Menu Content/Inhalt
Start arrow Pinnwand arrow Neueste Beiträge
Thüringer Handball-Verband
29.08.2008 - 05:23:11 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News:

Registrieren lohnt sich

Die Vorteile:
- mitmachen
- alle neuen Beiträge auf einen Blick

empfohlener Spielball des THV
 
   Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: 1 ... 8 9 [10]
 91 
 am: 24.04.2008 - 01:06:43 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
TLZ Jena  23.04.2008

Sonneberger HV - HBV Jena 90 II  30:19 (17:7)

Landesliga-Dritter HBV Jena 90 II musste sich beim Tabellenzweiten Sonneberger HV klar mit 19:30 (7:17) geschlagen geben. Jena II konnte das Fehlen von Stammkräften wie Sylvia Stanek, Katrin Pelzer, Stefanie Kieslich, Kerstin Braschel nicht kompensieren. Sonneberg enteilte auf 8:1, später 14:5 und zur Pause war schon alles entscheiden. In die HBV-Tore teilten sich Birgit Gärtner (6), Gudrun Stoya (3), Pauline Weiß (3), Linda Bülow (2), Susanne Stanek (2), Anne Sorge (1), Ina Löbus (1) und Iris Eisenmann (1).

 92 
 am: 24.04.2008 - 01:05:41 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
TLZ Jena  23.04.2008

HBV-Damen siegen in Ruhla

TSG Ruhla - HBV Jena 90  22:24 (8:14)
 
Von den beiden Handball-Frauenteams des HBV Jena 90 konnte vorgestern nur der Oberligist seine Auswärtsaufgabe mit einem 24:22 über die TSG Ruhla lösen. Dort führten die Jenaerinnen schon zur Pause 14:8. Doch später wurde es beim Stand von 15:14 für Jena nochmals eng. Bemerkenswert: Viermal waren die Jenaerinnen in Unterzahl, dreimal erzielten sie dabei noch einen Treffer. Ruhla konnte von zwölf Strafwürfen nur sechs verwandeln, Jena von fünf deren drei. Vor 60 zuschauern spielte der HBV Jena 90 mit Jeanette Weigelt - Cornelia Dressler (6), Frances Petrow (6), Anja Bülow (6), Claudia Gresch (4), Marie Göpfert (1), Claudia Sprengler (1), Katja Fritzsche, Elisabeth Müller, Svenja Schröder, Stzefanie Klaus, Alexandra Kenter.

 93 
 am: 24.04.2008 - 01:01:57 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
TA Eisenach  23.04.2008

Kampf um den Klassenerhalt

SV Wartburgstadt Eisenach - SV Hermsdorf II  29:25 (17:12)
 
Mit ihrem Erfolg über Hermsdorf haben die Eisenacher Handballerinnen ihren Angriff auf einen Nichtabstiegsplatz erfolgreich gestaltet. Die SVW-Damen müssen nun aber noch auf einen Ausrutscher der anderen Kellerkinder hoffen, um endgültig in der Landesliga zu verbleiben. Somit war ein Sieg schon vor dem letzten Heimspiel der SVW-Handballerinnen Pflicht. Auch gegen sehr spielstarke Hermsdorferinnen wurde die Aufgabe gut gelöst. Konzentriert erarbeiteten sich die Gastgeberinnen eine 4:1-Führung. Mit einem effektiven Angriffsspiel wurde der Vorsprung bis zum 8:5 (15.) verteidigt. Janine Donoslo, Kathleen Stegmann, Elke Richstein, Katrin Phieler und Katrin Wiesner waren die wichtigsten Torschützinnen der Eisenacher. Doch die Frauen vom Autobahnkreuz gaben nicht so schnell auf und kamen beim 9:8 noch einmal ganz dicht heran. Mehr ließen die Eisenacherinnen nicht zu, mit je zwei Toren bauten Marion Richstein, die stets schwer zu stellende Janine Donoslo und die agile Katrin Phieler den Vorsprung zum 17:12-Pausenstand aus. Die kurze Unterbrechung schadete dem Spielfluss der Gastgeberinnen nicht und Keeperin Bernadett Necke bot mit gelungenen Aktionen ihrem Team einen starken Rückhalt.Beim 24:19 wies Janine Donoslo ihre Treffsicherheit vom Punkt nach. Kathleen Stegmann und Severina Wagner erhöhten weiter zum 26:22 und Torhüterin Necke parierte ihren fünften Strafwurf. Den Gästen gelang nur noch Ergebniskosmetik. Klaus und Torsten Kowald leiteten die Partie bis zum letzten Pfiff sicher.Verhaltene Freude herrschte nach dem Sieg auf der Eisenacher Bank, denn der Klassenerhalt ist noch lange nicht sicher."Es war heute allen Spielerinnen anzumerken, dass sie für den Klassenerhalt alles gegeben haben", bemerkte Co-Trainerin Marion Richstein.

 94 
 am: 24.04.2008 - 00:59:22 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
TA Artern  23.04.2008

Pflicht erfüllt, Kür kann kommen

SV Haineck Nazza - HV 90 Artern 22:25 (14:15)

Arterns Handball-Männer haben sich mit dem Sieg über Nazza einer eher lästigen Auswärtspflicht entledigt. Wieder reichte dazueine Steigerung in der Schlussphase. Die Gedanken waren zuvor offensichtlich schon beim Heimkehraus gegen Nordhausen.
Ein etwas gesteigerter Elan in der Abwehr nach 56 Minuten "Krampf und Luschi-Laschi" (Spielertrainer Holger Teichmann) ließ die Arterner auch in Nazza das Parkett als Sieger verlassen. Auf die Last-Minute-Ein-Tor-Siegvariante ließen sie es diesmal nicht erst ankommen. Sonst war es aber wie in den Spielen zuvor. Mitte der zweiten Halbzeit führte auch Nazza mit drei Treffern. Bei Artern fehlten im Vergleich zum Vorwochensieg in Gotha Thomas Blume, Patrick Gonnermann, Mario Faulwetter und Marcus Getschmann. Dafür kehrten Holger Teichmann und Alexander Littig zurück. Am Spielfilm änderte das wenig. Holger Teichmann: "Das Spiel war zäh und zerfahren. Aus dem Rückraum kam bei den Gastgebern wenig, aber wir waren in der Abwehr einfach zu müde. Zuletzt wurde es für uns auswärts von Spiel zu Spiel mehr und mehr zur Quälerei!" Doch nun hat die Auswärtsserie ja ein Ende. Das Saisonfinale gegen Lieblingsgegner Nordhäuser SV findet am Samstag am Königstuhl statt. Da wird alle Müdigkeit wie weggeblasen sein! Und, wie es aussieht, sind alle Mann an Deck.
Artern: Falko Reikowski - Marko Lange, Michel Bohne (2), Nico Zimmermann (3), Alexander Littig (5), André Heckert (4), Rainer Sonnefeld, Marko Köppe (4), Holger Teichmann (3), Fred Linstedt, Christian Krahmann (4);
Zeitstrafen: 4/4;
Siebenmeter: Nazza 6/3, Artern 2/2.

 95 
 am: 24.04.2008 - 00:57:45 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
TA Sömmerda  23.04.2008

Sieg trotz kleiner Kulisse

HSV Sömmerda 05 - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II  25:23 (16:11)
 
Im letzten Heimspiel der Saison 2007/08 kamen die Sömmerdaer Handballer gegen Goldbach-Hochheim zwar zum erhofften Erfolg - das aber leider nicht vor der erhofft großen Kulisse. Den Grundstein dafür legten die Gastgeber bereits in Hälfte eins, in der sie die klar besseren waren und mit Michael Gleichmann im Tor einen starken Rückhalt hatten.
Im Angriff waren es Thomas Bosse und Zdenek Laube, die das Spiel führten, selbst torgefährlich waren und die kurze Deckung von André Genzel geschickt überspielten. So kam der HSV zu einer schnellen 7:2-Führung und über die Stationen 10:5 und 12:8 zu einer sicheren und verdienten 16:11-Halbzeitführung. Nach dem Wechsel kamen die Gäste deutlich frischer aus der Kabine und hatten innerhalb von neun Minuten auf 18:16 verkürzen können. Den Rest der Spielzeit waren die Goldbacher ein ebenbürdiger Gegner und bei den Schützlingen des Trainergespannes Oertel/Jacobi ließen zusehends die Kräfte nach. Angesichts der nun schon Monate anhaltenden Personalsituation der Sömmerdaer kam dies nicht unbedingt unerwartet. Als die Gäste in der 54. Spielminute den Anschlusstreffer zum 22:21 erzielten, geriet der sechste Heimspielerfolg der Sömmerdaer noch einmal ernsthaft in Gefahr. Mit viel Einsatz, Kraft und Geschick gelang letztlich doch noch ein insgesamt gesehen verdienter Erfolg der Hausherren.

Es spielten: Gleichmann, Berghof, Kreft, Bosse (8), Z. Laube (8), A. Thurm (4), M. Reif (2), A. Genzel (2), F. Albrecht (1), B. Obermann und M. Dünkelf

 96 
 am: 23.04.2008 - 15:00:09 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
Infoline Oppurg

Oppurg Sieger in kampfbetonter Partie- Bitter bezahlt mit Ausfall von Leistungsträger Herzog

TSV 1898 Oppurg – WSV 1907 Neuhaus  31:22 (14:9)

Am Samstag hatten die Oppurger Landesligahandballer ihr letztes Heimspiel der aktuellen Saison zu bestreiten. Aber mehr noch, denn es galt auch zwingend noch nötige Punkte im Abstiegskampf zu sichern. Dass der Gegner in der heimischen Rosentalhalle die Gäste aus Neuhaus war, sollte die Aufgabe nicht leichter machen. Doch Oppurgs Männer waren sich ihrer Aufgabe bewusst und vom Start weg auf Betriebstemperatur. Trainer Kriesche hatte nochmals angemahnt, dass wenn man schon nicht über spielerische Glanzpunkte überzeugen konnte, dann wenigstens die Leidenschaft im Spiel der Oppurger Ersten zu sehen sein sollte.
Die Grundlage für eine ordentliche Abwehrleistung war also gegeben und so war es möglich mittels mehrerer Ballgewinne durch schnelle und einfache Kontertore die erste Führung herauszuwerfen.  Schon hier zeigte sich Oppurgs agiler Patrick Escher immer einen Zacken schneller als der Gegner. Doch auch schon in den ersten Minuten der Partie deuteten die Schiedsrichter an, dass auch sie anscheinend gern ein (über-)hartes Spiel sehen wollten und verpassten ihrerseits einzuschreiten und entsprechende Akzente zu setzen. Ein durch seine Vorderleute gepushter André Prätor im Oppurger Kasten stellte sich nun stärker werdenden Gästen in den Weg und legte den Grundstein für eine deutliche 9:3-Führung Mitte der ersten Hälfte. So wie in der eigenen Defensive beherzt zugefasst wurde, so nahmen auch die Oppurger Schützen in Angriff das Herz in die Hand. Allen voran ein befreit aufspielender Youngster Patrick Hellrung, der mit sehenswerten Treffern aus dem Rückraum glänzte und mit seinen trockenen Würfen das Neuhäuser Netz zappeln ließ. Anlass zur Kritik gab nur die nun meist etwas überhasteten Aktionen im Angriff und bei Gegenstößen, die eine höhere Führung als das 14:9 zur Halbzeit verhinderten. Diese Führung musste Oppurg schon hier teuer bezahlen, als sich TSV-Spieler und Rückraum-Motor Patrick Herzog kurz vor der Pause bei einer unglücklichen Aktion mehr als schwer an der Schulter verletzte und nicht nur handballerisch fehlen wird.
Oppurg Spieler ließen sich an diesem Tag aber auch davon nicht aus der Ruhe bringen und spielten, angeführt von einem stark aufgelegten Kapitän Frank Pechtl, weiter besonnen mit. Seinem Durchsetzungsvermögen in etlichen umkämpften Duellen am Kreis hinten wie vorn war es auch zu verdanken, dass der TSV auch in Halbzeit Zwei ein gute Rolle spielen sollte. Weniger besonnen zeigten sich die Gäste in der Folge, als sie sich selbst keinen Gefallen taten und überhart Anrennen wollten. Letztlich sahen dies auch die Unparteiischen. Nachdem die Gastgeber bis Mitte der zweiten Hälfte den Vorsprung halten konnten und einige brenzlige Situationen gemeistert hatten, schien die Partie schon 10 Minuten vor Schluss beim 25:19 entschieden. Und wer weiß ob wirklich nötig, unterstrichen die Oppurger ihre zumindest kämpferisch immer überzeugende Leistung mit einem Schlussspurt zum 31:22-Endstand. Die zwei wichtigen Punkte waren also eingesammelt und ein wichtiger Schritt Richtung Nicht-Abstieg und auf Tabellenplatz Acht getan. Nur spielte die Konkurrenz nicht gänzlich für Oppurg und punktete ebenso, sodass rein rechnerisch noch nicht alle Messen gelesen sind und der TSV auch im letzten Saisonspiel in Suhl alles geben muss, wenn man nicht auf die Ergebnisse Anderer hoffen möchte.

Für den TSV spielten:
Prätor und Schrödel (im Tor), Pechtl (6 Tore), Wunderlich (3), Herzog (2), Luthardt (1), Nater (2), Greiling (1), May, Escher (6), Bergner (2), Kempe (1), Hellrung (5), Knaf (2).

 97 
 am: 23.04.2008 - 14:53:43 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
TLZ Erfurt  23.04.2008

Klassenerhalt ist geschafft

SV Aufbau Altenburg - TSV Motor Gispersleben  20:21 (8:9)
 
Nach einem nervenaufreibenden Spiel in der Handball-Oberliga haben die Frauen des TSV Gispersleben am Samstag den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht. Nach der enttäuschenden Partie gegen Weimar haben sie mit dem knappen 21:20-Sieg bei SV Aufbau Altenburg noch einmal alles abgerufen, um im Abstiegskampf die Entscheidung herbeizuführen.
Die Vorgabe, aggressive Deckungsarbeit zu betreiben, wurde von der ersten Minute an umgesetzt. Vor allem Fuhrmann auf der vorgezogenen Position setzte die Altenburger Angreiferinnen erheblich unter Druck. Dennoch gingen die Gastgeberinnen nach sieben Minuten mit 3:0 in Führung. Jetzt schlug die Stunde von Lücke: Für die glücklose Werlich eingewechselt, führte sie Gispersleben mit drei Toren in Folge wieder heran. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein selten hochklassiges, aber immer spannendes Spiel. Bestimmt durch beide Abwehrreihen, drückten Lücke und auf Altenburger Seite Voigt dem Angriffsspiel ihren Stempel auf.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Gäste eine Unterzahlsituation schadlos überstehen und sich im Anschluss auf 14:11 absetzen.

Nun die nächste kritische Situation, und diesmal nutzten die Skatstädterinnen die Chance und konnten wieder ausgleichen. Bei den Gästen nahm Fuhrmann das Heft in die Hand und konnte mit einem wunderschönen Hüftwurf die Führung wieder herstellen.

Dreimal verworfen

Auch Keller brachte nun ihre Würfe im Tor unter und sorgte damit für Entlastung. Trotz des Luxusses, drei Siebenmeter zu verwerfen, konnte Gispersleben immer ein Tor vorlegen. In den letzten Minuten übernahm Spielführerin Grimmig die Verantwortung, setzte sich zweimal im 1:1-Spiel durch und verwandelte.

21:20 stand es 50 Sekunden vor Schluss, und als Altenburg noch einmal den Ball bekam, wuchs die Deckungsreihe mit Torhüterin Görner über sich hinaus und ließ keinen Torwurf mehr zu.
 
Gispersleben: Görner, Müller; Werlich, Hergt (2), Nonne (2), Schulze, Grimmig (2), Fuhrmann (4), Lücke (6), Keller (4), Mehl (1).

 98 
 am: 22.04.2008 - 15:28:44 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
HP Erfurt

Der Auswärtspremiere folgte die Blamage

SG Könitz/Saalfeld - SG Erfurt/Bad Langensalza  22:20 (11:11)

Mit einiger Fassungslosigkeit resümierte Trainer Steffen Ahrens am Sonntag den überaus peinlichen Auftritt seiner SG-Handballer beim Tabellenschlusslicht SG Könitz/Saalfeld: „Leider bin ich sprachlos zu diesem Auftritt in Saalfeld. Fakt ist, dass das, was am Sonntag abgelaufen ist, eine Katastrophe war.“ Somit folgte der Auswärtssiegpremiere vom vergangenen Wochenende in Hermsdorf nun prompt die Blamage in Saalfeld.
Ohne den aus beruflichen Gründen fehlenden Daniel Baumgarten fand sich während des gesamten Spiels niemand, der die Führungsrolle im Team an sich reißen konnte. Stattdessen versuchte jeder nur „auf eigene Faust“, dem Geschehen seinen Stempel aufzudrücken. Und dies misslang gründlich. Dass auch der Gegner in dieser Partie nie Oberliganiveau erreichte, tröstet angesichts dieser Niederlage natürlich wenig. Im Gegenteil, dieser Umstand verdeutlicht nur noch einmal, wie weit Anspruch und Realität derzeit beim Gros der Mannschaft auseinander klaffen. Und damit ist nicht der vielzitierte schlechte Tag gemeint, den man jedem Spieler und auch jeder Mannschaft einmal zugestehen muss. Gemeint ist vielmehr die Einstellung der meisten Akteure an diesem Nachmittag in Saalfeld. Denn trotz mehrfacher Mahnungen, die Partie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, konnten die Spieler den Schalter einfach nicht umlegen. Offensichtlich schwirrte den meisten noch der Kantersieg aus dem Hinspiel im Kopf herum, als man den Aufsteiger mit 15 Toren Unterschied förmlich aus der Halle schoss. So ließ man gerade in der Defensive jegliche Aggressivität vermissen, lediglich Ratz sowie die beiden Torhüter Hielscher und Stange wollte Ahrens aus seiner Kritik heraus nehmen. Im Angriff agierten seine Männer aber absolut konfus und disziplinlos, was sich natürlich entsprechend negativ auf die Chancenverwertung auswirkte. Zudem bestimmten jede Menge technische Fehler das Bild auf beiden Seiten, auch die Hausherren rissen wahrlich keine Bäume aus. Und so waren die Erfurter beim 17:17 sogar wieder dran, weitere Disziplinlosigkeiten kosteten jedoch den möglichen Erfolg. Könitz / Saalfeld zog ein letztes und nun entscheidendes Mal davon und siegte am Ende verdient mit 22:20 Toren. Für Ahrens passt dieser Auftritt „ins Gesamtbild der Saison“, in der die Inkonstanz die einzige Konstante im SG-Spiel bleibt. Ahrens abschließend: „Glückwunsch an den Gegner, der die Chance heute einfach clever genutzt hat.“
 
SG Erfurt/Bad Langensalza: Hielscher, Stange, Wunderlich (n.e.) , A. Ahrens 5, Göpfert 1, Menge 5/2, Ludwig 1/1, Trommer 5, Ratz, Schalles, Machts 1, Schröpfer 2, Braun (n.e.), Frank (n.e.)

Spielfilm:
1. Halbzeit:   2:2 – 5:7 – 11:11
2. Halbzeit:   14:11 – 17:13 – 17:17 – 20:17 – 22:20

 99 
 am: 22.04.2008 - 10:16:44 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
HP Ziegelheim

HSV Weimar - LSV Ziegelheim  23:16 (10:7)
   
Es war ein typisches Spiel der Ziegelheimer Frauen in der diesjährigen Oberliga-Saison. Erneut dank guter Abwehr halbwegs gut mitgehalten, die Chance zur Wende gehabt (14:14), nicht genutzt und schließlich eingebrochen.

Zunächst sah alles gleich nach einem kleinen Desaster aus (7:1, 12.). Die Deckung nicht wach genug, um die mit Dampf anrollenden Gastgeberinnen zu stoppen. Vorn gelangen nur halbe Chancen. Die resultierenden Würfe waren eine sichere Beute der Weimarer Torfrau, die umgehend Konter einleitete. Hier verhinderte LSV-Keeperin Janine Welker mehrfach Schlimmeres. Nach einer Auszeit tauten die Ziegelheimerinnen endlich auf. Weimar schaffte bis zur Pause nur noch zwei Tore aus dem Feld. Ziegelheim zog ein vernünftiges und mit nur wenigen Fehlern behaftetes Positionsspiel auf, das sie wieder ins Geschäft brachte (9:7, 29.). Nach dem Wechsel sah die Partie aus LSV-Sicht weiterhin sehr gut aus. Alle Spielerinnen strahlten Torgefahr aus, sogar der häufig vermisste Konterhandball fand endlich einmal statt.  Mitte der zweiten Hälfte war es so weit. Die Gäste besaßen die Chance zur Trendwende, hatten eben den Ausgleich zum 14:14 erzielt. Doch Weimar zog erneut an und enteilte auf 17:14. Ziegelheim konnte nicht mehr nachsetzen, versuchte zwar mit erhöhtem Risiko und schnellem Spiel etwas Entscheidendes zu bewirken. Doch wie so oft verpuffte das letzte Aufbäumen und erwies sich als Boomerang mit weiteren Gegentreffern. Nach der überraschenden Altenburger Niederlage bekommen die Ziegelheimerinnen trotzdem noch einmal eine unverhoffte Chance auf den Klassenerhalt. Allerdings müsste dafür im letzten Spiel gegen Aufbau Altenburg ein Sieg mit mindestens sieben Treffern her, um die 25:31-Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen. Bei einem Sieg mit sechs Toren wären sogar noch zwei Entscheidungsspiele fällig.
 
LSV: Welker, Grünler; Schmelzer (2), I. Tausch (3/1), Federau, Harles (5), Herziger, Wagner (2), Werrmann (1), Geilen (3)
 
Strafwürfe: HSV 4/2, LSV 1/1   
Strafminuten: HSV 2, LSV 10
Schiedsrichter: Brockmann/Göhring (Erfurt)

 100 
 am: 22.04.2008 - 01:41:58 
Begonnen von Marco - Letzter Beitrag von Marco
OTZ Gera  22.04.2008

Ronneburg fällt auf Platz vier zurück - Niederlage am Sonnabend in Goldbach

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - HSV Ronneburg 29:25 (10:11)

Das Normale ist eingetreten. Pokal-Finalist HSV Ronneburg hat am letzten Sonnabend beim künftigen Vizemeister Goldbach mit 25:29 verloren.

Am Sonntag zog der HSV Apolda nach und rutschte mit einem Sieg beim ThSV Eisenach II auf den Bronze-Platz hoch. Damit liegt Ronneburg drei Spieltage vor Schluss nur noch auf Rang vier.

"Trotz der Niederlage kann ich nicht unzufrieden sein. Ich glaube, wir haben uns genug Selbstvertrauen geholt fürs kommende Heimspiel , sagte Ronneburgs Trainer Stefan Koska.

Der will bei aller Personalnot die restlichen drei Punktspiele gegen den LSV Ziegelheim (26. April), bei Ernestiner Gotha (3. Mai) und gegen Eisenach II (17. Mai) gewinnen.

An einer Statistik wird der Verantwortliche noch einige Tage zu knappern haben: Die Ostthüringer verballerten in Goldbach sage und schreibe acht ihrer zwölf Siebenmeter.

"Strafwürfe kann man nicht üben. Man braucht da auch immer etwas Glück. Das fehlte uns. Mit jedem verworfenen Ball wuchs bei uns die Hemmschwelle, das hat man gesehen. Da wollte fast keiner mehr an den Punkt zu gehen , sagte Koska.

Wie eng Erfolg und Niederlage im Sport liegen, machten drei Siebenmeter deutlich:

Zwei Bälle sprangen vom Innenpfosten nicht ins Tor, sondern wieder zurück ins Feld. Bei einem anderen bekam der Goldbacher Torwart mit einem starken Reflex noch die Fußspitze an den Ball.

Besonders traurig war Flügelflitzer Florian Förster. Der sonst so sichere Schütze scheiterte in der Schlussphase gleich zweimal vom Punkt. Auch seine Tore fehlten für ein besseres Resultat.

Die vor dem Spiel als Sorgenkind ausgemachte neue Rückraum-Achse zeigte sich dagegen von ihrer starken Seite.

Stanislaw Ganzha, eigentlich nur noch "Handballer auf Abruf auf Halbrechts, Carsten Kusch auf der Spielmacherposition und der etatmäßige Kreisläufer Oliver Meyer auf Halblinks warfen zusammen 18 der 25 Tore.

"Sie haben ihre Sache gut gemacht. Das könnte klappen, auch in den restlichen drei Partien , sagte Koska.

Diese Einschätzung trifft auf seinen Top-Spieler Matthias Zänsler nicht zu.

Zänsler konnte in Goldbach nur die letzten zehn Minuten aufs Feld. Die starke Handprellung ließ keinen erfolgreichen Torwurf zu.

Die Diagnose scheint kompliziert. Zänsler suchte schon verschiedene Ärzte auf.
"Der Junge stellt sich in den Dienst der Mannschaft. Das kann man nicht hoch genug anrechnen.
Normalerweise müsste er pausieren , sagte der HSV-Trainer über seinen Linkshänder.

Der HSV Ronneburg spielte mit:
Seidemann, Zehmisch, Wolf - D. Koska (3), Alexy (1), Zänsler, Ganzha (5), Bauer (3), Stölzner, Förster, Kusch (8), Meyer (5).

Seiten: 1 ... 8 9 [10]
Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.4 | SMF © 2006, Simple Machines LLC
Joomla Bridge by JoomlaHacks.com
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
designed by www.madeyourweb.com