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Titel: 2. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.09.2007 - 00:58:52 22.09.2007 16:30
SV Thuringia Königsee - SV Hermsdorf II [Sporthalle Am Schiefer Königsee] 22.09.2007 17:30 LSV Ziegelheim - SG Erfurt/Bad Langensalza [Wieratalhalle Ziegelheim] 22.09.2007 18:30 SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - HSV Apolda 1990 [Nessetalhalle Goldbach] 22.09.2007 19:00 HSV Ronneburg - SV T&C Behringen/Sonneborn [Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg] 22.09.2007 19:00 ThSV Eisenach II - HSV Bad Blankenburg [Werner Assmann Sporthalle Eisenach] 23.09.2007 16:00 Sonneberger HV - SG Könitz/Saalfeld [Sporthalle Berufsschulzentrum Sonneberg-Steinbach] 23.09.2007 16:30 Ernestiner SV Gotha - Post SV Gera [Ernestinum Sporthalle Gotha] Titel: 2. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.09.2007 - 01:06:04 OTZ Sport 24.09.2007
Übersicht über die Ostthüringer Vereine Königsee gewinnt Derby gegen Hermsdorfs Zweite Bad Blankenburg in Eisenach erfolgreich SV Thuringia Königsee - SV Hermsdorff II 22:20 (9:10) In der Handball-Oberliga feierte der SV Thuringia Königsee einen 22:20-Sieg über den SV Hermsdorf II. Nur die beiden Torhüter hatten Oberliga-Niveau. Bei Königsee mussten Pojonie und Dademasch verletzt ausscheiden. Sie fallen längere Zeit aus. Königsee: Cadek, Föhr, Götz (1), Göhring (1), Lächa, Knedlik (1), Förster, Pojonie, Friedrich (3), Hüttner (3), Dademasch (5), Najman (8), Oldenburg. SVH II: Meißner, Passarge, Schreck (3), Werrmann (1), Hobritz (4), Taubert, Varchmin (3), Rust (2), Opel (1), Steinbach (2), C. Remme, Parybyk, Bocek (2). LSV Ziegelheim - SG Erfurt/Bad Langensalza 28:23 (16:10) Keeper Torsten Urwank mit glänzenden Paraden und David Heinig mit 17 Toren waren Garanten für den ersten Saisonsieg des Meisters. Spielerisch war es noch keine Offenbarung, was Ziegelheim vor 500 Zuschauern bot. Bestätigt hat sich der Mittelhand-Knochenbruch bei André Heinig. Er fehlt fünf Wochen. LSV: Urwank, Hahn, Godlinski, D. Heinig (17), S. Graichen, C. Graichen, Moritz (6), Reusch (2), Knöfler, Bartlick, Kühnert (1), Sense, M. Jahn (2), P. Jahn. HSV Ronneburg - SV T&C Behringen/Sonneborn 39:18 (19:5) Ronneburg kam zum ungefährdeten Kantersieg. Robert Zehmisch lieferte ein starkes Spiel, genauso Lutz Vollgold. Veit Nowak musste mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ins Geraer Klinikum. HSV: Zehmisch, Wolf, D. Koska (4), Gottschalk (4), T. Koska (1), Zänsler (5), Nowak (2), Dathe (2), Bauer, Heidrich (4), Vollgold (5), Förster (7), Meyer (5). ThSV Eisenach II - HSV Bad Blankenburg 27:34 (14:16) In einem gutklassigen, lange ausgeglichenen Spiel vor 250 Zuschauern gewann der HSV nicht unverdient. Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellte Steffen Schreiber die Deckung um. HSV: Jahn, Recknagel, Korbel (1), Sabrsula (8), Ardan (5), Jäschke (1), Wiegand (1), Oertel (3), Wendlandt (3), Hellwig (10), Bergner (1). Sonneberger HV - SG Könitz/Saalfeld 32:31 (15:14) Gut gespielt, einen Punkt fast sicher geglaubt, am Ende stand der Neuling aus Könitz wieder mit leeren Händen da. Neun Sekunden vor Schluss verwandelte Rico Leuthäuser einen Siebenmeter zum 31:31. Mit dem Schlusspfiff erhielt Sonneberg einen Strafwurf, der zum Sieg führte. SG: Lindig, Matussek, Trinks, S. Schmidt (5), M. Dietzel (2), Leuthäuser (4), P. Schmidt (5), Arnold (6), Gittner (2), Volkmar (4), Hinz (3), Beyer, Schmeißer. Ernestiner SV Gotha - Post SV Gera 27:26 (15:18) Die Post nutzte nur 30 Minuten den Rückenwind vom Sieg gegen Ziegelheim. Magere acht Tore im zweiten Durchgang, den Geraern fehlte es an Durchschlagskraft. "Wir sind wieder in die alten Fehler verfallen", sagte Post-Trainer Steffen Waldenburger. Post: Nedwed, Szlapka, Krech (5), Seidemann, Pfeifer, Botor (1), Werler, Rosenbaum (1), Teichmann (1), Seime (5), Mühlberg (2), Grützbach (5), Martin (6). Titel: 2. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.09.2007 - 01:08:53 HP Bad Blankenburg
Arbeitssieg im Spitzenspiel nach solider Abwehrleistung ThSV Eisenach II – HSV Bad Blankenburg 27:34 (14:16) Am ersten Spieltag hatten sowohl der HSV Bad Blankenburg als auch der ThSV Eisenach ihr Spiel mit 14 Toren gewonnen. Der HSV stand nur aufgrund der mehr erzielten Tore an der Tabellenspitze. So wollte es die Ansetzung, dass es gleich am zweiten Spieltag zu einem Spitzenspiel, Erster gegen Zweiter, kam. Zahlreich mitgereiste Fans und vor allem die Trommler sorgten in der Aßmannhalle für eine Heimspielkulisse. Das Spiel begann jedoch gar nicht nach dem Geschmack der Blankenburger Fans. In den ersten 15 Minuten war die spielbestimmende und bessere Mannschaft der ThSV Eisenach. Die junge Bundesligareserve machten den HSV-Akteuren das Leben schwer, besonders deshalb, weil die Grün/Gelben reihenweise hundertprozentige Chancen vergaben. Das soll aber die wirklich bemerkenswerte Leistung der Eisenacher im ersten Spielabschnitt nicht schmälern. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Kurstädter dann immer besser ins Spiel und aus einer wiederum sicher organisierten Abwehr um den Mittelblock Bergner/ Sabrsula wurden auch vorn die nötigen Tore erzielt. Dazu kam, dass Tobias Jahn im Tor immer stärker wurde und seine Leistung mit drei gehaltenen Siebenmetern krönte. Frank Recknagel, der Mitte der zweiten Halbzeit zum Einsatz kam, schloss nahtlos an diese Leistungen an. Das Spiel begann und die Gastgeber gingen sofort mit 1:0 in Führung. Der HSV konterte und ging durch Tore von Ardan und Sabrsula in Front. Nun spielte jedoch nur noch Eisenach guten Handball und führte nach nur sechs Minuten mit 5:2. Dies veranlasste Trainer Steffen Schreiber zu einer Auszeit. Das Spiel der Blankenburger verbesserte sich dennoch nicht wirklich. In der 15. Minute stand es 10:7, nachdem Jäschke, Bergner und Oertel klare Chancen versiebten. Nun jedoch nahmen die Kurstädter ihr Herz in die Hand und übernahmen die Regie auf dem Spielfeld. Nach 20 Minuten erzielten sie die Führung zum 11:10 und als in der 23. Minute Adrian Wendlandt bei einem Konter ein herrliches Tor mit Rückhandwurf erzielte, waren die Fans bereits versöhnt. Von diesem Zeitpunkt an gaben die Gäste ihren Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Erneut traf Wendlandt zum Pausenstand von 16:14. Der zweite Spielabschnitt begann, wie der erste aufhörte. Von zwei guten Mannschaften hatte der HSV die größere Erfahrung und setzte dies auf dem Spielfeld um. In den ersten 10 Minuten konnten die Gastgeber noch mithalten. Beim Spielstand von 21:19 war noch alles offen, ehe der HSV innerhalb von 4 Minuten auf 24:19 davonzog. Dies war die eigentliche Vorentscheidung. Bis zur 25. Minute hatte dieser 5-Tore-Vorsprung Bestand. Da erzielte Daniel Hellwig mit seinem vierten (von vier) verwandelten Siebenmeter die 30:25 Führung. Die letzten fünf Minuten gehörten dann eindeutig den Gästen, die sich nun in allen Belangen überlegen zeigten und sich auf 34:26 absetzten. Den Schlusspunkt jedoch setzten die jungen Wilden aus der Wartburgstadt zum 27:34, der jedoch im Jubelgesang der HSV-Fans unterging. Fazit des Spieles ist, dass man sich in der derzeitigen Form nicht in der Liga verstecken muss und man eindrucksvoll die Tabellenführung behauptet hat. Weiterhin ist zu bemerken, dass sich die Mannschaft sehr geschlossen und kampfstark präsentiert. Schon im zweiten Spiel hintereinander ist es gelungen, dass sich alle eingesetzten Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Für den HSV Bad Blankenburg spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (6), Bergner (1), Hellwig (10/4), Jäschke (1), Korbel (1), Oertel (3), Sabrsula (8), Wendlandt (3), Wiegand (1) Siebenmeter: ThSV Eisenach: 6/2, HSV Bad Blankenburg: 4/4 Zeitstrafen: ThSV Eisenach: 8 x 2min, HSV Bad Blankenburg: 5 x 2min Titel: 2. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.09.2007 - 01:12:50 HP Eisenach
Sieg für reifere Mannschaft ThSV Eisenach II unterliegt Titelanwärter HSV Bad Blankenburg ThSV Eisenach II - HSV Bad Blankenburg 27:34 (14:16) Der heiße Titelanwärter wurde seiner Favoritenrolle bei den Eisenacher Fohlen gerecht. Der HSV Bad Blankenburg, eine Ansammlung ehemaligen Zweitbundesligaspieler (Bergner, Ardan, Hellwig) mit zwei tschechischen Gastspielern (Sabrsula, Korbel), bekräftigte seinen Anspruch auf die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga. „Letztendlich gab die reifere Leistung den Ausschlag“, bilanzierte Bad Blankenburgs Coach Steffen Schreiber, um im gleichen Atemzug dicke Komplimente für das Juniorteam des ThSV Eisenach II zu verteilen. „Mit einer starken Leistung, mit schnellem und diszipliniertem Spiel, beeindruckten die jungen Eisenacher, brachten uns arg in Verlegenheit. Das spricht für die Qualität der Nachwuchsarbeit des ThSV Eisenach insgesamt und im speziellen für Trainer Frank Ihl“, betonte der Trainer des HSV Bad Blankenburg. Der Gelobte freute sich über das engagierte Auftreten seiner 17/18-jährigen Youngster. „Die Zahl der technischen Fehler war jedoch zu hoch. In der Effektivität gab es deutliche Reserven“, hatte Frank Ihl ausgemacht. Drei ausgelassene Strafwürfe zählten dazu. So fiel die Niederlage (27:34/Halbzeit 14:16) letztendlich wohl zu hoch aus. Die Gäste und ihr in großer Zahl mitgereister stimmgewaltiger Anhang zeigten sich überrascht, wenn der 18-jährige Lars Lumpe (8 Tore) zu kraftvollen Solis ansetzte, der gerade dem B-Jugend-Alter entwachsene Paul Lipsky (9 Treffer) aus dem Rückraum abzog. Die Eisenacher heizten dem HSV Bad Blankenburg gehörig ein. Alexander Schiffner hob das Leder von Linksaußen zum 5:2 (9.) ins Netz. Blitzschnell zog Lars Lumpe zum 7:4 (12.) ab. Die Gäste waren verunsichert. Paul Lipsky stieg zum 8:5 (13.) hoch. Lars Lumpe versenkte im Nachsetzen mit seinem 5. Treffer zum 10:7 (16.). Zeit für die HSV-Bank zum Reagieren. Um die Solis und die Auslösehandlungen durch Lars Lumpe zu stoppen, stellte Steffen Schreiber auf eine 5:1 Deckungsvariante um. „Die Entscheidung zur Wende“, bekannte der Bad Blankenburger Trainer. Eisenachs Angriffsmotor stotterte. Ballverluste und technische Fehler nutzten die routinierten Gäste eiskalt zum 10:11 (21.). Sie profitierten von der Wurfkraft ihres Rückraum-Asses Karel Sabrsula (insgesamt 8 Treffer). Igor Ardan zog zum 12:14 (25.) ab. Doch noch hatten die Eisenacher, inzwischen mit Nils Weidner (17 Jahre) auf der Regieposition, die richtige Antwort. Nachdem Sven Luckert einen Bergner-Ball im großen Stil parierte, versenkte Felix Abad eine Ballstafette von Rechtsaußen zum 14:14 (27.). Kaltblütig konterte der Titelanwärter (Korbel, Wendlandt) die Hausherren zum 14:16 Halbzeitstand aus. Im zweiten Abschnitt dominierten Routine und Abgeklärtheit über jugendliche Frische und Unbekümmertheit. Auf Gästeseite trumpfte der in der ersten Halbzeit überwiegend die Bank drückende Daniel Hellwig, einst an die Tür des Eisenacher Bundesligakaders (erfolglos) klopfend, auf Linksaußen groß auf, verwandelte zudem alle fünf Strafwürfe sicher. Mit viel Herzblut blieben die Eisenacher bis zum 19:21 (Lipsky, 41.) auf Tuchfühlung, stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Die Eisenacher forcierten das Tempo – zu Lasten der Präzision. Einen Abad-Ballverlust nutzte der Ex-Sömmerdaer Sefan Oertel zum 20:25 (47.). Nachdem Alexander Schiffner zuvor schon zwei Strafwürfe nicht am guten Tobias Jahn im HSV-Kasten vorbei gebracht hatte, scheiterte nun auch Lars Lumpe vom Punkt (49.). Daniel Hellwig zeichnete sich im Gegenzug für das 22:28 (50.) verantwortlich. Nach einem Ellenbogencheck, wohl mehr ein Frustfoul, war für Eisenachs Alexander Schiffner die Partie vorzeitig beendet (Rot, 50.). Es folgten beidseitige torreiche Schlussminuten, mit dem 10.Hellwig-Treffer zum 26:34 und dem 9. Lipsky-Tor zum 27:34 Endstand. ThSV Eisenach II: Luckert, Rabe; Schiffner (5/1), Wernicke (2), Weidner (1), Abad (1), Drieß (1), Lipsky (9/1), Lumpe (8), Schulze HSV Bad Blankenburg: Jahn, Recknagel; Korbel (1), Wendlandt (3), Wiegand (1), Sabrsula (8), Oertel (3), Bergner (1), Jäschke (1), Ardan (6), Hellwig (10/5) Siebenmeter: ThSV II 6/2 – Bad Blankenburg 5/5e gutwe Zeitstrafen: ThSV II 8 x 2 Min. (Rote Karte gegen Schiffner nach grobem Foul, 50.) Bad Blankenburg 5 x 2 Min. (Rot gegen Oertel nach 3. ZS, 60.) Schiedsrichter: Pioro/Wilck (Felsberg/Sömmerda) Zuschauer: 118 Titel: 2. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.09.2007 - 11:04:53 HP Königsee
SV Thuringia Königsee - SV Hermsdorf II 22:20 (9:10) Königsee erneut erfolgreich - Zittereinlagen und Siebenmeter-Dilemma beim SV Thuringia Nach dem gelungenen Saisonstart der Gastgeber erwartete man von der Thuringia-Sieben ein Nachlegen. Denn mit den Hermsdorfern stellte sich das erste Tabellenschlusslicht des Thüringer Handball-Oberhauses am Schiefer vor. Das sollte allerdings in der noch jungen Saison nichts sagen, was auch die Hausherren über weite Strecken zu spüren bekamen, welche klarste Chancen und zahlreiche Siebenmeter vergaben. Beide Vertretungen begannen die Partie nervös, setzten ihre ersten Angriffsbemühungen in den Sand, bevor Hermsdorf den Torreigen eröffnete. Allerdings platzte auch bei den Hohmann-Schützlingen in diesem Moment der Knoten. Pech auf Seiten der Gastgeber, welche mit Pojonie gleich einen verletzungsbedingten Ausfall hatten. Thuringia ließ auch in den folgenden Minuten jegliche Treffsicherheit vermissen, so dass sich der SVH II in Vorderhand brachte (3:1, 8.). Einen höheren Rückstand verhinderte zu diesem Zeitpunkt Keeper Cadek. Die Rinnestädter suchten verzweifelt ihren Spielfaden, den man durch zu viele Fehler und zwei verworfene Strafwürfe (Najman, Göring) nicht fand. Dieses Dilemma erkannten die Gäste, welche sich weiter absetzten (6:1, 12.) und nicht wie ein Schlusslicht auftraten. Königsees minutenlange Torflaute konnte Knedlik beenden (2:6, 13.). Mit der Zeit fingen sich die Gastgeber und starten zur Aufholjagd (5:7, 15.), verwarfen allerdings durch Dademasch den nächsten Siebenmeter, so dass der greifbar nahe Ausgleich ausblieb. Hermsdorf blieb derweil im Bilde und hielt die Königseer weiter auf Distanz (9:5, 20.). Doch Thuringia wurde langsam stärker, verkürzte und hatte erneut den Einstand vom Siebenmeterpunkt in der Hand, welchen nun Friedrich vergab (8:9, 25.). Dieser gelang Hüttner (9:9, 25.), der im Anschluss ebenfalls vom Punkt scheiterte. Das nutzten die Gäste mit der Pausensirene zur erneuten Führung. Mit Beginn der zweiten 30 Spielminuten erneut Siebenmeter für Königsee, den Najman nun verwandelte. Dademasch bzw. wieder Najman zogen nach und Thuringia führte unter dem Jubel seiner Fans (12:10, 32.). Thuringia bekam nun neben der Trommlergarde auch von den bis dato ruhig gebliebenen Fans die vollste Unterstützung. Allerdings wurden weitere gute Chancen ausgelassen, um sich weiter abzusetzen. So blieb es weiter bei der Zitterpartie, in der erneut der Ausgleich fiel (12:12, 35.). Just in diesen Minuten eine Schrecksekunde auf Thuringia-Seite, als der sich steigernde Najman ersetzt werden musste, doch Götz erhöhte (14:12, 39.). Hermsdorf ließ sich auch weiterhin nicht abschütteln. Das Spiel, vom Niveau her schwach, blieb spannend und die Rinnestädter hielten ihren Vorsprung, obwohl im Vorwärtsgang viele Wünsche offen blieben (16:15, 44.). Thuringia kämpfte wacker weiter und sah sich belohnt (18:16, 48.), hatte jedoch bei Holztreffern von Hüttner auch Pech. Fünf Minuten vor dem Ende stand das Spiel weiter auf Messers Schneide, zumal Hermsdorf einen Drei-Tore-Rückstand abbaute (19:19, 55.), die Hohmann-Schützlinge erneut klare Möglichkeiten nicht unterbrachten, aber knapp vorn blieben (20:19, 57.). Als dann Hüttner und Najman in den Schlusssekunden trafen, war auch der zweite Doppelpunktgewinn unter Dach und Fach Thuringia: Cadek, Föhr - Lächa, Hüttner (3), Förster, Pojonie, Friedrich (3), Najman (8), Götz (1), Göring (1), Oldenburg, Dademasch (5), Knedlik (1). Titel: 2. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.09.2007 - 11:08:58 TLZ Gotha 24.09.2007
Zwei teuer erkaufte Pluspunkte SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - HSV Apolda 1990 25:22 (12:10) Das Oberligateam des SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim hat seinen ersten Sieg in der neuen Saison eingefahren. Mit 25:22 (12:10) Toren und einer kämpferisch starken Leistung setzten sich die Mannen um Kapitän Tihomir Mitrovic gegen den HSV Apolda durch. Verantwortung übernehmen, lautete eine Forderung von Trainer Sven Rothhämel, die er in den letzten Tagen immer wieder an die Adresse der jungen Spieler gerichtet hatte. Fabian Voigtritter beherzigte das. Er schnappte sich das Leder in der eigenen Hälfte, kämpfte sich bis zum gegnerischen Sechser durch und netzte mit aller Kraft zur 1:0-Führung ein. In der 9. Minute ging er nochmals so energisch zu Werke und stellte die 4:2-Führung her. Der 6:0-Abwehrriegel von Apolda machte es den Rückraumspielern der Blau-Weißen schwer. Selten konnten Florian Dejmek auf halblinks und Tiho Mitrovic auf halbrechts mit platzierten Würfen für Gefahr sorgen. Auch das Spiel über den Kreis gestaltete sich schwierig, da Stefan Juhnke besonderer Aufmerksamkeit ausgesetzt war. Dafür schalteten die Nessetaler schnell von Abwehr auf Angriff um, versenkten dabei einige Konter im Gästetor. Stefan Harseim knüpfte an seine guten Leistungen an und kaufte Torjäger Sava so manchen scharfen Wurf ab. Mit der Abwehrleistung war Goldbachs Trainer recht zufrieden. Einen Spieler hob er dabei besonders heraus: "Stefan Juhnke hat trotz arbeitsbedingten Trainingsrückstandes seine Sache sehr gut gemacht. Er hat den Abwehrverband von der Mitte aus organisiert und legte den nötigen Biss an den Tag", lobte ihn Rothhämel. In der zweiten Halbzeit trat vor allem Thomas Kraus, mit fünf Treffern, als Torschütze in Erscheinung; er fand mit seinen harten Würfen immer wieder eine Lücke. Florian Schneegaß bekam nun auch seine Einsatzzeiten im Tor. Seine Rückenprobleme haben sich gebessert, er konnte dies bei einigen Paraden unter Beweis stellen. Die Nessetaler gaben nie ihre Führung aus den Händen, der Sieg schien zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Aber das Verletzungspech verfolgt die Blau-Weißen weiterhin: Florian Dejmek brach sich am Samstag einen Finger seiner rechten Wurfhand. Nun wird auch er für mindestens acht Wochen ausfallen. Goldbach: Schneegaß, Harseim - Voigtritter 4, Kraus 6, Skowronek 2, Dejmek 2, St. Juhnke 4, Mitrovic 3, Taubert, M. Stegner 3/1, Moratschke 1. Siebenmeter: 1/1 (Apolda: 1/1); Zeitstrafen: 2x2 (3x2). Titel: 2. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.09.2007 - 11:20:52 HP Ziegelheim
LSV Ziegelheim - SG Erfurt / Bad Langensalza 28:23 (16:10) Mit einer deutlichen Steigerung in der Abwehr inklusive Keeper Torsten Urwank und einem überragenden David Heinig haben die LSV-Handballer vor eigenem Publikum Wiedergutmachung für den Auftaktpatzer in Gera geleistet. Bereits in der ersten Hälfte legten die Gastgeber den Grundstein mit einer aggressiven und vor allem zumeist taktisch disziplinierten Deckungsarbeit gegen die bundesligaerfahrenen Erfurter Baumgarten und Ahrens. Den Rest erledigte Torsten Urwank, der mit eindrucksvollen Paraden einen großen Rückhalt bildete. Vorn warfen sich die Ziegelheimer den Frust von der Seele gegen die zumindest in Hälfte eins nicht immer gut aussehenden Gäste-Keeper. Youngster David Heinig markierte insgesamt 17 (!) Treffer und war von den Landeshauptstädtern einfach nicht zu stellen. Sein Bruder Andre musste dem Treiben mit Gips-Hand von der Tribüne zusehen. Seine Verletzung im Gera-Spiel hatte sich leider doch als Mittelhandbruch heraus gestellt Die Ziegelheimer Abwehrarbeit zahlte sich schnell aus. Den Gästen gelang relativ wenig. Nick Sense hatte Erfurts Torjäger Baumgarten gut im Griff. David Heinig angelte sich einige Erfurter Pässe und münzte sie in Tore um. Im Angriff agierten die Ziegelheimer besonnen, aber druckvoll mit vielen erfolgreichen Würfen aus dem Rückraum über Steffen Moritz und David Heinig (8:3, 15.). Bis zur Pause verteidigten sie den Vorsprung souverän, hatten bis dahin aber schon zwei Strafwürfe versiebt. Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nichts an der Konstellation. Aber ab der 38. Minute stellten beide Teams beim Stande von 20:14 für fast sieben Minuten das Torewerfen ein. Ziegelheim vergab endlos freie Würfe, die einfach zu unplatziert aufs Tor kamen. Dank der ordentlichen Deckungsarbeit und dem bärenstarken Keeper Urwank, der jetzt auch die nächsten beiden Siebenmeter hielt, passierte gar nichts. Dann erst spielte Erfurt mit mehr Risiko, witterte die Chance, die Partie zu drehen und verkürzte schließlich auf 20:18 (48.). Auszeit LSV. Die Forderung, endlich wieder mehr aus dem Rückraum zu werfen und auch die kurze Besinnungspause trugen Früchte. Zwei Fernwurfkracher von Heinig und ein wichtiges Tor über Marcel Jahn von Außen und die Ziegelheimer waren den Fängen der Gäste wieder enteilt (23:18, 51.). Die deckten von nun an offensiver, was den Hausherren aber eher zugute kam. Lediglich die drei simplen Fangfehler in der Schlussphase sorgten noch einmal für unnötige Spannung. Doch auf mehr als drei Treffer kamen die Gäste nicht heran. Der LSV erhöhte auf 28:23 und feierte sichtlich erleichtert die ersten beiden Punkte in der neuen Saison. LSV: Urwank, Hahn; Godlinski, D. Heinig (17/1), S. Graichen, Ch. Graichen, Moritz (6), Reusch (2), Knöfler, Bartlick, Kühnert (1), Sense, M. Jahn (2), P. Jahn Strafminuten: LSV 6, Erfurt 12 7m: LSV 4/1, Erfurt 4/1 Schiedsrichter: Fladerer/Möller (SG Motor Arnstadt) Titel: 2. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.09.2007 - 13:22:33 Infoline SG Könitz/Saalfeld
Nur Sekunden trennen SG Könitz/Saalfeld vom Punktgewinn Sonneberger HV – SG Könitz/Saalfeld 32:31 (15:14) Am Sonntag ging es für die Männer der SG Könitz/Saalfeld im zweiten Saisonspiel zur Auswärtspartie nach Sonneberg. Die erfahrenen Gastgeber begannen druckvoll und erzielten nach kurzer Eingewöhnungsphase den ersten Treffer. Doch die Gäste ließen sich nicht lange beeindrucken und erreichten postwendend den Ausgleich durch Stefan Schmidt. Im Gegensatz zum vergangenen Wochenende war die SG-Sieben von Beginn an konzentriert und arbeitete engagiert in der Deckung. So gelang es nach zwischenzeitlicher Führung der Sonneberger erneut auszugleichen und beim 3:2 durch Martin Dietzel erstmalig die Führung zu übernehmen. Beide Teams schenkten sich in der Anfangsphase nichts und hatten ständig eine Antwort auf gegnerische Treffer parat. So blieb die Partie bis zum 9:9 weitestgehend ausgeglichen. Mit Unterstützung vom gut aufgelegten Christian Lindig im Tor, übernahm jetzt aber die SG mehr und mehr Spielanteile und ging durch drei Tore in Folge mit 12:9 in Front. Bis zum 14:11 durch Martin Arnold blieb der Abstand auch so bestehen und die SG war zu diesem Zeitpunkt auch die bessere Mannschaft. Umso unerklärlicher die letzten Minuten der ersten Hälfte. Durch plötzliche Unkonzentriertheiten im Abschluß und vermeidbare Fehler im Ballvortrag wurden die Gastgeber zu Gegenstößen eingeladen und erlangten binnen weniger Spielminuten ohne große Gegenwehr den Ausgleich zum 14:14. Zu allem Überfluß wurde Mario Beyer kurz vor der Pause dann mit einer Roten Karte vom Feld geschickt und fehlte somit für die verbleibende Spielzeit als Dirigent im Abwehrverbund. Den dazu fälligen Strafwurf verwandelte Sonneberg zur Pausenführung. Trotz der Ernüchterung in den letzten Spielminuten der ersten Halbzeit, merkten die Gäste, dass an diesem Spieltag mehr drin war und so begannen die zweiten 30 Minuten mit einem Treffer von Matthias Volkmar zum Ausgleich. Doch Sonneberg legte nach und so fielen die Tore bis zum 19:19 durch Philipp Schmidt im ständigen Wechsel. Jetzt übernahm die SG durch einen weiteren Treffer von Matthias Volkmar die Führung und Martin Arnold konnte diese auf 21:19 erhöhen. Doch die Gastgeber ließen sich nicht lange bitten und legten zum 21:21 nach. Die Begegnung blieb weiter spannend und die Anhänger beider Mannschaften sorgten für die passende Kulisse. Nach dem 23:23 sorgten Tim Gittner und Martin Arnold für einen erneuten Zwei-Tore-Vorsprung der Gäste. Bis zum 28:26 durch Matthias Hinz hatte diese Führung Bestand und die Gäste wehrten sich erfolgreich gegen das Anrennen der Hausherren. In der Folgezeit hatte die SG mehrfach Pech im Abschluß und die Gastgeber kamen zurück ins Spiel und konnten durch drei Treffer in Folge die Führung übernehmen. Philipp Schmidt erzielte daraufhin das 29:29 bevor Sonneberg auf 31:29 erhöhte. Matthias Hinz hielt die SG beim 31:30 weiter im Spiel und durch einen Sonneberger Ballverlust bekam die SG eine halbe Minute vor Ende die Möglichkeit zum Ausgleich. Neun Sekunden vor Schluss konnten die Könitz/Saalfelder Angriffsbemühungen nur auf Kosten eines Strafwurfes gestoppt werden. Rico Leuthäuser zeigte dabei keine Nerven und verwandelte seinen vierten Siebenmeter sicher zum 31:31. Um Zeit zu gewinnen, wurde der Sonneberger Anwurf auf Kosten einer Zeitstrafe von Martin Dietzel unterbrochen. Doch den Hausherren blieben immer noch 3 Sekunden um das Spiel für sich zu entscheiden. Inzwischen hielt es keinen mehr auf den Sitzen und die Zuschauer tobten. Vermeintlich war das auch der Grund warum die beiden Unparteiischen die Schlusssirene überhörten und scheinbar minimal nach Ablauf der Spielzeit nach einem freiwurfwürdigen Foul auf Strafwurf gegen die SG entschieden. Natürlich war das Gedränge auf dem Spielfeld jetzt groß und die Spieler sowie Anhänger der SG konnten es nicht fassen, da sich doch alle sicher waren, die Sirene vor dem Pfiff gehört zu haben. Doch alles Lamentieren war vergebens und so hieß es Christian Lindig im Tor der SG gegen Christopher Weiß am Siebenmeterpunkt. Zweiter ließ sich nicht beirren und verwandelte zum knappen Erfolg der Hausherren. So musste die SG nach einer guten kämpferischen Vorstellung enttäuscht und mit leeren Händen die Heimreise antreten. Spieler: Linidg(TW), Matussek(TW), Trinks(TW); Arnold 6, S.Schmidt 5, P.Schmidt 5, Leuthäuser 4, Volkmar 4, Hinz 3, Gittner 2, Dietzel 2, Beyer, Schmeißer Titel: 2. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.09.2007 - 17:31:47 HP Sonneberg
Sonneberger HV – SG Könitz/Saalfeld 32:21 (15:14) Dramatik bis nach Schlusspfiff Sonnebergs Handballer bestritten am vergangenen Sonntag ihr erstes Heimspiel und konnten es erst nach Spielende für sich entscheiden. Die Dramatik war in der Dreifelderhalle in Steinbach greifbar, ob auf dem Parkett oder den Rängen, alle fieberten mit und atmeten tief durch, als Christopher Weiß den entscheidenden Strafwurf im Gästetor unterbrachte. Aber der Reihe nach: Die Gastgeber begannen nervös und konnten die vorgegebene Marschrute nicht umsetzen. Durch individuelle Fehler und eine schlechte Chancenverwertung machten sie die Gäste von der Spielgemeinschaft Könitz/Saalfeld immer wieder stark. Allen voran der ganz stark aufspielende Robert Blechschmidt (9 Tore), aber auch Torhüter Thomas Werner hielten die Gastgeber zu Beginn des Spiels in der Begegnung. In der 10. Spielminute gelang die erstmalige Führung (2:1 !), doch anstatt sich der eigenen Stärken bewusst zu werden, machte man es dem Gegner extrem leicht, Tore zu erspielen. Ob aus dem Rückraum oder von der Kreisposition, immer wieder fanden die Gästespieler von Trainer Ulli Wagner den Weg durch eine sehr schlecht stehende Sonneberger Abwehr. Auch die Auszeit von Trainer Uwe Blechschmidt brachte nicht die nötige Ruhe in die Partie. Bis zur Pause liefen die Spielzeugstädter ständig einem Rückstand hinterher und konnten dies erst kurz vor dem Pausentee egalisieren und selbst in Führung gehen. (15:14) Nach dem Wechsel wollte man auf die letzten Minuten des ersten Durchgangs bauen und durch eine kämpferische Leistung den Sack zu machen. Doch daraus wurde nichts, zwar lief es im Angriff etwas besser, doch die Abwehrleistung des Gastgebers lies immer wieder zu wünschen übrig. So konnte Könitz/Saalfeld wieder in Führung gehen (19:21; 24:26). Dann ging doch noch mal ein Ruck durch die Sonneberger Mannschaft, man wollte sich das erste Heimspiel nicht durch den Aufsteiger vermiesen lassen. Durch eine energische Abwehrarbeit konnte man die Führung zurück erobern und ging beim 29:28 wieder in Führung (55. Spielminute). Nun gab es Dramatik pur, in der Rechtsaußen Christopher Weiß am Ende als Matchwinner vom Feld ging. Sonneberg ging mit zwei Toren in Führung (31:29), doch ein überhastet abgeschlossener Angriff der Spielzeugstädter brachte die Gäste zurück ins Spiel. Sie erzielten postwendend den Anschlusstreffer (31:30). Es waren noch 30 Sekunden zu spielen und eigentlich hätten die Sonneberger diesen Angriff locker ausspielen können, doch eine wiederum vorschnelle Aktion brachte die Gäste erneut in Ballbesitz. Sie liefen zum Konter und wurden regelwidrig gefoult, es gab Strafwurf für Könitz/Saalfeld, den Leuthäuser sicher verwandelte. Sonneberg versuchte natürlich noch einmal alles, doch der Anwurf wurde 3 Sekunden vor Schluss ebenfalls nicht regelkonform unterbunden. Es folgte die nächste Zeitstrafe für die Gäste der Spielgemeinschaft Könitz/Saalfeld. Dann geschah das, was wahrscheinlich keiner mehr für möglich gehalten hatte. Robert Blechschmidt führte den Anwurf aus, passte zu Gurtowoi, dieser schnell wieder zu Youngster Blechschmidt und er konnte trotz groben Foulspiels den Ball mit der Schlusssirene im Gästetor unterbringen, die Krönung einer grandiosen Leistung des jungen Spielmachers schien perfekt. Aber es kam erneut anders: Die Schiedsrichter entschieden nicht auf Tor, sondern Strafwurf für Sonneberg. Keiner wollte so richtig an die uminöse Siebenmeterlinie vor dem Tor des starken Gästekeepers Lindig. Doch Christopher Weiß schnappte sich schließlich den Ball und hämmerte ihn unter dem tosenden Beifall der knapp 300 Zuschauer in die Maschen. Der erste Heimsieg war perfekt und trotz einer eher dürftigen Leistung der Spielzeugstädter am Ende fast alle wieder glücklich. Es bleibt festzuhalten, dass mit dem jüngeren der Blechschmidt-Brüder (Robert) ein starker Spielmacher auf der Regieposition neben Kapitän Müller seinen Platz gefunden hat und nach einer kurzen Einspielzeit mit Neuzugang Sydorchuk auch noch mehr Gefahr aus dem rechten Rückraum kommen wird. Nach dieser Belastungsprobe für alle beteiligten Nerven heißt es allerdings schon wieder Konzentration auf die nächste Auswärtsaufgabe, denn kommenden Sonntag reist die Mannschaft um Trainer Uwe Blechschmidt zur Reserve des Regionalligisten Hermsdorf. Sonneberg: Werner, de Rooij, N. Weiß; Schmidt, Müller, R. Blechschmidt (9), M. Blechschmidt (3), Poser (3/1), Gurtowoi (3), Kroll (1), Kienel (1), Chr. Weiß (7/4), Sidortchuk (5) Titel: 2. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.09.2007 - 19:36:55 HP Erfurt
Unnötige Niederlage beim Meister LSV Ziegelheim - SG Erfurt/Bad Langensalza 28:23 (16:10) Ziegelheim Mit einer 28:23-Niederlage kehrten die Oberligamänner der SG Erfurt / Bad Langensalza am Samstag von ihrem Gastspiel beim amtierenden Thüringenmeister LSV Ziegelheim zurück. Und dabei lief es wie so oft im Wieratal - man ist nicht chancenlos geblieben, hat aber trotzdem klar und verdient verloren. Diesmal lag der Hund in den ersten 30 Minuten begraben, in denen die SG einfach kein Bein auf den Boden der ausverkauften Wieratalhalle brachte. Ohne Selbstbewusstsein im Rückraum, ohne Gefahr von den Außenpositionen und ohne die nötige Kampfkraft in der Abwehr überließ man dem Gastgeber die Partie. Stattdessen trottete man mit hängenden Köpfen zum Anwurfpunkt, um den nächsten Ballverlust und Kontergegentreffer durch die agilen Ziegelheimer hinzunehmen. Erfolgreich war man zunächst nur, wenn Göpfert auf der Mitte anzog und sich Baumgarten oder Ahrens von den Halbpositionen ein Herz nahmen und aus der Ferne abzogen. Ansonsten biss man sich an der gut gestaffelten 6:0-Abwehr die Zähne aus und fand zudem immer häufiger im Ziegelheimer Torwart Torsten Urwank seinen Meister. Defensiv stand das Team völlig neben sich. Fast ohne Köperkontakt ließ man den erst 18-jährigen David Heinig abschließen und auch gegen die allseits bekannten Finten eines Steffen Moritz fanden die Erfurter kein Mittel. Was immer Roch und Köthe auch an taktischen Maßnahmen versuchten, man scheiterte schließlich an einfachsten Fehlern im Abwehrverband. Dementsprechend viel gab es denn auch in der Kabine zu besprechen und man konnte sich wenigstens auf den Kampfeswillen neu einschwören. Und in der Tat schien schon das allein zu reichen, um die keineswegs stark aufspielenden Ziegelheimer in Bedrängnis zu bringen. Tor um Tor holte man auf und ließ auf diesem ca. zwanzigminütigen Weg noch reihenweise hundertprozentige Chancen aus. Allein drei Siebenmeter sowie weitere vier freie Würfe vom Kreis brachte man nicht an Urwank vorbei. Hinzu kam, dass man auch die Abpraller des ebenfalls stark haltenden Dirk Wunderlich in der Abwehr nicht kontrollieren konnte und den Gastgebern so viele doppelte Torgelegenheiten schenkte. Und dennoch schien beim 18:20 (45.min) wieder alles möglich. Ziegelheim zog nochmals an, wurde von seinen rund 700 Fans frenetisch nach vorn gepeitscht. Die SG dagegen konnte sich nicht mehr steigern, verfiel erneut in die Fehler der 1.Halbzeit und musste die Ostthüringer nun entscheidend davonziehen lassen. Trotz der Leistungssteigerung im 2. Abschnitt dürfen die Erfurter das Spiel nicht schönreden. Mangelhafte Disziplin sowie 30 Minuten lang nicht vorhandener Kampfgeist sind auszuwerten. Dass mit David Heinig ein 18-jähriger Youngster 17 Treffer gegen unseren Innenblock setzt, sollte ebenso ein warnendes Signal sein, wie dass zwei Spieler der Ziegelheimer zusammen (Heinig und Moritz) mehr Treffer erzielen, als alle Gästespieler zusammen. Nicht aufgrund des Ergebnisses, sondern aufgrund der Art und Weise des Zustandekommens hat sich die Mannschaft vor dem Heimspiel gegen die bislang ungeschlagenen Gothaer selbst unter Druck gesetzt. Man darf gespannt sein, ob das Team in dieser Woche noch enger zusammenrückt und die Fehler positiv bearbeiten kann. SG Erfurt/Bad Langensalza: Stange (1.-13.min), Wunderlich (ab 13.min) - Baumgarten (6), St. Ahrens (6), A. Ahrens (4), Menge (3), Schalles (2), Trommer (2), Ratz, Göpfert, Ludwig, Michalewski Titel: 2. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.09.2007 - 19:39:38 HP Gotha
Nach der Pause Post gekriegt Ernestiner SV Gotha - Post SV Gera 27:26 (15:18) Zwei Spiele, vier Punkte: Besser hätte die Saison für die Ernestiner nicht beginnen können. Doch auch im zweiten Spiel stand der Ausgang bis zum Abpfiff auf des Messers Schneide. Mit zitterigen Händen verstanden es die Gastgeber nicht, in ihrem letzten Angriff Treffer Nummer 28 zu landen. Gera konnte im Gegenzug lediglich einen Eckball erzwingen, der nichts mehr einbrachte. Platz fünf haben sich die Post-Handballer auf die Zielfahne geschrieben. Die Empfehlung eines Acht-Tore-Sieges über den Thüringenmeister im Gepäck, liefen sie favorisiert in der Ernestiner-Halle auf. Es dauerte nur wenige Minuten und die Buga-Städter wurden ihrer Rolle gerecht. Beim 3:4 übernahmen sie erstmals die Führung, nachdem bis dahin der ESV dreimal vorgelegt hatte. Es folgte eine lange Leerlaufphase auf Seiten der Hausherren, in der gar nichts gelingen wollte. Weder vorn noch hinten kamen sie zurande. Auf allen Positionen agierten die Gäste überlegen, sicherten sich mit dem zweiten Strafwurf - den ersten hatte der gute Scheerschmidt pariert - einen 8:3-Vorsprung. Auf die klugen Geraer Aktionen fanden die Ernestiner zunächst keine passende Antwort. Ließ das 8:10 zwischendurch hoffen, bewegte man sich beim 10:16 wenig später geradewegs Richtung Debakel. Allein vierzehn Strafminuten vor der Pause taten ihr Übriges. Die permanente Unterzahl zehrte an Kräften und Nerven, denn gleich drei Mann (Stegner, Perner, Jicha) luden sich vier Minuten auf, was für sie akute Disqualifikationsgefahr bedeutete. Schließlich erkämpfte der ESV doch noch einen kleinen Lauf, ehe bei nur noch drei Toren Rückstand Übungsleiter Dietz lautstark den Pausentee kredenzte. Nach dem Wechsel gelang es, den Schwung sofort wieder aufzunehmen und der 19. Treffer bedeutete die Führung. Gera nahm eine Auszeit, um sich neu einzustellen. Beim Stand von 20:21 starteten die Hausherren die nächste Serie, abgeschlossen von Jichas Siebenmeter (24:21). Nervosität machte sich auf beiden Seiten breit. Gotha traf überhaupt nicht mehr, Gera selten. 24:24. Endlich bricht der Bann, 25:24. Dann wieder zweimal Post, 25:26. Jicha jagt vom Punkt den Ausgleich ins Netz, Gewalt tankt sich nach mehreren Fehlversuchen zum 27:26 durch. Das sollte reichen. In der zweiten Halbzeit haben sich die Ernestiner kollektiv verbessert. Ganze acht Tore gestatteten sie den Gästen und feierten am Ende eine erfolgreiche Heimpremiere. ESV: Scheerschmidt, Steinbrecher - Gewalt 7, Jicha 5/2, Wandtke 1, Perner 3, Hofmann 3, Meß, Trott, Behling 3/2, Irmisch, Thieme 4, Stegner 1, Schneider Strafwürfe: 5/4 (Gera 6/4) Zeitstrafen: 8 (7) Schiris: Jakob/Kuss (Vieselbach/Erfurt) Zuschauer: 120 Titel: 2. Spieltag Beitrag von: Marco am 25.09.2007 - 23:03:08 TLZ Gotha 25.09.2007
Lehrvorführung für Sonneborn: 18:39-Schlappe HSV Ronneburg - SV T&C Behringen/Sonneborn 39:18 (18:5) Die blanken Zahlen sprechen für sich: 5:18 zur Pause, 18:39 bei der Schlusssirene. Aufsteiger Behringen/Sonneborn erhielt in seinem ersten Auswärtsspiel der Handball-Oberliga eine Lehrvorführung. Hochmotiviert und um zwei Nummern zu groß präsentierte sich Gastgeber Ronneburg, der die Scharte vom Auftaktdesaster in Bad Blankenburg unbedingt auswetzen wollte. Das gelang - zum Leidwesen der Sonneborner. Das Debakel bahnte sich frühzeitig an. Nach 10 Minuten führte Ronneburg bereits 7:3. In der Deckung kam der Gast zu oft einen Schritt zu spät, vorn wurden zu viele Wurfchancen versiebt. Ronneburgs Schlussmann Robert Zehmisch hielt stark. In den letzten Minuten vor der Pause ging beim T&C gar nichts mehr, so dass Ronneburg auf das 13:5 nochmal fünf Tore draufpackte. Für Sonneborn ging es fortan nur um Schadensbegrenzung. Wenigstens behielt die Mannschaft von Trainer Zdenek Vanek den Kopf oben und wehrte sich in der zweiten Hälfte so gut es eben ging. Auf acht Tore brachte es dabei Konter-Ass Christopher Kohls. Aus dem Spiel und aus dem Rückraum fand der Gast aber zu selten Lücken in der robusten Ronneburger Deckung. Hinzu kam, dass der letztjährige Vizemeister das Tempo trotz klarer Führung nicht drosselte und bis zum Ende weiter auf Torejagd ging Auch im nächsten Spiel kann es für Sonneborn nur um eine achtbares Resultat gehen. Am 3. Oktober empfängt der Neuling den HSV Bad Blankenburg. Und der hat vor zwei Wochen die Ronneburger deklassiert... Sonneborn: Münch, Busch - S. Ehrhardt 1, Blaß 1, Schenke 1, Brachmann 2, Kohls 8, Ernst, Voß, Werner 1, Hellmund, Stehmann, K. Albrecht 1, Marx 3.
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