, Federau, Wurzer (10), Weidauer (4), Geilen (8), Wagner, Dittrich, Werrmann Strafwürfe: Aufbau 6/4, LSV 5/5 Strafminuten: Aufbau 6, LSV 6 Schiedsrichter: Heinzmann/Merten (Ilmenau/Langewiesen) Titel: 18. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.04.2007 - 20:41:47 TA Nordhausen 24.04.2007
Nur zwei Tore fehlen HSG zu Bronze HSG Nordhausen - HSV Weimar 26:27 (12:17) Eine starke Saison in der Handball-Oberliga ging am Sonnabend für die Frauen der HSG Nordhausen mit einer starken Leistung zu Ende. Und dennoch blieb sie ohne Happy End. Das wäre der Bronzeplatz gewesen. Doch dazu fehlten am Ende zwei Tore. Nach einem sehenswerten letzten Spiel unterlag das HSG-Team zu Hause dem Titelverteidiger HSV Weimar mit 26:27 Toren und blieb damit auf dem undankbaren vierten Tabellenplatz. Weimar aber jubelte: Endlich wieder ein Sieg in Nordhausen, nachdem man in den letzten beiden Jahren immer nur zu Unentschieden gekommen war. Es war ein Spiel zweier zu allem entschlossenen Mannschaften. Nordhausen wollte trotz der Verletzungsmisere alles versuchen, um mit einem Sieg doch noch auf den dritten Tabellenplatz vorzustoßen, Weimar ging es um die Verteidigung des zweiten Platzes. Bei einer Niederlage wäre man hinter Nordhausen zurückgefallen. Diese Konstellation sorgte bei beiden Mannschaften zunächst für eine völlig unterschiedliche Verfassung. Nordhausen wirkte übermotiviert, agierte hektisch und nervös. Die Gäste hingegen traten sehr selbstbewusst auf, spielten von Beginn an mit viel Übersicht und nutzten die Fehler der Gastgeberinnen. 6:1 führte Weimar bereits nach wenigen Minuten, man musste um die HSG-Frauen fürchten. Nach diesem ernüchternden Auftakt fand sich aber die HSG, kam über den Kampf mehr und mehr auch zu gutem und sicherem Spiel. Vom Willen her war Nordhausen sogar leicht überlegen und kam bis auf 5:7 heran, steckte dann einen erneuten 5-Tore-Rückstand weg und war beim 11:13 wieder auf Tuchfühlung. Hätte man alle sich bietenden Chancen besser genutzt, wäre sogar der Ausgleich möglich gewesen. In dieser Hinsicht waren die Gäste abgeklärter. Und so konnten sie sich bis zum Pausenpfiff doch wieder bis auf 17:12 absetzen. Die HSG-Frauen ließen den Kopf nicht hängen, schworen sich noch einmal ein. Und die Mannschaft ergriff sofort die Initiative, verkürzte auf 14:17. Weimar blieb jedoch cool, ließ zunächst nicht mehr zu und hielt Nordhausen bis zum 19:15 auf Distanz. Dann aber schien sich eine Wende anzubahnen. Fünf Tore in Folge für die HSG, und mit 20:19 erstmals die Führung im Spiel. Doch Weimar schlug zurück. Auch begünstigt durch das Auslassen weiterer guter Chancen durch die Nordhäuserinnen, holten sich die Gäste die Führung zurück und zogen mit 22:20 in Front. Verbissen wurde nun auf beiden Seiten weiter um jeden Treffer gerungen. Nordhausen ließ sich zwar nicht mehr abschütteln und suchte bis zuletzt seine Chance, aber der HSV gab die Führung nicht mehr aus der Hand. Die bessere Chancenwertung sprach für die Gäste. Allein vier nicht verwandelte Siebenmeter waren letztlich zu viel. Natürlich war man über die verpassten Chancen geknickt, aber dann gewann doch die Freude über eine insgesamt tolle Saison die Oberhand, und man ließ sich die von einer Nordhäuser Pizzeria gespendeten Pizzen schmecken. HSG: Brodhuhn/Schmidtke - Gießler (1), Mohrig (6), Böttcher (3), Weber (6), Kohl (4), Langhorst, Kwella (6), Grob.
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