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Titel: 1. Spieltag Beitrag von: Marco am 24.09.2007 - 11:19:09 22.09.2007 16:00
TSG Ruhla - HSV Weimar [Sporthalle Bermbachtal Ruhla] 22.09.2007 17:00 TSV Motor Gispersleben - HSG Nordhausen [Sporthalle Berufsschulzentrum Walter Gropius Erfurt] 22.09.2007 18:00 HBV Jena 90 - SV Aufbau Altenburg [Werner Seelenbinder Sporthalle Jena-Lobeda] 22.09.2007 19:30 LSV Ziegelheim - 1. SSV Saalfeld 92 [Wieratalhalle Ziegelheim] 23.09.2007 18:00 SV Hermsdorf - HSV Apolda 1990 [Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf] Titel: 1. Spieltag Beitrag von: Marco am 25.09.2007 - 00:53:08 TA Nordhausen 25.09.2007
TSV Motor Gispersleben - HSG Nordhausen 27:35 (12:17) Mit einem ungefährdeten 35:27-Sieg beim TSV Motor Gispersleben sind die Oberliga-Frauen der HSG Nordhausen erfolgreich in die neue Handball-Saison gestartet und konnten sich eindrucksvoll für die Niederlage bei den Rand-Erfurterinnen in der Vorsaison revanchieren. Dabei war man mit einiger Skepsis in die Landeshauptstadt gereist. Neben den beruflich verhinderten Sandra Gießler und Claudia Kohl fiel auch noch die im Abschlusstraining verletzte Antje Langhorst aus, sodass einmal mehr nur ein Minikader, die Hälfte davon noch Jugendliche, zur Verfügung stand. Doch was sich schon in den Vorbereitungsspielen zeigte, war auch in Gispersleben festzustellen: Die jungen, aus der B-Jugend aufgerückten Spielerinnen Lisa Grob, Henriette Weinrich und Claudia Makarinus harmonieren mit den gestandenen Kräften immer besser und übernehmen Verantwortung. So präsentierte sich in Erfurt eine verschworene Gemeinschaft, die den Gastgeberinnen nach deren 1:0-Führung schnell die Zügel anlegte. Steffi Weber, Jenny Mohrig und Lisa Grob trafen für die HSG zum 3:1, und Mitte der ersten Halbzeit hieß es 10:6 für die Gäste. Es folgte ein kleiner Hänger. Gispersleben verkürzte auf 10:12 und schöpfte wieder Hoffnung. Aber schnell hatte die HSG wieder alles im Griff und zog bis zum Pausenpfiff noch auf 17:12 davon. Die Gäste, sonst nach Wiederanpfiff häufig unkonzentriert, waren mit Beginn der zweiten Halbzeit sofort wieder voll da. Und nun war auch Angelina Kwella, in der ersten Halbzeit lange nur ein Schatten ihrer selbst, warm geworden, traf nach guten Spielzügen fast nach Belieben. Dazu kamen immer wieder Konter über die kaum zu stoppenden Steffi Weber und Jenny Mohrig. Die Überlegenheit der Nordhäuserinnen wurde phasenweise erdrückend. Gispersleben kämpfte zwar, aber da Viola Böttcher deren gefährlichste Spielerin fast abmeldete, blieb die Angriffswirkung der Gastgeberinnen äußerst bescheiden. Über 21:14 und 27:17 setzte sich die HSG bis auf 32:20 ab. Erst in der Schlussphase nahmen die Gäste den Fuß vom Gaspedal, agierten nun auch in Angriff und Abwehr nicht mehr so konzentriert, sodass Gispersleben das Ergebnis noch etwas freundlicher gestalten konnte. HSG Nordhausen: Brodhuhn/Reinhardt - Grob (4), Mohrig (7), Böttcher (2), Weber (7), Makarinus, Weinrich (3), Kwella (12). Titel: 1. Spieltag Beitrag von: Marco am 25.09.2007 - 01:01:02 OTZ Stadtroda 25.09.2007
Meister Apolda zieht davon Hermsdorfer Frauen verlieren das Auftaktspiel nur knapp SV Hermsdorf - HSV Apolda 1990 23:26 (7:10) Neuling Hermsdorf hat am Sonntag das Auftaktspiel der Oberliga gegen den amtierenden Meister HSV Apolda knapp mit 23:26 verloren. Am Ende gab es ein standesgemäßes Ergebnis, doch es war sogar mehr drin für die Heimmannschaft. Knackpunkt der Partie war die Phase nach der Pause: Die verschliefen die Frauen von Trainer Frank Olbrich regelrecht. Da vergrößerten die Gäste aus Apolda ihren Vorsprung vom 10:7 auf 16:8. "Dann haben wir umgestellt, haben mit zwei Kreisläufern agiert und die Apoldaer Spielmacherin enger gedeckt", sagte Olbrich. Die taktischen Änderungen verfehlten ihre Wirkung nicht. Die Hermsdorferinnen kamen vor der recht imposanten Kulisse von 100 Zuschauern immer näher heran. Über die Stationen 17:22, 19:24 und 21:25 waren es plötzlich nur noch vier Tore Abstand. Am Ende hieß es 23:26. Der 24. Treffer - praktisch mit dem Schlusssignal - wurde nicht mehr anerkannt. "Wir haben eine ordentliche Partie gespielt", sagte Olbrich. Der konnte die relativ hohe Fehlerquote seiner Spielerinnen nicht verheimlichen. "Vielleicht war es die Nervosität? Vielleicht war es der Druck?", suchte er nach möglichen Erklärungen. Der Meister Apolda kam am Ende nochmal arg in Bedrängnis - doch es reichte an diesem Tag für den Favoriten. "So groß war der Abstand gar nicht zwischen uns und Apolda", bestätigte SVH-Spielerin Susann Weyda. Die hofft, genauso wie ihr Trainer, dass sich die Aufregung vor und während des Spiels etwas gelegt hat. Am Wochenende geht es nach Weimar, zum Meister des Jahres 2005. Der nächste Gegner wird das knappe Ergebnis des Oberliga-Aufsteigers gegen den Titelanwärter Nummer eins sicher mit Erstaunen aufgenommen haben. SVH: Mehlhose, Bernutat, Gareis (1), M. Olbrich (7), N. Olbrich (1), Schubert, Sy. Weyda (1), Zosel, Hellmann (9), Löffler, Su. Weyda (3) Titel: 1. Spieltag Beitrag von: Marco am 25.09.2007 - 14:50:58 HP Altenburg
HBV Jena 90 – SV Aufbau Altenburg 21:20 (11:9) Aufbau Frauen werden für große kämpferische Leistung nicht belohnt Im ersten Spiel der Saison mussten die Frauen des SV Aufbau Altenburg nach Jena. Und eben dieses Team von der Saale knöpften den Skatstädtern bereits in der letzen Saison alle 4 Pluspunkte ab. Kein gutes Zeichen für die Neuauflage, aber wer dacht Aufbau habe keinerlei Chancen auf den Punktgewinn, irrte sich gewaltig. Mit einem Traumstart für Aufbau begann das Spiel: Aggressives Abwehrverhalten, konzentrierte Angriffe und sichere Chancenverwertung ermöglichten dem Team von Trainer Linke die schnelle und verdiente 4:0 Führung. Doch an dieser Stelle wachte auch Jena endlich auf und kämpfte sich zum 6:6 zurück ins Spielgeschehen. Ab der 20. Minute präsentierten sich beide Teams gleichwertig, dennoch schaffte es Jena sich noch vor der Halbzeit mit 2 Toren abzusetzen. Grund dafür war vor allem in der aufkommenden Altenburger Hektik zu suchen: Unzufrieden mit der schlechten Schiedsrichterleistung versteiften sich die Skatstädter auf das schnelle Spiel und kassierten dadurch einige unnötige Tore. Trotz des Rückstandes blieb die Devise zur Halbzeitpause bestehen – zumindest ein Pluspunkt war möglich und mit diesem unbedingten Willen wollten die Damen und in die zweite Halbzeit starten. Wie so oft, kam alles anders: Jena spielte konzentriert auf, verwandelte im Angriff sicher und schaltete im Angriff für die ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit den kompletten Rückraum der Altenburger aus. Deshalb kam es nach 40 gespielten Minuten dazu, dass Aufbau wie aus heiterem Himmel 20:14 in Rückstand geriet und damit schon wieder in der Nähe der Niederlage lag. Doch vor allem die Jenaer waren sich nun in ihre Lage viel zu sicher. Denn Aufbau opferte nun alle Kräfte, kämpfte verbissen um jeden Ball und spielte sich förmlich in einen Rausch. Vor allem Gina Wodrich leistete nun wieder eine gute Leistung, Nicole Rexin dirigierte die Abwehr mit Bravour und Iris Teichert und Claudia Voigt vollendeten im Angriff sicher. Und so kam es, dass zwei Minuten vor Ende Aufbau wieder die Hoffnung auf einen Punktgewinn legte. 40 Sekunden vor Ende sollte es auch in den Händen der Altenburgerinnen liegen den Tor ein letztes Mal in den Maschen der Gegner zu versenken – doch diese letzte „Unternehmen“ sollte dem Team verwehrt bleiben. Aufbau spielte mit: Wodrich, Voigt (7 Tore), Teichert (8), Dietrich (3), Arnold (1), Rexin, Diener (1), Böhme, Rudolph, Rolle, Kirmse, Künzel Titel: 1. Spieltag Beitrag von: Marco am 25.09.2007 - 22:36:42 HP Ziegelheim
LSV Ziegelheim - 1. SSV Saalfeld 92 24:22 (6:7) Die Ziegelheimer Frauen haben am vergangenen Sonnabend ihre „mission impossible“ begonnen. Und in der Tat ist nach zahlreichen Abgängen der Klassenerhalt in der Oberliga ein fast nicht realisierbares Unterfangen. Diesem Kampf aber scheint sich gerade jetzt die junge Mannschaft zu stellen. Anders ist der Sieg nach einem wahren Handball-Krimi gegen Mitkontrahent Saalfeld wohl kaum zu erklären. Wie die Ziegelheimerinnen trotz ständigem Rückstandes am Ende die Partie doch noch drehten, war aller Ehren wert. Und so wurde das Team von den Fans fast genauso euphorisch gefeiert wie zuvor die Männer. Die Begegnung hatte zunächst eine äußerst torarme erste Hälfte. Mühsam erzielten die Ziegelheimerinnen ihre Treffer, konnten aber durch eine starke Abwehrleistung, allen voran Anne Schmelzer und Isabel Tausch, einen größeren Rückstand verhindern (4:4, 16.). Dann aber gelang für über zehn Minuten kein einziges Tor, während Saalfeld zumindest zwei erzielen konnte (4:6, 26.). Aber genau im richtigen Moment schlugen die Gastgeberinnen zu. Sie erkämpften sich zwei Bälle in der Deckung schafften unter dem erstmals aufbrausenden Jubel der knapp 100 Fans binnen einer halben Minute den Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel bestimmten erneut die Gäste das Geschehen, setzten sich gar auf 15:12 ab. Ziegelheim verkürzte zwar stetig, schaffte aber einfach nicht den Ausgleich. Dann die vielleicht entscheidende Szene der Partie. Caroline Dittrich vom LSV erhält nach Foul eine rote Karte, die natürlich die Gemüter erhitzte. Plötzlich waren Fans und Spielerinnen hellwach. Saalfeld behielt zunächst unter gellendem Pfeifkonzert die Nerven, erhöhte auf 20:18. Doch diesem Druck von den Rängen schienen sie schließlich nicht mehr stand zu halten. Das fast Unmögliche geschah. Ziegelheim spielte auf Tempo, traf durch Christina Harles selbst in 4-6-Unterzahl, markierte den 20:20-Ausgleich und zog über Grit Geilen und Julia Federau bis auf 22:20 vorbei. Jetzt kochte die Wieratalhalle. Angetrieben von den lautstark mitgehenden Fans verteidigten die LSV-Mädels den knappen Vorsprung bis zum Abpfiff und feierten dann natürlich ausgelassenen einen ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf. LSV: Welker; Schmelzer (3), Tausch (4/1), Petzold, Federau (4), Moritz, Geilen (9/3), Wagner, Werrmann, Harles (3), Herziger, Dittrich (1) Strafwürfe: LSV 6/4, Saalfeld 2/1 Strafminuten: LSV 10 (+2 Disqu.), Saalfeld 18 Schiedsrichter: Fladerer/Möller (SG Motor Arnstadt) Titel: 1. Spieltag Beitrag von: Marco am 25.09.2007 - 22:56:42 OTZ Jena 25.09.2007
Oberliga-Frauen gewinnen gegen Altenburg HBV Jena 90 - SV Aufbau Altenburg 21:20 (11:9) Volles Programm im Hallenhandball und für die Jenaer Mannschaften ein überaus erfolgreiches Wochenende. Das ranghöchste Team, die Oberliga-Frauen des HBV Jena 90, gewannen in Lobeda-West ihr Spiel mit 21:20 Toren gegen den SV Aufbau Altenburg, obwohl man anfangs 0:4 zurücklag. Doch dann wurde die HBV-Abwehr umgestellt. Bis zur Pause gab es schon einen 11:9-, später sogar einen 20:14-Vorsprung, ehe die Altenburgerinnen nochmals bedrohlich herankamen. Herausragende Torschützin war Cornelia Dreßler mit zehn Treffern vor Stefanie Klaus (4), Claudia Sprengler (3), Birgit Kraban (2), Frances Petrow (1), Melanie Fiedler (1), doch hatten auch Claudia Gresch, Elisabeth Müller, Claudia Schmidt, Anne Ludwig, die Ex-Schneebergerin Katja Fritzsche und Torhüterin Jeanette Weigelt Anteil am wichtigen Sieg. Titel: 1. Spieltag Beitrag von: Marco am 02.10.2007 - 12:21:17 OTZ Saalfeld 02.10.207
LSV Ziegelheim - 1. SSV Saalfeld 92 24:22 (6:7) Der Start in die neue Oberliga-Saison begann für die SSV-Damen mit unterschiedlichem Erfolg. Nachdem einige Spielerinnen aus beruflichen Gründen den Verein verlassen mussten, noch Verletzungssorgen hinzukamen und auch die Vorbereitung nicht optimal verlief, fuhr die Mannschaft nicht unbedingt optimistisch zum Saisonauftakt nach Ziegelheim. Es entwickelte sich zunächst ein torarmes Spiel, in dem die SSV-Damen trotz zahlreicher Zeitstrafen knapp in Führung lagen, Ziegelheim aber immer wieder ausgleichen konnte. Mit einer 7:6-Führung wurden die Seiten gewechselt. Nun erhöhten beide Mannschaften das Tempo und es fielen mehr Tore. Die SSV-Damen blieben weiterhin in Front und konnten bis zur 45. Minute mit dem 14:11 eine größere Führung herauswerfen. Das gab keine Sicherheit, denn zum Ende wurden die Angriffe nicht mehr konsequent ausgespielt, die Abwehr wackelte und sie brachen kurzzeitig richtiggehend ein. So kam der Gastgeber immer stärker auf und konnte in der 55. Minute erstmals im Spiel mit 21:20 in Führung gehen. Die SSV-Damen versuchten alles, schafften die Wende aber nicht mehr. Damit verspielten sie erst in den letzten Minuten den Sieg. 1. SSV: Gentzsch (TW), Geske (TW), Fröhlich (6), Pleyer (4), Post (3), Bogdan (2), Kersten (2), Kurzhauer (2), Slabon (2), Pino (1), Grosse, Miemel, Pfeffer
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