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Titel: 4. Spieltag Beitrag von: gunnar1m am 03.11.2008 - 08:53:34 01.11.2008 15:00 Uhr
1. SSV Saalfeld 92 - HSV Weimar 28:22 01.11.2008 17:30 Uhr HSV Apolda 1990 - TSV Motor Gispersleben 23:24 01.11.2008 18:00 Uhr SV Aufbau Altenburg - Sonneberger HV 44:26 02.11.2008 14:30 Uhr HSG Nordhausen - SV Hermsdorf 30:27 02.11.2008 16:15 Uhr HBV Jena 90 - TSG Ruhla 26:29 Titel: 4. Spieltag Beitrag von: gunnar1m am 03.11.2008 - 08:59:09 TA Apolda vom 3. November 2008
HSV Apolda 1990 - TSV Motor Gispersleben 23:24 Zweifelhafte Pfiffe Am Ende des langen Handball-Wochenendes gab es unter den HSV-Fans überwiegend betrübte Gesichter. Beim 28:28 der Männer gegen Ziegelheim und der 23:24-Niederlage der Frauen gegen Gispersleben haderten die Apoldaer auch mit den Schiedsrichtern. ... Einen noch unglücklicheren Verlauf hatte das Spiel der Apoldaer Frauen gegen Gispersleben genommen. Trotz drei fehlender Stammspielerinnen erwischten die amtierenden Thüringer Meisterinnen den besseren Start, führten 7:4, bevor die Gäste aufdrehten und den Rückstand zur Pause in einen 14:11-Vorsprung verwandelten. Bereits zu diesem Zeitpunkt haderte der HSV mit den Unparteiischen - ganz besonders mit der Roten Karte gegen Corina Lehnhardt und der als ungerecht empfundenen Siebenmeterverteilung (am Ende 2:10 aus Apoldaer Sicht). Trotzdem kämpften sich die Gastgeberinnen immer wieder heran, gingen durch Katrin Falkuß sogar 23:22 in Front. Durch Siebenmeter glich Gispersleben jedoch postwendend aus und bestrafte zwei Abspielfehler der völlig erschöpften Apoldaerinnen eiskalt. Titel: 4. Spieltag Beitrag von: gunnar1m am 03.11.2008 - 15:35:19 HP Altenburg
SV Aufbau Altenburg - Sonneberger HV 44:26 Aufbau mit Kantersieg gegen Aufsteiger Die erste Frauenmannschaft des SV Aufbau Altenburg ist erfolgreich in die zweite Saisonphase gestartet. Mit einem Kantersieg gegen den Aufsteiger aus Sonneberg konnte das Team von Trainergespann Zita/Weidauer die positive Bilanz weiter ausbauen. Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage startet das Team damit deutlich besser als in den vergangenen Jahren. Gleich zu Beginn der Partie wurde deutlich, dass sich vor allem die Skatstädter einiges vorgenommen hatten. Mit voll besetztem Kader startete Aufbau sowohl in Abwehr als auch in Angriff sehr konzentriert und konnte somit die Weichen für den Sieg bereits zu Beginn stellen. Über die Stationen 4:0 und 6:1 setzte sich das Team postwendend ab. Im Verlauf der ersten Halbzeit machten sich schon einige Fehler bemerkbar, doch die Gäste aus Sonneberg sahen dagegen keine Mittel. Während Aufbau an der sicheren Formation in der Abwehr feilte, konnten die Südthüringer das Angriffsgeschehen der Altenburger kaum beeinflussen und mussten zur Halbzeit bereits ein derbes 22:12 in Kauf nehmen. Sehr zur Freude des zahlreich erschienen Publikums baute Aufbau die Führung auch in der zweiten Halbzeit aus. Die Mannschaft agierte nun wieder sicherer in der Abwehr und konnte trotz einiger Unterzahlphasen die Führung behaupten. Grund dafür war einerseits die nun bessere, wenn auch nicht perfekte, Abstimmung im Abwehrverband als auch die konzentriertere und engagierte Angriffsleistung. Dies führte auch dazu, dass sich fast alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. In der kommenden Woche trifft das Team auf den derzeitigen Tabellenführer der Thüringer Oberliga – den SV Hermsdorf. Dann sollte an die Leistung des Heimspiels gegen Sonneberg unbedingt angeknüpft werden. Aufbau spielte mit: Wodrich, Fischer, Holz (4 Tore), Voigt (15), Dietrich (5), Arnold (1), Neumann (2), Winkler (2), Rudolph (3), Rexin-Zeise (3), Teichert (4), Weidauer (4), Kirmse (2) und Diener Titel: 4. Spieltag Beitrag von: Marco am 03.11.2008 - 23:01:19 HP Gispersleben
Gispi bewahrt im Hexenkessel die Nerven HSV Apolda 1990 - TSV Motor Gispersleben 23:24 (11:14) Dieses Spiel werden alle Beteiligten sicher lange in Erinnerung behalten. Nach zwei Jahren konnte erstmals eine Mannschaft dem amtierenden Landesmeister HSV Apolda wieder eine Niederlage in dessen Halle zufügen und dieses Kunststück gelang am Samstag den Damen von Handballoberligist TSV Motor Gispersleben. Es war schon erstaunlich, wie abgezockt die sonst nervlich oft labilen Gispi-Frauen in einem kurz vor dem Abbruch stehenden Spiel den haushohen Favoriten niederkämpften. Selbst als in der 41. Minute Apoldaer Rowdys das Spielfeld stürmten und die souverän agierenden Schiedsrichter Förster/Förster sowie die Gästespielerinnen attackierten, hatten die Schützlinge von Trainer Frank Stange die richtige Antwort parat. Sie spielten und kämpften als Mannschaft einfach immer weiter und verließen letztendlich das Parkett völlig zu Recht als Sieger. Zuvor hatte Apolda den besseren start hingelegt, war begünstigt durch viele technische Fehler und eine oft löchrige Abwehr schnell mit 7:4 in Führung gegangen. Doch schon zu diesem frühen Zeitpunkt deutete sich an, dass Gispi mittlerweile aus einem anderen Holz geschnitzt ist als in den vergangenen Jahren. Diesmal brach man nicht ein, man kämpfte sich über ein aggressives Abwehrverhalten zurück in die Partie. Besonders die rechte Abwehrseite um Tina Fuhrmann und Susanne Kaps arbeitete hervorragend und brachte den Motor somit endlich ins Laufen. Offensiv machte vor allem Franzi Lücke das Treiben verrückt, während Sandra Grimmig das Spiel nun sichtlich besser organisierte. So wurde der Rückstand in den verbleibenden Minuten bis zur Halbzeit in einen 14:11-Vorsprung verwandelt, woran auch Diana Reichardt im Tor der Gastgeberinnen mit ihrer Zweitligaerfahrung nichts ändern konnte. Doch wie gewonnen so zerronnen: Trotz klarer Vorgaben verspielte Gispi den Vorteil sofort nach der Halbzeit wieder. Ehe man sich versah, war die erfahrene Truppe aus der Glockenstadt beim 14:14 wieder im Spiel und nun entwickelte sich ein nervenaufreibendes Hin und Her. Gispersleben hatte die spielerische Linie zwar schon frühzeitig verloren, kämpfte aber vorbildlich und hatte in Claudia Hergt nun endlich eine mutige Fernwurfschützin. Apolda konnte jedoch zumeist ausgleichen. In der 41. Minute dann sicherlich die Szene des Spiels: Gispi-Küken Nicole Braun wird beim Konterlauf jäh gestoppt, als die Apoldaerin Lehnhardt ihr von hinten in die Beine läuft. Die Schiedsrichter zögerten keine Sekunde und zeigten die fällige rote Karte und verhängten zudem regelkonform den Siebenmeter. Diesen verwandelte Lücke etwas glücklich, als der Ball von der Latte allerdings deutlich sichtbar die Torlinie überquerte. Der Torpfiff rief nun wie beschrieben jene Chaoten auf den Plan, für die entstandenen Tumulte werden sich der HSV Apolda sicherlich noch zu verantworten haben. Der Gast ließ nicht nach und blieb durch starke Offensivaktionen (Lücke, Kaps, Keller) sowie eine verschworen kämpfende Abwehrreihe weiter in der Vorhand. Doch noch in der Schlussminute überschlugen sich die Ereignisse erneut, als Gispersleben mit einem Tor in Führung liegend einen Siebenmeter verwarf. Den Abpraller sicherte sich der Gast jedoch und hatte nach einer Auszeit durch Stange eigentlich die Möglichkeit, die Zeit in Ruhe herunter zu spielen. Doch der Ball wurde vertändelt, Apolda bekam erneut die Chance zum Ausgleich. Der letzte Freiwurf blieb allerdings symptomatisch für diese Partie im Gisperslebener Block hängen und der Jubel der Randerfurterinnen kannte keine Grenzen. Trainer Frank Stange indes lobte stolz die starke Teamleistung seiner Damen ohne dabei zu verhehlen, dass er an der Seitenlinie während dieser Schlacht um Jahre gealtert sei. Nun geht es darum, am kommenden Wochenende bei einem weiteren Titelaspiranten in Ruhla noch einmal nachzulegen, denn dann kann man sich in der Spitzengruppe der Liga festsetzen. TSV Motor Gispersleben: Holick, Ihle - Kaps 6, Grimmig 2, Fuhrmann 2, Nonne 1, J. Holick, Keller 1, Werlich, Schulze, Lücke 8, Hergt 3, Braun 1 Titel: 4. Spieltag Beitrag von: gunnar1m am 04.11.2008 - 08:42:19 HP Ruhla
HBV Jena 90 - TSG Ruhla 26:29 (11:16) Eine tolle Leistung unserer Mannschaft beim ungeschlagenen HBV Jena brachte zwei Punkte und das Selbstvertrauen für die anstehenden Heimspiele. Zdeb, Wirwich, Karn; Lochner 1, Schmidt, Arndt 5/1, Göpfert 7/2, Gebhardt 5 Brenner, Möller 4, Köllner, Müller, Erbe 7/2 Titel: 4. Spieltag Beitrag von: gunnar1m am 04.11.2008 - 09:18:25 TLZ Eisenach vom 4. November 2008
HBV Jena 90 - TSG Ruhla 26:29 (11:16) Koburger-Team legt Schalter um Jena. (ep/nb) Nach der holprigen Startphase der Saison (2:4) haben Ruhlas Oberliga-Handballerinnen den Schalter umgelegt. Trainer Koburger hatte vor der Partie in Jena eine klare Vorgabe für die nächsten drei Spiele formuliert - sechs Punkte sind das Ziel. Den ersten Teil davon erfüllte die TSG beim schweren Auswärtsspiel gegen den bisher ungeschlagenen HBV Jena mit einem 29:26 (16:11)-Auswärtserfolg. Von Anfang an war die TSG hoch konzentriert, engte im Deckungsverband die Aufbaupositionen der wurfstarken Jenaerinnen erfolgreich ein. Im Angriff wurde schnell und sicher kombiniert. Über eine 4:2-Führung zogen die TSG-Damen auf 9:4 (14.) davon. Beim druckvollen Angriffsspiel ergaben sich immer wieder Lücken in der Jenaer Deckungsreihe, die Christin Erbe am Kreis erfolgreich zu nutzen wusste. Spielführerin Antje Gebhardt scheint ihre Formkrise überwunden zu haben, traf selbst fünfmal und glänzte zudem mit gelungenen Anspielen. Beim 7:13 (25.) hatte sich die TSG erstmals einen klaren Vorsprung erkämpft. Auch weil Romy Göpfert ihre Ladehemmungen aus der zweiten Reihe abgelegt hatte und die Außenspielerin Nadine Arndt oft erfolgreich in Szene setzen konnte. Jena war sichtlich überrascht, versuchte mit viel Tempo und über ihre wurfgewaltige Rückraumspielerin Anja Bülow (12/6) zum Erfolg zu kommen. Jena scheiterte aber bei vielen Würfen an der aufmerksamen TSG-Deckung. Nach 30 Minuten ging Ruhla mit einer sicheren 5-Tore-Führung in die Pause. Ruhla begann die zweite Halbzeit wie sie die erste beendet hatte. Mit viel Druck, erfolgreichem Kombinationsspiel und einem Treffer von Susanne Möller baute Ruhla den Abstand auf 20:13 (38.) aus. Jena erhöhte seinerseits das Tempo. Ruhla verlor zwischenzeitlich etwas die Ordnung in der Deckung. Jena konnte auf 19:23 (49.) verkürzen. Koburger nahm eine Auszeit, stellte die Deckung um und erhöhte noch einmal die Schlagzahl. Eine erneut sichere Führung sprang mit dem 28:21 (54.) dabei heraus. Jena ließ dennoch nicht locker, kämpfte verbissen, kombinierte gut und nutzte auch die teilweise übertriebenen Zeitstrafen gegen die TSG. Ruhla hatte zwischen der 52. und 59. Minute vier Zeitstrafen plus einer gelben Karte für den Trainer zu verkraften. Innerhalb von drei Minuten war Jena auf 26:29 herangekommen. Ruhla hatte allerdings auch mit unkonzentrierten Ballverlusten der Jenaer Aufholjagd Vorschub geleitet. Der Sieg geriet aber nicht mehr in Gefahr. Koburger: "Jena war immer schon ein heißes Pflaster, wobei meistens die Gastgeberinnen das bessere Ende für sich hatten. Aber wie meine Mannschaft heute gespielt und gekämpft hat, das stimmt mich zuversichtlich. Einziges Manko: die vergeben fünf Strafwürfe." TSG Ruhla: Zdeb/ Wirrwich/Karn; Möller (4), Lochner (1), Antje Gebhardt (5/1), Erbe (6/2), Göpfert (7/2), Köllner, Brenner, Schmidt. Titel: 4. Spieltag Beitrag von: Marco am 04.11.2008 - 09:31:54 OTZ Stadtroda 04.11.2008
Weiße Weste bekommt die ersten Flecken - Bei HSG lange auf Augenhöhe HSG Nordhausen - SV Hermsdorf 30:27 (14:11) Erste Saisonniederlage für den Spitzenreiter beim Zweiten, trotzdem sprach Hermsdorfs Trainer Frank Olbrich von einer guten Leistung in Nordhausen. "In den entscheidenden Phasen war unsere Fehlerquote noch zu hoch. Da haben wir zu einfache Gegentore zugelassen. Sonst hätten wir wahrscheinlich das Spiel gewonnen. Olbrich bescheinigte seinem Team eine starke kämpferische Einstellung. Bis zum 23:24 war Hermsdorf, das ohne Flügelflitzerin Isabel Waldegge von Heusinger antrat, auf Augenhöhe. Dann kassierte Jana Kastner eine doppelte Zeitstrafe. Vorausgegangen war eine strittige Schiri-Entscheidung. Ein Schiri entschied auf zwei Minuten, der andere beließ es bei einer Ermahnung. Kastner saß schon draußen, kam wieder aufs Feld und bekam dafür eine zweite Zeitstrafe. Hermsdorf war vier Minuten in Unterzahl. Pech hatte Franziska Uhde, die in Halbzeit zwei auf der Spielmacher-Position agierte. Durch eine Verletzung musste sie raus. Wer weiß, wie das Spiel mit Uhde und ohne die 4-Minuten-Strafe ausgegangen wäre? "Ich schaue optimistisch in die Zukunft. Da wirft uns diese Niederlage nicht um , sagte Frank Olbrich. SVH: Mehlhose, Bernutat, M. Pfüller - Gareis (3), Schubert (3), Sy. Weyda, Su. Weyda (6), Uhde, Taubert, Gampe (9), N. Olbrich, Kastner (5), Löffler (1). Titel: 4. Spieltag Beitrag von: Marco am 04.11.2008 - 09:34:59 OTZ Saalfeld 04.11.2008
1. SSV mit erstem Saisonsieg Starke zweite Halbzeit sorgt für sicheren Heimerfolg 1. SSV Saalfeld 92 - HSV Weimar 28:22 (13:10) Endlich ist es geschafft. Im fünften Saisonspiel erkämpften sich die SSV-Damen im Heimspiel gegen Weimar die lange ersehnten ersten Saisonpunkte. Nach einer längeren Spielpause gelang ihnen mit einer durchschnittlichen Leistung dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit ein Sieg, der für die nächsten Spiele doch das erforderliche Selbstvertrauen geben sollte. Weimar ging in Führung, aber mit drei Toren in Folge lagen die Saalfelderinnen nach sieben Minuten mit 3:1 in Front. Innerhalb von zwei Minuten wurde dieser Vorsprung mit leichten Ballverlusten im Angriff wieder verschenkt. Nach dem 4:4-Ausgleich konnte keine Mannschaft in den folgenden sechs Spielminuten ein Tor erzielen. Erst nach 17 Minuten konnten die SSV-Damen vier Tore in Folge werfen und sich mit dem 8:4 ein kleines Polster verschaffen, welches dann noch ausgebaut werden konnte. Den sicheren 12:6-Vorsprung gaben sie aber fast wieder her, als sie in einer Unterzahl statt lange auszuspielen mit drei Gegentoren ihren Gegner wieder aufbauten. So blieb das Spiel beim 13:10 zur Halbzeit offen. Nach der Pause drohte das Spiel sogar zu kippen, als es die SSV-Damen nicht verstanden, zwei Zeitstrafen des Gegners zu nutzen. Im Gegenteil, Weimar kam bis auf 12:14 heran, als dann die SSV-Damen auch noch vom Siebenmeter-Punkt versagten. Nun war das Spiel doch geprägt von Zeitstrafen und vergebenen Chancen bei beiden Mannschaften, so dass der 1. SSV zwar in Führung blieb, sich aber nicht absetzen konnte. Das gelang dann aber ab der 45. Spielminute, als man vom 20:17 auf 23:17 davonzog. Nach 55 Spielminuten war mit dem 27:18 der größte Vorsprung erzielt und das Spiel gelaufen. Am Ende konnte der Gast verkürzen, was aber die Freude über den Sieg nach dem Schlusspfiff nicht trüben konnte. Nun gilt es am kommenden Wochenende im Spiel beim Aufsteiger aus Sonneberg nachzulegen, um vom Tabellenende wegzukommen. Es spielten: Gentzsch, Geske - Röhner (8/2), Grosse (5/3), Bogdan (3), Fröhlich (3), Slabon (2), Pleyer (2/1), Walther (2/1), Miemel (2/2), Pino (1), Kersten, Kurzhauer Titel: 4. Spieltag Beitrag von: Marco am 04.11.2008 - 09:43:18 OTZ Jena 04.11.2008
HBV-Oberligateam verliert HBV Jena 90 - TSG Ruhla 26:29 (11:16) Das ranghöchste Team des Jenaer Handballsportes, die Oberligafrauen des HBV Jena 90, "tanzten aus der Reihe", als am Sonntagnachmittag noch drei Begegnungen in der Lobedaer Sporthalle anstanden. Mit 26:29 nach 11:16-Halbzeitrückstand stand gegen die TSG Ruhla die erste Saisonniederlage zu Buche. "Diese war durchaus vermeidbar, hätten wir konzentrierter agiert, unsere Chancen besser genutzt und Leichtsinnsfehler reduziert" zog Jenas sonstige Torjägerin Cornelia Dressler ihr Resümee. Sie selbst war der große Pechvogel: Zum 2:2-Stand nach fünf Minuten hatte sie ein Tor beigesteuert, als sie dann schon verletzt ausscheiden musste. Ruhla übernahm bald die Führung, obwohl die Gäste nur fünf von ihren elf 7 Meter-Bällen verwandelten, der HBV Jena 90 indes auch fünf von nur sieben dieser Großchancen. Herausragende Jenaerin war die zwölffache Torschützin Anja Bülow. Das weitere Aufgebot: S. Oswald (3), M. Fiedler (3), mit je einem Tor C. Dressler, C. Gresch, K. Fritzsche, C. Spengler, C. Schmidt, St. Klaus, M. Göpfert und im Tor J. Weigelt und A. Hänel. Titel: 4. Spieltag Beitrag von: Marco am 04.11.2008 - 09:51:12 TA Nordhausen 04.11.2008
Ende gut, alles gut Harzer SG Nordhausen - SV Hermsdorf 30:27 (14:11) Im Spitzenspiel der Handball-Oberliga der Frauen behielt die Mannschaft der HSG Nordhausen am Sonntag in der Ballspielhalle gegen den bis dahin noch ungeschlagenen Tabellenführer SV Hermsdorf mit 30:27 die Oberhand. Das Team aus Hermsdorf, das bereits eine Partie mehr absolviert hat, blieb Spitzenreiter, Nordhausen verbesserte sich auf Platz zwei. Es war kein gutes Spiel. Wie so oft, wenn Spitzenteams aufeinander treffen, regierten Nervosität und Hektik. Beide wollten unbedingt gewinnen: Hermsdorf die weiße Weste verteidigen, Nordhausen den Anschluss halten. Das Ergebnis war ein zwar bis zuletzt spannendes, aber leider eine von zahlreichen Fehlern und viel Krampf auf beiden Seiten geprägte Partie. Diese begann bezeichnenderweise mit zwei Fahrkarten. Zunächst scheiterten die Gäste mit einem Siebenmeter, dann vergab Mandy Basse eine Konterchance. In der Folge hätte sich die HSG schon deutlich absetzen können, verschenkte weitere Kontermöglichkeiten aber durch schlechte Zuspiele. Auch die Gäste vergaben gute Chancen, und so ging es hin und her mit wechselnder Führung bis zum 10:10. Auch Auszeiten beider Trainer brachten keine Ruhe in die Begegnung. Die Fehlerquote blieb hoch, machte immer wieder flüssiges Spiel zunichte. Am Ende der ersten Halbzeit erreichte Nordhausen doch noch ein leichtes Übergewicht und ging mit einem 14:11-Vorsprung in die Kabine. Der Beginn der zweiten Halbzeit war dann eigentlich optimal für die Gastgeberinnen. Steffi Weber erhöhte sofort auf 15:11, und Nancy Brodhuhn wehrte anschließend in großem Stil ab. Dann aber schon wieder technische Fehler und leichtfertig vergebene Chancen. Hermsdorf schaffte den Ausgleich zum 15:15. Es ging auf und ab. Die HSG geriet zwar nicht mehr in Rückstand, legte in der Folge immer vor, konnte sich aber nicht absetzen. Auch als beim 24:20 erneut ein 4-Tore-Vorsprung erzielt wurde, brachte das keine Sicherheit. Beim 23:24 waren die Gäste wieder dran. Und auch beim 27:25 fünf Minuten vor dem Ende war noch alles offen. Jetzt wurde die Nervosität angesichts der drohenden ersten Niederlage bei den Gästen aber sichtbar. Ballverluste bei Hermsdorf und die daraus ergebenden Konterchancen ließ die HSG nun nicht mehr verstreichen. Ende gut, alles gut. Bis zum nächsten Spiel in Apolda am Sonnabend werden sich auch wieder die aufgewühlten Nerven beruhigen. Nordhausen: Brodhuhn - Richter, Mohrig (6 Tore), Böttcher (1), Weinrich (1), Weber (7), Basse (6), Kwella (9)
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