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Marco
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« am: 10.12.2006 - 21:27:38 » |
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09.12.2006 15:00 ThSV Eisenach II - HSV Apolda 1990 [Werner Assmann Sporthalle Eisenach]
09.12.2006 16:30 SV Thuringia Königsee - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim [Sporthalle "Am Schiefer" Königsee]
09.12.2006 20:00 SG Erfurt/Bad Langensalza - HSV Ronneburg [Salza-Halle Bad Langensalza]
10.12.2006 16:00 SV Hermsdorf II - Post SV Gera [Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]
10.12.2006 16:30 ESV Lok Meiningen - HSV Bad Blankenburg [Multihalle Meiningen]
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Heike
Newbie

Beiträge: 37
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« Antworten #1 am: 10.12.2006 - 21:59:04 » |
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HP Eisenach
Regelkunde in der Schlusssekunde
ThSV Eisenach II - HSV Apolda 1990 29:29 (12:14)
In einer niveauarmen Partie in Tiefkühl-Atmosphäre vor 50 Zuschauern im weiten Rund der Werner-Aßmann-Halle lief der ThSV Eisenach II gegen den nur mit kleinem Kader angereisten HSV Apolda über den Großteil der Spielzeit einem Rückstand hinterher. In den Schlusssekunden bot sich dem ThSV Eisenach jedoch die dicke Chance zum Siegtreffer. Während einer Auszeit 10 Sekunden vor Ultimo wurde beim Stand von 29:29 der letzte Angriffszug besprochen. Nach einer Ballstafette wird Youngster Johannes Drieß Rechtsaußen beim Torwurf regelwidrig gestoppt. Die Unparteiischen Jakob/Dähne entschieden sofort auf Siebenmeter. Die Hallenuhr zeigt eine Restspielzeit von zwei Sekunden an. Torsten Laufer schritt zum Punkt. Der in der Schlussphase so groß auftrumpfende Kapitän schnappte sich das Leder. Anpfiff. Laufer täuscht kurz an, lässt das Leder im Apoldaer Kasten zappeln. Der Sieg? Mitnichten. Die Schiedsrichter versagen dem Treffer die Anerkennung. Bevor der Ball die Torlinie überschritten hatte, war die Schlusssirene ertönt, die Spielzeit abgelaufen. Ungläubige Blicke. Aufklärung durch Schiedsrichter Andreas Jakob, auch Geschäftsführer des Thüringer Handballverbandes. Torsten Laufer hätte mit dem Wurf warten müssen, bis die Sirene ertönt war. Die Spielzeit wäre abgelaufen gewesen. Ein Strafwurf muss natürlich noch ausgeführt werden. Dann hätte Torsten Laufer „alle Zeit der Welt gehabt“. Doch Hand aufs Herz, wer kennt diese Regel, welcher Schiedsrichter bedient sich ihr? Letztendlich war das 29:29 leistungsgerecht. „Uns unterliefen wieder zu viele technische Fehler. Die Torwurfeffizienz war haarsträubend“, resümierte ThSV-Coach Frank Ihl. Allein bis zur Halbzeitpause landeten 7 Würfe am Holz. Er muss Woche für Woche mit einer anderen Formation auflaufen, die in dieser Zusammensetzung kaum gemeinsame Trainingseinheiten absolviert. Abstimmungsprobleme sind die logische Folge. Nach nur mäßigen Leistungen in der 2. Bundesliga kam Till Riehn im Oberligaspiel zum Einsatz. Mit seinen Treffern hielt er seine Farben über weite Strecken im Rennen. Der gute Auftakt (4:2, Riehn, 9.) fand keine Fortsetzung. Der junge Lars Lumpe fühlte sich auf ungewohnter Linksaußenposition sichtlich unwohl, traf wie Felix Abad auf Rechtsaußen nur das Holz. Zu wenig Spielfluß, zu wenig Bewegung mit und ohne Ball prägten den ThSV-Auftritt. Die Gäste brachten ihre bescheidenen Mittel effektiv zur Geltung. Das hieß in erster Linie, ihren Rückraumkanonier Viorel Sava in Wurfposition zu bringen. Eine Rakete von ihm zischte an Geburtstagskind Christoph Trinks (18 Jahre) vorbei zum 7:9 (20.) und 7:10 (21.) ins Netz. Als sich der 17-jährige Lars Lumpe des schwergewichtigen Rückraumspielers annahm, sprangen zunächst andere in die Bresche. Als Alexander Schiffner und Andre Ludwig kurz hintereinander auf die Strafbank mußten, erhöhte Apolda in 6:4 Überzahl auf 10:14 (28.). Für den bis dato viele Torchancen auslassenden Torsten Laufer brachte Steffan Helbig am Kreis neuen Schwung. Mit Alexander Schiffner auf Links- und Torsten Laufer auf Rechtsaußen strahlte der ThsV II nach Wiederanpfiff wesentlich mehr Torgefahr aus. Torsten Laufer markierte den 15:15 Ausgleich (35.). Die Wende war das aber nicht. Fehlabspiele brachten Apolda immer wieder in Ballbesitz. (16:18, 39.). Andre Ludwig schmetterte zum 18:18 (41.) und 21:21 (45.) ein, erwies sich und der Mannschaft wenig später einen Bärendienst, als er sich zu einem Revanchefoul hinreißen ließ, folgerichtig die rote Karte sah (46.). Apoldas Goalgetter Viorel Sava traf zum 22:24 (50.), 24:26 (54.) und mit seinem 11. Treffer zum 26:28 (56.). Der leichtfüssig über Linksaußen die Apoldaer Abwehr ausmanöverierende Alexander Schiffner und Torsten Laufer über Rechtsaußen bliesen vornehmlich zur Schlussoffensive, von Daniel Wernicke auf der Regieposition geführt. Drei Laufer-Treffer in Folge führten zum 29:29 (59.). Doch dann fehlte dem 30-jährigen Kapitän des ThSV Eisenach II die Regelsicherheit….. So blieben die Geburtstage von Betreuer Peter Weiß (63) und Torhüter Christoph Trinks (18) ohne den erhofften Doppelpunktgewinn.
ThSV Eisenach II: Trinks, Luckert (31.-55.); Helbig (2), Lumpe (1), Abad (1), Drieß, Riehn (8/2), Schiffner (6), Laufer (8/4), Marx (n.e.), Wernicke, Ludwig (3), Birchner
HSV Apolda: Helm, Hübscher (bei 3 Strafwürfen); Stanek (2), Gierschick (2), Dippmann (2), Goldmann (6), Sava (11/3), Berceanu (5), Müller (1), Urtschig
Zeitstrafen: Eisenach 8 x 2 Min. (Rot gegen Ludwig nach grobem Foulspiel, 46.) Apolda 6 x 2 Min. Siebenmeter: Eisenach: 8/6 Apolda 3/3
Schiedsrichter: Jakob/Dähne (Erfurt/Gera) Zuschauer: 50
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« Letzte Änderung: 10.12.2006 - 22:03:32 von Marco »
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Marco
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« Antworten #2 am: 10.12.2006 - 23:53:34 » |
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TA Gotha 11.12.2006
Ohne Leidenschaft beim Kellerkind
SV Thuringia Königsee - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 28:26 (12:14)
Mit einer indiskutablen Leistung verloren die Handballer vom SV Goldbach/Hochheim beim Tabellenvorletzten SV Thuringia Königsee mit 26:28.Das Auftaktgeplänkel (2:2) entschieden die Gäste für sich, beim 6:9 überzeugte man bereits mit dem gewohnt schnellen Handballspiel. Doch es waren nicht die Blau-Weißen vom Spiel der Vorwoche, als man Langensalza mit 43:26 vom Parkett jagte. Der Mannschaft von Trainer Sven Rothhämel war die Leidenschaft auf dem Spielfeld abhanden gekommen. Königsee kam auf 9:9 heran, doch zur Pause war den Goldbachern noch die 14:12-Führung gegönnt. Nach dem Seitenwechsel konnte sich keine Mannschaft deutlich absetzen. Beim Stand von 23:26 folgte dann die Katastrophe - Goldbach warf fast zehn Minuten lang kein Tor und produzierte Fehler (23 Fehlwürfe im gesamten Spiel) am laufenden Band. Florian Dejmek (1 Tor) hatte einen Totalausfall, Sebastian Juhnke und Michael Stegner blieben unter ihren Möglichkeiten. Tihomir Mitrovic blieb zwar im Angriff gefährlich, offenbarte aber Nachlässigkeiten in der Abwehr. Neben den Torleuten Florian Schneegaß und Marc Walter bot einzig der 19-jährige Junior Fabian Voigtritter einen super Einsatz. Von seiner Rechtsaußen-Position traf er immerhin sechs Mal. Zu wenig allerdings, um an diesem Tag gegen einen mittelmäßgen Konkurrenten zu gewinnen.
Goldbach: Schneegaß/Walter - Voigtritter (6), Skowronek (1), Paslat (1), Dejmek (1), Mitrovic (10/5), Andreas (2), Stegner (2), Seb. Juhnke (3).
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Marco
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« Antworten #3 am: 10.12.2006 - 23:57:55 » |
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OTZ Rudolstadt 11.12.2006
Beben im Urgestein
Mannschaft und Fans nach zweitem Saisonsieg völlig aus dem Häuschen
SV Thuringia Königsee - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 28:26 (12:14)
Die Gäste waren der Favorit, doch die Gastgeber hatten nichts zu verlieren. Denn gern erinnerte man sich an das Vorjahr, wo sich die Thuringia-Sieben als Oberliga-Urgestein mit einer Glanzleistung die Punkte sicherte. Vor einer stimmungsvollen Kulisse versuchte Goldbach/Hochheim sofort Druck zu machen. Die Gastgeber behielten klaren Kopf und warfen sich zunächst in Front. Schon jetzt zeigte sich Königsees Keeper Cadek in einer prächtigen Verfassung, der insgesamt 28 Würfe parierte, aber den Führungswechsel nicht verhindern konnte 1:2 (5.). Die Rinnestädter offenbarten zu diesem Zeitpunkt einige Angriffsschwächen, welche ein besseres Resultat verhinderten. Das nutzte der letztjährige Vizemeister und setzte sich ab (5:2, 8.). Die Gastgeber ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und kämpften sich wieder auf Tuchfühlung (5:6, 11.). Die Freude währte allerdings nicht lange, da hatten sich die Rand-Gothaer erneut abgesetzt (9:5, 14.). Königsee versuchte in dieser Phase alles, brauchte allerdings nach wie vor zu viele Anläufe, um zu Torerfolgen zu kommen (7:9, 17.). Doch die Hohmann-Schützlinge und ihr Anhang konnte jubeln, als Hüttner den Ausgleich und die erneute Führung markierte (10:9, 19.). In diesen Minuten haderte man mit dem pfeifenden Ehepaar Jung (Gera), welches zum Teil nicht nachvollziehbare Entscheidungen traf, welche die Varchmin, Najman & Co. wieder ins Hintertreffen brachten (10:12, 23.). Goldbach/Hochheim wirkte ballsicherer, so dass die Tore-Differenz weiter anwuchs (10:14, 26.). Turbulenzen noch einmal kurz vor der Pausensirene, als sich Coach Hohmann beklagte und "Rot" sah.
Nun mit Ex-Coach Rusch auf der Bank, welcher unter den Zuschauern weilte, begann der zweite Durchgang, bei dem beide Teams zunächst das Torgebälk strapazierten, bevor die Gastgeber den Torreigen wieder eröffneten und verkürzten (13:14, 32.). Thuringia hatte jetzt mehrfach die Möglichkeit dem Spiel eine Wende zu geben, doch mehr wie der Ausgleich sprang nicht heraus. Königsee blieb im Hintertreffen (14:16, 36.). Die Rinnestädter nahmen weiter ihr Herz in die Hand und kämpften wie die Löwen, so dass die Partie erneut einen ausgeglichenen Charakter bekam (18:18, 39.). Tollhausstimmung am Schiefer nach 41 Spielminuten, als Königsee sich wieder in Front brachte (19:18). Thuringia schwamm auf der Woge der Begeisterung seiner Fans, allerdings verlor man den jungen Göring durch den roten Karton. Auch in der Folgezeit war die Partie kaum an Spannung zu überbieten, bei der nun die Gäste wieder in Führung kamen (24:23, 50.). Sieben Minuten vor dem Ende entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Rand-Gothaer besser aussahen und sich eine Drei-Tore-Differenz schufen (26:23). Drei Minuten vor Ultimo war Königsee erneut im Geschäft und der Sensation nahe, vor allem durch den überragenden Cadek, der in dieser Phase den Blau-Weißen-Angriff verzweifeln ließ (26:26). Und als Pojonie einen schnellen Konter zum 27:26 (59.) versenkte, stand die Halle Kopf. 20 Sekunden vor dem Ende bekamen die Rinnestädter die Möglichkeit der Spielentscheidung per Siebenmeter. Diesen nutzte Najman unter großen Jubel.
Thuringia: Höhne, Cadek - Göring (1), Lächa, Dademasch (4), Friedrich (1), Pojonie (2), Hüttner (5), Najman (12), Varchmin (3), Riwe.
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Marco
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« Antworten #4 am: 11.12.2006 - 00:04:12 » |
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HP Bad Blankenburg
ESV Lok Meiningen – HSV Bad Blankenburg 26:34 (12:18)
Der Tabellendritte spielte gegen das Schlusslicht aus Meiningen. Eigentlich eine klare Sache, so würde der neutrale Beobachter denken. Jedoch ist in dieser Saison in der Thüringer Oberliga Vieles möglich. Dass aber der HSV auch solche Spiele zum Schluss klar gewinnt, lässt erkennen, dass die Mannschaft auf einem guten Wege ist. Das Bad Blankenburger Lazarett wird nämlich immer größer. Neben Petr Korbel musste auch Igor Ardan passen. Er ist am Fuß verletzt. Stefan Oertel ging angeschlagen ins Spiel und wurde auch nur wenige Minuten eingesetzt. Bei der Erwärmung verletzte sich Frank Recknagel an den Bändern und musste sofort im Krankenhaus untersucht werden und am Ende der ersten Halbzeit traten bei Tobias Jahn wieder seine Rückenprobleme auf. So musste Stefan Meilahn in der zweiten Halbzeit einige Minuten das HSV-Tor hüten. Und trotzdem gewann der HSV mit 8 Toren gegen alles in allem harmlos spielende Meininger. Die Kurstädter begannen mit Gäbler und Reichmann auf der rechten Seite, die ihre Sache gut machten und jeder drei Tore zum Sieg beisteuerten. Jedoch vermisste man in manchen Situationen die Stammkräfte Ardan und Oertel. Die linke Seite mit Sabrsula und Hellwig begann das Spiel auch sehr wirkungsvoll und durch ihre Tore stand es nach 3 Minuten bereits 4:1. In der Anfangsphase hielten die Blankenburger das Tempo sehr hoch und die Meininger waren sichtlich überfordert. Nach 15 Minuten stand es bereits 9:3 und sieben HSV-Spieler hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits in die Torschützenliste eingetragen. Die Mannschaft spielte wie aus einem Guss. Doch dies ist im Moment noch der große Schwachpunkt des Teams um Trainer Steffen Schreiber. Anstatt das Spiel weiter zu forcieren, lassen sie es oft zu ruhig angehen und verlieren dadurch oft den Spielfaden. So auch in Meiningen, wo sich die Gastgeber tapfer wehrten und nach 24 Minuten beim Stand von 11:14 wieder im Spiel waren. Doch jetzt wachten die Gäste wieder auf und spielten eine sichere 18:12-Halbzeitführung heraus. Beim 24:17 nach 40 Minuten war das Spiel eigentlich entschieden. Bei Tobias Jahn ging es nun allerdings nicht mehr weiter und Stefan Meilahn musste als Feldspieler ins Tor. Dies hatte zur Folge, dass jeder Wurf der Gastgeber ein Treffer war und Meiningen nach 47 Minuten wieder im Rennen lag, Spielstand 24:26. Trotz starker Probleme kam Jahn zurück ins Tor und parierte sofort mehrere Würfe. Dies war die Initialzündung für seine Vorderleute, die zurück ins Spiel fanden. Drei Tore in Folge vom jetzt ebenfalls eingewechselten Stefan Oertel und es stand 30:24 für die Bad Blankenburger. Dies war nach 55 Minuten endgültig die Entscheidung. Sternkopf, Gäbler, Wiegand und der beste Spieler des HSV an diesem Nachmittag, Daniel Hellwig, setzten die Schlusspunkte zum verdienten 34:26-Sieg des nunmehr Tabellenzweiten HSV Bad Blankenburg. Bleibt nun zu hoffen, dass die medizinische Abteilung die Bad Blankenburger zum Spitzenspiel in Ziegelheim wieder fit bekommt.
Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan, Gäbler (3), Hanl, Hellwig (9/4), Jäschke (3), Meilahn (1), Oertel (4), Reichmann (3), Sabrsula (6), Sternkopf (2), Wiegand (3)
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Marco
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« Antworten #5 am: 11.12.2006 - 00:20:33 » |
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TA Apolda 11.12.2006
Die letzten Reserven
ThSV Eisenach II - HSV Apolda 1990 29:29 (12:14) Die Apoldaer Oberliga-Handballer haben sich nach schweren Wochen wieder gefangen. Zumindest einen Punkt brachten sie aus Eisenach mit nach Hause. Mit 29:29 (14:12) beim ThSV Eisenach II stoppten die Oberliga-Handballer des HSV Apolda ihren Tiefflug der letzten beiden Wochen. Mit 11:9 ist die Bilanz, mit der Ralph Börmel und seine Männer ins neue Jahr gehen, zumindest noch positiv. Viel wichtiger aber: In der Aßmann-Halle zeigten die Apoldaer endlich einmal wieder Kampfgeist und unbedingten Willen zum Erfolg. Sogar ein zweiter Punkt lag in greifbarer Nähe, aber dazu hatten die Gäste zu viele Chancen vergeben - und ihnen fehlte am Ende auch ein wenig Kraft, da sie nur mit zwei Wechselspielern angereist waren.
Den besseren Start hatte Eisenach (4:2). Nach dem Ausgleich gab es bis zum 7:7 einen ständigen Schlagabtausch. Dann zog Apolda auf 10:7 davon und nahm eine Zwei-Tore-Führung mit in die Pause.
In der 36. Minute glichen die flinken Eisenacher wieder zum 16:16 aus. Erbittert rangen beide Teams danach um die Entscheidung. Bis zum 22:22 blieb alles offen, dann kam Apolda wieder mit 24:22 in Vorhand. Das hielt die Mannschaft bis drei Minuten vor Schluss (28:26). Durch Zeitstrafen hatte der HSV in den letzten 120 Sekunden jedoch nur noch vier Feldspieler auf dem Parkett. Nachlassende Kräfte und Zeitspiel sorgten für zwei Ballverluste, und so glich die ThSV-Reserve 40 Sekunden vor dem Ende auf 29:29 aus. Dann hätte es sogar noch schief gehen können: Wieder verlor Apolda durch Zeitspiel den Ball, aber mit den letzten Kraftreserven und einem Quäntchen Glück rettete der HSV den Punkt.
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« Antworten #6 am: 11.12.2006 - 13:55:18 » |
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OTZ Sport 11.12.2006
Bad Blankenburg in Meiningen klar besser
Siege auch an Königsee und Hermsdorf II
SG Erfurt/Bad Langensalza - HSV Ronneburg 32:25 (16:13) In der Handball-Oberliga unterlag der HSV Ronneburg bei der SG Erfurt/Bad Langensalza 25:32 (13:16). Die favorisierten Ronneburger enttäuschten nicht nur beim Aufsteiger, sondern verloren viele Sympathien. Die Leistung spottete jeder Beschreibung. Die SG spielte schnell, kämpfte. Erstmals wirkte der bundesligaerfahrene Steffen Ahrens mit. Der Sieg war absolut verdient.
HSV: Seidemann, Zehmisch, Koska, Gottschalk (1), Ganzha (4), Werler, Dathe (5), Bauer, Heidrich (3), Vollgold, D. Sidortschuk, Förster (1), Puta (6), Meyer (5).
SV Thuringa Königsee - SV BW 1893 Goldbach-Hochheim 28:26 (12:14) Königsee gewann, wie schon in der Vorsaison, gegen eine immer mehr ins Mittelmaß abrutschende Mannschaft aus Goldbach. Keeper Jan Cadek parierte 28 Bälle. Beim 26:26 ließ Goldbach-Coach auf Manndeckung umstellen. Das ging schief. Königsee gelang vor 300 Zuschauern noch zwei Tore.
SVT: Cadek, Höhne, Göring (1), Lächa, Dademasch (4), Friedrich (1), Pojonie (2), Hüttner (5), Najman (11), S. Varchmin (4).
ESV Lok Meiningen - HSV Bad Blankenburg 26:34 (12:18) In einem zerfahrenen Spiel kam Bad Blankenburg zu einem verdienten Sieg. Die Gäste waren jederzeit besser, scheiterten aber im Abschluss. Kurios gestaltete sich die Torhüterposition. Recknagel verletzte sich bei der Erwärmung, Jahn im Spiel. Da musste Feldspieler Meilahn für sieben Minuten in den Kasten. Ardan kam wegen einer Fußverletzung nicht zum Einsatz.
HSV: Jahn, Recknagel, Ardan, Sternkopf (2), Sabrsula (6), Wiegand (3), Meilahn (1), Oertel (4), Jäschke (3), Reichmann (3), Hellwig (9), Hanl.
SV Hermsdorf II - Post SV Gera 27:18 (13:9) Hermsdorf II gewann verdient das Ostthüringenderby. Die Post brach in der zweiten Halbzeit ein. Hermsdorf hätte bei einigen freien Würfen über 30 Tore erzielen können.
SVH II: Oswald, Passarge, M. Varchmin (6), de la Motte (7), Werrmann (4), Rust (3), Heilwagen (3), M. Remme (3), P. Dennhardt, E. Trautvetter, Machts, Opel (1).
Gera: Ch. Szlapka, L. Möbus, P. Nedved --- K. Krech (1 Tor), M. Grützbach (8), S. Teichmann, St. Martin (1), D. Botor, J. Mühlberg (2), E. Pfeifer (2), St. Haupt, A. Schnöd, K. Rosenbaum (3) und P. Borik (1).
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« Letzte Änderung: 12.12.2006 - 17:17:18 von Marco »
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Marco
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« Antworten #7 am: 12.12.2006 - 00:58:28 » |
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HP Ronneburg
Ronneburger lassen Federn in Bad Langensalza
SG Erfurt/Bad Langensalza - HSV Ronneburg 32:25 (16:13)
Am Sonnabend mussten die Ronneburger nach Bad Langensalza reisen und hatten sich eigentlich fest vorgenommen zwei wichtige Pluspunkte zum „Sportlerball des HSV“ mitzubringen. Von der Papierform her war die HSV–Sieben Favorit, die Vorzeichen standen also nicht schlecht. Doch es sollte anders kommen, auch deshalb, weil erstmalig der bundesligaerfahrene Steffen Ahrens bei den Hausherren mitspielte und die Hausherren endlich einmal ihr spielerisches Potential besser zur Geltung brachten. Zunächst hatten die Gastgeber mehr vom Spiel und führten dank ihres besseren „Starts“ schnell mit 2:0 und wenig später mit 4:1. Danach gelangen der HSV–Sieben 2 Tore und der Anschluss zum 4:3. Erfurt/Bad Langensalza zog jedoch schnell wieder auf drei Tore (7:4) davon. Wenn man bedenkt, dass die Ronneburger in den ersten zehn Minuten nur vier Tore warfen, dann ist dies einfach zu wenig und es stellt sich die Frage, hat man den Gegner unterschätzt, spielte man unter „Normalform“? In den nächsten zehn Minuten fanden die HSV – Männer etwas besser ins Spiel und erzielten drei Tore am Stück zum 7:7 Ausgleich und wenig später gelang den Ronneburgern die Führung zum 8:9. Danach jedoch wieder Flaute im HSV – Spiel, man ließ dem Gastgeber freie Hand. Logische Folge, in die Pause ging es mit einer 16:13 Führung für die Hausherren. In der ersten Minuten der zweiten Halbzeit hatten beide Teams wieder gleichwertige Spielanteile, allerdings hatte nun der HSV den etwas besseren Start und schaffte den Ausgleich zum 16:16. Nach 40 Minuten stand es 17:17 und danach waren es wieder die Gastgeber, die Akzente setzten. Es klingelte drei mal im HSV–Gehäuse und es stand 20:17. Zwar machte Ronneburg zwischen der 40. und 50. Minute sechs Tore (26:23), doch irgendwie war Sand im Getriebe, man kam nicht mehr so richtig in die Gänge. Die letzten zehn Minuten gehörten dem Gastgeber, der sich nun Tor um Tor absetzte, obwohl die HSV-Keeper an diesem Tag noch zu den Besten im HSV-Trikot gehörten. Erfurt/Bad Langensalza spielte schnell und hatte kämpferisch die wohl bessere Einstellung in diesem Meisterschaftsspiel. Die Gäste konnten ihr spielerisches Potential nicht in die Wagschale werfen und haben dieses Spiel zu recht mit 32:25 verloren. Man hat sich in von den Hausherren einfach in die „Schranken“ weisen lassen und zu wenig gekämpft. Fazit: an diesem Tag war die SG Erfurt/Bad Langensalza die bessere Mannschaft und der Favorit strauchelte. Nun sollte man natürlich auch nicht von verlorengegangenen Sympathien sprechen, sondern im kommenden Spiel um Wiedergutmachung ringen. So ist nun einmal der Sport, es gibt Gewinner und Verlierer. Zu letzteren gehörte nun leider auch der HSV Ronneburg.
Torschützen für HSV Ronneburg: Gottschalk (1), Förster (1), Heidrich (3), Dathe (5), Meyer (5), Ganzha (4), Puta (6), Siebenmeter: SG Erfurt/Bad Langensalza: 5/10, HSV Ronneburg: 4/4, Zeitstrafen: SG Erfurt/Bad Langensalza: 6, HSV Ronneburg: 9
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Marco
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« Antworten #8 am: 12.12.2006 - 01:00:21 » |
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HP Thüringer HC
Die glorreiche Rückkehr des Steffen Ahrens
SG Erfurt/Bad Langensalza – HSV Ronneburg 32:25 (16:13)
Am 11. Spieltag der Oberliga empfing die SG Erfurt/Bad Langensalza den Zweitplatzierten HSV Ronneburg. In einem begeisterungsfähigen Spiel konnte ein 32:25 (16:13)-Erfolg gefeiert werden.
Nach den deutlichen Niederlagen gegen Ziegelheim und in Goldbach wartete mit dem HSV Ronneburg die nächste Spitzenmannschaft. Aber das Team wollte diesmal nicht als Punktelieferant fungieren. Erstmals wurde Steffen Ahrens eingesetzt. Nach über zehn Jahren war er nun zurück im Erfurter Handball-Dress und spielte neben seinen Bruder. Und die Anwesenheit des 30jährigen Routiniers setzte bei allen Spielern neue Kräfte frei. Vor allem die endlich mal stabile Deckung war der Schlüssel zum Erfolg. Vom Anpfiff weg bestimmten die Gastgeber die Partie. Schnell lag man 2:0 in Front. In Abwehr und Angriff agierte Steffen Ahrens als der Häuptling, den das Team in den letzten Wochen vermisste. Ausnahmslos war bei allen Spielern eine klare Leistungssteigerung zu erkennen. Nachdem Ronneburg den ersten Wirbel abgewehrt hatte, kamen die Ostthüringer zum Anschluss. Doch die SG legte immer wieder vor. Nachdem der HSV zum 7:7 kam und sogar erstmals in Führung ging (8:9, 19.) schien es so, als ob die Gäste ihrer Favoriten-Rolle gerecht werden wollten. Bis zum 13:13 konnte sich kein Team absetzen, dann gelangen der SG innerhalb von 80 Sekunden drei Tore zum Halbzeitstand. Nach dem Wechsel kam Ronneburg kämpferisch auf der Kabine. Mit schnellen Treffern stand es nach 32 Minuten wieder Remis (16:16). Doch war in den letzten Wochen dann zum Zerfall des Teams führte brachte dieses Mal neuen Kampfgeist zu Tage. Die Akzente setzte nun der Oberliga-Neuling gegen das Gründungsmitglied. Beim 20:17 war allen auf der Tribüne klar, dass ein Sieg in greifbarer Nähe war. Die lethargischen Gäste waren immer mehr verunsichert und reagierten nur bedingt. Ihr bester Werfer Martin Puta hatte schnell sein Pulver verschossen, Stanislav Ganzha erzielte einige Tore mit seiner Erfahrung. Die drei Tore Vorsprung hatten nun eine Viertelstunde Bestand. Ronneburg versuchte rustikal zum Erfolg zu kommen, die SG löste die Situationen spielerisch. Nach dem 26:23 gaben sich die Gäste geschlagen, die Einheimischen bauten ihren Vorsprung bis zum 32:25-Endstand aus. So bleiben die Oberliga-Spiele in Bad Langensalza weiterhin erfolgreich. Fünf Punkte aus drei Spielen konnten in der Salza-Halle erkämpft werden. Nächste Woche in Gotha sind nach dieser Leistung die Karten neu gemischt. Seltsamerweise gelang nun diese Leistung von den Spielern, die in den letzten Wochen Zweifel an ihrer Oberliga-Tauglichkeit entstehen ließen. Es gibt zwar nur zwei Punkte, aber jetzt ist eine Basis geschaffen, auf die man aufbauen kann.
SG Erfurt/Bad Langensalza: Dirk Wunderlich, Ulf Hering; Christian, André Ahrens (10/3), Steffen Ahrens (3), Felix Menge (2), Andrej Minevski (5), Jens Ludwig (4/1), Marcus Tunger (3), Johannes Trommer, Christian Schmidt (1/1), Sebastian Irovsky, Dominique Schlösser (4), Rico Braun.
HSV Ronneburg: Hannes Seidemann, Robert Zehmisch; Daniel Koska, Swen Gottschalk (1), Stanislav Ganzha (4), Udo Werler, Chris Dathe (5/1), René Bauer, Thomas Heidrich (3), Lutz Vollgold, Dmytro Sidortschuk, Florian Förster (1), Martin Puta (6), Oliver Meyer (5/3).
Strafminuten: 10 - 22. Siebenmeter: 9/5 - 4/4. Rote Karte: Chris Dathe (HSV Ronneburg - dritte Zeitstrafe - 56.). Schiedsrichter: Johannes Kunze/André Vollrath (HSV Apolda 1990). Zuschauer: 150.
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Marco
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« Antworten #9 am: 12.12.2006 - 01:11:23 » |
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HP Meiningen
ESV Lok Meiningen – HSV Bad Blankenburg 26:34 (12:18)
Der ESV Lok unterlag nach einer großen kämpferischen Leistung dem haushohen Favoriten mit 26:34. Nach 53 Sekunden stand es bereits 2:0 für die Gäste und man musste ein weiteres Ergebnis jenseits der 40 Tore für den Gegner befürchteten, zumal der Halbzeitstand exakt dem aus dem Geraspiel entsprach. Diesmal wollten die Lok-Spieler aber dem Gegner nicht das Feld so einfach überlassen. Bad Blankenburg legte sofort ein höllisches Tempo vor und war damit bis zur 20. Minute auch auf dem Vormarsch (6:12). Lok leistete sich wieder zu viele einfache Fehler und gab somit dem Gast immer wieder die Gelegenheit für das schnelle Gegentor. Dazu kam auch noch das Wurfpech, Thomas Hildebrandt scheiterte in der 14. Minute gleich 2x an der Holzumrahmung des HSV-Tores. Holger Volkmar im Kasten von Lok bemühte sich zwar, hatte aber in dieser Zeit nur 4x die Chance, den Gegentreffer zu verhindern. Er steigerte sich im Verlaufe des Spieles und konnte mit 14 tollen Paraden eine sehr gute Quote erreichen. Ab der 21. Minute war es vor allem Björn Voigt, der seine Mitspieler nach vorne trieb und selber zum 10:13 verkürzte. Lok war nun auf schnelle Tore aus, verlor aber wieder mehrfach den Ball und der HSV zog wieder davon. Im gesamten Spiel ließen die Gäste nie weniger als einen 3-Tore Abstand zu. In diesen Phasen (45./22:25, 48./24:27) zeigte der Tabellendritte Nerven, verlor Bälle oder scheiterte am Meininger Torhüter. Den Lok-Spielern fehlte dann für eine Überraschung die Kraft und das Selbstvertrauen, oft die nötige Cleverness und das dazugehörige Glück. Dass Michael Leipold am Kreis zwei gegnerische Abwehrspieler bindet und damit seiner Mannschaft die Möglichkeit des Überzahlspiels schafft, kann noch nicht in Treffer umgesetzt werden. Leipold ist durch die Doppeldeckung aber auch kaum an spiel bar. Dies zeigte sich schon im Geraspiel. Trotzdem kann die Mannschaft auf dieser Leistung aufbauen. Es war wieder einer der Lichtblicke, die in manchen Phasen zur Hoffnung Anlass geben. Die Abwehrarbeit sah phasenweise gut aus, dann machte man aber wieder katastrophale Fehler und bot dem Gegner die Lücke an. Angesagte Spielzüge sind immer noch Mangelware. Wenn dann einmal nach Ansage konsequent gespielt wird, ist der Erfolg fast immer vorprogrammiert. In den letzten Minuten wurden dann die Angriffe von Lok zu durchsichtig nach vorne getragen. Der auf Rechtaußen oft freistehende Matthias Baumann wurde vom halbrechten Christian Toennies kaum noch angespielt und so konzentrierte sich vieles auf die Mitte. Dort standen die langen Bad Blankenburger Kerls und blockten die Würfe der Meininger Rückraumschützen mehrfach ab. Die ausgeglichener besetzte Wechselbank der Gäste gab in den letzten 10 Minuten den Ausschlag. Der HSV zog noch einmal das Tempo merklich an und baute die Führung wieder aus. Lok hat jetzt wieder 4 Wochen Zeit, um sich akribisch auf das Heimspiel gegen den eventuellen Tabellenführer Ziegelheim (14.01.07) vorzubereiten. Am nächsten Samstag kommt es in Ziegelheim zur absoluten Spitzenpaarung der beiden punktgleichen Mannschaften. Dort geht es dann gegen den HSV Bad Blankenburg um Platz 1 in der Thüringer Oberliga.
Statistik: Holger Volkmar (Tor), Mike Pfeiffer (7/6), Andreas Bauer, Matthias Baumann (1), Thomas Hildebrandt (2), Michael Leipold (3), Christian Ludwig, Marcel Struck, Björn Voigt (8), Alexander Zienert, Christian Toennies (5), Sebastian Schmidt
ESV: 7m 6/6 2Min: 8 HSV: 7m 4/4 2Min 5 Schieri: Grußdorf/Breier (Nordhausen) Zuschauer: 150
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Marco
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« Antworten #10 am: 12.12.2006 - 01:15:28 » |
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HP Apolda
ThSV Eisenach II - HSV Apolda 1990 29:29 (12:14)
Es geht noch!
Nach unseren schwachen Leistungen der Vorwochen trat ein Rumpf-HSV beim Tabellennachbarn ThSV Eisenach II an. Mit lediglich zehn Spielern angereist wollten wir gegen unsere Krise anspielen. Uns selbst zeigen, dass wir in der Lage sind, guten Oberligahandball zu spielen. Das war die Hauptaufgabe der Truppe, die allen zeigen wollte, dass sie diesen Namen auch verdient. Wie unseren Männern dies gelang, machte schon Spass. Mit großem Kämpferherzen immer versuchen, klar zu spielen, zielstrebig den Torerfolg anzupeilen. Das taten wir von Beginn an. Die offensive Deckung gegen Mischu hatten wir einkalkuliert, sorgten dafür, dass er dennoch elf eigene Treffer bejubeln konnte. Aber auch seine Mitspieler hängten sich voll rein. Nur die Verwertung unserer teilweise sehenswert erspielten Torgelegenheiten ließ insgesamt noch zu wünschen übrig und verhinderte einen doppelten Punktgewinn in der Wartburgstadt. Denn der HSV bestimmte über weite Strecken das Spiel, ließ sich nicht vom anfänglichen Rückstand beirren. Beim 7:7 zogen wir das erste Mal davon, führten bereits 14:10 mussten bis zum Pausentee aber noch zwei Gegentreffer hinnehmen. Der ThSV, bestückt mit Spielern, die möglichst bald Stammspieler im Bundesligateam sein wollen, ließ sich aber nicht so einfach die Butter vom Brot nehmen. So entwickelte sich vor allem Hälfte zwei eine dramatische Begegnung. Schnell zogen die Gastgeber gleich und bis zur 48. Minute (22:22) konnte sich kein Team absetzen. HSV legt vor – Eisenach zieht nach, so lief es bis dahin. Auch als wir mit zwei Toren bis zum 26:28 (57. Minute) in Front lagen, konnten wir den Sack nicht zu machen. Die Eisenacher verteidigten nun offensiv und bei uns schwanden die Kräfte. Nach dem 28:29- Anschlusstreffer und noch 80 Sekunden verbleibender Spielzeit musste die Auszeit her. Wir wollten den Ball halten, dem Ballbesitzer helfen und bis zur klaren Chance spielen. Doch der erhoffte Treffer sollte nicht fallen. Mischu verzog und im Gegenstoß kassierten wir den Ausgleich. Jetzt noch zu viert auf der Platte entschieden die Unparteiischen bereits nach fünfzehn Sekunden auf passives Spiel. Den Arm heben und die Entscheidung für die Gastgeber treffen, dazwischen lagen zwei Sekunden. Doch die letzten Sekunden boten noch mehr Kuriositäten. Siebenmeterentscheidung gegen den HSV eine Sekunde vor Schluss. Hitzige Debatten garniert mit den folgerichtigen Zeitstrafen. Der Eisenacher Werfer tritt an und wirft nach dem Schiedsrichterpfiff. Alle denken: Tor und Sieg für den ThSV. Doch weit gefehlt. Die Unparteiischen entscheiden, dass der Treffer nach Ablauf der Spielzeit erzielt wurde. Der Schütze hätte das Schlusssignal abwarten müssen, um seinen Wurf regelgerecht im HSV-Kasten unter zu bringen. Ungläubige Gesichter allenthalben, dann die Gewissheit, am Fuße der Wartburg einen Punkt entführt zu haben. Dieser erste Auswärtspunkt der Saison bot dann doch noch Anlass zum Jubeln. Vor allem für die Fans, die dieses Wechselbad der Gefühle miterleben durften.
Unsere Mannschaft: Nils Hübscher, Markus Helm (Tor); Marco Stanek (2), Roger Gierschick (2), Steffen Müller (1), Torsten Dippmann (2), Volker Goldmann (7), Viorel Sava (11), Alexander Berceanu (4), Marco Utschig
Strafwürfe: ThSV 8/6 HSV 3/3 Zeitstrafen: ThSV 7 + 1 RK HSV 7 Schiedsrichter: Jakob (Goldbach)/Dähne (Gera) Spielfilm: 1:0, 4:2, 4:4, 7:7, 7:10, 10:14, 12:14 (Hz.) 15:15, 22:22, 22:24, 26:28, 28:28, 28:29, 29:29
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Marco
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« Antworten #11 am: 12.12.2006 - 01:37:30 » |
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OTZ Stadtroda 12.12.2006
Dritter Sieg im dritten Spiel
Hermsdorf II beherrscht Post Gera - André Werrmann verletzt sich an der Hand
SV Hermsdorf II - Post SV Gera 27:18 (13:9)
Hermsdorfs Oberliga-Reserve hat am Sonntag einen souveränen Heimsieg gegen den Post SV Gera eingefahren.
Die Gäste, mit den Ex-Hermsdorfern Lars Möbus und Jörg Mühlberg und dem Eisenberger Coach Steffen Waldenburger, enttäuschten, vor allem im zweiten Durchgang. Martin, Krech und Grützbach verstrickten sich im Angriff fast nur in Einzelaktionen. Von einer klaren Struktur waren die Gäste weit entfernt.
"Man muss aber auch sagen, dass meine Jungs heute in der Abwehr sehr gut gearbeitet haben", nannte Hermsdorfs Trainer Jens Friedrich nach dem Schlusspfiff ein entscheidendes Plus. Noch nicht optimal klappte es im eigenen Angriff.
Beim Stand von 12:9 (28.) versemmelte erst Torben de la Motte einen Tempogegenstoß, dann traf Jan Heilwagen, der für den verletzten Tony Hobritz ins Team rückte, gleich zweimal den Pfosten und dann war das Zuspiel von Heilwagen auf einen mitgelaufenen Mitspieler zu ungenau.
Mit dem Treffer vom 16:11 (37.) war das Spiel gelaufen. Geras Trainer nahm zwar eine Auszeit. Die half nichts mehr. Seine Spieler ergaben sich ihrem Schicksal, haderten bei strittigen Entscheidungen mit dem Schiri, liefen nach Ballverlust nicht mehr konsequent zurück. Nach 49 Minuten führte Hermsdorf mit sieben, beim Abpfiff waren es sogar neun Tore. Waldenburger hatte das richtige Fazit parat: "Ein verdienter Sieg für Hermsdorf. Wir waren heute einfach schlecht. Im Angriff habe ich keinen Spielfluss ausgemacht."
Der Gegner, SV Hermsdorf II, liegt mit 11:9-Punkten aus den ersten zehn Spielen über dem Soll. Für Friedrich war der klare Sieg eine kleine Genugtuung. In der Saisonvorbereitung musste sich sein Team bei einem Test gegen Post II böse Beschimpfungen anhören. Hermsdorf II habe kein Oberliga-Niveau, hieß es unter anderem.
Am Sonntag hat die Mannschaft darauf die Antwort auf dem Parkett gegeben - und wie. Das Publikum passt sich den starken Auftritten (zuletzt drei Siege in drei Spielen) nahtlos an. Knapp 200 wollten am Sonntag den Auftritt der Reserve sehen. Die Trommler machten wieder mächtig Krach. "Das freut uns, ich kenne kaum eine zweite Mannschaft in Thüringen, die so tolle Fans hat wie wir", bedankte sich Friedrich.
Der musste nach dem Abpfiff noch die Hand-Verletzung von André Werrmann im Spielprotokoll notieren lassen. "Es sah nicht gut aus, hoffentlich bestätigt sich nicht die Fraktur."
SVH II: Oswald, Passarge, M. Varchmin (6), de la Motte (7), Werrmann (4), Rust (3), M. Remme (3), Heilwagen (3), Opel (1), P. Dennhardt, E. Trautvetter, Machts, Bocek.
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Marco
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« Antworten #12 am: 12.12.2006 - 01:44:44 » |
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OTZ Saalfeld 12.12.2006
Rolle rückwärts
Königsee gewinnt mit Ausgemusterten und hat den nächsten Neuzugang
Volker Rusch steht der Schweiß auf der Stirn. Sein gelbes T-Shirt ist durchgeschwitzt. Der Ilmenauer reißt die Arme in die Höhe: "Jaaaaaa!", schreit der ehemalige Trainer des SV Thuringia, während ihm sein Nachfolger Thomas Hohmann um den Hals fällt. Sozusagen im Duett machen die beiden die Sensation perfekt und führen am Samstag den Tabellenvorletzten gegen den Favoriten zum zweiten Saisonsieg. "Bei uns alten Leuten reicht die Kraft nur noch für eine Halbzeit", sagt Rusch lachend, nachdem er in der Halbzeit auf der Bank der Königseer Platz nahm. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Hohmann die rote Karte gesehen - und für Geschäftigkeit bei Eckard Möbius gesorgt. Der Handball-Abteilungsleiter bittet den Ex-Coach um eine halbstündige Hilfe: "Da hab ich nicht lange überlegt", sagt Rusch, der kurz vor der Begegnung mit einer Achillessehnen-Reizung als Zuschauer noch auf die Tribüne gehumpelt war.
Absprachen habe es nicht gegeben: "Wir beide haben die gleiche Handball-Philosophie", freut sich Hohmann über das Engagement von Rusch. Das sorgt mit dafür, dass der Tabellenletzte das Spiel noch dreht. Und wie hat Rusch die Spieler motiviert? "Ich habe ihnen gesagt, sie müssen vorn Gras fressen. Dann fallen auch die Tore." Und spätestens nach den ersten taktischen Hinweisen ist der Ex-Coach, der aus beruflichen Gründen am Ende der vergangenen Saison den Trainer-Job an den Nagel hängte, wieder "drin" im Geschäft.
"Der Sieg ist so wichtig für die Moral", jubelt Möbius, der allerdings trotz des Erfolges auch künftig nicht mit zwei Trainern agieren will. Zumindest in dieser Hinsicht scheint bei den Königseer eine "Rolle rückwärts" unwahrscheinlich. Im Gegensatz zu den Spielern: Steffen Varchmin - eigentlich schon in den Oberliga-Ruhestand verabschiedet - wirbelt seit ein paar Spielen wieder kräftig mit und zeigte vor allem im samstäglichen Spiel seine ordnende Hand. Und dann durfte den Sieg auch noch Jens Riwe auskosten, als er Sekunden vor dem Spielende auf das Feld geschickt wurde.
Nicht nur wegen der Rückkehrer herrscht in Königsee wieder Handball-Zuversicht: "Im Januar werden wir noch einmal angreifen", ist Möbius optimistisch. Notfalls wohl auch als Spielgemeinschaft Königsee/Arnstadt. Denn nach Pojonie, Dademasch, Friedrich und (seit zwei Wochen) Hüttner ist ab kommendem Wochenende der fünfte Arnstädter für Thuringia spielberechtigt: Der A-Junior Kay Förster von Motor Arnstadt sah sich am vergangenen Sonnabend bereits seine künftigen Mitspieler an.
Eine halbe Stunde nach Spielende verabschiedet sich Rusch von den Fans im Foyer der Sporthalle. Humpeln tut er nicht mehr: Was Königseer Erfolge doch für heilende Wirkung haben können.
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Marco
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« Antworten #13 am: 12.12.2006 - 17:16:49 » |
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HP Gera
Post Handballer verlieren nach schwachem Spiel deutlich
SV Hermsdorf II - Post SV Gera 27:18 (13:9)
Am Sonntag reisten die Post-Handballer zum Oberligapunktspiel nach Hermsdorf. Beide Mannschaften, vor dem Spiel Tabellennachbarn, wollten unbedingt als Sieger vom Feld gehen. Die ersten zehn Minuten verliefen ausgeglichen, und man spürte den gegenseitigen Respekt auf beiden Seiten. Spielstand nach dieser Phase 5:5. Als erstes legten die Gastgeber den Respekt ab und nach einem kurzen Zwischenspurt führte Hermsdorf 8:5. Auszeit bei den Gästen. Das Postteam findet sich wieder und Petr Nedved im Posttor kann mit mehreren Paraden glänzen. Als dann Jörg Mühlberg zum Konter geht und diesen verwandelt, steht es 8:8 und die Gäste sind wieder dran. Doch leider sollte dies nur ein Strohfeuer bleiben. Hermsdorf in der Abwehr mit einer sehr guten 3:2:1 Abwehr agierend kaufte den Gästen recht schnell den Schneid ab, was dann noch an Würfen durchkam war meist eine sichere Beute von Karsten Oswald im Tor der Gastgeber. So war es nur eine Frage der Zeit und der Gastgeber baute seinen Vorsprung Tor um Tor aus. Mit einer Führung von 13:9 für die Hermsdorfer ging es in die Kabine. Den Männern um Kapitän Stefan Martin war klar, nur eine Steigerung im Angriff kann der Schlüssel zum Sieg sein. Doch schon in den Anfangsminuten zeigten, das Postteam wollte, konnte aber nicht. Einzig allein Maik Grützbach war es vorbehalten für Gefahr im gegnerischen 9-m Raum zu sorgen. Dies war gegen die starken Hermsdorfer an diesem Tag einfach zu wenig. Hermsdorf war auf allen Positionen torgefährlich und baute den Vorsprung bis zum 17:11 aus. Damit war das Spiel schon nach 40 Minuten entschieden. Den Gästen fehlten die Mittel, um die Abwehr der Hermsdorfer zu überwinden und die Gastgeber nutzen den nachlassenden Kampfgeist im Postteam für einfache Tore. Der Vorsprung pendelte sich zwischen 6 und 8 Toren ein. Insgesamt 18 Tore sind definitiv zu wenig, damit kann man kein Oberligaspiel gewinnen. Kompliment an die Hermsdorfer Abwehr und Ihren Torhüter Karsten Oswald. Spielstand am Ende 27:18 ! Von Seiten der Postler beste Genesungswünsche an Andre Werrmann (SV Hermsdorf), welcher kurz vor Spielschluss mit Verdacht auf Mittelhandbruch das Feld verlassen musste.
Der Post SV Gera spielte mit: Ch. Szlapka, L. Möbus, P. Nedved --- K. Krech (1 Tor), M. Grützbach (8), S. Teichmann, St. Martin (1), D. Botor, J. Mühlberg (2), E. Pfeifer (2), St. Haupt, A. Schnöd, K. Rosenbaum (3) und P. Borik (1).
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