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Thüringer Handball-Verband
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1  Pinnwand / Oberliga / 3. Spieltag am: 29.09.2008 - 09:33:19
HP Altenburg

HSV Weimar - SV Aufbau Altenburg   23:22 (7:11)

Aufbau Frauen mit enttäuschender Niederlage

Die erste Frauenmannschaft des SV Aufbau Altenburg hat im dritten Saisonspiel die erste Niederlage kassiert. Mit einer am Ende enttäuschenden Mannschaftsleistung haben die Oberliga-Damen, trotz der stetigen Möglichkeit einen Doppelpunktgewinn zu landen, den Sieg durch leichtfertige Fehler hergegeben.
Zu Beginn der Partie wirkte Aufbau sehr konzentriert. Nach der ersten Abtastphase setzte sich das Team von Trainer Zita verdient und vor allem durch die gute Abwehrarbeit über die Stationen 1:3 und 2:5 zum 3:9 ab. Wer dieses Ergebnis nun einem Unbeteiligten übermittelte, hätte wohl hohe Anerkennung für eine gute Leistung erhalten, aber leider war das Gegenteil der Fall. Aufbau profitierte von der Wurfschwäche der Gastgeber, die lediglich über die Außenpositionen zum Erfolg kamen und agierte im Angriff eher schlecht als recht. Von mindestens 25 Chancen brachten die Altenburger bis zum Pausenpfiff lediglich elf Treffer unter. Ein erschreckendes Ergebnis, das dennoch die Halbzeitführung bedeutete.
Nach der Halbzeit folgte das gewohnte Aufbaubild aus den letzten Saisons: Die Skatstädter wirkten völlig ideenlos im Angriffsspiel, nutzen hundertprozentige Chancen nicht und ließen im Abwehrverband vor allen den Außen zu viel Platz. Glücklicherweise hatten die Gastgeber auch nicht wirklich viel entgegenzusetzen, sodass sich das Spiel nun ständig auf Messer ‘s Schneide austrug. Aufbau schaffte durch Einzelaktionen noch einmal die zwei Tore Führung, doch am Ende waren es die Weimarer die mehr für den Sieg kämpften, aggressiver und konzentrierter agierten und am Ende die ersten beiden Pluspunkte feiern konnten. Ganz im Gegensatz zu den sichtlich enttäuschten Altenburger,  auf die in den nächsten vier spielfreien Wochen jede Menge Training wartet.

Aufbau spielte mit: Wodrich, Fischer, Diener (1 Tore), Arnold (1), Weidauer (3), Künzel, Winkler, Voigt (8), Dietrich, Kirmse (1), Rudolph (3), Rexin, Teichert (5)

Annekathrin Rudolph
2  Pinnwand / Oberliga / Re: 3. Spieltag am: 29.09.2008 - 09:29:14
TA Apolda 28.09.08

SV Hermsorf - HSV 1990 Apolda  28:12 (14:9)

Einen rabenschwarzen Tag erwischte Nachbar HSV Apolda: Der amtierende Meister ging beim SV Hermsdorf mit 12:28 unter und erzielte in der zweiten Halbzeit ganze drei Tore. Kein Tempo, keine Bewegung im Spiel - diese Leistung blieb ein Rätsel für Betreuerin Birgitte Glaser wie auch die Spielerinnen selbst.
3  Pinnwand / Oberliga / 3. Spieltag am: 29.09.2008 - 09:26:32
TLZ Weimar 28.09.08

Mit großem Kampf das Spiel noch gedreht

HSV Weimar - SV Aufbau Altenburg  23:22 (7:11)

Die Weimarer Oberliga-Handballerinnen haben am Samstagabend ihre ersten Punkte der Saison eingefahren. Das Team von Trainer Michael Metzler schlug den SV Altenburg mit 23:22.
Dabei sah es lange Zeit nicht nach einem Heimsieg des HSV aus. Die Hausherrinnen begannen nervös, leisteten sich im Angriff zu viele Abspielfehler und agierten in der Verteidigung oft ohne die nötige Entschlossenheit. 4:10 nach knapp 20 Minuten, Coach Metzler reagierte mit einer Auszeit. Bis zur Pause kamen die Weimarerinnen zwar noch auf 7:11 heran, konnte ihre Unsicherheit aber nicht ablegen, was sich vor allem in einer unterirdischen Passqualität widerspiegelte.
Die fällige Standpauke zur Halbzeit schien dann aber zu wirken. Der HSV kam mit mächtig Dampf aus der Kabine, holte Tor um Tor auf und hatte knapp siebeneinhalb Minuten nach Wiederanpfiff den Ausgleich zum Greifen nahe (11:12). Doch plötzlich ging wieder nichts, in den entscheidenden Momenten wirkten die Weimarerinnen erneut hektisch und überhastet. Statt Ausgleich immer wieder zwei Tore Rückstand. Doch der HSV kämpfte, bekam die guten Altenburger Rückraumspielerinnen immer besser in den Griff und biss sich im Angriff durch. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende dann die Führung zum 23:22, den die Weimarer Damen - trotz erneuter Unkonzentriertheiten im Angriff - nicht mehr abgaben.
Ein sichtlich erleichterter Michael Metzler hatte viel Lob für seine Spielerinnen übrig: "Das Team hat hier ein riesen Ding abgeliefert. In der ersten Hälfte waren wir einfach zu ängstlich und zu verkrampft. Aber die Mannschaft hat trotz sechs Toren Rückstand nicht den Kopf in den Sand gesteckt und ist über tollen Kampf zurück ins Spiel gekommen."
4  Pinnwand / Oberliga / 3. Spieltag am: 29.09.2008 - 09:21:45
TLZ Jena 28.09.08

TSV Motor Gispersleben - HBV Jena 90  22:26 (9:10)

Die Siege wurden gerecht verteilt

Zweimal Frauen-Handball TSV Motor Gispersleben kontra HBV Jena 90 am Samstag und jeder Vergleich sicherte sich dabei einen Sieg. Im Oberligavergleich verließ das Jenaer Team mit 26:22 (10:9) als Sieger die Halle. Dabei hatte Gispersleben 5:1 und 8:5 geführt. Nach 9:9 übernahm Jena die Führung mit 10:9 bei Halbzeit und 16:14 danach. Doch die Gastgeberinnen glichen bei 16:16 wieder aus, ehe der HBV Jena 90 über ein 20:16 und 25:18 endgültig enteilte. Ohne Torjägerin Cornelia Dressler spielte Jena mit Jeanette Weigelt und Liesa Fuhrmann im Tor sowie Claudia Sprengler (7 Tore), Marie Göpfert (5), Stefanie Klaus (4), Anja Bülow (3), Claudia Gresch (3), Claudia Schmidt (3), Sandra Oswald (1), Elisabeth Müller (1), Katja Fritzsche und Frances Petrow.
5  Pinnwand / Oberliga / 3. Spieltag am: 29.09.2008 - 09:19:38
27.09.2008    18:00
TSG Ruhla - 1. SSV Saalfeld 92
[Sporthalle Ruhla]

27.09.2008    19:00
HSV Weimar - SV Aufbau Altenburg
[Asbach Sporthalle Weimar]

27.09.2008    16:30
Sonneberger HV - HSG Nordhausen
[Sporthalle Berufsbildendes Zentrum Sonneberg]

27.09.2008    17:00
TSV Motor Gispersleben - HBV Jena 90
[Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]

27.09.2008    17:30
SV Hermsdorf - HSV Apolda 1990
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]
6  Pinnwand / Oberliga / 2. Spieltag am: 23.09.2008 - 09:11:17
OTZ vom 22.09.08 Lokalsport Stadtroda

SV Hermsdorf - TSV Motor Gispersleben    20:19

Zweites Spiel, zweiter Sieg

Handball: Hermsdorfer Frauen gewinnen auch gegen Motor Gispersleben
Frauen, Oberliga SV Hermsdorf - M. Gispersleben 20:19 (13:10) (piek/OTZ). Hermsdorfs Oberliga-Handballerinnen sind mit der Optimalpunktzahl vier in die zweite Saison im Thüringer Oberhaus gestartet.
Das Heimspiel am Sonnabend gegen Gispersleben wurde am Ende zu einer richtigen Zitterpartie.
Danach sah es eigentlich gar nicht mehr aus: Hermsdorfs Frauen führten nach 43 Minuten schon fast uneinholbar 17:11. Doch was sind schon sechs Tore Vorsprung im Handball? Ein unerklärbarer Bruch im Spiel brachte den starken Gast schnell wieder bis auf 16:17 heran. Ein Kuller-Tor von der routinierten Linkshänderin Kerstin Gampe - der Ball trudelte fast in Zeitlupe über die Linie - zum späteren 20:18 war spielentscheidend. Motor schaffte in einer hektischen Schlussphase, die einer Hasenjagd glich, nur noch den erneuten Anschluss, aber nicht mehr den Ausgleich.
Schlecht gespielt, aber gewonnen, auf diesen Nenner brachte Kerstin Gampe die zweite Partie. Gestern feierte sie ihren 29. Geburtstag - und die "Neue", die letzte Saison noch in Gera-Zwötzen spielte, fühlt sich pudelwohl. "Ich bin höchst zufrieden." Für ihren Wechsel nach Hermsdorf gab es einen Grund: Sie sucht noch einmal nach einer sportlichen Herausforderung. Zur Erinnerung: Gampe spielte schon mit Calbe in der Regionalliga. Die Nähe zum Wohnort Gera und die Perspektiven in Hermsdorf gaben sicher den Ausschlag. Neben dem SVH waren auch Jena und Weimar an ihr dran.
"Wir haben gewonnen, nur das zählt. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass wir den Vorsprung sicher über die Zeit bringen. Doch so weit sind wir noch nicht, das kriegen wir aber hin , sagte Hermsdorfs Trainer Frank Olbrich nach der stressigen Schlussphase. Für ihn sind die vier Pluspunkte nur Punkte für den Klassenerhalt. Nächster Liga-Gegner ist Sonnabend - wieder in eigener Halle - der Titelverteidiger aus Apolda. "In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, sieht man mal von Sonneberg ab , sagte der Trainer. Sein Team scheint auch gegen den Meister nicht chancenlos zu sein. Dazu sind aber 60 starke Minuten nötig und nicht nur 43.

SVH: Mehlhose, M. Pfüller, Bernutat - Gareis (2), Kastner, N. Olbrich, Heusinger von Waldegge (3), Schubert (1), Sybille Weyda, Gampe (9), Löffler, Susann Weyda (5).
7  Pinnwand / Oberliga / 2. Spieltag am: 22.09.2008 - 09:58:15
HP SV Aufbau Altenburg

SV Aufbau Altenburg - TSG Ruhla    33:27

Aufbau-Frauen schlagen erstmals Ruhla

Dieses Duell gibt es schon viele Jahre. Ob es Einheit oder Aufbau Altenburg war, die gegen die TSG Ruhla ran musste, es gab kaum Punkte für die Skatstädterinnen. Für die Altenburgerinnen gibt es aber seit dem neuen Trainer, Michael Zita, einige Veränderungen. So holte man schon im ersten Saisonspiel einen Punkt in Jena.
Am Samstag hatte man es nun mit dem mehrfachen Meister aus Ruhla zu tun. Plötzlich zeigte sich wieder das alte Bild der Altenburgerinnen. Hektische Angriffe und unkontrollierte Abschlüsse zeichneten die ersten Minuten auf Altenburger Seite. Die Ruhlaerinnen dagegen spielten mit Ruhe und Erfolg. Nach ca. 10 Minuten stand es dann 1:5 gegen die Heimmannschaft. Verwunderlich wenn man doch in der letzten Zeit den Aufwärtstrend der Altenburgerinnen verfolgte. Nur Gina Wodrich, im Altenburger Tor, konnte ihrer Mannschaft in dieser Phase einen noch höheren Rückstand, durch ein paar schöne Paraden verhindern.
Aber die Mannschaft bewies in dieser Phase Teamgeist. Stetig wurde das Altenburger Spiel besser und erfolgreicher. Vor allem Iris Teichert übernahm viel Verantwortung und setzte wie gewohnt ihre Mitspielerinnen geschickt ein. Auch im Abschluss wurde sie neben Claudia Voigt wieder einmal erfolgreichste Werferin der Altenburgerinnen. Die Nervosität der ersten Viertelstunde war in diese Phase dann verschwunden. Die Mannschaft agierte konzentriert und im Abschluss auch wesentlich sicherer als zu Beginn. Den Rückstand konnte man dann beim 10:10 erstmal wieder ausgleichen. Ein offener Schlagabtausch folgte. Keinem Team gelang es jetzt sich abzusetzen. In der 25 Minute dann die Altenburger Auszeit und noch einmal klare Anweisungen für die Mannschaft vor allem im Abwehrverband noch konzentrierter zu arbeiten und mit viel Bewegung in die Angriffe zu gehen. Diese Anweisungen wirkten eher als Bremse für die Mannschaft. Zweimal wurde der Ball hilflos den Gästen überlassen welche sich mit der 15:17 Halbzeitführung bedankten.
Micha Zita: „Ärgerlicher geht es nicht, zwei solche Fehler unmittelbar vor der Halbzeit zu machen“.
Klare Anweisungen in der Kabine und die Hoffnung die schwachen zehn Minuten, die es in Jena gab, auszulassen. Das Spiel begann wieder offen für beide Teams. Die Gäste konnten allerdings ihre zwei Tore Führung noch einige Zeit verteidigen. Beim Stand von 21:23 sollte es endlich soweit sein, dass die Altenburgerinnen richtig wach wurden. Auf Altenburger Seite sollte sich jetzt der Torhüterwechsel, Romy Fischer kam für Gina Wodrich, auszeichnen. Da bei den Gästen die Kraftreserven sehentlich schwanden und die Konzentration bei den Altenburgerinnen auf dem Höhepunkt war, kippte jetzt das Spiel. Ab der 48. Minute liefen die Gastgeberinnen zu Bestform auf. Ein Konter nach dem anderen wurde vor allem über Yvonne Dietrich und Claudia Voigt gelaufen und erfolgreich abgeschlossen. Die Ruhlaer Würfe wurden durch die jetzt super agierende Altenburger Abwehr entschärft oder von Romy Fischer „gefangen“. Die Altenburger Torhüterinnen konnten in diesem Spiel immerhin 5 Sieben-Meter-Würfe der Ruhlaerinnen entschärfen.
Innerhalb von 5 Minuten konnte man sich vom 23:23 auf ein schon vorentscheidentes 31:25 davon spielen. Begeisterung unter den vielen Fans und einer Mannschaft, der man es ansah, dass sie jetzt Spaß am Spiel hatten. Nach dem 33:27 und dem Abpfiff, durch die nicht immer glücklich agierenden Schiedsrichter aus Gera, lagen sich die Altenburgerinnen glücklich in den Armen, da sie seit vielen Jahren keinen so erfolgreichen Saisonstart hatten.
Nach dem Spiel war Michael Zita mit der Leistung seiner Mannschaft durchaus zufrieden, bemängelte aber auch die unkonzentrierten Phasen in denen das Spiel für den Gegner zu einfach gemacht wurde.
Diese heutige Leistung widerspiegelt die aufsteigende Leistung der Mannschaft und lässt auf eine erfolgreiche Zeit im Altenburger Damenhandball hoffen.

Aufbau spielte mit:
Gina Wodrich, Romy Fischer, Annekatrin Rudolph, Juliane Kirmse (2), Claudia Voigt (13),
Iris Teichert (8), Nicole Rexin (1), Romy Diener, Christin Arnold (3), Christine Neumann (1),
Susann Weidauer (1), Julia Künzel, Laura Winkler, Yvonne Dietrich (4)
8  Pinnwand / Oberliga / 2. Spieltag am: 22.09.2008 - 09:52:39
TLZ vom 21.09.08 Lokalsport Jena

1. SSV Saalfeld - HBV Jena 90    18:20

Erster Sieg für HBV-Frauen

Jena. (tlz/rp) Die Oberliga-Handballerinnen des HBV Jena 90 buchten vorgestern bei jenem 1. SSV Saalfeld 92 mit einem 20:18 den ersten Saisonsieg, der ihnen in der Vergangenheit in Punkt- und Pokalspielen schon mal einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Diesmal war es am Ende wiederum recht knapp, da Saalfeld nicht nur einen 6:8-Pausenrückstand, sondern später auch ein 10:14 wettmachen konnte, über ein 15:15 und 17:18 gegen Jena noch chancenreich in die Schlussphase ging. Doch da waren es dann Jenas Routiniers Sandra Oswald und Cornelia Dresler, die mit ihren zwei Toren Jenas Sieg perfekt machten.

HBV Jena: Keeperin Jeanette Weigelt sowie Cornelia Dressler (7), Anja Bülow (5), Claudia Sprengler (3), Elisabeth Müller (2), Claudia Gresch (1), Sandra Oswald (1), Melanie Fiedler (1), Marie Göpfert (-).
9  Pinnwand / Oberliga / 2. Spieltag am: 22.09.2008 - 09:46:26
20.09.2008    15:00        
1. SSV Saalfeld 92 - HBV Jena 90
[Dreifelderhalle Gorndorf]

20.09.2008    17:30
SV Hermsdorf - TSV Motor Gispersleben
[Werner-Seelenbinder-Sporthalle Hermsdorf]
   
20.09.2008    17:30
HSV Apolda 1990 - Sonneberger HV
[Werner-Seelenbinder-Sporthalle Apolda]

20.09.2008    18:00
SV Aufbau Altenburg - TSG Ruhla
[Sporthalle "Goldener Pflug" Altenburg]

21.09.2008    14:30
HSG Nordhausen - HSV Weimar
[Ballspielhalle Nordhausen]
10  Pinnwand / Pokal / Re: 1. Runde am: 19.09.2007 - 06:02:07
OTZ Lokalteil Gera vom 18.09.2007

Landesligist Weimar deklassiert

TSV-Frauen mit beeindruckender Leistung
Handball THV-Pokal:

TSV 1880 Gera-Zwötzen - HSV Weimar II 27:14 (17:9) (Rother). In der ersten Runde des THV-Pokals empfing der Gera-Zwötzen mit dem HSV Weimar II einen etablierten Vertreter der Landesliga. Die Gäste hatten sich die Aufgabe mit Sicherheit anders vorgestellt. Doch sie trafen auf einen hoch motivierten und gut aufgestellten Gastgeber. Die von Torfrau Sylvia Posselt dirigierte Abwehr agierte fehlerfrei und legte damit die Grundlage für eine schnelle 2:0-Führung. Doch so schnell ließ sich der höherklassige Gegner nicht abschütteln und übernahm mit 2:3 die Führung. In der Folge legte Zwötzen seinen Respekt immer mehr ab. Mit einer kurzen Deckung gegen die einsatzstarke Kerstin Gampe wollten die Gäste dem Spiel eine Wende geben. Das misslang völlig, denn nun war Platz für die schnellen Außenspielerinnen Sarah Meißner und Denise Hoffmann. Sie erhöhten mit ihren Toren auf 10:6. Während die Gäste immer mehr verkrampften, setzten die Zwötzenerinnen ein weiteres taktisches Mittel ein. Sie wechselten vier Spielerinnen gleichzeitig, ohne dass der Spielfaden verloren ging. Nun setzte besonders Alexandra Deus mit ihren Toren die Akzente und Nadja Müller zeigte sich treffsicher vom Punkt. In der zweiten Hälfte dominierten anfangs die Abwehrreihen. Die Initialzündung gab Torfrau Lydia Mienkotta. Sie hielt minutenlang jeden Wurf und leitete damit schnelle Angriffsaktionen ein. Über 20:10 und 22:11 setzte sich Zwötzen vorentscheidend bis auf 24:12 ab. Am Ende markierten die Gastgeberinnen durch drei Tore am Stück den 27:14-Endstand.

18.09.2007   
11  Pinnwand / Pokal / Re: 1. Runde am: 19.09.2007 - 06:00:06
OTZ Lokalteil Stadtroda vom 16.09.07

Julia Hellmann trifft 15 Mal

Handball: Hermsdorfs Frauen erreichen locker die zweite Hauptrunde
Frauen, Landespokal TSV Motor Gispersleben II - SV Hermsdorf 15:24 (6:11) (piek/OTZ). Hermsdorfs Handballerinnen haben am Sonnabend souverän ihr erstes Pflichtspiel der Saison gewonnen. Beim Landesliga-Aufsteiger und Gewinner des Bezirkspokals Westthüringen siegte der Favorit locker und leicht mit 24:15. Die Hermsdorferinnen haben damit die zweite Runde im Thüringer Landespokal erreicht.

SVH-Trainer Frank Olbrich nutzte die Partie ausgiebig, um den jungen "Wilden" in der Mannschaft längere Einsatzzeiten zu geben. "Ich bin zufrieden, sie haben phasenweise ihre Sache richtig gut gemacht." Was ihm in einigen Szenen noch fehlte, war der letzte Biss. Olbrich relativierte seine Kritik. "Es ist klar, wenn man als 17- oder 18-Jährige seine läuferischen Vorteile nicht ausnutzt, dann wird´s schwer gegen gestandene und erfahrene Spielerinnen."

Mit 15 Toren am häufigsten traf die Linkshänderin Julia Hellmann. Drei Treffer erzielte sie vom Siebenmeterpunkt. "Julia hat ordentlich gespielt, sie wurde aber auch von ihren Nebenleuten gut in Szene gesetzt."

Gispersleben II dürfte sich in dieser Verfassung im Tabellenmittelfeld der Landesliga wiederfinden. Fürs erste Meisterschaftsspiel der Hermsdorfer in der Oberliga am Sonnabend gegen den Landesmeister HSV Apolda brachte die Pokalpartie sicher nur wenig neue Erkenntnisse.

"Wir gehen vorbereitet in das Spiel. Apolda ist der Favorit. Wir wollen es dem Gegner so schwer wie möglich machen", blickte Olbrich aufs nächste Wochenende. Personell wird er dann wieder dem Stammsechser mit Nadine Gareis, Maria Olbrich, Susann Weyda & Co. vertrauen. Die Jugend muss sich dann über Kurzeinsätze weiter empfehlen.

SVH: Mehlhose, Benutat, Gareis (1), M. Olbrich (1), N. Olbrich (1), Taubert (1), Schubert (3), Sy. Weida, Zosel (1), Hellmann (15), Löffler (1), Su. Weyda.

16.09.2007   
12  Pinnwand / Landesklasse / Re: 17. Spieltag Landesklasse 3 am: 13.03.2007 - 07:50:19
OTZ vom 12.03.07 Lokalteil Zeulenroda-Triebes

Glücklicher Ausgleich für die Gäste
Punkteteilung im Punktspiel der Hallenhandball Landesklasse Ost


SV Blau-Weiß Auma I - TSV Stadtroda (14:13) 27:27

(Preußer). Auch wenn der Aumaer Trainer im Spiel gegen Stadtroda nicht auf die Bestbesetzung zurückgreifen konnte, wollten die Aumaer vor den letzten schweren fünf Punktspielen der Saison nochmals einen Sieg erreichen.
So begannen die Blau-Weißen stark, auch wenn in den ersten beiden Angriffen die Chancen vergeben wurden. Als jedoch H. Röhler nur durch Foul gestoppt werden konnte, vollendete T. Rüdiger den Siebenmeter zur 1:0-Führung, die die Gäste im Gegenzug ausglichen. Im weiteren Verlauf dominierten die Aumaer klar. Mit guten Spielzügen brachte man Rückraumschütze T. Rüdiger immer wieder in Position und baute so die Führung auf 5:1 aus. Doch die Gäste zeigten, dass sie nicht als Punktelieferant nach Auma gekommen waren und verkürzten zum 6:3.
Bis Mitte der ersten Hälfte gelang es den Aumaern dennoch, die Führung wieder auszubauen, sodass K. Felsner das 9:4 erzielte. In der Folgezeit wurde das Spiel ausgeglichener, auch wenn die Aumaer spielerisch voll überzeugten. Leider gelang es ihnen nicht, die gebotenen Chancen zu nutzen, sodass die Gäste bereits beim 11:10 den Anschlusstreffer und wenig später beim 12:12 den Ausgleich erzielten. Danach ließen die Stadtrodaer zwei Treffern von Y. Wittmann und K. Felsner einen weiteren zum 14:13-Pausenstand folgen.
Nach Wiederanpfiff der jederzeit souveränen Schiedsrichter Vollrath und Höllerich aus Altenburg bzw. Gera glichen die Gäste erneut aus, bevor die Aumaer mit erstklassigen Kombinationen zum 17:15 vorlegten. Doch die Holzländer blieben auch in der Folgezeit weiter dran und nutzten vergebene Blau-Weiß-Chancen, um Mitte der zweiten Hälfte trotz einer starken Leistung von M. Hopfer im Aumaer Tor beim 21:20 erstmals in Führung zu gehen.
Überhaupt wurde im ganzen Spiel deutlich, dass die Aumaer Deckung an diesem Tag nicht immer auf der Höhe war. So gelang den Gästen gar das 22:20, bevor T. Rüdiger, gegenüber der Vorwoche wieder mit starker Leistung, den Anschlusstreffer markierte. Nun eine Schrecksekunde auf Aumaer Seite, denn der Blau-Weiß-Torwart M. Hopfer musste angeschlagen raus und M. Arnold kam dafür zwischen die Pfosten. Dieser erwies sich nun als starker Rückhalt, machte zwei Abspielfehler der Aumaer mit Glanzparaden wett und ermöglichte so den 23:23-Ausgleich durch Y. Wittmann. Das brachte noch mal Auftrieb in die Reihen der Gastgeber, die fünf Minuten vor Schluss, nachdem M. Arnold einen Strafwurf vereitelte, durch H. Röhler zum 27:24 erhöhten.
Einen erneuten Fehler in den Aumaer Reihen nutzten die Gäste zum 27:25 und läuteten damit eine spannende Schlussphase ein. In der waren die Aumaer zwar das bessere Team, doch Glanzparaden von M. Arnold halfen wenig, denn seine Vorderleute vergaben gleich zwei Siebenmeter und scheiterten beim Konter freistehend vor dem Schlussmann der Gäste. So kamen die Stadtrodaer zum 27:26-Anschlusstreffer und 30 Sekunden vor Schluss zum glücklichen Ausgleich.
Auch wenn dieses Remis eher ein verlorener Punkt für die Aumaer ist, muss man ihnen eine gute Leistung bescheinigen. Diese wird auch in der nächsten Woche nötig sein, wenn man als Außenseiter in Saalfeld antritt.

Auma mit: Michael Hopfer, Mirko Arnold, Yves Wittmann (6), Thomas Rüdiger (9), Steffen Rohleder (3), Ralph Schmidt (4), Hartmut Röhler (3), Michel Böttcher, Martin Weber, Kevin Felsner (2).
13  Pinnwand / Landesklasse / Re: 17. Spieltag Landesklasse 3 am: 13.03.2007 - 07:40:57
SV Blau-Weiß Auma - TSV Stadtroda     27:27 (14:13)

OTZ vom 12.03.07 Lokalteil Stadtroda

Remis im Schlussspurt erreicht
Stadtroda holt wichtigen Punkt [...]


(Ha./OTZ). Mit diesem 27:27-Unentschieden erkämpfte sich das TSV-Team einen wichtigen Auswärtspunkt. Zu Beginn der Partie sah es jedoch nicht danach aus. Der Gegner fand sich mit den Bedingungen der kleinen und engen Halle besser zurecht. Stadtroda kam mit dem 1:5 schon bald ins Hintertreffen. So konnte man bis zum 3:8 und 4:9 den Rückstand nicht wesentlich verkürzen. Die Nummer vier der Aumaer setzte sich gegen die TSV-Abwehr immer wieder durch. Doch danach kam mehr Sicherheit in die Deckungsarbeit und zeigte beim Gegner Wirkung.
Ein gutes Laufspiel vor der gegnerischen Abwehr brachte die notwendigen Chancen, die erfolgreich genutzt wurden. So kämpfte sich der TSV bis auf 10:11 heran. Bis zur Halbzeit blieb das Spiel sehr eng und mit 13:14 ging es in die Pause. Mit Beginn der zweiten Spielhälfte fiel sogar der Ausgleich für Stadtroda. Doch der Gegner kam wieder zur 17:15-Führung und baute sie auf 20:17 aus. Diese kritische Phase wurde mit aggressivem Abwehrverhalten gut überstanden. Damit erkämpften sich die TSV-Männer den Ball und erreichten tatsächlich den Ausgleich. Nicht unverdient danach sogar die erstmalige 22:20-Führung der Gäste. Ab diesem Zeitpunkt ein offener Schlagabtausch und Auma schaffte das 24:24. In Unterzahl kam der TSV aber erneut mit 24:27 in Rückstand. Stadtroda konnte noch einmal kontern. Mit drei Toren in Folge wurde der Gegner überrascht und ein verdientes, gerechtes Unentschieden erkämpft.

[...]
TSV: Geiß, Schanzenbach, Jetzkowski (1), Haydt, Schmuck, Krüger (3), Th. Beyer (2), Hirte (7), D. Beyer (11), Thiele (3) [...]
14  Pinnwand / Landesklasse / Re: 17. Spieltag Landesklasse 3 am: 13.03.2007 - 07:21:53
OTZ vom 12.03.07 Lokalteil Gera

HSV-Zweite gegen Saalfeld chancenlos
Im Spiel rächt sich die mangelhafte Trainingsbeteiligung der Ronneburger

HSV Ronneburg II - 1. SSV Saalfeld 92 18:34 (10:19)

(Jürgen Bäumler) Eine Schlagerpaarung (von der Papierform her) erwartete die Zuschauer am Sonnabend in der Ronneburger Sporthalle an der Zeitzer Straße. Der Tabellendritte HSV Ronneburg II empfing den Tabellenersten vom 1. SSV Saalfeld 92 und wollte dem Favoriten Paroli bieten.
Um es vornweg zu sagen, es blieb beim Wollen, mehr nicht, obwohl fast alle der Mannschaft zur Verfügung standen und auflaufen konnten.
Nach dem Torauftakt (0:1) durch die Gäste und dem HSV-Ausgleich (1:1) waren es die Gäste, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten und zunächst immer mit zwei Toren (1:3, 2:4, 3:5, 4:6) in Front lagen. Saalfeld legte sofort nach und hatte Mitte der ersten Halbzeit die Führung bereits auf vier Tore (4:8, 6:10, 8:12) ausgebaut.
Bei den Hausherren lief dagegen nichts zusammen, und die Formkurve hatte bei einer Reihe von Spielern fallende Tendenz. So konnte der Meisterschaftsfavorit weitere fünf Treffer im HSV-Gehäuse versenken und führte mit 8:15.
Was ist mit der Zweiten los? Das fragten sich die Zuschauer auf den Rängen. Erzielte die HSV-Truppe ein Tor, so setzte Saalfeld dem zwei erzielte Treffer entgegen.
Mit 10:19 für Saalfeld ging es in die Pause. Und man war geneigt, schon zu diesem Zeitpunkt von einem Saalfelder Sieg nach 60 Minuten zu sprechen. Denn was konnte nach der schlechten HSV-Vorstellung in der zweiten Hälfte noch passieren ?
Und genau so war es dann auch in den zweiten dreißig Minuten. Keine richtige Gegenwehr der HSV-Zweiten, so dass die Gäste immer um zwei, drei Tore (vom 11:21 auf 11:24, vom 12:24 auf 12:27 und vom 13:27 auf 13:30) besser waren.
Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt längst für die Gäste gelaufen, zumal es mit der Resultatsverbesserung bzw. Schadensbegrenzung bei den Hausherren auch nicht so richtig lief.
Was war los mit der Truppe? Hatte man zu viel Respekt, "Muffensausen", war man im Kopf nicht so richtig klar oder lag es einfach daran, dass man bei der Zweiten mit der Trainingsbeteiligung derzeitig so seine Sorgen hat und konditionell den Saalfeldern unterlegen war?
Fragen über Fragen, die es in den nächsten Tagen zu beantworten gilt.
Handball wird zu einem großen Teil im Kopf entschieden. Am Ende geht der auch in der Höhe verdiente 18:34 Sieg für die Saalfelder in Ordnung, denen man nur alles Gute für den Aufstieg in die Landesliga wünschen kann.

Ronneburg spielte mit: T. Müller, J. Weihrauch, M. Schäffner (4), D. Hoffmann, H. Seidemann, S. Eisenstein, K. Barth (2), A. Günzel (2), S. Vogel (5), T. Goihl, K. Hermann (1), D. Prozell (1), B. Hemmann (1), D. Riebold (2).

Siebenmeter: Ronneburg 3/2, Saalfeld 0/0.
Zeitstrafen: Ronneburg drei Mal zwei Minuten, Saalfeld fünf Mal zwei Minuten.
15  Pinnwand / Landesklasse / Re: 17. Spieltag Landesklasse 3 am: 13.03.2007 - 07:17:41
OTZ vom 12.03.07 Lokalteil Eisenberg

Nur knappe Niederlage für den TSV

SV Hermsdorf III - TSV Eisenberg I 22:20 (Halbzeit 11:15)

Eisenberg (R. Wentorp/OTZ). Eisenbergs Handballer hatten wieder Selbstvertrauen getankt in der letzten Partie, und schon mussten sie sich wieder einem unbequemen Gegner stellen, der seit Jahr und Tag darauf brennt, sich mit dem TSV zu messen und diesem wenig Siegchancen lässt.
Am Samstag reisten die Jungs zum SV und traten wie gewohnt mit dem Spielerstamm an. Von Beginn an arbeitet auf der Platte eine exzellent abgestimmte Abwehr, die im weiteren Spielverlauf Schwerstarbeit gegen einen unaufhörlich anrennenden Gegner leistet. Schmidt hat sich nach seiner überzeugenden Leistung der Vorwoche wieder zwischen den Pfosten eingefunden, ist von Beginn an hellwach und kann den Rückraumschützen des SV den Schneid abkaufen. Schmidt in Kombination mit einer aggressiven Abwehr bereitet den Platzherren viel Mühe, und so kann der TSV die vergebenen Chancen nutzen, um selber im Angriff die nötigen Treffer zu erzielen. Nach neun Spielminuten hat man die Führung der Hermsdorfer egalisiert und geht jetzt daran, sich in Führung zu spielen.
Die Platzherren scheitern immer wieder an der Abwehr und stellen den Rückraum um, was die TSV-Männer jedoch wenig beeindruckt. Man hat sich eine leichte Führung erarbeitet und kann den Gegner konstant auf Distanz halten. Nach 22 Spielminuten sind die Vorteile sogar so deutlich, dass die Männer um Karsten Voigt nach drei Treffern in Folge auf 14:9 davonziehen - einen Vorsprung, mit dem man wohl nicht gerechnet hatte. Die Platzherren sind nun am Agieren, um den Rückstand bis zur Pause zu verringern, was ihnen mit 11:15 nicht ganz gelingt.
Für die zweite Hälfte heißt es jetzt für unsere Männer, auf keinen Fall nachzulassen und weiter eine aggressive Abwehr zu spielen, auch wenn die Kondition jetzt auf jeden Fall eine wichtige Rolle spielen wird. So viel vorneweg: die Kondition ist da, die Abwehr bleibt sicher. Bis in die 8. Spielminute laufen die Platzherren dem Rückstand hinterher, und dann die wohl beste Phase der Hermsdorfer. Die Eisenberger Angriffe bleiben in den Folgenden zwölf Minuten ohne Erfolg. Zum Teil scheitert man am sehr gut aufgelegten Weise zwischen den Pfosten, teilweise sind es die unplatzierten Würfe, die den Angriffsdruck nicht mit Erfolg belohnen. Der Vorsprung der Eisenberger schmilzt, und nach insgesamt 47 Minuten können die Hermsdorfer wieder in Führung gehen. Auf zwei Treffer setzen sich die Platzherren ab, und nach vergebenem Strafwurf haben die Eisenberger den Anschluss dann verloren. Die Hermsdorfer können nach der Aufholjagd mit Mann und Maus die enge Führung verteidigen.
In der Schlussphase sind unsere Männer zu allem bereit, wollen sich hier nicht so einfach geschlagen geben, waren sie doch eigentlich über weite Strecken Spiel bestimmend, doch die Zeit läuft ihnen weg. Die Abwehrreihen bestimmen die Schlussphase, und in einer insgesamt torarmen Partie gehen die Hermsdorfer am Ende etwas glücklich als Sieger vom Platz.

Eis.: Kölbl, Schmidt (beide Tor), Voigt (7 Treffer), Hohlfeld (5), Hennig (3), Rochler (4), Dewaldt (1), Otto und Hollstein.
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