Thüringer Handball-Verband

Pinnwand => Oberliga => Thema gestartet von: Marco am 16.09.2008 - 13:03:12



Titel: 1. Spieltag
Beitrag von: Marco am 16.09.2008 - 13:03:12
13.09.2008  16:30
Sonneberger HV - SV Hermsdorf
[Sporthalle Berufsschulzentrum Sonneberg-Steinbach]

13.09.2008  16:30
TSG Ruhla - HSG Nordhausen
[Sporthalle Bermbachtal Ruhla]

13.09.2008  17:00
TSV Motor Gispersleben - 1. SSV Saalfeld 92
[Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]

13.09.2008  19:00
HSV Weimar - HSV Apolda 1990
[Asbachhalle Weimar]

14.09.2008  16:00
HBV Jena 90 - SV Aufbau Altenburg
[Werner Seelenbinder Sporthalle Jena-Lobeda]


Titel: 1. Spieltag
Beitrag von: Marco am 16.09.2008 - 13:05:54
HP Ruhla

TSG Ruhla -HSG Nordhausen 19:27 (6:15)

Die neue Saison in der Handballoberliga begann für die Frauen der TSG Ruhla mit einem bösen Erwachen. Überraschend deutlich verlor der letzt jährige Vizemeister in eigener Halle gegen die HSG Nordhausen mit 19:27 (6:15). Die HSG-Spielerinnen waren von Beginn an hellwach, spritziger, entschlossener und torgefährlicher. Ehe der Uhrzeiger eine Umdrehung vollführt hatte, führten die Südharzerinnen 1:0 und trafen gleich anschließend noch einmal. Ruhla tat sich im Angriff sehr schwer, es dauerte bis zu 7. Minute, ehe Carolyn Mischke per Strafwurf den ersten Treffer (1:2) erzielen konnte. Dazwischen hatte die beste TSG-Akteurin, Torhüterin Martina Zdeb (hielt insgesamt 26 Bälle) schon mehrfach so genannte hundertprozentige Möglichkeiten glänzend zunichte gemacht. Ruhla bekam vor allem Nordhausens Torjägerin Angelina Kwella (10 Treffer) und die reaktivierte Mandy Basse (5/früher Jäschke) zu wenig unter Kontrolle. Die Gastgeberinnen fanden überhaupt keinen Rhythmus, leistete sich viele Fehlabspiele, ließen Konterangriffe wie am Fleißband aus. Über 1:5 und 3:8 (16.) bis zum 5:16-Pausenstand hatte die HSG schon für eine Vorentscheidung gesorgt.
Im zweiten Abschnitt sah es kurze Zeit so aus, als könnte Ruhla noch einmal den Spieß umdrehen (13:18/42.). Doch Angelina Kwella war wie schon im ersten Durchgang kaum zu stoppen und sorgte bis zum 13:22 (45.) endgültig für klare Fronten. Unerheblich dabei, dass die Schiedsrichter Leinhos/Sondermann mit drei krassen Fehlentscheidungen dem deutlichen Abstand Vorschub geleistet hatten. Nordhausen war am Samstag einfach besser und von den Rühlerinnen nicht zu gefährden. Bis zum Schlusspfiff lief beim Sieger der Ball wie gehabt schneller und sicherer durch die Reihen und die Konterangriffe wurden konsequent, konsequent genutzt. Zu allem Überfluss ließen die Koburger Schützlinge in der zweiten Halbzeit auch noch drei (insgesamt sieben) Strafwürfe ungenutzt. Eine bittere Enttäuschung für Trainer Reiner Koburger nach dem gelungenen Pokalauftakt in Magdeburg.
Aufstellung: Zdeb/Wirrwich/Karn; Antje Gebhardt 2, Mischke 3/2, Müller 2, Göpfert 9/7, Arndt 1, Schmidt, Lochner 1, Möller 1, Köllner.


Titel: 1. Spieltag
Beitrag von: Marco am 16.09.2008 - 13:09:34
HP Altenburg

Aufbau Frauen verschenken einen Punkt

HBV Jena 90 – SV Aufbau Altenburg 29:29 (12:17)       

Mit einer guten Leistung haben sich die Frauen des SV Aufbau Altenburg in die Saison zurückgemeldet. Trotz einer souveränen ersten Halbzeit reichte es am Ende nur zum Unentschieden.

Zu Beginn der Partie agierte die Mannschaft von Trainer Zita sehr sicher und zeigte sowohl im Abwehrverband und im Angriff eine geschlossene Mannschaftsleistung. Vor allem Gina Wodrich im Tor zeigte eine gute Leistung und war ihrem Team damit ein sicherer Rückhalt. Auch im Angriffsspiel wussten die Skatstädterinnen zu überzeugen und konnten über die Tore von Claudia Voigt, Iris Teichert und Susann Weidauer postwendend zum 2:6 in Führung gehen. Trotzdem die Gastgeber teilweise auf zwei Tore verkürzen konnten, beförderte sich das Team durch die aggressive Abwehrarbeit nach 20 Minuten sogar mit sieben Toren in Front. Bis zur Halbzeit konnte Jena noch einmal auf fünf Tore verkürzen, was die gute Leistung der Altenburger aber auf keinen Fall schmälerte.

Nach der Halbzeit folgten zehn unkonzentrierte Minuten, die den Gastgebern die Möglichkeit gaben wieder aufzuschließen und diese Chance ließen sich die Jenaer natürlich nicht entgehen. In der 40. Spielminute waren diese dann also wieder dran (19:21). Doch Aufbau steigerte sich erneut und konnte wieder zwei Tore zum 19:23 nachlegen. Ab diesem Zeitpunkt sollte nun ein ständiges Bäumchen-wechsel-dich erfolgen, da auf beiden Seiten nun kaum noch ein Abwehrverband zu erkennen war.  So schafften zum einen die Altenburger immer wieder in zwei-Tore-Führung, im Gegenzug dazu die Gastgeber immer wieder den Anschlusstreffer. In der letzten Spielminute fiel dann die Entscheidung: Aufbau erhöhte wieder zum 27:29. Jena schaffte nach einer Auszeit den schnellen Anschluss und agierte nun mit einer Manndeckung. Aufbau blieb zu diesem Zeitpunkt nicht clever genug und kam zu schnell zum dann noch erfolglosen Abschluss. Die Chance für den Konter der Jenaer war damit gegeben und dieser wurde zum einzigen, aber entscheidenden Ausgleich genutzt.

In der nächsten Woche steht das erste Heimspiel der Altenburger auf dem Spielplan. Bleibt zu hoffen, dass dann die ersten beiden Pluspunkte eingefahren werden.

Aufbau spielte mit: Wodrich, Fischer, Diener (1 Tor), Arnold (1), Neumann, Weidauer (3), Künzel, Voigt (7), Dietrich (2), Kirmse (2), Rudolph (2), Zeise und Teichert (11)


Titel: 1. Spieltag
Beitrag von: Marco am 16.09.2008 - 23:34:13
TA Nordhausen  16.09.

Paukenschlag zum Auftakt
 
TSG Ruhla - Harzer SG Nordhausen 19:27 (6:15)

Mit einem in ganz Thüringen deutlich hörbaren Paukenschlag sind die Handball-Frauen der HSG Nordhausen in die neue Oberligasaison gestartet. Mit einem sensationell hohen 27:19-Sieg beim Dauerrivalen um einen Medaillenplatz, TSG Ruhla, setzten sie gleich zum Auftakt ein dickes Achtungszeichen. Es war erst der zweite Nordhäuser Sieg in Ruhla seit der Saison 1997/98. Und 27 Tore wirft man in der dortigen, von allen Mannschaften gefürchteten engen Sporthalle auch nicht alle Tage. In der Vorsaison war das der HSG zwar schon einmal gelungen, doch Ruhla erzielte noch eins mehr, gewann 28:27. Zu viele Fehler verhinderten da den Gästesieg.

Diesmal aber agierte die HSG von Beginn an voll konzentriert, spielte in der ersten Halbzeit überragend. Glanzstück war dabei die Abwehr mit einer bestens aufgelegten Nancy Brodhuhn dahinter. Frühzeitig wurden die Ruhlaerinnen attackiert, wurden Fehler provoziert. So gelangen den Gastgeberinnen bis zur Pause lediglich zwei Feldtore, während man auf der Gegenseite immer wieder mit schnellen Kontern erfolgreich war. Aber auch im Positionsspiel wusste man diesmal zu überzeugen, obwohl wegen des fehlenden Raums von den Außenpositionen nur wenig möglich ist. Ruhla wurde in eigener Halle regelrecht gedemütigt. Nur die im Übrigen gut amtierenden Schiedsrichter hatten mit den Gastgeberinnen wohl ein wenig Mitleid, sprachen ihnen insgesamt 15 Siebenmeter (Nordhausen 3!) zu, einige davon waren recht schmeichelhaft. Nutzen konnten die TSG-Damen davon aber nur acht. Über 5:1, 8:2 zog die HSG bis zum Halbzeitstand von 15:6 davon. Das war schon mehr als eine Vorentscheidung, und es gab ungläubige Gesichter auf Seiten der Gastgeberinnen und ihres Anhangs.

Die erste Viertelstunde nach dem Seitenwechsel lief es bei der HSG nicht mehr ganz so rund. Im Angriff wollte man wohl zu viel, drängte viel zu schnell auf den Abschluss, was zu überhasteten, schlecht vorbereiteten Würfen führte. Und da Ruhla nun seinerseits konzentrierter kombinierte und damit sich nicht mehr so viele Gegenstöße einfing, wuchs das Nordhäuser Torkonto zunächst nur zögerlich weiter an. Ruhla gelang es sogar, den Rückstand bis auf 13:18 zu verkürzen. Dann aber gab Torhüterin Brodhuhn, die sich zuvor wie ihre Vorderleute auch einige Hängeminuten geleistet hatte, mit mehreren Glanzparaden das Signal, noch einmal kräftig zuzulegen.

Innerhalb weniger Minuten erhöhte die HSG auf 22:14. Dabei blieben wie schon zuvor noch einige klare Möglichkeiten ungenutzt. Die letzten sieben, acht Minuten verliefen dann ausgeglichen. Eine starke Partie, mit der das HSG-Team den Maßstab für die nächsten Spiele selber schon sehr hoch gesetzt hat.

HSG: Brodhuhn - Grob (2 Tore), Mohrig (7), Weinrich (1), Böttcher (1), Weber (1), Richter, Kwella (10), Basse (5).


Titel: 1. Spieltag
Beitrag von: Marco am 16.09.2008 - 23:45:19
OTZ Stadtroda  16.09.

Spitzenplatz zum Auftakt erklommen
 
Nach klarem Sieg in Sonneberg

Sonneberger HV - SV Hermsdorf 20:31 (7:14)

Hermsdorfs Frauen haben beim Start nichts anbrennen lassen. Sie gewannen beim Aufsteiger SHV 31:20 (14:7) und übernahmen die Tabellenspitze. Erfolgstrainer Frank Olbrich wirkte dennoch nicht euphorisch. "Es war eine durchwachsene Leistung. Wir haben uns aber noch zu viele Fehler erlaubt. Das wurde von Sonnberg nicht bestraft, gegen einen anderen Gegner kann das anders aussehen. Sonneberg, das nach eigenen Angaben zwei Leistungsträger nicht dabei hatte, spielte einen sehr unkonventionellen Handball, einfach nicht schön anzuschauen. Von dieser anfänglichen sehr körperbetonten Spielweise ließen sich die Routiniers im SVH-Spiel nicht anstecken: Kerstin Gampe (7 Tore) und Nadine Gareis (4), auf den Halbpositionen, spulten ihr Pensum über 60 Minuten ab. In Halbzeit eins verdiente sich auch Jana Kastner Bestnoten. "Gegen andere Gegner müssen wir uns steigern , sagte Olbrich nach der Partie. Sonneberg wird in dieser Form gegen den Abstieg spielen. Wohin der Weg für Hermsdorf geht, werden die nächsten, sicherlich schwereren Spiele daheim gegen Gispersleben (20. September) und Apolda (27. September) zeigen.

SVH: Mehlhose, Bernutat, M. Pfüller - Gareis (4), Schubert (3), Löffler, Susann Weyda (11), Gampe (7), N. Olbrich (1), Kastner (2), v. Waldegge (3)


Titel: 1. Spieltag
Beitrag von: Marco am 16.09.2008 - 23:50:05
OTZ Saalfeld 16.09.

SSV-Damen können nicht an Testspiele anknüpfen
 
Auswärtspleite

TSV Motor Gispersleben - 1.SSV Saalfeld 92  26:20 (10:12)

Der Start in die neue Oberliga-Saison verlief am vergangenen Samstag in Erfurt für die SSV-Damen enttäuschend. An die ansprechenden Leistungen in der Vorbereitung konnte die durch verschiedenste Gründe auf nur neun Spielerinnen dezimierte Mannschaft gegen Gispersleben nicht anknüpfen.
Nach der 1:0-Führung geriet die Mannschaft schnell in Rückstand. Schlechte Chancenverwertung mit teilweise völlig ungefährlichen Würfen ließen den Rückstand bis Mitte der ersten Halbzeit auf 2:6 anwachsen. Erst nach dem 3:8 wachten die SSV-Damen auf. Zwei schnelle Kontertore und die erfolgreiche Umstellung der Angriffsformation leiteten ab der 23.Minute eine Aufholjagd ein, die bis zur Pause mit der 12:10-Führung endete.

Diesen schwer erkämpften Vorsprung gaben die SSV-Damen aber gleich nach dem Seitenwechsel wieder her, als minutenlang kein Tor erzielt werden konnte und man erneut einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher laufen musste. Bis zum 17:17 konnte aber immer wieder der Ausgleich geschafft werden. Die Vorentscheidung gegen die SSV-Damen kam zehn Minuten vor Spielende, als der Gastgeber seinen 19:18-Vorsprung nach einer SSV-Zeitstrafe auf 22:18 ausbauen konnte. Letztlich fehlte nun den SSV-Damen die Kraft zu Wende, da es vor allem Alternativen von der Bank mangelte. Aber auch mit der Spielleistung im Aufbau kann die Mannschaft selbst kaum zufrieden sein. Dazu fehlten diesmal vor allem die Kombinationssicherheit und die Laufbereitschaft.

Es spielten: Barten - Pleyer (7), Grosse (4/2), Fröhlich (3), Bogdan (2), Pino (2), Miemel (1), Walther (1), Slabon.


Titel: 1. Spieltag
Beitrag von: Marco am 16.09.2008 - 23:55:55
HP Sonneberg

Kader zu klein für starke Hermsdorfer 

Sonneberger HV - SV Hermsdorf  20:31 (9:15)

Die Szenarien am vergangenen Handballwochenende haben sich sehr geähnelt, denn sowohl die Männer als Frauen verloren die Auftaktpartien gegen die Vertretungen aus Hermsdorf.

Bei beiden Teams machte sich schon im ersten Saisonspiel das wohl größte Manko bemerkbar – der Kader ist zu dünn besetzt. Mit nur acht Feldspielern und zwei Torhütern ist es in der Oberliga ganz schwer zu bestehen. Bei Sonnebergs Damen spitzte sich die Situation allerdings erst kurz vor Saisonbeginn zu, denn mittlerweile laborieren drei wichtige Spielerinnen an verschiedenen Verletzungen.

Das Spiel gegen den letztjährigen viert platzierten aus Hermsdorf war allerdings nur in der Anfangsphase ebenbürtig, denn nach fünf Spielminuten führten die Damen aus der Spielzeugstadt noch mit 2:1. Dies sollte aber auch die einzige Führung bleiben, denn in der Folgezeit beherrschten die Damen aus dem Holzland das Geschehen. Nach dem 6:10 in der 22. Spielminute konnten sich die Hermsdorferinnen begünstigt durch einige Strafminuten der Sonnebergerinnen bis zur Halbzeit auf 16:7 absetzen. Da war die Messe im Prinzip auch schon gelesen.

Nach dem Wechsel mühten sich Sonnebergs Damen redlich, doch kein Ball fand den Weg ins Tor. Beim Stande vom 10:24 ging dennoch ein Ruck durch das Team von Trainer Bernd Knortz und es gelangen sechs Tore in vier Minuten ohne Gegentreffer. Doch mehr als Ergebniskosmetik konnte nicht mehr betrieben werden, zu anstrengend war der bisherige Spielverlauf. Dazu kamen noch unverständliche Zeitstrafen gefolgt von zwei roten Karten, was ein Drehen des Spiels unmöglich machte. Doch vor allem in den Schlussminuten merkten auch die gut 150 Zuschauer, dass hier eine homogene Truppe aus Sonneberg den Aufstieg ins Thüringer Handballoberhaus geschafft hat und sich dort auch wieder etablieren möchte. Die Möglichkeit zur Rehabilitation bietet sich schon am kommenden Wochenende, wenn die ersten zwei Punkte in Apolda eingefahren werden sollen.

Sonneberg: Miersch, Mahr; Lützelberger (1), Albrecht (8/3), Heubach, Köhler (4/2), Heiger (3), Zech (2), Otto, Müller (2)


Titel: 1. Spieltag
Beitrag von: Marco am 22.09.2008 - 01:11:18
HP Gispersleben

Start gelungen

TSV Motor Gispersleben - 1. SSV Saalfeld 92  26:20 (10:12)

Nach einer eher durchwachsenden Saisonvorbereitung, begann am Samstag die neue Spielzeit in der Thüringer Oberliga. Nach einigen mittelmäßigen Vorbereitungsspielen wusste keiner wo die Mannschaft vor den ersten Anpfiff steht. Nur mit dem konditionellen Stand zeigte sich Trainer Frank Stange bis dahin zufrieden.

Immerhin konnte mit vier Neuzugängen, Susanne Kaps, Julja Holick, Luisa Ihle und Nicole Braun frischer Wind in die Mannschaft gebracht werden. Das diese Blutauffrischung bitter nötig war zeigte schon der erste Spieltag, mussten doch mit Claudia Schulze und Franziska Lücke etablierte Kräfte ersetzt werden.

Hochmotiviert gingen die Gispifrauen dann in den ersten Minuten zu Werke. Vor allen das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüterin Kathrin Görner klappte ausgezeichnet. Nur drei Tore leuchteten nach 17 Minuten auf der Anzeigetafel für die Gäste aus Saalfeld auf. Einzig und allein das Angriffsspiel wirkt etwas behäbig und die mangelhafte Chancenverwertung tat ein übriges dazu, dass nur ein 8:3 Vorsprung raus gearbeitet werden konnte. Ab der zwanzigsten Minute begann dann Bruder Leichtfuß zu regieren Ballverluste, technische Fehler und eine Rückwertsbewegung die diesen Namen nicht verdient, brachten wie aus heiterem Himmel die Gäste mit 12:10 zur Halbzeit in Front.

Nach der etwas lauteren Halbzeitansprache von Trainer Frank Stange stand eine andere Gispimannschaft auf dem Parkett. Innerhalb von 60 Sekunden konnte durch Susanne Kaps und Sandra Grimmig der Ausgleich hergestellt werden. Bis zum 17:17 konnten sich die Gäste noch im Spiel halten, aber hier war schon zu merken das die Gispitruppe noch einiges zuzusetzen hatte. Geführt von Sandra Grimmig und Claudia Hergt konnte sich Tor um Tor abgesetzt werden. Vor allen die in der zweiten Halbzeit bestens aufgelegte Claudia Hergt konnte nach der richtigen Visier Einstellung mehrere Geschoße im Saalfelder Kasten unterbringen. Am Kreis rackerten Susanne Kaps und Tina Fuhrmann und wurden mehrmals mustergültig bedient. Da nun auch die Konter ausgespielt wurden stand am Ende ein 26:20 Sieg und die ersten Pluspunkte in der neuen Saison.

Nun geht es am nächsten Wochenende nach Hermsdorf und man darf gespannt sein wie sich die Gispitruppe dort schlägt.

Trainer Frank Stange: Es war nicht immer schön, aber die zweite Halbzeit war in Ordnung.

Wichtig sind die zwei Punkte alles andere wird sich weiter einspielen.

K.Görner, H.Müller, L.Ihle; M.Werlich(2), C.Hergt(7), S.Nonne(2), S.Grimmig(5), T.Fuhrmann(2), S.Keller(1), N.Braun(1), J.Holick(1), S.Kaps(5).