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Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 06.04.2008 - 10:25:31 05.04.2008 16:30
SV Thuringia Königsee - HSV Bad Blankenburg [Sporthalle Am Schiefer Königsee] 05.04.2008 17:00 SV T&C Behringen/Sonneborn - SV Hermsdorf II [Hainichsporthalle Behringen] 05.04.2008 17:30 LSV Ziegelheim - ThSV Eisenach II [Wieratalhalle Ziegelheim] 05.04.2008 19:00 HSV Ronneburg - Sonneberger HV [Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg] 05.04.2008 16:00 Post SV Gera - SG Könitz/Saalfeld [Panndorfhalle Gera] 05.04.2008 16:00 SG Erfurt/Bad Langensalza - HSV Apolda 1990 [Sporthalle Sportgymnasium Erfurt] 05.04.2008 16:30 Ernestiner SV Gotha - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim [Sporthalle Ernestinum Gotha] Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 07.04.2008 - 00:25:52 OTZ Sport 07.04.2008
HSV Bad Blankenburg gewinnt in Königsee Dezimierte Ronneburger holen einen Punkt SV Thuringia Königsee - HSV Bad Blankenburg 25:30 (9:13) Tabellenführer HSV Bad Blankenburg kehrte in der Handball-Oberliga mit einem 30:25 (13:9)-Sieg von Thuringia Königsee zurück. "Es war kein schönes Spiel. Wir hatten Respekt. Glückwunsch an meine Jungs, wie sie kämpferisch gegengehalten haben , sagte HSV-Trainer Steffen Schreiber. Stefan Oertel schied vor 400 Zuschauern mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch aus. Königsee: Cadek, Föhr, Göring (1), Dademasch (4), Hüttner, Pojonie (4), Oldenburg (3), Najman (4), Schmeißer (5), Lächa, S. Varchmin (4). HSV: Jahn, Recknagel, Korbel (2), Schröder, Vollgold (4), Wiegand (1), Oertel, Meilahn, Bergner (1), Gottschalk (9), Hanl, Jäschke (7), Ardan (10). LSV Ziegelheim - ThSV Eisenach II 36:26 (18:12) Tempo-Handball vom Feinsten, ein bärenstarker Torsten Urwank (wehrte sieben Siebenmeter ab) im Ziegelheimer Kasten. Der amtierende Meister hat sich vor 500 Zuschauern nach der Heimpleite gegen Sonneberg zu rückgemeldet. André Heinig riss sich die Bänder. Dagegen kam Steffen Moritz nach Bänderdehnung zum Kurzeinsatz. LSV: Rüger, Urwank, Hahn, Godlinski, Knöfler (2), Kühnert, Wunderlich (1), M. Jahn (3), P. Jahn (3), Reusch (7), A. Heinig (4), D. Heinig (13), C. Graichen, Moritz (3). HSV Ronneburg - Sonneberger HV 28:28 (18:13) Die personell arg dezimierten Ronneburger verspielten vor 250 Zuschauern im zweiten Durchgang ihre Führung. HSV-Mann Thomas Heidrich verletzte sich nach 20 Minuten am Knöchel. "Uns gehen so langsam die Spieler aus , sagte HSV-Vize Bernhard Jander. HSV: Zehmisch, Wolf, D. Koska (1), Zänsler (8), Ganzha (1), Heidrich (4), Förster (5), Kusch (6), Meyer (1), Bauer (2). SV T&C Behringen/Sonneborn - SV Hermsdorf II 31:19 (12:11) Behringen machte den Klassenerhalt perfekt. Die Gäste aus Hermsdorf mit den A-Junioren Matthias Krüger und Hannes Rudolf hielten bis zum 16:20 mit. Dann zog Behringen mit dem überragenden Christopher Kohls (13 Tore) auf 28:16 weg. SVH II: Passarge, Hentschel, Opel (1), Krüger (3), Taubert (1), Parybyk (2), Herzig (5), Hobritz (4), Steinbach (2), H. Rudolf, Bocek (1). Post SV Gera - SG Könitz/Saalfeld 41:23 (21:10) Die Geraer kamen gestern vor der Mini-Kulisse von 70 Zuschauern zu einem klaren Sieg gegen das Schlusslicht aus Könitz/Saalfeld. Bereits mit dem Halbzeitpfiff war die Partie gelaufen. "Es war unsere schlechteste Saisonleistung , sagte SG-Trainer Christian Wagner über die 60 Minuten seiner Jungs. Post SV Gera: Nedwed, Szlapka (1), Krech (8), Botor (3), Borik (2), Teichmann (3), M. Remme (3), Grützbach (7), Martin (11), Seime (3), Pfeifer. SG Könitz/Saalfeld: Lindig, Matussek, P. Schmidt (1), M. Dietzel (1), F. Dietzel, Gittner (5), Heerwagen (3), Arnold (6), Markus Hinz (4), Volkmar, S. Schmidt, Wolfram (3). Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 07.04.2008 - 00:28:55 HP Bad Blankenburg
Teuer erkaufter Sieg im Kreisderby SV Thuringia Königsee – HSV Bad Blankenburg 25:30 (9:13) Die Festung am Schiefer wurde vom HSV trotz vieler Handicaps sicher bezwungen und ein weiterer großer Schritt in Richtung Meisterschaft getan. Jedoch ist dieser Sieg teuer erkauft, da Stefan Oertel im Spiel eine schwere Schulterverletzung davon trug und für den Rest der Saison ausfällt. Bereits in der ersten Minute wurde Ferenc Bergner verletzt und Trainer Steffen Schreiber nahm nach nur fünf Minuten eine Auszeit, da durch diesen Ausfall das gesamte Blankenburger Spiel umgestellt werden musste. Glücklicherweise machte der eingewechselte Lutz Vollgold seine Sache sehr gut und zeigte in seiner noch jungen HSV-Zeit sein bisher bestes Spiel. In den hektischen Anfangsminuten stand der in letzter Zeit in die Kritik geratene Tobias Jahn unglaublich gut zwischen den Pfosten und gab seiner Mannschaft den nötigen Rückhalt. Auf dieser Position waren die Grün-Gelben absolut überlegen und es dauerte lange zehn Minuten, ehe die gewiss nicht schlechten Königseer Schützen das erste Mal den Ball im Tor versenken konnten. Da hatte jedoch der HSV den Ball schon viermal im Tor untergebracht und so war gleich zu Beginn eine sichere Führung erkämpft. Diese Vier-Tore-Führung war der Grundstein für den Sieg im Derby. Nachdem die Gastgeber bis zur 16. Minute auf 5.6 verkürzten, konnten die Blankenburger in den folgenden Minuten auf 5:10 davon ziehen. In dieser Phase war das Spiel von vielen technischen Fehlern und einer übernervösen Spielweise gekennzeichnet. Jahn im Tor ließ in der ganzen ersten Halbzeit lediglich neun Gegentore zu und brachte Königsee mit seinen Paraden an den Rande der Verzweiflung. Im Spiel der Kurstädter war in der ersten Halbzeit vor allem Swen Gottschalk herauszuheben, der sowohl im Angriff als auch in der Abwehr Überdurchschnittliches leistete. Andre Jäschke war es vorbehalten, das letzte Tor der Gäste in Abschnitt Eins zu erzielen. Insgesamt traf er hundertprozentig vom Siebenmeterpunkt und erzielte in diesem Spiel wiederum bemerkenswerte sieben Tore. Die zweite Halbzeit begann und Igor Ardan erzielte nach wenigen Sekunden das 9:14. In der zweiten Hälfte stand dieser Spieler im Mittelpunkt und vernaschte Abwehr und Torhüter der Hausherren ein um das andere Mal. Die Cleverness des HSV und ein überragender Igor Ardan mit insgesamt elf Treffern gaben letztendlich auch den Ausschlag für den Sieg der Kurstädter. Das Team von Steffen Schreiber verstand es, die Königseer stets auf Distanz zu halten. Lediglich in der 41. Minute konnten die Gastgeber beim Stand von 17:20 auf drei Tore verkürzen, jedoch war vier Minuten später der standesgemäße Vorsprung durch drei HSV-Tore in Folge wieder hergestellt. Nach 53 Minuten stand es dann 22:27 und der HSV war schon in Feierlaune. Dies kann man sich gegen exzellent kämpfende Königseer jedoch nicht erlauben. So trafen die Schützlinge von Peter und Steffen Varchmin dreimal und der Spielverlauf war beim 25:27 für die Gäste fast auf den Kopf gestellt. Glücklicherweise entschärfte Jahn zwei Konter und der HSV-Trainer nahm die Auszeit. So fassten sich die Gäste wieder und trafen nochmals drei Tore in Folge zum verdienten 25:30-Sieg. Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (11), Bergner (1), Gottschalk (4), Hanl, Jäschke (7), Korbel (2), Meilahn, Oertel, Schröder, Vollgold (3), Wiegand (2) Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 07.04.2008 - 00:31:35 HP Ziegelheim
LSV Ziegelheim - ThSV Eisenach ll 36:26 (18:12) Aller Verletzungssorgen zum Trotz ist es den LSV-Handballern doch gelungen, ihre Fans wieder zu begeistern. Nach dem letzten unbefriedigenden Heimauftritt gegen Sonneberg gab es diesmal in der Schlussminute Standing Ovations für eine überzeugende Leistung der Ziegelheimer. Und der Held des Tages war auch schnell ausgemacht: Torhüter Torsten Urwank glänzte mit unzähligen Paraden und gleich acht gehaltenen Strafwürfen. Insgesamt zeigten sich die Hausherren wesentlich spielfreudiger und druckvoller als in den vergangenen Partien, allen voran wieder David Heinig, der den Ball 14 mal in die Maschen wuchtete. Leider wurde die Freude über den Sieg von der Verletzung von Andre Heinig überschattet. Erste Nachrichten aus dem Krankenhaus verhießen nichts Gutes: Knochenabsplitterung im Sprunggelenk. Damit dürfte für ihn wie auch bereits zuvor für Sylvio Graichen und Nick Sense die Saison gelaufen sein. Die Ziegelheimer begannen ohne die angeschlagenen Robert Kühnert und Steffen Moritz. Zunächst lief noch nicht alles rund trotz schneller 2:0-Konterführung. Ziegelheim fabrizierte einige technische Fehler, die die Gäste zum eigenen 3:2 verwerteten (5.). Man merkte den LSV-Akteuren doch eine gewisse Verunsicherung nach den letzten Niederlagen an. Allmählich aber gesellte sich zum Spielfluss noch die nötige Durchschlagskraft. Karsten Knöfler setzte Andre und David Heinig in Szene oder bediente Ralf Reusch am Kreis. So setzten sich die Ziegelheimer etwas ab. Den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 8:8 (17.) hätten die LSV-Männer bei konsequenterer Chancenverwertung vermeiden können. Aber ab sofort legte Torsten Urwank im LSV-Kasten los. Immer wieder vernagelte er das Gehäuse. Fernwürfe fischte er aus den Winkeln seines Tores oder parierte freie Würfe der Eisenacher. Aufbauend auf der jetzt funktionierenden Hintermannschaft drückten die Ziegelheimer der Partie endgültig ihren Stempel auf und marschierten bis zur Pause auf 18:12 davon. Relativ unbeeindruckt gingen die LSV-Handballer die zweite Hälfte an. Sie behaupteten weiterhin ihren Vorsprung, leisteten sich allerdings den Luxus, reichlich Torchancen zu vergeben. Das ging jedoch nicht schief, weil Torsten Urwank weiterhin überragend hielt und damit seine Vorderleute nach anfänglicher Nachlässigkeit aufbaute. Nach einer Viertelstunde dann der Schock. Andre Heinig musste verletzt von der Platte (24:19, 39.). Es folgte die einzige etwas brenzlige Phase im ganzen Spiel, da auch David gerade eine Strafe absaß. Da durfte, ja musste dann, der von seiner Verletzung aus dem Goldbachspiel noch nicht ganz genesene, Steffen Moritz doch noch für die letzten 15 Minuten ran. Die Ziegelheimer schwammen sich wieder frei und spätestens beim 29:21 (49.) war die Entscheidung gefallen. Angetrieben von den Fans gelangen noch weitere sehenswerte Treffer über David Heinig, Karsten Knöfler und den 17-jährigen Patrick Jahn. Zwei Trickwürfe von Ralf Reusch und Marcel Jahn setzten den krönenden Schlusspunkt nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung, wie man so schön sagt. LSV: Urwank, Hahn, Rüger; Godlinski, D. Heinig (14/2), Ch. Graichen, A. Heinig (3), Moritz (3), Reusch (7), Knöfler (2), Wunderlich (1), P. Jahn (3/1), M. Jahn (3), Kühnert Strafminuten: LSV 16; ThSV 6 7m: LSV 3/3; ThSV 11/3 Schiedsrichter: Klich/Pfefferkorn (TSV Eisenberg) Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 07.04.2008 - 00:35:36 HP Eisenach
Miserable Ausbeute vom Punkt Erwartete Niederlage mit Miniaufgebot im Altenburger Land LSV Ziegelheim - ThSV Eisenach II 36:26 (18:12) Nur mit einem Notaufgebot, zwei Torhüter und sieben Feldspieler, reiste der von Co-Trainerin Saskia Marx und vom verletzten Spieler Alexander Schiffner geführte ThSV Eisenach II ins Altenburger Land, zum LSV Ziegelheim. Coach Frank Ihl fehlte berufsbedingt. Die am gleichen Tag stattfindenden Punktspiele in der 2. Bundesliga Männer und Regionalliga A-Jugend genossen beim ThSV Eisenach Priorität. Die Hausherren wurden ihrer Favoritenrolle mit einem 36:26 (18:12)-Erfolg auch gerecht. Vor 500 Zuschauern waren die Gastgeber erwartungsgemäß von Beginn tonangebend. Die technisch feinere Klinge schlugen die überwiegend 17/18-jährigen Dachse aus der Wartburgstadt. Diese kombinierten unbekümmert und oftmals für den LSV Ziegelheim zu schnell. Die Unparteiischen Klich/Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg) sprachen den Eisenachern 11 Strafwürfe zu. Doch lediglich drei landeten im Ziel. „Gewiss, LSV-Keeper Urwank präsentierte sich in guter Form, doch wir warfen unplatziert und ohne Schmackes“, sprach Saskia Marx die miserable Ausbeute vom Punkt an. Johannes Drieß, Felix Abad, Daniel Wernicke und Robby Schindler beteiligten sich am 8-fachen Fahrkartenfestival von der Strafwurfmarke. Die Hausherren gingen nicht zimperlich zu Werke, kassierten 16 Strafminuten (gegenüber sechs für den ThSV Eisenach). Nach dem 2:3 (5.) schob sich der LSV Ziegelheim mit 7:4 (13) in Vorhand. Die Eisenacher zeigten sich keineswegs eingeschüchtert, antworteten zum 8:8 (Drieß, 19.). Doch auch aus dem Positionsangriff heraus wurden gute Tormöglichkeiten ausgelassen. Beim LSV Ziegelheim trat der sonstige Torjäger Steffen Moritz kaum in Erscheinung, dafür zeigte sich David Heinig mit 14 Treffern ausgesprochen torhungrig. „Dessen Aktionsradius vermochten wir nicht entscheidend einzuengen“, gestand Saskia Marx. Bis zur Pausensirene enteilten die Gastgeber auf 18:12. Für Torgefahr aus dem Rückraum sorgte beim ThSV Eisenach fast ausschließlich Johannes Drieß, mit 13 Treffern auch bester Werfer für seine Farben. Der 6-Tore-Rückstand hatte bis in die Schlussphase Bestand, auch Dank guter Paraden von ThSV-Keeper Andreas Nositschka. Die Eisenacher setzten manch spielerischen Farbtupfer, brachte sich aber durch ihre schlechte Chancenverwertung selbst um den Lohn. Jede Siebenmeter-Entscheidung für den ThSV Eisenach löste in schöner Regelmäßigkeit bei Alexander Schiffner Haareraufen aus. Gerne wäre er selbst zum ominösen Punkt geschritten. Doch ein erneuter Anbruch des Wadenbeines bei seinem verfrühten Comeback-Versuch verlangt einer strikte Trainings- und Wettkampfpause. Mangels fehlender Wechselalternativen war die kleine ThSV-Schar in der Schlussphase ziemlich platt. Nach dem 30:24 (52.) setzten die Gastgeber zu einem Schlussspurt an, schraubten ihr Torpolster bis auf zehn Treffer (35:25, 59.). „Wichtig, wir traten ohne Verletzte die Heimreise an“, resümierte Saskia Marx. Beim Sieger zog sich Andre Heinig beim Sprungwurf eine Knöchelverletzung zu. Beste Genesungswünsche übermittelt der ThSV Eisenach. LSV Ziegelheim: Urwank, Hahn; Godlinski, D. Heinig (14/2), Graichen, A. Heinig (3), Moritz (3), Reusch (7), Knöfler (2), Wunderlich (1), P. Jahn (3/1), M. Jahn (3), Kühnert ThSV Eisenach II: Nositschka, Rabe; Drieß (13/2), Schulze (5), Wernicke (4/1), Abad (1), Herzenberg, Schindler, Knoblich (3) Zeitstrafen: Ziegelheim 8 x 2 Min. ThSV II 3 x 2 Min. Siebenmeter: Ziegelheim 3/3 ThSV II 11/3 Schiedsrichter: Klich/Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg) Zuschauer: 500 Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 07.04.2008 - 00:39:09 HP Sonneberg
HSV Ronneburg – Sonneberger HV 28:28 (18:13) Sensationeller Punkt Die Handballer aus der Spielzeugstadt entführten am vergangenen Samstagabend einen Punkt aus Ronneburg, obwohl es zwischenzeitlich nach einer deutlichen Packung aussah. Und wenn das Spiel noch zwei Minuten länger gedauert hätte, wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. Doch alles „hätte, wäre, wenn“ zählt am Ende nichts mehr und so muss man auf jeden Fall mit diesem Punkt zufrieden sein. Das Spiel begann genau so, wie man es sich auf Sonneberger Seite nicht vorgestellt hatte. Schnell geriet man 4:0 ins Hintertreffen und konnte auch nach dem ersten Tor nicht viel entgegensetzen. Der Gastgeber aus Ronneburg, aktuell Tabellendritter, nutzte diese schwache Anfangsphase natürlich eiskalt aus. Bis zum 10:3 konnten sie enteilen, gar auf 12:4 noch erhöhen, bevor auf Sonneberger Seite endlich ein kleiner Ruck durch die Mannschaft ging. Die vielen Mitgereisten Fans gaben auf der Tribüne ihr Bestes, und Sonneberg verkürzte auf 13:9. Mit dem Pausenpfiff gelang es dem besten Ronneburger Matthias Zänsler noch auf 18:13 zu erhöhen. Glücklicherweise hatten sich die Spielzeugstädter wieder etwas gefangen, ansonsten wäre man wahrscheinlich schon zur Pause aussichtslos zurück gelegen. Nach dem Wechsel erhöhte der Gastgeber schnell auf 20:14 und kaum einer glaubte noch an eine Wende. Doch Sonneberg kämpfte, die Gästefans hatten mittlerweile auch die Oberhand in Sachen Stimmung in der Halle und peitschten ihr Team dementsprechend nach vorne. Beim 22:19 gelang erstmals nach dem 5:2 aus Halbzeit eins der Anschlusstreffer auf eine drei Tore Differenz. Ronneburg konnte zwar wieder erhöhen, leistete sich in der Folgezeit aber zu viele Fehler. Vor allem im Angriff lief es nicht mehr rund, weil sich auch die Sonneberger Deckung stabilisiert hatte und Thomas Werner im Tor eine bärenstarke zweite Hälfte ablieferte. Beim 23:21 und 24:22 gelangen jeweils Anschlusstreffer und mit einem Strafwurftreffer gelang gar das 24:25. Doch der Ausgleich wollte nicht fallen, teilweise zu überhastet oder übermotiviert wurden nun die Angriffe verschenkt, doch der Gastgeber machte es nicht besser. Beim 27:27 war es dann geschafft: Der viel umjubelte Ausgleichstreffer fiel und Sonneberg wollte mehr. Im Gegenzug allerdings wieder ein Treffer der Ronneburger. Nun stand Sonneberg unter Zugzwang, erzielte aber wieder den Ausgleich. (28:28) Der letzte Angriff war dann nichts für schwache Nerven. Erst die Auszeit von Ronneburg, in der beide Teams noch einmal die Strategie für die letzten 40 Sekunden besprachen. Ronneburg im Angriff, doch Sonneberg verteidigte bravourös und Manuel Müller war es, der den entscheidenden Wurf verhinderte. Der Gastgeber wurde gezwungen, vier Sekunden vor dem Schluss einen Freiwurf im Prinzip direkt, ohne großartig mögliche Passfolge, auf das Sonneberger Tor zu bringen. Doch auch hier stand Thomas Werner seinen Mann, konnte den Ball abwehren und der Rest war nur noch unbeschreibliche Freude. Vor allem für die wiederum vielen mitgereisten Fans war dies natürlich der Anstoß für eine angenehme Heimreise. Mit Standing Ovations feierten sie ihre Mannschaft und wurden von derer mit einer Laola belohnt. Keiner hielt es für möglich, doch den Sonnebergern gelang es tatsächlich noch, einen Punkt aus Ronneburg zu entführen. Erstaunlich auch, das unter den Anhängern der Sonneberger wieder einmal von Jung bis Alt alles vertreten war, jeder mit feiern konnte und es einen gelungene Heimfahrt gab. Eine kleine große Überraschung konnten die Jungs vom Projekt 801 noch auf die Bühne stellen. Extra für ihre Sonneberger fuhren sie mit zwei alten Ikarus-Bussen von Berlin über Ronneburg wieder in die Spielzeugstadt. Ein solches Handballinteresse aller Fans konnte wahrscheinlich noch nie verzeichnet werden und deshalb möchte sich auch die Mannschaft bei allen Anhängern möglichst in zwei Wochen bedanken: Dann kommt der Tabellenführer aus Bad Blankenburg in die Spielzeugstadt und die Sonneberger wollen die dritte Mannschaft sein, die dem designierten Aufsteiger einen oder gar zwei Punkte abnehmen kann. Sonneberg: de Rooij, Werner; Schmidt (2), Müller (5), R. Blechschmidt (2), M. Blechschmidt (8/2), Gurtowoi (3), Kroll, Kienel (1), Sydorchuk (7) Zeitstrafen: Ronneburg: 3; Sonneberg: 3 Strafwürfe: Ronneburg: 2/3; Sonneberg: 2/2 Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 07.04.2008 - 17:26:35 HP Gera
Postteam hätte noch weit aus höher gewinnen können und müssen Post SV Gera - SG Könitz/Saalfeld 41:23 (21:10) Wie soll man das Spiel beschreiben? Das Geraer Team wusste, dass der Tabellenletzte nach Gera kommt, sie wussten, dass da ein Team kommt, was eigentlich nichts mehr zu verlieren hatte, deshalb war man genauso konzentriert in der Vorbereitung wie zu jedem Spiel. Das Spiel begann und schon nach 18 Sekunden stand es 1:0 für das Geraer Postteam. Die Spielgemeinschaft aus Könitz/Saalfeld kontert und liegt nach 3 Minuten mit 1:2 in Führung. Wollten sie zeigen, das sie doch mehr Leistung zeigen können, als wie es ihr Tabellenplatz aussagt. Es schien nur ein ganz kleines Strohfeuer zu sein, denn die Postler machten plötzlich 6 Tore in Folge zum 7:2, in der 11. Spielminute, und schon da war das Spiel entschieden. Ja, so klar kann man dies jetzt schon sagen. Die Postler spielten ihr Pensum runter, nutzten jeden kleinen Fehler der Gäste und markierten ein Tor nach dem anderen, wenn auch zwischenzeitlich mal ein Gästetor fiel. So stand es nach 22 gespielten Minuten bereist 16:6. Bis zur Pause etwas ausgeglichen das Spiel, aber dennoch konnten die Postler mit einem 21:10 in die wohl verdiente Pause gehen. Nach dem Seitenwechsel machten die Postjungs gleich weiter mit dem Torewerfen, gleich wieder 6 Tore hintereinander zum 27:10. Völlig planlos agierten die Gäste, die an diesem Tag nicht einmal Landesliganiveau zeigten. So konnten die Männer um Kapitän Stefan Martin in jeder Minute einen Treffer erzielen. In der 47. Spielminute stand es dann 36:13, es schien ein Debakel für die Gäste zu werden, da sie gerade mal 3 Tore in 17 Minuten erzielen konnten. Unverständlich dann, dass die Geraer ihre Power runter schraubten und die Gäste wieder etwas ins Spiel kommen ließen. So machten sie nun ebenfalls einfache Fehler, die nun von Seiten der Spielgemeinschaft genutzt wurden, um das Ergebnis doch etwas freundlicher zu gestalten. Die letzten 13 Minuten gehörten ihnen, denn dem Geraern gelangen nur noch 5 Tore, im Gegensatz zu den Gästen aus Könitz/Saalfeld, die noch 10 Tore im Geraer Kasten unterbrachten. Am Ende des Spieles ein zwar deutliches 41:23 für die Postsieben, aber in einem Spiel, was absolut nicht oberligatauglich gewesen ist. Der Post SV Gera spielte mit: P. Nedved, Ch. Szlapka (1/1) --- K. Krech (9/7), H. Seidemann, E. Pfeifer, D. Botor (3), P. Borik (2), S. Teichmann (3), M. Remme (2), M. Grützbach (7), St. Martin (11) und M. Seime (3). Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 07.04.2008 - 17:30:24 HP Gotha
Derbys an die Gäste Ernestiner SV Gotha - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 22:26 (10:12) Sowohl die Reservisten als auch Gothas Oberligisten mussten die Derbypunkte den Blau-Weiß-Handballern überlassen. Während die Zweite beim 21:22 den Punktgewinn denkbar knapp verpasste, hatte die Dietz-Truppe mit 22:26 das Nachsehen. Eine Top-Abwehrleistung ließ zu Beginn einiges erhoffen (3:0, 6:3), doch bis zur Halbzeit wendete sich das Blatt (10:12). Als nach der Pause im Angriff redlich gepfuscht wurde, erging es den Ernestinern wie allen Mannschaften, die gegen Goldbach/Hochheim verlieren: Sie tappten in die Konterfalle, der erste Derbysieg rückte in weite Ferne (12:20). Selbst als den Gästen nichts mehr einfiel und sie nun in zehn Angriffen nur zwei Tore machten, veräumten es die Einheimischen, wieder ernsthaft heranzukommen. Beim 22:24 (59.) keimte nochmal Hoffnung, Blau-Weiß konterte bis zum Schluss. Gothas Thieme zeigte Durchsetzungsvermögen, Gewalt beeindruckte bei seinem Comeback mit starker Abwehrleistung. ESV: Scheerschmidt, Steinbrecher - Jicha 3, Wandtke 1, Meß, Perner 5, Behling 3/1, A. Stegner 1, Thieme 6, Hofmann 3, Schneider, Gewalt, Irmisch BW: Schneegaß, Harseim - Hahn, Voigtritter, Skowronek 3, Paslat, Dejmek 2, Mitrovic 11/4, Taubert 2/1, Andreas 5, M. Stegner 1, Moratschke, Rothhämel 2 Strafwürfe: 1/1 (BW 6/5) Zeitstrafen: 4 (4) Schiris: Grußdorf/Breier (Nordhausen) Zuschauer: 500 Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 07.04.2008 - 17:33:39 HP Königsee
SV Thuringia Königsee - HSV Blankenburg 25:30 (9:13) Spannungsgeladenes Derby HSV Bad Blankenburg lebt von und gewinnt dank Königseer Fehlern Thuringia ging optimistisch in dieses ewig reizvolle Kreisderby, in dem sich die ehemalige Fahrstuhl-Sieben in den letzten beiden Jahren zum Dauerfavoriten gemacht hat. Obwohl man die Sache David gegen Goliath realistisch einschätzt, wollte man den klaren Tabellenführer und designierten Meister sowie Aufsteiger solange wie möglich fordern, was durchaus den Mannen vom Schiefer gelang. Unter dem Trommelwirbel der beiden Lager starteten die Gastgeber den ersten Angriff, den sie in den Sand setzten. Der Gegenzug des HSV war dagegen durch Ardan erfolgreich. Thuringia offenbarte im Vorwärtsgang große Schwächen. Doch auch die Kurstädter zeigten in diesen Minuten Ladehemmungen, lagen aber trotzdem vorn (2:0, 5.). Mit der Zeit wurde es brenzlig für das Oberliga-Urgestein, das weiter nichts Zählbares auf die Habenseite bekam (0:4, 8.). Dieses Dilemma beendete Dademasch nach seinem achten Versuch (1:4, 10.). Fünf Tore in zehn Spielminuten sprechen Bände. In der Folgezeit wurde das Match toremäßig ausgeglichener, da sich die Gastgeber langsam besser in Szene setzen konnten (3:5, 12.). Doch nach wie vor blieb die Ausbeute bei den Thuringia-Akteuren unbefriedigend, welche bei mehr Treffsicherheit leicht vorn gelegen hätten (5:6, 16.). So kam die Schreiber/Jahn-Sieben jeweils wieder zu einer Zwei-Tore-Differenz. Königsee hielt auch weiterhin dem Angriffsdruck Stand, obwohl dieser sich nun erhöhte (8:5, 19.). Die Gastgeber taten sich angriffsmäßig weiter schwer, was Bad Blankenburg langsam zu nutzen begann. In dieser Spielphase schien Thuringia erstmals von der Rolle zu kommen, was der HSV erkannte (10:5, 21.). Das Kreisderby schien kurz vor der Pausensirene zu einer klaren Sache des Favoriten zu werden (9:13, 29.). Wie zum Spielbeginn setzte Ardan auch das erste Achtungszeichen mit dem Start in den zweiten Durchgang, in dem die Königseer zunächst erneut ohne Torerfolg blieben, jedoch der HSV weiter traf (15:9, 32.). Die Gastgeber rackerten, doch es wollte nicht ihr Tag werden (11:16, 34.). Jedoch kamen sie weiter ins Hintertreffen (14:17, 36.), was man durch schnelle Pojonie-Konterzüge bewerkstelligte. Näher ließen die Kurstädter Thuringia nicht kommen. Ein krasser Tabellenunterschied war jedoch kaum zu erkennen. Als allerdings die Rinnestädter erneut patzten, waren es schnell wieder fünf Tore Distanz (15:20, 40.). Königsee bäumte sich erneut auf durch Spielertrainer St. Varchmin, der vom Siebenmeterpunkt Jahn und Recknagel keine Chance ließ (17:20, 42.). Auch dieses Mal hielt der Aufwind nicht an, und Bad Blankenburg war wieder bei seinen fünf Toren plus, aus denen nun sechs wurden (23:17, 46.). Die Rinnestädter gaben auch weiterhin nicht klein bei. Ein weiteres Mal brachten sich die Königseer ins Gespräch, waren erneut dran (21:24, 49.). Sie kassierten dann einen Siebenmeter und mussten zwei Minuten auf Najman verzichten. Das alles in einem richtigen und wichtigen Moment für den HSV, der diesen Bonus nutzte (21:26, 51.). Die Mannen vom Schiefer verkauften sich auch weiterhin nicht schlecht und boten Paroli (23:27, 54.). Drei Minuten vor dem Ende hatten die Varchmin, Najman, Oldenburg & Co. die große Möglichkeit gleichzuziehen, die Göring zwei Mal versiebte. Überhastet vergaben die Königseer in den letzten beiden Minuten weitere Bälle, was nun der Tabellenführer gnadenlos zum Erfolg nutzte. SV Thuringia Königsee: Cadek, Föhr, Göring (1), Knedlik, Dademasch (3), Hüttner, Pojonie (4), Oldenburg (4), Najman (4), Schmeißer (5), Lächa, St. Varchmin (4) Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 07.04.2008 - 17:34:57 Infoline Könitz
Schwacher Auftritt in Gera - SG kommt mächtig unter die Räder Post SV Gera - SG Könitz/Saalfeld 41:23 (21:10) Eigentlich konnte die SG am Sonntag recht locker aufspielen, da der Saisonabschluss bereits entschieden war. Der erste Treffer gehörte jedoch den Gastgebern, die nach wenigen Sekunden trafen. Doch im direkten Gegenangriff glich Markus Hinz für die SG aus und kurz darauf brachte Martin Arnold die Gäste mit 2:1 in Front. Jetzt häuften sich allerdings die Fehler bei der SG und es ging nahezu nichts mehr. Die erfahrenen Geraer nutzten dies konsequent aus und erzielten sechs Tore hintereinander, bevor Michael Heerwagen den dritten Gästetreffer verbuchen konnte. Das Bild blieb aber das gleiche, die Gäste rannten in Richtung gegnerisches Tor, konnten aber kaum Kapital aus ihren Angriffen schlagen. Während Gera aufgrund technischer Fehler und unplatzierter Würfe immer wieder zum Konterlaufen eingeladen wurde und diese auch souverän verwandelte. In der Abwehr war ebenfalls der nötige Biss abhanden gekommen und die Hausherren kamen immer wieder zu einfachen Toren. Beim 16:6 lag die SG erstmals mit zehn Toren im Rückstand und Gera erhöhte noch auf 17:6. Die Angriffsversuche der SG wirkten kopflos und fanden des Öfteren ein Ende beim gut aufgelegten Geraer Torhüter. So ging es mit elf Toren Rückstand in die Pause und man hatte das Gefühl es könne nur besser werden. Doch das Gegenteil war der Fall. Post spielte weiter ihr Spiel und ließ sich vom hilflosen Anrennen der SG nicht beirren und erhöhte auf 27:10, ehe Martin Dietzel den elften Treffer für die Gäste warf. Das Spiel der Gäste war nur schwer mit anzusehen. Technische Fehler, zu wenig Bewegung und Durchschlagskraft im Angriff und eine nahezu emotionslose Deckungsarbeit bestimmten das Bild. So hatte Gera nach wenigen Minuten der zweiten Hälfte auf 31:11 erhöht und setzte sich beim 38:15 sogar mit 23 Toren ab. In den letzten Minuten gelang es dann auch den Könitz/Saalfeldern noch ein Paar einfache Tore zu werfen und so den Rückstand wieder unter zwanzig Tore sinken zu lassen. Matussek(TW), Lindig(TW), Arnold 6, Gittner 5, Hinz 4, Heerwagen 3,Wolfram 3,Schmidt P. 1, Dietzel M. 1, Dietzel F., Volkmar, Schmidt S. Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 08.04.2008 - 01:07:13 TA Eisenach 08.04.2008
Nach der Pause richtig Dampf gemacht SV T&C Behringen/Sonneborn - SV Hermsdorf II 31:19 (12:11) In der Handball-Oberliga der Männer kam Aufsteiger SV Behringen/Sonneborn mit 31:19 (12:11) gegen den SV Hermsdorf II zum höchsten Saisonsieg. Mit dem dritten Sieg in Folge haben die Sonneborner den Abstand zum Tabellenende weiter vergrößert. Die Hermsdorfer lagen in der Anfangsphase mit 3:1 (5.) vorne. Nach dem 2:4-Rückstand konnten dann Christopher Kohls und Thomas Blaß die 5:4-Führung (13.) besorgen. Doch noch kehrte keine Ruhe ein, weil der Gast zu einfachen Toren kam und die Sonneborner gute Chancen vergaben. Trotzdem legte der Gastgeber zum 11:9 (22.) vor. Bis zur Pause dann Torflaute auf beiden Seiten, so dass beim 12:11 die Seiten gewechselt wurden. Eine klarere Führung hatten die Gastgeber vergeben, weil alleine vier Heber nicht den Weg ins Tor fanden.Nach dem Seitenwechsel lief es bei den Hausherren weitaus besser. Über 17:13 (40.) wurde bis zum 20:14 die Führung ausgebaut. Nochmals konnten die Gäste auf 20:16 (47.) etwas verkürzen. Doch das war das letzte Aufbäumen bei den Gästen. Acht Treffer in Folge ließen den Vorsprung auf 28:16 anwachsen. Damit waren alle Fronten in dieser Partie geklärt und der Gastgeber hatte den angestrebten Doppelpunktgewinn auf der sicheren Seite. Sehr zur Freude von Trainer Zdenek Vanek: "Es war ein wichtiger Sieg für uns. Die Mannschaft hat in der ersten Halbzeit teilweise noch etwas überhastet agiert und konnte sich dadurch nicht richtig lösen. In der zweiten Halbzeit hat sie dann die Hinweise nahtlos umgesetzt und kam auch zum klaren Sieg. Die Abwehrreihe in Verbindung mit den Torwart hat gut funktioniert und im Angriffsspiel wurden die Chancen gut genutzt." Sonneborn: Münch, Busch; St. Ehrhardt, Blaß (1), Schenk, Brachmann (2), Kohls (13/5), Sv. Ehrhardt (3), Voß (2), Kovar (3), Stehmann (2), Albrecht, Marx (2) und Kulhavy (3). Siebenmeter: Sonneborn 5/5, Hermsdorf 6/4. Strafminuten: Sonneborn 8, Hermsdorf 6. Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 08.04.2008 - 01:10:37 OTZ Stadtroda 08.04.2008
Einbruch mit acht Toren - Hermsdorf II unterliegt Neuling Behringen - Matthias Krüger mit starkem Debüt SV T&C Behringen/Sonneborn - SV Hermsdorf II 30:19 (12:11) Es wurde nichts aus dem verspäteten Geburtstagsgeschenk für Hermsdorfs Trainer Christian Escher. Der war am Donnerstag 30 Jahre alt geworden. Seine Jungs spielten am Sonnabend 40 Minuten lang gut mit in der Sporthalle in Behringen, sie erwischten dann aber einen Einbruch. Liga-Neuling Behringen/Sonneborn, mit dem überragenden Christopher Kohls (13 Tore), enteilte in der spielentscheidenden Phase mit acht Toren in Folge vom 20:16 zum 28:16. "Wir wollten uns schon viel besser verkaufen. Schade, das haben wir nicht geschafft", sagte der routinierte René Opel. Mit seinen 33 Jahren ist er der dienstälteste Spieler im SVH-Team. Dass die Liste der Ausfälle (M. Varchmin, Werrmann, Rust, E. Trautvetter) auch diesmal sehr lang war, wollte Opel nicht als Entschuldigung stehen lassen. So blieb es beim tollen Debüt des 18-jährigen Matthias Krüger aus Bollberg. Der kräftige Bursche, der das Handball-Einmaleins beim TSV Stadtroda erlernt hat, überzeugte nicht nur in der Abwehrformation, sondern auch im Angriff am Kreis. Drei Tore geworfen und zwei Siebenmeter herausgeholt, das kann sich sehen lassen im ersten Oberliga-Einsatz bei den Männern. Christian Escher kann vielleicht noch mit einem verspäteten Geburtstagsgeschenk rechnen. Am 13. und 20. April genießt der SV Hermsdorf II gleich zweimal Heimrecht. Erst kommt die SG Erfurt/Bad Langensalza und dann Post Gera mit drei künftigen Hermsdorfern. "Wir wollen nach Möglichkeit Drittletzter werden. Wenn wir daheim spielen, ist alles drin, warum nicht auch zwei Siege? Der Christian hätte bestimmt nichts dagegen", sagte SVH-Spielmacher Andreas Herzig. Der sprach von einem letztlich verdienten Spielausgang. Behringen hat damit vier Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt perfekt gemacht. SVH II: Passarge, Hentschel - Opel (1), Krüger (3), Taubert (1), Parybyk (2), Herzig (5), Hobritz (4), Steinbach (2), H. Rudolf, Bocek (1). Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 08.04.2008 - 12:27:07 HP Erfurt
Pech und fehlende Cleverness SG Erfurt/Bad Langensalza - HSV Apolda 1990 20:21 (8:10) Am vergangenen Sonntag mussten sich die Oberligahandballer der SG Erfurt/Bad Langensalza in einer spannenden Partie dem Favoriten vom HSV Apolda am Ende etwas unglücklich mit 20:21 geschlagen geben. Dabei wurde eine gute kämpferische Einstellung der gesamten Mannschaft erneut nicht belohnt, zumindest ein Remis wäre wohl durchaus verdient gewesen. Die Hausherren präsentierten sich zunächst sehr passiv im Deckungsverband und mussten so viele einfache Treffer der starken Apoldaer Fernwerfer Sava und Dippmann hinnehmen. Zwar deutete sich schon hier die gute Tagesform von SG-Keeper Philipp Hielscher an, doch da man auch im Angriff zu pomadig agierte, lief man dem Gegner eigentlich die komplette 1. Halbzeit nur hinterher. „Uns fehlte einfach der nötige Druck auf die Lücke, das Tempo war da nicht ausreichend.“ resümierte ein enttäuschter Steffen Ahrens im Anschluss an die Partie. Er musste aufgrund seiner Verletzung abermals von der Bank aus das Geschehen beobachten und lenken und so entging ihm auch nicht, dass vor allem die rechte Angriffsseite um seinen Bruder André sowie Rechtsaußen Carsten Machts überhaupt nicht ins Spiel fand. Zu oft suchten die Erfurter den Pass an den Kreis, wo Marc Schalles jedoch zumeist gut abgeschirmt wurde. Hinzu kam hin und wieder auch noch das Pech bei vielen Würfen an Pfosten und Latte. So ergaben sich Ballverluste und der durchaus mögliche Ausgleich konnte zur Halbzeit nicht mehr erreicht werden (8:10). Dies änderte sich glücklicherweise im 2. Spielabschnitt, als André Ahrens endlich auftaute und immerhin noch 5 Treffer beisteuern konnte. Beim 14:14 war die Partie wieder völlig offen und der Gastgeber steigerte sich weiter. Christian Ratz zeigte auf der vorgezogenen Abwehrposition erneut seine Defensivstärke. Überhaupt agierte die SG nun offensiver und aggressiver gegen den Apoldaer Rückraum. So erkämpfte man sich beim 18:17 (50.min) sogar erstmals die Führung, konnte sie trotz 6:3-Überzahl jedoch nicht ausbauen. Schlimmer noch – den Gästen gelang sogar noch ein Treffer. „Apolda trat insgesamt etwas cleverer und in manchen Situationen auch ein wenig glücklicher auf.“ so Ahrens weiter. „Wir haben uns dagegen leider wieder zu viele Ballverluste in ganz entscheidenden Spielphasen geleistet.“ Dennoch lobte der Leitwolf die hervorragende Einstellung seines Teams, das dem hohen Favoriten trotz Personalnot alles abverlangte. SG Erfurt/Bad Langensalza: Philipp Hielscher, Dirk Wunderlich, Christian Stange – André Ahrens 5, Johannes Trommer 6, Chris Göpfert 3, Daniel Baumgarten 2, Christian Ratz 1, Marc Schalles 1, Jens Ludwig 1, René Schröpfer 1, Rico Braun Spielfilm: 1. Halbzeit: 2:2 – 4:6 – 6:8 – 8:10 2. Halbzeit: 10:12 – 14:14 – 18:17 – 20:21 Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 08.04.2008 - 12:32:51 HP Ronneburg
Ronneburg verspielt noch den Vorsprung - Nur 28:28 gegen Sonneberg HSV Ronneburg – Sonneberger HV 28:28 (18:13) Es wurde nichts mit dem siebten Heimsieg für die Ronneburger Handballer. Gegen den HV Sonneberg hieß es nach 60 Minuten 28:28. Es war bereits der sechste Minuspunkt, den sich der HSV im bisherigen Saisonverlauf in eigener Halle leistete. Dabei sah es zur Halbzeit richtig gut aus. Der HSV führte 18:13, wenig später stand es sogar 20:14. Was sollte da noch passieren? Thomas Heidrich (29) saß zu diesem Zeitpunkt längst auf der Auswechselbank, schaute zu und kühlte sein linkes Sprunggelenk. „Ich bin Mitte der ersten Halbzeit umgeknickt. Ich wusste sofort, dass es nicht mehr geht, dass ich heute nicht mehr weiterspielen kann“, sagte der Rückraummann. Der glaubte kurz vor Wiederanpfiff ganz fest an den Sieg. „Der Wille ist enorm. Die Jungs wissen, worauf es heute ankommt. Sie gewinnen das Spiel, da bin ich mir sicher.“ 30 Minuten später war auch Heidrich um eine bittere Erfahrung reicher. Der mächtig ausgedünnte HSV-Kader – auch Veit Nowak (28) und Torsten Koska (17) fehlten – brachte den scheinbar sicheren Vorsprung nicht über die Zeit. Eines wurde am Sonnabend deutlich: Der Rückraum lahmt. Carsten Kusch, der kurz nach Saisonbeginn zur Stabilisierung der Abwehr verpflichtet wurde, musste genauso im Angriff durchspielen, wie „Stand-by-Handballer“ Stanislaw Ganzha. Es kam, wie es kommen musste. Der Vorsprung schmolz von Minute zu Minute. Beim 27:27 hatte Sonneberg erstmals den Ausgleich geschafft. Ronneburg ging zwar noch mal auf 28:27 in Führung, doch die Südthüringer erzielten den erneuten Ausgleich. Und es blieb auch bei der Erkenntnis von HSV-Vizeboss Bernhard Jander, dass der Kader sehr, sehr dünn besetzt ist. Im Februar, nach den überzeugenden Vorstellungen der Ronneburger in Eisenach und gegen Bad Blankenburg, entschied der Vorstand, keine neuen Spieler bis zum Saisonende zu verpflichten. Die plötzliche Verletzung von Heidrich macht das Dilemma deutlich. „Ich hoffe, dass ich in 14 Tagen in Goldbach wieder dabei sein kann“, sagte der 29-Jährige und humpelte nach dem Abpfiff in Richtung Kabine. Ohne den wurf- und sprunggewaltigen Heidrich ist das Unternehmen Vizemeisterschaft für die Ronneburger wohl vorzeitig zum Scheitern verurteilt. Mehr noch: Der Verein muss aufpassen, in den letzten vier Spielen nicht noch komplett aus den Medaillenrängen herauszufallen. Die Konkurrenz aus Apolda und Ziegelheim lauert auf weitere Punktverluste, wie am Sonnabend gegen Sonneberg. HSV: Zehmisch, Wolf, D. Koska (1), Zänsler (8), Ganzha (1), Bauer (2), Heidrich (4), Förster (5), Kusch (6), Meyer (1). Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 08.04.2008 - 12:35:01 HP Goldbach
Nessetaler kontern die Ernestiner aus Ernestiner SV Gotha - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 22:26 (10:12) Im heißen Kreisduell gab sich der Ernestiner SV Gotha dem Favoriten Blau-Weiß Goldbach/Hochheim am Ende deutlich mit 22:26 (10:12) geschlagen. Die Goldbacher waren durch den kurzfristigen Ausfall von Kreisläufer Stefan Juhnke erneut personell gehandicapt. Auf Seiten der Ernestiner unternahm Lars Gewalt, zumindest im Abwehrblock, sein Comeback. Erst im fünften Angriff viel das 1:0 für die Gastgeber. Wandtke und Thieme bauten den Vorsprung auf 3:0 (8.) aus. Goldbachs Trainer Sven Rothhämel war hörbar unzufrieden: “Da ist kein Dampf drin, Leute, wir schlafen alle noch.” Die Nessetaler kamen recht schleppend in Fahrt, im Angriff lief wenig zusammen. Erst Mitrovic rüttelte mit einem verwandelten Strafwurf (5:3, 15.) die Blau-Weißen wach. Der Rückraum der Ernestiner ließ die schon oft gezeigte Durchschlagskraft vermissen, Pfosten- und Lattenpech kam außerdem hinzu. Aus Ballgewinnen leiteten die Goldbacher vermehrt blitzschnelle Konter ein, zogen in den letzten vier Minuten der Hälfte eins von 9:9 noch zur 10:12 Halbzeitführung davon. Nach der Pause präsentierten sich die Nessetaler ausgeschlafen, legten einen Zwischenspurt ein. Rechtshand Skowronek lenkte mit links einen Abwurf von Michael Stegner an Scheerschmidt zum 12:20 (42.) vorbei. Ernestiner-Trainer Thomas Dietz stellte die Abwehr auf offensiv, was seine Wirkung nicht verfehlte. Doch vorn waren die Aktionen nicht zwingend genug. Einzig Danilo Perner wusste auf Rechtsaußen bei den Ernestinern mit mehreren Treffern zu überzeugen, brachte 90 Sekunden vor dem Abpfiff Gotha nochmals auf 22:24 heran. Der Tabellenzweite, jetzt wieder aufmerksam, ließ aber nichts mehr anbrennen. “Goldbach hat das Spiel durch Konter gewonnen und unsere Halben haben es wohl verloren”, lautete das Fazit von Ernestiner-Trainer Dietz. “Am Ende haben uns 20 gute Minuten gereicht, um Gotha zu besiegen”, gab sein Goldbacher Kollege Rothhämel gelassen zu verstehen. Gotha: Scheerschmidt, P. Steinbrecher; Gewalt, Jicha 3, Wandtke 1, Perner 5, Hofmann 3, Meß, Trott, Schneider, Behling 3/1, Irmisch, Thieme 6, A.Stegner 1; Goldbach: Schneegaß, Walter, Harseim; Voigtritter , Skowronek 3, Rothhämel 2, Paslat, Mitrovic 11/4, Dejmek 2, Taubert 2/1, Andreas 5, M.Stegner 1, Moratschke; Strafwürfe: 1/1 (Goldbach 5/6); Zeitstrafen: beide 3
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