Thüringer Handball-Verband

Pinnwand => Oberliga => Thema gestartet von: Marco am 08.10.2006 - 01:07:06



Titel: 4. Spieltag
Beitrag von: Marco am 08.10.2006 - 01:07:06
07.10.2006  15:00
1. SSV Saalfeld 92 - SV Aufbau Altenburg
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

07.10.2006  16:00
TSG Ruhla - HSV Weimar
[Sporthalle Bermbachtal Ruhla]

07.10.2006  17:30
HSV Apolda 1990 - HSG Nordhausen
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

07.10.2006  19:30
LSV Ziegelheim - TSV Motor Gispersleben
[Wieratalhalle]

08.10.2006  16:00
HBV Jena 90 - Thüringer HC III
[Sportfoum Halle I Jena]


Titel: 4. Spieltag
Beitrag von: Marco am 09.10.2006 - 11:11:18
TA Weimar  09.10.2006

Mit Licht und Schatten

TSG Ruhla - HSV Weimar  21:25 (11:13) 
 
Die Frauen des HSV Weimar geben sich auf dem Weg zur Oberliga-Meisterschaft keine Blöße: Mit dem 25:21-Sieg in Ruhla schüttelten sie einen Kontrahenten ab und bauten den Vorsprung an der Spitze aus.
"Wir haben nicht geglänzt, aber gewonnen. Und das zählt", befand Trainer Sebastian Batke nach dem 25:21 seines Teams bei der TSG Ruhla. Die Gäste präsentierten sich in der ersten Halbzeit nicht von ihrer besten Seite und offenbarten gerade in der Abwehr einige Schwächen. Dennoch konnte sich der HSV Weimar bis zum Seitenwechsel auf 13:11 absetzen. Die deftige Pausenansprache des Trainers rüttelte die Mannschaft richtig wach. Mit Kraft und Konzentration enteilte der Gast in seiner besten Phase bis auf 22:14. Anstatt den Vorsprung jedoch zu verwalten, wurde das Team leichtsinnig. Durch permanente Unterzahl, an der auch die Schiedsrichter eine Aktie besaßen, kam Ruhla noch einmal zurück in die Partie und verkürzte zum 21:25-Endstand. Auffälligste Spielerin war einmal mehr Andrea Bitter, die neun Treffer markierte. "Unsere Form im Spiel ist noch zu schwankend. In der Defensive müssen wir noch stabiler werden", analysierte der Coach.


Titel: 4. Spieltag
Beitrag von: Marco am 09.10.2006 - 11:12:38
TA Apolda  09.10.2006

HSV Apolda 1990 - HSG Nordhausen  35:25 (17:11)

Steffen Müller, Coach der HSV-Frauen, durfte sich nach dem Heimspiel gegen Nordhausen hingegen freuen: "Das war das mit Abstand Beste in Sachen Einsatz, Kampf und mannschaftliche Geschlossenheit, seit ich hier Trainer bin." Der Mittelblock stand wie eine Wand, das Umkehrspiel von Abwehr auf Angriff klappte und legte die gefürchteten Nordhäuser Konter auf Eis. Zur Halbzeit gab es schon ein beruhigendes 17:11, am Ende einen souveränen 35:25-Erfolg.


Titel: 4. Spieltag
Beitrag von: Marco am 09.10.2006 - 22:58:55
HP Ruhla

TSG Ruhla - HSV Weimar 21:25 (11:13)

Ruhla verlangte im Spitzenspiel der Oberliga dem Titelfavoriten Weimar alles ab.
Am Ende hatten dann aber die spielerisch reiferen und körperlich robusten Gäste die Nase vorn. Vor allem in der ersten Hälfte zeigte die TSG eine starke Vorstellung. Mit schnellen Kombinationen und einer sicheren Deckung führte Ruhla nach einer viertel Stunde mit 7:5.
Der Gegner zeigte sich vom Rückstand aber nicht beeindruckt und ging durch Tore der ehemaligen slowakischen Nationalspielerin Ardanova und der überragenden Bitter mit 13:11 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel begann Ruhla wieder mit viel Druck und schaffte durch die unermüdlich rackernde Romy Göpfert den Anschlusstreffer zum 13:14. Nach dem die Goehtestädterinnen ihre Abwehr umstellten und die Rühlerinnen zeitig störten, fanden diese nur noch selten Mittel um zum Torerfolg zu kommen. Durch Zeitstrafen geschwächt mussten die Hausherrinnen dann die Gäste auf 21:14 davon ziehen lassen. Trotz der teilweise überharten Gangart der Weimarerinnen hielten die Koburger Schützlinge bis zum Ende der Partie dagegen, mussten sich dem Favoriten aber dann doch geschlagen geben.
Aufstellung: Brenner, Wirrwich, Antje Gebhardt 2, Lochner 2, Reckenbeil 3, Möller 1, Göpfert 6/2, Schmidt 1, Arndt 3, Mischke 3, Vockenberg


Titel: 4. Spieltag
Beitrag von: Marco am 09.10.2006 - 23:06:47
OTZ Saalfeld 10.10.2006

Warten auf den ersten Erfolg geht weiter

1. SSV Saalfeld unterliegt Altenburg nach hartem Kampf

1. SSV Saalfeld 92 - Aufbau Altenburg 17:21 (7:11)

Das Warten auf den ersten Erfolg in der Oberliga geht für die Damen des 1. SSV Saalfeld weiter. Mit 17:21 unterlag die Mannschaft von Trainer Wolfgang Becker am Samstagnachmittag in der Gorndorfer Dreifelderhalle dem SV Aufbau Altenburg.
Einen 1:4-Rückstand konnte Saalfeld dabei zum 5:5 ausgleichen. Kurz vor der Halbzeit standen die Saalestädter jedoch nur noch mit vier Spielerinnen auf dem Feld und verloren dadurch wieder an Boden. Beim Stand von 7:11 gingen beide Teams in die Kabinen.

Aus der Pause zurückgekehrt, ließ man sich auch von diesem Rückstand nicht beeindrucken. Wenige Minuten vor dem Ende gelang wiederum der Ausgleich (15:15). Am Ende siegten die erfahrenen Altenburgerinnen in einem hart umkämpften Spiel gegen das junge Saalfelder Team mit 21:17.

"Es war heute die erste Begegnung in dieser Saison, in der wir sehr lange die Chance auf den Sieg hatten", resümierte Trainer Wolfgang Becker. "Die Abwehr stand heute gut, aber unser Problem bleibt der Angriff. Wir benötigen immer noch zu viele Chancen für ein Tor." Becker merkte außerdem an, dass sich seine Schützlinge von Spiel zu Spiel steigern konnten und man auf der Leistung vom Samstag in jedem Fall aufbauen kann.

Nach vier Begegnungen belegt der 1. SSV den letzten Tabellenplatz (0:8 Punkte, 57:114 Tore). Nächste Gegner ist am kommenden Sonntag im Auswärtsspiel die HSG Nordhausen.

Fröhlich (4 Treffer), Kurzhauer (3), Pleyer (3), Post (2), Kersten (2), Pino (1), Walther (1), Grosse (1), Reich, Slabon, Pfeffer, Schüner (TW).


Titel: 4. Spieltag
Beitrag von: Marco am 10.10.2006 - 11:42:53
HP Apolda

HSV Apolda 1990 - HSG Nordhausen 35:25 (17:11)

Beste Saisonleistung

Vier Tage nach dem deutlichen Sieg gegen Saalfeld setzten die Frauen den Trend fort. Mit einem, in dieser Höhe nicht zu erwartenden Sieg gegen den alten Rivalen aus Nordthüringen, setzen sich unsere Frauen auf Platz 2 der Tabelle.
Nach ausgeglichenen Beginn 6:6 nach 12 Minuten, zeigte sich bereits in dieser Phase was die Garanten für den Sieg sein können - Einsatz, Kampf und mannschaftliche Geschlossenheit. Der Mittelblock stand wie eine Wand , was noch durchkam wurde eine sichere Beute der gut aufgelegten Andrea "Miko" im Tor. Schnelle Konter durch Ballgewinne wurden erfolgreich abgeschlossen, nach 20 Minuten führten die HSV Frauen 12:7. Corina und Andrea S. führten im Angriff klug Regie und glänzten dabei noch mit zusammen 14 Toren. Zur Halbzeit bereits ein beruhigender 17:11 Vorsprung. Der HSG bereits zu Beginn entgültig den Zahn ziehen lautete die Vorgabe für die 2. Halbzeit.
Mit konsequenter Deckungsarbeit wurde das Vorhaben in die Tat umgesetzt. 20:11 nach 35 Minuten die Vorentscheidung. Da auch das Umkehrspiel von Angriff auf Abwehr sehr gut klappte, wurde das gefürchtete Konterspiel der HSG-Frauen bereits im Ansatz unterbunden. Mit flüssigem Kombinationsspiel und teilweise sehenswerten Spielzügen kam der HSV Angriff immer wieder zu Toren. Die keineswegs enttäuschenden Gäste versuchten weiterhin alles, rannten sich aber immer wieder in der Deckung der Gastgeberinnen fest. So schraubten die HSV Frauen das Ergebniss weiter in die Höhe bis zum jederzeit verdienten Endstand von 35:25. Allerdings muss man anmerken, dass die HSG keineswegs 10 Tore schlechter war. Nun heißt es für die Frauen des HSV die Form zu konservieren, unter der Woche hart weiter zu trainieren, damit es am Samstag in Erfurt beim THC III keine unliebsame Überraschung gibt.


Titel: 4. Spieltag
Beitrag von: Marco am 10.10.2006 - 12:58:40
HP Gispersleben

Selbst um den Lohn gebracht

LSV Ziegelheim - TSV Motor Gispersleben  28:23 (15:11)

Mit 15 grausamen Minuten nahmen sich die Gispi-Frauen alle Chancen auf zwei Auswärtspunkte. Schade!

Mit aggressiver Deckungsarbeit sollte der letzjährige Dritte der Oberliga von Beginn an unter Druck gesetzt werden. Doch in den ersten Minuten war davon nichts zu sehen. Kopflos und ohne Zuordnung wurde die Heimmannschaft förmlich zum Tore werfen eingeladen. Nach sieben Minuten mußte Trainer Frank Stange beim Stand von 6:2 mit einer Auszeit reagieren. Jetzt lief auf einmal das Gispispiel über eine nie zu stellende Ulrike Landgraf und einer immer besser in das Spiel findende Henrike Müller im Tor. Tor um Tor konnte aufgeholt werden. Beim 7:5 war das Spiel wieder völlig offen. Aufgrund von Fang und Abspielfehlern wollte der Ausgleich aber einfach nicht fallen, so dass zur Halbzeit ein 15:11 für die Heimmannschaft stand.

In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit pendelte sich der Vorsprung auf 5 Tore für Ziegelheim ein. Ab der 38 Minute zündete der Turbo der Randerfurterinnen. Über Ballgewinne in der immer besser stehenden Deckung und mit einer Kathrin Görner, die mit mehreren Glanzparaden die Gastgeberinnen zur Verzweiflung trieb, startete die Aufholjagd. Beim 21:19 schienen die Gastgeberinnen stehend k.o., doch fand sich keiner um den finalen Schlag zu setzen. Zu viele 100- prozentige Torchancen und leichteste Fang und Abspielfehler ermöglichten es Ziegelheim ohne eigenes zutun wieder davon zu ziehen. Da auch vom 7- Meterpunkt die Nerven versagten und 10 Minuten überhaupt kein Tor gelang wurde das Spiel in dieser Phase entschieden. Am Ende stand eine unnötige 28:23 Niederlage.

Jetzt gilt es die Köpfe nicht in den Sand zu stecken und aus dem insgesamt positiven Auftritt das Beste herauszuziehen. In den nächsten Wochen muß vor allem am Abschluß und der Konzentrationsfähigkeit gearbeitet werden. Ein Dankeschön auch an Josephine Reuther die bei ihrem ersten Auftritt in der Oberliga vor allem in der Abwehrarbeit überzeugen konnte.

H. Müller (TW), K. Görner (TW), M. Kirsten, D. Mehl (3), C. Hergt (4), S. Nonne, C. Schulze (3), N. Keller (2), S. Grimmig (1), T. Fuhrmann (1), U. Landgraf (9), J. Reuther