Menu Content/Inhalt
Thüringer Handball-Verband
21.11.2008 - 03:55:27 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News:

Registrieren lohnt sich

Die Vorteile:
- mitmachen
- alle neuen Beiträge auf einen Blick

empfohlener Spielball des THV
 
   Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]
  Drucken  
Autor Thema: 1. Spieltag  (Gelesen 1993 mal)
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« am: 17.09.2006 - 21:25:21 »

16.09.2006  18:00
ThSV Eisenach II - ESV Lok Meiningen
[Jahnsporthalle Eisenach]

16.09.2006  18:30
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - LSV Ziegelheim
[Nessetalhalle Goldbach]

16.09.2006  19:00
HSV Ronneburg - HSV Bad Blankenburg
[Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]

16.09.2006  19:30
HSV Apolda 1990 - SV Thuringia Königsee
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

17.09.2006  16:00
Post SV Gera - SG Erfurt/Bad Langensalza
[Panndorfhalle Gera]

17.09.2006  16:00
SV Hermsdorf II - HV Spielzeugstadt Sonneberg
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf] 
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #1 am: 17.09.2006 - 21:28:39 »

HP Eisenach

ThSV Eisenach II - ESV Lok Meiningen  36:23 (19:11)

Am letzten Spieltag der vergangenen Saison standen sich beide Teams in einem Abstiegsendspiel gegenüber. Der ThSV Eisenach II sicherte sich durch einen Doppelpunktgewinn die weitere Zugehörigkeit zur Oberliga Männer. Der ESV Lok Meiningen war abgestiegen. Meister SV Hermsdorf scheiterte in den Aufstiegsspielen zur Regionalliga, die letzte Hoffung der Meininger auf den Klassenerhalt war zerplatzt. Viele Stammspieler verließen das gekenterte Schiff. Doch plötzlich Rettung! Durch den Verzicht eines Kontrahenten auf den Regionalligaaufstieg fand sich der SV Hermsdorf ohne ausreichende sportliche Qualifikation in der dritthöchsten Spielklasse wieder.
Der ESV Lok Meiningen rückte wieder in die Oberliga. Doch da hatte der Großteil der Mannschaft bereits das Schiff verlassen. Mit einer neuformierten unerfahrenen Mannschaft reiste die Meiniger Lok zum Punktspielstart beim ThSV Eisenach II an. Die Zweitligareserve hatte dann auch in der Jahnsporthalle vor 48 zahlenden Zuschauern beim 36:23 (19:11) leichtes Spiel. „Eine dankbare Aufgabe zum Aufgalopp“, gestand dann auch Frank Ihl, der verantwortliche Trainer des ThSV Eisenach II.
Praktisch ohne ein Vorbereitungsspiel in dieser Formation hatten die Gastgeber zunächst einige Anlaufschwierigkeiten (2:3, 6.Min.). Doch die Abwehr stabilisierte sich rasch, das Angriffsspiel kam in Schwung. „Für jeden spürbar, die Jungs hatten Freude am gemeinsamen Handballspielen, waren heiß auf das erste Punktspiel“, zeigte sich Frank Ihl sehr angetan. Die „Heimkehrer“ Torsten Laufer und Andre Ludwig schlüpften in die Rolle als Leitwölfe. Das Duo „Henne“ Laufer (6 Tore) und „Locke“ Ludwig (9 Treffer) brillierte mit technischen Delikatessen. Alexander Schiffner zündete auf der Regieposition immer wieder den Turbo.
Die ThSV-Crew zog von 5:4 (10.) auf 10:5 (15.) davon. „Der schleifende Auftakt war rasch überwunden, viel Licht löste die Schattenstellen ab“, freute sich Frank Ihl. Das verletzungsbedingte Ausscheiden des 19-jährigen Alexander Schiffner (Platzwunde unterhalb des Kinns) hinterließ keinen Riss. Der gerade aus dem B-Jugend-Altersbereich aufgerückte 17-jährige Youngster Lars Lumpe zeigte sich bei seinem ersten Einsatz im Männerbereich selbstbewusst. „Auch die anderen A-Jugendlichen, jeweils mit etwa 20-minütigen Einsätzen, fügten sich nahtlos ein. Alle eingesetzten Spieler zogen an einem Strang. So wünschen wir uns das immer“, resümierte Frank Ihl, der fehlende Konstanz im Abwehrbereich nicht übersehen hat. „Zum erfolgreichen Handball gehört auch Abwehrarbeit über 60 Minuten, muss man sich schinden, um den Ball zu erkämpfen“, formulierte Frank Ihl. Der ESV Lok Meiningen vermochte freilich sein Team an diesem Tag nicht ernsthaft zu fordern. Bis zum Seitenwechsel zog der ThSV II auf 19:11 davon.
Die Halbzeitpause vermochte den Angriffsschwung der Eisenacher nicht zu unterbrechen. Mit sehenswerten Angriffszügen zogen die Gastgeber auf 24:11 (38.) und 29:16 (45.) davon. Daniel Luther ( 7 Treffer) stellte seine Qualitäten aus dem Rückraum einmal mehr unter Beweis, auch wenn der eine oder andere Wurf noch zu überhastet oder im Eifer zu früh angesetzt wurde. Die Zweitligareserve baute ihre Wurfausbeute auf 34:18 (54.) aus, gestattete den Gästen im Schlussgang noch etwas Ergebniskosmetik zum 36:23 Endstand.
„Wir werden diesen deutlichen Erfolg angesichts des geringen Potentials der Meininger richtig einzuordnen wissen; doch er macht Mut für die nächsten Aufgaben. Die nächste, am Samstag, 23.09.06 um 19.00 Uhr beim HV Sonneberg wird weitaus schwieriger!

ThSV Eisenach II: Nositschka, Luckert; Wöhler (4), Schiffner (3), Luther (7), Laufer (6), Helbig (1), Lumpe (3), Abad (2), Drieß (1), Ludwig (9/4)

Zeitstrafen: Eisenach 4 x 2 Min.
Meinigen 5 x 2 Min. (Rot wegen groben Foulspiel gegen Rosemeier, 56.)
Siebenmeter: Eisenach 5/2
Meiningen 2/2
Schiedsrichter: Kolb/Raßbach
Zuschauer: 48 zahlende in der Jahnsporthalle
« Letzte Änderung: 17.09.2006 - 23:35:06 von Marco » Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #2 am: 18.09.2006 - 19:29:51 »

TA Apolda 18.09.2006

Mit dem längeren Atem

HSV Apolda 1990 - SV Thuringia Königsee 32:23 (11:12)
 
Klasse-Start für die Apoldaer Oberliga-Handballteams: Die Männer fegten Königsee aus der Seelenbinder-Halle, die Frauen wurden in Gispersleben beim Aufsteiger ihrer Rolle gerecht. Dank einer starken zweiten Halbzeit starteten die Oberliga-Männer des HSV Apolda mit einem Sieg in die neue Handballsaison. Begonnen hatten sie gegen Thuringia Königsee nervös, lagen 4:8 zurück (16.), wirkten im Angriff unproduktiv. Erst als Trainer Ralph Börmel Umstellungen vornahm, kam der HSV besser ins Spiel und war zur Pause auf 11:12 heran. In der 36. Minute glich Apolda aus, ging eine Minute später erstmals in Führung und spielte nun die deutlichen Konditionsvorteile aus. Mit dem 26:20 (50.) war die Entscheidung gefallen, am Ende stand es 32:23. Torsten Dippmann (11 Tore) und Matthias Koch (8 Treffer) sprangen für Viorel "Mischu" Sava in die Bresche, der noch geschont wurde, um eine Verletzung auszukurieren.
« Letzte Änderung: 18.09.2006 - 23:18:05 von Marco » Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #3 am: 18.09.2006 - 19:42:31 »

TA Gotha  18.09.2006

Fehlstart ohne Pfiff und Deckung

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - LSV Ziegelheim  35:38 (16:16)
 
Goldbachs Handballtrainer Sven Rothhämel hatte schon nach der "Generalprobe"gegen Baunatal einen ganz knappen Ausgang im ersten Punktspiel der Saison vorausgesagt. Dass es aber eine Niederlage werden wird, daran hatte niemand so recht glauben wollen.

Zwar donnerte Sebastian Juhnke nach nur wenigen Sekunden den ersten Ball in die Maschen des Ziegelheimer Tores, doch der Gegner ließ sich auch von den nun folgenden Blitzangriffen von Dirk Andreas und Stefan Juhnke nicht verwirren, glich wieder aus und lag beim 5:6 nach zehn Spielminuten erstmals in Führung. Die Gastgeber erkannten den Ernst der Lage, verfielen aber nun in Hektik. Einzig Florian Schneegaß behielt einen kühlen Kopf und parierte einen Siebenmeter von Moritz. Nach 13 Minuten rief Rothhämel seine Mannen zur ersten Krisensitzung.

Sebastian Juhnkes drittes Tor (8:8 ) stellte das Chancengleichgewicht wieder her, Michael Stegner traf zum wichtigen 10:9 (17.), jedoch mit seinem einzigen Tor.

Nach anfänglichen Fehlversuchen traf endlich auch Floriasn Dejmek und der Goldbacher Vorsprung wuchs auf 13:11 an (22.). Nicht genug, um Ziegelheim bis zur Pause im Zaum zu halten, denn Stefan Moritz erzielte mit seinem zehnten von insgesamt 22 Treffern per Siebenmeter den 16:16-Pausengleichstand.

Diesen Mann bekamen die Goldbacher auch nach der Pause nicht in den Griff. Die Abwehr hielt immer wieder Lücken für die Gästeangreifer offen. Die Handballkenner im Publikum waren schockiert. Es lief nicht viel zusammen. Dennoch hielt man den Ausgleich bis zum 22:24. Danach der Einbruch bei Goldbach, zehn Minuten ohne Treffer. Mitrovic machte dem in der 46. Minute ein Ende. Per Siebenmeter, wofür er Rot bekam. Der Ball landete im Gesicht des Torwarts. Dann musste Stefan Juhnke nach drei Zeitstrafen ebenfalls auf die Bank. Den zweiten Siebenmeter verwirft Dejmek (50.). Den Fünf-Tore-Rückstand konnten die Goldbacher mit der Brechstange zwar noch minimieren. Beim 29:32 (53.) glimmte noch einmal Hoffnung. Doch wieder versagte die Deckung und Ziegelheim hatte freien Lauf (32:35 / 56.). Zudem hatten in der Halle die zahlreichen Gästefans die Oberhand gewonnen. Skowronek blitzte zwar in alter Flugmanier von Außen nochmal auf, doch Moritz beendete den für die Gäste verdienten Sieg.

"Mehr hausbacken ohne Ideen und Pfiff", schätzte Bernhard Sinsel das Spiel als eine einzige Katastrophe ein. So könne man nicht den Status eines Favoriten einnehmen wollen.

Goldbach/Hochheim: Walter, Schneegaß, Skowronek 1, Voigtritter 1, Dejmek 5, St. Juhnke 2, Mitrovic 9/3; Taubert, D. Andreas 7; Stegner 1, Glief, Moratschke, S. Juhnke 9; Strafwürfe: 5/3 (LSV 3/3); Rot: St. Juhnke (3 x 2 min); Mitrovic (Gesichtstreffer); Dejmek (Unsportlichkeit).
« Letzte Änderung: 03.10.2006 - 12:23:55 von Marco » Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #4 am: 18.09.2006 - 19:43:57 »

HP Ziegelheim

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - LSV Ziegelheim  35:38 (16:16)    

Der Paukenschlag zum Saisonstart gelang am Samstagabend ganz allein den LSV-Handballern. Mit einer Rumpftruppe von gerade mal acht Feldspielern (es fehlten Abwehrchef Andreas Zielke, Kreisläufer Ralf Reusch, Jörg Etzold, Andre Heinig verletzungsbedingt, sein Bruder noch nicht spielberechtigt) haben die Ziegelheimer die Goldbacher Nessetalhalle erobert, die eigentlich als unbezwingbar gilt. Dabei waren die Gäste eigentlich nur zum Punkte liefern angereist, wohl wissend, dass in den letzten Jahre in Goldbach nie was ging. Wie sie sich dann aber gegen den Titelfavoriten und vorjährigen Vizemeister mit taktischer Cleverness und unbändigem Kampfgeist verkauften, das verzückte die mitgereisten Fans über alle Maßen. Die meisten von ihnen wollten wahrscheinlich nur einen abwechslungsreichen Samstag verleben und hatten selbst bei größtem Optimismus nicht mit diesem Hammerspiel gerechnet.

Die Ziegelheimer begannen diszipliniert, vermieden es, in die druckvollen Gegenstöße der Hausherren zu laufen. Mit dem Notaufgebot und angesichts geringer Wechselalternativen versuchten sie, dem Spiel das Tempo zu nehmen und geduldig auf sich bietende Chancen zu lauern. Und das gelang vorzüglich. Sense, Knöfler und Moritz dividierten die Goldbacher Deckung ein ums andere mal geschickt auseinander. Kurze Stellungsfehler bestraften sie eiskalt. Steffen Moritz fackelte einen Ball nach dem anderen durch die Abwehrlöcher ins Netz. Ihm glückte an diesem Tag alles. 22 Treffer bei nur drei Strafwurftoren werden wohl erst mal eine denkwürdige Quote bleiben. Karsten Knöfler glänzte nicht nur als gewiefter Vollstrecker, sondern setzte Neuzugang Christian Godlinski auf Kreismitte mit exzellenten Anspielen in Szene. Godlinski selber warf nicht wie im Training das Torgehäuse wund, sondern brachte es gegen den Goldbacher Torwart-Routinier Marc Walter auf eine starke Quote. Ziegelheim lag stellenweise in Hälfte eins knapp vorn (8:6, 13.), doch genau so schnell drehten die Gastgeber auch die Partie (10:9, 17.). Aber ihnen gelang es einfach nicht, sich abzusetzen. Immer waren die Ziegelheimer auf Tuchfühlung, ständig klimperte es im Goldbacher Kasten, was deren Trainer zur Weißglut trieb und die Spieler immer nervöser werden ließ (14:15, 28.).

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Ziegelheim spielte langsam, aber ohne Schnörkel. Im Deckungsverband wurde richtig gerackert. Die anberaumten Spielzüge der Hausherren führten fast nie zum gewünschten Erfolg, weil die Ziegelheimer einfach clever standen und mit viel Laufbereitschaft die fehlende Abstimmung in der Notabwehr wett machten. Paradebeispiele natürlich Nick Sense, der endlos rackerte, oder die Außen Kühnert, Chris  und Sylvio Graichen, die sich den oftmals wild anstürmenden Gastgebern mutig in den Weg stellten und ihnen den Schneid abkauften. Dazu fand sich nach Jahren der „Abstinenz“ Leichtgewicht Karsten Knöfler auf der halben Abwehrposition wieder. Und im direkten Vergleich meldete er den Top-Torjäger der Goldbacher Mitrovic fast völlig ab. Den ganzen Rest erledigte dann Torhüter Urwank. Der Knackpunkt lag um die 40. Spielminute herum. Goldbach traf dreimal hintereinander zur eigenen 22:21-Führung. Doch das sollte es gewesen sein, zumindest für die nächsten zehn Minuten brachten sie nichts auf die Reihe. Ziegelheim dagegen versenkte über S. Graichen, Godlinski und natürlich Moritz munter einen nach dem anderen in den Maschen und erhöhte auf 28:22 (47.). Goldbach stürmte nun mit dem Mute der Verzweifelung. Die letzten zehn Minuten entwickelten sich durch die offensive und risikovolle Spielweise der Gastgeber zu einer echten Hasenjagd. Schlag auf Schlag hagelte es Tore. Goldbach verkürzte, doch auch Ziegelheim kämpfte sich mit aller Macht zum Torerfolg (23:30, 49.; 30:34, 55.). 90 Sekunden vor Ende war Goldbach dran und die LSV-Truppe wankte (35:36). Doch Steffen Moritz durfte noch mal ran und machte das 37:35. Den letzten Goldbacher Angriff verteidigen die Ziegelheimer  mit allergrößtem Aufwand, um mit einem letzten Konter noch Nick Sense auf die Reise zum 38:35 zu schicken. Die Sensation war perfekt. Fans und Spieler tanzten ausgelassen, während die Goldbacher gänzlich entsetzt  auf die Ziegelheimer Jubelorgie blickten.
 
LSV: Urwank, Hahn; Godlinski (4), S. Graichen (5), Ch. Graichen, Moritz (22/3), Knöfler (4), Ro. Kühnert (1), Sense (2), M. Jahn (n.e.)
Strafminuten: BWG 12 min + 1 RK (3x2') + 2 RK (grobes Foulspiel); LSV 16 min + 1 RK (3x2')
7m: BWG 6/3; LSV 4/3
Schiedsrichter: Luther / Jäger (SVW Eisenach)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #5 am: 18.09.2006 - 19:52:35 »

HP Bad Blankenburg

Erfolgreicher Saisonstart in Ronneburg

HSV Ronneburg - HSV Bad Blankenburg 20:25 (9:12)

Abwehr und Torhüter Jahn in bestechender Form

So hatte es sich sicherlich der selbsternannte Medaillenanwärter und Meisterschaftsmitfavorit aus Ronneburg den Oberligastart nicht vorgestellt. Der Gast aus Bad Blankenburg bestimmte von Anfang an das Spiel und war bis auf 6 Minuten in der 2.Halbzeit den Gastgebern stets überlegen. Dies lag vor allem an der hervorragenden Abwehrarbeit der Blankenburger. Steffen Schreiber stellte die Truppe um Kapitän Ronny Wiegand glänzend ein und die vielen mitgereisten Fans waren schon echt verwundert, in welch kurzer Zeit er aus einer durch 5 Abgänge sowie ebenfalls 5 Neuzugänge gekennzeichneten Mannschaft eine verschworene Gemeinschaft gebildet hat. Nur ein Beispiel hierfür von vielen: Peter Korbel hat am Freitag in Prag geheiratet und einen Tag später liefert er für den HSV ein überragendes Spiel in Ronneburg ab. Er brachte die Ronneburger Angreifer schier zur Verzweifelung, denn mit seinem Einsatz zerstörte er die Angriffskombinationen der Ostthüringer. Herzlichen Glückwunsch Peter! Steffen Schreibers Handschrift konnte man die gesamten 60 Minuten beobachten. Die Mannschaft spielte schnell und aggressiv aus einer kompakten Abwehr heraus zielstrebig nach vorn. Einzig die Chancenverwertung, vor allen unserer beiden Rückraumspieler Ardan und Sabrsula ist noch zu verbessern. Wenn beide dies schaffen, und davon sind die Verantwortlichen überzeugt, wird es für alle Mannschaften der Oberliga nicht einfach den HSV Bad Blankenburg zu schlagen.
Bemerkenswert an diesen Abend war auch, dass nicht nur die Mannschaft auf dem Spielfeld sondern auch die Fans auf den Rängen den Ronneburgern klar überlegen waren. Die Blankenburger Trommler haben in den Sommermonaten viel trainiert und es war ein Ohrenschmaus ihnen zuzuhören. Sie verließen wie die Mannschaft schweißgebadet die Halle. Von dieser Stelle vielen Dank allen Beteiligten!

Das Spiel begann und die Blankenburger nahmen sofort das Geschehen in ihre Hand. Nach 40 Sekunden stand es durch ein Siebenmetertor von Hellwig bereits 1:0. Es dauerte keine 3 Minuten und der HSV führte durch weitere Treffer von Hellwig sowie Korbel 3:0. Danach benötigten die Kurstädter jedoch lange 10 Minuten, um erneut den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Diese Zeit war durch gutes Abwehrverhalten und einem überragenden Jahn im Kasten der Gäste gekennzeichnet. Er brachte mit seinen Paraden die Hausherren schier zur Verzweifelung. Andre Jäschke war es in der 13 Minute vorbehalten mit einem herrlichen Dreher von Linksaußen die Blankenburger von der Torflaute zu befreien. Neuer Spielstand 4:2. Stefan Oertel und 3 mal Igor Ardan brachten den HSV nun klar auf die Siegerstraße. Durch ihre Tore bauten die Gäste ihre Führung bis zur 21 Minute auf 8:3 aus.
Nun wurde die bereits zu Anfang erwähnte Schwäche in der Chancenverwertung wieder deutlich. Viele Bälle wurden neben das Tor geworfen. Die Streuung war oft extrem. Dies führte dazu, das Ronneburg bis zur 24 Minute auf 7:9 verkürzen konnte. Jedoch arbeitete man sich durch bemerkenswerte mannschaftliche Geschlossenheit und kämpferischen Einsatz auch aus diesem Zwischentief und ging mit einem 12:9 Vorsprung in die Kabine.

Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit verliefen sehr ausgeglichen. Spielstand nach 40 Minuten 16:13. Ab jetzt begannen jedoch die Minuten für den HSV Bad Blankenburg. Eingeleitet und abgeschlossen wurden sie durch sehenswerte Treffer von Ardan, die dazu führten das die Gäste in 8 Minuten auf 22:15 erhöhten. Zwischenzeitlich trafen Oertel und Hellwig durch Konter und 7m sowie Sabrsula mit einem gewaltigen Sprungwurf. Im Gefühl des sicheren Sieges wurde der HSV nun unaufmerksam, ja fast überheblich. Das dies mit einer Mannschaft wie Ronneburg, die für mich immer noch ein Meisterschaftsfavorit sind, nicht zu machen ist, mussten die Blankenburger in den nächsten 6 Minuten leidvoll erfahren. Die Gastgeber machten 4 Tore in Folge und plötzlich war beim Stand von 22:19 in der 53 Minute das Spiel wieder offen. Daniel Hellwig erlöste den HSV durch einen Konter in der 54 Minute. Die Tore von Jäschke und Ardan sowie ein Gegentreffer durch Siebenmeter waren dann nur noch Ergebniskosmetik zum Endstand von 25:20. Insgesamt war es ein jederzeit verdienter Sieg für den HSV, wobei man auch den Ronneburgern und den beiden Schiedsrichtern (Lothspeich / Schröter) aus Jena für dieses harte aber faire Spiel ein Kompliment machen muss.

Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (8 ), Gäbler, Hanl, Hellwig (6), Jäschke (4), Korbel (1), Meilahn, Oertel (2), Reichmann, Sabrsula (4), Wendlandt

Siebenmeter:
HSV Ronneburg: 4/6, HSV Bad Blankenburg: 3/3,

Zeitstrafen:
HSV Ronneburg: 2 x 2min, HSV Bad Blankenburg: 2 x 2min
« Letzte Änderung: 18.09.2006 - 23:18:32 von Marco » Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #6 am: 18.09.2006 - 19:55:31 »

HP Meiningen

ThSV Eisenach II -  ESV Lok Meiningen 36:23 (19:11)
 
In der ungeliebten engen Jahn-Sporthalle in Eisenach eröffnete die neu zusammengestellte Männermannschaft des ESV die Saison. Das Ergebnis ist zwar deutlich ausgefallen, aber die Truppe von Trainer Dieter Schulz hat keinesfalls enttäuscht. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und großem kämpferischem Einsatz hielt man in der 1.Halbzeit gut mit. Thomas Hildebrandt warf das erste Tor der Saison (1:0/2.). Es war für ihn auch gleichzeitig der erste Pflichttreffer nach über einem Jahr verletzungsbedingter Spielpause. Um so bedauerlicher war es, dass er in der 29.Minute erneut verletzungsbedingt für die restliche Spielzeit ausfiel. Die 2:1-Führung (4.) erzielte Yuongster Matthias Baumann mit einer schönen Einzelaktion. Mathias Krüger brachte Lok noch einmal per 7m (3:2/6.) in Führung, bevor dann der Gastgeber seine Abwehr sortiert hatte. Ab da wurde es schwer für die Meininger Angreifer, da nun jeder kleine Abspielfehler gnadenlos bestraft wurde. Die schnellen Spitzen des ThSV II schwenkten sofort auf Konter um und ließen Mike Pfeiffer im Lok-Tor kaum eine Chance. Trotzdem vereitelte Pfeiffer mehrere gute Torchancen der Eisenacher im Spielverlauf. Dass die Moral bei Lok stimmte, zeigte sich in mehreren Situationen ganz deutlich. So war man in der 15.Minute in Unterzahl und trotzdem erzielte Hildebrandt einen Treffer zum 6:10. Die Lok-Spieler steckten nie auf und versuchten immer wieder die sehr bewegliche und aggressive Eisenacher Deckung auszuspielen. Dabei gab es natürlich noch manches Missverständnis. Die Harmonie im Spielaufbau war aber schon andeutungsweise zu spüren. Hier wird man im Verlaufe der Saison noch Fortschritte machen. Dies betrifft auch einstudierte Spielzüge. In der ersten Halbzeit setzte die Mannschaft die Vorgabe, solange wie möglich dranzubleiben weitgehendst um. Mit dem Halbzeitstand von 19:11 für Eisenach war Trainer Schulz zufrieden. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit kam dann etwas Sand ins Getriebe des Lok-Angriffes. Der bis dahin erfolgreichste Meininger Werfer, M.Krüger, musste das erste Mal 2 Minuten zuschauen. Die ThSV-Abwehr hatte sich zudem auf die Zuspiele auf den Meininger Kreisspieler Michael Leipold eingestellt. Hatte dieser erst einmal den Ball in den Fingern, konnte er bis auf zweimal immer erfolgreich abschließen. Mit zunehmender Spieldauer machten sich dann auch konditionelle Defizite bei Lok bemerkbar. Die Eisenacher Spielen hielten dagegen bis zur letzten Minute das Tempo hoch und blieben auch bei den Zuspielen und Torwürfen konzentriert. Der Vorsprung wurde ausgebaut. Die Nachwuchsspieler von Lok hatten vor allem mit der aggressiven Deckungsweise der Gastgeber noch so ihre Probleme und trauten sich noch nicht, auch selber einmal zum Kreis durchzuziehen. Aber das ist sicher nur eine Frage der Zeit. In den letzten Minuten brachte Trainer Schulz noch Marcel Trott in Spiel. Er bedankte sich mit 3 Treffern.

Fazit des Trainers: meine Mannschaft hat ihre Möglichkeiten ausgeschöpft. Ich bin nicht unzufrieden mit der Leistung, darauf können wir aufbauen.

Statistik: Mike Pfeiffer, Normen Volkmar (1), Marcel Trott (3), Bernd Rosemeier, Christian Ludwig, Mathias Krüger (9/2), Thomas Hildebrandt (4), Georg Fiebiger, Georg Brachmann, Matthias Baumann (1), Michael Leipold (5)
7m:  ThSV II    4/4   - ESV  2/2       
2 Min: ThSV II    4   - ESV  5       
Schiri: Kolb/Rassbach (Goldlauter/Breitungen)
Zuschauer:  80
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #7 am: 18.09.2006 - 19:56:53 »

HP Sonneberg

Auftakt misslungen

SV Hermsdorf II - HV Spielzeugstadt Sonneberg  26:22 (11:9)

Die erste Mannschaft des Handballvereins Sonneberg unterlag am Wochenende dem Aufsteiger Hermsdorf II mit 26:22 und musste den ersten Dämpfer hinnehmen.
Nach dem die Vorbereitung fast optimal verlaufen ist, konnten die Mannen um Interimskapitän Thomas Werner im ersten Punktspiel nicht überzeugen.
In der ersten Halbzeit war es einzig und allein der „Alte“ im Tor, der Normalform ablieferte. Nach dem Pausenstand von 11:9 sollte der Spieß noch einmal umgedreht werden. Doch zu viele eigene Fehler und die ein oder andere unglückliche Schiedsrichterentscheidung machten ein Gewinnen unmöglich.
Vor allem in der zweiten Hälfte traten die Sonneberger nicht wie zu letzt als Team auf und so konnte man gegen den Aufsteiger, der mit vielen jungen Talenten gespickt ist, nicht gewinnen. In allen Mannschaftsteilen fehlte der letzte Biss und die Entschlossenheit.

Aber es hilft jetzt nichts zu jammern!
Am kommenden Wochenende gegen Eisenach stehen die Mannen von Uwe Blechschmidt und Michael Mäder schon in gewisser Weise unter Zugzwang. Denn um einen Fehlstart zu vermeiden, müssen zwei Punkte her.
Man darf also gespannt sein, wie sich die Mannschaft zum anstehenden ersten Heimspiel am Samstag präsentieren wird.

Sonneberg: Werner, Weiß; Poser, M. Blechschmidt, R. Blechschmidt, Gurtovoi, Schmidt, Weiß, Kroll, Kienel; Funkstein (n.e.), Grieseler (n.e.)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #8 am: 18.09.2006 - 22:06:39 »

HP Königsee

Königsee hadert mit den Schiris

HSV Apolda 1990 - SV Thuringia Königsee 32:23 (11:12)

Siebenmeter- und Zeitstrafen bringen Thuringia auf Verliererstraße

Bei den heimstarken Apoldaern setzte der Gast aus der Rinnestadt 32 Minuten lang klar die Akzente. In den verbleibenden Minuten schob sich dann das Schiedsrichterduo immer mehr in den Mittelpunkt, verhängte Siebenmeter und Zeitstrafen, die den Königseern letztendlich das Genick brechen mussten. Thuringia begann diese Saisonauftaktpartie mit einem druckvollen Angriffsspiel, was mit dem 1:0 durch Göring belohnt wurde. In der Abwehr hatten die Rinnestädter dagegen alle Hände voll zu tun, boten dem Gastgeber Lücken, welche sie zum Führungswechsel nutzten (2:1 - 4. Minute). Königsee steckte das schnell weg, überraschte den HSV 1990 sowie seine Anhänger und schob sich erneut in Vorderhand (4:2 - 9.). Apolda zerrte zwar mächtig an den Ketten, doch die Hohmann-Schützlinge blieben cool, wurden stabiler im Abwehrverhalten und hielten ihren Vorsprung (6:4, 13.), der zeitweise auf drei Treffer anwuchs. Gut in Szene setzte sich in diesen Minuten Neuzugang Dademasch, welcher weiter erhöhte (8:4 - 16.). Die Glockenstädter mühten sich, fanden allerdings kaum ein Mittel den Thuringia-Abwehrriegel zu knacken. Als jedoch Najman und Oldenburg vom Siebenmeterpunkt scheiterten, kam Apolda wieder näher (8:7 - 20.). Die Königseer wirkten in dieser Spielphase etwas eigensinnig, so dass der Ausgleich nun mehrfach in der Luft lag, den Oldenburg abwenden konnte (9:7 - 24.). Doch die Gastgeber blieben dran und ließen das Resultat bis zur Pausensirene knapp bleiben. Die Thuringia-Sieben, welche bis dato eine Top-Leistung bot bzw. die HSV-Anhänger beeindruckte, setzte das auch mit Beginn des zweiten Durchgangs fort und schuf sich schnell wieder eine Drei-Tore-Differenz (14:11 - 32.), für die Oldenburg sich verantwortlich zeigte. Doch die Freude währte nicht lange, zwei Strafwürfe in Folge sowie eine Unachtsamkeit brachten nun erstmals wieder den Ausgleich (14:14 - 35.) für die Apoldaer, die nun das Blatt wenden konnten und die Gäste in die Verfolgerrolle drängten (16:15 - 36.). In diesen Minuten häuften sich die Zeitstrafen und die Siebenmeter gegen die Königseer, welche die Welt nicht mehr verstanden. Nutznießer war der HSV, der seinen Vorsprung nun mühelos ausbauen konnte (23:18 - 44.). Thuringia kämpfte, doch nach vorn passierte in diesen Minuten nicht mehr viel und auch hinten war man nicht mehr sattelfest (26:20 - 50.). Ein Zwischenspurt brachte die Thuringia wieder etwas näher heran (22:26), doch eine weitere Unterzahl warf die Gäste erneut zurück (22:29 - 54.). In diesen Minuten fuhr der Zug für die Rinnestädter ab, an dem allerdings das Schiriduo im zweiten Spielabschnitt einen Anteil hatte.

Thuringia: Cadek, Höhne - Pojonie, Najman (7), Friedrich (2), Dademasch (7), Oldenburg (5), Göring (2), Lächa, Götz.
Schiedsrichter: Leinhos/Sondermann (Erfurt/Bad Langensalza).
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #9 am: 18.09.2006 - 23:34:28 »

OTZ Stadtroda  19.09.2006

Schier unüberwindbare Abwehr

SV Hermsdorf II - HV Spielzeugstadt Sonneberg  26:22 (11:9)
 
Hermsdorf II startet am Sonntag gegen Sonneberg mit einem Sieg in die Saison

Liga-Neuling Hermsdorf II hat am Sonntag zum Saisonstart in die neue Serie für ein Achtungszeichen gesorgt.
Gegen die favorisierten Sonneberger gelang dem SVH II ein verdienter 26:22-Sieg.

Was beim ersten Auftritt vor allem beeindruckte, war die Ruhe und Gelassenheit in den Aktionen, selbst wenn es mal eng wurde. Da verfiel man selbst beim 8:9-Rückstand (25.) - es wurde die einzige Führung für die Gäste - nicht in Hektik. Und auch beim 14:14-Ausgleich zehn Minuten nach dem Seitenwechsel hatte man nie das Gefühl, dass die Sonneberger vielleicht doch die Punkte aus der Werner-Seelenbinder-Sporthalle entführen würden.

Trainer Jens Friedrich (36) wirkte auch in der Minute des Erfolges unheimlich gelassen, fast schon unterkühlt. "Die Jungs haben das abgerufen, wozu sie zurzeit in der Lage sind."

Nicht verhehlen konnte und wollte er den enttäuschenden Auftritt der Südthüringer. Der gefürchtete Rückraum-Kanonier Martin Blechschmidt brachte es gerade auf schmalbrüstige fünf Feldtore.

War es vielleicht Überheblichkeit oder fehlender Einsatz, von einem Meisterschaftsanwärter war jedenfalls am Sonntag nichts zu sehen. Der Garant für die ersten beiden Punkte fürs Hermsdorfer Konto war die Abwehr. René Opel und Manuel Rust schoben zusammen mit Michael Remme, attackierten die Fernwerfer und zwangen sie mit ihren Aktionen zu überhasteten Würfen. Und war das Hermsdorfer Bollwerk doch einmal ausgespielt, stand mit Karsten Oswald (38) ein wahrer Fels im zwei mal drei Meter großen Kasten. 20 Bälle entschärfte er in den 60 Minuten. "Hoffentlich bleibt uns Ossi noch ein wenig länger erhalten", meinte sein Coach in der Spielanalyse.

Doch nicht nur die gestandenen Leute wie Opel, Rust und Remme & Co. leisteten ihren Beitrag zum Auftaktsieg. "Ich bin auch verdammt stolz auf die Spieler, von denen ich noch gar nicht ein solches Auftreten erwarten durfte", so Friedrich. Er meinte Tony Hobritz, der nach seiner Einwechslung drei wichtige Tore von Rechtsaußen erzielte. Und da war der zuletzt immer etwas in der Kritik gestandene Michael Varchmin. Er kam in die Partie und erzielte vier Treffer von der linken Seite.

So kann´s getrost weitergehen mit der zweiten Mannschaft auf ihrem Weg in Richtung Klassenerhalt. Platz neun soll´s werden, verkündete Friedrich. Für ihn war´s das erste Pflichtpunktspiel als Männertrainer in Hermsdorf. Was Friedrich anpackt, funktioniert. So verwundert es wenig, dass er in der Sommerpause auch ein heißer Kandidat für den Posten des Cheftrainers der ersten Mannschaft war. Aus beruflichen Gründen musste er absagen.

Traumschlösser will Friedrich, der mit seinem Nebenmann und Co-Trainer Christian Escher (29) sehr gut harmoniert, nicht bauen. "Es gibt noch genug Arbeit für uns. Wir wollen die Liga weiter überraschen." So wie gegen Sonneberg.
Meißner, Oswald, Varchmin (4), de la Motte (8 ), Remme (2), Opel, Franke (3), Machts, Rust (3), Hobritz (3), Werrmann (2), Stark (1). -
Zu: 150
Stenogramm: 2:0 (5.), 4:2 (13.), 8:9 (25.), 11:9 (30.), 14:14 (40.), 19:15 (50.), 26:22 (60.)
« Letzte Änderung: 18.09.2006 - 23:40:00 von Marco » Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #10 am: 18.09.2006 - 23:39:19 »

HP Gera

Postteam startet mit Sieg in Saison

Können beweisen Geraer Post-Männer mit viel Selbstvertrauen in erster Halbzeit

Post SV Gera - SG Erfurt/Bad Langensalza 31:28 (14:13)

Fazit des Spieles: am Ende verdient gewonnen, dank sehr guter zwanzig Minuten in der 2. Halbzeit.

Die Geraer Post-Männer erwarteten den Aufsteiger zur Männer-Oberliga und wussten nur wenig über deren Spielstärke. Sicherlich war der eine oder andere bekannt aus den Zeiten des HSC Erfurt, aber die Männer vom THC sind neu in dieser Runde.

Ihr Können bewiesen sie mit viel Selbstvertrauen in Halbzeit 1. Couragiert gingen die Gäste aus Erfurt/Bad Langensalza ins Spielgeschehen, denn sie legten ein 0:2 vor. Ganze sechs Minuten brauchten die Hausherren, um das erste eigene Saisontor zu werfen.

Dennoch kamen die Postler nur schwer ins Spiel, denn beim 3:5 (11. Minute) waren immer noch die Gäste auf der Siegerstraße.

Beim 5:5 dann endlich der erste Ausgleich. Mit dem 8:7 war dann endlich der Bann gebrochen. Von nun an diktierte der Post SV das Spiel, aber noch ließen sich die Erfurter nicht abschütteln, was der Pausenstand von 14:13 beweisen kann.

Nach dem Seitenwechsel kam eine völlig neue Postsieben auf das Parkett zurück. Von nun drehte der Postkreisel, und schnell war man auf 21:13 (37. Minute) enteilt. Grundlage dafür waren eine sehr gute Abwehrarbeit und das schnelle Umschalten von Abwehr in den Angriff.

Auch sehenswerte Kombinationen brachten den Erfolg. Erst dann kamen die Gäste wieder ins Spiel und erreichten Gleichwertigkeit. Beim 30:23 in der 52. Minute schienen alle Messen gelesen und die Postler ließen in der Konzentration nach. Ein Tor in der 55. Spielminute zum 31:24 konnten die Geraer noch im Kasten der Erfurter unterbringen. Dafür aber machten die Gäste noch vier Tore in Folge, was das Ergebnis freundlicher aussehen ließ. Am Ende dennoch ein Sieg mit 31:28 für das Geraer Postteam und die Erkenntnis, dass die Spielgemeinschaft aus Erfurt/Bad Langensalza eine Bereicherung für die Männer-Oberliga ist.

P. Nedved, Ch. Szlapka, L. Möbus; K. Krech (8 Tore), E. Pfeifer (2), D. Botor, K. Rosenbaum (6), S. Teichmann, St. Haupt (1), J. Mühlberg (1), A. Schnöd (2), St. Martin (4) und M. Grützbach (7/1).
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #11 am: 20.09.2006 - 11:51:36 »

TA Erfurt  20.09.2006

Torso Sechser-Abwehrriegel

Post SV Gera - SG Erfurt/Bad Langensalza  31:28 (14:13)
 
Dem erwarteten Sieg mit 34:25 in der ersten Runde des Landespokals gegen

Schnellmannshausen, folgte tags darauf nicht der erhoffte Erfolg für die neu zusammengestellte Spielgemeinschaft. Zum Punktspielauftakt unterlag das Team bei Post Gera mit 28:31 (13:14).

Deutlich zu sehen, dass da eine über Jahre hinweg eingespielte Mannschaft aus Gera auf eine noch in der Selbstfindung befindliche traf. SG-Trainer Minevski wollte sich die Körpergröße seiner Männer zu nutze machen und ließ sie einen 6:0-Abwehrriegel spielen. Ein löblicher Vorsatz, der allerdings beinhaltet, dass beweglich gegen den jeweils ballführenden Gegenspieler herausgetreten wird. "Genau das haben wir vergessen", bemängelte Trainer Minevski. Geras Rückraumschütze Karsten Krech, lange Jahre auch im Trikot des SSV Nord, konnte zumeist ungestört zu seinen Sprungwürfen hochsteigen und acht davon im SG-Kasten versenken. Bis zum Pausenpfiff hing die Partie beim 13:14-Rückstand der Spielgemeinschaft noch in der Schwebe. Ein Verdienst vor allem von SG-Keeper und Neuzugang Ulf Hering, der mehrere Würfe mit Bravour parierte. Rückraumschütze André Ahrens entwickelte auf den Gegner den nötigen Druck aus dem Rückraum. Das aber war weniger einem homogenen Zusammenspiel als vielmehr bissig gezogenen Einzelaktionenen zu danken. Direkt nach der Pause ereilte die Gäste das Schicksal. Gera nutzte die permanente einfache oder doppelte Unterzahl der SG gnadenlos aus. Sieben Tore in sieben Minuten, ohne dass der Gast nur ein einziges Erfolgserlebnis dagegen setzen konnte! Der Anfang vom Ende. Immer deutlicher wurde zudem, dass die erste und zweite Welle noch nicht ausreichend abgestimmt agierte, wenngleich man Charakter bewies und einen Elf-Tore-Rückstand (16:27, 42.) noch auf 28:31 verkürzen konnte. "Ich bin enttäuscht. Ich dachte, wir sind schon weiter. Alles, was wir gegen Schnellmannshausen gut gemacht haben, war weg. Möglich, dass zwei Spiele an zwei Tagen zu viel für meine Spieler sind", suchte Minevski nach Gründen für die Niederlage, "gegen einen Gegner, den wir einfach besiegen mussten."

SG: Hering, Wunderlich, Heyl; Bernt (5), Liening, Ahrens (6), Menge (9/5), Ludwig, Schmidt (2), Tunger (2), Irovsky (3), Schlösser (1), Kley.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #12 am: 20.09.2006 - 12:02:32 »

HP Apolda

HSV Apolda 1990 - SV Thuringia Königsee 32:23 (11:12)

Sieg ohne Vier

Samstag war es dann wieder soweit. Nach Wochen gespickt mit Trainingseinheiten, Vorbereitungsturnieren und –spielen kam die Stunde der Wahrheit.
Gegen die Gäste vom SV Thuringia Königsee durften unsere Jungs endlich zeigen, was sie auf dem Kasten haben. Dabei musste unser Team ohne die noch verletzten Volker Goldmann, Viorel Sava und Marco Stanek antreten. Doch mit diesem Handicap wussten die Jungs um den frisch gekürten Kapitän Torsten Dippmann umzugehen. Auch der Ausfall Roger Gierschicks nach wenigen Minuten änderte nichts an der Einsatzbereitschaft und am Willen der HSV-Männer. Lediglich die übliche Anfangsnervosität machte uns zu schaffen. Dieser Aufregung war es auch in erster Linie zuzuschreiben, dass unsere Mannschaft bis zum Pausentee stets im Hintertreffen lag. Immer wieder brachten sich unsere Jungs mit technischen Fehlern und Fehlwürfen um den Lohn ihrer Mühen. So konnte Königsee in aller Ruhe sein Spiel gestalten und mit teilweise bis zu vier Toren in Front liegen. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff der Unparteiischen schlossen die Gastgeber auf.
Etwas ruhiger und geordneter sowie eine Prise mehr Dampf im Spiel. Das waren die Vorgaben für den nächsten Spielabschnitt. Wie unser Team dies umsetzte, war schon ganz ordentlich anzusehen.
Denn in Hälfte zwei schien es, als spiele nur noch eine Mannschaft. Manndeckung gegen den guten Radek Najman und vorbei war es mit dem Spiel der Gäste. In der 36. Minute gingen unsere Jungs erstmals in Führung, um diese danach kontinuierlich auszubauen. Wir hielten das Tempo hoch, begingen nun deutlich weniger Fehler und dominierten die faire Partie. Den Rinnestädtern fiel nicht mehr viel ein und unsere Jungs tankten sich, unter dem Jubel der Zuschauer, immer wieder durch.
Die gute Saisonvorbereitung trug ihre Früchte. Unser Team kam mit nur einem Spielerwechsel aus und ging dennoch ein hohes Tempo. Dem waren die Gäste, doch wieder ein oberligataugliches Team auf die Beine stellten, nicht mehr gewachsen. Sie konnten ab der 40. Minute kaum noch Gegenwehr leisten und die tolle Stimmung in der Halle trieb das junge HSV-Team an, bis zum Abpfiff nicht nachzulassen.
Alles in Allem ein, auch in dieser Höhe verdienter Erfolg unserer HSV-Männer. Doch keine Panik ! Ausreichend Steigerungspotential ist noch vorhanden. Dies wird in der kommenden Begegnung gegen die Titelfavoriten aus Bad Blankenburg auch nötig sein. Dann werden wir vielleicht alle Spieler einsetzen. Aber nur, wenn es sein muss..…

Unsere Mannschaft:
Markus Helm, Nils Hübscher (Tor)
Roger Gierschick (1), Torsten Dippmann (11), Hans Raddatz (2), Matthias Koch (8 ), Mark Rath (3), Alexander Berceanu (3), Steffen Müller (3), Marco Utschig (1)

Strafwürfe: HSV 10/8 Königsee 5/2   
Zeitstrafen: HSV 5 Königsee 7   
Schiedsrichter: Leinhos/Sondermann (Thüringer HC)

Spielfilm: 0:1, 2:4, 4:8, 7:9, 10:12, 11:12 (Hz.) 11:14, 15:15, 20:17, 23:18, 26:22, 32:22, 32:23
« Letzte Änderung: 03.10.2006 - 12:23:01 von Marco » Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.319




Profil anzeigen
« Antworten #13 am: 03.10.2006 - 12:30:09 »

HP Ronneburg

HSV Ronneburg - HSV Bad Blankenburg 20:25 (9:12)
 
Ronneburger Fehlstart zum Saisonauftakt
 
Am Sonnabend, den 16.09.2006, ging es wieder rund in der höchsten Spielklasse Thüringens. Zum Saisonauftakt hatten die Ronneburger endlich wieder einmal Heimrecht und empfingen den HSV Bad Blankenburg. Im Vorfeld dieser Oberligapaarung wurde viel gefachsimpelt und gerätselt. Wer hat den besseren Mannschaftskader, wie hat man die Neuzugänge ins Team integriert, wie verlief die Vorbereitung usw. Das Spiel sollte es zeigen. Die Bad Blankenburger erwischten einen guten Start, bekamen einen Siebenmeter zugesprochen und führten nach fünf Minuten bereits mit 0:3. In der achten Minute dann das erste Tor für Ronneburg durch D.Koska. Danach eine Torflaute auf beiden Seiten. In dieser Zeit versiebten die Ronneburger wieder einmal zwei Siebenmeter. Das zweite Tor für Ronneburg und drei weitere Bälle versenkten die Gäste im Tor, so dass es nach 15 Minuten 2:6 für Bad Blankenburg stand. Schon zu dieser Zeit konnte man feststellen, dass der Keeper von Bad Blankenburg, T.Jahn, einen guten Tag erwischt hatte und sich die „Torwartwaage“ zu Gunsten der Gäste neigte. Nach dem 3:8 in der 22.Minute endlich einmal drei Tore für Ronneburg in Folge zum 6:8. Weiter verkürzen konnte der Gastgeber nicht, irgendwie kam immer wieder Sand ins Getriebe. Die Fehlabspiele und Fehlwürfe waren einfach zuviel. Doch auch die Gäste zeigten Schwächen in der Chancenverwertung. In der 27. Minute waren die Gäste durch einen Siebenmeter wieder auf fünf Tore (7:12) davongezogen und man gestattete den Ronneburgern lediglich noch zwei Tore bis zum Halbzeitpfiff (9:12). Bereits jetzt dachten einige schon an „Fehlstart“. Das erste Tor in Halbzeit zwei machte der Gastgeber (10:12) doch die Gäste zogen immer wieder davon, so dass es nach 37 Minuten wieder 12:15 stand und in der 49. Minute sogar 15:22. Allgemeines Kopfschütteln auf den Rängen, was war nur mit den Ronneburgern los. Danach ein Aufbäumen des Gastgebers Ronneburg. 16.22, Siebenmeter 17.22, gut gelaufener Konter 18:22 und schließlich in der 53. Minute das 19:22 und in der 56. Minute stand es 20:23. Manch einer dachte zu diesem Zeitpunkt, dass Spiel könne vielleicht noch kippen und die Fans Standen hinter ihrer Mannschaft. Doch es sollte nicht sein. Ronneburg „glänzte“ wieder durch Fehlabspiele und brachte die Gäste wieder ins Spiel, die sich nun die Butter nicht mehr vom Brot nehmen ließen. Neuzugang und bester Spieler con Bad Blankenburg I.Ardan machte schließlich den 20:25 Endstand klar und auf den Rängen hörte man nur noch die Gäste singen.

Fazit : Die Gäste haben in Ronneburg verdient die zwei Pluspunkte entführt. Das Manko bei den Ronneburgern lag im Rückraum ( Puta traf nicht ein einziges mal ),der hohen Fehlerquote und die mannschaftliche Geschlossenheit war leider bei den Gästen besser. Übrigens, und da sind sich beide „Lager“ einig, es war eine hartes aber jederzeit faires Oberligaspiel und auch den Schiedsrichtern aus Jena (Lothspeich/Schrödter) muß man ein Kompliment machen. Nach diesem verpatzten Start sollte man jedoch den Kopf nicht in den Sand stecken sondern Wiedergutmachung anstreben. Die Mannschaft muss sich jedoch sehr schnell finden, denn am Sonntag muss man dann nach Ziegelheim reisen.
 
Torschützen für HSV Ronneburg:
Meyer (6), Heidrich (5), Dathe (3), Koska (2), Ganzha (2), Gottschalk (1), Vollgold (1), 
Siebenmeter:
HSV Ronneburg: 4/6, HSV Bad Blankenburg: 3/3,
Zeitstrafen:
HSV Ronneburg: 2 x 2min, HSV Bad Blankenburg: 2 x 2min, 
Gespeichert
Seiten: [1]
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.4 | SMF © 2006, Simple Machines LLC
Joomla Bridge by JoomlaHacks.com
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
designed by www.madeyourweb.com