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Thüringer Handball-Verband
06.09.2008 - 22:40:09 *
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 21 
 am: 17.05.2008 - 22:54:24 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
17.05.2008  16:00
HSV Apolda 1990 - SV Thuringia Königsee
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

17.05.2008  17:00
SV T&C Behringen/Sonneborn - LSV Ziegelheim
[Hainichsporthalle Behringen]

17.05.2008  19:00
HSV Ronneburg - ThSV Eisenach II
[Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]

18.05.2008  16:00
HSV Bad Blankenburg - Ernestiner SV Gotha
[Guts-Muths-Sporthalle Landessportschule Bad Blankenburg]

18.05.2008  16:00
SG Erfurt/Bad Langensalza - Sonneberger HV
[Sporthalle Sportgymnasium Erfurt]

18.05.2008  16:00
Post SV Gera - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim
[Panndorfhalle Gera]

18.05.2008  16:00
SG Könitz/Saalfeld - SV Hermsdorf II
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

 22 
 am: 13.05.2008 - 21:28:57 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
HP Erfurt

Immer das selbe

HSV Bad Blankenburg – SG Erfurt/ Bad Langensalza 32:29 (17:15)

Einzig der Spieltermin mutete etwas seltsam an, Ergebnis und Spielverlauf glichen dagegen um so mehr vielen anderen Auftritten der SG in dieser Saison zuvor. In ihrem Nachholspiel traten die Erfurter Oberligamänner am Freitagabend vor Pfingsten beim designierten Regionalligaaufsteiger Bad Blankenburg an und brachten den Klassenprimus dabei an den Rand der 1. Heimniederlage. Einrahmen ließ sich dieses Kunstwerk allerdings wieder nicht. Dafür leisteten sich die Erfurter wie so oft zu viele einfache Fehler, welche der clevere Gastgeber trotz Notbesetzung zu nutzen wusste.
Die SG legte eine vielversprechende Startphase hin, führte schnell mit 6:2. Die überraschend offensive Deckungsvariante der Blankenburger konnte mit entsprechend notwendiger Laufbereitschaft ein ums andere Mal ausgehebelt werden. Dafür zeigte man sich selbst in der Defensive abermals vom Start weg zu zaghaft, so dass eine höhere Führung nicht gelang. Die Blankenburger spielten nun ihre in 22 Ligaspielen gewonnene Selbstsicherheit aus und nutzten das nachlassende Laufspiel ihrer Kontrahenten zum Ausgleich (8:8, 14.min). Mehr noch, durch mehrere Erfurter Ballverluste drehten die Schreiber-Schützlinge gar die Partie und gingen selbst mit 17:15 in die Halbzeitansprache.
In den nächsten 30 Minuten bekamen die Zuschauer in der Landesportschule ein schnelles und gutklassiges Oberligaspiel zu sehen, in dem auf Erfurter Seite besonders die beiden Rückraumkanoniere Baumgarten und Ahrens herausragten. Doch auch die Abwehr arbeitete nun endlich aggressiver, was nach 45 Minuten erstmals wieder den Ausgleich zur Folge hatte (24:24). Kleinere Unkonzentriertheiten jedoch blieben und bedeuteten wie so oft in dieser Spielzeit den kleinen Vorteil für den Gegner. Blankenburg setzte sich nach dem 29:29 erneut ab und sicherte somit den knappen aber angesichts der vielen Erfurter Fehler auch verdienten 32:29-Heimerfolg. SG-Trainer Steffen Ahrens sprach dennoch von „einem der besten Auswärtsspiele der Saison“, in welchem neben der Niederlage vor allem die Verletzungen von Johannes Trommer (Hand), Christian Stange (Fuß) und Marc Schalles (Nase) zu beklagen waren.

Spielfilm:
1. Halbzeit: 2:6 - 8:8 - 13:13 - 17:15
2. Halbzeit: 20:16 - 24:24 - 29:29 - 32:29

SG Erfurt/Bad Langensalza: Hielscher (1.HZ), Wunderlich (2. HZ), A. Ahrens 9, Göpfert (RK), Menge 4, Ratz, Braun, Trommer 1, Baumgarten 8/5, Schalles 1, Machts 5, Schröpfer 1.

 23 
 am: 13.05.2008 - 21:27:46 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
HP Bad Blankenburg

Sieg in der Vierfelderhalle trotz stark dezimiertem Team

HSV Bad Blankenburg – SG Erfurt/ Bad Langensalza 32:29 (17:15)   
 
Die Verletztenmisere des HSV hält weiter an, wobei in diesem Nachholspiel mit Oertel und Ardan sowie Jahn und Recknagel die gesamte rechte Seite und die Torhüterposition fehlten. Auch Kapitän Ronny Wiegand konnte nicht mitspielen. Dies war eine enorme Schwächung der Mannschaft, jedoch machten die jeweiligen Vertreter ihre Sache ausgezeichnet. Vor allem der eigentliche Co-Trainer Michael Grüner mit drei Toren und Stefan Meilahn mit vier Toren zeigten, was in ihnen steckt und gaben ihrer Mannschaft den nötigen Rückhalt.
Das Spiel begann gar nicht nach dem Geschmack der Fans, die ihr Team an diesem herrlichen Freitagabend unterstützten. Erfurt warf die ersten beiden Tore bereits in der ersten Minute. Bergner und der an diesem Abend eingesetzte Co-Trainer Grüner hielten die Kurstädter mit ihren Toren im Spiel. Spielstand nach nur drei Minuten war 2:3 für die Gäste, die jetzt die klar dominierende Mannschaft waren. Nach fünf Minuten führten sie mit 2:6 und der HSV versuchte, sich zu finden. Dies gelang nun der in dieser Formation noch nicht aufgelaufenen Mannschaft. Vollgold, Gottschalk und Jäschke trafen und verkürzten auf 5:6. Nun standen sich zwei gleichwertige Teams gegenüber, wobei sich niemand absetzen konnte. Nach 17 Minuten stand es 10:11 für die Gäste. Dem wieder sehr gut spielenden Jäschke war es vorbehalten, in der 19. Minute den erstmaligen Ausgleich und in der 21. Minute die erstmalige Führung in diesem Spiel zu erzielen. Nun steigerte sich auch im Tor der Nachwuchstorhüter Nico Günther. Der Landesmeister dominierte jetzt und konnte sich leicht absetzen, ohne jedoch spielerisch zu überzeugen. Mit dem Halbzeitstand von 17:15 für die Hausherren ging es in die Kabinen.
Die zweite Halbzeit begann und die Gastgeber setzten sich weiter ab. Zweimal Bergner und Korbel warfen die Tore zum 20:16-Zwischenstand nach 32 Minuten. Nun kam erheblich Sand in das Getriebe der Grün-Gelben, die den Gegner jetzt auf die leichte Schulter nahmen. Die Gäste nutzten dies rigoros und verkürzten Tor um Tor. Nach 45 Minuten erzielten sie erstmals wieder den Gleichstand. Bis zur 57. Minute war das Spiel dann völlig ausgeglichen, befand sich jedoch auf einem sehr niedrigen Niveau, Spielstand 29:29. Es ist erstaunlich, wie sich der neue Thüringenmeister jetzt wieder motivierte und das Spiel voller Konzentration zum Erfolg führte. Erfurt hatte nichts mehr entgegen zu setzen und ergab sich seinem Schicksal. Der HSV zeigte unter den Augen des THV-Präsidenten und seinem Stellvertreter, wer der Herr im Haus ist und warf drei Tore zum 32:29-Endstand. Der Jubel der Fans und Trommler war grenzenlos, obwohl der eigentliche Höhepunkt des Abends noch bevorstand. Die Mannschaft wurde durch Herrn Birth, Herrn Kasubke und Herrn Jakob mit dem Pokal und der Goldmedaille für den Gewinn der Meisterschaft geehrt. Es spielten sich riesige Freudenszenen auf dem Parkett und auf den Rängen ab. Der HSV hat es geschafft, in nur fünf Jahren dreimal aufzusteigen und den Sprung in die dritte Liga der Bundesrepublik zu vollbringen. Dies ist für die gesamte Region ein historischer Augenblick. Der Dank gilt Steffen Schreiber und seinem Team.

Für den HSV spielten: Günther; Bergner (9/3), Gottschalk (3), Grüner (3), Hanl, Jäschke (6/1), Korbel (5), Meilahn (4), Schröder, Vollgold (2).

 24 
 am: 13.05.2008 - 21:26:36 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
09.05.2008  19:30
HSV Bad Blankenburg - SG Erfurt/Bad Langensalza
[Guts-Muths-Sporthalle Landessportschule Bad Blankenburg]

 25 
 am: 11.05.2008 - 23:55:30 
Begonnen von Oliver Niedtner - Letzter Beitrag von Oliver Niedtner
Einladungen aus anderen Landesverbänden gibt es hier.

Dieser Teil ist nur für Freundschaftsspiele / -turniere in Thüringen. Diese müssen dem THV (Geschäftsstelle oder HFA) mit diesem Formblatt angezeigt werden.

 26 
 am: 11.05.2008 - 23:38:39 
Begonnen von Oliver Niedtner - Letzter Beitrag von Oliver Niedtner
alle Freundschaftsspiele und -tuniere in Thüringen gibt es hier.

Dieser Teil ist nur für Einladungen aus anderen Landesverbänden.

 27 
 am: 06.05.2008 - 01:59:25 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
TA Nordhausen  05.05.2008

Spiel verloren, Bronze gewonnen

HSV Apolda 1990 - HSG Nordhausen 34:30 (21:13)

Acht lange Jahre mussten die Frauen der HSG warten, um in der Handball-Oberliga endlich wieder einen Medaillenplatz zu belegen.

In der Saison 1999/2000 war das letztmals mit dem Silberrang hinter der 2. Mannschaft des THC, die seitdem in der Regionalliga spielt, gelungen. Es folgte eine endlose Verletzungsgeschichte und der Abrutsch in untere Tabellenregionen. Stück für Stück arbeitete man sich wieder nach oben, verpasste die ersehnte Medaille aber immer wieder um Haaresbreite. Nun hat sich das Pech der vergangenen drei Jahre in Glück gewandelt, und es wurde um eine Haaresbreite der Bronzerang belegt. Es war ein Zieleinlauf hinter dem längst feststehenden Meister HSV Apolda, wie er kaum enger hätte seit können. Fünf Mannschaften hatten vor dem letzten Spieltag noch Medaillenchancen, vier von ihnen waren am Ende punktgleich, so dass erst eine gesonderte Tabelle nur aus den Spielen dieser vier untereinander für die Endplatzierung zurate gezogen werden musste. Da schnitt die TSG Ruhla durch den überraschend deutlichen 24:16-Auswärtssieg beim bisherigen Tabellenzweiten Hermsdorf am besten ab und entriss dem Aufsteiger noch die schon sicher geglaubte Medaille. Nordhausen behauptete trotz der 30:34-Niederlage in Apolda Platz drei vor Weimar, das in Jena nur zu einem 22:22-Remis kam.

Die HSG-Frauen boten zum Abschluss noch einmal eine gute Leistung. Claudia Kohl war trotz Prüfungsstress mit dabei, und als Joker wurde die eigentlich ihre Laufbahn schon abgeschlossene Mandy Basse eingesetzt. Apolda war sichtlich überrascht, wie der selbstbewusste Start die Nordhäuserinnen, der ihnen eine schnelle 3:1-Führung bescherte, zeigte. Es dauerte immerhin bis zur 15. Minute, ehe Apolda das Spiel in die Hand bekam und mit 8:7 erstmals selber die Führung übernahm. Begünstigt allerdings durch sich nun einschleichende technische Fehler bei der HSG und eine bis dahin nicht sehr glücklich agierende Nancy Brodhuhn im Tor. Für sie kam Nicole Reinhardt und machte ihre Sache sehr gut. Aber ihre Vorderleute waren nun nicht mehr konzentriert genug. Fehler und überhastete Torwürfe waren gefundenes Fressen für die Einheimischen, die sich bis zur Pause mühelos bis auf 21:13 absetzen konnten.

Auch der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte zunächst wieder dem HSG-Team, das zwei Treffer zum 15:21 landete und danach die Partie bis zur 40. Minute ausgeglichen gestaltete. Es folgte ein kleiner Hänger, den die athletisch überlegenen und ausgeglichener besetzten Gastgeberinnen sofort nutzten und auf 29:19 enteilten. Doch die HSG gab nicht auf und holte Tor um Tor auf. Drei Minuten vor Schluss lag man nur noch 29:32 hinten. Apoldas Trainer reagierte und nahm eine Auszeit. In der verbliebenen Zeit fand Nordhausen dann aber nicht mehr die Kraft, die Aufholjagd erfolgreich fortzusetzen. Die Nachrichten von den Ergebnissen aus den anderen Hallen aber ließen den leisen Ärger über die Niederlage schnell vergessen. Spiel verloren, aber Bronze gewonnen. Ein lang gehegter Wunsch ging in Erfüllung. Etwas glücklich, aber auf alle Fälle verdient.

HSG Nordhausen: Brodhuhn/Reinhardt - Grob (3), Mohrig (8), Böttcher, Makarinus, Kohl (2), Tapaninen (5), Kwella (10), Klodt, Basse (2).

 28 
 am: 06.05.2008 - 01:55:55 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
OTZ Stadtroda  05.05.2008

Spiel und Medaille verloren - Hermsdorf unterliegt Ruhla 16:24 - Gäste spielen viel cleverer

SV Hermsdorf - TSG Ruhla 16:24 (7:9)

Sie ließen sich ihre Enttäuschung nach dem Abpfiff nicht anmerken. Hermsdorfs Frauen hatten nicht nur das Spiel gegen Ruhla deutlich verloren. Sie flogen am allerletzten Spieltag noch aus den Medaillenrängen heraus. Platz vier, das klingt gut, es war aber für den Liga-Neuling mehr drin gewesen.
"Ich hatte es befürchtet, dass das Spiel so laufen wird. Ruhla ist clever, erfahren. Diese Mannschaft hat schon den Titel geholt , sagte SVH-Trainer Frank Olbrich. Der nahm nach dem Spiel einen tiefen Schluck aus der Wasserflasche. Auch er musste das hohe 16:24 erst mal verarbeiten.

Hermsdorf, wieder ohne Maria Olbrich und Julia Hellmann, lieferte am Sonntag ein Fehler-Festival ab. Im Angriff ging es fast nur über 1:1-Aktionen. Die Ruhlaer Frauen griffen energisch zu.

Mit dieser Zweikampfhärte kam der Gastgeber zu keiner Phase der Partie zurecht. Selbst eine offensive Deckung in den letzten 14 Minuten brachte nichts. Überhastet, hektisch, nervös, so präsentierte sich die gesamte Mannschaft. Zum Glück leistete sich der Gast noch vier Fehlwürfe vom Siebenmeterpunkt. Als Jana Kastner einen Siebenmeter zum 11:13 (39.) verwandelte, durften die knapp 150 Zuschauer noch auf eine Wende im Spiel hoffen. Nix da! Die Hermsdorferinnen legten ihre Nervosität nicht ab. Die Gäste, die nur mit sechs Feldspielern und zwei Torhütern anreisten, schnappten sich die Bälle weg und konterten nach Belieben.

Ruhla feierte die Vizemeisterschaft. Nordhausen, das am Tag zuvor in Apolda verlor, wurde Dritter. Hermsdorf muss sich mit Platz vier begnügen. "Die Medaille haben wir nicht heute verloren, sondern in anderen Spielen , sagte Olbrich.

Einige SVH-Frauen wurden spätestens am Sonntag auf den Boden der Realität zurückgeholt. Nach der starken Hinrunde und einigen glücklichen Siegen in der Rückrunde wähnten sich einige Spielerinnen schon im Handball-Himmel. "Ich hoffe, dass alle Spielerinnen erkannt haben, wie wichtig regelmäßiges Training ist. Dann kann man auch gegen solch einen Gegner gewinnen , sagte Olbrich. Das "Happy End" bei den Hermsdorfer Handballerinnen blieb aus. 20 Pluspunkte sind gut. Mit 21 hätte der SVH Silber geholt.

SVH: Mehlhose, M. Pfüller, Zosel, Gareis (3), Kastner (8), A. Pfüller (2), N. Olbrich, Taubert, Schubert (1), Sybille Weyda, Fechner, Löffler, Nidoschefsky, Susann Weyda (2).

 29 
 am: 06.05.2008 - 01:53:48 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
OTZ Stadtroda  05.05.2008

Aufholjagd wird nicht belohnt

Hermsdorf II bringt Tabellendritten Apolda ins Wanken

SV Hermsdorf II - HSV Apolda 1990  24:27 (10:13)

"Mir standen kurz die Tränen in den Augen." Christian Escher hat als Spieler und Trainer des SV Hermsdorf II schon einiges erlebt, aber diese Aufholjagd seiner Jungs im sonntäglichen Heimspiel gegen Apolda ging nicht spurlos an ihm vorbei.
Nach 33 Minuten lagen die Hermsdorfer schier aussichtslos mit 11:16 zurück. Die Gäste aus Apolda wähnten sich schon auf der Siegerstraße. Dann kam die große Aufholjagd der Herzig, Taubert, Steinbach & Co.

Nach 45 Minuten hieß es plötzlich 19:19. Dann schnappte sich Andreas Bocek den Ball und verwandelte den Konter zum 20:19. Als René Opel einen Freiwurf zum 21:21 ins Netz hämmerte, wankte Apolda immer noch bedrohlich. Doch die robusten, abgezockten und viel größeren Gästespieler kriegten die Kurve.

Hannes Rudolf konnte zwar noch mal auf 23:24 (54.) verkürzen, es reichte nicht ganz für die tapfer kämpfenden Hermsdorfer. Die Gäste gewannen 27:24 (13:10). "Schade, uns hat wieder das Glück gefehlt, sonst hätten wir Apolda wahrscheinlich gepackt , sagte Escher. Nach den 60 Minuten krochen die Hermsdorfer förmlich vom Parkett. Sie hatten alles gegeben. "Die Jungs waren stehend K.o. Daran sieht man, dass sie alles gegeben haben. Da die Hermsdorfer schon seit Wochen durch Beruf, Job und Studium fast nie zusammen trainieren können, wertet diese Kraftleistung gegen den Tabellendritten noch auf.

Und eines zeigte das Spiel auch: Um erfolgreich Handball zu spielen, muss man nicht 1,85 Meter oder 1,90 Meter groß sein. Wie die Boceks, Rudolfs und Herzigs gegen die fast ein Kopf größeren Apoldaer rackerten und liefen, war vom Allerfeinsten. "Ich kann mich leider nur wiederholen. Wenn wir heute nur noch zwei Spieler mehr auf der Bank gehabt hätten, hätte ich wohl für nichts garantieren können.", sagte ein völlig erschöpfter, aber zufriedener Escher.

Das Saisonziel, am Ende sportlich nicht auf einem Abstiegsrang zu stehen, hat die Regionalliga-Reserve verpasst. Die personellen Probleme über die gesamte Saison waren einfach zu groß, sonst hätten nicht nur die Apoldaer in dieser Saison ihr blaues Wunder bei der zweiten Mannschaft in Hermsdorf erlebt.

SVH II: Passarge, Hentschel, H. Rudolf (2), Hobritz, Herzig (12), Opel (4), Steinbach (1), Taubert (3), Trautvetter, Bocek (2).

 30 
 am: 06.05.2008 - 01:50:41 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
OTZ Gera  05.05.2008

Souveräner Auftritt in Gotha

HSV Ronneburg gewinnt 32:21 in Gotha
 
Ernestiner SV Gotha - HSV Ronneburg 21:32 (10:15)

Wenn man im Sport nach einem Beispiel für eine souveräne Leistung sucht, kann man den 32:21-Auswärtssieg der Ronneburger locker dazu zählen.

"Ich hatte zu keiner Phase das Gefühl, dass wir nicht als Sieger vom Parkett gehen werden , sagte HSV-Trainer Stefan Koska. Zwei Unachtsamkeiten kosteten jedoch vor dem Halbzeitpfiff noch ein Polster mit sieben Toren. So war"s nur ein 15:10 beim Seitenwechsel.

Wichtigste Erkenntnis war das Comeback vom wurfgewaltigen Thomas Heidrich. "Er hat schon eine gewisse Entlastung für Carsten Kusch dargestellt , sagte Koska.

Heidrich meldete sich mit vier Toren zurück. In Ronneburg hofft man auf einen fiten Heidrich fürs Pokalfinale am 25. Mai in Bad Blankenburg. "Das ist zurzeit das Thema Nummer eins in der Mannschaft. Wir wollen den Pokal gern gewinnen. Da kann uns ein gesunder Thomas Heidrich sicherlich helfen , schildert der Kapitän.

Keine guten Erinnerungen wird der junge Mirko Alexy an das Spiel in Gotha haben. Er stand keine fünf Minuten auf dem Feld, da knallte er mit dem Kopf aufs Parkett. Die Entdeckung des Spiels war Silvio Stölzner, der in der Deckungsmitte seine Sache richtig gut machte. "Man darf nicht vergessen, dass Alexy und Stölzner vom Alter her nächstes Jahr noch A-Junioren spielen können. Sie werden die Vorbereitung komplett mitmachen. Dann werden wir entscheiden, wie es mit den beiden in der nächsten Saison weitergeht.

Das gilt auch für den etwas älteren Eric Müller, der durfte in Gotha die letzten zehn Minuten auf Linksaußen ran.

Dass bei Gotha mit Oliver Behling ein wichtiger Rückraumspieler fehlte, ließ Stefan Koska relativ kalt. "Ich glaube nicht, dass Behling gegen uns an diesem Tag zehn Tore geworfen hätte. Unsere Deckung stand richtig gut, da hätte auch ein Behling seine Schwierigkeiten bekommen.

Noch ein Spieltag steht an in der Meisterschaftsrunde. Da Apolda am Sonntag mit 27:24 beim SV Hermsdorf II gewann, ist der dritte Platz wohl weg für die Ronneburger. Am letzten Spieltag empfängt Ronneburg den ThSV Eisenach II, Apolda erwartet Königsee. "Da brennt sicher nichts mehr an, Apolda wird wohl Bronze holen , prophezeit Koska.

HSV Ronneburg: Seidemann, Zehmisch, Wolf, D. Koska (5), Alexy, Zänsler (6), Stölzner, Bauer (6), Heidrich (4), Förster (6), Kusch (1), Meyer (4), Müller.

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