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Titel: 20. Spieltag Beitrag von: Marco am 14.04.2008 - 14:22:19 12.04.2008 15:00
ThSV Eisenach III - HSV Sömmerda 05 [Jahnhalle Eisenach] 12.04.2008 17:30 SG Schnellmannshausen - SG Erfurt/Bad Langensalza II [Normansteinhalle Treffurt] 12.04.2008 18:00 SV Petkus Wutha-Farnroda - VfB TM Mühlhausen 09 [Hörselberghalle Wutha-Farnroda] 12.04.2008 18:30 SV BW Goldbach/Hochheim II - Nordhäuser SV [Nessetalhalle Goldbach] 13.04.2008 14:00 Ernestiner SV Gotha II - HV 90 Artern [Sporthalle Ernestinum Gotha] 13.04.2008 15:00 SV Haineck Nazza - SV 05 Friedrichroda [Normansteinhalle Treffurt] Titel: 20. Spieltag Beitrag von: Marco am 15.04.2008 - 00:27:19 TA Artern 14.04.2008
Mit Minimalisten-Patent Ernestiner SV Gotha II - HV 90 Artern 22:23 (15:12) Arterns Handball-Männer scheinen die Patentrechte auf Ein-Tor-Siege in letzter Minute und nach zum Teil deutlichem Rückstand erworben zu haben. Diesmal gewannen sie in Gotha mit dem knappsten aller möglichen Vorsprünge - und das diesmal ohne Holger Teichmann und Alexander Littig. Dafür stand aber der lange Zeit verletzte Marcus Getschmann wieder im Kader. Bei der Ernestiner-Zweiten legten die Arterner sehr konzentriert los, dominierten die Anfangsphase und zeigten gute Spielzüge. Bis Mitte der ersten Halbzeit eroberten die Gäste so einen 3-Tore-Vorsprung. Doch dann gab es einen Bruch im Spiel der Arterner. Gotha übernahm die Initiative, schloss auf und ging vorbei (10:8). Die Arterner versuchten zu antworten, verzettelten sich dabei aber zu sehr in fruchtlosen Einzelaktionen. Die Gastgeber führten zur Pause mit 15:12 - unter anderem auch mit leichter Arterner Schützenhilfe durch zwei vergebene Siebenmeter. Vom Anwurf weg legten die Ernestiner sogar noch zwei Treffer nach (17:12), ehe die Arterner mal wieder - wie schon in den jüngsten Auswärtsspielen auch - zur Aufholjagd bliesen. Mit ihrem nun schnellen Spiel überrannten sie die Hausherren förmlich. Vor allem Nico Zimmermann taute jetzt auf, schloss mehrere Konterläufe in Serie druckvoll ab. Beim 20:20 waren die Arterner wieder auf Augenhöhe mit den Gothaern - und in der Folgezeit legten immer sie ein Tor vor, während Gotha stets wieder ausglich. 45 Sekunden vor Schluss stand es auf diese Weise 22:23, als ein Wechselfehler den Arternern im Eifer des Gefechts eine Zeitstrafe einbrockte und Gotha mit einem Freiwurf die Chance zum Ausgleich hatte. Den aber versemmelten die Gastgeber und in den verbliebenen 20 Sekunden spielten die HV-Männer clever die Uhr herunter.Der Spielertrainer Holger Teichmann als "Bankchef" vertretende HV-90-Finanzer Lutz Getschmann war mit der Abwehrarbeit seiner Truppe zufrieden, während er im Angriff doch deutliches Steigerungspotenzial ausmachte. HV 90 Artern: Thomas Blume, Falko Reikowski - Marko Lange (1), Michel Bohne (1), Marcus Getschmann (1), Nico Zimmermann (6), Fred Linstedt, Christian Krahmann (2), André Heckert (1), Marko Köppe (8), Stefan Frömer (1), Mario Faulwetter, Rainer Sonnefeld, Patrick Gonnermann (2), Siebenmeter: Gotha 4/4, Artern 7/4, Zeitstrafen: Gotha 3, Artern 3. Titel: 20. Spieltag Beitrag von: Marco am 15.04.2008 - 14:40:39 HP Eisenach
Trainingseinheit für ThSV-Youngster ThSV Eisenach III - HSV Sömmerda 05 31:24 (18:12) Der ThSV Eisenach nutzte das Landesligaspiel der Männer gegen den HSV Sömmerda 05 zu einer Trainingseinheit für seine A-Jugend am Vortag des entscheidenden Rückspieles in der Regionalliga um Platz 2. Die 17/18-jährigen Youngster kamen zu einem lockeren 31:24 (18:12)-Erfolg, der leicht hätte höher ausfallen können, landeten doch zehn (!!) Bälle am Holz. „Die Aufgabe wurde erfüllt. Erfreulich, auch die sogenannte zweite Reihe mit Christian Herzenberg, Felix Knoblich und Robby Schindler gefiel mit viel Spielfreude und Torgefahr“, resümierte ThSV-Coach Frank Keller. Die körperlich robusten Gäste um den ehemaligen Suhler Oberligaspieler Andre Gensel setzten vielfach auf Angriffszüge über die linke Seite, initiiert und abgeschlossen von Thomas Bosse, der allerdings von acht Strafwürfen genau die Hälfte nicht an den jungen ThSV-Keepern Benjamin Reißky und Julian Krüger vorbeibrachte. Die Eisenacher starteten mit einer offensiven Deckungsvariante, banden durch Lars Keller und Oliver Küch die Sömmerdaer Rückraum-Recken Zdenek Laube und Andre Gensel zumeist bereits kurz hinter der Mittellinie. Doch schon in der Auftaktphase jagten Eric Fischer, Bert Hartfiel und Lars Keller kurz hintereinander das Leder ans Holz. Mit Angriffszügen zum an der Kreismitte vor Tatendrang sprühenden Dan Schellbach sorgte der ThSV Eisenach III für eine 4:1 Führung (8.). Dan Schellbach bediente den sich zum Kreis gemogelten Oliver Küch, der zum 8:2 (15.) versenkte. Die Gäste versuchten es mit Spielzügen über beide Außenpositionen, ließen dadurch die Gastgeber nicht weiter enteilen. Lars Keller „legte“ den Ball zum 13:8 von Linksaußen ins Gehäuse (24.). Die eingewechselten Rückraumspieler Felix Knoblich und Christian Herzenberg zogen gleich selbstbewusst zum 18:12 Pausenstand ab. Mit Robby Schindler auf der Regieposition, Jules Sandrock am Kreis und Michael Heindl ging es in die zweiten dreißig Minuten. Nun mit einer 5:1 Abwehrvariante agierend, blieben die Gastgeber weiter tonangebend. Michael Heindl bediente mit gutem Auge und Können Jules Sandrock, der das 23:15 (39.) markierte. Christian Herzenberg ließ das Leder aus der zweiten Etage zum 27:18 (50.) im Netz zappeln. Um einer möglichen Verletzungsgefahr zu entgehen, mieden die Eisenacher in der Schlussphase die Zweikämpfe. Der HV Sömmerda, jetzt mit dem auftrumpfenden Johannes Pölzing (7 Treffer), gestaltete das Resultat aus seiner Sicht freundlicher. Eisenachs Oliver Küch zeichnete sich für den 31:24-Endstand verantwortlich. ThSV Eisenach III: Reißky, Krüger; Hartfiel (6), Schellbach (2), Keller (6), Heindl (1), Küch (4), E. Fischer (1), Herzenberg (3), Knoblich (4), Schindler (2/1), Sandrock (2) HSV Sömmerda 05: Gleichmann, Berghof; Bosse (8/4), Laube (3), Albrecht, Genzel (2), Pölzing (7), Reif (3), Dünkel (1) Zeitstrafen: ThSV III 5 x 2 Min. Sömmerda 5 x 2 Min. (Rot gegen Albrecht nach 3. ZS, 59.) Siebenmeter: ThSV III 2/1 – Sömmerda 8/4 Schiedsrichter: Gründler/Adam (Kleinfurra/Nordhausen) Titel: 20. Spieltag Beitrag von: Marco am 15.04.2008 - 14:45:12 TA Eisenach 15.04.2008
Nur der Staffelsieger feierte SG Schnellmannshausen - SG Erfurt/Bad Langensalza II 23:33 (9:18) Die Anhänger der SG Erfurt/Bad Langensalza II feierten in Treffurt in den letzten Minuten ihre Mannschaft mit stehenden Ovationen nach dem ungefährdeten 33:23-Sieg.Mit diesem Erfolg ist Erfurt/Bad Langensalza neuer Meister der Staffel II und Aufsteiger zur Oberliga. Fraglich ist nur noch, unter welchem Namen sie im kommenden Jahr antritt, da eine Trennung vom Erfurter Vereinspartner möglich scheint.Schnellmannshausen war von Beginn an gegen die souverän aufspielenden Gäste auf verlorenem Posten. Zu viel Respekt vor dem Spitzenreiter war in den Anfangsminuten unübersehbar. Die sehr auf Konter orientierten Gäste nutzten Schnellmannshäuser Ballverluste nach erfolglosen Torwürfen zu Treffern (0:5/7.). Nur ganz allmählich fanden die Gastgeber den Weg durch die aggressive, sichere gegnerische Abwehr, um nach 15 Minuten wenigsten dreimal zu treffen (3:10.). An den Schiedsrichtern, die nach der klaren Erfurter Führung (12:4/18.) die SGS-Zuschauer mit zweifelhaften Entscheidungen zu lautstarken Unmutsäußerungen herausforderten, lag es nicht, dass Schnellmannshausen bis zur Pause deutlich in Rückstand geriet. Im Angriff leisteten sich die Wehner-Schützlinge zu viele Abspielfehler, außerdem wurden reichlich Konterangriffe ausgelassen. Vier Zeitstrafen, teilweise aus Frust über die eigene schwache Vorstellung, brachten auch keine Sicherheit ins SGS-Spiel. Drei Treffer in Folge von Mirko Albrecht (2) und Jan Müller hatten Seltenheitswert, brachten aber Schnellmannshausen auf sechs Tore (8:14/25.) heran.In der zweiten Halbzeit setzten sich die SGS-Abspielfehler im Vorwärtsgang fort. Die Angriffsaktionen waren viel zu durchsichtig und ausrechenbar, um erfolgreich sein zu können. Nur der ins Tor gewechselte Reiko Cott erhielt in den Schlussminuten für seine sensationellen Ballgewinne Publikumsbeifall. Der Bad Langensalzaer Kontrahent strahlte dagegen von allen Positionen echte Torgefahr aus und sicherte sich zurecht den klaren Sieg und die Meisterschaft. SG Schnellmannshausen: Schmidt/Cott - Albrecht (12/3), M. Müller (2), Ley (4), Koch, Zellmann (1), J. Müller (3), Jauernik (1), O. Schmidt. Titel: 20. Spieltag Beitrag von: Marco am 15.04.2008 - 14:53:16 HP Goldbach
TLZ Tabellenzweite hat Unterricht erteilt SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II - Nordhäuser SV 30:44 (16:26) Der Nordhäuser SV, der aktuelle Tabellenzweite der Landesliga, brachte der Reserve des SV Blau Weiß Goldbach/ Hochheim eine hohe 30:44-Niederlage bei (Halbzeit: 16:26). Frühzeitig beförderten sich die Gäste durch ihre engagierte Spielweise auf die Siegerstraße, zogen bis Mitte der ersten Hälfte auf 7:14 weg. Tobias Frech sorgte mit einer Doppelparade (23.) bei den Blau-Weißen für frische Motivation; doch vorn wurde diese in wenig Zählbares umgesetzt. Ohne Spielwitz und immer die gleichen Aktionen, lockten die stabile und kompromisslose Nordhäuser Abwehrreihe kaum aus der Reserve. Die Goldbacher tappten durch ihren schwachen Abschluss und technische Fehler immer wieder in die Konterfalle; diese “schnappte” erbarmungslos zu. So zogen die Nordhäuser bis zur Pause, routiniert und ohne sich zu verausgaben, auf 16:26 davon. Die offensive Deckung gegen Torschützenkönig Führmann (11 Treffer) war nur zum Teil erfolgreich. Außerdem brachten die Gäste ihren Halbrechten Kreutz (16 Treffer) immer wieder klug ins Spiel. Drei Gegentore in Folge, innerhalb von 90 Sekunden (18:31, 36.), besiegelten zu Beginn der zweiten Hälfte endgültig das “Schicksal” der Blau-Weißen. Ein Doppelpack durch Trenkelbach sorgte nochmals für etwas Ergebnis-Kosmetik (27:41, 56.) “Wir haben von den Nordhäusern eine Lehrstunde in Sachen Tempohandball und Abwehrarbeit erhalten”, gab Trainer Jens Merten nach der Partie zu verstehen. Hoffentlich haben seine Spieler im “Unterricht” gut aufgepasst, denn wollen sie in den noch ausstehenden zwei Partien punkten, bedarf es einer Kurskorrektur. Goldbach II: Frech, Führ, Gehb; Köhler 3, Trenkelbach 13/2, Obst, Liening 7, Glief, Walger 2/1, Jeron 2, Wellendorf 1, Lorenz 2; Strafwürfe: 3/5 (Gäste: 1/1), Zeitstrafen: 4×2min (2×2) TA Lehrstunde SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II - Nordhäuser SV 30:44 (16:26) Eine Lehrstunde in Tempohandball aus einer souveränen Abwehr heraus erhielten die Männer vom SV Goldbach/Hochheim II am Samstagabend in der Nessetalhalle durch die Nordhäuser Gäste-mannschaft. Zu keiner Zeit fand die Oberliga-Reserve des Vereins Blau-Weiß Goldbach/Hochheim die Mittel um den Nordhäuser SV ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die ersten Minuten gehörten jedoch den Gastgebern. Schnell führten sie mit 2:0 und überzeugten durch ein bewegliches Angriffsspiel. Das war”s dann aber auch. Binnen weniger Minuten drehte der NSV das Spiel und ging mit 5:2 in Führung. Zu statisch und leicht zu durchschauen war das Angriffsspiel der Blau-Weißen. Immer wieder wurden die Männer aus dem Harz durch unmotivierte Würfe und technische Fehler zum Kontern eingeladen. Aber auch im Positionsspiel überzeugten die Gäste. Die Abwehr schien an diesem Abend überhaupt nicht anwesend zu sein. Trotz Sonderbewachung schaffte es der Torschützenkönig der Liga Führmann auf elf Tore. Die Gegenspieler wurden viel zu spät angenommen. Goldbachs Mannen reagierten nur, anstatt zu agieren. Die Folge: Nordhausen baute die Führung bis zur Halbzeit auf zehn Tore aus (26:16). Nur wenige Goldbacher fielen positiv auf. So bediente Trenkelbach umsichtig Liening am Kreis (14:20 / 25). Er war es auch, der danach den Rückstand auf fünf Tore mit einem Tor aus dem Rückraum verkürzte. Aber auch Tobias Frech gefiel mit einer Doppelparade (23.) im Goldbacher Kasten. Nach der Pause wurde es leider nicht besser. Man hatte das Gefühl, dass sich die Gastgeber ihrem Schicksal ergaben, die Gegenleistung in mann-schaftlicher Stärke fehlte, Einzelaktionen brachten keine Wende. Die Gäste spulten ihr Programm routiniert herunter. Über die Stationen 18:28, 24:36 bis zum 30:44-Endstand gewann der Nordhäuser SV völlig berechtigt. Als Fazit des Trainers bleibt: Will man in den beiden letzten Spielen noch punkten, muss man sich um 180 Grad drehen. Goldbach/Hochheim II: T. Frech, S. Führ, B. Gehb; D. Köhler (3), D. Trenkelbach (13/2), D. Obst, D. Liening (7), G. Glief, M. Walger (2/1), E. Jeron (2), M. Wellendorf (1), D. Lorenz (2) Strafwürfe: 5/3 (1/1); Zeitstrafen: 4 (2). Titel: 20. Spieltag Beitrag von: Marco am 17.04.2008 - 00:08:08 TA Nordhausen 16.04.2008
16 Treffer von Kreutz SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II - Nordhäuser SV 30:44 (16:26) Mit einem 44:30-Kantersieg kehrten die Handballer des Nordhäuser SV vom vorletzten Auswärtsspiel der Saison aus Goldbach zurück. Dabei drückten vor allem die Rückraumspieler Sebastian Kreutz und Stefan Fuhrmann der Begegnung ihren Stempel auf. Dabei begann die Begegnung ganz und gar nicht nach dem Geschmack der Südharzer. Die Goldbacher demonstrierten mit einer schnellen 2:0-Führung ihre Heimstärke. Kein Grund zur Panik auf der Bank des NSV. Ehe noch das erste Tor an der Anzeigetafel stand, wurde schon der Ausgleich erzielt. Die anschließende 5:2-Führung war das erste Achtungszeichen auf fremdem Parkett. Die Gastgeber wussten um die Gefahr einer frühen Spielentscheidung und verkürzten auf 4:5. Es war das letzte ernste Aufbäumen der Platzherren, bevor die Nordhäuser vorentscheidend auf 15:8 davonzogen. Nicht der Vorsprung, sondern die Spielweise beeindruckte dabei. Die Gäste bestimmten nach Belieben das Tempo. Und wenn vorn erfolgreich gespielt wird, stören die vielen kleinen Schönheitsfehler in der Abwehr kaum. Unbeirrt erhöhten die Nordhäuser weiter ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf zehn Tore (26:16). Das Spiel war längst entschieden, leider schien das der eine oder andere Nessetaler in der zweiten Halbzeit vergessen zu haben. Harte Abwehrarbeit ist in Ordnung, solange sie fair bleibt. Aber die Gastgeber übertrieben es teilweise. Das Spiel selbst wurde in den zweiten 30 Minuten langweilig. Der eine konnte nicht, und der andere wollte einfach nicht. Bis auf ein paar großartige Treffer gab es auf beiden Seiten keine Höhepunkte mehr. Beim Stand von 41:25 schaltete der NSV dann noch einen Gang nach unten und siegte trotzdem noch deutlich mit 44:30. Nach vier Wochen ohne Punktspiel zeigten die Nordhäuser eine beeindruckende Vorstellung. Besonders Sebastian Kreutz deklassierte mit seinen 16 Treffern die Goldbacher Abwehr. Auch Stefan Fuhrmann steuerte elf Tore zum Gesamterfolg bei, war aber diesmal mehr bemüht, seine Mitspieler in Szene zu setzen. Das Tor des Tages warf Torhüter Dennis Odebrecht. Er überwand sein Gegenüber mit einem direkten Wurf quer über das gesamte Spielfeld. Drei Spieltage vor Ende der Saison ist der NSV für den Schlussspurt gut gerüstet. Im direkten Kampf um Platz zwei reichen den Südharzern zwei Siege aus den letzten drei Begegnungen. Diese sollten aber vor dem letzten Spieltag eingefahren werden, da sie dann nach Artern reisen müssen. Doch zunächst verabschieden sich die Südharzer vom Nordhäuser Publikum am kommenden Wochenende. Da geht es am Samstag ab 18 Uhr gegen Ernestiner Gotha II. Ob und wann das ausgefallene Spiel gegen Eisenach nachgeholt wird, soll unter der Woche entschieden werden. So setzen die Verantwortlichen des NSV auf das Spiel am Samstag, um sich beim Nordhäuser Anhang für die Unterstützung zu bedanken. Nordhäuser SV: Odebrecht (1), Alert - Fuhrmann (11), Bialkowski (6), Spieß, Kreutz (16), Kühne, Holznagel (2), Effenberger (4), Gehr (3), Meitzner (1). Titel: 20. Spieltag Beitrag von: Marco am 17.04.2008 - 00:10:24 TA Sömmerda 16.04.2008
Achtbar geschlagen ThSV Eisenach III - HSV Sömmerda 05 31:24 (18:12) Mit einer erwarteten Niederlage kehrte der HSV Sömmerda 05 aus Eisenach zurück. Aufgrund einer langen Verletztenliste mit nur einem Wechselspieler angetreten, hieß die Devise vor Anpfiff nur Schadensbegrenzung. Dies gelang der Mannschaft aber mehr als gut.Trotz Anwurf für Sömmerda gelang der erste Treffer der Partie den jungen Eisenachern. Diese agierten in der Deckung mit einer offensiven 4:2-Variante, was das Offensivspiel der Sömmerdaer behinderte. Anstatt den Ball zum schnellsten Mitspieler zu machen, wurde zu viel über Einzelaktionen versucht. Durch den fehlenden Druck waren diese aber zum Scheitern verurteilt. So war es nicht verwunderlich, dass in 13 Minuten nur zwei Tore erzielt wurden (8:2). Im Anschluss aber verbesserte sich das Spiel der Sömmerdaer. Mit mehr Druck im Angriff wurden die Außenspieler freigespielt, die dann meist auch verwandeln konnten. Nach 20 Spielminuten hieß es somit nur 12:8 für die Eisenacher. Fairerweise muss dabei aber auch gesagt werden, dass die Sömmerdaer Torhüter an diesem Tag in Pfosten und Latte zwei gute Freunde hatten. Insgesamt unterliefen dem HSV jedoch viele technische Fehler, von denen die Eisenacher profitierten. So ging es beim Stand von 18:12 in die Kabinen.Der Start in Hälfte zwei verschliefen die Sömmerdaer wiederum, sodass sich Eisenach weiter absetzen konnte (24:15/45.). Trotz einer Abwehrumstellung der Eisenacher auf ein 5:1-System wurde von den Sömmerdaern zu wenig Druck aufgebaut, um sich gute Torchancen zu erarbeiten. Torerfolge wurden meistens durch Einzelaktionen über die starke linke Seite mit Thomas Bosse und Johannes Pölzing erzielt. Die Trainervorgabe, das Spiel langsam zu machen, wurde zumindest gut umgesetzt. Dadurch kamen die Eisenacher nicht zu ihren gefährlichen Kontern. Im weiteren Verlauf der Partie tat sich nichts Entscheidendes mehr. Fast jedes Tor der Eisenacher beantworteten die Sömmerdaer mit einem Gegentor. So blieb es am Ende beim verdienten 31:24-Sieg der Gastgeber in einem fairen Spiel. Trotz fehlender Wechselmöglichkeiten und einer Vielzahl von technischen Fehlern hat sich die Mannschaft gegen die junge Eisenacher Mannschaft gut verkauft. Aufstellung: C. Berghof, M. Gleichmann; T. Bosse (8), Z. Laube (3), F. Albrecht, A. Genzel (2), J. Pölzing (7), M. Reif (3), M. Dünkel (1) Titel: 20. Spieltag Beitrag von: Marco am 17.04.2008 - 00:15:45 HP Friedrichroda
Klarer Auswärtssieg für SV 05 Friedrichroda SV Haineck Nazza - SV 05 Friedrichroda 23:35 (8:16) Chancenlos war Gastgeber SV Haineck Nazza im Landesligaspiel gegen die Gäste vom SV 05 Friedrichroda. Beim dem um seine letzte Chance für den Klassenerhalt kämpfenden Gastgebern feierten die Friedrichrodaer Handballer einen deutlichen 35:23 Sieg und revanchierten sich damit für die blamable Niederlage im Hinrundenspiel. Eine gute Deckungsarbeit, ein druckvolles Angriffsspiel und ein gut haltendes Torwartgespann waren die Garanten für den klaren Auswärtssieg. SV 05 war gut auf die Nazzaer Truppe eingestellt und war ihr in allen Belangen überlegen. Dem homogeneren Kollektiv auf dem Parkett merkte man an, dass jeder auch wieder mit Spaß bei der Sache war. Dabei fiel die Unpässlichkeit von Spielmacher Nils Günther an diesem Tag nicht ins Gewicht. Patrick Luding sprang in die Bresche und glänzte mit sehenswerten Anspielen. Über die Freude am Spiel kam es auch wieder zu jenem Konterspiel und Kombinationsfluss, die zu den Stärken des Friedrichrodaer Teams gehören. Vor allem das Spiel über die zweite Welle war sehenswert und wurde auch vom objektiven Publikum in der Treffurter Halle anerkannt. Besonders Robert Wörfel und Hans Messing wurden immer wieder mit guten Pässen bedient und verwandelten sicher. Friedrichroda hat gezeigt, dass der Garant für eine solche Spielweise nur eine konsequente Deckungsarbeit sein kann, in der sich keiner schont und in der alle an einem Strang ziehen. Routinier Arne Kühr hatte an diesem Nachmittag seine Deckung gut im Griff. Über die Stationen 2:3, 3:11, wechselte man beim Stand von 8:16 die Seiten. Nach Wiederbeginn bestimmte Friedrichroda weiter mit durchdachten Spielzügen das Spielgeschehen. Trotz aller Bemühungen waren die Gastgeber an diesem Tag weit davon entfernt, ein ebenbürtiger Gegner zu sein. Lediglich die wuchtigen Kreisläufer holten den einen oder anderen Siebenmeter heraus. Am Ende war der Trainer des SV 05 Friedrichroda mit Leistungen zufrieden und er konnte erstmals in dieser Saison der gesamten Mannschaft eine gute Leistung bescheinigen. Jeder Spieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Speziell Waldemar Bialek machte mit vier Toren sein bisher bestes Spiel für SV 05 Friedrichroda. Auch wenn bei den letzten Spielen die Späher verschiedener höherklassiger Vereine die Talente vom SV 05 beobachtet haben und Gerüchte im Umlauf waren, dass SV 05 seine Mannschaft wegen Peronalmangel aus der Landesliga zurückzieht, hat sich der Verein entschlossen auch in der neuen Saison mit einer jungen, schlagkräftigen Truppe in der Landesliga zu spielen. Wechselwillige Handballer anderer Vereine, die leistungsorientiert trainieren und spielen wollen sind trotzdem beim SV 05 Friedrichroda gern gesehen. Aufstellung: Miethe, Schwabe, - Kley 1, Luding 1, Messing 7, Escher 8, A. Kühr 1, Elsner 2, Günther 1, Pfeifer 2, Wörfel 8, Bialek 4
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