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Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 26.04.2008 - 11:41:15 26.04.2008 15:00
ThSV Eisenach III - SG Erfurt/Bad Langensalza II [Werner Assmann Sporthalle Eisenach] 26.04.2008 17:30 SG Schnellmannshausen - SV Haineck Nazza [Normansteinhalle Treffurt] 26.04.2008 17:45 HV 90 Artern - Nordhäuser SV [Sporthalle Am Königstuhl Artern] 26.04.2008 18:00 SV Petkus Wutha-Farnroda - SV 05 Friedrichroda [Hörselberghalle Wutha-Farnroda] 26.04.2008 18:30 SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II - VfB TM Mühlhausen 09 [Nessetalhalle Goldbach] 27.04.2008 14:00 Ernestiner SV Gotha II - HSV Sömmerda 05 [Sporthalle Ernestinum Gotha] Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 28.04.2008 - 13:47:10 HP Goldbach
Leidenschaftlicher Kampf SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II - VfB TM Mühlhausen 09 29:28 (15:15) Mit einer starken kämpferischen Leistung und einer vorbildlichen Moral gewann unsere Zweite ihr letztes Saisonspiel vor heimischer Kulisse. Jedoch gaben zunächst die Männer vom VfB TM Mühlhausen 09 den Ton an. Stets legte der Tabellendritte vor und wir konnten nur reagieren. Mit zunehmender Spieldauer stellte sich unsere Abwehr besser auf die Angriffe der Gäste ein. Die Vorgaben vom Trainer wurden konsequent umgesetzt und so konnte man nach 3 Toren in Folge erstmals mit 13:12 in Führung gehen. Schon jetzt wurde sichtbar, dass die Mannschaft nicht gewillt war Geschenke zu verteilen. Zum Pausentee ging es dann mit 15:15. In der Kabine wurde noch mal an alle appelliert, die nächsten 30 Minuten alles zu geben um eine in allem erfolgreiche Saison mit einem Heimsieg zu krönen. Aber wieder erwischten die Mühlhäuser den besseren Start und lagen begünstigt durch Zeitstrafen schnell mit 20:16 in Führung. Es sah so aus, als stellten die Gäste frühzeitig die Weichen auf Sieg. Vielleicht zu früh? Wieder kämpften wir uns heran und brachten die Männer aus der Thomas Müntzer Stadt gehörig unter Druck. Vier Tore in Folge brachte unseren Männern die erste 2 Tore Führung. In dieser Phase des Spiels verloren wir unseren Abwehrkoordinator Gerald Glief nach seiner dritten Zeitstrafe und Mühlhausen konnte wieder ausgleichen. Die nachrückenden Spieler schlossen diese Lücke aber ohne großes Aufsehen. Nun gab die Mannschaft die richtige Antwort und legte wieder 2 Tore vor. Diesen Vorsprung gab man nicht wieder her. Dieses Spiel wollte und hat man am Ende verdient mit 29:28 gewonnen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Spielern für die gezeigte Leistung bedanken. Ich möchte auch keine einzelnen Spieler hervorheben, weil im Gegensatz zur Vorwoche der Sieg über eine geschlossene Mannschaftsleistung und enorme taktische Disziplin errungen wurde. Alle eingesetzten Spieler fügten sich nahtlos ins Spiel ein, so dass Ausfälle kompensiert werden konnten. Zweite: T.Frech, S.Führ, B.Gehb; D.Köhler (1), D.Trenkelbach (10/3), D.Obst (2), D.Liening (7), S.Topf, G.Glief (3), M.Walger (1), E.Jeron (3/1), Th.Frech, M.Wellendorf (2), D.Lorenz Siebenmeter: 4/4 (5/4) Zeitstrafen: 9x 2min. 1x Rot (3. Zeitstrafe) (1x 2min. + 2mal Rot) Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 28.04.2008 - 13:55:17 TA Artern 28.04.2008
Für die Galerie HV 90 Artern - Nordhäuser SV 29:25 (11:11) Nordhausens Handballer hatten für die Fahrt nach Artern sogar einen Bus gechartert und 50 Fans mitgebracht. Sie wollten es wissen, obwohl ihr zweiter Platz 07/08 schon in Stein gemeißelt war. Aber Arterns HV 90 hat seinen Ruf als NSV-Angstgegner einmal mehr bestätigt: Den Königstuhl-Komplex des NSV kann auch Nordhausens Top-Torjäger Stefan Fuhrmann allein nicht heilen. Hätte der HV 90 Artern bei den Spielplangestaltern des Thüringer Handballverbandes einen Wunsch frei, es wäre wohl der nach dem Dauer-Abo auf genau dieses Landesliga-Heimspiel immer als Saisonfinale. Artern gegen Nordhausen, das ist immer ein besonderes Spiel. Da kochen die Emotionen hoch, höher als sonst schon. Da wackelt die Wand! Schon beim Auflaufen beider Mannschaften wird das klar. Beide Wechselbänke sind voll besetzt. Die Trikots werden knapp. Dabei hatten beide Teams zuletzt mehrfach nur Mini-Kader aufs Feld geschickt. Das Derby aber will jeder unbedingt spielen - oder zumindest hautnah sehen. Nahezu alles, was irgendwann einmal das Arterner Trikot getragen hat, ist angereist und will helfen. Der nunmehrige "Hesse" Jan Frenzel gibt gar die Wisch-Mopp-Erna. Und keiner wird enttäuscht. Die Zuschauer kommen auch diesmal voll auf ihre Kosten. Zur tragischen Figur auf Nordhäuser Seite wird ausgerechnet deren Bester: Kanonier Stefan Fuhrmann lässt es aus nahezu jeder Lage krachen. Er hämmert Arterns Schlussmann Thomas Blume die Bälle um die Ohren wie zuvor allen anderen Landesliga-Keepern auch. 15 der 25 NSV-Treffer (sieben von elf im ersten Durchgang) erzielt das lange Kraftpaket. Doch das Trumpf-Ass der Nordhäuser ist auch deren Achillesferse. Zu viel ist allein auf ihn zugeschnitten. Artern wagt viel, lässt den schon mit zwei Zeitstrafen belasteten Alexander Littig Fuhrmann in Manndeckung nehmen. Mit der, im Wortsinne, Pressdeckung gegen den schon wieder Landesliga-Torschützenkönig - und schwarzen fünf Minuten der NSV-Tormaschine - erzwingen die kämpferisch alles gebenden Arterner die Vorentscheidung und spielen sich später sogar frei. Nach seinem Treffer zum 20:17 (42. Min.) klebt Fuhrmann das Pech an den Händen. Erst zimmert er einen Siebenmeter an die Latte, dann fliegt er für zwei Minuten vom Feld. Littig, nun nicht mehr als Schatten gefragt, macht das 21:17 (43.). Den nächsten Siebenmeter von Fuhrmann-Vertreter Sebastian Kreutz fischt Thomas Blume weg. Patrick Gonnermanns Treffer zum 22:17 (47.) lässt die Halle Kopf stehen. Wieder auf dem Feld zurück (48.), endet Fuhrmanns nächster Strafwurf erneut nur am Querbalken. Artern hat nun den Vorsprung, den es braucht. Näher als bis auf vier Treffer kommen die Nordhäuser nicht noch einmal heran (22:18/48., 24:20/51., 28:24/27., 29:25/60.). Immer hat Artern die passende Antwort, ist deutlich variabler als die nur Fuhrmann-Kreutz-fixierten Nordhäuser. Bei denen macht sich nun teilweise der Frust breit. Symptomatisch, dass einmal mehr Sebastian Kreutz die Nerven durchgehen. Mit so ungestümen wie unnötigen Attacken am Mittelkreis bringt er zweimal Mario Faulwetter zu Fall. Nach dem zweiten Gerangel schicken die nicht immer sattelfesten Referees Kreutz mit Rot vom Feld (56.). Der angegriffene Arterner darf gleich mit und fragt sich, warum. Um Prophylaxe wegen seines gerade erst überstandenen Nasenbruchs wird es sich ja wohl nicht gehandelt haben! Am Ende ist das egal - wie auch das Rot nach drei Zeitstrafen gegen Patrick Gonnermann. Artern hat es geschafft, gewinnt nach einer bärenstarken Saison auch das Prestigeduell. Stark präsentierte sich diesmal die junge HV-Flügelzange. Marko Köppe zu Beginn und Michel Bohne vor allem nach der Pause trafen selbst aus unmöglich spitzem Winkel. Da wächst etwas zusammen. Die HV-Männer verteidigten damit ihren vierten Tabellenplatz. So gut waren sie lange Jahre nicht. Bis in den frühen Sonntag hinein wurde das ausgelassen und ausdauernd gefeiert. HV 90 Artern: Thomas Blume, Falko Reikowski - Michel Bohne (7), Patrick Gonnermann (5), Marko Köppe (5), Marko Lange (1), André Heckert, Alexander Littig (3), Reiner Sonnefeld, Nico Zimmermann (2), Christian Krahmann, Holger Teichmann (6), Mario Faulwetter, Stefan Frömer; Siebenmeter: Artern 10/7, Nordhausen 7/3; Zeitstrafen: Artern 8, Nordhausen 4; Rote Karten: Artern 2, Nordhausen 1; Zuschauer: 160. Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 29.04.2008 - 20:46:10 HP Eisenach
Rasantes Spitzenspiel mit schwachen Schiedsrichtern ThSV Eisenach III - SG Erfurt/Bad Langensalza II 33:36 (16:20) „Es war das Aufeinandertreffen der wohl beiden besten Teams der Liga. Beide lieferten sich einen körperlich und spielerisch packenden Fight. Leider waren die Unparteiischen von der Leistung beider Mannschaften weit entfernt. Sie zerhackten regelrecht die Partie“, so das Fazit von Frank Keller, dem Coach des ThSV Eisenach III, nach der 33:36 (16:20)-Niederlage seiner 17/18-jährigen Youngster gegen den bereits feststehenden Titelträger der Landesliga Männer, der SG Erfurt/Bad Langensalza II. Die Gäste profitierten vornehmlich von der Routine des 38-jährigen Andrej Minevski im Rückraum und des mit allen Wassern gewaschenen 33-jährigen Schwergewichtes Dominique Schlösser am Kreis. Das Schiedsrichtergespann Förster/Förster sorgte auf beiden Seiten für Diskussionen und Zündstoff, verlor nach dem Anschlusstreffer von Lars Keller zum 31:32 (56.) völlig die Übersicht. Zunächst gaben inmitten der Festivitäten der Saisonabschlussparty des ThSV-Zweitbundesligateams die Gastgeber den Ton an. Mit Oliver Küch an den Schalthebeln marschierten die Eisenacher leichtfüßig durch die Abwehr der Gäste. Ein Oliver-Küch-Ball zappelte zum 6:3 (9.) im Netz. Dan Schellbach setzte sich am Kreis zum 10:7 (14.) durch. Statt Besonnenheit machte sich zunehmend Hektik in den Eisenacher Reihen breit. Die Gäste, von ihrem mitgereisten Anhang lautstark unterstützt, fanden zu wuchtigem Kombinationsspiel, glichen zum 12:12 (20.) aus. Marcus Tunger startete immer wieder aus dem Rückraum in Richtung Eisenacher Gehäuse durch, Oldie Andrej Minewski, nur im Angriff kommend, suchte und fand immer wieder Dominik Schlösser am Kreis, der schlitzohrig zum 15:18 (25.) und 16:20 Halbzeitstand einlochte. Eine Deckungsumstellung, Oliver Küch und Lars Keller auf vorgezogenen Positionen, sollte den Kombinationswirbel des Titelträgers bremsen. Ein schweres Unterfangen. Routine (Erfurt/Bad Langensalza) triumphierte oft über jugendliche Frische (ThSV III). Doch die Eisenacher fighteten, Nach einem Tempogegenstoß traf Florian Reichelt zum 24:25-Anschlußtreffer (42.). Doch dann scheiterte Eisenachs Eric Fischer vom Siebenmeterpunkt an Gästekeeper Thomas Freytag. Florian Reichelt visierte nur das Gebälk an. Kaltblütig versenkten die Gäste zum 26:30 (48.). Die jungen Eisenach steckten keineswegs den Kopf in den Sand. Florian Reichelt zog immer wieder erfolgreich aus dem Rückraum ab. Nach einer Parade von Julian Krüger startete Lars Keller zum Tempogegenstoß und zum 31:32 (56.) durch. Dem 31:33 ließ Oliver Küch postwendend das 32:33 (56.) folgen. Dramatik, Hektik und zwei überforderte Schiedsrichter, die mit scheinbar wahllos verteilten Zeitstrafen, wie gegen Eisenachs an der Seitenlinie trinkenden Torhüter Julian Krüger, auf beiden Seiten Öl ins Feuer gossen, prägten die Schlussminuten. Die Gäste behielten kühlen Kopf, trafen zum entscheidenden 32:35 (58.). ThSV Eisenach III: Krüger, Schneider (ab 57.); E. Fischer (2/1), Schellbach (4), Keller (6), Küch (7/1), Hartfiel (4), Heindl (1), Knoblich (2), Herzenberg, Schindler, Abad, Reichelt (7) SG Erfurt/Bad Langensalza II: Freytag, Heyl, Stangl, Binternagel (2), Demuth (1), P. Kley (6/1), Minevski (1), Mock, Tunger (9), Hoyer (4), Irovsky (2), Schlösser (8), C. Kley (3), Hobert Siebenmeter: ThSV III 4/2 Erfurt/Langensalza 2/1 Zeitstrafen: ThSV III 3 x 2 Min,/ Rot gegen Keller (60.) Erfurt/Bad Langensalza II 5 x 2 Min. Schiedsrichter: Förster/Förster (Würzburg/Gotha) Titel: 22. Spieltag Beitrag von: Marco am 01.05.2008 - 13:17:55 TA Eisenach 30.04.2008
Derby ohne Bedeutung SG Schnellmannshausen - SV Haineck Nazza 39:22 (19:11) Zum Abschluss der Saison war die Normannstein-Halle beim Kreisderby zwischen Schnellmannshausen und Nazza gut gefüllt. Gastgeber Schnellmannshausen gewann mit 39:22 (19:11). Die treuen Fans beider Mannschaften bekamen allerdings nur schmale Handballkost geboten, dennoch feuerten sie die Spieler wie gewohnt an. Das Ergebnis hatte für beide Mannschaften keine Bedeutung mehr. Nazza bestätigte auch im letzten Spiel den Verlauf des zweijährigen Gastspiels in der Landesliga. Die Mannschaft bemühte sich 60 Minuten lang, war engagiert und fleißig, die Leistung reichte aber insgesamt nicht für diese Spielklasse aus. Nur in den ersten 10 Spielminuten konnten sich die Gäste über eine Führung (3:2) freuen. Danach häuften sich die Unsicherheiten im Angriffsspiel wie schon die gesamte Serie über. Schnellmannshausen nutzte diese Schwäche, die fast über das gesamte Spiel anhielt, mit insgesamt 20 Kontertreffern. Nazza versuchte zu einfallslos über Kreisläufer Maik Basilius zum Erfolg zu kommen. Distanzwürfe aus der Aufbaureihe hatten Seltenheitswert. Auch eine Auszeit von Trainer Heiko Lintz (6:3/15.) bewirkte nur wenig. Kontinuierlich baute die SGS den Vorsprung bis zum 19:11-Pausenstand aus. Das Bild änderte sich auch im zweiten Abschnitt nur unwesentlich. Schnellmannshausen konnte aber das bessere spielerische und technische Potenzial und den Abstand zwischen dem 9. Tabellenplatz der SGS und dem 12. Rang der Gäste zu wenig deutlich machen. Ex-Coach Peter Noll hatte sich einen deutlicheren Tore-Abstand gegen den schwachen Kontrahenten vorgestellt. Zehn Minuten nach dem Wechsel war der Vorsprung dennoch bereits auf 12 Tore (30:18) angewachsen. Vor dem Spiel zeichneten der Präsident des Thüringer Handballverbandes Wolfgang Birth und HFA-Vorsitzender Reiner Koburger Peter Krause für seine Verdienste mit der Ehrennadel des Handballverbandes in Silber aus. Krause ist inzwischen SGS-Vereinsvorsitzender und hat mehr als 30 Spielserien auf dem Buckel. Außerdem wurden für ihre 50jährige Mitgliedschaft im Verein Wilfried Benzing, Dieter Raddau, Heinrich Förster und Fritz Sachs ausgezeichnet. SG Schnellmannshausen: Schmidt/Cott; Albrecht (9/1), Ley (4), M. Müller (5/4), Zellmann, Jauernik (2), Koch (11), Wiesemann (6), Montag (2), O. Schmidt. Haineck Nazza: Paulke/Harseim; Bäzold, Baum (1), T. Stunz (1), M. Stephan (1), Basilius (3), P. Fischer (8/5), C. Stephan (3), Konowski (3), Busse (1), A. Wiegand (1).
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