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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 10. Spieltag  (Gelesen 648 mal)
Marco
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« am: 10.12.2006 - 21:54:34 »

09.12.2006  16:00
HBV Jena 90 - 1.SSV Saalfeld 92
[Sportforum Halle I Jena]

09.12.2006  17:00
TSG Ruhla - SV Aufbau Altenburg
[Sporthalle Bermbachtal Ruhla]

10.12.2006  16:00
LSV Ziegelheim - HSG Nordhausen
[Wieratalhalle Ziegelheim]

10.12.2006  16:00
HSV Weimar - Thüringer HC III
[Asbachhalle Weimar]
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Marco
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« Antworten #1 am: 11.12.2006 - 00:19:14 »

TA Weimar  11.12.2006

Souveräner Sieg

HSV Weimar - Thüringer HC III  31:17 (14:6)
 
Ein angemessener Abschied aus dem alten Jahr: Die Weimarer Handballerinnen siegten gestern 31:17 gegen die THC-Dritte.

Die Frauen des HSV Weimar gehen als Spitzenreiter der Handball-Oberliga ins neue Jahr. Vom Thüringer HC III ließen sie sich gestern nicht überraschen - die Partie endete standesgemäß 31:17 (14:6).

Die Schützlinge von Trainer Sebastian Batke lagen von Beginn an in Front, bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus und gerieten auch nach dem Wechsel nie vom Weg ab. "Der Sieg hätte am Ende sogar noch klarer ausfallen können, doch im Abschluss waren wir öfter inkonsequent", so Batke. Er freute sich dennoch über die mannschaftliche Geschlossenheit, lobte die starken Torfrauen Verena Pengel und Angela Thomzyk sowie Andrea Bitter, die mit zehn Toren erfolgreichste Werferin des Tages. Ines Mießler zog souverän die Spielfäden im Rückraum.
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« Antworten #2 am: 12.12.2006 - 01:17:28 »

HP Ziegelheim

LSV Ziegelheim - HSG Nordhausen 26:31 (15:19)  
 
Das LSV-Team ist momentan nicht zu beneiden. Nach Jessica Lorenz musste nun mit Susann Weidauer die zweite Stammspielerin verletzungsbedingt passen. Letztlich waren es aber wieder die eigenen einfachen Fehler, mit denen sich die Ziegelheimer Frauen um einen möglichen Punktgewinn brachten. Und gerade die Gäste lieferten besonders vor der Pause und im entscheidenden Schlussakt eine lehrbuchreife Vorführung in Sachen Konterhandball. Patzer wurden mit blitzschnellem Umschalten auf Gegenstoß bestraft. So lagen die LSV-Frauen nach fünf Minuten mit 2:6 hinten und hatten gleich zu Beginn alle guten Vorsätze über Bord geworfen. Über eine bessere Abwehr fingen sich die Gastgeberinnen wieder (6:7, 10.), um aber schließlich durch eigenes Unvermögen im Angriff die nächste Konterwelle einzuläuten (8:14, 20.). Bis zur Pause hielten die Ziegelheimerinnen zumindest den Rückstand im Rahmen. Im zweiten Abschnitt ging die LSV-Formkurve deutlich nach oben. Engagiert wurde in der Abwehr gekämpft, allen voran Anne Schmelzer, die schon im ersten Durchgang zeigte, wie es geht. Janine Welker im Kasten bekam endlich Bälle zu fassen und plötzlich holte der LSV auf. Nach nur sechs Minuten gingen die Ziegelheimerinnen zur Verblüffung der knapp 150 Zuschauer mit 20:19 in Front. In der Folge wankte die Partie hin und her (22:22, 47.). Doch einmal mehr leisteten sich die Gastgeberinnen katastrophale Schnitzer im Angriff. Nach einer LSV-Auszeit warfen die Ziegelheimerinnen nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff den Ball gleich den hellwachen Gästen in die Hände, die per Gegenstoßtor zum 25:22 antworteten (50.). Hektik pur schließlich in den weiteren fünf Minuten. Gleich mehrfach verpassten die Gäste die endgültige Vorentscheidung durch überhastete Gegenstöße, die im Seitenaus landeten (24:26, 55.). Während Ziegelheim diese Nachlässigkeiten nicht bestrafen konnte, taten es dann eben die Nordhäuserinnen (25:28, 59.).
 
LSV: Welker; Schmelzer (1), I. Tausch (4), Berger (7), Petzold (1), Federau, Wurzer (2), Geilen (10/5), Werrmann, Dittrich
 
Strafwürfe: LSV 7/5, HSG 4/3   
Strafminuten: LSV 2, HSG 2
Schiedsrichter: Dönnicke/Rabold (Saalfeld/Pößneck)
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Marco
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« Antworten #3 am: 12.12.2006 - 01:40:10 »

OTZ Jena  11.12.2006

HBV schlägt Saalfeld

HBV Jena 90 - 1. SSV Saalfeld 92  26:23 (14:7)

Das Frauen-Oberligateam des Jenaer Handball-Vereins 90 gewannen am Sonnabend sein Punktspiel.
Der HBV siegte dabei mit 26:23 in der Oberliga gegen den 1. SSV Saalfeld, der in der vergangenen Saison auswärts bekanntlich zum Stolperstein geworden war. Diesmal führten die Jenaerinnen schon zur Pause mit 14:7 klar, später sogar 24:14, gaben sich letztlich aber mit einem 26:23-Erfolg zufrieden.

Alle eingesetzten Feldspielerinnen trafen ins Schwarze: Anja Bülow (6), Alexandra Kenter (4), Sandra Oswald (4), Cornelia Dressler (3), Susanne Stanek (2), Elisabeth Müller (2), Claudia Gresch (2), Melanie Fiedler (1), Frances Petrow (1) und Maxi Gärtner (1). Das HBV-Tor hüteten Jeanette Weigelt und Kerstin Wehberg.
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« Antworten #4 am: 13.12.2006 - 03:23:35 »

TA Nordhausen  13.12.2006

Nordhäuser Konter wie Nadelstiche

LSV Ziegelheim - HSG Nordhausen 26:31 (15:19)

Was normalerweise ein klarer Nachteil ist, entpuppt sich bei der HSG Nordhausen derzeit eher als Vorteil: Eine Minibesetzung mit fast keinen Wechselmöglichkeiten. Das war zuletzt so gegen Spitzenreiter Weimar, dem man in dessen eigener Halle sensationell einen Punkt entführte. Und nun schaffte man zum Rückrundenauftakt in Ziegelheim mit 31:26 nach einer sehr souveränen Leistung sogar den ersten Auswärtssieg.

Trainer Udo Raupach scherzte nach dem Spiel, künftig nur noch mit sechs, maximal sieben Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen anzutreten.

Mit diesem Sieg zementierte Nordhausen endgültig die derzeitige Zweiklassengesellschaft in der Thüringer Frauen-Oberliga. Sechs der zehn Mannschaften, unter ihnen die HSG derzeit auf Rang fünf, spielen um die Medaillen, sind nach zehn Spieltagen nur um fünf Punkte voneinander getrennt. Die übrigen vier Teams sind bereits weit abgeschlagen, werden den Abstiegskampf unter sich ausmachen.

Die Nordhäuser Frauen brauchten nach der langen Anreise fünf Minuten, um sich die Fahrtmüdigkeit aus den Gliedern zu schütteln. Mehr als die 1:0-Führung für Ziegelheim ließen sie aber nicht zu. Die Abwehr vor der erneut sehr guten Nancy Brodhuhn im Tor stand von Beginn an sicher, gab sich kaum einen Blöße. Und langsam kam auch der Angriff mehr und mehr auf Touren. Zum größten Trumpf wurde dabei der schnelle Gegenstoß nach Abwehr- oder Torwartparaden. Jenny Mohrig war einfach nicht zu halten, bekam ein präzises Zuspiel nach dem anderen und verwandelte diesmal auch sehr sicher. Ein Riesenspiel von ihr. Aber auch im Positionsspiel hatte die HSG an diesem Tage viel zu bieten. Angelina Kwella sorgte für viel Druck aus dem Rückraum, band immer wieder zwei Gegnerinnen. Das schaffte Platz auf den Außenpositionen, den Viola Böttcher und Steffi Weber zu nutzen wussten. Über 3:1 setzten sich die Gäste bis auf 6:2 ab. Dann ein kurzer Hänger, aber schnell hatte man alles wieder im Griff und beim 15:9 den größten Vorsprung in der ersten Halbzeit herausgespielt. Sechs Tore waren es auch noch beim 18:12. Erst in der Schlussphase nutzte Ziegelheim ein paar Nachlässigkeiten der HSG zum Verkürzen. Dennoch ein 19:15-Vorsprung für die HSG zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel stockte das bis dahin flüssige Spiel der Nordhäuser Frauen etwas. Die Abwehr agierte nicht mehr so konsequent wie bisher, und im Angriff blieben einige klare Chancen ungenutzt. Da war bei zwei Pfostenwürfen auch einiges Pech dabei. Ziegelheim, von den Zuschauern angetrieben, nutzte diese Schwächephase zu fünf Treffern in Folge und lag mit 20:19 vorn. Kritisch für die HSG wurde es aber nicht, denn man hatte sich bald wieder gefangen. Nur noch einmal überließ man den Gastgeberinnen mit 22:21 eine Führung. Dann war Nordhausen wieder klarer Chef auf dem Parkett. Als die zweite HSG-Torhüterin Luise Schmidtke noch einen Siebenmeter parierte, war das das Zeichen zum vorentscheidenden Zwischenspurt zur 26:23-Führung. Noch wehrte sich Ziegelheim, verkürzte immer wieder bis auf zwei Tore. Aber souverän und ohne den befürchteten Kräfteabfall verteidigte die HSG den Vorsprung. Immer wieder wirkten die blitzschnellen Konter über Jenny Mohrig wie Nadelstiche und zermürbten schließlich die LSV-Spielerinnen. Die versuchten in den letzten Minuten zwar noch, mit einer offensiven Abwehr das Unausweichliche abzuwenden. Aber auch da hatten die Gäste die richtigen Antworten und nutzten ihre individuellen Stärken zum Ausbau der Führung.

HSG: Brodhuhn, Schmidtke - Rosenstock (2), Mohrig (9), C. Kwella, Böttcher (3), Weber (6). Kohl (3), A. Kwella (8).
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