HP Ziegelheim
LSV Ziegelheim - SV Hermsdorf ll 25:17 (11:7)
Nach zwei Auswärtsauftritten gaben die LSV-Frauen am vergangenen Sonntag ihre Heimspielpremiere in der Landesliga. Im Vorfeld überreichte Jürgen Vogel, Leiter der Niederlassung des Optikers Fielmann in Altenburg, den Ziegelheimer Damen als Motivationsschub neue Sporttaschen. Es schien zu wirken, die Gastgeberinnen bezwangen die Hermsdorfer Oberliga-Reserve nach holpriger Anfangsphase noch sicher. Die meiste Torgefahr versprühten die Ziegelheimerinnen zunächst ausschließlich auf der linken Angriffsseite über Grit Geilen und Saskia Petzold. Dass es nach einer knappen Viertelstunde erst 5:4 für die LSV-Mädels stand, lag vor allem an der zu riskanten Konterspielweise. Die jetzt genommene Auszeit der Gäste nutzte eher den Ziegelheimerinnen, die nach einigen unmotivierten langen Fehlpässen zur Besinnung kamen. Es folgte die beste LSV-Phase. Vier parierte Strafwürfe von Janine Welker und flotte Konter brachten blitzschnell ein 9:4 (20.). „Unser Gegenstoßverhalten ist schon ganz in Ordnung. Leider passieren uns noch zu viele Fehler“, so Trainer Nick Sense bei seinem ersten Punktspiel. Kurz vor der Pause allerdings versiebten sie viermal nacheinander völlig frei vor der gegnerischen Torfrau und verhinderten damit eine frühe Vorentscheidung. Im zweiten Durchgang brauchten die Damen vom LSV zehn Minuten, um wieder in Tritt zu kommen (14:10, 40.). „Da sahen wir im Positionsangriff nicht gut aus. Insgesamt kam aus dem Rückraum heute zu wenig“ bemängelte Sense. Dann aber wurde zumindest die hartnäckige Abwehrarbeit belohnt. Ziegelheim setzte sich auf 20:11 ab (53.) und ließ nun nichts mehr anbrennen.
LSV: Welker, Grünler; Schmelzer (1), Tausch (2), Harles (6), Federau, Petzold (2), Wagner (5), Emmerling, Werrmann, Hilger (2), Geilen (7)
Strafwürfe: LSV 6/5, Hermsdorf 5/0
Strafminuten: LSV 10, Hermsdorf 12
Schiedsrichter: Hecht / Höllerich (Gera)
| Thüringer Handball-Verband |
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12.10.2008 - 22:21:14
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News:
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am: 07.10.2008 - 00:55:20
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am: 07.10.2008 - 00:53:42
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OTZ Stadtroda 07.10.2008
Schon Mitte der ersten Hälfte ist der Wurm drin - Steffi Lippold meistert 33 Bälle LSV Ziegelheim - SV Hermsdorf II 25:17 (11:7) Am Anfang konnten die Hermsdorfer Frauen gut mithalten bis zur 12. Minute zum 5:4. In den folgenden 10 Minuten gelang gar nichts mehr im Angriff. Die Ziegelheimer Frauen setzten sich in der 21. Minute zum 9:5 ab. Die Hermsdorferinnen vergaben in dieser Phase zwei 7-Meter-Chancen und konnten deshalb den 4-Tore-Vorsprung nicht verkürzen - Halbzeitstand 11:7 für Ziegelheim. Die Hermsdorferinnen zeigten zu Beginn der zweiten Halbzeit, dass sie sich mit einer Niederlage nicht abfinden wollten. Bis zur 39. Minute verkürzten sie auf 11:14. Sie scheiterten immer wieder an den eigenen Nerven, selbst hundertprozentige Chancen konnten nicht verwertet werden. In dieser Phase entschied Ziegelheim das Spiel für sich beim 21:11 (42.). Dennoch hielten die Gäste immer noch dagegen. Am Ende stand es 25:17 für den LSV. Das Ergebnis spiegelt die Kräfteverhältnisse zu deutlich wider. Am Ende war dies ein zu deutlicher Sieg für die Ziegelheimer Frauen. Überragende Spielerin von Hermsdorf war die Torhüterin Steffi Lippold, die insgesamt 33 Bälle hielt. Positiv zu werten ist die sehr gute Leistung von der B-Jugend Spielerin Lina Kutschan und Sabine Voigt. In den nächsten Spielen gegen Konkurrenten, die schlagbar sind, gilt es zu zeigen, dass die zweite Frauenmannschaft des SVH Landesliga-Niveau besitzt. SVH II: Darr, Lippold, Beuchel, Diete (2), Jaroch, Krause (1), Kutschan (2), Taubert (3), Voigt (7), Zosel (2) |
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am: 07.10.2008 - 00:51:31
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05.10.2008 14:00
LSV Ziegelheim - SV Hermsdorf II [Wieratalhalle Ziegelheim] 05.10.2008 14:15 SG ESV/Post SV Gera - FC 02 Barchfeld [Panndorfhalle Gera] |
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am: 07.10.2008 - 00:47:36
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OTZ Stadtroda 07.10.2008
Das Machbare am Ende herausgeholt - Favorit THC schaltet und waltet SV Hermsdorf III - Thüringer HC 26:34 (11:16) Hermsdorf III startete sicher, machte vorn Druck und ging in Führung. Mangelnde Chancenverwertung führte dazu, dass der Gegner nicht nur aufholte, sondern schnell vorn lag. Der Spielfaden riss kurzzeitig, als sich Hermsdorfs Raik Zerrenner verletzte - ihm wünscht das Team schnelle Genesung. Bis zur Halbzeit konnte sich der Oberligist aus Erfurt dank schnellen Umschaltens von Abwehr auf Angriff bis auf 16:11 absetzen. Auch nach dem Seitenwechsel legte der SVH III jeweils nach. Einem Gästetor folgte ein Tor der Holzländer. Ab der 40. Minute hagelte es mehrere Zeitstrafen für Hermsdorf, der THC konnte sich somit frei entfalten. Dennoch kämpfte Verbandsligist Hermsdorf III aufopferungsvoll, stand gut in der Abwehr und überzeugte spielerisch. "Auf dieser Leistung können wir für die weitere Saison aufbauen , bestätigt Coach Lutz Dennhardt. SVH III: Ihl, Reis (1), D. Dennhardt, Schwab (7), Stark (3), Schätzchen (1), Kämnitz (2), Sidortschuk (5/2), Gerhardt, Berger, Zerrenner (1), P. Dennhardt (6/2), Steinhoff, Jecke. |
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am: 07.10.2008 - 00:45:37
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ThSV Eisenach III - Nordhäuser SV
[kampflos für Nordhausen, da Eisenach III keine Mannschaft mehr meldete] 05.10.2008 16:00 SV Hermsdorf III - Thüringer HC [Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf] 10.10.2008 19:30 HSG Suhl - HV Ilmenau 55 [Sporthalle Wolfsgrube Suhl] 11.10.2008 15:30 HSG Werratal 05 III - Nordhäuser SV II [Sportzentrum Breitungen] 11.10.2008 16:00 VfB TM Mühlhausen 09 II - ESV Lok Meiningen [Sporthalle Damaschkestraße Mühlhausen] 11.10.2008 16:00 SV Wartburgstadt Eisenach - SG Schnellmannshausen [Jahnhalle Eisenach] 11.10.2008 17:00 WSV 1907 Neuhaus - HSV Sömmerda 05 [Guts-Muths-Sporthalle Neuhaus] 11.10.2008 17:00 TSV Motor Gispersleben - SV Aufbau Altenburg [Sporthalle Bukarester Straße Erfurt] 11.10.2008 17:30 HSG Werratal 05 II - VfB TM Mühlhausen 09 [Sportzentrum Breitungen] 11.10.2008 17:45 HV 90 Artern - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim [Sporthalle Am Königstuhl Artern] 11.10.2008 18:00 FSV Eintracht Eisenach - Ernestiner SV Gotha II [Jahnhalle Eisenach] 12.10.2008 13:00 HBV Jena 90 II - TSV 1898 Oppurg [Werner Seelenbinder Sporthalle Jena-Lobeda] 12.10.2008 14:00 HSC Erfurt III - SG Arnstadt/Plaue [Sporthalle Sportgymnasium Erfurt] 12.10.2008 15:00 SV Haineck Nazza - SV 05 Friedrichroda [Normansteinhalle Treffurt] 12.10.2008 16:00 TSV Zella-Mehlis - HSV Apolda 1990 II [Sporthalle Schillerschule Zella-Mehlis] 12.10.2008 16:00 HSG Werratal 05 - SV Petkus Wutha-Farnroda [Sportzentrum Breitungen] 12.10.2008 16:00 Post SV Gera II - SV Fortuna Großschwabhausen [Panndorfhalle Gera] |
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am: 07.10.2008 - 00:34:36
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04.10.2008 17:00
ESV Lok Meiningen - Sonneberger HV II [Multihalle Meiningen] 11.10.2008 14:00 ASC Weimar - Thüringer HC III [Asbach-Halle Weimar] 11.10.2008 14:00 VfB TM Mühlhausen 09 - FC 02 Barchfeld [Sporthalle Damaschkestraße Mühlhausen] 11.10.2008 15:00 TSV 1880 Gera-Zwötzen - SV Hermsdorf II [Sporthalle Vollersdorfer Straße Gera] 11.10.2008 17:00 HSV Weimar II -SG ESV/Post SV Gera [Asbach-Halle Weimar] 11.10.2008 17:00 SV Dingelstädt 1911 - SV Wartburgstadt Eisenach [Sporthalle Grundschule Dingelstädt] 11.10.2008 17:00 TSG Ruhla II - HV Ilmenau 55 [Sporthalle Bermbachhalle Ruhla] 11.10.2008 18:30 SV Fortuna Großschwabhausen - TSV Motor Gispersleben [Josef Baumgartner Sporthalle Großschwabhausen] 11.10.2008 20:00 FSV Eintracht Eisenach - Sonneberger HV [Jahnhalle Eisenach] 12.10.2008 11:00 SV Schott Jenaer Glas - HBV Jena 90 II [Werner Seelenbinder Sporthalle Jena-Lobeda] |
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am: 07.10.2008 - 00:23:59
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OTZ Stadtroda 07.10.2008
Hermsdorf bleibt die Nummer eins 1. SSV Saalfeld 92 - SV Hermsdorf 17:18 (8:8) Nach 18:17-Sieg in Saalfeld - Torfrau Maria Pfüller wehrt Siebenmeter ab Hermsdorfs Handballerinnen waren, sind und bleiben weiter der Spitzenreiter der Handball-Oberliga. Auch am Sonnabend in Saalfeld ließen sich die Frauen von Trainer Frank Olbrich nicht besiegen. In einem echten Handball-Krimi wurde die junge Torhüterin Maria Pfüller zur Matchwinnerin. Sie parierte in den Schlusssekunden einen Siebenmeter und verhinderte damit den drohenden 18:18-Ausgleich. Für den Siegtreffer zum 18:17 war die junge Anke Taubert verantwortlich. 20 Sekunden vor Ultimo brachte sie die Gäste in Führung. Dann ging es ganz schnell. Saalfeld überbrückte mit einem langen Pass schnell das Spielfeld, dann gab´s ein Foul, ein Pfiff - Strafwurf. "Ich hatte ein gutes Gefühl. Die Maria hat eine gute Entwicklung genommen. Früher hat sie sich oft sehr schnell bewegt. Das macht sie jetzt nicht mehr. Damit wird es natürlich für jede Gegenspielerin unheimlich schwer", sagte SVH-Trainer Olbrich nach der Partie über das Siebenmeter-Duell. Die groß gewachsene Maria Pfüller machte sich vor dem Wurf ganz lang, zappelte kaum herum und wehrte den Ball ab. Dennoch stürmte die gesamte Mannschaft auf Pfüller zu. Für die Hermsdorfer war es der vierte Sieg im vierten Spiel. Mit 8:0-Punkten ist die Bilanz makellos. Dass in Saalfeld der Tabellenletzte gegen den Tabellenersten spielte, sah man nicht. Beide Mannschaften lieferten sich ein tolles Spiel. Hermsdorf schaffte es bei den Zwischenständen von 12:9 und später beim 16:14 nicht, sich entscheidend abzusetzen. Olbrich lobte deshalb auch den Gegner: "Saalfeld hat sicher etwas Pech gehabt in seinen bisherigen Spielen. Die Ergebnisse waren alle sehr knapp ausgegangen. Wenn wir aber hier nicht wenigstens 95 Prozent zeigt, kann man auch in Saalfeld schnell untergehen." Letzte Saison - Hermsdorf spielte auch nicht in Bestbesetzung - bekam das der SVH am eigenen Leib zu spüren, ging mit zehn Toren Differenz fürchterlich baden. An die Gala-Vorstellung vom Apolda-Spiel (28:12) konnten die SVH-Frauen diesmal nicht ganz anknüpfen. Doch Olbrich hatte aber keinen Grund für kritische Töne. "Die Mädels haben den Kopf in der Endphase oben behalten, das ist wichtig. Mit jedem Spiel lernen sie weiter dazu." Nächster Liga-Gegner ist Nordhausen, Hermsdorf muss wieder reisen. SVH: Mehlhose, Bernutat, M. Pfüller - Schubert, Sybille Weyda, Susann Weyda (10), Taubert (1), Gambe (3), N. Olbrich (1), Kastner (1), Uhde (1), Heusinger von Waldegge (1). |
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am: 07.10.2008 - 00:21:37
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04.10.2008 15:00
1. SSV Saalfeld 92 - SV Hermsdorf [Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf] |
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Pinnwand / Oberliga / Nachholspiel vom 3. Spieltag, vorgezogene Spiele vom 8., 9., 10. & 12. Spieltag
am: 07.10.2008 - 00:20:33
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HP Eisenach
HSC Erfurt siegt Dank seiner Routiniers über den ThSV Eisenach II Zu Grün zum Punkten HSC Erfurt - ThSV Eisenach II 36:33 (19:16) „Die Erfahrung in unseren Reihen gab wohl den Ausschlag“, bekannte Gerd Stefanowsky, der Coach des HSC Erfurt, nach dem 36:33 (19:16)-Erfolg seiner Schützlinge über die junge Zweitligareserve des ThSV Eisenach II. Mit den bundesligaerfahrenen Steffen Ahrens und Daniel Baumgarten sowie dem dynamischen Andre Ahrens – alle drei trugen auch einmal das Trikot des ThSV Eisenach – wucherten die Gastgeber im Rückraum. Sie entwickelten selbst viel Torgefahr, schufen damit die Räume für die eigenen Außen Stefan Martin (9 Tore) und dem Ex-Eisenacher Felix Menge (6). Im Duell von zwei Teams, die am Spieltag zuvor deftige Auswärtspleiten kassierten, erstaunte Erfurts Trainer Gerd Stefanwosky, zuvor viele Jahre in Suhl tätig, „das große Engagement der jungen Garde aus Eisenach.“ Der Handballfachmann hatte aber auch gesehen, dass von Bert Hartfiel und Paul Lipsky trotz deren körperlicher Voraussetzungen zu wenig Durchschlagskraft aus dem Aufbaubereich ausgeht. Eine überzeugende Leistung bot hingegen Johannes Drieß, sowohl von Linksaußen als auch aus dem linken Rückraum. Elf Feldtore sind Beleg dafür. „Eine klare Steigerung gegenüber dem Desaster in Ronneburg, doch in kniffligen spielentscheidenden Situationen offenbarten wir unsere Unerfahrenheit“, analysierte ThSV-Coach Frank Ihl, und meinte speziell die Phase, als sein Team zum 24:24-Ausgleich kam (43.) und danach patzte. „Erfurt profitierte von unseren Fehlern, nahm unsere Einladungen natürlich an“, fügte Frank Ihl mit süßsaurer Mine an. „Uns fehlt die Abgeklärtheit.“ Der ThSV-Coach haderte mit den Unparteiischen Heinzmann/Merten, die klare Grundregeln des Handballs nicht umgesetzt hätten. Auch Schiedsrichterbeobachter Gunnar Beyer sah die Leistung der Spielleiter kritisch und dürfte diesen im Anschluss einiges dargelegt haben. „Die Gründe für die Niederlage müssen wir in erster Linie freilich bei uns suchen“, wollte Frank Ihl den „schwarzen Peter“ keinesfalls an die Unparteiischen schieben. . Ahrens-Brüder und Daniel Baumgarten Erfurts Erfolgsgaranten Gegen den routinierten und kantigen Deckungsinnenblock mit Steffen Ahrens und Daniel Baumgarten hatten die Eisenacher, vornweg Kreisspieler Philipp Lindner, einen schweren Stand. Das 0:1 nach 28 Sekunden blieb dann auch der einzige Treffer des 17-jährigen Kreisspielers. Andre Stegner, der einzige Routinier im Eisenacher Kader, versuchte von der mittleren Aufbauposition das Spiel seines Teams zu lenken. Eine präzise Steilvorlage von Torhüter Alexander Enke versenkte der einst auch für Erfurt auflaufende 33-jährige zum 3:4 (7.). Konterspezialist Lars Keller legte wenige Augenblicke später gar zum 3:5 nach. Mit ihren „Dampfloks“ Daniel Baumgarten und Steffen Ahrens marschierten die Hausherren immer wieder in Richtung ThSV-Abwehr, bedienten zudem Stefan Martin maßgerecht auf Rechtsaußen, der zum 10:7 (16.) für den HSC Erfurt vollendete. Eisenacher Zuspielversuche zur Kreismitte waren Auslöser für Tempogegenstöße der Gastgeber. Mit Manuel Blezinger in der Regierolle, Andre Stegner rückte auf Linksaußen und Johannes Drieß in den linken Rückraum, kam frischer Schwung ins Eisenacher Angriffsspiel. Johannes Drieß war von den Erfurtern einfach nicht an die Ketten zu legen. Nach Regelwidrigkeit an ihm verwandelte Andre Stegner vom Punkt zum Anschlusstreffer (12:11, 23.). Doch zuviel lastete auf Johannes Drieß. Nur ansatzweise deutete Bert Hartfiel seine Möglichkeiten an. Mit dem ehemaligen Geraer Karsten Krech belebten die Erfurter ihr Angriffsspiel aus dem Rückraum. Andre Ahrens narrte mit seiner Dynamik die Eisenacher Abwehr, erwies sich auch sicher vom Punkt (19:15 (29.). Nur Johannes Drieß ließ es für den ThSV Eisenach richtig krachen Nach einer Fußverletzung musste Manuel Blezinger passen. Andre Stegner kehrte wieder in die „Chefrolle“ zurück. Nach Ballgewinnen in der Abwehr wurde das Leder jedoch in Überhast wieder leichtfertig vergeben. Die ausgebufften Erfurter nahmen die Präsente zum 22:18 (37.) an. Doch es geht auch besser. Lars Keller und Johannes Drieß lochten nach geradlinigen Tempogegenstößen zum erneuten Anschlusstreffer ein (24:23, 42.). Harte Bandagen der Erfurter Abwehr, insbesondere gegen Philipp Lindner, blieben, ebenso wie Attacken in den Wurfarm von Johannes Drieß, zumeist ungeahndet. Andre Stegner verwandelte seinen 6. Strafwurf zum 24:24-Ausgleich (43.). „Danach in Führung zu gehen, die big points zu machen, dafür waren wir noch zu Grün“, konstatierte Frank Ihl. Leichtfertige Ballverluste (Lipsky) bestrafte der HSC Erfurt konsequent zum 29:26 (51.). Nicht zimperlich verteidigte Erfurt gegen die nie aufsteckenden jungen Eisenacher seinen Vorsprung, startete Daniel Baumgarten mit Wucht selbst in Richtung des in der zweiten Halbzeit von Julian Krüger gehüteten ThSV-Kasten durch. „Wieder ein Stück Lehrgeld gezahlt. Doch das ist nun einmal bei einer solch jungen Truppe so“, betonte Frank Ihl nach dem Abpfiff. Da waren Spieler und Trainer des HSC Erfurt bereits dabei, Werbebanden und Tore abzuräumen, um die Halle des Sportgymnasiums für den Schulunterricht am nächsten Morgen in sauberen Zustand zu übergeben! HSC Erfurt: Hielscher, Stange; A. Ahrens (11/5), Schmidt, Krech (4), Trommer, S. Ahrens (2), Baumgarten (4), Ratz, Menge (6), Martin (9), Machts, Schröpfer ThSV Eisenach II: Enke, Krüger; Lipsky (1), Drieß (11), Keller (7), A. Stegner (8/6), Lindner (1), Blezinger, Hartfiel (5), Knoblich, Schulze, Eisenberg Siebenmeter: Erfurt 6/5 – ThSV II 6/6 Zeitstrafen: Erfurt 5 x 2 Min. – ThSV II 7 x 2 Min./ Rot gegen Lindner nach 3. ZS 54. Schiedsrichter: Heinzmann/Merten (Ilmenau/Langewiesen) Zuschauer: 150 |
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Pinnwand / Oberliga / Nachholspiel vom 3. Spieltag, vorgezogene Spiele vom 8., 9., 10. & 12. Spieltag
am: 07.10.2008 - 00:17:46
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HP Königsee
Ratlosigkeit um das Thuringa-Team SV Thuringia Königsee - HSG Werratal 05 24:30 (10:13) Dritte Heimniederlage - So kein Erfolgserlebnis bei Königsee in Sicht Auch wenn sich Werratal als Aufsteiger am Schiefer präsentierte sind sie keine Unbekannten. Sie waren lange Jahre eines der Top-Teams des Thüringer-Handball-Oberhauses und krönten ihre sportlichen Erfolge über die Regionalliga bis hin zur zweiten Bundesliga, wo für sie durch Insolvenz das Aus kam. Klein wieder angefangen haben sie sich nun wieder auf die Handball-Bühne des Freistaates gespielt und wie sie da schon wieder mitmischen mussten die Königseer erfahren. Sie fanden keine Einstellung zum Spiel, blieben auch nach dem dritten Heimauftritt ohne Zähler und sind nun ratlos, zumal nun ganz dicke Brocken kommen. Thuringia begann die Partie unglücklich, da sowohl Dademasch als auch Hüttner nur das Holz trafen. Anders die Gäste, welche nach mehreren Anläufen in Führung kamen. Die Königseer leisteten sich bereits in dieser Anfangsphase zu viele technische Fehler, so dass die Mannen aus Breitungen ihre Führung ausbauen konnten (4:1, 7.). Der Gastgeber agierte auch in der Folgezeit äußerst nervös (2:6, 12.). Thuringia, angefeuert von den Rängen, mühte sich um die Korrektur, was langsam gelang (4:7, 14.). Doch mehr wollte nicht gelingen (4:9, 18.). In diesen Minuten behielt wenigstens der junge Föhr im Kasten die Übersicht und vorn traf man auch etwas besser (7:9, 23.). Nun schien der Knoten geplatzt, doch die Königseer trafen weiter nur das Gebälk, so dass Werratal die Differenz erhöhen konnte (11:8, 27.). Mit dem Drei-Toren-Rückstand war zwar noch nicht aller Tage Abend, um das Blatt zu wenden, doch dies bedurfte einer Energieleistung. Und genau das forderte Coach Varchmin für den zweiten Durchgang. Doch zunächst trafen erst einmal wieder die Gäste, welche sich einen Fünf-Tore-Vorsprung schufen (15:10, 32.). Thuringia blieb weiter nervös, so dass sich der Rückstand erhöhte (11:17, 37.). Obwohl noch 20 Minuten Zeit waren das Blatt zu wenden, traute man dies den Rinnestädtern nun nicht mehr zu (13:20, 42.). Hier lief ein weiteres Mal einfach nichts zusammen (14:22, 46.). Vor heimischer Kulisse bahnte sich ein Zehn-Tore-Rückstand an, gegen den sich die Rinnestädter wehrten (16:22, 47.). Zehn Minuten vor dem Ende wurde die Welt etwas freundlicher (18:23), was sich als Strohfeuer erwies (18:27, 54.). Die Punkte waren erneut futsch, was die Lage immer prekärer werden lässt. Thuringia Königsee: Föhr, Dewender, Szotowski, Göring, Förster, Dademasch (4), Hüttner (1), Pojonie, Schmeißer (3), Meilan (3), Hanl (1), Oldenburg (12). |
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