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Thüringer Handball-Verband
21.11.2008 - 00:04:11 *
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31  Pinnwand / Pokal / 2. Runde am: 11.11.2008 - 02:34:11
HP Meiningen

ESV Lok Meiningen – TSV Motor Gispersleben II  22:16 (10:7)

Einen Klassenunterschied konnte man nicht erkennen, als die Lok-Frauen (VL) am späten Samstagnachmittag auf den höherklassigen TSV (LL) trafen. Vor einer eher ungewohnten Anzahl an Zuschauern spielten die Gastgeberinnen gegen die Oberligareserve aus Gispersleben von Beginn an flott auf. Ob das neue Outfit mit seinem frischen Blau die Lok-Frauen beflügelt hat oder ob der Gedanke, dass in der nächsten Runde ein attraktiver Gegner zugelost werden könnte „Schuld“ war, spielte am Ende keine Rolle mehr. Die Einheimischen hatten sich vorgenommen, das Spiel zu gewinnen und diesen Plan setzten sie souverän um. Sofort im ersten Angriff gab Anja Schwamm mit dem ersten ihrer insgesamt 9 Treffer die Richtung vor. Die Abwehr der Randerfurterinnen bekam die effektivste Lok-Spielerin über die gesamte Spielzeit nie richtig in den Griff, auch dann nicht, als Anja Schwamm an die kurze Leine gelegt werden sollte. In der ersten Halbzeit verlief die Partie ausgeglichen, denn auch das TSV-Team, das sich altersmäßig als eine sehr gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen vorstellte, wollte nicht als Verlierer aus der Halle gehen. Lok legte vor, die Gäste glichen immer wieder aus, konnten aber nie selbst in Führung gehen. Das Lok-Team erspielte sich in der Hauptsache den Sieg, aber auch der kämpferische Einsatz im Abwehrbereich war effektiv. Die Mannschaft harmonierte in allen Bereichen. Von Regisseurin Franziska Möhring wurden immer wieder Spielzüge über Mandy Becker (ehemals Feinler) eingeleitet und vom gesamten Team umgesetzt. Ob auf der Kreismitte Isabell Krüger oder später Isabell Schütze oder die Außen Corinna Ebner oder Silke Mess, sie wurden immer wieder frei gespielt und konnten erfolgreich abschließen. In der 27.Minute gelang den Gästen letztmalig der Ausgleich (7:7). Dann profitierte Lok von einem verworfenen 7m der Gäste in der 29.Min. S.Mess hatte vorher das 8:7 erzielt. I.Krüger und Vivien Glagau schafften in der letzten Spielminute vor der Pause einen drei-Tore-Vorsprung. Das war wohl eine Vorentscheidung, wenn die Gäste auch nach wieder Anpfiff mit zwei Treffern in Folge den Anschluss wieder herstellten. Danach setzte sich das schnellere und vor allem in den meisten Aktionen sichere Spiel der Lok-Frauen immer mehr durch. Der Vorsprung wurde auf 5 Treffer ausgebaut, wobei jetzt auch F.Möhring als Torschützin auftrat. Sie hatte im ersten Durchgang mehrfach Pech gehabt mit ihren Würfen. In der Schlussviertelstunde setzte Trainer Mike Pfeiffer alle Nachwuchsspielerinnen ein, die sie sich alle gut einfügten und den Vorsprung konstant hielten. In den letzten Minuten bekam Lok-Torhüterin Heike Reißig, die bis dahin der gewohnt sichere Rückhalt für ihre Vorderleute war, nach einem Zusammenprall mit einer TSV-Spielerin eine Zeitstrafe. Für die noch verletzte Beatrice Hopf kam Christina Markert ins Tor, die den Vorsprung bis zum Ende hielt. Plan A – Weiterkommen im Pokal – war erfüllt.   

Statistik:  Heike Reißig, Christina Markert (im Tor), Isabell Krüger 2, Anja Schwamm 9, Franziska Möhring 3/1, Corinna Ebner 1, Nadine Oster, Sissy Behlert, Vivien Glagau 3, Isabell Schütze 1, Jennifer Beck, Mandy Becker 1/1, Silke Mess 2, Madeline Hofmann,   

7m:  ESV 3/2    TSV II   8/5   
2Min: ESV 5  TSV 4   
Schieri:   Kampf/Kallenbach (Bad Salzungen)   
Zuschauer:  40
32  Pinnwand / Pokal / 2. Runde am: 11.11.2008 - 02:29:49
HP Königsee

Trotz Personalnot weiter im Lostopf

HSV Apolda 1990 II - SV Thuringia Königsee 24:28 (11:11)

Viel Spannung
 
Der mit arger Personalnot angereiste Oberligist, welcher dieses Pokalspiel bereits im Vorfeld abgeschrieben hatte, witterte bereits in der Anfangsphase die Möglichkeit eines Weiterkommens. So knieten sich die beiden Torhüter und sechs Feldspieler in ihre Aufgabe und wurden belohnt. Die Rinnestädter blieben über die gesamte Spielzeit cool und kontrollierten die Partie gegen den Landesligisten, welcher mit einem Weiterkommen geliebäugelt hatte. In der spannenden Partie übernahmen die Rinnestädter die Führung und bauten diese auf 5:1 (8.) aus. Die Gastgeber fanden dann langsam in ihr Spiel und glichen aus (6:6, 15.). Königsee nahm dies gelassen hin, erspielte sich noch einmal eine Zwei-Tore-Führung (8:6, 20.), welche aber keinen langen Bestand hatte (8:8, 22.). Bis zur Pausensirene konnten die Gäste weiter Vorlegen, doch die Apoldaer kamen postwendend zum Ausgleich. Mit Beginn des zweiten Durchgangs waren die Gastgeber kurzzeitig besser im Bilde und erzielten ihre beiden einzigen Führungen dieses Pokalhits. Die Thuringia-Sieben steckte das weg und war beim 14:13 (36.) wieder vorn. Nun begann wieder das Spielchen wie gen Ende der ersten Spielhälfte. Die Königseer legten knapp vor bzw. zwangen die Apoldaer zur Aufholjagd. Ab der 50. Spielminute sorgten dann die Ostthüringer für die Vorentscheidung, als sie sich absetzen konnten (23:20, 52.). Mit diesem Drei-Tor-Vorsprung begannen die Varchmin-Schützlinge die Partie zu kontrollieren und ließen nun den Landesligavierten des Öfteren ins Leere laufen, der nun auch die Vier-Tore-Differenz hinnehmen musste (25:21, 56.). An diesem Abstand änderte sich bis zur Schlusssirene nichts mehr und Thuringia bleibt im Lostopf.

SV Thuringia Königsee: Föhr, Dewender - Göring (4), Götz (7), Schmeißer (8), Meilahn (1), Pojonie (5), Hanl (3)
33  Pinnwand / Pokal / 2. Runde am: 11.11.2008 - 02:28:09
OTZ Stadtroda  11.11.2008

Kleine aber gute Schritte
 
Hermsdorfer ziehen ins Achtelfinale - Stefan Riedel mit starker Endphase

Ernestiner SV Gotha - SV Hermsdorf 25:27 (14:15)

Auf die Hermsdorfer Abwehr ist absolut Verlass. Auch ohne den Abwehr-Organisator Michael Remme, der am Sonntag in Gotha aus gesundheitlichen Gründen passen musste, war die Deckungsstärke der Garant für den zweiten Auswärtssieg innerhalb von sieben Tagen.
Nur 25 Gegentore, das war erneut ein sehr guter Wert.

Der 27:25-Pokalerfolg hörte sich viel knapper an, als es tatsächlich über weite Strecken der 60 Minuten war. Nur zum Ende der ersten Halbzeit leisteten sich die Hermsdorfer zu viele leichte Fehler. Gotha bestrafte dies und kam mit dem Halbzeitsignal beim 14:15 bis auf ein Tor heran. "Ich hatte heute aber nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren werden. Mit wenigen Ausnahmen hatten wir fast immer in Führung gelegen", sagte SVH-Trainer Jens Friedrich nach der Partie.

Die Gothaer, die in der Oberligasaison bisher überraschend stark auftrumpften und u.a. gegen den HSV Ronneburg ein 27:27-Unentschieden (Spiel fand in Goldbach statt) holten, schafften kurz vor Ultimo mit dem 24:24 den Gleichstand, auch begünstigt durch die etwas zu hohe Zahl an technischen Fehlern in der Vorwärtsbewegung.

Doch die Gäste aus Hermsdorf, angetrieben durch Kapitän und Führungsspieler Stefan Riedel, stellten schnell den alten Vorsprung wieder her. Wenig später hieß es schon 26:24. Gotha verkürzte auf 25:26, mit dem 27. SVH-Treffer war die Partie entschieden.

"Ja, der Stefan hat vor allem in der Endphase Verantwortung übernommen. So stellt man sich das Auftreten eines Kapitäns vor. Genau deshalb ist Stefan auch unser Kapitän, weil er über diese Fähigkeiten verfügt und sie auch in den richtigen Momenten zeigt", sagte Friedrich über seinen Spielführer.

Als der Schlusspfiff in der Gothaer Sporthalle ertönte, hielt sich der Jubel bei den Hermsdorfer Handballern deutlich in Grenzen.

Das überrascht schon etwas. Entweder war´s die Vorfreude auf den Achtelfinal-Gegner HSC Erfurt oder die Konzentration auf den anstehenden Liga-Kracher am Sonnabend beim HSV Ronneburg.

"Der Sieg in Gotha war auf jeden Fall extrem wichtig für die Moral. Letzte Woche Erfurt, heute Gotha, wir machen zwar kleine Schritte, aber gute Schritte", sagte der Hermsdorfer Übungsleiter.

SVH: Liebelt, Meißner, Szlapka - Högl (4), Grützbach (4), Riedel (5), Parybyk, M. Varchmin (1), Heilwagen (3), de la Motte (1), Herzig (2), Najman (3), Rust, Pfeifer (3).
34  Pinnwand / Oberliga / 5. Spieltag am: 11.11.2008 - 02:26:27
OTZ Saalfeld  11.11.2008

Schwache Leistung beim Aufsteiger - SSV-Frauen verlieren

Sonneberger HV - 1. SSV Saalfeld 92  31:28 (15:13)

Eine insgesamt schwache Vorstellung boten die SSV-Damen im Auswärtsspiel beim Aufsteiger aus Sonneberg.
Zunächst startete die Mannschaft gut ins Spiel und lag bis zum ersten Viertel des Spieles knapp in Front, sündigte aber da schon mit der eigenen Chancenverwertung. Einen zwischenzeitlichen 7:8-Rückstand kompensierten sie mit vier Toren in Folge zur erneuten 11:8-Führung nach 20 Minuten. Die Abwehr stand bis dahin einigermaßen gut, die Angriffe wurden über mehrere Stationen gut ausgespielt, die Führung war nicht unverdient. Aber das war es dann auch schon mit den Siegambitionen des 1. SSV. Zeitstrafen und desolates Agieren brachten Sonneberg bis zur Pause mit 15:13 in Front.

In der zweiten Halbzeit zog Sonneberg sofort auf fünf Tore zum 13:18 davon und nutzte später eine SSV-Zeitstrafe sogar zur Führung mit sieben Toren. Die Spielweise der Gäste hatte im zweiten Spielabschnitt nichts mit Oberliga-Niveau zu tun, in vielen Situationen zeigte sich die Mannschaft nun überfordert, es klappte nicht mehr viel. Der Vorsprung des Aufsteigers blieb bei fünf Toren konstant bis in die Schlussphase. Dem SSV gelang da noch die Resultatsverbesserung, weil sie sich zumindest nicht aufgaben. Aber nur mit Kampf ist in der Oberliga nichts zu gewinnen. Die Damen sollten sich schnellstens wieder auf ihre in der letzten Saison gezeigten Spielweise besinnen, sonst ist das fünfte Oberligajahr ganz schnell auch das letzte.

SSV: Gentzsch, Barten - Röhner (9/2), Pino (3), Kurzhauer (3), Bogdan (3), Fröhlich (3), Miemel (3/3), Pleyer (2), Grosse (1), Walther (1), Slabon (1)
35  Pinnwand / Oberliga / 5. Spieltag am: 11.11.2008 - 02:24:10
OTZ Stadtroda  11.11.2008

Spitzenspiel ohne Sieger
 
SVH und Altenburg trennen sich 30:30 - 16 Tore von Kerstin Gampe

SV Hermsdorf - SV Aufbau Altenburg 30:30 (17:13)

Das Spitzenspiel der Handball-Oberliga der Frauen sah keinen Sieger. Hermsdorf und Altenburg trennten sich am Sonnabend nach spannenden und gutklassigen 60 Minuten leistungsgerecht 30:30.
"Altenburg steht nicht von ungefähr ganz oben. Diese Mannschaft muss man erst mal an den Rand einer Niederlage bringen. Wir hatten sie fast so weit", sagte Hermsdorfs Trainer Frank Olbrich.

Im ersten Durchgang führten sie schon mit fünf Toren. Da haben wir möglicherweise bei ein, zwei Aktionen verpasst, für eine frühe Entscheidung zu sorgen.

Der Gast mit der späteren 12-fachen Torschützin Claudia Voigt ließ nicht nach. Nach 43 Minuten gelang mit dem 21:21 der Ausgleich. Die überragende Kerstin Gampe, die sogar 16 mal traf, brachte ihr Team wieder in Front beim 25:22 (47.).

Altenburg beeindruckte weiter mit druckvollem Angriffsspiel. Zwei Konter und ein Siebenmeter - plötzlich lag Aufbau 29:28 in Führung. Gampe traf mit Aufsetzer zum Ausgleich. Pech hatte Nadine Gareis. Ihr Heber von Linksaußen knallte an den Pfosten. Susann Weyda scheiterte gleich doppelt vom Siebenmeterpunkt. Den ersten Wurf hielt die Altenburger Torfrau, im Nachwurf versuchte Weyda einen Heber - auch drüber.

Es drohte wieder ein Krimi: Die letzten zwei Minuten liefen. Gareis probierte es erneut von Außen - diesmal machte sie es besser. Ihr Heber bedeutete das 30:29. Wenig später sah die Torschützin eine Zeitstrafe. Den auffälligsten Spielerinnen gehörte das Finale. Claudia Voigt krönte ihre starke Leistung mit dem 30:30. Den letzten Wurf des Spiels von Kerstin Gampe lenkte die Gäste-Torfrau an den Pfosten. Das war"s. "Vom Spielverlauf war´s vielleicht ein Punktverlust, aber Altenburg hat stark gekämpft und gut gespielt, von da her würde ich schon von einem Punktgewinn sprechen", sagte Kerstin Gampe. Die Altenburger feierten den Punkt wie einen Sieg. Sie liefen zu ihren 14 Fans, die während der Partie mehr Stimmung machten, als die 80 Heim-Zuschauer. Zum Glück legten sich die drei SVH-Trommler mächtig ins Zeug und schafften auf den Rängen auch ein Unentschieden.

SVH: Mehlhose, M. Pfüller, Bernutat - Zosel, Gareis (1), Kastner (3), Heusinger von Waldegge (3), N. Olbrich (1), Schubert (1), Sy. Weyda, A. Pfüller, Uhde, Gampe (16), Su. Weyda (5).
36  Pinnwand / Oberliga / 5. Spieltag am: 11.11.2008 - 02:22:34
OTZ Jena  11.11.2008

HBV-Team erfolgreich
 
HSV Weimar - HBV Jena 90  22:25 (11:9)

Die Oberliga-Handballerinnen des HBV Jena 90 gewannen ihr Spiel beim HSV Weimar mit 25:22 Toren nach 11:9-Halbzeitführung. In der Asbach-Sporthalle lagen beide Teams in der zweiten Halbzeit bei 11:11 und 20:20 zweimal gleichauf, doch war dann ein Jenaer Zwischenspurt zur 23:20-Führung die Vorentscheidung.
Bei konzentrierter Chancenverwertung hätte ein höherer Sieg für Jena herausspringen können. Herausragende Torschützin war Claudia Sprengler mit 12 Treffern. Weiter spielten: J. Weigelt im Tor sowie M. Fiedler (5), C. Gresch (2), St. Klaus (2), A. Bülow (2), K. Fritzsche (1), S. Oswald (1), C. Dressler, M. Göpfert, C. Schmidt und A. Kenter.
37  Pinnwand / Pokal / 2. Runde am: 11.11.2008 - 02:20:40
OTZ Gera  11.11.2008

In der nächsten Runde
 
Zwötzenerinnen setzen sich im THV-Pokal gegen den Thüringer HC III durch

TSV 1880 Gera-Zwötzen - Thüringer HC III 20:19 (9:9)

Es war für den TSV 1880 Gera-Zwötzen das schwerste aller Lose: Mit dem Thüringer HC III kam ausgerechnet der in der Landesliga noch ungeschlagene Tabellenführer zum Pokalspiel. Doch die Zwötzenerinnen zeigten vom Anpfiff weg wenig Respekt und wollten mit schnellem Spiel die Gäste beeindrucken. In der Anfangsphase wurden zu viele Chancen versiebt, der THC setzte sich bis auf 1:3 ab. Gera fand besser ins Spiel und ging nach drei Toren am Stück mit 4:3 erstmals in Führung. Bis zur Pause war das Spiel durch die Abwehrreihen beider Mannschaften und zahlreiche strittige Schiedsrichter-Entscheidungen geprägt. Völlig leistungsgerecht wechselte man mit 9:9 die Seiten.
Den deutlich besseren Start in die zweite Spielhälfte hatten die Zwötzenerinnen. Während der THC reihenweise verwarf oder an Torfrau Sylvia Posselt scheiterte, gelang den TSV-Frauen eine 13:9-Führung. Auch in der Folge dominierten die Zwötzenerinnen das Spiel und führten Mitte der zweiten Halbzeit 18:13. Die ambitionierten Gäste gaben nicht auf, versuchten das Tempo zu erhöhen. Bei den Zwötzenerinnen riss der Spielfaden, sie trafen minutenlang nicht mehr. Der THC schaffte hingegen vier Minuten vorm Abpfiff das 18:18.

In der spannenden Schlussphase traf Zwötzen durch Anja Bernhardt zum 19:18 und kassierte postwendend den Ausgleich. Franziska Laudenbach schaffte das 20:19. Beim letzten Angriff bekamen die Gäste einen Strafwurf zugesprochen - und Sylvia Posselt hielt.

Zwötzen: Posselt - Bernhardt (5/1), Fischer (1), Litzenberg, Mohr (1), Meißner (2), Laudenbach (5/1), Müller (3/2), Deus (2), Merkel, Hoffmann (1).
38  Pinnwand / Pokal / 2. Runde am: 11.11.2008 - 02:19:05
OTZ Gera  11.11.2008

Mit angezogener Handbremse
 
Ronneburg kommt im Pokal weiter - Vorfreude aufs Duell mit Hermsdorf I

SV Hermsdorf II - HSV Ronneburg 25:33 (11:19)

Gewinnen, aber noch nicht alle Karten aufdecken, darum ging es am Sonnabend für die HSV-Handballer bei ihrem Pokalauftritt im benachbarten Hermsdorf. Mit dem souveränen und niemals gefährdeten 33:25 (19:11) erfüllte der Oberligist die Aufgabe bei der zweiten Hermsdorfer Mannschaft.
Eines wurde in den 60 Minuten deutlich: Die Ronneburger spielten mit angezogener Handbremse. Nur ab und zu ließen Herling, Kusch und Meyer ihr Potential aufblitzen.

Für diese reservierte Spielweise gab's einen einfachen Grund: Im Publikum saßen die Spieler und Trainer des nächsten Liga-Gegners, der Mannschaft des SV Hermsdorf. "Unsere größte Sorge war, dass sich ein Spieler verletzt, sagte HSV-Mann Bernhard Jander.

Vor allem im zweiten Durchgang gab es zwei, drei Aktionen, bei denen dem treuen HSV-Fan für kurze Zeit der Atem stockte. Da krümmte sich Florian Förster, da lag Oliver Meyer einige Sekunden auf dem Parkett. Doch sowohl Förster als auch Meyer konnten weiterspielen.

Die Partie zwischen dem gastgebenden Landesligisten und dem Gast aus dem Thüringer Handball-Oberhaus war früh entschieden. Mit dem Zwischenspurt vom 11:8 (20.) zum 16:8 (24.) war das Unternehmen "Weiterkommen im Landespokal aus Ronneburger Sicht umgesetzt.

"Die Jungs haben diese Aufgabe sehr gut gelöst. Heute ging es für uns nur um den Sieg. Der war schon früh sicher. Dass es dann trotzdem einige hitzige Szenen gab, ist normal, wenn diese beiden Vereine aufeinander treffen , sagte Jander. Deshalb störte es auch keinen, dass die zweite Halbzeit mit 14:14 ausgeglichen endete.

Die Ronneburger mussten im Pokalspiel ohne ihre Leistungsträger Matthias Zänsler, René Bauer und Veit Nowak auskommen. Zänsler ist auf dem Weg der Besserung. Er soll bis zum Sonnabend wieder fit sein. Dafür bekamen die "Jungen Wilden mit Sylvio Stölzner (18 Jahre), Mirko Alexy (18) und Christian Lange (17) Spielanteile.

Bereits in der Halbzeitpause wurde in Hermsdorf das Achtelfinale ausgelost. Ronneburg bekommt es da mit dem Liga-Kontrahenten Thüringer HC zu tun.

Kommenden Sonnabend 19 Uhr werden die knapp 40 Fans, die mit in Hermsdorf dabei waren, ganz sicher eine andere HSV-Mannschaft sehen. Jander freut sich auf das erste Duell mit dem Ex-Regionalligisten aus Hermsdorf in dieser Saison. "Es gibt keinen Favoriten für das Spiel. Beide Seiten kennen sich sehr genau. Beide Trainer haben sich gut informiert. Wir dürfen uns auf ein Handball-Fest freuen.

HSV: Seidemann, Olzmann - D. Koska (1), Alexy (2), Lange (1), Stölzner, Heidrich (6), Förster (7), Herling (6), Kusch (4), Meyer (6).
39  Pinnwand / Pokal / 2. Runde am: 11.11.2008 - 02:17:21
HP 2Zentner

Knapp an der Sensation vorbei

VfB TM Mühlhausen 09 II - SV Fortuna Großschwabhausen 30:31 (14:20)

Für die Zuschauer lohnte sich der Besuch der Damaschkehalle allemal. Die Zweite des VfB zeigte Kampfgeist und Geschlossenheit und wurde trotzdem nicht belohnt.

Die ersten Minuten zeigten ein durchwachsenes Bild. Die Gäste aus Großschwabhausen zeigten schnell, das sie durch ihre Dynamik und Wurfgewalt von allen Positionen das Spiel schnell und klar entscheiden wollten. Nur schwer konnte sich der VfB an die Spielweise des Landesligisten zu Spielbeginn anpassen. Die Linkshänder des Gastes erzielten schnell und effektiv ihre Tore ohne große Gegenwehr. Doch der VfB zeigte an diesem Abend, das man sich nicht zu verstecken hatte, auch wenn der Gast eine ganze Klasse höher spielt. Und so stelle man sich um und nahm den Kampf an. Die Deckung deckte nun aggressiver und offensiver, im Angriff wurde der sich schnell verschiebenen Deckung der Großschwabausener die Körperlichkeit entgegengestellt, die es benötigte zum Torerfolg zu kommen.

Doch Großschwabhausen schien zu mächtig für die Zweite. Die mitgereisten Gäste-Fans machten ordentlich Stimmung in der Halle, so das es fast ein Auswärtsspiel zu sein schien. Bei einem zwischenzeitlichen Rückstand von 8-Toren glaubte man, die Partie sei entgültig gelaufen. Doch dann zeigte sich wieder der Kampfwille des Gastgebers. Eins ums andere Mal konnte der Vorsprung verkürzt werden. Mirko Weinberger hatte, nur als ein Beispiel für den Kampfgeist der ganzen Mannschaft, alles auf eine Karte gesetzt und hintereinander mehrere sehenswerte Tore von seiner Außenposition erzielt. Das Tempo wurde nun verschärft, die Gangart wurde rauher. Die guten Schiedsrichter aber hatten das Spiel im Griff, so das es nie in unschöhne Aktionen ausartete.

Der VfB holte auf. Der Vorsprung war aufgebraucht. Der VfB zog vorbei und führte tatsächlich 5 Minuten vor Schluss mit 2 Toren. Die Stimmung kippte, die Unterstützung durch das Heimpublikum war wieder da, die erste Mannschaft unterstützte die zweite lautstark. Durch die großartige Stimmung lief auch der Torhüter Lutze zu einer großartigen Leistung auf, die ihm auch nach dem Spiel große Anerkennung durch die gegnerischen Spieler einbrachte.

Doch es reichte nicht. Großschwabhausen konnte durch zwei leichte Ballgewinne den Ausgleich herstellen und mit einem Tor wieder in Führung gehen, die sie dann auch über die Zeit retteten.

Am Ende ein großartiges Spiel, das durchaus den VfB als Sieger verdient hätte. Wir gratulieren Großschwabhausen und wünschen ihm weiter Erfolg im Pokal.

Fazit: Wenn die zweite das Geziegte auf den Spielbetrieb umzusetzen vermag, brauch uns um die Saison nicht Bange sein. Nochmal großes Lob von dieser Stelle.
40  Pinnwand / Pokal / 2. Runde am: 11.11.2008 - 02:15:55
HP Großschwabhausen

Glücklich ins Pokal-Achtelfinale

VfB TM Mühlhausen 09 II - SV Fortuna Großschwabhausen  30:31 (14:20)

In der 2. Runde des Thür. Vereinspokals hatte man mit der Fahrt nach Mühlhausen alles andere als ein Glückslos gezogen. Da man in den letzten Punktspielen nicht gerade spielerisch und taktisch glänzen konnten, wollte man dieses Spiel auch nutzen, um etwas zu probieren und allen Akteuren genügend Spielzeit zu geben, um sich für die nächsten Pflichtspielaufgaben zu empfehlen. Die Fortunen, die wieder einmal von ca. 40 Fans begleitet wurden, die diesmal eigenständig zum Pokalspiel nach Mühlhausen angereist waren, legten wie die Feuerwehr los. Nach 19 Minuten stand es 14:6 und man hatte bis dato eine phantastische Leistung gezeigt. Hochmotiviert, konzentriert und vor allem diszipliniert beeindruckte man die Hausherren mit aggressiver Abwehr und tollen Kombinationshandball. Man konnte sehen, wie viel Potential noch in dieser jungen Truppe schlummert !!!! Im Glauben des sicheren Sieges schlichen sich aber zusehends Schludrigkeiten in das Fortunenspiel ein und der Vorsprung wurde immer kleiner. Nach Wiederanpfiff kam wieder etwas Ruhe in ins Fortunenspiel und der Vorsprung konnte in der 34. Minute auf sechs Tore (22:16) erhöht werden. Aber die Fortunen verzweifelten bei vielen Würfen am überragenden Gastgebertorwart und auf Fortunenseite bekamen die Torleute leider kaum eine Hand an den Ball. Die Hausherren, die vor allem kämpferisch zu überzeugen wussten, konnten vor dem Beifall des einheimischen Publikums in der 54. Minute zum 29:29 ausgleichen, um kurz darauf sogar in Führung zu gehen. Aber nochmals ging ein Ruck durch die Fortunenreihen, der den glücklichen Sieg bringen sollte. Wenn man an die ersten zwanzig Spielminuten in den nächsten Punktspielen anknüpfen kann, wird man jeden Gegner schlagen können !!! Auf alle Fälle dürfen die vorgekommen Undiszipliniertheiten, die zu völlig unnötigen Zeitstrafen führten, nie wieder vorkommen !!
Fortuna spielte mit: Sascha Heinemann 7 (1), Robert Neumann 7, Martin Ehm 4 (1), Benjamin Kasch 3, Jörg Heinemann 2 (1), Christian Schmidt 2, Nicky Resimius 2, Michael Zufelde 2, Jens Winter 2, Heiko Thümmel 1, Patrick Engemann
Zeitstrafen: Fortuna 9x2 Min, Mühlhausen 10x2 Min.
41  Pinnwand / Pokal / 2. Runde am: 11.11.2008 - 02:14:08
TA Mühlhausen  11.11.2008

Ode bewahrt die Ruhe
 
VfB TM Mühlhausen 09 - HSG Werratal 05  22:21 (10:13)

Mit einem parierten Siebenmeter in den Schluss-Sekunden hielt VfB-Torhüter Christopher Ode den 22:21-Sieg für die Mühlhäuser gegen die HSG Werratal fest und machte damit die Pokal-Überraschung perfekt.
Mit Oberliga-Aufsteiger Werratal hatten die Mühlhäuser ein attraktives, aber recht schwieriges Los im Thüringer Vereinspokal erwischt. Einerseits galt es für den VfB, den Klassenunterschied zu überwinden. Zum anderen hatten sich die Gäste mit Tihomir Mitrovic, der viele Jahre in Diensten von Goldbach/Hochheim stand, hochkarätig verstärkt. Werratal startete furios und ging mit 3:0 in Führung. Das Spiel der Mühlhäuser war im ersten Abschnitt zumeist harmlos und brachte die Südthüringer nicht in Verlegenheit. Mit schnellen Ballpassagen zogen sie ihr Kombinationsspiel auf und konnten so immer einen beruhigenden Vorsprung für sich verbuchen (3:7, 7:10, 8:12). Gegen Ende der ersten Hälfte hatte sich der Gastgeber wieder bis auf zwei Treffer herangekämpft. Trotz des 10:13 zur Pause ging in der Kabine ein Ruck durchs Team.

Werratal wurde nur noch einmal eine Drei-Tore-Führung gestattet (11:14). Durch großen kämpferischen Einsatz boten die Hausherren nun Paroli. Mit fünf Toren am Stück erspielte sich der Landesliga-Vertreter eine 16:14-Führung. Die Gäste kamen zwar wieder zurück und erzielten den Ausgleich, jedoch zeigten sich die Gastgeber davon unbeeindruckt und legten immer wieder nach. Auch der erneute HSG-Vorsprung brachte die VfB-Crew nicht vom Weg ab. Zudem stand die wieder gut gefüllte Damaschkehalle absolut hinter der Mannschaft. Und so wurde das Ergebnis prompt wieder korrigiert. Beim 22:20 für den VfB TM kassierte der in der zweiten Halbzeit glänzend aufgelegte Ode ein "dummes" Tor von Außen. Danach gelang es Mühlhausen nicht, den Ball zu behaupten. Ganze vier Sekunden vor Ultimo gab es einen Siebenmeter für Werratal. Mit stoischer Ruhe blieb Ode stehen. Er ahnte, dass ihm Mitrovic den Ball durch die Beine werfen wollte und parierte. Damit verhinderte er die Verlängerung. Im Achtelfinale geht es nun Anfang des nächsten Jahres gegen Goldbach/Hochheim.
42  Pinnwand / Pokal / 2. Runde am: 11.11.2008 - 02:11:55
TA Nordhausen  11.11.2008

NSV-Minikader schlägt sich bravourös
 
SV Wartburgstadt Eisenach - Nordhäuser SV 18:29 (9:12)

Eine starke Leistung bot der Nordhäuser SV in der zweiten Hauptrunde des Landespokals, obwohl die Truppe nur mit sieben Männern nach Eisenach gereist war.

Das Pokalgeschehen ist bei den Nordhäusern schon seit Jahren unbeliebt. Wenn Punktspielpause ist, bestreitet der NSV nur ungern diese Pflichtaufgabe. Da die Mannschaft in der ersten Hauptrunde ein Freilos hatte, führte ihr Weg nun zum Ligakonkurrenten SV Wartburgstadt Eisenach. Eine unangenehme Aufgabe für die Südharzer, die schon im Vorfeld von Sorgen geplagt waren. Trainer Andreas Meyer musste gleich auf sieben Spieler verzichten. So trat nur eine kleine Schar der Rolandstädter die Fahrt an die Wartburg mit gemischten Gefühlen an.

Im Meisterschaftsspiel war der NSV noch hoffnungslos mit 23:36 unterlegen. Deshalb brannte er auf Revanche. Während auf der SVW-Bank Platzmangel herrschte, saßen auf Nordhäuser Seite neben dem Trainer nur noch Betreuerin Ines Endlich und Physiotherapeut Mathias Fichtner. Sogar Torwart Karsten Scholz musste diesmal als Feldspieler ran.

Der Anpfiff war gleichzeitig das Angriffssignal des NSV. Mit einem gewaltigen Schlagwurf von Christian Flötling wurde der Torreigen eröffnet. Danach ging es Schlag auf Schlag. Der NSV führte 4:0. Es dauerte sechs Minuten, ehe Eisenach seinen ersten Treffer erzielte. Unbeirrt davon legte der NSV zum 6:1 nach. Drei Treffer in Folge (4:6) brachten die Platzherren wieder auf Tuchfühlung. Der NSV verspielte jetzt im Angriff zu viele Bälle. In der Abwehrarbeit setzten Stefan Fuhrmann und Christian Flötling die Maßstäbe - neben einem hervorragend aufgelegten Torhüter Sören Ahlert. Im Angriff nahm der erst 19-jährige Marcel Effenberger das Zepter auf der Spielmacherposition in die Hand und setzte seine Nebenleute hervorragend ein. Zur Pause führte der Nordhäuser SV mit 12:9.

Wer dachte, dass die Südharzer in der zweiten Halbzeit einbrechen würden, sah sich getäuscht. Das Tempo blieb hoch. Bis zum 22:13. So stachen die Konterangriffe und das schnelle Passspiel. Neben Fuhrmann war es Sebastian Kreutz, der die Angriffe mit wuchtigen Würfen erfolgreich abschloss. Ohne Auswechselspieler war der Nordhäuser Auftritt nicht nur bemerkenswert, sondern auch eine Lehrstunde in Sachen Tempo-Handball. Bis zum Schluss ließ der NSV nichts mehr anbrennen und zog mit einem 29:18 in die nächste Pokalrunde ein.

Nordhausen: Ahlert - Scholz, Kreutz (9), Hirthammer (1), Effenberger (5), Flötling (1), Fuhrmann (13).
43  Pinnwand / Pokal / 2. Runde am: 10.11.2008 - 21:12:42
HP Gera

HV 90 Artern - Post SV Gera 18:39 (8:18)

Am Samstag ging es für die Oberligahandballer des Post SV Gera in ungewohnte Gefilde nach Artern. Einzig Sebastian Teichmann hatte diese Halle schon mehrmals betreten und wurde dementsprechend auch wie ein alter Bekannter begrüßt. Der HV 90 Artern, derzeit Tabellenfünfter der Landesliga und mit ehrgeizigen Zielen in Richtung Medaillienränge, war fest entschlossen den Oberligisten aus Gera lange zu ärgern und eventuell die Sensation zu schaffen. Vorab Kompliment und Dank an die Handballer aus Artern, denn sie verfolgten dieses Ziel über 60 Minuten immer mit fairen Mitteln, was in den Vorjahren gegen unterklassige Gegner nicht immer der Fall war. Gera wollte konzentriert spielen und von Beginn an zeigen, dass man nicht zur "Kaffeefahrt" angereist war.

Durch einen verwandelten 7m ging der Gastgeber auch in Führung. Gera benötigte einige Minuten, um sich an die Halle in Artern zu gewöhnen. Doch insbesondere die Abwehr um P. Nedved im Tor stand wie gewohnt sicher und ließ dem Gastgeber erst in Minute 18 ! das erste Feldtor zu. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Gäste schon auf 10 : 2 abgesetzt. In dieser Phase führte Sebastian Teichmann im Angriff klug Regie. Einzig sein Namensvetter Holger Teichmann konnte im Angriff der Gastgeber Gefahr für das Posttor heraufbeschwören. Ansonsten hatte man sich auf Seiten der Gäste mehr Gegenwehr vorgestellt. Konzentriert spielte man weiter und beendete die Halbzeit 1 mit zehn Toren Vorsprung 18 :8.

Jetzt galt es die Spannung zu halten, um den Gegner nicht wieder ins Spiel zu bringen. Durch erste Wechsel im Rückraum, Daniel Botor übernahm das "Regiepult" im Angriff und Linkshand P. Borik kam ins Spiel, kam neuer Schwung ins Angriffsspiel der Gäste. Die Männer um Udo Werler bauten ihren Vorsprung Tor um Tor aus. Zwischen der 40. und 50. Minute spielte dann nur noch eine Mannschaft - Gera. Jeder Fehler des Gastgebers wurde bestraft und die Gäste erzielten Tore von allen Positionen. Aus einem 13 :25 machten die Postler in 10 Minuten ein 13 :33. Als dann in Spielminute 48 Torhüter P. Nedved seinem Ersatzkeeper T. Poschbeck Platz machte und er den Gastgebern gleich zwei 100 % von der 6m Linie abkaufte waren die Gäste absolut im Soll. Jetzt wurde munter durchgewechselt und alle Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Am Ende war es dann ein auch in dieser Höhe verdienter Auswärtssieg mit 18:39.

Die Geraer werden diesen Sieg sicher richtig einordnen. Der Gastgeber mühte sich , hat aber an diesem Tag nicht die Form, um Gera zu fordern. In der Oberliga weht ein anderer Wind und das weiß man in Gera. Das Selbstvertrauen in die eigene Stärke jedoch bleibt und sollte die Basis sein für die nächsten Wochen in der Oberliga.

Der Post SV Gera spielte mit:  P. Nedved, T. Poschbeck, D.Wiesner ( 1 Tor), H.Seidemann (3), D.Botor (6), U. Werler (6), P. Borik (3), M. Bäumler (2), D.Riebold (6), E. Trautvetter (4), S. Teichmann (3) und Hagen Rose (5). 
44  Pinnwand / Pokal / 2. Runde am: 10.11.2008 - 13:41:10
TA Artern  10.11.2008

Hängende Köpfe
 
HV 90 Artern - Post SV Gera 18:39 (8:18)

Diese Spiel sorgte für Gesprächsbedarf. Während aber die frustrierten Arterner in kleinen Grüppchen die hängenden Köpfe zusammensteckten, freuten sich die Geraer in großer Runde vor der Halle. Dabei war doch eigentlich nur der Normalfall eingetreten . . .
Das war wohl nichts! Die Sensation fand nicht statt. Sie war sogar nie in Sicht. Arterns Handballmänner haben die bittere Erfahrung machen müssen, dass zwischen Landes- und Oberliga eben doch ein Quantensprung liegt. Am Samstag jedenfalls war das so.

Trost kam ausgerechnet vom Gegner. Der aus Sondershausen über Schlotheim und Friedrichroda nach Gera gewechselte Sebastian Teichmann gestand: "Wir haben mit der neuen Truppe noch nie so gut gespielt!" Die Geraer, Schlusslicht der Oberliga, hatten die Partie richtig ernst genommen, am Donnerstag noch einen Test gegen Sachsen-Oberligist Dresden bestritten. Sie wollten sich in Artern Mut und Selbstvertrauen für die Mission Klassenerhalt holen - und das mit aller Macht und voller Konzentration. Ihr Trainer "Waldi" Waldenburger gab den wütenden Springinsfeld selbst noch, als seine Männer schon zwanzig Tore vorn lagen! Teichmann selbst, schon immer eher ein Handball-Kompaktmodell, hat für die Oberliga von 96 auf 82 Kilo abgespeckt, durfte erstmals auf die Regie-Position und brachte die Gäste auf die Siegerstraße. Die ersten beiden Treffer machte er selbst, in einer Phase, als auf beiden Seiten nicht viel lief. So fingen sich die Gäste, während Artern völlig verkrampfte. Dem HV gelang das erste Feldtor nach 18 Minuten! Michel Bohne murmelte den Ball eher an Keeper Nedved vorbei. Es war das 3:10.

Der Tscheche im Kasten, der von Most nach Gera pendelt und Angebote aus der ersten Liga abgelehnt hat, zeigte sich als starker Keeper. Überragend musste er nicht halten. Christian Krahmann war nach 29:41 Minuten der erste Arterner, der Nedved oberhalb der Schultern prüfte (7:17/30.). Im zweiten Durchgang wurde es aus Arterner Sicht nicht besser - sehr viele technische Fehler, kaum Durchschlagskraft, die Abwehr ein Torso. Ein Debakel drohte. Von 13:25 (40.) setzte sich Gera auf 13:33 (50.) ab. "Wir waren im Kopf nicht klar", so HV-Spielertrainer Holger Teichmann. Wenigstens dagegen, 40 Gegentore zu kriegen, wehrten sich Arterns Männer noch.
HV 90 Artern: Thomas Blume, Falko Reikowski - Mario Faulwetter, Marko Köppe (4/4), Marko Lange (2), Alexander Littig (2), Nico Zimmermann, Christian Krahmann (1), Holger Teichmann (5), André Heckert (2); Michel Bohne (1); Reiner Sonnefeld (1);
Siebenmeter: Artern 5/4; Gera 2/2;
Zeitstrafen: Artern 5/Gera 4
45  Pinnwand / Pokal / 2. Runde am: 10.11.2008 - 13:29:24
HP Eisenach

Skandalspiel stand vor dem vorzeitigen Ende   
   
Schiris trieben ThSV Eisenach II zur Weißglut

HBV Jena 90 II - ThSV Eisenach II  33:28 (14:12)

In der Vergangenheit galt das Schiedsrichtergespann Pfefferkorn/Vollroth als, vorsichtig ausgedrückt, dem ThSV Eisenach nicht besonders wohl gesonnen. Trainergenerationen können das belegen. In neuer Zusammensetzung, als Klich/Pfefferkorn, wandelt das Schiedsrichterduo in alten Bahnen. Die Partie des ThSV Eisenach II im Thüringer Vereinspokal der Männer beim HBV Jena III brachte nicht nur eine Fortsetzung, sondern einen „Höhepunkt“. Mit Sprüchen wie „das wird für Euch hier nichts“, provozierten die eigentlich Unparteiischen von Beginn die überwiegend 17- bis 19-jährigen Eisenacher. Mit Erfolg. Der krasse Außenseiter kam Dank intensivster Unterstützung zu einem 33:28 (14:12)-Sieg.

Skandal in Jena
 
„Schiedsrichter haben als neutrale Spielleiter aufzutreten, haben aber auch eine Verantwortung gegenüber jungen Spielern“, unterstrich ThSV-Coach Frank Ihl. Frank Keller, viele Jahre im Handballtor mehrerer Vereine stehend, in Jena Frank Ihl mit unterstützend, verschlug es fast die Sprache. „Das habe ich in über 30 Jahren Handball nicht erlebt!“ In der 57. Minute stand die Partie vor dem vorzeitigen Ende. Das ThSV-Team verließ zu einer Auszeit geschlossen die Halle, bestritt dann unter Protest die restlichen Minuten.
„Wir wollten das Spiel gewinnen, um Selbstvertrauen für das wichtige Punktspiel kommenden Samstag gegen den Thüringer HC zu tanken. Die Verunsicherung in unseren Reihen, nach den jüngsten Misserfolgen, war unverkennbar. Sie wurde von Beginn durch die Spielleiter auf erbärmliche Weise geschürt“, ist Frank Ihl erbost. Haarsträubende Entscheidungen trieben die Eisenacher zur Weißglut. Immer wieder wollten Carsten Klich und Lutz Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg) gesehen haben, dass die Eisenacher beim Wurf übertreten, oder der Ball im Aus war. Jakub Vanek hatten sie besonders auf dem „Kiecker“, zeigten gegen den Juniorenauswahlspieler auch nach 34 Minuten die rote Karte und verlangten, er solle die Halle – nicht nur den Wechselraum – komplett verlassen. Mannschaftsbetreuer Peter Weiß erhielt wegen „provokanten Wischens“ eine Zeitstrafe.
Der gastgebende Verbandsligist, bei dem die „Veteranen“ überwiegend das Geschehen von der Bank verfolgten, junge Spiele gegen die Zweitbundesligareserve natürlich ausgesprochen motiviert waren, nutzte die Gunst der Stunde, steckte mit der offensichtlichen Schützenhilfe das frühe 0:3 weg, nutzte Überzahlsituationen zum 6:6 und 10:7. Verunsicherung pur bei den Youngstern des ThSV Eisenach, die an der Handball-Welt zweifelten. Nach dem 22:22 kam das berühmte Fass zum Überlaufen, zum 28:25 und 33:28-Endstand. „So wird jungen Handballtalenten jegliche Freude an dieser schönen Sportart genommen“, war nicht nur der Tenor im Lager der Eisenacher!

ThSV II: Enke, Rabe; Vanek (1), Eisenberg (1), Schulze (2), Keller (1), Stegner (12/7), Drieß (6), Lämmerhirt (2), Schlegel (3)
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