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Pinnwand / Oberliga / Re: 26. Spieltag
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am: 21.05.2007 - 11:19:04
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HP Sonneberg
HV Spielzeugstadt Sonneberg – Post SV Gera 29:22 (10:12)
Versöhnlicher Abschluss der Saison
Im letzten Punkt- und Heimspiel der Saison 2006/2007 boten die Sonneberger Handballer ihren treuen Fans noch einmal richtige Dramatik und sorgten damit wahrscheinlich auch für den ein oder anderen erhöhten Blutdruck. Doch am Ende gingen die Spielzeugstädter als deutlicher Sieger vom Parkett und konnten damit eine gelungene Saison mit einem würdigen Abschluss krönen, nach dem Pokalsieg der letzten Woche, war der Sieg am vergangenen Samstag das i-Tüpfelchen.
Die Vorzeichen für diese Partie allerdings waren denkbar schlecht. Mit Kroll und Kapitän Müller fehlten zwei wichtige Stammkräfte. Dazu konnte der Pechvogel der Saison, Torsten Schmidt, nur sporadisch ins Spielgeschehen eingreifen, denn sein gebrochener Daumen hinderte ihn mehrfach, das Spielgerät richtig unter Kontrolle zu bringen. Auch dachten wahrscheinlich viele, dass die Saison bereits letzte Woche beendet wurde, denn einerseits war der Pokalerfolg in Thüringen wahrlich ein Novum, doch auch das letzte Saisonspiel bot noch einmal Spannung, denn mit einer Niederlage waren die Spielzeugstädter auf den siebten Tabellenplatz abgerutscht.
Das Spiel an sich begann relativ verheißungsvoll für den HVS und bis zum 6:5 lag man stets in Führung. Doch dann stellte sich das Manko ein, welches vor allem in der ersten Hälfte auf den Rängen für entsetzen sorgte: Sonneberg gelang kein Tor mehr! Von der 15. Spielminute bis zum Pausenpfiff waren es lediglich noch vier Treffer, welche die Sonneberger beisteuern konnten. Die Gäste aus Gera indes ließen sich nicht beirren und zogen ihre Kreise. Beim 9:12 kurz vor der Pause hingen die Köpfe der Gastgeber schon ganz schön weit unten, doch Christopher Weiß konnte erneut einen sehenswerten Treffer zum 10:12 Halbzeitstand erzielen. Er war es vor allem im ersten Abschnitt, der die Spielzeugstädter weiter auf Tuchfühlung hielt.
Nach dem Wechsel dann erneut das gleiche Bild: Sonneberg spielte lethargisch und verkrampft, wobei Gera hingegen locker aufspielte und beim 11:15 und 14:18 mit vier Toren in Front lag. Erstaunlicher Weise ging dann auf einmal ein Ruck durch die Mannschaft, vielleicht dachte der ein oder andere doch wieder an die vielen treuen Fans, welche erneut die Halle füllten. Und Sonneberg begann ab der 40. Minute dann doch noch einmal Handball zu spielen. Mit Spielwitz, gelungenen Kombinationen, einer aggressiveren Deckung und vor allem einem Nicolas Weiß im Tor schafften es die Gastgeber aus der Spielzeugstadt, den Spieß doch noch einmal zu wenden. Vor allem der erst 19-jährige Torhüter der Spielzeugstädter konnte im letzten Saisonspiel sein wahrscheinlich bestes für den HVS bestreiten und kaufte den Geraer Werfer mehrmals entscheidend den Schneid ab. Beim 19:19 erzielten die Sonneberger dann den vielumjubelten Ausgleichstreffer und nach einem kurzen Zwischenspurt von 23:21 auf 26:21 waren dann alle Dämme gebrochen. Die Gäste aus Gera fügten sich in ihr Schicksal und ließen die Sonneberger nun gewähren. Den Schlusspunkt in diesem Spiel und für die gesamte Saison setzten zwei der Hauptprotagonisten: Die Gebrüder Blechschmidt liefen zehn Sekunden vor Schluss zum Konter und der kleinere von beiden (Robert) spielte den Ball zum Kempatrick in die Luft und Martin musste dies nur noch vollenden. Danach stand die Halle natürlich Kopf und die Begeisterung kannte, schon wie letzte Woche nach dem Pokalerfolg, keine Grenzen mehr.
Nach dem Schlusspfiff ließen sich dann natürlich die Mannschaft und Trainer gebührend feiern und auch für die treuen Fans hatte sich der Verein etwas ausgedacht. Denn bis kurz vor Mitternacht feierten Verantwortliche, Spieler und Fans bei Freibier eine gelungene Saison.
Sonneberg: Werner, N. Weiß, Funkstein; Schmidt, R. Blechschmidt (3), M. Blechschmidt (6/2), Poser (7), Gurtowoi (4), Kienel (2), Chr. Weiß (6/1), Grieseler (1)
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Pinnwand / Oberliga / Re: 25. Spieltag
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am: 08.05.2007 - 10:15:52
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HP Apolda
Zweite Niederlage gegen die Spielzeugstädter
HV Spielzeugstadt Sonneberg - HSV Apolda 1990 37:34 (19:16)
Auch im Rückspiel beim HV Spielzeugstadt Sonneberg mussten unsere Männer den Gastgebern beide Pluspunkte überlassen. Auch in dieser Begegnung lag für unsere HSV- Mannschaft ein Erfolg durchaus im Bereich des Möglichen. Auch am Samstagabend scheiterten wir weniger am Gegner als an eigenen Unzulänglichkeiten. Schade, denn nun müssen wir bis zum letzten Abpfiff der Saison um eine respektable Abschlussplatzierung kämpfen. Dabei hatte sich die Truppe um Käpt´n Torsten Dippmann einen vollen Erfolg zum Ziel gesetzt. Wissend um die Besetzungsprobleme der Gastgeber verordneten unsere Männer dem Sonneberger Haupttorschützen Martin Blechschmidt Manndeckung von Beginn an. Doch diese Maßnahme zeigte nur bedingt Wirkung, denn unseren Verteidigern gelang es nicht, die „restlichen“ Angreifer des Tabellennachbarn in den Griff zu bekommen. Zu langsam, zu wenig aggressiv agierten wir in der Defensive. Viel zu oft gestatteten wir Gurtowoi und Co, mit einfachen Würfen zum Torerfolg zu kommen. Dabei war nicht zu übersehen, dass beide Keeper des HSV nur Ballkontakt hatten, um diesen aus den Maschen zu holen. Im Vorwärtsgang dagegen lief es ganz ordentlich. Wir erspielten uns gute Torgelegenheiten und konnten diese auch zumeist nutzen. So entwickelte sich eine Partie, die zumindest im ersten Spielabschnitt sehr ausgeglichen aussah. Erst kurz vor dem Pausentee konnten die Südthüringer zwei Unaufmerksamkeiten des HSV zur erstmaligen 3-Tore Führung nutzen. Nach Wiederbeginn zunächst das gleiche Bild und bis zum 22:19 (34. Minute) blieb alles offen. Doch jetzt folgten die zehn Minuten der Gastgeber, in denen sie ihren Vorsprung bis zum 29:21 ausbauen und somit den Grundstein für ihren Erfolg legen konnten. Wieder waren es Konzentrationsfehler im Abwehrverhalten, zu hastige Abschlüsse im Vorwärtsgang und indisponierte Torhüter. Erst im Angesicht der drohenden Niederlage rappelten sich unsere HSV-Jungs auf besannen sich auf ihre Stärken und kämpften sehr gut. Jetzt fanden wir zur kompakten Abwehr, die kaum noch gute Würfe der Pokalfinalisten zuließ. Auch im Vorwärtsgang noch einmal eine deutliche Steigerung der Effektivität. Unsere Männer bäumten sich auf und den einheimischen Fans blieb fast das Herz stehen. Denn beim 34:33 zwei Minuten vor Ultimo waren wir wieder dran und die Spannung hatte ihren Höhepunkt erreicht. Doch jetzt kehrte das Glück zurück nach Sonneberg und sie erzielten gegen unsere offensive Deckung die entscheidenden Treffer zum Doppelpunktgewinn. Für unsere HSV-Crew wäre ein weiteres Mal mehr drin gewesen.
Unsere Mannschaft: Markus Helm, Nils Hübscher (Tor); Volker Goldmann (5), Marco Stanek (1), Roger Gierschick, Torsten Dippmann (5), Martin Bomba, Arsim Zagaj (1), Viorel Sava (13), Alexander Berceanu (2), Steffen Müller (2), Marco Utschig, Matthias Koch (5)
Strafwürfe: Sonneberg 7/5 HSV 3/3 Zeitstrafen: Sonneberg 5 HSV 4 Schiedsrichter: Bätz/Langbein
Spielfilm: 0:1, 3:3, 8:6, 8:8, 14:12, 17:16, 19:16 (Hz.) 21:17, 25:19, 29:21, 30:24, 32:29, 33:30, 34:33, 35:34, 36:34, 37:34
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Pinnwand / Oberliga / 25. Spieltag
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am: 06.05.2007 - 17:12:10
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HP Sonneberg
Tabellenplatz gefestigt
HVS Sonneberg – HSV Apolda 37:34 (19:16)
Sonnebergs Handballer schafften es am vergangenen Samstag gegen den direkten Tabellenkonkurrenten aus Apolda einen viel umjubelten Heimsieg zu feiern. Die Vorzeichen standen allerdings nicht gut und auch als die Spieler aus Apolda den Hallenboden betraten und sich warm liefen, sah man bereits den Unterschied am Samstag. Mit 13 komplett spielfähigen Spielern reisten die Gäste in die Spielzeugstadt, wobei der Gastgeber indes auf Torsten Schmidt und Steve Kroll verzichten musste und Ronny Kienel auch nur für den äußersten Notfall bereit stand. Es zeichnet sich in den letzten Saisonspielen ganz klar ab, dass die Spielzeugstädter einen zu dünnen Spielerkader haben und nun auch noch das Verletzungspech zuschlägt. Aber wie sich die Mannen um Kapitän Manuel Müller wieder einmal aus der Affäre zogen, war schon erstaunlich.
Sonneberg begann relativ gut und konnte sich nach kurzer Abtastphase leicht absetzen. Dieser zwei bis drei Torevorsprung konnte auch bis in die Halbzeitpause gerettet werden. Auffällig hier schon, dass die Apoldaer Deckung zwar den besten Sonneberger Torschützen Martin Blechschmidt durch Manndeckung fast komplett ausschaltete, jedoch die restlichen Spieler nicht in den Griff bekamen. Allen voran Roman Gurtowoi wusste am vergangenen Samstag wieder konsequent zu überzeugen. Vor allem im ersten Abschnitt war er fast alleine für die Halbzeitführung verantwortlich.
Nach Wechsel drehten die Spielzeugstädter dann noch einmal auf und konnten sich konstant absetzen. Über 21:17, 24:19 schafften die Gastgeber beim 30:22 erstmals eine acht Toreführung. Doch dann kam auf einmal ein Einbruch im Sonneberger Spiel! Hatte die Arbeit in den Minuten nach dem Seitenwechsel etwa zu viel Kraft gekostet, oder müssen die Jungs vom Trainergespann Blechschmidt/Mäder der Woche ihren Tribut zollen? Man darf nicht vergessen, dass es ja mittlerweile das dritte Spiel innerhalb von sieben Tagen war. Apolda störte dies aber natürlich nicht und sie schafften es Tor um Tor aufzuholen. Begünstigt durch die ein oder andere diskutable Schiedsrichterentscheidung konnten die Gäste beim 34:33 erstmals den Anschlusstreffer erzielen. Zum Glück aus Sonneberger Sicht schafften die Gäste aus Apolda nicht den Ausgleich. Dann aber nahm das Trainerduo Uwe Blechschmidt/Michael Mäder die letzte Auszeit, fünf Minuten vor Schluss, ihre Spieler sollten noch einmal Luft holen und die letzten Kräfte mobilisieren. Prompt schafften sie auch wieder eine Zwei-Tore-Führung (35:33), doch Apolda schaffte erneut den Anschluss. Nachdem Sonneberg erneut ein Tor erzielen konnte, unterliefen dem besten Torschützen am Samstag, Viorel Sava aus Apolda, wohl seine zwei einzigen, aber entscheidenden Fehler. Thomas Werner gelang es, zwei Würfe des gewaltigen Rückraumspielers zu parieren und der Rest war dann nur noch Formsache, denn beim 36:34 waren noch 30 Sekunden zu spielen und Sonneberg in Ballbesitz. Den Schlusspunkt unter diese alles in allem gelungene Woche setzte dann der Kapitän der Spielzeugstädter Manuel Müller höchstpersönlich, denn er besorgte das 37:34 und somit den Endstand, denn noch im Torjubel ertönte die Schlusssirene.
Nach dieser harten und anstrengenden Woche heißt es auf Sonneberger Seite erst einmal regenerieren und alle Kräfte wieder zu sammeln, denn am kommenden Sonntag, 13.05.07 um 16 Uhr, kommt es zum großen Showdown. Der ThSV Eisenach II gastiert zum Rückspiel um den Thüringen Pokal und nach dem gewonnenen Hinspiel, will sich diese Sonneberger Mannschaft natürlich nicht entgehen lassen, eine relativ gelungene Saison mit dem Pokalgewinn abzuschließen!
Sonneberg: Werner, N. Weiß, Funkstein; Müller (5/3), R. Blechschmidt (4), M. Blechschmidt (6/2), Poser (3), Gurtowoi (11), Kienel, Chr. Weiß (8), Grieseler, Seifarth
Strafwürfe: Sonneberg: 5/7 Apolda: 3/3 Zeitstrafen: Sonneberg: 5 Apolda: 4
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Pinnwand / Oberliga / Re: Nachholspiele vom 11. & 14. Spieltag
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am: 23.04.2007 - 09:29:58
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HP Sonneberg
Handball, Oberliga Männer
HVS Sonneberg – Enerstiner SV Gotha 27:27 (9:14)
Am Ende eine gerechte Punkteteilung
Der HV Spielzeugstadt Sonneberg und der Enerstiner SV Gotha trennten sich am Nachholspieltag am vergangenen Sonntag letztendlich leistungsgerecht 27:27 unentschieden. Nach einer desolaten ersten Halbzeit der Spielzeugstädter und einer fast unvergleichlichen Aufholjagd in Halbzeit zwei geht dieses Remis in Ordnung.
Doch was war los, mit dem Gastgeber im ersten Durchgang? War es der Sieg der Vorwoche, der zu viel Selbstvertrauen gegeben hatte oder war es einfach nur Unterschätzung? Egal was es war, eine solche erste Halbzeit darf man vor heimischen Publikum einfach nicht abliefern! Dementsprechend laut ging es auch zur Pause in der Kabine zu und die Erinnerung an die Ehre zeigte in Halbzeit zwei zumindest etwas Wirkung.
Zum Spiel: Nach einem ausgeglichenen Beginn (6:6) konnten sich die Gäste etwas absetzen. Nach einer ein bis zwei Tore Führung gelang es sogar, den Vorsprung immer weiter auszubauen. Nach dem 8:13 gegen Sonneberg, wurden beim 9:14 die Seiten gewechselt. Die Gründe für diese schwache Leistung sind vielseitig. Vor allem das Fehlen vom verletzten Torsten Schmidt machte sich entscheidend bemerkbar, denn weder im Angriff noch in der Abwehr konnten die Sonneberger entscheidende Akzente setzen. Das Angriffsspiel wirkte zu statisch und kaum ein Sonneberger konnte sich vielversprechend ins Spiel einbringen. Vor allem aus dem Rückraum lies Martin Blechschmidt seine gewohnte Schussstärke vermissen. Im Abwehrverhalten wurde auch zu lasch agiert. Entscheidend waren hierbei die leichten Tore aus dem Rückraum und über die Linksaußenposition.
Nach dem Wechsel dann immer noch das gleiche Bild. Gotha konnte locker leichte Tore erzielen und die Spielzeugstädter rackerten sich ab und schafften es nicht, sich entscheidend durchzusetzen. Doch dann ging ein Ruck durch das Team von Kapitän Manuel Müller. In der Abwehr wurde wieder kräftiger zugepackt und im vor allem schnell nach vorne gespielt. Leichte Tore waren die logische Konsequenz und Sonneberg konnte Tor um Tor aufholen. Nachdem Gotha beim 18:10 bereits mit acht Toren fast uneinholbar führte, schafften es die Spielzeugstädtern Stegner & Co. den Schneid abzukaufen und kamen beim 19:19 erstmals wieder zum Ausgleich. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, wobei sich Sonneberg leicht absetzen konnte. Beim 25:23 und eigenem Ballbesitz in der 55. Spielminute hätte man möglicherweise den Sack zu machen können, doch Unkonzentriertheiten hielten Gotha im Spiel.
Dann Dramatik pur in den letzten zwei Spielminuten. Kapitän Manuel Müller höchstpersönlich erzielt die erneute Führung zum 26:25. Doch da war Sonneberg nur noch mit fünf Spielern auf dem Parkett, denn Martin Blechschmidt erhielt 90 Sekunden vor Schluss bereits eine Zeitstrafe und konnte somit nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Nach dem erneuten Ausgleich der Gäste war es wiederum der Spielzeugstädter Spielführer der die Führung zum 27:26 erzielen konnte. Dann verhinderte Christopher Weiß die schnelle Mitte der Gäste regelwidrig und kassierte die rote Karte. Es waren noch 5 Sekunden zu spielen und Gotha hatte Anwurf. Der ehemalige Sonneberger Andre Stegner spielte einen weiten Ball in Richtung Tor von Thomas Werner und da kam Rechtsaußen Perner angeflogen und versenkte den letztmöglichen Wurf per Kempa-Trick im Sonneberger Kasten. Der Ausgleich in wahrlich letzter Sekunde war perfekt und die Gothaer Spieler machten Freudentänze mit der Schlusssirene.
In Anbetracht der beiden völlig unterschiedlichen Halbzeiten ein leistungsgerechtes Unentschieden, in dem aber in der zweiten Halbzeit auf Sonneberger Seite vor allem die Außenspieler Christopher Weiß und Pit Poser zu gefallen wussten.
Am kommenden Wochenende wird sich dann zeigen, welche der beiden Mannschaften eine bessere Auffassungsgabe besitzt, denn am Sonntag reisen die Mannen vom Trainergespann Blechschmidt/Mäder nach Gotha, um das Rückspiel auszutragen.
*Thomas Kunz/Pressewart*
Sonneberg: Werner, N. Weiß, Funkstein; Müller (3), R. Blechschmidt, M. Blechschmidt (5), Poser (5/1), Gurtowoi (4), Kroll (1), Kienel, Chr. Weiß (9/1), Grieseler, Seifarth
Strafwürfe: Sonneberg: 2/3 Gotha: 2/2 Zeitstrafen: Sonneberg: 4 + 1 RK (60. min) Gotha: 6
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Pinnwand / Oberliga / Re: 23. Spieltag
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am: 16.04.2007 - 06:25:30
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Handball, Oberliga Männer
HVS Sonneberg – HSV Ronneburg 30:28 (16:13)
Endlich wieder ein Sieg!!!
Doch dieser erhielt einen faden Beigeschmack, denn gegen Mitternacht erhielten dann auch die Spieler und Trainer die Information aus dem Sonneberger Krankenhaus. Torsten Schmidt hat sich wieder verletzt, diesmal ist es an der rechten Hand: der Daumen ist gebrochen! Das bedeutet jetzt womöglich wirklich das Ende der Saison für ihn. Nach seinen Bandscheibenproblemen in der Vergangenheit fand er gerade wieder zu seinem alten Rhythmus und nun wirft ihn erneut eune Verletzung aus der Bahn. „Es ist wirklich bitter, vor allem weil uns Torsten in der ersten Halbzeit im Spiel hielt. Die ersten Feldtore und alle Siebenmeter wurden durch ihn vollstreckt!“ bekannte Trainer Michael Mäder.
Aber zum Spiel: Sonneberg begann relativ gut konnte sich nach dem 1:1 etwas absetzen und nur noch einmal im gesamten Spiel überhaupt, den Ausgleich hinnehmen. Über die Stationen 5:2, 8:4 und 11:6 schafften es die Spielzeugstädter durch druckvoll vorgetragene Angriffszüge und einer gut gestaffelten Abwehr, sich immer wieder abzusetzen. Kurz vor der Pause dann ein kleiner Einbruch (12:10, 13:11), doch in der Endphase der ersten Hälfte war man wieder hellwach und markierte das 16:13.
Nach dem Wechsel wurde das taktische Konzept beibehalten, welches schon von Anfang an für Verwirrung in den Gästereihen sorgte. Ein sogenanntes 4-2-System legte die Schaltzentrale der Gäste lahm und dadurch kamen die gefährlichen Werfer, wie Puta, Ganzha und Zänsler, nie richtig ins Spiel, was am Ende auch der entscheidende taktische Schachzug war. Und so konnten die Sonneberger auch in Halbzeit zwei immer der Vorhand bleiben. Zwar pegelte sich der Vorsprung immer bei zwei Toren ein, doch nicht wie in den letzten Spielen verfiel man in Hektik, sondern die Angriffe wurden weiter konzentriert ausgespielt und meist sicher verwandelt. Christopher Weiß zeigte sich am vergangenen Samstag mal wieder von seiner besseren Seite und konnte sechs Tore und einige Zweiminutenstrafen für die Gäste zum Sieg beisteuern. Positiv auch die Entwicklung von Thomas Werner im Tor. Nachdem er die gesamte Woche nicht trainieren konnte, erwartete man natürlich nicht viel, doch was er dann hielt, war schon fast sensationell. In den entscheidenden Phasen konnte er seiner Mannschaft mit Glanzparaden immer wieder den Rücken frei halten. Auch Roman Gurtowoi, der diesmal im Prinzip keine Chance am Kreis hatte, denn seine drei Gegenspieler waren nochmal einen halben Kopf größer als er, mühte sich redlich und spielte sehr mannschaftsdienlich.
Trainer Uwe Blechschmidt kommentierte am Sonntag das Geschehen folgendermaßen: „Klar sind wir jetzt erstmal zufriedener, denn ein Sieg tut gut, nach der langen Durststrecke, doch durch die erneute Verletzung von Torsten, wird dies natürlich etwas getrübt. Nichtsdestotrotz war eine geschlossene Mannschaftsleistung, in der jeder für jeden kämpfte.“ Und Michael Mäder fügte noch hinzu: „Was mich besonders freut ist, dass die taktischen Vorgaben umgesetzt wurden und diese Disziplin war ein Grundstein für diesen wichtigen Heimsieg.“
Alles in allem kann natürlich von einem gelungen Wochenende gesprochen werden, doch was dies wert ist, zeigt sich schon am nächsten Sonntag, denn dann steht das nächste Heimspiel an. Gegner wird Gotha sein und auch da sollte natürlich gepunktet werden. *Thomas Kunz/Pressewart*
Sonneberg: Werner, N. Weiß, Funkstein,; Schmidt (6/3), Müller (7/2), R. Blechschmidt, M. Blechschmidt (6), Poser (3), Gurtowoi (1), Kroll, Kienel (1), Chr. Weiß (6), Seifarth
Strafwürfe: Sonneberg: 5/8 Ronneburg: 5/6 Zeitstrafen: Sonneberg: 7 Ronneburg: 7 Disqualifikation: Sonneberg: 2 Ronneburg: 1
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Pinnwand / Landesliga / Re: Nachholspiel vom 12. Spieltag
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am: 03.04.2007 - 08:27:25
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HP Sonneberg
Handball Landesliga
HV Spielzeugstadt Sonneberg : HBV Jena II 29:22
Mit Kampf aufgerückt und 2 Punkte Heimgefahren
Nach dem die Sonneberger Handball-Damen in der Vorwoche gegen den Tabellenzweiten, dem Thüringer HC II einen klaren Sieg einspielten, wollte man diese Leistung auch gegen den 3. in der Tabelle dem HBV Jena II mit einem Heimsieg erzielen. Dies konnte auch sehr eindrucksvoll bestätigt werden. In einem auf hohem Niveau stehenden Landesligaspiel, zu welchem auch die Gäste aus Jena beitrugen, entwickelte sich in den ersten 20 Minuten ein an Spannung kaum zu überbietendes Spiel. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, das Spielgeschehen wogte auf und ab. Doch dann spielte sich die Heimmannschaft in einem wahren Spielrausch. Auf Grund hervorragender Deckungsarbeit, mit 2 guten aufgelegten Torhütern, gelang den Sonnebergerinnen sehr gute Spielzüge die erfolgreich abgeschlossen wurden, was durch die zahlreichen erschienenen Zuschauer begeistert und mit viel Applaus honoriert wurde. So konnte man sich bis zum Halbzeitpfiff beim Stande von 16:10 einen 6-Tore Vorsprung erarbeiten. Auch die 2. Halbzeit begann man sehr konzentriert und erzielte durch gut vorgetragene Konterangriffe Tor um Tor, so dass man über einem 25:17 Zwischenstand bis auf 28:19 enteilen konnte. Doch dann kam durch unnötige eingehandelte Zeitstrafen Sand ins Getriebe und die Gäste konnten Ergebnis Kosmetik betreiben und den Rückstand so verkürzen. Mit Hilfe und Unterstützung der zahlreich erschienenen Zuschauer besann sich die Heimmannschaft wieder auf ihre eigentlichen Stärken, nämlich mannschaftlich geschlossene und schnell vorgetragene Angriffe zu erzielen. Tor für Tor wurde gekämpft, so dass am Ende ein klarer und auch in dieser Höhe deutlicher 29:22 Sieg zu Buche stand. Nun haben die Sonneberger Handballerinnen 2 Wochen Spielpause, bevor es am 21.04. zum Spitzenreiter nach Hermsdorf geht. Auch hier möchte man an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen und vielleicht eine kleine Sensation schaffen. Wir wünschen unseren treuen Fans ein schönes Osterfest und würden uns freuen, alle am 28.04.07 zum letzten Heimspiel gegen Werretal in der Lohau - Halle begrüßen zu dürfen. K. Kub.
Sonneberg spielte mit : R. Mierisch, M. Werfel, M. Beinroth(3), N. Heubach, J. Thomae(3), G. Köhler(4/1), M. Schmidt, D. Heiger(1), F. Otto(4/1), Ch. Normann(10/4), S. Löffler(4), K. Lutz,
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Pinnwand / Landesliga / Re: 16. Spieltag
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am: 27.03.2007 - 08:54:35
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HP Sonneberg
HV Spielzeugstadt Sonneberg - Thüringer HC IV 27:19 (13:8)
Klarer und verdienter Sieg nach bisher bester Saisonleistung
Im Heimspiel gegen den Thüringer HC IV hatten sich die Damen des HV Spielzeugstadt Sonneberg viel vorgenommen, hatte man doch das Hinspiel überraschend deutlichen verloren musste man einiges wieder gut machen. Dieses sollte auch überzeugend gelingen. Die Gastmannschaft führte im gesamten Spiel nur einmal, und zwar beim 1:0. Nach dem 1:1 Ausgleich spielte die Heimmannschaft groß auf und zeigte einen ihrer besten Spiele., In der Abwehr wurde aggressiv gedeckt, im Angriff gab es schöne Spielzüge zu sehen, die auch erfolgreich abgeschlossen wurden und so ging es mit einer klaren 13:8 Führung in die Halbzeitpause. Die 2. Halbzeit begann wie die 1. endete, die Heimmannschaft baute durch schön heraus gespielte Tore ihre Führung bis auf ein zwischenzeitliches 20:9 aus. Nun erhielten auch aller Ersatzspieler eine Einsatzchancen und sie konnten sich auch in die Torschützenliste eintragen. Auf Grund des klaren Vorsprunges wurde nun nicht mehr so konzentriert gespielt und die Gastmannschaft konnte das Ergebnis etwas freundlicher gestalten. Doch mit toller Unterstützung der Sonneberger Trommlerschweine und dem zahlreichen erschienenen Zuschauern wurde dann wieder konzentrierter gespielt und am Ende ein klarer auch in dieser Höhe verdienter 27:19 Erfolg erzielt, was ein verdienst der gesamten Mannschaftsleistung war. Am kommenden Samstag, den 31.03.07 empfangen die Sonneberger Handballerinnen um 19.00 Uhr in der LOHAU-HALLE die 2. Mannschaft vom HBV Jena 90 II zum Nachholspiel. Die Mannschaft würde sich freuen, wenn auch zu diesem schweren Spiel viele Zuschauer und die Trommlerschweine den Weg in die LOHAU -HALLE finden würden.
Sonneberg spielte mit : R. Mierisch, M. Werfel, M. Beinroth(6), N. Heubach(2), Th. Lützelberger(1), J. Thomae, G. Köhler(4/2), D. Heiger(1), F. Otto(5/4), Ch. Normann(5), S. Löffler(3), K. Lutz, K. Kub.
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Pinnwand / Oberliga / Re: 21. Spieltag
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am: 26.03.2007 - 17:30:34
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HP Sonneberg
HV Spielzeugstadt Sonneberg – LSV Ziegelheim 26:34 (17:14)
Weiterhin auf Talfahrt
Wie die Bilder sich gleichen. Erst vor Wochenfrist verloren die Sonneberger Handballer auf die gleiche Art und Weise in Bad Blankenburg. Nach einer guten und überzeugenden ersten Halbzeit brechen die Jungs um den wiederum besten Werfer Martin Blechschmidt (12 Tore) in Durchgang zwei ein und verlieren deutlich gegen den Tabellenführer aus Ziegelheim mit 34:26.
Das Spiel begann nicht so gut für die Spielzeugstädter, denn man musste ständig die Vorlagen der Gäste egalisieren, doch dies gelang relativ gut. Beim Stande von 10:9 konnte man erstmals in Führung gehen, doch da war einer der Knackpunkte am vergangenen Sonntag bereits passiert. Durch eine vermeintliche Tätlichkeit des Kapitäns der Sonneberger Manuel Müller wurde dieser bereits in der 15. Minute zum Duschen geschickt. Die Mannen vom Trainergespann Blechschmidt/Mäder besannen sich danach allerdings ihrer Stärken. Durch eine aggressive Deckung und konzentriert abgeschlossene Angriffe konnte man immer wieder in Führung gehen. Kurz vor der Pause dann die wahrscheinlich beste Zeit der Sonneberger. Ein 11:13 Rückstand wurde bravourös in eine 16:13 Führung umgemünzt. Diesen Drei-Tore-Vorsprung konnten sie auch mit in die Kabine nehmen. (17:14)
Nach dem Wechsel dann wieder das gleiche Bild wie in den Spielen zuvor. Das Agieren der Spielzeugstädter wirkte viel zu lethargisch, denn im Angriff wurden Reihenweise Chancen vergeben und der Gästekeeper Hahn teilweise berühmt geworfen. Doch dies war erst der Anfang, denn die Gäste aus dem Altenburger Land sündigten ebenfalls mit ihren Torgelegenheiten. In dieser Phase kam Torhüter Frank Funkstein auch richtig in Fahrt. Doch es währte alles nicht lange, denn Ziegelheim besann sich, mit dem Aufwind eines Tabellenführers, seiner Stärken und schloss die Angriffe nun wieder sicherer ab. Das 18:22 war dann die logische Konsequenz. Doch auf Spielzeugstädter Seite spürte man wieder den Kampfgeist, der die Wochen zuvor vermisst wurde. Man kämpfte sich zurück ins Spiel und schaffte den Anschluss zum 21:23. Doch das war dann auch schon wieder das Ende der Bemühungen. Durch unclever vorgetragene und kläglich abgeschlossene Angriffe wurden die Gäste regelrecht aufgebaut. Und Ziegelheim bedankte sich im Stile einer großen Mannschaft. Mit viel Teamgeist kamen sie nach dem Wechsel zurück ins Spiel und drehten den Spieß um. Als beim Stande vom 22:28 erstmals eine 6-Tore-Führung für den Klassenprimus auf der Anzeigetafel stand, hatten die Sonneberger kaum noch etwas entgegen zu setzen.
Und so ging das Spiel seinen Lauf. Ziegelheim konnte Tor um Tor erzielen und die Spielzeugstädter scheiterten weiter am Ziegelheimer Torhüter und an den eigenen Nerven. Einziger Lichtblick im Spiel war wahrscheinlich der erste Einsatz nach seiner Verletzungspause von Torsten Schmidt. Doch auch er konnte nichts mehr an der vierten Niederlage in Serie der Spielzeugstädter ändern. Vorwerfen kann man ihm dies aber natürlich nicht, denn es war überhaupt eine Überraschung, dass er zu diesem Zeitpunkt schon wieder auflaufen konnte.
„Jetzt kann es ja im Prinzip nur noch besser werden“, äußerte ein treuer Sonneberger Fan nach dem Spiel ironisch. Es bleibt zu hoffen, dass er damit auch Recht behalten kann, denn am kommenden Samstag geht’s nach Goldbach und die Rand-Gothaer haben zurzeit einen kleinen Lauf. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Mannschaft um den nicht gesperrten Kapitän Manuel Müller am kommenden Wochenende präsentieren wird. Eine Ausnahme zum nächsten Auswärtsspiel steht allerdings schon fest. Es wird diesmal leider keine Mitfahrgelegenheit für Anhänger der Spielzeugstädter bestehen.
Sonneberg: Werner, Funkstein, N. Weiß; Schmidt (4/1), Müller (1), R. Blechschmidt, M. Blechschmidt (12/4), Poser (1), Gurtowoi (2), Kroll (3), Kienel, Chr. Weiß (3), Grieseler, Seifarth
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Pinnwand / Oberliga / 20. Spieltag
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am: 19.03.2007 - 08:49:48
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HP Sonneberg
HSV Bad Blankenburg – HV Spielzeugstadt Sonneberg 39:33 (14:20)
Es ist der Wurm drin
Sonnebergs Handballer kamen am vergangenen Samstag mit einer weiteren Niederlage im Gepäck aus Bad Blankenburg zurück. Doch auch diese erneute unnötige Niederlage wird schwer verdaulich sein. Denn nach einer 20:14-Halbzeitführung verstanden es die Spielzeugstädter im zweiten Abschnitt nicht, diesen sechs Tore Vorsprung ins Ziel zu retten.
„Ich verstehe das nicht, es kann nicht sein, das wir uns diese Führung noch aus der Hand nehmen lassen. Wir standen so knapp davor und verlieren dann wieder die Nerven. Manchmal sieht es so aus, als hätten wir Angst davor, zu gewinnen!“ meinte Kapitän Manuel Müller merklich angefressen, nach der dritten Niederlage in Folge. Und seine Laune war auch verständlich, denn Sonneberg begann sehr gut, ging mehrmals in Führung und konnte sich zur Halbzeit absetzen, doch diese Führung nicht verteidigen.
In der prall gefüllten Guths-Muths-Halle in Bad Blankenburg sahen die gut 400 Zuschauer in der ersten Hälfte einen stärkeren Gast. Die Spielzeugstädter spielten souverän und routiniert und ließen auch in brenzligen Situationen nichts anbrennen. Den Gastgebern gelang es zu keiner Zeit den Ausgleich zu erzielen und kurz vor der Pause schafften es die Spielzeugstädter sogar etwas davon zu ziehen. Beim Halbzeitstand von 20:14 keimten bei den Gästen und deren mitgereisten Fans natürlich berechtigte Hoffnungen auf einen Auswärtssieg.
Doch was nach dem Pausentee geschah, konnte sich im Nachhinein keiner so richtig erklären. Bad Blankenburg stellte in der Deckung etwas um und konnte in Überzahl gleich zwei Tore in Folge verbuchen. Die Spielzeugstädter hingegen bekamen den Angriffswirbel der Gastgeber im Vergleich zur ersten Hälfte überhaupt nicht mehr in den Griff. Und auch im Angriff lief nichts mehr zusammen. So konnten die Kurstädter Tor um Tor aufholen. In der 47. Spielminute gelang ihnen dann auch erstmals in dieser Partie der Ausgleich. (27:27) Dem hatten die Sonneberger dann nicht mehr viel entgegen zu setzen. Mit einem stark dezimierten Kader schafften es die Spielzeugstädter nicht mehr ins Spiel zurück zu kommen und mussten den Blankenburgern das Spielfeld komplett überlassen. Diese nutzten diese sich bietende Chance natürlich eiskalt und gewannen das Spiel am Ende etwas zu hoch mit 39:33.
Die anstehenden Aufgaben der Sonneberger versprechen also extrem viel Spannung. Denn im anstehenden Heimspiel am kommenden Sonntag erwarten die Spielzeugstädter den LSV Ziegelheim und ein Sieg ist schon fast Pflicht!
Sonneberg: Werner, Funkstein; Schmidt, Müller (6), R. Blechschmidt (2), M. Blechschmidt (11/3), Poser (2), Gurtowoi (9), Kroll (3), Kienel, Grieseler
Siebenmeter: Bad Blankenburg: 4/5 Sonneberg: 3/4 Zeitstrafen: Bad Blankenburg: 6 Sonneberg: 3
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Pinnwand / Oberliga / Re: 18. Spieltag
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am: 05.03.2007 - 11:13:08
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HP Königsee
SV Thuringia Königsee - HV Spielzeugstadt Sonneberg 34:33 (20:12)
Königsee siegt im Krimi
Oldenburg versenkt gegen Titelaspirant Siebenmeter in Schlusssekunde
Ohne den verletzten Hüttner bzw. den gesperrten Dademasch, aber mit Oldie Varchmin - später mit fragwürdigem Rot vom Feld geschickt - trat Königsee gegen den Aufstiegsaspirant aus Sonneberg an, der allerdings schon einiges Lehrgeld zahlen mussten. Doch auf Grund der gegenwärtigen Tabellensituation waren natürlich die Südthüringer der klare Favorit am Königseer Schiefer, dem die Gastgeber einen beherzten Kampf boten und am Ende mit viel Herzflattern das Punktepaar abnahmen. Bereits vom Anpfiff weg machten die Bundesliga-Erfahrenen Unparteiischen auf sich aufmerksam, welche Sonneberg per Siebenmeter in Führung schickten und ihr Honorar von der Tribüne erhielten. Die Thuringia-Akteure steckten dies ohne Probleme weg, blieben in Folge auf Tuchfühlung (2:3, 5.) und glichen aus. Die Rinnestädter spielten weiter munter mit, hatten mehrfach die Führung in der Hand, welche letztendlich Varchmin gelang und der junge Förster ausbaute (5:3, 9.). Die Gastgeber bekamen die Südthüringer in diesem Moment immer besser in den Griff, nur die Treffer fehlten. Da jedoch die Gäste in dieser Hinsicht auch sündigten sah es weiter gut aus für die Hohmann/Schnabelrauch-Schützlinge (6:4, 14.), welche weiter Druck machten. So blieb es in den folgenden Spielminuten bei der Zwei-Tore-Differenz, die Königsee zeitweise ausbauen konnte und nach 18 Minuten gar 10:6 führte. Sonneberg wurde in diesen Spielminuten sichtlich nervös und geriet gegen die zum Teil sensationell spielenden Mannen vom Schiefer in einen noch größeren Rückstand (13:6, 20.). Doch die Südthüringer kämpften sich langsam wieder näher (9:15, 23.). Euphorisch angefeuert von den Rängen schlugen die Oldenburg & Co. zurück (17:9, 26.). Langsam glich die Partie einer Sensation, welche das Kellerkind bot und kurz vor der Pausensirene sogar die Zehn-Tore-Differenz im Auge hatte. Zufriedenheit auf den Rängen, was zur Versöhnung der bisherigen Leistungen beitrug, war angesagt. Und man hoffte auf ähnliches im zweiten Durchgang. Doch diese begann mit taktischen Mittelchen, mit denen die Gastgeber nicht zurecht kamen. Spielgestalter Varchmin und die treffsicheren Oldenburg bzw. Najman kamen in persönliche Obhut, was im Vorwärtsgang arge Wirkung zeigte und sich Sonneberg über das 14:20 (34.), 17:20 (36.) wieder ins Gespräch brachte. Die Partie wurde wieder völlig offen. Das Königseer Treffer-Dilemma beendete Friedrich (21:17, 37.), doch Sonneberg witterte berechtigt Morgenluft, um die Partie zu kippen. Königsee tat sich weiter schwer und kassierte den Ausgleich (22:22, 41.). Von da an wurden die Karten neu gemischt. Doch die Gastgeber kamen wie Phönix aus der Asche zurück und schufen sich erneut einen kleinen Vorsprung (24:22, 43.), der mit Tollhausstimmung honoriert wurde. Auch in den weiteren Minuten blieb es eng, in denen das Schiriduo nicht immer ein glückliches Händchen an den Tag legte und für viel Unmut sorgte. Sonneberg gab auch weiterhin nicht klein bei und schaffte mit dem 29:28 (52.) die Wende. In der Verfolgerrolle mussten nun die Rinnestädter höllisch aufpassen, um nicht nach einer tadellosen Leistung leer auszugehen. Doch statt Ruhe zu bewahren, handelten sich die Gastgeber unnötige Zeitstrafen ein, was die Südthüringer gnadenlos nutzen (32:30, 57.). Und erneut kamen die Königseer in ihr Spiel (32:32, 58.). Von da an überschlugen sich die Ereignisse. Sonneberg lag vorn, Königsee machte den Ausgleich. Und als Najman einen Konter starten konnte, gefoult wurde, gab es eine Sekunde vor der Schlusssirene Siebenmeter, den Oldenburg unter Freudentänzen zum Sensationssieg versenkte.
Thuringia: Höhne, Cadek, Lächa, Förster (1), Göring (1), Götz (1), Friedrich (4), Oldenburg (10), Najman (8), Pojonie (2), Knedlik, Varchmin (7).
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Pinnwand / Oberliga / 18. Spieltag
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am: 05.03.2007 - 08:40:17
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HP Sonneberg
SV Thuringia Königsee – HV Spielzeugstadt Sonneberg 34:33 (20:12)
Fortuna nicht auf Sonneberger Seite
Sonnebergs Handballer kehrten am vergangenen Samstag mit einer unnötigen Niederlage im Gepäck vom Tabellenvorletzten Königsee zurück und wie schon im letzten Heimspiel kam es erst in den letzten Sekunden zur Entscheidung.
In einer desolaten ersten Halbzeit gelangen den Spielzeugstädtern lediglich 12 Tore, wobei auf Gastgeberseite im Prinzip jede Aktion mit einem erfolgreichen Torwurf abgeschlossen wurde. Vor allem eine indiskutable Chancenverwertung brachte Sonneberg in der ersten Hälfte an den Rande einer Blamage.
Der zweite Spielabschnitt begann dann aber genau so, wie es sich die Mannschaft in der Kabine vorgenommen hatte. Mit einer neuen Deckungsvariante wurde Königsee total überrascht und kam nicht ins Spiel. Die Gäste konnten innerhalb von 15 Minuten den Spielstand egalisieren (22:22).
Dann fing sich Königsee wieder, doch keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Die rote Karte gegen Steffen Varchmin wirkte dann aber wie ein weiterer Adrenalinschub für die Gastgeber. Doch Sonneberg blieb durch ein temporeiches Angriffsspiel stets dran. Konnte sogar in Führung gehen. In der 56. Spielminute führten die Spielzeugstädter mit 32:30 und wähnten sich schon auf der Siegerstraße, doch wieder zwei Pfostentreffer (wie schon im gesamten Spiel) verhinderten die Entscheidung. Durch ein erneutes Stürmerfoul konnte Königsee den Ausgleich erzielen. Sonneberg ging wieder in Führung, doch Königsee glich wiederum aus. (33:33)
Dann gab es Dramatik pur. Sonneberg hatte den Ball, es waren noch 20 Sekunden zu spielen, doch anstatt den eventuellen Siegtreffer zu erzielen, kam Königsee durch einen Abspielfehler von Martin Blechschmidt erneut in Ballbesitz. Radek Najman lief zum Konter und wurde von Blechschmidt gestoppt, doch die Schiedsrichter zeigten auf den Siebenmeterpunkt. Die Uhr war abgelaufen. Nun kam es also zum Duell zwischen Thomas Werner im Tor und dem besten Spieler des Tages auf Seite von Königsee. Und Ralf Oldenburg behielt die Nerven und verwandelte den Strafwurf sicher. Die Sensation war perfekt. Königsee schlägt Sonneberg mit 34:33.
"Heute haben ganz viele kleine Teile ein großes Ganzes ergeben. Und das war leider unsere Niederlage.", resümierte Torhüter Werner nach der Partie.
"Ein Sieg wäre heute vielleicht des Guten zu viel gewesen, doch nach einer desolaten ersten Hälfte, die meine Jungs im zweiten Spielabschnitt wieder wett gemacht hatten, wäre die kämpferisch Leistung zumindest einen Punkt Wert gewesen."
Sonneberg: Werner, Funkstein, N. Weiß; Müller (2), R. Blechschmidt (4), M. Blechschmidt (11/4), Poser (1), Gurtowoi (11), Kroll, Kienel (2), Chr. Weiß (2), Grieseler, Seifarth
Zeitstrafen: Königsee: 8, Sonneberg: 4 Strafwürfe: Königsee: 1/1, Sonneberg: 6/5
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Pinnwand / Oberliga / 17. Spieltag
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am: 27.02.2007 - 09:30:20
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HP Sonneberg
„Brauchen uns keine Vorwürfe zu machen“
HVS Sonneberg – SG Erfurt/Bad Langensalza 30:31 (15:13)
Trotz der ersten Heimniederlage der Saison hielt sich der Ärger im Sonneberger Lager in Grenzen. „Die Gäste waren heute einfach die bessere Mannschaft. Für uns war nicht mehr drin. Wir brauchen uns keine Vorwürfe zu machen“ bilanzierte Martin Blechschmidt, der über die gesamte Spielzeit vom Pech verfolgt wat
Trotz der Sonneberger 15:13-Halbzeitführung verspürte ein Großteil der 410 (!) Zuschauer ein recht mulmiges Gefühl. „Das wird heute nichts mit einem Sieg“, prophezeite auch Fan Günter Förtsch in der Halbzeitpause. Er sollte nicht irren, wobei es zwischenzeitlich doch mehrmals nach einem Heimsieg roch. So beispielsweise, als Robert Blechschmidt per schnell vorgetragenem Konter auf 17:14 erhöhte. Aber irgendwie schaffte es der HV Spielzeugstadt Gastgeber nie, eine Schwächephase der Gäste eiskalt zu nutzen. Und so war der kostbare Vorsprung ein paar Minuten später aufgebraucht. Am Einsatzwillen lag es aber keinesfalls. Aber auch der Gegner war eben bis in die Haarspitzen motiviert und war augenscheinlich ausgeglichener besetzt. „Uns fehlen eben die Alternativen. Da haut eine solche Verletzung wie bei Torsten Schmidt zusätzlich voll rein“, erklärt Martin Blechschmidt, der aus dem Rückraum nur sporadisch zur Entfaltung kam. Aber die Blumenstädter waren in der Abwehr eben auch verdammt unbequem. Dies bekam vor allem Roman Gurtowoi am Kreis zu spüren. Er brachte es nur auf drei Törchen! Allerdings standen auf der zentralen Position mit Baumgarten und S. Ahrens höherklassig erprobte Spieler, die ihrem Gegner keinen Millimeter Entfaltungsspielraum gewährten. Nach dem 18:17-Anschlusstreffer der Gäste versuchte es Sonneberg mit einem Torwartwechsel (Funkstein für Werner), aber auch diese Maßnahme brachte nicht die gewünschte Signalwirkung. Sonneberg erspielte sich zwar nochmals einen 3-Tore-Vorsprung (22:19), doch wiederum zeigte sich der Gast absolut unbeeindruckt. Allerdings begünstigte der HV Spielzeugstadt mit einer äußerst hohen Fehlerquote die Gäste. Diese wiederum egalisierten binnen 100 Sekunden zum 23:23. Vor allem Baumgarten und A. Ahrens waren in ihrem Tordrang nicht zu bändigen.
Dann eine spielentscheidende Szene: Beim Stand von 29:31 scheiterte M. Blechschmidt per Siebenmeter an Hering. Als Müller 28 Sekunden vor Ertönen der Schlusssirene zum 30:31 einlochte, durften Spieler und Fans doch noch mit einem Punktgewinn liebäugeln. Und die dicke Ausgleichschance vergab C. Weiß, indem er sich gegen Minewski ein Stürmerfaul leistete. Somit blieb‘s beim nicht unverdienten Gästesieg, wobei Sonneberg zumindest kämpferisch nicht enttäuschte.
Sonneberg: Werner, N. Weiß, Funkstein; Müller (7), R. Blechschmidt(3), M. Blechschmidt (9), Poser (5), Gurtowoi (3), Kroll (2), Kienel, C. Weiß (1), Greiseler, Seifarth
Eurt/BadLangensalza: Wunderlich, Hering; Baumgarten (11), A. Ahrens (9), Menge (4), Minewski (2), Ludwig (2), Tunger, Trommer (1), Irovsky, Schlösser (3),S. Ahrens
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Pinnwand / Pokal / Re: Halbfinale
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am: 20.02.2007 - 09:39:04
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Halbfinale Thüringenpokal
Volksfeststimung trotz Pokalaus
SV Fortuna Großschwabhausen – SV Sonneberg 28:38 (11:18)
Die Überraschung blieb aus, der Favorit hat verdient, auch in dieser Höhe, beim bisherigen Pokalschreck in Großschwabhausen gewonnen. Trotzdem dürften die vielen Zuschauer das Kommen nicht bereut haben. Die Fortunen hatten keine Kosten noch Mühen gespart, diesem Spiel auch neben dem Spielfeld einen würdigen Rahmen zu geben. Die jeweiligen Fangruppen nebst ihren gewaltigen Trommeln sorgten auch neben dem Spielfeld für einen fairen Wettstreit, den zumindest da die Fortunen nicht verloren. Die Stimmung war von der ersten Minute einfach gigantisch, die Atmosphäre fair und friedlich. Das Spiel begann mit einer Schweigeminute für den verstorbenen Sportfreund Lutz Meysel. Leider verschliefen die Fortunen den Start dann total. Durch ungenaue Würfe, die den Weg zum Tor nicht fanden, lag man schnell mit 0:4 hinten. Erst in der 11. Minute sollte das 1. Tor aus dem Spiel heraus zum 3:6 gelingen. Die Torquote war einfach nur schlecht und selbst sogenannte 100%-ige wurden kläglich vergeben. So konnten die souverän aufspielenden Gäste den Vorsprung immer mehr ausbauen. Zu deutlich waren die Unterschiede im Spielaufbau und bei der Chancenverwertung, um auch diesmal für eine weitere Überraschung sorgen zu können. Auch nach der Pause änderte sich daran nichts. Einzigst Kreisspieler Jörg Heinemann zeigt echte Torgefahr und war mit 7 Treffern bester Fortunenschütze. Ein ums andere mal wurde er dabei vom jungen Martin Ehm exzellent in Szene gesetzt. Auf der anderen Seite konnte man die Kreise vom Trio Müller-Gurtowoi-Blechschmidt nie entscheidend stören. Trotzdem haben alle Fortunenspieler bis zum Schluss gekämpft und damit Größe trotz des klaren Rückstandes gezeigt. Die Fortunen haben mit dem erreichen dieses Halbfinals großes geleistet und für echte Euphorie im kleinen Großschwabhausen (ca. 800 Einw.) gesorgt. Nun kann man sich (endlich) wieder auf dem Punktspielbetrieb in der Landesklasse konzentrieren, der weiterhin beim Kampf um den Titel viel Spannung verspricht.
Fortuna spielte mit: Roy Krumbholz und Thomas Dittrich im Tor, Jörg Heinemann 7, Robert Neumann 6 (2), Marcel Hänsgen 5 (3), Martin Ehm 4, Maik Wichmann 3, Mark Wichmann 2, Michael Zufelde 1, Patrick Engemann, Steve Sachse 7m. Fortuna 5/5 Sonneberg 6/6 Stafminuten: Fortuna 2x2 Min. Sonneberg 4x2 Min.
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Pinnwand / Pokal / Re: Halbfinale
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am: 20.02.2007 - 09:37:28
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TA Apolda 20.02.2007
Anständiger Abschied
SV Fortuna Großschwabhausen – HV Spielzeugstadt Sonneberg 28:38 (11:18)
Das Abenteuer Landespokal ist für die Großschwabhäuser Handballer nach ihrem atemberaubenden Triumphzug beendet: Im Halbfinale vor 250 Zuschauern ließ sich Oberliga-Vertreter Sonneberg nicht vom Favoritenschreck überraschen. "Sonneberg hat uns nicht unterschätzt, war voll bei der Sache und zeigte uns am Ende die Grenzen auf. Meine Mannschaft kann trotzdem stolz auf das Geleistete sein", so Fortuna-Trainer Dirk Heinemann nach dem Pokal-Aus seiner Schützlinge. Dass es diesmal nicht zu einer weiteren Pokalsensation reichte, lag einerseits am routiniert und konsequent auftretenden Gegner, zum anderen an der Nervosität der Großschwabhäuser.
In der bis auf den allerletzten Platz gefüllten Großschwabhäuser Halle verschliefen die Gastgeber den Start und gerieten 0:4 ins Hintertreffen. "In der Anfangsphase waren wir viel zu nervös und übermotiviert", bemängelte der Coach. Die dürftige Trefferquote blieb auch danach das Hauptproblem der Großschwabhäuser. Die Südthüringer dagegen wurden immer sicherer in ihren Aktionen und nutzten die Torchancen konsequent aus. Bis zur Halbzeit erspielten sich die Gäste so einen komfortablen 18:11-Vorsprung. "Bereits zur Pause war klar, dass es diesmal keine Pokalsensation geben wird", so Heinemann. Auch nach Wiederbeginn blieb Sonneberg die dominante Mannschaft und ließ in keiner Phase mehr Zweifel am Sieg aufkommen. Auf Großschwabhäuser Seite bewies zumindest Jörg Heinemann mit seinen sieben Treffern Torgefahr. Oft wurde er dabei exzellent von Martin Ehm freigespielt. Trotz des Rückstands kämpften die Fortunen vorbildlich bis zum Schluss und hielten den Rückstand in Rahmen. "Die Atmosphäre in der Halle war einfach phantastisch. Wir sind mit Anstand ausgeschieden und können uns nun voll auf die Punktspiele konzentrieren.", resümierte der Trainer.
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Pinnwand / Oberliga / wB Oberliga: VfB TM Mühlhausen- HVS Sonneberg
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am: 20.02.2007 - 08:48:24
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Handball,Oberliga/Jugend B
Auswärtssieg – Endlich !
VfB TM Mühlhausen- HVS Sonneberg 9:16
Die letzten möglichen Punkte in der Spielserie für die Sonneberger und das bei einem Auswärtsspiel- wobei hier mit die Entscheidung über die Play Off`s fallen könnte. Und der VfB TM hatte nichts zu verlieren und konnte vor eigenem Publikum aus dem „Bauch“ heraus spielen. Genau so begannen die Gastgeber und drückten den Sonnebergern Ihr Spiel auf , bis zur 9 Minute als es 3:1 für den VFB TM stand. Aber Trainer Bernd Knortz würfelte die Positionen seiner Mädels neu und brachte damit die Mühlhäuser Abwehr aus dem Konzept. Ab jetzt sollte der Gastgeber denkwürdiges erfahren. Mit sehenswerten Spielzügen der gesamten Mannschaft stellten Lützelberger, Schlossareck und Köhn den gegnerischen Kasten unter Dauerbeschuss. In der Abwehr zeigten Mahr, Schuller und Hartwig wie schwierig es werden kann den Ball zu versenken. Das Resultat zur Halbzeit spricht damit auch für sich- 4:9!!! Auch nach dem Wechsel der Seiten spielten die Sonneberger „Damen“ wie im Rausch und ließen die Gastgeber zu keiner Zeit mehr an sich heran. Manchmal fühlte man sich jedoch zu sicher und aus Fehlern wurde das eine oder andere Tor. Nur der Endstand hat sich damit nicht wirklich verändern lassen und so nahmen die Gäste auch die 2 Punkte verdient mit nach Hause. (smahr)
Sonneberg:R.Mahr,H.Nickel,Th.Lützelberger(8)D.Köhn(3)S.Schlossareck(4),M,Hartwig C.Eichhorn,S.Schuller(1),J.Nußpickel,J.Rüger,I.Gitter,
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