Thüringer Handball-Verband

Pinnwand => Oberliga => Thema gestartet von: Marco am 11.11.2007 - 01:17:40



Titel: 8. Spieltag
Beitrag von: Marco am 11.11.2007 - 01:17:40
10.11.2007  17:00
SV T&C Behringen/Sonneborn - SG Könitz/Saalfeld
[Hainichhalle Behringen]

10.11.2007  17:30
LSV Ziegelheim - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim
[Wieratalhalle Ziegelheim]

10.11.2007  19:00
HSV Ronneburg - SV Thuringia Königsee
[Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]

11.11.2007  16:00
SG Erfurt/Bad Langensalza - ThSV Eisenach II
[Sporthalle Sportgymnasium Erfurt]

11.11.2007  16:00
HSV Bad Blankenburg - SV Hermsdorf II
[Guts-Muths-Sporthalle Bad Blankenburg]

11.11.2007  16:00
Post SV Gera - HSV Apolda 1990
[Panndorfhalle Gera]

11.11.2007  16:30
Ernestiner SV Gotha - Sonneburger HV
[Ernestium Gotha]


Titel: 8. Spieltag
Beitrag von: Marco am 12.11.2007 - 21:42:46
HP Gera

Postteam muss Niederlage quittieren

Apolda kann Negativserie in Gera beenden

Post SV Gera - HSV Apolda 1990 34:36 (15:18)

Eigentlich könnte man schon die ersten 2 Minuten für die Entscheidung zum Ausgang des Spieles nehmen, denn die Gäste begannen hoch konzentriert und führten 0:2.
In Minute 6, beim 1:5 schon die erste Pause, denn Trainer Steffen Waldenburger musste die grüne Karte zum Team-Time-out ziehen, um die Mannschaft wach zu rütteln. Dies schien langsam zu gelingen, aber es brauchte noch eine Weile, denn bis zum 4:8 in der 14. zeigten nur die Gäste den notwendigen Siegeswillen. Doch dann die Konzentration beim Gastgeber aus Gera und beim 9:10 (18.) war man endlich im Spiel. Zu diesem Zeitpunkt nun Apolda mit dem Team-Time-out, was sich darin auszahlte, nach dem ersten Ausgleich beim 10:10, das sich die Apoldaer immer den Führungstreffer markierten. Das 13:13, das 14:14, mehr nicht. Im Gegenteil, denn bis zum Pausenpfiff ließen Nachlässigkeiten im Geraer Abwehrverband die Gäste wieder mit 3 Toren enteilen. Mit einem 15:18 ging es nun in die Kabine.
Noch waren alle Möglichkeiten offen, das Spiel für sich zu entscheiden. So sah es auch mit Beginn der zweiten Halbzeit aus. In der Abwehr stand man nun sicher und aus dem 15:18 machte man das 19:18. Dies war gleichzeitig die allererste Führung im Spiel. Leider sollte es nur ein Strohfeuer sein, denn innerhalb von 3 Minuten drehten die Gäste wieder das Spiel. Bis zum 28:28 stand es 10 Mal Unentschieden, kein Team konnte die entscheidenden Akzente setzen. Sicher im Abschluss in dieser Phase Karsten Krech, dem ganz einfache Tore gelangen.
Aber dann eine Situation, die wohl wirklich selten bei den Oberliga-Handballern passiert. Zeitstrafe bei Gera, aber dennoch sind 6 Spieler auf dem Parkett. Ein Wechselfehler der bitter bestraft wird. Heftige Diskussionen mit der Folge das Karsten Krech seine dritte Zeitstrafe einstecken musste. Die letzten 10 Minuten waren mit viel Brisanz, denn Apolda stand 2 mal nur mit 3 Spielern auf der Platte, Gera mit 6, aber es wurde kein Kapital daraus geschlagen das Spiel für sich zu entscheiden.
Folge daraus auch, die Konzentration ließ nach, 2 Strafwürfe in entscheidenden Situationen (29:29, es wäre der Führungstreffer gewesen, oder beim 30:31, der Ausgleich) wurden vergeben. Die Gäste dagegen hell wach, sie nutzten die kleinen Fehler der Postler und blieben stets in der Vorhand. In der 57. Minute das 30:33, dennoch nicht die Entscheidung im Spiel. Die Geraer schaffen es noch einmal beim 34:34 den Ausgleich zu erzielen, aber mehr gelingt nicht, denn die Apoldaer markieren durch leichte Fehler der Geraer noch zwei Tore zum 34:36. Da waren die zwei Tore, die man schon gleich zum Spielbeginn im Rückstand lag.
Dennoch muss gesagt werden, dass die Gäste verdient die Punkte aus Gera entführten. Für die Geraer heißt es nun im nächsten Spiel bei dem Aufsteiger der Spielgemeinschaft aus Könitz und Saalfeld alles daran zu setzen um endlich wieder einen Zweipunktgewinn einzufahren.

Der Post SV Gera spielte mit:  P. Nedved, Ch. Szlapka --- K. Krech (9), H. Seidemann, E. Pfeifer (5/4), D. Botor (3), U. Werler (7), P. Borik, S. Teichmann (3), M. Remme (3), J. Mühlberg, M. Grützbach (4) und M. Seime. 


Titel: 8. Spieltag
Beitrag von: Marco am 12.11.2007 - 21:49:22
HP Eisenach

Ex-Eisenacher zwingen mit Leidenschaft ThSV-Juniorteam in die Knie - Völlig unnötige Niederlage

SG Erfurt/Bad Langensalza - ThSV Eisenach II  30:29 (14:16)

In der Sporthalle des Erfurter Gymnasiums am Steigerwaldstadion bezog der ThSV
Eisenach II eine völlig unnötige Niederlage. Beim Schlusspfiff tanzten die Spieler der SG Erfurt/Bad Langensalza, vor zwei Wochen noch bei Aufsteiger Behringen/Sonneborn deutlich unterlegen, ausgelassen auf dem Parkett, hatten sie die spielerisch bessere Mannschaft mit enormen Kampfgeist und Leidenschaft mit 30:29 (14:16) bezwungen.

Die Ex-Eisenacher Andre Ahrens (9 Treffer) und der im vergangenen Jahr sogar noch für Kronau in der 1. Bundesliga zum Einsatz gekommene Steffen Ahrens (8 Tore) waren die tragenden Säulen einer in der Schlussphase wie entfesselt auftrumpfenden Erfurter Mannschaft. „Wir hätten zur Halbzeit bereits eine Vorentscheidung herbeiführen müssen“, sinnierte ThSV-Coach Frank Ihl. Er hatte da die vielen ausgelassen Torchancen, u.a. drei Siebenmeter, im Hinterkopf. „Nach dem Seitenwechsel haben wir die Gastgeber regelrecht aufgebaut und eingeladen“, so die nüchterne Bilanz zur zweiten Halbzeit. Zu ausrechenbar, fast stets nach dem gleichen Schema, steuerten die Eisenacher das Gehäuse des sich steigernden Erfurter Keepers Philipp Hielscher an. Viel zu oft versuchte es Alexander Schiffner aus dem linken Rückraum auf eigene Faust. Viel zu wenig hingegen wurde versucht, den sich ab der 15. Spielminute einer „Sonderbetreuung“ durch Tobias Michalewski „erfreuenden“ Krisztian Szep-Kis in die Angriffshandlungen einzubeziehen.
Unter den Augen von Thüringens Handball-Präsident Wolfgang Birth übernahmen die Eisenacher mit schwungvollen Angriffshandlungen das Zepter. Eine ausgesprochen leichtfüßige auf Ballgewinne orientierte Abwehrarbeit wurde mehrfach belohnt. Philipp Emmelmann bediente Alexander Schiffner, der zum 2:4 verwandelte (5.). Eine Szep-Kis-Fackel schlug zum 3:6 (8.) ein. Dann jagte Felix Abad das Leder zunächst mutterseelenallein über den Kasten, zirkelte es wenig später nur an den Innenpfosten, setzte Lars Lumpe einen Siebenmeter neben den Kasten. Die Gebrüder Ahrens, der „schwergewichtige“ Steffen auf der zentralen Aufbauposition, der sprunggewaltige Andre im rechten Rückraum, kurbelten das Angriffsspiel der Erfurter an. Daniel Baumgarten, in der Vorsaison noch gemeinsam mit Krisztian Szep-Kis für den ThSV Eisenach in der 2. Liga am Ball, verstärkte zunächst die Defensivabteilung der Erfurter, übernahm dann in der Offensive den Part im linken Rückraum. Mit Felix Menge, er verwandelte einen Siebenmeter zum 9:9 (17.), stand der vierte ehemalige Eisenacher in den Reihen der Landeshauptstädter. ThSV-Coach Frank Ihl beorderte Adrian Wöhler von der Bank auf die Linksaußenposition. Alexander Schiffner rückte in den linken Rückraum, wo Johannes Drieß ausgesprochen blass blieb. Plötzlich war mächtig Feuer unter dem ThSV-Kessel. Technisch brillant und bei höchstem Tempo fielen die Treffer zum 10:14 (Schiffner, 24.) und 12:15 (Abad, 27.). Dazwischen landete ein Emmelmann-Siebenmeter nur am Holz.
Nach dem Seitenwechsel war es vornehmlich die Erfurter Rückraumreihe mit Daniel Baumgarten, Steffen und Andre Ahrens, die mit wuchtigen Angriffszügen die Eisenacher Defensive ausmanövrierte. Per Doppelschlag brachte Daniel Baumgarten seine Farben beim 19:18 (37.) erstmals in Führung. Die jungen Eisenacher setzten ihre spieltechnisch feine Klinge dagegen. Nahezu alles in der Vorwärtsbewegung lief über die linke Angriffsseite. Lars Lumpe vermochte es als Regisseur nicht, die beiden Angriffsseiten zu verknüpfen. Alexander Schiffner und Adrian Wöhler lochten zum 21:23 (42.) ein. Nach vorbildlichem Einsatz von Krisztian Szep-Kis, der das Leder vor der Linie rettete, traf Alexander Schiffner per Tempogegenstoß zum 23:25 (47.). Doch die Ahrens-Brüder ließen Erfurt weiter hoffen. Steffen Ahrens täuschte ein Abspiel an, marschierte aber selbst durch das Eisenacher Deckungszentrum zum 26:27 (53.). Nachdem Alexander Schiffner einen seiner zahlreichen Würfe über den Erfurter Kasten gejagt hatte, düpierte Andre Ahrens die ThSV-Defensive mit einem Sprungwurf zum 27:27 (54.). Philipp Emmelmann zeigte, wie es geht, den preß gedeckten Kisztian Szep-Kis ins Spiel zu bringen. Der 35-jährige Linkshänder wuchtete zum 27:28 (55.) ein. Die Erfurter witterten regelrecht ihre Siegchance, warfen ihre körperliche Überlegenheit gegen die jungen Eisenacher in die Wagschale. Daniel Baumgarten ließ ThSV-Keeper Sven Luckert beim Ausgleichstreffer zum 29:29 keine Abwehrchance (59.). Als dann ein Schiffner-Ball am Holz landete, stieg Andre Ahrens Sekunden später zum 30:29 Siegtreffer hoch (60.), Ein misslungener Eisenacher Anspielversuch zum Kreis ließ die Hoffnung auf eine Punkteteilung platzen.
Und auch das gehört zur Chronistenpflicht: Nach dem Abpfiff räumten sämtliche Erfurter Spieler gemeinsam mit Helfern Werbebanden, Bänke und die Handballtore weg, um die Halle für den Schulsport am nächsten Tag herzurichten!

SG Erfurt/Bad Langensalza: Hielscher, Wunderlich, Hering; Andre Ahrens (9), Göpfert, Menge (3/3), Ludwig (1), Steffen Ahrens (8), Trommer (4), Braun, Michalewski (1), Baumgarten (4)

ThSV Eisenach II: Luckert, Rabe; Schiffner (9), A. Wöhler (3), Lumpe (2/1), Drieß, Abad (3), Wernicke, Emmelmann (4), Szep-Kis (8/2), Lipsky, Weidner

Siebenmeter: Erfurt 3/3 – ThSV II 6/3
Zeitstrafen: Erfurt 2 Min. – ThSV II 4 x 2 Min.
Schiedsrichter: Klich/Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
Zuschauer: 100


Titel: 8. Spieltag
Beitrag von: Marco am 12.11.2007 - 21:59:30
HP Ziegelheim

LSV Ziegelheim - SV BW 1893 Goldbach/Hh.  32:32 (17:17)
 
Die Besucher der Wieratalhalle erlebten am Samstag den ersten richtigen Krimi ihrer Ziegelheimer Mannschaft in der laufenden Oberliga-Saison. Dabei trafen sie mit den Blau-Weißen ausgerechnet auf das Team, das mit seinem Sieg gegen die Blankenburger am letzten Spieltag der vergangenen Saison den LSV zum Landesmeister machte. Das jedoch ist Vergangenheit. In der Realität lieferten sich beide bisher vom Verletzungspech gebeutelten Mannschaften einen erbitterten Kampf um jedes Tor. Nach der Pause bestimmte Goldbach die Partie, lag bisweilen mit drei Toren  vorn. Der LSV schaffte mit einer Energieleistung noch das Unentschieden, weswegen sich das Resultat für die Ziegelheimer eher als Sieg anfühlte.

Wie packend die Begegnung schließlich war, ließ sich an den Zwischenergebnissen der ersten Hälfte ablesen. Keiner Mannschaft gelang es, sich mit mehr als einem Tor abzusetzen. Die Ziegelheimer blieben zunächst ihrem Strafwurf-Manko treu. Die ersten zwei Siebenmeter wurden symptomatisch vergeben. Dagegen ließ Ralf Reusch endlich wieder seine alte Klasse auf Kreismitte aufblitzen, brillierte vor allem nach der Pause und brachte es insgesamt auf neun Treffer. Goldbach wechselte zunächst seine Abwehrvarianten hin und her. So ganz zufrieden schienen die Gäste mit dem Spielverlauf nicht zu sein (7:6, 15.). Nach Manndeckung gegen Steffen Moritz kam Patrick Jahn auf die Platte und hämmerte zwei Bälle in den Kasten. Damit war das Thema Manndeckung erstmal wieder erledigt.  Im Angriff strahlten die Gäste aber enormen Druck aus, blieben immer gefährlich über ihre Strategen Mitrovic, Stegner und Spielertrainer Rothhämel. Dagegen wirkten die LSV-Deckung und auch die beiden Keeper überhaupt nicht sattelfest. Fast schon bezeichnend kassierten die Ziegelheimer zwei Sekunden vor dem Pausenpfiff den Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel gerieten die Ziegelheimer durch vergebene und unplatzierte Würfe sowie einsetzende Hektik binnen drei Minuten von einem 19:19 in einen 19:22 Rückstand (38.). Aber Ziegelheim kämpfte. Nick Sense peitschte die Truppe trotz aller Rückschläge ständig an. Zehn Minuten brauchten die Hausherren, um erneut den Ausgleich herzustellen. Christian Godlinski und Ralf Reusch ergänzten sich hervorragend (27:27, 48.). Doch Goldbach zieht noch dreimal mit zwei Toren davon. Der LSV packt aber doch noch den 32:32-Ausgleich (59.). In den letzten 90 Sekunden fällt kein Tor mehr. Zehn Sekunden vor Schluss rettet LSV-Keeper Torsten Urwank das Unentschieden gegen den freistehenden Außen Skowronek. Mit dem Abpfiff jubeln die Ziegelheimer ein Stück mehr als die Gäste über einen nach Verlauf der zweiten Hälfte vielleicht nicht ganz für möglich gehaltenen Punktgewinn.
 
LSV: Urwank, Hahn; Godlinski (3), S. Graichen (2), C. Graichen, Moritz (8/1), Reusch (9), Knöfler (1), Wunderlich (1), P. Jahn (3), Bartlick, Kühnert, M. Jahn, Sense (5/3)

Strafminuten: LSV 4; BW 6   
7m: LSV 7/4; BW 5/3
Schiedsrichter: Kunze/Lang (VfB TM Mühlhausen 09)


Titel: 8. Spieltag
Beitrag von: Marco am 12.11.2007 - 22:48:42
HP Gotha

Schwarzer Tag in Rot

Ernestiner SV Gotha - Sonneberger HV  22:28 (12:15)

Es handelte sich um das letzte Heimspiel in diesem Kalenderjahr. Dreimal muss der ESV noch auswärts ran, und das gegen die Oberen der Tabelle. Umso wertvoller wäre ein Sieg über die Südthüringer gewesen, der ein sicheres Punktefundament geschaffen hätte.
In der Partie Fünfter gegen Achter blieben die Gothaer jedoch alles schuldig, was sie zuletzt auszeichnete. Den 21. Treffer erzielten sie in der 59. Minute - und nicht wie in Königsee in der 30.
Bereits nach wenigen Minuten kristallisierte sich die Überlegenheit der Gäste heraus, als sie in einer torreichen Auftaktphase erstmals die Führung übernahmen (6:7). Der ESV hatte bis dahin gefällig agiert und Chancen in Tore umgemünzt. Egal, ob aus dem Rückraum (Gewalt), von Kreis (Jicha) oder Außenposition (Behling), die Bälle saßen. Irgendwann aber nicht mehr. Zunächst kam mit Pfosten- und Lattenknallern das Blechpech, dann mit Ebert ein Schreckgespenst ins Sonneberger Tor, das den Gastgebern das Fürchten lehrte. Seine Reaktionen, unterstützt von einem starken Block, gestatteten mit zunehmender Spieldauer immer weniger Gegentreffer.
Kurz vor der Pause lagen Stegner & Co. schon mit vier Toren zurück. Die Deckung wirkte unsortiert und überfordert, im Angriff handelte jeder auf eigene Faust - Kombinationen Mangelware. Einen negativen Höhepunkt erreichte diese Spielweise, als es die Einheimischen in 6:3-Überzahl (29.) nicht fertigbrachten, das Runde ins Eckige zu befördern, sich durch ungeschicktes Abwehrverhalten gar selbst zwei Zeitstrafen (30. / Behling, Perner) einhandelten und in letzter Sekunde fast noch das 16. kassierten.
Kein gutes Omen für die zweite Halbzeit. Beim 13:19 schwebten die Gäste bereits außer Reichweite. Zwar versuchten sich die kämpfenden Ernestiner in Luftsprüngen, doch selbst "Riese" Hofmann wurde abgeblockt. Klarste Gelegenheiten entschärfte der HV-Torhüter, Jichas Siebenmeter war mehr Zuspiel denn Wurf. Verzweiflung: Immer wenn die ESV-Deckung dem Sonneberger Triumvirat Blechschmidt-Gurtowoi-Sydorchuk (19 Tore) mal Einhalt gebot und Ballgewinne verbuchte, unterliefen haarsträubende Fehler im überhasteten Vorwärtsgang, die jegliches Aufbäumen sofort entwurzelten.
So hatte sich Thomas Dietz die Standortbestimmung seiner Mannschaft sicherlich nicht vorgestellt. Oder lag es einfach nur an einer schicksalhaften Tradition? Noch nie hat eine Oberliga-Mannschaft des ESV gewonnen, wenn sie sich vor dem Anpfiff dem Fotografen präsentierte. Derart "geblitzdingst" waren die Gedanken der Männer in Rot scheinbar Teil einer ganz anderen Welt.
Realität ist, dass die beiden Kontrahenten nun die Plätze getauscht haben, was man nach Gesehenem durchaus als Begradigung eines bis dato schiefen Tabellenbildes werten kann.
ESV: Scheerschmidt, Steinbrecher - Gewalt 5, Jicha 6/1, Wandtke 1, Perner 1, Meß, Trott, Behling 2, Irmisch, Thieme 3, Stegner 1, Schneider, Hofmann 3
Strafwürfe: 3/1 (Sonneberg 2/2)
Zeitstrafen: 5 (6)
Schiris: Grußdorf/Breier (Nordhausen)
Zuschauer: 200


Titel: 8. Spieltag
Beitrag von: Marco am 12.11.2007 - 22:50:13
HP Sonneberg

Souverän zum Auswärtssieg

Ernestiner SV Gotha – Sonneberger HV 22:28 (12:15)

Mit einer souveränen Vorstellung sicherten sich die Sonneberger Handballmänner am vergangenen Sonntag zwei weitere wichtige Punkte, und das beim vermeintlichen Angstgegner Gotha. Die Auswärtsreise begann ähnlich, wie die in der letzten Saison. Zur Erinnerung: Letzte Spielserie kamen die Spielzeugstädter zu spät in der Residenzstadt an und mussten sich auch im Spiel geschlagen geben. Grund für die verspätete Anreise war ein schwerer Motorradunfall zwischen Zella-Mehlis und Oberhof. In diesem Jahr kam es zwar Gott sei Dank nicht zu einem solch tragischen Unfall, aber trotzdem kamen die Sonneberger wieder zu spät. Grund war diesmal ein Defekt am Mannschaftsbus, sodass die Mannschaft um Trainer Uwe Blechschmidt und Busfahrer Stefan Sommer auf ein Ersatzgefährt warten mussten. „Das gibt’s doch gar nicht“, meinte Chauffeur Sommer, „letztes Jahr standen wir bei Oberhof und dieses Jahr schon hier in Brattendorf. Das liegt doch wohl nicht am Gegner?!“

Einige dachten vielleicht schon daran, denn ein mulmiges Gefühl beschlich alle irgendwie, als man verspätet in die Ernestine Halle einlief. Aber weder gebeutelt, durch den unplanmäßigen Zwischenstopp, noch verschlafen, gestalteten die Spielzeugstädter die Anfangsphase des Spiels. Ein ausgeglichenes „Rauf und Runter“ wurde den gut 200 Zuschauern geboten, wobei sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Doch als Sonneberg beim 8:10 erstmals mit zwei Toren in Führung ging, ahnte Gothas Trainer Wandtke bereits Böses und nahm folgerichtig die Auszeit in der 18. Spielminute. Doch am Spielverlauf konnte er nichts mehr ändern, die Gäste aus der Spielzeugstadt verbuchten zum Pausentee einen Drei-Tore-Vorsprung, den Martin Blechschmidt nach dem Halbzeitpfiff beinahe noch mit einem direkten Freiwurf ausbauen konnte, doch sein Wurf ging nur an den Innenpfosten.

In der Kabine herrschte Ruhe, es wurde den Ausführungen von Trainer Uwe Blechschmidt gelauscht und später noch einmal selbst beraten. Einig waren sich aber alle: „In diesem Spiel ist ein Sieg drin!“, kommentierte nach dem Spiel Kapitän Manuel Müller die Szenerie.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Gotha konnte zwar Tore erzielen, doch Sonneberg beantwortete es entweder mit schnellen Kontern oder schön vorgetragenen Kombinationspiel. Die Gastgeber konnten nur noch einmal auf drei Tore verkürzen, was allerdings dann auch das höchste der Gefühle war. Nach dem 20:16 durch Sydorchuk bauten die Spielzeugstädter ihre Führung aus und konnten dem restlichen Spielverlauf gelassen entgegen sehen. Denn zum einen war man in Angriff und Abwehr wieder gut aufgelegt und zum anderen machten es die Gothaer den Sonnebergern relativ einfach. Durch schwache Würfe und Unkonzentriertheiten im Abwehrverhalten schafften es die Gäste souverän davon zu ziehen. Diesmal erwischte nicht de Rooij, sondern Ebert einen starken Tag und kaufte den Werfern aus der Residenzstadt ein ums andere mal den Schneid ab. Das 22:28 durch die Gastgeber in der letzten Spielminute war nur noch Ergebniskosmetik in einem Spiel, was die Spielzeugstädter vor allem in der zweiten Hälfte klar beherrschten.

Nach den deutlichen Siegen letzte Woche gegen Ziegelheim und diese Woche gegen Gotha dürfte das Selbstvertrauen genügend gestärkt sein, um am kommenden Samstagabend gegen den Tabellenzweiten aus Ronneburg zu bestehen.

Sonneberg: de Rooij, Ebert; Müller, R. Blechschmidt (2), M. Blechschmidt (8/2), Poser (2), Gurtowoi (6), Kroll (3), Kienel (2), Sydorchuk (5)


Titel: 8. Spieltag
Beitrag von: Marco am 12.11.2007 - 23:11:25
HP Bad Blankenburg

Ohne Kampfgeist zum Sieg

HSV Bad Blankenburg – SV Hermsdorf II 24:17 (11:5)   
 
Nur gut, dass wir an diesem Sonntag den Tabellenletzten Hermsdorf II in der Kurstadt zu Gast hatten, denn gegen jede andere Mannschaft der Oberliga wäre es ein heißer Tanz geworden. Die Leistung des Tabellenführers war einfach katastrophal. Vielleicht wurde der Gegner auch einfach unterschätzt und das Spiel zu leicht genommen. Jedenfalls waren die Angriffsleistung und die vielen technischen Fehler eine Zumutung für alle Zuschauer. Das Beste am Spiel war die Abwehr mit ihren Torhütern.

Der Gastgeber begann zunächst sehr engagiert. Nach drei Minuten führten die Grün-Gelben mit 2:0 und alle Fans dachten, dass sie einen berauschenden Handballnachmittag erleben würden. Doch dies war erst einmal Fehlanzeige. Gegen die in ihren Mitteln beschränkten Hermsdorfer brauchten die Favoriten bis zur elften Minute, ehe sie durch Stefan Oertel das dritte Tor erzielten. Er war jedoch vorher dreimal aus aussichtsreicher Position am gut haltenden Hermsdorfer Torwart gescheitert. Petr Korbel verwarf danach einen Siebenmeter und die Fans in der Halle hatten den Eindruck, dass der HSV den Gegner nicht ernst nahm. Das Spiel war weiter völlig zerfahren und man sah nicht ansatzweise den Glanz der ersten Partien dieser Saison. Der nach Verletzung in die Mannschaft zurück gekehrte Ferenc Bergner kämpfte jedoch in seiner unnachahmlichen Art. Tobias Jahn im Tor hielt ebenfalls gut und ließ nur fünf Tore der Gäste zu. Der Rest der Mannschaft spielte völlig unter seinen Möglichkeiten und so kam es, dass die Gastgeber bis zur 28. Minute lediglich neun Tore erzielten. Die letzten zwei Treffer durch die Torschützen Sabrsula und Ardan waren wenigstens ein versöhnlicher Abschluss zum Pausenpfiff.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte. Das Spiel war zerfahren und kein Spieler zeigte Normalform. Man vermisste vor allem das schnelle Konterspiel der Kurstädter. Daniel Hellwig, der glücklicherweise in der nächsten Woche wieder mit leichtem Training beginnt, wurde schmerzlich vermisst. Der HSV verwarf wiederum drei von fünf Siebenmetern. Jedoch waren die Gäste als Tabellenletzter auch nicht in der Lage, daraus Kapital zu schlagen. So konnte man am Ende froh sein, zwei Punkte gewonnen zu haben. Die gute Nachricht des Spiels ist, dass keine Verletzten zu beklagen sind und die Leistung im Kreisderby am nächsten Wochenende nur besser werden kann.

Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (4), Bergner (7), Hanl, Jäschke (4), Korbel (1), Meilahn (1), Oertel (5/2), Sabrsula (2), Wiegand


Titel: 8. Spieltag
Beitrag von: Marco am 12.11.2007 - 23:15:54
HP Königsee

Ronneburger Aktionsradius nicht eingeengt - Thuringia auf der Torhüterposition mit Problemen

HSV Ronneburg - SV Thuringia Königsee 37:25 (17:9)

Die Gäste hatten sich einiges vorgenommen in diesem stets brisanten Ostthüringenderby. Man wollte sich nicht verstecken gegen den derzeitigen Tabellenzweiten und auch versuchen, die Blamage der letzten Woche in Vergessenheit geraten zu lassen. Doch die Trauben hingen wieder zu hoch für die Hohmann-Schützlinge, welche dazu noch mit einem Torhüterproblem zu kämpfen hatten.
Ronneburg versuchte vom Anpfiff weg, wenig Federlesens zu machen, spielte konzentriert und ging sofort in Führung. Thuringia suchte in der HSV-Abwehr die Lücken, welche man erstmals nach drei Anläufen fand (1:1, 3.). In der Abwehr standen die Gäste kompakt, so dass es in dieser Anfangsphase ausgeglichen blieb. Als die Rinnestädter allerdings nur das Gebälk trafen bzw. sich Fehler einschlichen, wurde der Rückstand deutlicher (2:5, 9.). Thuringia steckte das weg und war beim 4:5 (4.) wieder dran. Die Gäste boten bis dato eine clevere Partie, doch der Ausgleich blieb ihnen durch weitere Holztreffer versagt (5:7, 14.).

In der Folgezeit ließen die Rinnestädter weitere Chancen ungenutzt, so dass sich die Differenz wieder erhöhte (5:9, 18.). Und auch in den folgenden Minuten kam nichts auf die Habenseite. Dieses Dilemma beendete erst wieder Oldenburg vom Punkt, der auch nachlegte (7:10, 21.). Die Gastgeber guckten sich dies allerdings nicht lange an und schufen sich erneut einen Fünf-Tore-Vorsprung (13:8, 23.). Kurz vor der Pause erhöhte sich der Rückstand der Gäste weiter, die im Vorwärtsgang und im Tor einiges schuldig blieben.

Auch mit Beginn des zweiten Durchgangs sah es nicht viel anders aus, wo Ronneburg schnell die Zehn-Tore-Differenz auf die Anzeigetafel brachte (19:9, 32.). Thuringia versuchte mit der Brechstange, zu Treffern zu kommen, was misslang, so dass der HSV weiter davon ziehen konnte (23:10, 34.). Spätestens jetzt konnte man wieder von einem Debakel sprechen, denn die Königseer schienen in ihre berühmten zehn Minuten zu schlittern. Man ließ sich jedoch nicht gehen (13:23, 37.). Ronneburg zog sein Spiel weiter auf, traf aus jeder Lage und nach Belieben (25:13, 40.), während sich die Gäste ihre Tore schwer erarbeiten mussten (17:25, 42.). Die Partie hatte sich in diesen Minuten auf eine Acht-Tore-Differenz eingepegelt, da hüben wie drüben getroffen wurde (20:28, 47.). Als Thuringia allerdings wieder patzte bzw. mehrfach am HSV-Keeper scheiterte, war der Ronneburger Elf-Tore-Vorsprung da (33:22, 51.).

Im Hallenrund glaubte längst keiner mehr an ein Wunder. Das Vorgenommene konnten die Rinnestädter nicht erfüllen, die Auswärts auch weiterhin keinen erschrecken können (23:35, 54.). Der Gastgeber kommt am Ende zu einem klaren Sieg. In der Schlussminute schied Najman mit einer Augenbrauenverletzung und Friedrich mit dem rotem Karton aus.

Thuringia: Cadek, Föhr - Götz, Göring, Knedlik, Förster, Dademasch (8), Hüttner (1), Friedrich (1), Najman (7), Oldenburg (5), Schmeißer (3).


Titel: 8. Spieltag
Beitrag von: Marco am 12.11.2007 - 23:17:58
Infoline Könitz

SV T&C Behringen/Sonneborn - SG Könitz/Saalfeld 24:22 (13:14)

Erneute Enttäuschung für die SG Könitz/Saalfeld - In Behringen ausgekontert

Die SG erwischte den besseren Start in der Behringer Hainich-Sporthalle und ging durch Michael Heerwagen in Front. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gastgeber erhöhte Matthias Hinz mit zwei Treffern auf 1:3. Es folgten 3 Tore der Hausherren, bevor erneut Hinz und Heerwagen die SG wieder in Führung brachten. Doch der Ausgleich des SV T&C folgte prompt. Die SG haderte jetzt mit ihren Chancen im Abschluss und individuelle Fehler häuften sich, was den Gastgebern immer wieder die Möglichkeit gab, nach SG-Vorlage durch präzise vorgetragene Schnellangriffe auszugleichen und später mit 8:7 in Führung zu gehen. Die Gästeabwehr stand daraufhin stabiler und erhöhte den Druck auf die Behringen/Sonneborner Angreifer. Die Folge waren drei Tore der Könitz/Saalfelder zum 8:10 und eine Auszeit der Hausherren. Diese verfehlte ihre Wirkung nicht und der SV T&C glich zum 10:10 aus. Doch die SG legte weiter vor und konnte sich beim 12:14 durch Florian Dietzel leicht absetzen, bevor der Gastgeber den Anschluss erreichte. Es waren jetzt nur noch wenige Sekunden bis zur Pause, doch der SG gelang es nicht den Ball bis zum Halbzeitpfiff in den eigenen Reihen zu halten und nur mit Glück und auf Kosten einer Zeitstrafe konnte der Ausgleich verhindert werden.
Nach der Pause gelang den Gastgebern in Überzahl nach kurzer Spielzeit das 14:14. Die SG brachte daraufhin den Ball nach vorn, doch bereits nach wenigen Kontakten ein unnötiger Fehler und das etwas gewöhnungsbedürftige Spielgerät landete in den Händen der schnellen Hausherren, die dadurch in Führung gingen. Dieses Spiel wiederholte sich in den folgenden drei Minuten mehrfach und die Halbzeitführung der SG war nach kürzester Zeit in einen 17:14-Rückstand gewandelt. Somit war bereits zu diesem frühen Zeitpunkt eine Auszeit der Gäste nötig, um den Spielfluss der Hausherren zu unterbrechen. Dies funktionierte dann auch vorerst wie gewollt und Martin Dietzel, Tim Gittner und Matthias Volkmar besorgten das 17:17. Die Abwehr der SG arbeitete jetzt engagiert und erlaubte dem Gegner keinen Freiraum mehr und auch Christian Lindig im Tor der SG konnte mit einigen Paraden aufwarten. Doch die daraus resultierenden Ballgewinne wurden teilweise deletant vergeben. Fehlwürfe und technische Fehler bestimmten das Bild im Angriff der SG in der zweiten Hälfte. Der SV T&C setzte sich mit 20:18 wieder etwas ab. Tim Gittner besorgte daraufhin den Anschluss für die Gäste. Die Deckung der Könitz/Saalfelder stand weiterhin sicher und den Hausherren wurde mehrfach passives Spiel angezeigt, was immer wieder zu Ballgewinnen führte. Doch wie bereits erwähnt, war der Angriff die absolute Schwachstelle im Spiel der SG Könitz/Saalfeld. Es kam nichts Zählbares zustande und die auf Fehler wartenden Hausherren bestraften diese konsequent und setzten sich auf 22:19 und 23:20 ab. Denn auch wenn den Gastgebern aus dem Positionsspiel heraus nichts gelang, lud die SG immer wieder zu Kontern ein, die sicher vorgetragen wurden. In einem schwachen aber intensiven Spiel versuchten es die Gäste in den letzten Minuten mit einer offensiveren Deckung und schafften es so bis kurz vor dem Ende auf 23:22 zu verkürzen. Es waren noch wenige Sekunden zu Spielen und Behringen/Sonneborn in Ballbesitz. Die SG versuchte jetzt alles oder nichts, doch der dadurch frei zum Wurf kommende Spieler des SV T&C verwandelte zum Endstand. Die schlechte Trefferquote und die hohe Fehleranzahl konnten auch durch eine bis zum Schluss gute kämpferische Leistung nicht kompensiert werden und verhalfen den cleverer agierenden Hausherren zu einem Erfolg in einem leider recht niveauarmen Spiel.

Lindig (TW), Matussek(TW), Heerwagen 7,Gittner 5, Hinz 4, Volkmar 3, M.Dietzel 2, F.Dietzel 1, Arnold, Beyer, Leuthäuser, P.Schmidt, S.Schmidt 


Titel: 8. Spieltag
Beitrag von: Marco am 13.11.2007 - 22:16:45
TLZ Gotha  13.11.200

Kohls Kontertore lassen T&C jubeln

SV T&C Behringen/Sonneborn - SG Könitz/Saalfeld  24:22 (13:14)
 
Keinen Schönheitspreis, aber zwei wertvolle Punkte holte sich am Samstag der SV Town&Country Behringen/Sonneborn im Oberliga- Heimspiel gegen Mitaufsteiger SG Könitz/Saalfeld. Dank einer starken Deckung und dem einmal mehr treffsicheren Christopher Kohls, der zehnmal traf, landeten die Gastgeber mit dem 24:22 (13:14) den zweiten Saisonsieg. Überzeugt hatte der T&C allerdings nicht. Co-Trainer Hilmar Albrecht: "Wir haben nie unseren Rhythmus gefunden. Es war ein Vier-Punkte-Spiel, vielleicht war die Mannschaft deshalb zu verkrampft."
Nach zähflüssigen ersten 30 Minuten, in denen Könitz einige Male mit zwei Toren führte, steigerte sich der Gastgeber zu Beginn der zweiten Hälfte. Sandro Werner glich aus, ehe drei Kontertore von Kohls für die 17:14-Führung (36.) sorgten. Aber richtige Sicherheit zog nicht ein. Könitz nahm eine Auszeit und schaffte schnell wieder den Ausgleich (17:17). Das Trainerduo reagierte und Coach Zdeno Vanek verstärkte ab der 40. Minute die Abwehr. Zwar stabilisierte sich nun die Deckung, doch im Angriff klemmte weiterhin die Säge. Rückraumspieler Mirko Brachmann rannte sich oft fest oder scheiterte am Könitzer Keeper. "Aus dem Rückraum kam insgesamt zu wenig", stellte Albrecht fest.

Dem Gast, allenfalls mit solidem Landesligaformat, war nun auch das Zielwasser ausgegangen. Viermal hintereinander verwarf Philipp Schmidt. Die von Torhüter Münch gewohnt präzisen Steilvorlage nutzten Kohls und der sich in Hälfte zwei steigernde Thomas Blaß zur 22:19-Führung (58.). Als sich Karsten Albrecht durchwühlte und das 23:20 gelang (58.), schien das Spiel entschieden. Doch es wurde nochmal eng, da Behringen verpasste, den Sack zu zu machen und Könitz durch zwei Strafwurf-Geschenke auf 22:23 heran kam.

Vier Sekunden vor Spielende erlöste Christopher Kohls aber den Gastgeber.

SV Town & Country: Münch, Busch, Albrecht (1), Blaß (4), Schenk, Brachmann (3), Kohls (10), Ernst, Vanek, Voß (1), Werner (4), Hellmund, Stehmann (1/1) und Marx.
Siebenmeter: T&C 1/1 (Könitz 4/4),
Zeitstrafen: T&C 2 (4).


Titel: 8. Spieltag
Beitrag von: Marco am 13.11.2007 - 22:35:08
HP Ronneburg

Ronneburg klärt früh die Fronten

Michael Wolf hält stark - Florian Förster trifft zehn Mal

HSV Ronneburg - SV Thuringia Königsee 37:25 (17:9)

Die Ronneburger Handballer haben ihre Hausaufgaben gemacht. Am Sonnabend gelang ihnen gegen den früheren Angstgegner Königsee ein glatter und ungefährdeter 37:25-Sieg. Bereits zur Pause waren die Fronten geklärt. "Sieht man mal von einigen Minuten in der zweiten Halbzeit ab, wo wir fast komplett durchgewechselt haben und der Spielfluss etwas weg war, bin ich sehr zufrieden , sagte HSV-Trainer Stefan Koska. Der musste kurz vor dem Anpfiff eine Änderung auf der Torhüterposition vornehmen. Robert Zehmisch (21), die etatmäßige Nummer eins bei Ronneburg, verletzte sich bei der Erwärmung am Auge. "Ich habe einen Ball mit dem Fuß abgewehrt. Der ist mir ins Auge gesprungen. Ich konnte nichts mehr sehen, alles war verschwommen. Koska lief auf den zweiten HSV-Keeper Michael Wolf (22) zu und sagte: "Micha, du hältst heute. Und Wolf bedankte sich für seine Einsatzchance. Am Ende konnte HSV-Betreuer Wolfgang Klinger 28 Striche für gehaltene Bälle auf seinem Spielprotokoll machen. "Ich habe mich gefreut. Die Abwehr hat es mir heute sehr einfach gehabt. Ich musste nur in meine Ecke gehen und schon hatte ich den Ball , sagte Wolf. Königsee mühte sich, rannte sich in der Deckung der Ronneburger oft fest. Wenn was ging, dann über die Außen oder im Kräfte aufreibenden 1: 1-Verhalten. Die beste Phase hatten die Gäste zwischen der 38. und 43. Minute. Da konnten sie mit vier Toren in Folge vom 13:25 auf 17:25 verkürzen. Mehr ließen die Ronneburger nicht zu. Der 23-jährige Lutz Vollgold netzte dank seiner Schnelligkeit noch fünfmal ein. Rechtsaußen Florian Förster (19) konnte mit dem Tor zum 27:18 (45.) seinen zehnten Treffer im Spiel bejubeln. Fürs 30. Tor der HSVer war Chris Dathe (er feierte am Vortag seinen 37. Geburtstag) verantwortlich. Er spielte Billard. Sein Wurf aus halbrechter Position landete zuerst am linken Pfosten, dann am rechten und dann war er drin. Nach dem Abpfiff bedankten sich die Ronneburger bei den knapp 200 Zuschauern mit einer Laola-Welle. Auch in der Kabine ging"s weiter sehr locker zu. Kreisläufer und Stimmungskanone Rene Bauer frotzelte in Richtung Robert Zehmisch mit den Worten: "Na, der Robert nimmt sich eine Auszeit, das wird hart im Training. Die nächsten zwei Ronneburger Gegner sind von größerem Kaliber: Der HSV muss am Sonnabend nach Sonneberg und die Woche drauf im Landespokal zu Ernestiner Gotha.

HSV: Wolf, Zehmisch, D. Koska (1), Gottschalk (2), T. Koska (2), Zänsler (4), Dathe (1), Bauer, Heidrich (3), Vollgold (5), Förster (10), Kusch (2), Meyer (7).


Titel: 8. Spieltag
Beitrag von: Marco am 14.11.2007 - 22:03:56
HP Holzlandpower

Couragierter Auftritt beim Tabellenführer

Hermsdorf II wahrt sein Gesicht

HSV Bad Blankenburg - SV Hermsdorf II 24:17 (11:5)

Eine Woche vor dem ersten Spiel der Wahrheit gegen den Neuling Behringen/Sonneborn hat sich die zweite Mannschaft des SV Hermsdorf beim weiter verlustpunktfreien Tabellenführer sehr gut verkauft. In Bad Blankenburg verloren die Spieler von Trainer Jens Friedrich am Sonntagnachmittag nur mit 17:24. Viele hatten vorher ein Debakel für die personell weiter so dezimierten Holzländer befürchtet, das blieb aus.

"Die Jungs haben das gezeigt, wozu sie momentan in der Lage sind. Das war absolut okay", sagte Friedrich. Der Gastgeber kam bei seinem müden Auftritt nicht so gut weg beim eigenen Publikum. Man hörte sogar vereinzelte Pfiffe heraus.

Die Hermsdorfer konnten sich auf einen überragenden René Meißner im Tor stützen. "Er hat uns mit seinen vielen Paraden im Spiel gehalten. Das war richtig klasse", sagte Friedrich.

Sein Gegenüber, Fred Berlit, der den erkrankten Steffen Schreiber vertrat, wirkte in der Spielanalyse schon etwas einsilbig. "Zwei Punkte, schlecht gespielt. Mehr gibt´s zu diesem Spiel nicht zu sagen." Berlit schob die schwache Leistung seiner Jungs der fehlenden Motivation zu.

Friedrich dürfte das egal gewesen sein. Er sah beim Gegner einen überdurchschnittlich starken Spieler, das war der Ex-Hermsdorfer Ferenc Bergner. "Er hat das gezeigt, was ihn ausmacht, was ihn so wertvoll macht Er hat gekämpft bis zum Umfallen."

Bei allen anderen Stars vermisste er schon das nötige Adrenalin. Friedrich sprach sogar von einer gewissen Arroganz, die einige HSV-Spieler an diesem Tag zeigten. "Wer weiß, was passiert wäre, wenn wir heute noch zwei Leute aus der ersten Mannschaft dabei gehabt hätten oder Manuel Rust, André Wermann und René Opel." Erstmals wieder im Kader der zweiten Mannschaft stand Torben de la Motte. "Er war eine Bereicherung, auch wenn man bei ihm schon gemerkt hat, dass die Abstimmung zu den Nebenleuten nicht immer hundertprozentig klappte."


Titel: 8. Spieltag
Beitrag von: Marco am 14.11.2007 - 22:14:07
HP Apolda

Post SV Gera - HSV Apolda 1990 34:36 (15:18)
Sieg zum Karnevalsauftakt

Beim „Angstgegner“ Post SV Gera gelang unserem Team der lang ersehnte Auswärtserfolg. Der erste übrigens, seit Oberligahandball in der neuen Panndorfhalle gespielt wird. Während wir uns in den Begegnungen der Vorjahre in der BUGA-Stadt meist selbst im Wege standen, spürten die Apoldaer Fans diesmal vom Anpfiff weg den Siegeswillen des HSV-Teams. Schnell führten wir 2:0 gegen eine etwas überrascht wirkende gastgebende Mannschaft. So sollte es dann auch weitergehen und beim 1:5 für unseren HSV zog Geras Coach Waldenburger bereits in der sechsten Minute den grünen Karton. Danach fingen sich die Ostthüringer, wenngleich unsere Männer in dieser Phase der Begegnung immer wieder Schützenhilfe in Form technischer Fehler und überhasteter Torwürfe leisteten. Beim 10:10 war die Partie wieder offen. Doch unsere Jungs fanden ihr Erfolgsrezept wieder und erkämpften sich zurecht die Halbzeitführung (15:18).
Nach der Pause wurde es kritisch für die Apoldaer. Gera startete jetzt hellwach und nutzte jeden Fehler unserer Mannschaft aus. Diese hatte ihre Stärken aus dem ersten Spielabschnitt wohl noch in der Kabine gelassen. Aber spätestens nach der ersten Führung der Gastgeber erwachten unsere Männer wieder und kämpften sehr gut. Besonders bemerkbar macht sich spätestens ab jetzt, dass die Männer vor Keeper Lars Möbus Verantwortung übernahmen. Dies stellt die Geraer vor große Probleme. War es sonst oft so, dass sich die Gegner in erster Linie auf „Mischu“ Sava konzentrieren konnten, bot sich am Tag der Eröffnung der närrischen Saison ein anderes Bild des HSV. Gefahr ging von allen Positionen aus. Auch der HSV-Blitztransfer macht sich bezahlt. Der gerade 18-jährige Sebastian Triller erzielt in seinem ersten Spiel für den HSV Apolda vier Treffer. In schwieriger Situation eingewechselt erweist sich der Youngster als viel versprechende Verstärkung fürs Team, dass auch ihn gut unterstützte. Durch diese geschlossene Mannschaftsleistung gelingt es dem HSV, Geras Vorsprung nie anwachsen zu lassen. Im Gegenteil wir bestimmen die Begegnung und nach dem 29:29-Ausgleich ziehen wir wieder davon (30:33). Auch Phasen der 3:6 Unterzahl überstehen die Männer des HSV mit großem Einsatz und können nach dramatischer Schlussphase einen verdienten Sieg verbuchen.

Unsere Mannschaft: Lars Möbus, Patrick Salitzki (Tor)
Roger Gierschick (1), Torsten Dippmann (4), Matthias Koch (6), Sebastian Triller (4), Viorel Sava (5), Volker Goldmann (9), Mark Rath (3), Alexander Berceanu, Marco Stanek (4), Marco Utschig, Kristjan Schmitt

Zeitstrafen: Gera: 6x2min Apolda: 10x2min
Strafwürfe: Gera: 8/4 Apolda: 4/3
Schiedsrichter: Pioro (Felsberg)/ Wilck (Sömmerda)


Titel: 8. Spieltag
Beitrag von: Marco am 14.11.2007 - 22:18:05
HP Goldbach

Gewonnener Punkt - Stimmungsvoll, wie immer, und erneut mit einem Unentschieden

LSV Ziegelheim - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim  32:32 (17:17)

Dass die Gastgeber Meister wurden, verdankten sie auch den Blau-Weißen, die damals Blankenburg besiegten. Dass hatten sie nicht vergessen und bedankten sich nach der Mannschaftsvorstellung mit einem Rähmchen Gerstensaft. Der schien den Goldbachern nach dem Unentschieden auch zu schmecken, war es auch nach Einschätzung von Trainer Sven Rothhämel “eher ein gewonnener Punkt”.

Im gesamten Spiel ließ keiner der beiden den anderen mehr als zwei bis drei Tore davonziehen. Dafür sorgte zu Anfang auch Florian Schneegaß, der gleich zwei Siebenmeter von Spielmacher Steffen Moritz und Nick Sense parierte. Aber auch Thomas Skowronek traf von Außen per Schlagwurf (3:3/7.), Tihomir Mitrovic per Siebenmeter zum 4:5.

Die Goldbacher boten mit Gerald Glief einen alten Haudegen und sicheren Strategen in der Abwehr, Moratschke gefiel in der Mitte, Stegner auf der Halben und nicht zuletzt Dirk Andreas am Kreis. Dass sie den Ziegelheimer Kreisläufer aber nicht in den Griff bekamen, wurde an seinen Treffern deutlich - Ralf Reusch brachte es auf zehn Tore. Um dem Spiel erneut mehr Impulse zu geben, wechselte sich erneut Sven Rothhämel ein, der aber diesmal nicht die bedeutendere Rolle spielte, als daheim gegen Eisenach. Nach der Pause wechselten beide ihre Torhüter aus, Stephan Harseim bekam seine Chance, die er auch gleich mit einer Parade nutzte, bevor Michael Stegner zum 19:22 (38.) traf. Ziegelheim fraß den Vorsprung aber wieder auf, nicht zuletzt dank ihrem Reusch (48.). Mitrovic verwandelte sicher einen Siebenmeter, im Nachsetzen, zum 29:31 und ließ am Ende doch noch Sieghoffnung aufkommen (55.).

Doch die Gäste wollten wiedermal ganz schnell dazu kommen, schlossen zu überhastet ab, setzten die Angriffe daneben. Fast wäre der Punkt noch verspielt worden, hätte da nicht Schneegaß in ausgezeichneter Manier einen letzten Freiwurf pariert, als das Spiel beim 32:32 bereits abgepfiffen war. Dirk Andreas hatte “dafür gesorgt”, musste zudem zwei Minuten raus. Zuvor hatte bereits beim 32:32 Goldbachs Coach eine Aus-Zeit genommen, um im letzten Gang nicht zu patzen, sozusagen Nervenstärke zu tanken.

Goldbach/Hochheim: Schneegaß, Walter, Harseim, Voigtritter 1, Skowronek 5, Mitrovic 10/4; Taubert 1, D. Andreas 4, Stegner 8, Glief, Moratschke, Rothhämel 3
Strafwürfe: 5/4 (Ziegelh. 7/4)
Zeitstrafen: 4 (2)


Titel: 8. Spieltag
Beitrag von: Marco am 19.11.2007 - 14:31:21
HP Erfurt

So macht Handballspielen und Zusehen wieder Spaß

SG Erfurt/Bad Langensalza – ThSV Eisenach II 30:29 (14:16)

„Das war endlich wieder unsere 1. Männer, wie wir sie schon lange sehen wollten.“, so der fast einheitliche Tenor im Publikum nach einem 60-minütigen, an Dramatik kaum zu überbietenden Kampfspiel. Der SG gelang längst nicht alles, spielerisch blieben erneut viele Fragen unbeantwortet. Aber das Team hat sich wie schon in der Vorwoche mit allem Einsatz in das Spiel gebissen und diesmal auch zum Schluss den Kopf oben behalten.
Die mit drei Spielern aus der Bundesligamannschaft verstärkten Eisenacher präsentierten sich in der 1. Halbzeit als der erwartet schwere, weil spielerisch überlegene Gegner. Das sichere Laufspiel der Gäste brachte zunächst den Ungaren Kristian Szep-Kis immer wieder in gute Wurfpositionen, was der Ex-Nationalspieler mit drei Toren am Stück weidlich auszunutzen verstand. Die daraufhin vom Trainerteam verordnete Manndeckung durch Michalewski brachte nach kurzen Abstimmungsproblemen etwas mehr Ruhe und Ordnung in die Erfurter Abwehr, dafür machte nun der junge Alex Schiffner das Treiben verrückt. Mit seinem unwiderstehlichen 1:1 riss er immer wieder riesige Lücken gegen den Erfurter Innenblock auf und brachte auch seinen Nebenmann auf Linksaußen Adrian Wöhler in beste Wurfpositionen. Hering und Hielscher im SG-Gehäuse hatten alle Hände voll zu tun, wurden aber mit laufender Spieldauer ein immer sichererer Rückhalt. Nach vorne hieß das Prinzip zum Torerfolg anfangs relativ simpel: Steffen Ahrens bekam den Ball und verwandelte zumeist sicher über seinen direkten Gegenspieler hinweg. Hin und wieder meldete sich auch sein Bruder mit ein paar sehenswerten Toren zu Wort, aber dennoch konnte man mit diesen Einzelaktionen den technisch-taktischen Vorteil der jungen Gäste nicht ganz egalisieren. Mit der Hereinnahme von Johannes Trommer für den unglücklichen Felix Menge auf die Linksaußenposition, kam aber endlich ein neuer Gefahrenherd für die Eisenacher ins Spiel. Der fast 2 Meter große Mann aus Ilmenau verwandelte technisch sehenswert per Dreher und Heber seine ersten Chancen, so dass die SG zur Halbzeit immerhin bis auf 14:16 verkürzen konnte.
Für die 2. Hälfte nahmen sich die Erfurter nun neuerlich vor, in der eigenen Deckung kompromissloser zu Werke zu gehen. Köthe und Roch brachten erstmals in dieser Saison René Schröpfer aufs Parkett, um gerade den agilen Schiffner in seinem Bewegungsdrang einzuschränken. Dieser Schachzug brachte den erhofften Erfolg, auch die Gäste verlegten sich nun mehr und mehr auf zum Teil recht ansehnliche, in der Summe aber doch recht ausrechenbare Einzelaktionen. So versuchten sie immer wieder, ihren wurfgewaltigen Ungaren ins Spiel zu bringen, was zunächst auch gelang. Den wichtigsten Wurf parierte der zur Höchstform auflaufende Philipp Hielscher aber, genau wie unzählige Chancen von beiden Außenpositionen. So gestärkt zogen die Männer um Steffen Ahrens das Tempo nochmals an und kamen über den zum Schluss mächtig aufdrehenden Daniel Baumgarten zum Anschluss. Dem besten Erfurter Werfer André Ahrens war es dann aber vorbehalten, in seinem stärksten Saisonauftritt mit seinem 10.Tor den entscheidenden Treffer zum 30:29 zu markieren. Eisenach blieben noch knapp 40 Sekunden zum Ausgleich, doch der hart bedrängte Emmelmann am kreis bringt den Ball nicht unter Kontrolle, so dass sich Mannschaft und Zuschauer endlich einmal wieder gegenseitig feiern durften.
Das Team hofft nun, sich auf diesem Niveau erst einmal stabilisieren zu können, mannschaftlich hat man jedenfalls einen für viele unerwartet großen Schritt nach vor gemacht.
Fazit: Es lohnt sich wieder, in Erfurt zum Oberligahandball der Männer zu gehen!!!

SG Erfurt / Bad Langensalza:
Ulf Hering, Philipp Hielscher, Dirk Wunderlich – André Ahrens 10, Steffen Ahrens 7, Felix Menge 3/3, Johannes Trommer 4, Daniel Baumgarten 4, Tobias Michalewski 1, Rico Braun, Jens Ludwig 1, Sebastian Hielscher, René Schröpfer