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Marco
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« am: 14.01.2007 - 23:01:24 » |
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13.01.2007 15:00 1.SSV Saalfeld 92 - HSV Apolda 1990 [Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]
13.01.2007 16:00 Thüringer HC III - LSV Ziegelheim [Sporthalle Mittelhäuser Straße Erfurt]
13.01.2007 16:00 TSV Motor Gispersleben - HSV Weimar [Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]
13.01.2007 16:00 HSG Nordhausen - TSG Ruhla [Ballspielhalle Nordhausen]
13.01.2007 18:00 SV Aufbau Altenburg - HBC Jena 90 [Sporthalle Goldener Pflug Altenburg]
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Marco
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« Antworten #1 am: 15.01.2007 - 23:31:39 » |
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TA Nordhausen 16.01.2007
HSG-Krimi auf dem Parkett
HSG Nordhausen - TSG Ruhla 24:23 (10:11)
Zweiter Sieg innerhalb von acht Tagen für das erste Team der HSG gegen Ruhla. Nach dem 23:20-Sensationssieg im Landespokal in Ruhla gewannen die Nordhäuserinnen nun auf heimischem Parkett auch das Oberliga-Punktspiel mit 24:23. Durch die gleichzeitige Niederlage von Jena in Altenburg rückte die HSG in der Tabelle auf Platz vier vor, nur noch einen Punkt vom Bronzerang entfernt.
Die Gäste waren mit dem festen Vorsatz nach Nordhausen gekommen, die Punkte aus der Ballspielhalle zu entführen und sich für die Pokalschlappe zu revanchieren. Doch auch Nordhausen war wild entschlossen, wollte die seit sechs Spielen laufende Ungeschlagen-Serie fortsetzen. Die Partie begann so wie der Pokalkampf. Ruhla erzielte das 1:0. Dann sorgte Steffi Weber für den Ausgleich, und Jenny Mohrig brachte die HSG erstmals in Führung. Ruhla glich noch einmal aus, ehe erneut Jenny Mohrig für die Gastgeberinnen erfolgreich war und mit einem Doppelschlag Nordhausen mit 4:2 in Front warf. Die HSG hatte in der Folge das Geschehen im Griff, vermochte sich aber nicht weiter abzusetzen. Zum einen scheiterte man immer mal wieder an der starken Ruhlaer Torhüterin, zum anderen gaben die Gäste nie klein bei, sondern suchten auch ihre Chance. Beim 6:6 hatten sie wieder den Ausgleich geschafft. Und auch nach dem 10:7 für die HSG ließ Ruhla nicht locker. Nun bröckelte die bis dahin gut stehende Nordhäuser Abwehr. Die restlichen Minuten bis zur Pause nutzten die Gäste zur 11:10-Halbzeitführung.
Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich zu einem tollen Krimi. Spielerisch blieben zwar viele Wünsche offen, weil beiden Mannschaften zu viele technische Fehler unterliefen, doch es wurde leidenschaftlich gekämpft. Keiner Mannschaft gelang es, sich deutlicher als ein Tor abzusetzen. Dreizehn Mal stand es unentschieden. Für die HSG war es zunächst Angelina Kwella, die für den Ausgleich und die erneute Führung sorgte. Im Gegenzug nutzte Ruhla aber immer wieder die Lücken in der weiterhin nicht sattelfesten HSG-Abwehr, bekam insgesamt dreizehn Siebenmeter zugesprochen. Und anders als vor Wochenfrist in Ruhla war Carolyn Mischke diesmal eine sehr sichere Vollstreckerin. Das Geschehen wogte hin und her, nicht hochklassig, aber höchst unterhaltsam für die vielen Zuschauer. Und niemand mochte sich auf einen möglichen Sieger festlegen. Mitte der zweiten Halbzeit hatte Ruhla mehrfach die Nase knapp vorn. Dann war es wieder die HSG, die vorlegte. Plötzlich zeigte die bis dahin wieder gut haltende Nancy Brodhuhn einige Schwächen bei Würfen von den Außenpositionen. Luise Schmidtke löste sie ab. Vielleicht war das der entscheidende Wechsel. Zwar kam Ruhla noch einmal zur 23:22-Führung, aber Luise Schmidtke wehrte in dieser Phase zwei ganz schwere Bälle ab, hielt die HSG praktisch am Leben. Es folgte der erneute Ausgleich, und schließlich gelang Viola Böttcher 30 Sekunden vor der Schluss-Sirene mit ihrem zweiten Tor zugleich der entscheidende Treffer des Spiels zum 24:23. Ruhla vermochte es nicht mehr, noch einmal zurückzuschlagen. Ein sicherlich etwas glücklicher Sieg für die HSG, aber durch die kämpferisch starke Partie war er auch nicht unverdient.
Nordhausen: Brodhuhn/Schmidtke - Rosenstock (2 Tore), Mohrig (6), Dudek (1), Böttcher (2), Weber (4), Langhorst (1), Kwella (8), Neumann.
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Marco
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« Antworten #2 am: 15.01.2007 - 23:34:08 » |
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HP Ruhla
HSG Nordhausen - TSG Ruhla 24:23 (10:11)
Die seit fünf Pflichtspielen in Folge in der Handball-Oberliga unbesiegten Nordhäuserinnen rissen nach dem Abpfiff jubelnd die Arme hoch. Dagegen saßen die Ruhlaerinnen betrübt, mit versteinerten Gesichtern auf dem Hallenparkett, hatte man doch den greifbar nahen Sieg in den Schlusssekunden mit 24:23 noch aus den Händen gleiten lassen. Über 60 Minuten war Spannung pur angesagt. Keine Mannschaft konnte sich entscheiden absetzen, die Führung wechselte ständig. Ruhla spielte gegenüber dem Pokal-Aus gegen Nordhausen mit viel Elan, Ehrgeiz, bewährtem und erfolgreichem 6:0-Abwehrriegel und zeigte damit, dass man gewillt war, in Nordhausen zu punkten. In der Stammformation stand diesmal Ramona Karn im Tor und Susanne Brenner nahm die Aufbauposition der schmerzlich vermissten Tanja Reckenbeil ein. Überragend agierte Antje Gebhardt, die zusammen mit Susanne Möller das TSG-Angriffsspiel ankurbelte, dabei sieben Strafwürfe herausholte und selbst viermal traf. Als Nordhausen 10:7 (20.) führte, reagierte Trainer Reiner Koburger mit einer Auszeit. Im anschließenden Viererpack trafen Antje Gebhardt (2), Romy Göpfert und Carolyn Mischke. Damit schaffte die TSG den 11:10-Halbzeitvorsprung. Auch im zweitem Abschnitt, jetzt mit Brenner im Tor, entwickelte sich das gleiche Spiel, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Nordhausens Angelina Qwella traf wie schon beim Pokalspiel immer wieder aus dem Rückraum. Ruhla glich die Schwäche auf dieser Position durch die sichere Schützin Mischke vom Punkt (9/8) aus. An Spannung und Dramatik war die Schlussphase kaum zu überbieten. Als Mischke ihren ersten Fehlwurf vom Punkt hatte, Ruhla aber noch 22:21 führte, glich Nordhausen im Gegenzug aus. Gegen die in Unterzahl spielenden Gastgeberinnen vermochte es Ruhla beim 22:23 nicht, zweimal in aussichtsreicher Position von Linksaußen zu treffen. Mit dem Schlusspfiff gelang Nordhausen dafür der umjubelte Siegtreffer. Damit hatte Ruhla nach Apolda zum zweiten Mal in der Schlussminute auswärts mit einem Tor Unterschied verloren. Aufstellung: Karn, Brenner; Antje Gebhardt 4, Göpfert 2, Möller 2, Erbe 2/2, Arndt 4, Schmidt, Mischke 9/8.
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Marco
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« Antworten #3 am: 16.01.2007 - 00:05:02 » |
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HP Ziegelheim
Thüringer HC lll - LSV Ziegelheim 27:35 (16:16)
Nach sieben Spielen ohne Punktgewinn haben die LSV-Frauen beim Tabellennachbarn den Bann endlich gebrochen und sich mit einer überragenden Mannschaftsleistung Luft im Abstiegskampf verschafft. Ohne die verletzten Anne Schmelzer und Jessica Lorenz zeigten sie besonders nach der Pause, dass sie das Handballspielen doch nicht verlernt haben.
Die erste Hälfte wankte ständig hin und her, wobei der LSV im Angriff sehr sicher wirkte. Julia Berger sprühte vor Elan und war im 1-1 kaum zu halten. Sie bot ihre bisher beste Saisonleistung. Mady Wurzer führte klug Regie, bediente geschickt ihre Nebenleute. Die angeschlagene Grit Geilen verstand sich als Passgeber und versenkte insgesamt alle fünf Strafwürfe sicher im Erfurter Gehäuse. Selbst die Abwehr, angeheizt von Isabel Tausch, stand felsenfest. Einzig die schnellen Gegenstöße der Gastgeberinnen bekamen die Ziegelheimerinnen in Hälfte eins nicht in den Griff. Beinahe jeden Ballverlust des LSV bestraften die THC-Damen postwendend mit Gegentreffern. So konnten die Gäste ihre knappe Führung nie ausbauen, sondern mussten oft nur binnen einer Minute zwei Treffer einstecken und lagen prompt selbst wieder hinten (6:7, 16.). Dennoch hielten die Ziegelheimerinnen großteils Disziplin und Konzentration aufrecht. Den Beweis lieferte Grit Geilen, als sie zwei Sekunden vor Ende der ersten Hälfte einen Freiwurf gleich direkt durch die verdutzte THC-Deckung zum Ausgleich ins Netz hämmerte.
Nach der Pause steigerte sich auch noch Torhüterin Janine Welker mit variablerem Stellungsspiel. Die Konter der Erfurterinnen wurden immer besser unter Kontrolle gebracht. Der LSV ging erstmals mit zwei Treffern in Front, als zwei Zeitstrafen die Gäste in Unterzahl brachten (19:17, 37.). Doch das nahmen sie als Signal. Julia Berger erhöhte mit einem Fernwurf von zehn Metern auf 20:17. Erfurt verlor in doppelter Überzahl einen Ball nach dem anderen in der beweglichen LSV-Deckung. Am Ende dieser Zeitstrafen hatten es die Gäste tatsächlich fertig gebracht, ihren Vorsprung auf 22:18 auszubauen (40.). Ab Mitte der zweiten Hälfte klappte dann alles. Mady Wurzer und die nach der Pause kaum noch zu haltende Kreisläuferin Julia Federau machten den Sack zu, indem sie im Alleingang von 26:20 auf 30:22 erhöhten (55.). Als der Schlusspfiff ertönte prägten angesichts dieses Triumphes fast schon ungläubige Mienen das Bild auf LSV-Seite, denn der letzte Sieg, der war dann doch schon lang, lang her. LSV: Welker; I. Tausch (4), Berger (6), Federau (6), Wurzer (7), Weidauer (1), Dittrich (1), Geilen (10/5), Wagner Strafwürfe: THC 5/3, LSV 5/5 Strafminuten: THC 8 (1 Disqu. nach grobem Foul), LSV 6 Schiedsrichter: Kunze/Vollrath (Nordhausen/Apolda)
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Marco
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« Antworten #4 am: 20.01.2007 - 01:07:55 » |
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HP Altenburg
SV Aufbau Altenburg - HBV Jena 90 22:18 (9:11)
Lange Durststrecke gegen Jena hat ein Ende
Für den SV Aufbau Altenburg war es schon ein sehr erfolgreicher Tag. Zweimal konnte am heutigen Tag in eigener gegen Jena gewonnen werden und auch alle anderen Mannschafen ob zu Hause oder Auswärts siegten.
Der wichtigste Sieg allerdings wurde von den Frauen eingefahren. Gegen Jena verlor man im Hinspiel zwar recht klar aber man hat gesehen, dass sie schlagbar sind. Das wollten die Damen in eigener Halle unter Beweis stellen. Doch die erste Halbzeit ging wohl dann doch an die Gäste aus Jena. Zu viele Fehler auf Altenburger Seite machten es den schnell spielenden Gästen zu leicht ihre Tore zu werfen. Das erste Problem für die Altenburgerinnen war wohl die sehr offensive Deckung der Gäste. Es war keine Spielerin aus der Anfangsformation in der Lage, sich läuferisch in Szene zu setzten um die gegebenen Lücken zu nutzen. Einzig Claudia Voigt war es wieder einmal zu verdanken, dass man immer wieder dran bleiben konnte. Verbesserung gab es aber bei den Strafwürfen. Es gab in der letzten Zeit keine sichere Werferin vom Punkt. Endlich konnte Trine Rudolph alle drei Würfe verwandeln. Zu den Schwierigkeiten im Angriff gesellten sich dann auch noch die Fehler in der Abwehr. Es wurde einfach zu zaghaft und zu verhalten agiert. Einzig Kristina Krämer im Tor konnte sich immer wieder gut in Szene setzten. Zum Ende der ersten Halbzeit hin gab es aber dann schon etwas mehr Sicherheit in den Spielzügen. Trotzdem lag man zur Pause mit 9:11 hinten. Durch das Trainergespann Krumsdorf/Linke wurden die Spielerinnen in der Kabine gehörig geweckt.
Und siehe da es geht doch. In der Abwehr ging es jetzt mit fairen Mitteln gehörig zur Sache. Vor allem das mannschaftliche Gefüge stimmte jetzt wieder. Jeder half jeden und die Lücken für die Jenenserinnen wurden immer weniger. Mit der Einwechslung von Alice Ehrlich kam auch wieder Bewegung über die Außenpositionen. Die Altenburgerinnen erhöhten jetzt spürbar den Druck auf die Gäste welche jetzt gehörig wackelten. Nach dem 9:11 zur Pause führte man jetzt verdient mit 13:11 und wollte diese Führung auch nicht wieder hergeben. Die Gäste konnten in dieser Phase eigentlich nur durch ihre älteste Spielerin Sandra Oswald glänzen. Es gelang zwar nochmals der 13:13 Ausgleich aber mehr auch nicht. Jetzt überzeugten die Altenburgerinnen auf allen Positionen. Die Außen nutzen endlich den gebotenen Platz und die Würfe auf das Jenaer Tor wurden jetzt auch sicher verwandelt. In den letzten Minuten rannten die Gäste dann nur noch gegen eine Wand. Einfallslos und ohne jede Idee wie man das Spiel wieder in eigene Hände bringen konnte vergaben sie eine Chance nach der anderen. Am Ende siegten die Altenburgerinnen mit 22:18 klar und deutlich. Ein verdienter Sieg war es auf jeden Fall obwohl schon wieder das energische Zweikampfverhalten bei einigen Spielerinnen vermist wurde. Mit diesem Sieg bleiben die Altenburgerinnen zwar auf dem 6.Platz in der Tabelle haben aber den direkten Anschluss an das Spitzenfeld wieder hergestellt.
Aufbau spielte mit: K. Krämer, G. Wodrich, C. Voigt 9, Y. Dietrich 2, A. Ehrlich 3, K. Böhme, S. Kampa 2, C. Arnold 1, N. Mahnstein 1, N. Rexin, A. Rudolph 3, S. Guillaume, Ch. Parnitzke, K. Rolle
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Marco
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« Antworten #5 am: 20.01.2007 - 01:17:17 » |
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HP Gispersleben
Spitzreiter am Rand der Niederlage
TSV Motor Gispersleben - HSV Weimar 15:17 (6:8)
Mit der wohl besten Saisonleistung wurde am Samstag gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Weimar die Sensation nur hauchdünn verpasst. Für die meisten Zuschauer und Experten stand nur die Frage, wie hoch fällt die Niederlage aus. Was dann aber das Rumpfaufgebot der Randerfurterinen auf den Parkett zeigte hatte fast schon Sensationellen Anstrich. Vergessen schien die 42:8 Klatsche aus dem Hinspiel und die katastrophale Trainingsbeteiligung der letzten Wochen. Endlich zeigte sich wieder eine verschworene Mannschaft, die mit Einsatzwillen, Kampf und Spielfreude einem scheinbar übermächtigen Gegner gleichwertig war.
Mit einer taktischen Umstellung gegenüber den letzten Spielen, Stephanie Nonne sollte auf der Regieposition die Fäden ziehen und für Druck sorgen ging die Gispitruppe hochmotiviert in das Spiel. Schon in den ersten Minuten rieben sich einige Zuschauer und die Weimarer Spielerinnen die Augen, es stand eine Sieben auf der Platte die sich nicht zum kampflosen Abschuss freigeben wollte. Mit einer Henrike Müller in Galaform und einer Betonabwehr um Sandra Grimmig und Claudia Hergt wurde das eigene Tor schier vernagelt. Selbst die eigentliche Stärke der Gäste das Konterspiel wurde immer wieder erfolgreich verhindert. Dadurch musste sich Weimar im Positionsspiel die Tore erarbeiten und wirkte dabei doch ziemlich Einfallslos. Einzig Andrea Bitter konnte über die gesammte Spielzeit bei den Goethestädtern überzeugen. Einzige Schwäche blieb der eigene Torabschluß. Ulrike Landgraf ansonsten die Torgarantin der Randerfuterinnen klebte förmlich das Pech an den Händen 6 Würfe landeten am Gebälk. Somit ging es mit einen 6:8 in die Kabinen.
Wer nun dachte Weimar würde den Turbo einschalten sah sich getäuscht durch einen Blitzsauberen Konter über Nancy Keller konnte sofort der Anschluss wieder hergestellt werden. Immer wieder kämpften sich die Randerfurterinnen auf ein Tor ran konnten den Ausgleich aber nicht herstellen. Bemerkenswert auch das Debüt von Manuela Werlich die im rechten Aufbau eine überzeugende Leistung ablieferte und für Entlastung sorgte. Aufgrund der schweren Verletzung von Mandy Kirsten (gute Besserung) musste die angeschlagene Nancy Keller durchspielen und lieferte eines ihrer besten Saisonspiele ab. Beim 12:17 schienen dann endgültig die Messen gelessen zu sein aber mit einen Schlagwurf aus 11 Metern leidete Stephanie Nonne noch einmal eine Aufholjagd ein. Jetzt setzten die Randerfurterinnen ihrerseits auf die Konterwaffe und konnten über Claudia Schulze den 15:17 Anschluss herstellen. Selbst in den letzten zwei Minuten waren noch genügend Chancen zum Remis vorhanden wurden aber allesamt ausgelassen.
Letztendlich hat die Mannschaft endlich das abgerufen was sie kann und ist nur an der eigenen Chancenverwertung gescheitert. Aber die gezeigte Leistung sollte allen Mut machen und das erforderliche Selbstvertrauen für die nächsten schweren Spiele geben.
H.Müller, S.Rössler, M.Kirsten, C.Hergt(3), S.Nonne(1), C.Schulze(3), N.Keller(3), S.Grimmig, U.Landgraf(4), M.Werlich(1)
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