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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: Viertelfinale  (Gelesen 1180 mal)
Marco
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« am: 19.11.2006 - 00:17:58 »

16.12.2006  19:00
1. SSV Saalfeld 92 - Thüringer HC II
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

06.01.2007  17:00
TSG Ruhla - HSG Nordhausen
[Sporthalle Bermbachtal Ruhla]

06.01.2007  17:30
HSV Apolda 1990 - SV Hermsdorf
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

07.01.2007  17:30
SV Aufbau Altenburg - LSV Ziegelheim
[Südostsporthalle Altenburg]
« Letzte Änderung: 08.12.2006 - 00:31:13 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 19.12.2006 - 13:36:54 »

OTZ Saalfeld  19.12.2006

Endstation Viertelfinale - Saalfeld scheidet gegen Regionalligist THC Erfurt II aus

1. SSV Saalfeld 92 - Thüringer HC II 15:38 (6:16)

Ihrer Favoritenrolle wurden die Handball-Damen vom Thüringer HC II am Samstagabend in der Gorndorfer Dreifelderhalle gerecht. Thüringens einziger Regionalligist bezwang die eine Klasse tiefer spielenden Saalfelderinnen vom 1. SSV klar mit 38:15 und zieht damit ins Halbfinale des Thüringer Pokals ein.
Mit einem knappen 24:23-Achtelfinalerfolg gegen Oberligakonkurrent Motor Gispersleben hatte sich das SSV-Team für die Runde der letzten Acht qualifiziert, war sich aber von Anfang an darüber im Klaren, dass der Gegner wohl eine Nummer zu groß sein würde. "Unsere Chancen gingen gegen null, trotzdem haben wir zeitweise ein gutes Spiel gemacht", berichtet Saalfelds Trainer Wolfgang Becker.

Die Gäste aus Erfurt begannen erwartet stark, führten schnell mit vier Toren Vorsprung, doch Saalfeld gab sich nicht auf, kämpfte um jeden Ball. So gelang es beispielsweise Nachwuchsspielerin Michaela Kurzhauer, ihrer Gegenspielerin Tina Michel den Ball zu klauen und den anschließenden Konter mit einem Treffer zu krönen. Allerdings blieben diese Szenen eher eine Seltenheit und die THC-Spielerinen zeigten, warum sie auf Rang zwei der Regionalliga stehen und an die Tür zur 2. Bundesliga klopfen. Saalfeld kassierte vor der Pause noch drei unnötige Zeitstrafen und so gelang es Erfurt, zur Halbzeit mit zehn Toren in Führung zu gehen (16:6).

"Bis zur 45. Minute konnten wir noch bis auf elf Tore dranbleiben, dann kam der Einbruch", so Trainer Becker. "Deswegen war das Ergebnis am Ende nach meiner Meinung auch zu hoch, wir haben gerade offensiv stark abgebaut." Problem des SSV wurden neben der mangelnden Chancenverwertung auch Nachlässigkeiten in der Verteidigung. "38 Gegentore sind trotz des starken Gegners zu viel, wir hätten selbst auch mehr als 15 machen können und müssen", erklärt Becker.

Nach dem vorgezogenen Pokalspiel vom 6. Januar haben die Saalfelder Oberliga-Damen nun bis zum 13. Januar Punktspielpause.

1. SSV Saalfeld: Schüner (TW), Kurzhauer (4 Tore), Post (3), Pleyer (2), K. Miemel (2), Slabon (1), Fröhlich (1), Walther (1), Schmidt (1), Pino, Kersten.
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« Antworten #2 am: 19.12.2006 - 13:49:49 »

HP Thüringer HC

THC zieht ohne Probleme ins Halbfinale ein

1. SSV Saalfeld 92 - Thüringer HC II 15:38 (6:16)

Im Pokal-Viertelfinale mussten die Frauen des Thüringer HC II beim Oberligisten 1. SSV Saalfeld 92 antreten. Gegen das Oberliga-Schlusslicht hatte der Regionalliga-Zweite keinerlei Probleme. Mit 15:38 (6:16) zeigte der THC den Klassenunterschied auf.

Saalfeld musste auf die verletzte ehemalige THC-Spielerin Eva-Maria Röhner verzichten. Der THC war nur mit acht Spielerinnen angereist. Schnell lag der Regionalligist mit 4:0 in Front. Diese Führung wurde kontinuierlich ausgebaut. Über 1:7 und 5:9 ging es auf 5:15.

Nach dem Wechsel kämpfte Saalfeld jedoch und kam so zu einigen Wurfchancen. Einen guten Eindruck hinterließ beim Gastgeber die 16-jährige Michaela Kurzhauer am Kreis. Sie erzielte vier Tore und zeigte keinen Respekt vor den THC-Spielerinnen. Der THC baute seinen Vorsprung trotzdem aus (10:21, 11:24, 14:25, 15:33).

Am Ende stand der erwartet klare Erfolg zu Buche. Alle Feldspielerinnen des THC trugen sich in die Torschützenliste ein. Die restlichen drei Spiele des Viertelfinales finden Anfang Januar statt. Dann erfolgt auch die Auslosung des Halbfinales.

1. SSV Saalfeld: Julia Schüner; Kristin Post (3), Franziska Slabon (1), Julia Fröhlich (1), Romina Pino, Peggy Pleyer (2), Christiane Schmidt (1), Kristin Miemel (2/2), Jessica Kersten, Juliane Walther (1), Michaela Kurzhauer (4).

Thüringer HC II: Ann-Christin Ponick; Beatrix Mosert (5), Jenny-Marie Mörstedt (2), Anna Eber (8), Katharina Loest (5), Tina Michel (5), Marion Radonic (2), Annett Echtermeyer (3/2), Anne Breitschuh (8).

Strafminuten: 14 - 6.
Siebenmeter: 3/2 - 5/3.
Schiedsrichter: Patrick Hujer/André Thurau (Post SV Gera).
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« Antworten #3 am: 08.01.2007 - 23:33:32 »

HP Ziegelheim

SV Aufbau Altenburg – LSV Ziegelheim 26:23 (12:6)
 
Die mittlerweile schon chronisch unterbesetzten Ziegelheimer Frauen sind im THV-Pokal-Viertelfinale ausgeschieden. Nach dem Punktspiel unterlagen sie auch in diesem Kreis-Derby, wobei sich aber vor allem nach der Pause einige positive Gesichtspunkte im Ziegelheimer Spiel finden ließen. Der Knackpunkt der Begegnung vor knapp 200 Besuchern in der alten traditionsträchtigen Südost-Halle lag in der Anfangsviertelstunde. Hier erzielten die Gäste kein einziges Tor (0:6, 14.), scheiterten mehrfach an der Altenburger Keeperin und am Pfosten. Allmählich durchbrach die insgesamt sehr starke Mady Wurzer den Bann und so wuchs bis zur Pause der Rückstand wenigstens nicht weiter an. Die Ziegelheimerinnen fanden sich Schritt für Schritt immer besser in der Abwehr zurecht und brachten endlich mit druckvollen Angriffen die Gastgeberinnen in Bedrängnis. Kontinuierlich wurde verkürzt, aber letztlich war die Hypothek vom Anfang zu gewaltig. Mehr als das 22:24 gelang nicht mehr.
 
LSV: Welker; Schmelzer, I. Tausch (3/1), Federau, Wurzer (13/2), Weidauer (1), Geilen (6), Dittrich
 
Strafwürfe: Aufbau 3/1, LSV 4/3 
Strafminuten: Aufbau 18, LSV 8
Schiedsrichter: Jung/Jung (Gera)
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« Antworten #4 am: 08.01.2007 - 23:36:01 »

HP Altenburg

SV Aufbau Altenburg - LSV Ziegelheim 26:23 (12:6)

Aufbau mit beherztem Spiel eine Runde weiter

Das neue Jahr hat noch nicht richtig begonnen und schon gab es den ersten Kracher der Saison. Die Altenburger Damen empfingen im Pokal-Achtelfinale den LSV Ziegelheim. Im Dezember konnten die Skatstädterinnen in Ziegelheim schon mit 24:21 verdient gewinnen. Allerdings spielte man mit den Damen aus Leipzig. Ohne diese Drei begann das neue Jahr.

So wie es allerdings begann wünscht man sich die nächste Saison. Die Sporthalle Südost hat lange nicht mehr über 200 Zuschauer beherbergt. Mit sage und schreibe 6:0 nach ca. zehn Spielminuten lagen die Gastgeberinnen vorn. Die Ziegelheimerinnen konnten gegen das schnelle Spiel zu Beginn keine Mittel finden. Zum einem lag es an einer souveränen Abwehrleistung der Altenburgerinnen in der es wenig Lücken gab und zum anderen stand da eine glänzend aufgelegte Kristina Krämer im Altenburger Tor. Immer wieder war es vor allem die linke Angriffsseite mit Claudia Voigt und einer glänzend spielenden Alice Ehrlich die erfolgreich zum Torwurf kamen. Langsam kamen auch die Gäste ins Spiel und konnten ihren klaren Rückstand etwas verkürzen. Doch vom sonst so überzeugenden Spiel der LSV-Damen war nichts zu sehen. Gewaltwürfe von Mady Wurzer und Grit Geilen waren die einzigen Mittel in diesem Spiel. Mit sehr viel Selbstbewusstsein agierten die Aufbau Damen weiter in diesem Spiel. So konnten sie bis zur Halbzeit immerhin einen 12:6 Vorsprung herausspielen und somit die sechs Tore Führung vom Beginn des Spieles halten. Die mit nur acht Spielerinnen angereisten Ziegelheimerinnen wollten allerdings diesen Rückstand nicht auf sich sitzen lassen und die Minimalchance auf den Einzug ins Halbfinale vielleicht doch noch nutzen. Aber auch Runde zwei konnten die Altenburgerinnen zu Beginn für sich gestalten. Beim 18:11 nach etwa vierzig Minuten war die Messe für einige schon gelesen. Nach diesem Zwischenstand drehte sich alles. Die Ziegelheimer Torfrau hielt jetzt wesentlich besser als in der ersten Halbzeit. Allerdings war es gegen die Schüsschen der Altenburgerinnen in dieser Phase sicher nicht schwer. Diese unkonzentrierten Würfe waren ein Schwerpunkt für das weitere Spiel. Jetzt begann ein sehr ruppiges Spiel welches den beiden Schiedsrichtern aus Gera einiges abforderte. Mit elf Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit wurde der bisherige doch faire Spielverlauf total verdreht. Auf Altenburger Seite standen die Spielerinnen plötzlich nur noch zu dritt auf dem Parkett und das Spiel drohte zu kippen. Aber auch in dieser Phase sollte den Gästen nicht die entscheidende Ergebniskorektur gelingen. Nach dieser Zeit in Unterzahl, als alle wieder auf dem Parkett waren ließ man sich das Spiel etwas aus den Händen nehmen.Die Endphase war eine blanke Nervenschlacht für die Zuschauer. Beim 24:20 für die heimischen begann eine blanke Hetzjagd. Die Gäste erhielten in dieser Phase noch zwei Strafwürfe und verkürzten auf 24:22. Doch der Lohn blieb bei den Altenburgerinnen die am Ende mit 26:23 gewannen. Mit diesem Sieg spielen die Altenburgerinnen nun im Halbfinale wieder in eigener Halle gegen die Mannschaft aus Nordhausen.

Aufbau spielte mit: K.Krämer, G.Wodrich, M.Gerth, C. Voigt 10 Tore, A. Ehrlich 5, Y. Dietrich 3, K. Böhme 1, S. Kampa 1, N. Mahnstein 1, R. Diener, N. Rexin, A. Rudolph, C. Parnitzke, C. Arnold 5
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« Antworten #5 am: 08.01.2007 - 23:39:38 »

HP Ruhla

TSG Ruhla- HSG Nordhausen 20:23 (6:12)

Nicht schön, aber spannend war das Spiel der Ruhlaer Oberligafrauen gegen die Südharzer Damen der HSG Nordhausen. Im Viertelfinale des Thüringenpokals unterlagen die Frauen der TSG Ruhla den keineswegs überragenden Gästen aus Nordhausen. TSG-Trainer Reiner Koburger hatte seine Ankündigung, mehrere Aufstellungsvarianten auszuprobieren, wahr gemacht. Ruhla begann mit dem Nachwuchstalent Mareike Eisenträger im Tor - die ihre Sache 30 Minuten lang gut machte - ließ Spielmacherin Susanne Möller fast die gesamte erste Halbzeit auf der Bank, ebenso sah Sabrina Lochner zunächst zu. Auch im zweiten Abschnitt wechselte der Coach mehrfach die Formation, hatte aber etwas mehr Glück dabei als zuvor, ohne den Sieg aber noch aus dem Feuer reißen zu können. Mit der ungewohnten 4:2-Deckungsvariante bereitete sich Ruhla mehr Probleme als dem Gegner. In der ersten Halbzeit musste man um die Bergstädterinnen bangen, die einem Debakel entgegen steuerten. In den ersten 17 Minuten gelangen der TSG ganze zwei Treffer. Bei zu vielen technischen Fehlern (Mischke), vor allem bei Kontern, Abspielen und Torwürfen, konnte die TSG Nordhausen nicht in Verlegenheit bringen. Der Ruhlaer Angriff wirkte völlig verunsichert. Zwei vergebene Strafwürfe (Erbe/Mischke) passten so recht ins Bild. Die Abwehr hatte gegen die spritziger und konzentrierteren Gäste oft das Nachsehen. Beim 4:10 (26.) kamen die Ruhlaer Fans aus dem Staunen nicht mehr heraus. An sechs Tore Rückstand in einem Pflichtspiel der Oberliga-Frauen konnte sich niemand erinnern. Nach der Pause dehnte Nordhausen den Abstand gar auf sieben Treffer (6:13) aus. Erst jetzt wurde Ruhla produktiver, konzentrierter und holte zum 11:13 (37.) auf. Die TSG-Fehlerqoute nahm trotz des 13:14 und 15:16-Anschlusses dennoch zu wenig ab (43.). Immer wieder unterliefen den Gastgeberinnen einfache Fehler, die der ehrgeizige Gegner zum Ausdehnen des Vorsprungs nutzen konnte (14:18/47.). Mit einem Zwischenspurt gelang Ruhla der 18:18-Ausgleich. Damit hatte die TSG aber ihr Pulver verschossen. Gegen vier HSG-Spielerinnen konnten die Gastgeberinnen den personellen Vorteil zu wenig nutzen. Nordhausen hatte in der Schlussphase den längeren Atem und schaffte mit vier Toren in Folge das 18:22. Das bedeutete das Pokal-Aus für die Rühlerinnen.

Aufstellung: Eisenträger, Brenner, Möller 3/1, Mischke 3, Antje Gebhardt, Göpfert 3/2, Arndt 2, Schmidt 2, Lochner 5
Zeitstrafen: Ruhla 1, HSG 10
Siebenmeter: Ruhla 6/3, HSG 2/2
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« Antworten #6 am: 10.01.2007 - 00:49:29 »

TA Nordhausen  10.01.2007

HSG-Rumpfteam steht im Halbfinale

TSG Ruhla - HSG Nordhausen 20:23 (6:12)

"Warum müssen wir zum Training ausgerechnet nach Ruhla fahren?", frotzelte Lydia Rosenstock vor der Abfahrt der HSG-Frauen zum Landespokalspiel bei der TSG Ruhla. Sie spielte damit auf das klägliche Häufchen von gerade einmal sieben Frauen an, das sich am Sonnabend zur Reise zum Auswärtsspiel eingefunden hatte. Man war sich einig: Es gibt keine Chance, in Ruhla weiterzukommen. Dann passierte aber doch das Unglaubliche. Das Häufchen der sieben Aufrechten kämpfte und spielte sich zum sensationellen, aber verdienten 23:20-Sieg und steht damit im Halbfinale.

Grundlage für den Erfolg war eine überragende Abwehrleistung. Und das trotz notwendiger Umformierungen. Die etatmäßige zweite Torhüterin Luise Schmidtke musste einmal mehr als Feldspielerin agieren, und Steffi Neumann kam zu ihrem ersten echten Einsatz und musste gleich durchspielen. Beide machten ihre Sache wie alle anderen hervorragend, und schon bald herrschte verkehrte Welt auf dem Ruhlaer Parkett. Der Gastgeber erzielte zwar den ersten Treffer, doch Steffi Weber glich schnell aus, und Steffi Neumann brachte mit ihrem allerersten Treffer für die Damen die Gäste 2:1 in Führung. Ruhla gelang zwar der 2:2-Ausgleich, doch dann wirbelten Angie Kwella und Lydia Rosenstock die TSG-Abwehr durcheinander und ließen die HSG auf 6:2 enteilen. Zwischendurch parierte Nancy Brodhuhn einen Siebenmeter, sorgte damit für zusätzliche Verunsicherung bei den Gastgeberinnen. Die versuchten, in der Folge mit einer 4:2-Abwehr den Nordhäuser Rückraum besser in den Griff zu bekommen. Doch das ging in die Hose. Denn nun begann die große Zeit von Steffi Weber. Sie spritzte ein ums andere Mal in die Lücken am Kreis und wurde zumeist von Angie Kwella bestens bedient. 12:6 führte Nordhausen zur Pause.

Nach Wiederbeginn erhöhten die Gäste auf 13:6. Dann aber folgte eine Phase unkonzentrierter Aktionen bei der HSG, und Ruhla kam bis auf 11:13, wenig später 13:14 heran. Zum Glück nutzte die TSG in dieser Zeit nicht alle Chancen, vergab weitere Siebenmeter und sah immer wieder Nancy Brodhuhn auf den Posten. Dann fingen sich die Nordhäuserinnen wieder, zogen auf 18:14 davon. Nun stoppten Zeitstrafen den weiteren Vormarsch und brachten noch einmal Unruhe ins HSG-Spiel. Ruhla kam erneut auf und schaffte acht Minuten vor Schluss den 18:18-Ausgleich. Nun war es Viola Böttcher, die Ruhla mit einem Doppelschlag zum 20:18 den entscheidenden Dolchstoß versetzte. Die konsternierten Gastgeberinnen mussten noch zwei weitere Gegentore hinnehmen, ehe sie sich wieder in der Gewalt hatten. Doch in den verbleibenden Minuten ließ Nordhausen nichts mehr anbrennen und brachte den Vorsprung sicher über die Runden.

Nun trennt die HSG nur noch ein Schritt vom erneuten Einzug ins Landespokalfinale. Dieser Schritt soll Mitte Februar beim Ligakontrahenten Aufbau Altenburg getan werden.

HSG Nordhausen: Brodhuhn - Rosenstock (3), Schmidtke (1), Böttcher (2), Weber (7). A. Kwella (8), Neumann (2).
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« Antworten #7 am: 10.01.2007 - 00:56:48 »

OTZ Stadtroda  10.01.2007

Nervosität nicht gebändigt - Nach gutem Start viele Fehler

HSV Apolda 1990 - SV Hermsdorf 32:22 (13:9)

Die Hermsdorfer Frauen trafen im Landespokal als Tabellenführer der Landesliga auf den Oberliga-Dritten aus Apolda.
Von Beginn an war die Nervosität auf Seiten der Holzländerinnen nicht zu übersehen. Zwar gelang ihnen mit der 5:3-Führung zu Beginn ein guter Start nach fünf Minuten, dann folgten aber viele leichtsinnige Fehler. So kam Apolda mit 7:5 zur Führung und baute diese in einem Zwischenspurt auf 12:6 aus. Bis zur Pause von 13:9 waren die Gäste aber noch im Rennen.

Das gleiche Bild bot sich aber nach dem Wechsel. Das Spiel der Hermsdorferinnen sah zwar gefälliger aus und auch Torchancen wurden erkämpft, Treffer gelangen aber nicht. Auch vom Punkt waren die Gäste nicht treffsicher. Siebenmal wurden Strafwürfe vergeben.

Anders die Apoldaer Frauen. Sie standen solide in der Abwehr, und die Fehler der Hermsdorferinnen wurden konsequent bestraft. So endete die Partie mit 22:32 aus Hermsdorfer Sicht.

Apoldas Trainer Steffen Müller zeigte sich am Ende zufrieden. Er konnte einige neue Taktiken ausprobieren, wobei ihm Hermsdorfs Spielweise entgegen kam.

SVH: Mehlhose, Zosel (1), Gareis (3), Kastner (2), M. Olbrich (3), Taubert (1), Schubert (2), Sy. Weyda (2), Bolz, Hellmann (2), Löffler, Jaroch, Su. Weyda (6), Bernutat.
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