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« am: 14.01.2007 - 21:15:02 » |
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13.01.2007 15:00 ThSV Eisenach II - SV Hermsdorf II [Werner Seelenbinder Sporthalle Eisenach]
13.01.2007 16:30 SV Thuringia Königsee - Ernestiner SV Gotha [Sporthalle Am Schiefer Königsee]
13.01.2007 19:30 HSV Bad Blankenburg - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim [Guts-Muths-Sporthalle Landessporthalle Bad Blankenburg]
14.01.2007 16:00 SG Erfurt/Bad Langensalza - HSV Apolda 1990 [Sporthalle Sportgymnasium Erfurt]
14.01.2007 16:00 Post SV Gera - HV Spielzeugstadt Sonneberg [Panndorfhalle Gera]
14.01.2007 16:30 ESV Lok Meiningen - LSV Ziegelheim [Multihalle Meiningen]
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Marco
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« Antworten #1 am: 14.01.2007 - 23:13:23 » |
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HP Bad Blankenburg
Welch ein Spiel in der Vierfelderhalle
HSV Bad Blankenburg - SV BW 1893 Goldbach/ Hochheim 29:29 (13:16)
500 erwartungsvolle Zuschauer sahen am Samstagabend ein Spiel zweier ausgezeichneter Mannschaften des Thüringer Handballs, das geprägt war von Emotionen, Dramatik und Kampfgeist. Es endete mit einem gerechten Unentschieden für beide Seiten. Viele hatten das Pokalspiel vom Dezember noch im Kopf, wo der HSV das Parkett als Sieger verließ. Beide Mannschaften gingen voller Kampfgeist in diese Begegnung, denn der HSV wollte unbedingt seine gute Tabellenposition verteidigen und die vor der Saison als absoluter Meisterschaftsfavorit gehandelten Goldbacher wollten im neuen Jahr beweisen, dass sie besser sind als ihr momentaner Tabellenplatz. So kam es zu diesem Spiel, welches sehr hart, jedoch nicht absolut unfair geführt wurde. Die ausgezeichneten Schiedsrichter Scholz/Wilck hatten trotz vier roter Karten (3x Goldbach) das Spiel jederzeit im Griff. Leider verletzte sich Stefan Scholz bei einem Zusammenprall schwer, jedoch konnte er unter Schmerzen das Spiel bis zum Schlusspfiff leiten. Die erste Diagnose war Riss der Achillessehne. Der HSV sowie alle Fans wünschen ihm alles Gute und schnelle Genesung.
Das Spiel wurde angepfiffen und die Gastgeber begannen äußerst konzentriert. Nach 30 Sekunden versenkte Daniel Hellwig den Ball im gegnerischen Tor. Nach zwei Minuten brachte Karel Sabrsula die Blankenburger mit seinem ersten von zwei mageren Torerfolgen erneut in Führung. Der Spielstand von 2:1 war jedoch an diesem Abend die letzte Führung der Kurstädter. Was in den nächsten 20 Minuten folgte, sollte die Mannschaft ihren treuen Fans nicht so schnell wieder anbieten. Es schien, als wäre eine Blockade im Kopf der HSV-Spieler. Goldbach nahm dies dankend an und war zu diesem Zeitpunkt die bessere und routiniertere Mannschaft auf dem Spielfeld. Der HSV stand neben sich und ließ die Gäste einfach nur gewähren. Als nach 11 Minuten Hellwig auch noch einem Siebenmeter nicht traf, konterten die Goldbacher wiederum den Gastgeber aus und führten nach 12 Minuten mit 9:3. Nach 16 Minuten konnten die Kurstädter durch Tore von zweimal Korbel sowie Jäschke auf 6:10 verkürzen, jedoch ging immer noch kein Ruck durch das Team von Steffen Schreiber. Es folgten 5 grausame Minuten für den HSV. Goldbach warf 4 Tore in Folge und beim 14:6 wollten die ersten Zuschauer schon die weiße Fahne hissen. In dieser ausweglosen Situation bewies die gesamte Mannschaft, welche Moral in ihr steckt. Durch die 8 Tore Rückstand resignierte die Mannschaft nicht, sondern begann jetzt, ihr wahres Leistungsvermögen zu zeigen. Plötzlich hatte man die antrainierten Kombinationen wieder abrufbereit und traf den Ball wieder in das gegnerische Tor. So wurde bis zum Halbzeitpfiff Tor um Tor aufgeholt. Igor Ardan zog die Mannschaft mit, warf selbst herrliche Tore und zur Halbzeit waren es nur noch 3 Tore Rückstand. Spielstand 13:16.
Die zweite Halbzeit begann und der HSV holte weiter auf. Nach 33 Minuten war man durch ein Tor von Hellwig beim Spielstand von 17:18 erstmals dran. Dem in der 2.Halbzeit besser ins Spiel kommenden Stefan Oertel war es vorbehalten, in der 38. Minute erstmals wieder den Ausgleich zu erzielen. In diesen Minuten hätte der Sack zugemacht werden können, jedoch verwarf Hellwig erneut einen Siebenmeter. So kam Goldbach wieder zu seinem Spiel und erzielte erneut eine 2-Tore-Führung. Die Kurstädter hielten jedoch dagegen und waren immer wieder dran. Das Spiel entwickelte sich zu einem Krimi. Die Nerven lagen sowohl bei den Spielern als auch bei den Fans blank. Auf den Rängen waren viele einem Herzinfarkt nahe. Das Spiel war einfach nur noch dramatisch. Als in der 57. Minute die Gäste erneut mit zwei Toren führten, schien das Spiel entschieden. Jedoch kämpften die Kurstädter weiter aufopferungsvoll. Jetzt traf Hellwig vom Punkt zum 28:29 und noch war eine Minute zu spielen. Der HSV erkämpfte erneut den Ball und Petr Korbel warf ein herrliches Tor zum Ausgleich. Nun waren es nur noch wenige Sekunden zu spielen. Es geschah, was keiner in der Halle für möglich gehalten hätte. Die Gäste ließen sich den Ball erneut abjagen und Andre Jäschke lief einsam auf das Tor von den Randgothaern zu. Er versenkte den Ball eiskalt in der allerletzten Sekunde. Der Sieg war perfekt. Leider trafen die Herren in Schwarz hier ihre einzige wirkliche Fehlentscheidung. Nach ihrer Interpretation soll der Ball in der letzten Sekunde die Hand von Jäschke verlassen haben, jedoch nicht im Tor gewesen sein. Sei es wie es sei, es ist eine Tatsachenentscheidung, die zu akzeptieren ist. Das Spiel war vorbei und das Unentschieden entsprach der gezeigten Leistung beider Teams. Die Fans in beiden Lagern feierten ihre Mannschaften, als hätten sie das Spielfeld als Sieger verlassen. Nach dem Eklat im Pokalspiel war dieses Match wieder Werbung für den Handballsport in Thüringen.
Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (8), Gäbler, Hanl, Hellwig (6/3) Jäschke (4), Korbel (5), Meilahn, Oertel (3), Reichmann, Sabrsula (2), Sternkopf (1), Wiegand
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« Antworten #2 am: 14.01.2007 - 23:17:20 » |
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HP Eisenach
Regionalligareserve schwindlig gespielt
ThSV Eisenach II - SV Hermsdorf II 35:23 (15:9)
Nach dem Triumph im Thüringer Vereinspokal über das Regionalligateam (31:22) feierte der ThSV Eisenach II eine Woche später um Punkte in der Oberliga der Männer einen souveränen 35:23 (15:9) Erfolg über die zweite Mannschaft des SV Hermsdorf. Frank Ihl hatte im Vorfeld mehrfach gewarnt, die Regionalligareserve nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Seine Schützlinge hatten verstanden, spielten die Gäste mehrfach regelrecht schwindlig! Vorteil freilich für die Gastgeber, durch die Punktspielpause in der 2. Bundesliga standen nahezu sämtliche Anschlusskader zur Verfügung. Letztendlich waren die Gäste mit der 12-Tore-Niederlage noch gut bedient, unterliefen den Eisenachern bei den Tempogegenstößen in der Jahnsporthalle noch etliche Fehler.
„An der Effizienz unserer Konter müssen wir noch arbeiten“, gestand ThSV-Coach Frank Ihl. Nicht geschmeckt haben den ThSV-Verantwortlichen die Zeitstrafen wegen Meckerns (Liebetrau, Wöhler). „Das war ein Rückschritt in puncto Disziplin. Mit Meckern gegen Schiedsrichterentscheidungen schwächen wir uns doch nur selbst“, unterstrich Frank Ihl. Die Unparteiischen Beyer/Düwel hatten die Partie jedenfalls bestens im Griff. In der Stammformation mit Alexander Schiffner auf der Regieposition, Till Riehn im linken und Robert Weiß im rechten Rückraum, Adrian Wöhler auf Links- und Kapitän Torsten Laufer auf Rechtsaußen, Marcel Liebetrau am Kreis und Andreas Nositschka im Tor standen nahezu durchweg Akteure auf dem Parkett, die mehr oder weniger Zweitligaerfahrungen gesammelt haben. Durch Fehler im Regelbereich stotterte der ThSV-Motor zu Anfang (1:3, 7. Min.). Doch mit zunehmender Spielzeit kam der ThSV Eisenach II auf die richtige Betriebstemperatur. Robert Weiß zog energisch zum 4:3 (9.) ab. Die Abwehr mit Marcel Liebetrau auf vorgeschobener Position unterband frühzeitig die Angriffsbemühungen der Gäste. Die leichtfüßige Deckungsarbeit wurde mit mehreren Ballgewinnen belohnt. Durch Einlaufen von den Außenpositionen (Wöhler, Laufer) düpierten die Eisenacher die Defensivabteilung der Gäste (9:5, 16.). Till Riehn ließ es aus der zweiten Reihe krachen. Alexander Schiffner agierte ausgesprochen mannschaftsdienlich. Andreas Nositschka steigerte sich beträchtlich. Frühzeitig war zu erkennen, die Gäste waren trotz allen Bemühens tempomäßig überfordert. Per Schlagwurf wuchtete Till Riehn das Leder zum 15:9 Pausenstand ins Netz. Auch nach Wiederanpfiff lief das Angriffsspiel der Eisenacher auf Hochtouren. Den Gästen wurde regelrecht schwindlig. Pfiffig zirkelte Adrian Wöhler von Linksaußen das Leder zum 17:10 (32.) ins Netz. Einen der zahlreichen Tempogegenstöße schloss Adrian Wöhler mit überlegtem Heber zum 21:12 (37.) ab. Marcel Liebetrau besorgte vom Kreis die erstmalige 10-Tore-Führung (22:12, 38. Min.). Frank Ihl hatte seine Abwehr auf eine 6:0 Formation umgestellt. Der ThSV-Coach vermisste nun allerdings die erforderliche Einstellung zum Blocken der Hermsdorfer Würfe aus dem Fernwurfbereich. Der mit Beginn der zweiten 30 Minuten das ThSV-Gehäuse hütende Sven Luckert zeichnete sich mehrfach aus, wehrte 12 Bälle ab. Einige Konzentrationsschwächen, mit dem klaren Vorsprung im Hinterkopf, waren unverkennbar. Nach dem Treffer zum 27:16 (Marcel Liebeteau nach Tempogegenstoß, 46.) besetzte Sven Marx die Kreisposition, rückte Daniel Wernicke in den rechten Rückraum. Die Eisenacher forcierten noch einmal das Tempo. Beleg für deren Spielwitz und technisches Können: In 4:6 Unterzahl wurde Adrian Wöhler am Kreis freigespielt. Der Rotschopf konnte nur regelwidrig gestoppt werden. Torsten Laufer verwandelte den fälligen Siebenmeter zum 30:18 (50.). Daniel Wernicke besortgte mir präzisem Wurf das 32:19 (53.). Nun sollte auch Sven Marx zu seinem Treffer kommen. Schön freigespielt landete das Leder vom Schwergewicht jedoch nur am Holz (57.). Mit diesem Doppelpunktgewinn untermauerte der ThSV Eisenach II seinen Platz im Tabellenvorderfeld. Bei Schlusslicht Meiningen ist die Ihl-Crew am kommenden Wochenende klarer Favorit.
ThSV Eisenach II: Nositschka, Luckert (ab 31.); Schiffner (3), Weiß (6), Riehn (8/1), Wöhler (5), Liebetrau (8), Laufer (3/1), Marx, Wernicke (2)
SV Hermsdorf II: Oswald, Passarge; Varchmin (4), de la Motte (4/1), Rust (4), Trautvetter, Hobritz (2), Opel (5), Bocek (2), Dennhardt, Herzig (2), Schreck
Zeitstrafen: ThSV II 6 x 2 Min. – Hermsdorf II 7 x 2 Min. Siebenmeter: ThSV II 4/2 – Hermsdorf II 1/1 Schiedsrichter: Beyer/Düwel (Bad Blankenburg/Breitungen) Zuschauer: 50
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« Antworten #3 am: 15.01.2007 - 02:46:21 » |
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HP Königsee
Königsee versiebt Doppelpunktgewinn
Gastgeber lässt in Schlussphase Fans zittern - Punktedifferenz bleibt
SV Thuringia Königsee - Ernestiner SV Gotha 35:35 (18:15)
Die Thuringia-Sieben wollte den Rückstand zum Tabellennachbar verkürzen, um den Anschluss an das untere Mittelfeld herzustellen. Das sah am Ende des ersten Durchgangs auch so aus, allerdings machten die Gäste dem dann einen Strich durch die Rechnung. Auf Königseer Seite sah man mit Kay Förster ein neues Gesicht. Der 19-Jährige kam vom Landesligist Arnstadt. Die Rinnestädter begannen vorsichtig und überließen den Gothaern die Führung. Thuringia steckte das weg, startete zur Aufholjagd und konnte durch Dademasch verkürzen bzw. durch Najman ausgleichen (3:3 - 5.). Die Gastgeber begannen, sich langsam zu stabilisieren und hatten mehrfach die Möglichkeit in Vorderhand zu kommen, was Hüttner gelang (5:4). Die Gastgeber wirkten nun stellungssicher in der Abwehr, setzten ihre sprintstarken Angreifer geschickt ein, welche sich bei den Konterzügen bedankten (7:4). Königsee kam in eine Spiellaune, gepaart mit der entsprechenden Durchschlagskraft, wie man sie lange nicht sah und die Fans auf den Rängen jubeln ließ (12:8 - 15.). Doch die Gäste blieben dem nicht viel schuldig und ließen den Abstand nicht größer werden (14:10 - 20.). Das hätte sich schnell ändern können, wenn Najman seine "Zaubereinlagen" weggelassen hätte. So erhöhte sich die Toredifferenz nur geringfügig, da Thuringia-Keeper Cadek zum Aktivposten wurde. Kurz vor der Pausensirene schlichen sich allerdings Ladehemmungen bei den Hausherren ein, welche die Gothaer wieder näher brachten.
Thuringia begann im zweiten Durchgang wieder, die Akzente zu setzen und baute den Vorsprung aus (20:15 - 32.). Auch das beeindruckte den Ernestiner SV noch nicht, der näher kam (18:20 - 35.). Die Partie entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch, der die Gothaer abschlussmäßig im Vorteil sah und den Ausgleich in greifbare Nähe brachte (21:22 - 38.), den Cadek zunächst noch verhindern konnte. Als sich allerdings die Fehler häuften bzw. Pech hinzu kam, war es passiert (23:23 - 42.). Nun wurden die Karten neu gemischt. Jetzt war Konzentration und Stehvermögen gefragt, welches Gotha besaß und führte (25:24 - 45.). Die Rinnestädter bekamen nun alle Hände voll zu tun, da sie sich weiter schwer taten und im Hintertreffen blieben (27:28 - 48.). Zehn Minuten vor dem Ende war die Partie an Spannung und Zittereinlagen kaum noch zu überbieten (29:27). Thuringia mühte sich, doch der Spielfluss aus der ersten Halbzeit war weg. Dazu gesellten sich nicht verwertete Hundertprozentige. Doch die Hohmann-Schützlinge kämpften, kamen zum Ausgleich (30:30 - 54.). Dann gelang Najman der Führungswechsel, was die Halle zum Beben brachte (32:31 - 56.). Das Spiel blieb ausgeglichen. Sekunden vor der Schlusssirene kam Gotha per Siebenmeter zum Ausgleich, der die Punkteteilung besiegelte, so dass die drei Punktedifferenz weiter besteht.
Thuringia: Cadek, Höhne - Pojonie (4), Friedrich (5), Dademasch (9), Hüttner (4), Götz, Oldenburg (3), Lächa, Najman (10), Förster.
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« Antworten #4 am: 15.01.2007 - 22:47:39 » |
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HP Gera
Beste Saisonleistung bringt Sieg gegen Sonneberg
Post SV Gera - HV Spielzeugstadt Sonneberg 32:30 (19:14)
Erleichterung und Freude war in den Gesichtern der Post-Männer zu sehen, denn man hatte endlich bewiesen, das man das Handball spielen gepaart mit dem Abrufen der wahren Leistung und dem dazugehörigen Siegeswillen, nicht verlernt hatte. Sicherlich ein großes Plus auf der Seite der Geraer in Form von Torhüter Petr Nedved, der einen super Tag erwischte sowie auch die drei Kreisspieler Stefan Martin, der wiedergenesene Michael Seime und Jörg Mühlberg, die 21 Tore der 32 auf ihre Art und Weise im Sonneberger Kasten unterbrachten. Die Partie begann gleich mit hohem Tempo, wobei die ersten vier Minuten beide Mannschaften den Ball nicht im gegnerischen Tor unterbringen konnte. Dann begann endlich auch das Tore werfen, Sonneberg mit dem 0:1, was sich zum Ende des Spieles als einzige Führung herauskristallisieren sollte. Ursache dafür war ein sehr starker Auftritt von Petr Nedved. Nach der Sonneberger Führung hielt er in klasse Manier gleich zwei Bälle um dann einen genialen Pass auf "Mühle" zu spielen, der gleich zwei Konter zur 2:1 Führung im Sonneberger Kasten unterbringen konnte. Zwar gab es noch einmal den Ausgleich, aber dann rotierte der Postkreisel. Gute Abwehrarbeit, blitzschnelles Umschalten in den Angriff und so erkämpfte man sich über das 10:5 (14.) das 17:10 (24.). Dies veranlasste den Gästetrainer zum Team-Time-out, die wenig Wirkung brachte und so ging die erste Halbzeit mit 19:14 an das Postteam. Die zweite Halbzeit begann und man dachte die Post-Männer haben Bremsklötze an den Beinen. Wenig lief zusammen, denn das erste Posttor fiel erst in der 36. Spielminute. Dagegen setzte Sonneberg zu und war beim 20 : 18 wieder im Spiel. Aber keiner konnte nun hoffen, was jetzt geschah. Eine Sturmwelle der Geraer folgte und 5 Tore fielen zum 25:18, dabei waren 46 Minuten gespielt. War dies schon die Vorentscheidung? Nein, denn ein weiterer kleiner Einbruch der Geraer brachte die Sonneberger nochmals ins Spiel und man musste bangen, das sich die Postler selbst besiegen. Beim 26:19 (47.) folgten 6 Tore für die Gäste zum 26:25. Der Anschlusstreffer, aber mehr ließen die Gastgeber nicht zu. Schock!, Zeitstrafe für Petr Nedved, aber Christian Szlapka hellwach, hält dem Team den Rücken frei, pariert entscheidendende Bälle. Strafwurfentscheidung für Gera und der in Halbzeit zwei zwar angeschlagene, unglücklich, agierende Maik Grützbach übernahm dennoch die Verantwortung und wuchtete den Ball zum 27:25 ins Tor. Dennoch blieb die Spannung. Das 27:26 in der 55. Minute. Danach übernahm Kapitän Stefan Martin die Verantwortung. Er erzielte 2 Tore zum 29:26. Wieder ein Tor für die Gäste und danach der Flügelflitzer Mühlberg, genauso wie er das Spiel begonnen hatte, markierte durch ein Kontertor das 30 : 27. Zwei Minuten noch zu spielen und noch sollten fünf Tore fallen. Bei den Postlern zwei und die Gäste mit drei, so dass es am Ende ein überraschenden, aber nicht unverdienten Sieg der Postmannschaft gab. Darauf gilt es nun aufzubauen, für die nächsten Oberligaspiele, denn so macht es auch den Fans wieder Spass, den Postlern beim Handballspiel zu zu schauen.
Der Post SV Gera spielte mit: P. Nedved, Ch. Szlapka, L. Möbus - K. Krech (4), D. Botor (2), M. Seime (5), P. Borik, K. Rosenbaum, S. Teichmann (1), St. Haupt, J. Mühlberg (7), M. Grützbach (4/1) und St. Martin (9).
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« Antworten #5 am: 15.01.2007 - 22:57:47 » |
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TA Gotha 15.01.2007
Oberligisten erzielten Remis
HSV Bad Blankenburg - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 29:29 (13:16) Die Oberliga-Handballer aus Goldbach und Gotha erzielten in ihren Auswärtsspielen jeweils ein Unentschieden und können gut damit leben.
Als die Mannschaft von Sven Rothhämel beim Tabellendritten HSV Bad Blankenburg antrat, da waren die Erinnerungen an das Skandalspiel aus dem Handballpokal wieder da. Ende letzten Jahres verlor Goldbach nach schwacher Schiedsrichterleistung (35:32) und das Spiel stand kurz vor dem Abbruch. Die insgesamt 22 Minuten Zeitstrafe und die vier roten Karten auf Goldbacher Seite waren trotz angeheizter Stimmung diesmal aber eher ein Zeugnis einer harten Abwehrschlacht, als die eines unfairen Spieles. Goldbach musste ohne Tihomir Mitrovic auskommen (Urlaub), aber Sebastian Juhnke (6 Tore) füllte die Lücke auf halbrechter Position gut aus. In der ersten Halbzeit (13:16) sorgten vor allem die alten Haudegen Glief, Paslat und Stegner mit einer guten Deckung für den kontinuierlichen Vorsprung.In Halbzeit zwei zog jedoch Blankenburg wieder gleich und die Führung wechselte öfters. Richtig spannend wurde es, als Goldbach vier Spieler nach roter Karte verlor und die Wechselbank keine Reserven mehr bot. Holger Paslat, Florian Dejmek (jeweils dritte Zeitstrafe), Thomas Skowronek und Jens Moratschke (jeweils Tätlichkeit) arbeiteten allesamt energisch in der Abwehr, einer übertriebenen Spielhärte waren die Strafen nicht geschuldet. Inzwischen hatte sich Trainer Sven Rothhämel schon das Trikot übergezogen, um in den letzten Minuten notfalls noch auszuhelfen. Doch die Blau-Weißen hielten ihre Mannschaft mit einer enormen Energieleistung im Spiel und holten sich verdient einen Punkt nach dem 29:29-Endstand. Neben der geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugte Marc Walter im Tor, unter anderem auch mit zwei gehaltenen Siebenmetern Goldbach: Walter/Schneegaß - Stefan Juhnke (4), Sebastian Juhnke (6), Dejmek (6), Moratschke (1), Paslat (1), Stegner (5), Skowronek (3), Voigtritter (3). Siebenmeter: Blankenburg 6/3 - Goldbach 2/1. Zeitstrafen: Blankenburg 9 Minuten - Goldbach 13 Min.
SV Thuringia Königsee - Ernestiner SV Gotha 35:35 (18:15)
Mit einem 35:35 (18:15) beendeten die Ernestiner beim SV Thuringia Königsee ihre Niederlagenserie. Im Duell der Kellerkinder holten sich die Gothaer endlich wieder einen Oberligapunkt. Danach sah es "Am Schiefer" zu Beginn der zweiten Halbzeit allerdings nicht aus: Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung auf fünf Tore aus (20:15). Viele technische Fehler auf Gästeseite hatten Königsee bis dato in die Karten gespielt.
Doch der ESV steigerte sich, schaffte bald den Ausgleich (23:23) und später gar eine 2-Tore-Führung. Wiederum gelang dem Tabellennachbarn die Wende und erst beim Stand von 35:34 stellte Behling mit einem verwandelten Strafwurf den Punktgewinn sicher. Im Gegenangriff ließ sich der Gothaer geschickt stürmerfoulen, die verbleibenden sieben Sekunden reichten jedoch nicht mehr für einen Abschluss.
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Marco
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« Antworten #6 am: 15.01.2007 - 23:35:29 » |
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HP Ziegelheim
ESV Lok Meiningen - LSV Ziegelheim 27:35 (11:17) Beim bisher noch punktlosen Schlusslicht Meiningen haben sich die Ziegelheimer nicht gerade mit Ruhm bekleckert, aber dennoch mit einem ungefährdeten Auswärtssieg ihre Tabellenführung behauptet.
Die Begegnung begann zunächst sehr torreich, vor allem weil den Gästen die notwendige Einstellung in der Abwehr fehlte. Hier wurde zu lasch und inkonsequent agiert, so wie auf LSV-Seite schon befürchtet. Einzige Ausnahme bildete Nick Sense, der den bis dahin gefährlichsten Meininger Angreifer Hildebrand frühzeitig und angemessen attackierte. Zumindest gelang es dem LSV, fast jeden Meininger Treffer umgehend per „schneller Mitte“ mit einem Gegentor zu beantworten (6:6, 12.). Von einem ansprechenden Vorsprung waren sie damit aber noch weit entfernt. Erst ab der 20. Minute legte sich die Hintermannschaft mehr ins Zeug. Und nun brillierten die Gäste endlich mit ihrer Paradedisziplin, dem Konterhandball (11:8, 20.). Als sich schließlich noch der Meininger Hildebrand zu einer groben Unsportlichkeit (absichtliches Beinstellen) hinreißen ließ und dadurch prompt die rote Karte kassierte, war die Partie praktisch entschieden. Bis zur Pause stellten die Gäste die Zeichen auf Sieg. Nach dem Wechsel ging es zunächst genau so weiter. Sylvio Graichen traf auf Außen wie er wollte, entweder per Konter, nach Täuschung oder mit Fernwürfen (27:16, 42.). Hinten konnte sich im Kasten Steve Rüger bewähren, indem er die Patzer seiner weiterhin etwas indisponierten Vorderleute ausbügelte. Er vertrat den verletzten Tobias Hahn in seinem Saison-Debüt recht ordentlich. Mitte der zweiten Hälfte gab es, nach einigen Spielerwechsel und damit verbundener Unordnung im Spiel, schließlich noch die schwächste Ziegelheimer Phase zu sehen. Acht Minuten lang trafen sie trotz mehrfacher glasklarer Chancen das Tor nicht. Zudem wollte jetzt jeder zu eigensinnig den Erfolg erzwingen. Meiningen nutzte dieses Durcheinander, um mit sechs Treffern am Stück auf 22:27 zu verkürzen. Eine LSV-Auszeit brachte wieder Ordnung und drei schnelle Ziegelheimer Tore (30:22, 53.). Mit etwas mehr Besonnenheit und ohne Glanzpunkte spulten die Gäste ihr Pensum bis zum Abpfiff herunter. Ein Pflichtsieg nach der langen Pause war es, mehr jedoch nicht. LSV: Urwank, Rüger; Godlinski (3), D. Heinig (3), S. Graichen (13), Ch. Graichen, A. Heinig (1), Moritz (8/3), Reusch (2), Knöfler (4), Kühnert (1), Sense, Zielke Strafminuten: Lok 18 + 1 RK (grobe Unsportlichkeit); LSV 8 7m: Lok 4/4; LSV 3/3 Schiedsrichter: Lugauer/Schuster (Erfurt).
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« Antworten #7 am: 16.01.2007 - 00:16:13 » |
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OTZ Stadtroda 15.01.2007
Ganz deutlicher Abstand
Auch Hermsdorf II unterliegt Eisenach II
ThSV Eisenach II - SV Hermsdorf II 35:23 (15:9)
Eine Woche nach der Pokalpleite des Regionalligateams hat es am Sonnabend auch die Reserve von Hermsdorf erwischt. In Eisenach hagelte es eine heftige Packung. Das 23:35 war gleichzeitig die höchste Saisonniederlage fürs Team von Trainer Jens Friedrich. Was in den ersten 20 Minuten noch ganz manierlich aussah, wurde in der restlichen Spielzeit fast zu einem Klassenunterschied. Bei Hermsdorf II fehlte der Werfer aus der zweiten Reihe für die einfachen Tore.
Die Eisenacher erkannten diesen Schwachpunkt, reagierten, stellten auf eine 6:0-Deckung um.
Mit Ausnahme von Routinier René Opel, der seine Sache ganz ordentlich machte, fiel den anderen Spielern kaum etwas Konstruktives ein. Die Gäste rannten sich entweder fest oder rieben sich in 1:1-Aktionen auf oder leisteten sich Fehler. Eisenach II profitierte. Mit dem Zwischenspurt vom 6:5 (21.) zum 15:9 (30.) fiel eine gewisse Vorentscheidung auf dem Parkett der Jahnhalle. "Fast alle meiner Spieler sind heute hinter ihren Möglichkeiten geblieben. Da passt es ins Bild, dass wir bestimmt zehn Hundertprozentige nicht im Tor unterbringen konnten", analysierte Friedrich die enttäuschende Vorstellung. Als Entschuldigung kann man auch nicht gelten lassen, dass Eisenach II wieder in Bestbesetzung antrat - mit allen Bundesliga-Anschlusskadern.
SVH II: Oswald, Passarge, M. Varchmin (3), de la Motte (4), Rust (4), P. Dennhardt, E. Trautvetter, Hobritz (3), Opel (5); Bozek (2), Schreck, Herzig (2).
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Marco
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« Antworten #8 am: 16.01.2007 - 13:41:16 » |
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HP Thüringer HC
Auch im neuen Jahr erfolgreich
SG Erfurt/Bad Langensalza – HSV Apolda 1990 24:21 (10:13)
Mit einem Kraftakt in der Schlussphase konnte die SG Erfurt/Bad Langensalza gegen des HSV Apolda 1990 nach Pluspunkten gleichziehen und den dritten Erfolg in Folge feiern. Der 24:21 (10:13)-Sieg offenbarte einmal mehr die verschenkten Punkte in der Anfangsphase der Saison.
Spiele zwischen Erfurt und Apolda waren immer etwas besonders. Dementsprechend war die Stimmung in der Sporthalle am Sportgymnasium. Auch die Gäste waren hochmotiviert und wollten den ersten Auswärtssieg der Saison. Nach kurzem Abtasten ging der HSV mit 4:2 in Front und hielt diesen Vorsprung über die gesamte erste Hälfte. Die SG kam mal auf ein Tor heran, denn zogen die Gäste wieder auf drei Tore davon (4:5, 5:8, 9:10, 10:13).
Nach dem Apolda gleich auf 10:14 erhöhen konnte schien das Spiel dahin zu plätschern. Bis zum 13:17 blieben die Gäste deutlich in Front. Doch dann wachte die Mannschaft in der Deckung auf, kam zum 18:18 (49.). Es ging nun wieder von vorne los. Apolda ging noch mal in Führung mit 18:20, dann allerdings fielen drei SG-Tore zur 21:20-Führung. Apolda schaffte zwar im Gegenzug den Ausgleich (55.), dann war aber beim HSV das Pulver verschossen. Drei Tore konnten unter dem Jubel der Zuschauer noch verbucht werden.
Wenn man in diesem Spiele Defizite erkennen konnte, dann ist es die Tatsache, dass die Tore zu einseitig auf wenige Spieler verteilt sind. Gegen andere Gegner in der Oberliga könnte das zum Problem werden. Im Großen und Ganzen jedoch ein verdienter Erfolg für die SG.
Nun wartet am Sonntag in der Salza-Halle der Post SV Gera. Im Hinspiel verlor das Team 28:31, mit einem Erfolg hätte man ein ausgeglichenes Punktverhältnis.
SG Erfurt/Bad Langensalza: Ulf Hering, Christian Stange; Christian Ratz, Andre Ahrens (7), Felix Menge, Andrej Minevski (2), Jens Ludwig (7/2), Marcus Tunger, Steffen Ahrens (5), Johannes Trommer, Sebastian Irovsky, Dominique Schlösser (3/1), Marc Schalles.
HSV Apolda 1990: Markus Helm, Nils Hübscher; Marco Stanek, Roger Gierschick (2), Torsten Dippmann (2), Hans Raddatz, Volker Goldmann (4), Viorel Sava (8/1), Mark Rath (3/1), Alexander Berceanu (1), Steffen Müller (1), Marco Utschig.
Strafminuten: 4 - 10. Siebenmeter: 4/2 - 5/2. Schiedsrichter: Jürgen Bätz/Ralf Langbein (SG Motor Arnstadt/HSV Bad Blankenburg). Zuschauer: 180.
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« Antworten #9 am: 16.01.2007 - 13:52:19 » |
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HP Sonneberg
Post SV Gera – HV Spielzeugstadt Sonneberg 32:30 (19:14)
Unnötige Niederlage in Gera
Sonnebergs Handballer verloren am vergangen Sonntag beim Post SV Gera letztlich verdient mit 32:30. Schon vor dem Spiel lief alles nicht so, wie geplant. Für Sonneberg stand anfangs keine richtige Kabine zur Verfügung und dies sorgte natürlich für Verwirrung und Unruhe. Und genauso starteten die Blechschmidt/Mäder- Schützlinge dann auch ins Spiel. Durch Unkonzentriertheiten in der Abwehr und vor allem im Angriff, konnten die Gastgeber relativ schnell ein kleines Torepolster aufbauen. Vom 2:2 an waren die Spielzeugstädter stets im Hintertreffen (10:5, 17:10). Nun folgte auch die fällige Auszeit der Gäste. Diese zeigte dann auch etwas Wirkung, denn Sonneberg konnte vor der Pause noch einmal zulegen. In der Abwehr wurde energischer zugegriffen und die resultierenden Konter verwertet. Das Tor der Geraer kurz vor dem Pausenpfiff tat dann natürlich wieder richtig weh, denn 19:14 war dann doch schon eine große Hürde, welche die Sonneberger aber dennoch überspringen wollten.
In der Kabine muss es trotz alledem ruhig und besonnen zu gegangen sein, denn die Sonneberger kamen mit klarem Kopf und voller Elan zurück aufs Parkett. Nachdem sie sich bis auf 20:18 heran gekämpft hatten, kamen die Mühlen wieder ins Stocken und Gera konnte erneut auf 25:18 davon ziehen. Hier machte sich schon deutlich das Fehlen von Kapitän Manuel Müller bemerkbar, der schon zur Halbzeitpause zwei Zeitstrafen auf seinem Konto hatte.
Doch die Sonneberger gaben sich nicht auf. Angefeuert durch die zahlreich mitgereisten und stimmungsvollen Fans kämpften sie sich zurück ins Spiel. Beim 26:25 wollte der Ausgleich trotz alledem nicht fallen. Nun schaffte es Gera, durch Unkonzentriertheiten der Sonneberger und den ein oder anderen nicht nachvollziehbaren Pfiff der Schiedsrichter, immer mit zwei bis drei Toren in Front zu gehen. Und dies konnten die Spielzeugstädter dann nicht mehr wegstecken und verloren am Ende doch nur knapp mit zwei Toren.
Alles in allem war es eine „völlig unverständliche, aber gerechte Niederlage“, wie Trainer Uwe Blechschmidt unmittelbar nach dem Spiel resümierte. Die Enttäuschung war allerdings jedem einzelnen Akteur ins Gesicht geschrieben, denn jeder wusste warum man in Gera verloren hatte: eine indiskutable Chancenverwertung!
Sonneberg: Werner, Funkstein, N. Weiß; Schmidt (4), Müller (3/1), R. Blechschmidt (2), M. Blechschmidt (8/4), Poser (5), Gurtowoi (4), Kroll (1), Kienel (1), Chr. Weiß (2), Seifarth
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Marco
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« Antworten #10 am: 20.01.2007 - 01:09:30 » |
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HP Apolda
SG Erfurt/Bad Langensalza - HSV Apolda 24:21 (10:13)
Wieder nichts
Beim Aufsteiger hingen die Trauben zu hoch für unser Team, dass sich nach einem Spiel mit zu vielen Leistungsschwankungen letztlich geschlagen geben musste. Vor guter Kulisse starteten unsere Jungs passabel und konnten im ersten Spielabschnitt das Spielgeschehen weitestgehend bestimmen. So gingen wir nach dem 2:2 in Führung und behaupteten diese kontinuierlich. Doch glänzen konnten wir dabei nicht. Das war harte Abwehrarbeit mit einigen Highlights in Form gut heraus gespielter Treffer. Uns fehlte bereits hier die klare Linie im Vorwärtsgang. Zu selten zeigten wir zündende Ideen und setzten diese auch um. Wenn es klappte, sah es gut aus. Dennoch blieb vieles Stückwerk. Den Gastgebern, seit dem Spätherbst mit Ex-Bundesligastar Steffen Ahrens, gelang bis dahin aber noch weniger. So erklärt sich die Halbzeitführung des HSV wohl am einfachsten. Nach Wiederanpfiff der Schiedsrichter schien die Begegnung dahin zu plätschern. Wir konnten die Führung halten und bis zum 14:18 stets den Abstand wahren. Tragischerweise vergeigten unsere Jungs in dieser Zeit wohl ein halbes Dutzend klarster Torgelegenheiten. So kam, was dann immer kommt. Der Gastgeber entdeckt simple taktische Varianten und wir reagieren darauf völlig unzureichend. Unsere Männer waren, warum auch immer, nicht in der Lage, die sich nun bietenden Räume zu nutzen. Zu pomadig traten wir auf, hatten wohl Angst, tatsächlich einmal auswärts zu gewinnen. Kaum einer wollte Verantwortung und damit das Heft des Handelns übernehmen. Beim 18:18 glichen die Erfurter, Langensalzaer usw. aus, ließen uns aber noch mal zum 18:20 weg. Doch auch diesen erneuten Vorteil verstanden wir nicht zu nutzen. Wieder drei „hundertprozentige“ vergeben und in den letzten zehn(!) Spielminuten einen(!) Treffer erzielt. So gibt man Spiele aus der Hand. Die Gastgeber, mit einem sich steigernden Torwart und zwei abgezockten Ex-Profis nahmen das Geschenk dankbar an. Jetzt sind wir Tabellennachbarn im grauen Mittelfeld.
Unsere Mannschaft: Markus Helm, Nils Hübscher (Tor); Marco Stanek, Roger Gierschick (2), Hans Raddatz, Torsten Dippmann (2), Volker Goldmann (4), Viorel Sava (8), Mark Rath (3), Alexander Berceanu (1), Steffen Müller (1), Marco Utschig
Strafwürfe: Erfurt 4/2 HSV 5/3 Zeitstrafen: Erfurt 2 HSV 5 Schiedsrichter: Bätz/Langbein
Spielfilm: 1:0, 2:2, 2:4, 5:8, 9:12, 10:13 (Hz.) 14:18, 18:18, 18:20, 21:20, 21:21, 24:21
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