OTZ Stadtroda 11.11.2008
Spitzenspiel ohne Sieger
SVH und Altenburg trennen sich 30:30 - 16 Tore von Kerstin Gampe
SV Hermsdorf - SV Aufbau Altenburg 30:30 (17:13)
Das Spitzenspiel der Handball-Oberliga der Frauen sah keinen Sieger. Hermsdorf und Altenburg trennten sich am Sonnabend nach spannenden und gutklassigen 60 Minuten leistungsgerecht 30:30.
"Altenburg steht nicht von ungefähr ganz oben. Diese Mannschaft muss man erst mal an den Rand einer Niederlage bringen. Wir hatten sie fast so weit", sagte Hermsdorfs Trainer Frank Olbrich.
Im ersten Durchgang führten sie schon mit fünf Toren. Da haben wir möglicherweise bei ein, zwei Aktionen verpasst, für eine frühe Entscheidung zu sorgen.
Der Gast mit der späteren 12-fachen Torschützin Claudia Voigt ließ nicht nach. Nach 43 Minuten gelang mit dem 21:21 der Ausgleich. Die überragende Kerstin Gampe, die sogar 16 mal traf, brachte ihr Team wieder in Front beim 25:22 (47.).
Altenburg beeindruckte weiter mit druckvollem Angriffsspiel. Zwei Konter und ein Siebenmeter - plötzlich lag Aufbau 29:28 in Führung. Gampe traf mit Aufsetzer zum Ausgleich. Pech hatte Nadine Gareis. Ihr Heber von Linksaußen knallte an den Pfosten. Susann Weyda scheiterte gleich doppelt vom Siebenmeterpunkt. Den ersten Wurf hielt die Altenburger Torfrau, im Nachwurf versuchte Weyda einen Heber - auch drüber.
Es drohte wieder ein Krimi: Die letzten zwei Minuten liefen. Gareis probierte es erneut von Außen - diesmal machte sie es besser. Ihr Heber bedeutete das 30:29. Wenig später sah die Torschützin eine Zeitstrafe. Den auffälligsten Spielerinnen gehörte das Finale. Claudia Voigt krönte ihre starke Leistung mit dem 30:30. Den letzten Wurf des Spiels von Kerstin Gampe lenkte die Gäste-Torfrau an den Pfosten. Das war"s. "Vom Spielverlauf war´s vielleicht ein Punktverlust, aber Altenburg hat stark gekämpft und gut gespielt, von da her würde ich schon von einem Punktgewinn sprechen", sagte Kerstin Gampe. Die Altenburger feierten den Punkt wie einen Sieg. Sie liefen zu ihren 14 Fans, die während der Partie mehr Stimmung machten, als die 80 Heim-Zuschauer. Zum Glück legten sich die drei SVH-Trommler mächtig ins Zeug und schafften auf den Rängen auch ein Unentschieden.
SVH: Mehlhose, M. Pfüller, Bernutat - Zosel, Gareis (1), Kastner (3), Heusinger von Waldegge (3), N. Olbrich (1), Schubert (1), Sy. Weyda, A. Pfüller, Uhde, Gampe (16), Su. Weyda (5).
| Thüringer Handball-Verband |
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20.11.2008 - 23:26:41
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News:
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41
am: 11.11.2008 - 02:24:10
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am: 11.11.2008 - 02:22:34
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OTZ Jena 11.11.2008
HBV-Team erfolgreich HSV Weimar - HBV Jena 90 22:25 (11:9) Die Oberliga-Handballerinnen des HBV Jena 90 gewannen ihr Spiel beim HSV Weimar mit 25:22 Toren nach 11:9-Halbzeitführung. In der Asbach-Sporthalle lagen beide Teams in der zweiten Halbzeit bei 11:11 und 20:20 zweimal gleichauf, doch war dann ein Jenaer Zwischenspurt zur 23:20-Führung die Vorentscheidung. Bei konzentrierter Chancenverwertung hätte ein höherer Sieg für Jena herausspringen können. Herausragende Torschützin war Claudia Sprengler mit 12 Treffern. Weiter spielten: J. Weigelt im Tor sowie M. Fiedler (5), C. Gresch (2), St. Klaus (2), A. Bülow (2), K. Fritzsche (1), S. Oswald (1), C. Dressler, M. Göpfert, C. Schmidt und A. Kenter. |
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am: 11.11.2008 - 02:20:40
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OTZ Gera 11.11.2008
In der nächsten Runde Zwötzenerinnen setzen sich im THV-Pokal gegen den Thüringer HC III durch TSV 1880 Gera-Zwötzen - Thüringer HC III 20:19 (9:9) Es war für den TSV 1880 Gera-Zwötzen das schwerste aller Lose: Mit dem Thüringer HC III kam ausgerechnet der in der Landesliga noch ungeschlagene Tabellenführer zum Pokalspiel. Doch die Zwötzenerinnen zeigten vom Anpfiff weg wenig Respekt und wollten mit schnellem Spiel die Gäste beeindrucken. In der Anfangsphase wurden zu viele Chancen versiebt, der THC setzte sich bis auf 1:3 ab. Gera fand besser ins Spiel und ging nach drei Toren am Stück mit 4:3 erstmals in Führung. Bis zur Pause war das Spiel durch die Abwehrreihen beider Mannschaften und zahlreiche strittige Schiedsrichter-Entscheidungen geprägt. Völlig leistungsgerecht wechselte man mit 9:9 die Seiten. Den deutlich besseren Start in die zweite Spielhälfte hatten die Zwötzenerinnen. Während der THC reihenweise verwarf oder an Torfrau Sylvia Posselt scheiterte, gelang den TSV-Frauen eine 13:9-Führung. Auch in der Folge dominierten die Zwötzenerinnen das Spiel und führten Mitte der zweiten Halbzeit 18:13. Die ambitionierten Gäste gaben nicht auf, versuchten das Tempo zu erhöhen. Bei den Zwötzenerinnen riss der Spielfaden, sie trafen minutenlang nicht mehr. Der THC schaffte hingegen vier Minuten vorm Abpfiff das 18:18. In der spannenden Schlussphase traf Zwötzen durch Anja Bernhardt zum 19:18 und kassierte postwendend den Ausgleich. Franziska Laudenbach schaffte das 20:19. Beim letzten Angriff bekamen die Gäste einen Strafwurf zugesprochen - und Sylvia Posselt hielt. Zwötzen: Posselt - Bernhardt (5/1), Fischer (1), Litzenberg, Mohr (1), Meißner (2), Laudenbach (5/1), Müller (3/2), Deus (2), Merkel, Hoffmann (1). |
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am: 11.11.2008 - 02:19:05
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OTZ Gera 11.11.2008
Mit angezogener Handbremse Ronneburg kommt im Pokal weiter - Vorfreude aufs Duell mit Hermsdorf I SV Hermsdorf II - HSV Ronneburg 25:33 (11:19) Gewinnen, aber noch nicht alle Karten aufdecken, darum ging es am Sonnabend für die HSV-Handballer bei ihrem Pokalauftritt im benachbarten Hermsdorf. Mit dem souveränen und niemals gefährdeten 33:25 (19:11) erfüllte der Oberligist die Aufgabe bei der zweiten Hermsdorfer Mannschaft. Eines wurde in den 60 Minuten deutlich: Die Ronneburger spielten mit angezogener Handbremse. Nur ab und zu ließen Herling, Kusch und Meyer ihr Potential aufblitzen. Für diese reservierte Spielweise gab's einen einfachen Grund: Im Publikum saßen die Spieler und Trainer des nächsten Liga-Gegners, der Mannschaft des SV Hermsdorf. "Unsere größte Sorge war, dass sich ein Spieler verletzt, sagte HSV-Mann Bernhard Jander. Vor allem im zweiten Durchgang gab es zwei, drei Aktionen, bei denen dem treuen HSV-Fan für kurze Zeit der Atem stockte. Da krümmte sich Florian Förster, da lag Oliver Meyer einige Sekunden auf dem Parkett. Doch sowohl Förster als auch Meyer konnten weiterspielen. Die Partie zwischen dem gastgebenden Landesligisten und dem Gast aus dem Thüringer Handball-Oberhaus war früh entschieden. Mit dem Zwischenspurt vom 11:8 (20.) zum 16:8 (24.) war das Unternehmen "Weiterkommen im Landespokal aus Ronneburger Sicht umgesetzt. "Die Jungs haben diese Aufgabe sehr gut gelöst. Heute ging es für uns nur um den Sieg. Der war schon früh sicher. Dass es dann trotzdem einige hitzige Szenen gab, ist normal, wenn diese beiden Vereine aufeinander treffen , sagte Jander. Deshalb störte es auch keinen, dass die zweite Halbzeit mit 14:14 ausgeglichen endete. Die Ronneburger mussten im Pokalspiel ohne ihre Leistungsträger Matthias Zänsler, René Bauer und Veit Nowak auskommen. Zänsler ist auf dem Weg der Besserung. Er soll bis zum Sonnabend wieder fit sein. Dafür bekamen die "Jungen Wilden mit Sylvio Stölzner (18 Jahre), Mirko Alexy (18) und Christian Lange (17) Spielanteile. Bereits in der Halbzeitpause wurde in Hermsdorf das Achtelfinale ausgelost. Ronneburg bekommt es da mit dem Liga-Kontrahenten Thüringer HC zu tun. Kommenden Sonnabend 19 Uhr werden die knapp 40 Fans, die mit in Hermsdorf dabei waren, ganz sicher eine andere HSV-Mannschaft sehen. Jander freut sich auf das erste Duell mit dem Ex-Regionalligisten aus Hermsdorf in dieser Saison. "Es gibt keinen Favoriten für das Spiel. Beide Seiten kennen sich sehr genau. Beide Trainer haben sich gut informiert. Wir dürfen uns auf ein Handball-Fest freuen. HSV: Seidemann, Olzmann - D. Koska (1), Alexy (2), Lange (1), Stölzner, Heidrich (6), Förster (7), Herling (6), Kusch (4), Meyer (6). |
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am: 11.11.2008 - 02:17:21
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HP 2Zentner
Knapp an der Sensation vorbei VfB TM Mühlhausen 09 II - SV Fortuna Großschwabhausen 30:31 (14:20) Für die Zuschauer lohnte sich der Besuch der Damaschkehalle allemal. Die Zweite des VfB zeigte Kampfgeist und Geschlossenheit und wurde trotzdem nicht belohnt. Die ersten Minuten zeigten ein durchwachsenes Bild. Die Gäste aus Großschwabhausen zeigten schnell, das sie durch ihre Dynamik und Wurfgewalt von allen Positionen das Spiel schnell und klar entscheiden wollten. Nur schwer konnte sich der VfB an die Spielweise des Landesligisten zu Spielbeginn anpassen. Die Linkshänder des Gastes erzielten schnell und effektiv ihre Tore ohne große Gegenwehr. Doch der VfB zeigte an diesem Abend, das man sich nicht zu verstecken hatte, auch wenn der Gast eine ganze Klasse höher spielt. Und so stelle man sich um und nahm den Kampf an. Die Deckung deckte nun aggressiver und offensiver, im Angriff wurde der sich schnell verschiebenen Deckung der Großschwabausener die Körperlichkeit entgegengestellt, die es benötigte zum Torerfolg zu kommen. Doch Großschwabhausen schien zu mächtig für die Zweite. Die mitgereisten Gäste-Fans machten ordentlich Stimmung in der Halle, so das es fast ein Auswärtsspiel zu sein schien. Bei einem zwischenzeitlichen Rückstand von 8-Toren glaubte man, die Partie sei entgültig gelaufen. Doch dann zeigte sich wieder der Kampfwille des Gastgebers. Eins ums andere Mal konnte der Vorsprung verkürzt werden. Mirko Weinberger hatte, nur als ein Beispiel für den Kampfgeist der ganzen Mannschaft, alles auf eine Karte gesetzt und hintereinander mehrere sehenswerte Tore von seiner Außenposition erzielt. Das Tempo wurde nun verschärft, die Gangart wurde rauher. Die guten Schiedsrichter aber hatten das Spiel im Griff, so das es nie in unschöhne Aktionen ausartete. Der VfB holte auf. Der Vorsprung war aufgebraucht. Der VfB zog vorbei und führte tatsächlich 5 Minuten vor Schluss mit 2 Toren. Die Stimmung kippte, die Unterstützung durch das Heimpublikum war wieder da, die erste Mannschaft unterstützte die zweite lautstark. Durch die großartige Stimmung lief auch der Torhüter Lutze zu einer großartigen Leistung auf, die ihm auch nach dem Spiel große Anerkennung durch die gegnerischen Spieler einbrachte. Doch es reichte nicht. Großschwabhausen konnte durch zwei leichte Ballgewinne den Ausgleich herstellen und mit einem Tor wieder in Führung gehen, die sie dann auch über die Zeit retteten. Am Ende ein großartiges Spiel, das durchaus den VfB als Sieger verdient hätte. Wir gratulieren Großschwabhausen und wünschen ihm weiter Erfolg im Pokal. Fazit: Wenn die zweite das Geziegte auf den Spielbetrieb umzusetzen vermag, brauch uns um die Saison nicht Bange sein. Nochmal großes Lob von dieser Stelle. |
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am: 11.11.2008 - 02:15:55
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HP Großschwabhausen
Glücklich ins Pokal-Achtelfinale VfB TM Mühlhausen 09 II - SV Fortuna Großschwabhausen 30:31 (14:20) In der 2. Runde des Thür. Vereinspokals hatte man mit der Fahrt nach Mühlhausen alles andere als ein Glückslos gezogen. Da man in den letzten Punktspielen nicht gerade spielerisch und taktisch glänzen konnten, wollte man dieses Spiel auch nutzen, um etwas zu probieren und allen Akteuren genügend Spielzeit zu geben, um sich für die nächsten Pflichtspielaufgaben zu empfehlen. Die Fortunen, die wieder einmal von ca. 40 Fans begleitet wurden, die diesmal eigenständig zum Pokalspiel nach Mühlhausen angereist waren, legten wie die Feuerwehr los. Nach 19 Minuten stand es 14:6 und man hatte bis dato eine phantastische Leistung gezeigt. Hochmotiviert, konzentriert und vor allem diszipliniert beeindruckte man die Hausherren mit aggressiver Abwehr und tollen Kombinationshandball. Man konnte sehen, wie viel Potential noch in dieser jungen Truppe schlummert !!!! Im Glauben des sicheren Sieges schlichen sich aber zusehends Schludrigkeiten in das Fortunenspiel ein und der Vorsprung wurde immer kleiner. Nach Wiederanpfiff kam wieder etwas Ruhe in ins Fortunenspiel und der Vorsprung konnte in der 34. Minute auf sechs Tore (22:16) erhöht werden. Aber die Fortunen verzweifelten bei vielen Würfen am überragenden Gastgebertorwart und auf Fortunenseite bekamen die Torleute leider kaum eine Hand an den Ball. Die Hausherren, die vor allem kämpferisch zu überzeugen wussten, konnten vor dem Beifall des einheimischen Publikums in der 54. Minute zum 29:29 ausgleichen, um kurz darauf sogar in Führung zu gehen. Aber nochmals ging ein Ruck durch die Fortunenreihen, der den glücklichen Sieg bringen sollte. Wenn man an die ersten zwanzig Spielminuten in den nächsten Punktspielen anknüpfen kann, wird man jeden Gegner schlagen können !!! Auf alle Fälle dürfen die vorgekommen Undiszipliniertheiten, die zu völlig unnötigen Zeitstrafen führten, nie wieder vorkommen !! Fortuna spielte mit: Sascha Heinemann 7 (1), Robert Neumann 7, Martin Ehm 4 (1), Benjamin Kasch 3, Jörg Heinemann 2 (1), Christian Schmidt 2, Nicky Resimius 2, Michael Zufelde 2, Jens Winter 2, Heiko Thümmel 1, Patrick Engemann Zeitstrafen: Fortuna 9x2 Min, Mühlhausen 10x2 Min. |
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am: 11.11.2008 - 02:14:08
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TA Mühlhausen 11.11.2008
Ode bewahrt die Ruhe VfB TM Mühlhausen 09 - HSG Werratal 05 22:21 (10:13) Mit einem parierten Siebenmeter in den Schluss-Sekunden hielt VfB-Torhüter Christopher Ode den 22:21-Sieg für die Mühlhäuser gegen die HSG Werratal fest und machte damit die Pokal-Überraschung perfekt. Mit Oberliga-Aufsteiger Werratal hatten die Mühlhäuser ein attraktives, aber recht schwieriges Los im Thüringer Vereinspokal erwischt. Einerseits galt es für den VfB, den Klassenunterschied zu überwinden. Zum anderen hatten sich die Gäste mit Tihomir Mitrovic, der viele Jahre in Diensten von Goldbach/Hochheim stand, hochkarätig verstärkt. Werratal startete furios und ging mit 3:0 in Führung. Das Spiel der Mühlhäuser war im ersten Abschnitt zumeist harmlos und brachte die Südthüringer nicht in Verlegenheit. Mit schnellen Ballpassagen zogen sie ihr Kombinationsspiel auf und konnten so immer einen beruhigenden Vorsprung für sich verbuchen (3:7, 7:10, 8:12). Gegen Ende der ersten Hälfte hatte sich der Gastgeber wieder bis auf zwei Treffer herangekämpft. Trotz des 10:13 zur Pause ging in der Kabine ein Ruck durchs Team. Werratal wurde nur noch einmal eine Drei-Tore-Führung gestattet (11:14). Durch großen kämpferischen Einsatz boten die Hausherren nun Paroli. Mit fünf Toren am Stück erspielte sich der Landesliga-Vertreter eine 16:14-Führung. Die Gäste kamen zwar wieder zurück und erzielten den Ausgleich, jedoch zeigten sich die Gastgeber davon unbeeindruckt und legten immer wieder nach. Auch der erneute HSG-Vorsprung brachte die VfB-Crew nicht vom Weg ab. Zudem stand die wieder gut gefüllte Damaschkehalle absolut hinter der Mannschaft. Und so wurde das Ergebnis prompt wieder korrigiert. Beim 22:20 für den VfB TM kassierte der in der zweiten Halbzeit glänzend aufgelegte Ode ein "dummes" Tor von Außen. Danach gelang es Mühlhausen nicht, den Ball zu behaupten. Ganze vier Sekunden vor Ultimo gab es einen Siebenmeter für Werratal. Mit stoischer Ruhe blieb Ode stehen. Er ahnte, dass ihm Mitrovic den Ball durch die Beine werfen wollte und parierte. Damit verhinderte er die Verlängerung. Im Achtelfinale geht es nun Anfang des nächsten Jahres gegen Goldbach/Hochheim. |
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am: 11.11.2008 - 02:11:55
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TA Nordhausen 11.11.2008
NSV-Minikader schlägt sich bravourös SV Wartburgstadt Eisenach - Nordhäuser SV 18:29 (9:12) Eine starke Leistung bot der Nordhäuser SV in der zweiten Hauptrunde des Landespokals, obwohl die Truppe nur mit sieben Männern nach Eisenach gereist war. Das Pokalgeschehen ist bei den Nordhäusern schon seit Jahren unbeliebt. Wenn Punktspielpause ist, bestreitet der NSV nur ungern diese Pflichtaufgabe. Da die Mannschaft in der ersten Hauptrunde ein Freilos hatte, führte ihr Weg nun zum Ligakonkurrenten SV Wartburgstadt Eisenach. Eine unangenehme Aufgabe für die Südharzer, die schon im Vorfeld von Sorgen geplagt waren. Trainer Andreas Meyer musste gleich auf sieben Spieler verzichten. So trat nur eine kleine Schar der Rolandstädter die Fahrt an die Wartburg mit gemischten Gefühlen an. Im Meisterschaftsspiel war der NSV noch hoffnungslos mit 23:36 unterlegen. Deshalb brannte er auf Revanche. Während auf der SVW-Bank Platzmangel herrschte, saßen auf Nordhäuser Seite neben dem Trainer nur noch Betreuerin Ines Endlich und Physiotherapeut Mathias Fichtner. Sogar Torwart Karsten Scholz musste diesmal als Feldspieler ran. Der Anpfiff war gleichzeitig das Angriffssignal des NSV. Mit einem gewaltigen Schlagwurf von Christian Flötling wurde der Torreigen eröffnet. Danach ging es Schlag auf Schlag. Der NSV führte 4:0. Es dauerte sechs Minuten, ehe Eisenach seinen ersten Treffer erzielte. Unbeirrt davon legte der NSV zum 6:1 nach. Drei Treffer in Folge (4:6) brachten die Platzherren wieder auf Tuchfühlung. Der NSV verspielte jetzt im Angriff zu viele Bälle. In der Abwehrarbeit setzten Stefan Fuhrmann und Christian Flötling die Maßstäbe - neben einem hervorragend aufgelegten Torhüter Sören Ahlert. Im Angriff nahm der erst 19-jährige Marcel Effenberger das Zepter auf der Spielmacherposition in die Hand und setzte seine Nebenleute hervorragend ein. Zur Pause führte der Nordhäuser SV mit 12:9. Wer dachte, dass die Südharzer in der zweiten Halbzeit einbrechen würden, sah sich getäuscht. Das Tempo blieb hoch. Bis zum 22:13. So stachen die Konterangriffe und das schnelle Passspiel. Neben Fuhrmann war es Sebastian Kreutz, der die Angriffe mit wuchtigen Würfen erfolgreich abschloss. Ohne Auswechselspieler war der Nordhäuser Auftritt nicht nur bemerkenswert, sondern auch eine Lehrstunde in Sachen Tempo-Handball. Bis zum Schluss ließ der NSV nichts mehr anbrennen und zog mit einem 29:18 in die nächste Pokalrunde ein. Nordhausen: Ahlert - Scholz, Kreutz (9), Hirthammer (1), Effenberger (5), Flötling (1), Fuhrmann (13). |
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am: 10.11.2008 - 21:12:42
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HP Gera
HV 90 Artern - Post SV Gera 18:39 (8:18) Am Samstag ging es für die Oberligahandballer des Post SV Gera in ungewohnte Gefilde nach Artern. Einzig Sebastian Teichmann hatte diese Halle schon mehrmals betreten und wurde dementsprechend auch wie ein alter Bekannter begrüßt. Der HV 90 Artern, derzeit Tabellenfünfter der Landesliga und mit ehrgeizigen Zielen in Richtung Medaillienränge, war fest entschlossen den Oberligisten aus Gera lange zu ärgern und eventuell die Sensation zu schaffen. Vorab Kompliment und Dank an die Handballer aus Artern, denn sie verfolgten dieses Ziel über 60 Minuten immer mit fairen Mitteln, was in den Vorjahren gegen unterklassige Gegner nicht immer der Fall war. Gera wollte konzentriert spielen und von Beginn an zeigen, dass man nicht zur "Kaffeefahrt" angereist war. Durch einen verwandelten 7m ging der Gastgeber auch in Führung. Gera benötigte einige Minuten, um sich an die Halle in Artern zu gewöhnen. Doch insbesondere die Abwehr um P. Nedved im Tor stand wie gewohnt sicher und ließ dem Gastgeber erst in Minute 18 ! das erste Feldtor zu. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Gäste schon auf 10 : 2 abgesetzt. In dieser Phase führte Sebastian Teichmann im Angriff klug Regie. Einzig sein Namensvetter Holger Teichmann konnte im Angriff der Gastgeber Gefahr für das Posttor heraufbeschwören. Ansonsten hatte man sich auf Seiten der Gäste mehr Gegenwehr vorgestellt. Konzentriert spielte man weiter und beendete die Halbzeit 1 mit zehn Toren Vorsprung 18 :8. Jetzt galt es die Spannung zu halten, um den Gegner nicht wieder ins Spiel zu bringen. Durch erste Wechsel im Rückraum, Daniel Botor übernahm das "Regiepult" im Angriff und Linkshand P. Borik kam ins Spiel, kam neuer Schwung ins Angriffsspiel der Gäste. Die Männer um Udo Werler bauten ihren Vorsprung Tor um Tor aus. Zwischen der 40. und 50. Minute spielte dann nur noch eine Mannschaft - Gera. Jeder Fehler des Gastgebers wurde bestraft und die Gäste erzielten Tore von allen Positionen. Aus einem 13 :25 machten die Postler in 10 Minuten ein 13 :33. Als dann in Spielminute 48 Torhüter P. Nedved seinem Ersatzkeeper T. Poschbeck Platz machte und er den Gastgebern gleich zwei 100 % von der 6m Linie abkaufte waren die Gäste absolut im Soll. Jetzt wurde munter durchgewechselt und alle Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Am Ende war es dann ein auch in dieser Höhe verdienter Auswärtssieg mit 18:39. Die Geraer werden diesen Sieg sicher richtig einordnen. Der Gastgeber mühte sich , hat aber an diesem Tag nicht die Form, um Gera zu fordern. In der Oberliga weht ein anderer Wind und das weiß man in Gera. Das Selbstvertrauen in die eigene Stärke jedoch bleibt und sollte die Basis sein für die nächsten Wochen in der Oberliga. Der Post SV Gera spielte mit: P. Nedved, T. Poschbeck, D.Wiesner ( 1 Tor), H.Seidemann (3), D.Botor (6), U. Werler (6), P. Borik (3), M. Bäumler (2), D.Riebold (6), E. Trautvetter (4), S. Teichmann (3) und Hagen Rose (5). |
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50
am: 10.11.2008 - 13:41:10
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TA Artern 10.11.2008
Hängende Köpfe HV 90 Artern - Post SV Gera 18:39 (8:18) Diese Spiel sorgte für Gesprächsbedarf. Während aber die frustrierten Arterner in kleinen Grüppchen die hängenden Köpfe zusammensteckten, freuten sich die Geraer in großer Runde vor der Halle. Dabei war doch eigentlich nur der Normalfall eingetreten . . . Das war wohl nichts! Die Sensation fand nicht statt. Sie war sogar nie in Sicht. Arterns Handballmänner haben die bittere Erfahrung machen müssen, dass zwischen Landes- und Oberliga eben doch ein Quantensprung liegt. Am Samstag jedenfalls war das so. Trost kam ausgerechnet vom Gegner. Der aus Sondershausen über Schlotheim und Friedrichroda nach Gera gewechselte Sebastian Teichmann gestand: "Wir haben mit der neuen Truppe noch nie so gut gespielt!" Die Geraer, Schlusslicht der Oberliga, hatten die Partie richtig ernst genommen, am Donnerstag noch einen Test gegen Sachsen-Oberligist Dresden bestritten. Sie wollten sich in Artern Mut und Selbstvertrauen für die Mission Klassenerhalt holen - und das mit aller Macht und voller Konzentration. Ihr Trainer "Waldi" Waldenburger gab den wütenden Springinsfeld selbst noch, als seine Männer schon zwanzig Tore vorn lagen! Teichmann selbst, schon immer eher ein Handball-Kompaktmodell, hat für die Oberliga von 96 auf 82 Kilo abgespeckt, durfte erstmals auf die Regie-Position und brachte die Gäste auf die Siegerstraße. Die ersten beiden Treffer machte er selbst, in einer Phase, als auf beiden Seiten nicht viel lief. So fingen sich die Gäste, während Artern völlig verkrampfte. Dem HV gelang das erste Feldtor nach 18 Minuten! Michel Bohne murmelte den Ball eher an Keeper Nedved vorbei. Es war das 3:10. Der Tscheche im Kasten, der von Most nach Gera pendelt und Angebote aus der ersten Liga abgelehnt hat, zeigte sich als starker Keeper. Überragend musste er nicht halten. Christian Krahmann war nach 29:41 Minuten der erste Arterner, der Nedved oberhalb der Schultern prüfte (7:17/30.). Im zweiten Durchgang wurde es aus Arterner Sicht nicht besser - sehr viele technische Fehler, kaum Durchschlagskraft, die Abwehr ein Torso. Ein Debakel drohte. Von 13:25 (40.) setzte sich Gera auf 13:33 (50.) ab. "Wir waren im Kopf nicht klar", so HV-Spielertrainer Holger Teichmann. Wenigstens dagegen, 40 Gegentore zu kriegen, wehrten sich Arterns Männer noch. HV 90 Artern: Thomas Blume, Falko Reikowski - Mario Faulwetter, Marko Köppe (4/4), Marko Lange (2), Alexander Littig (2), Nico Zimmermann, Christian Krahmann (1), Holger Teichmann (5), André Heckert (2); Michel Bohne (1); Reiner Sonnefeld (1); Siebenmeter: Artern 5/4; Gera 2/2; Zeitstrafen: Artern 5/Gera 4 |
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