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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 12. Spieltag  (Gelesen 507 mal)
Marco
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« am: 20.01.2007 - 01:22:12 »

20.01.2007  15:00
1. SSV Saalfeld 92 - TSV Motor Gispersleben
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

20.01.2007  17:30
HSV Apolda 1990 - SV Aufbau Altenburg
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

20.01.2007  18:00
HBV Jena 90 - HSG Nordhausen
[Werner Seelenbinder Sporthalle Jena-Lobeda]

20.01.2007  19:30
LSV Ziegelheim - HSV Weimar
[Wieratalhalle Ziegelheim]
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Marco
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« Antworten #1 am: 22.01.2007 - 22:34:20 »

HP Ziegelheim

LSV Ziegelheim - HSV Weimar 19:26 (10:17)

Auch wenn es am Ende nicht für die Überraschung gegen den Landesmeister und aktuellen Tabellenführer reichte, setzten die LSV-Frauen ihren Aufwärtstrend fort. Über weite Strecken passte das Abwehrspiel gegen die individuell starken Gäste hervorragend. In der zweiten Hälfte gelangen den HSV-Damen nur ganze neun Treffer. Leider machten die Ziegelheimerinnen aus ihren vielen Chancen zu wenig, scheiterten an den starken Torfrauen der Gäste.

Nachdem der erste Druck des Landesmeisters überstanden war (2:5, 6.), verkürzten die Ziegelheimer über Isabel Tausch und Grit Geilen auf 5:6. In der Folge hatten sie zunächst Schwierigkeiten im Abwehrverband. Immer wieder traten simple Aussetzer zu Tage, die die Gäste ganz flott für einfache Tore nutzen konnten. Der LSV im Gegenzug vergab reihenweise Großchancen. Dazu kamen gleich vier versiebte Strafwürfe in Durchgang eins. Nach dem Wechsel stabilisierte sich die Deckung der LSV-Mädels in hohem Maße. Weimar lief sich immer wieder fest, fand keine Mittel den Riegel zu knacken. Als schließlich Grit Geilen mit einem energischen Durchbruch zum 15:20 verkürzte, war die Auszeit der Gäste fällig (45.). Und die hatten in der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte erst drei Treffer auf die Reihe gebracht. Sicherlich zu wenig für Weimarer Ansprüche. Doch die Ziegelheimerinnen hielten stand, leider auch die Keeper des HSV. Zweimal am Stück brachten sie ebenfalls den Ball nicht ins Netz (15:21, 49.). Und so schaukelten die Gäste ihren Vorsprung irgendwie doch noch über die Zeit.
 
LSV: Welker; Schmelzer (1), I. Tausch (2), Berger (3), Federau, Wurzer (3/3), Weidauer (3), Geilen (7/2), Wagner
 
Strafwürfe: LSV 9/5, HSV 3/3 
Strafminuten: LSV 2, HSV 6
Schiedsrichter: Kolb/Raßbach (Goldlauter/Breitungen)
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« Antworten #2 am: 22.01.2007 - 22:37:13 »

OTZ Jena  22.01.2007

Erneute Niederlage der Oberliga-Frauen

HBV Jena 90 - HSG Nordhausen  24:28 (9:15)

Es läuft derzeit nicht rund bei den Oberliga-Handballerinnen des HBV Jena 90, die sich nach der Niederlage in Altenburg nun auch daheim der HSG Nordhausen mit 24:28 Toren geschlagen geben mussten.
Jena geriet schnell mit 2:7 Toren in Rückstand, kam aber vor der Schlussphase des Spieles nochmals auf 20:21 heran. Doch Nordhausen stellte dann seinen insgesamt verdienten 28:24-Sieg nach 15:9-Pausenführung sicher. Erfolgreichste Jenaer Torschützinnen waren Anja Bülow (7) und Claudia Gresch (6). In die weitere Trefferausbeute teilten sich Cornelia Dressler (4), Elisabeth Müller (2), Alexandra Kenter (2), Sandra Oswald (1), Susanne Stanek (1) und Claudia Schmidt (1), eine A-Jugendspielerin.

Noch dabei Melanie Fiedler und die beiden Torhüterinnen Jeanette Weigelt und Kerstin Perlitz.
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« Antworten #3 am: 23.01.2007 - 13:25:00 »

HP Altenburg

HSV Apolda 1990 - SV Aufbau Altenburg  27:14 (10:6)

Aufbau Frauen beenden Siegesserie mit Debakel

Im Spiel gegen den HSV Apolda konnten die Frauen des SV Aufbau Altenburg ihre Form aus den Vorwochen nicht bestätigen und mussten die Heimreise mit einer deftigen Niederlage antreten.

In der ersten Halbzeit schien der Kampfgeist der Skatstädterinnen dennoch geweckt. Aus einer guten Abwehrleistung heraus, schaffte das Team schnell den 1:0 Führungstreffer. Auch in den folgenden Minuten waren die Gastgeber nicht in der Lage gegen die gut motivierten Aufbau Frauen erfolgreich zu Werke zu gehen.

Bis zum 3:4 für Aufbau schien alles noch in bester Ordnung, aber dann folgte die erste Schwächephase. Die Mannschaft von Trainer Trio Heilmann, Linke und Krummsdorf agiert im Angriff viel zu statisch, kam kaum noch zu entscheidenden Szenen und wirkte völlig von der Rolle. Apolda dagegen, begann langsam ins Spiel zu kommen, setzte sich immer wieder durch Konter in Szene und spielte Altenburg förmlich an die Wand. Mit der Auszeit kurz vor Ende der ersten Hälfte konnte sich das Team noch einmal aufrappeln, neue Kräfte tanken und den zwischenzeitlich entstandenen 8 Tore Rückstand wieder auf vier Tore dezimieren.

Nach der Halbzeitpause wollten die Frauen noch einmal angreifen, schließlich hatte die Aufholjagd in der letzten Woche auch Früchte getragen. Doch alles andere war der Fall. Die Altenburger zeigten kaum noch Gegenwehr, ergaben sich den Würfen der Apoldaerinnen völlig und steckten bereits ab der 45. Minute den Kopf in den Sand. Lediglich mit Einzelaktionen konnte die Mannschaft nun noch erfolgreich sein. Für die daraus entstandene Demotivierung der Aufbau Frauen taten die Schiedsrichter aus Saalfeld ihr Übriges. Doch für ein solches Debakel mit 13 Toren Rückstand kann man nicht einmal das Schiedsrichterpaar verantwortlich machen.

Aufbau spielte mit: Krämer, Wodrich, Ehrlich, Dietrich, Mahnstein, Arnold, Rudolph, Rexin, Kampa, Diener, Böhme, Guillaume und Rolle
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« Antworten #4 am: 23.01.2007 - 14:19:27 »

TA Nordhausen  23.01.2007

HSG nicht zu stoppen

HBV Jena 90 - Nordhausen 24:28 (9:15)

Die unglaubliche Serie hält: Die Oberliga-Handballfrauen der HSG Nordhausen blieben im Auswärtsspiel in Jena zum achten Mal in Folge ungeschlagen, besiegten den HBV 90 mit 28:24 und haben sich in der Tabelle auf Platz drei verbessert. Allerdings hat das Team aus Ruhla einen Minuspunkt weniger, liegt aber mit einem Spiel im Rückstand. Das ändert aber nichts am tollen Lauf, den die Nordhäuser Handballerinnen derzeit haben. Jena wurde in dieser Saison bereits zum dritten Mal bezwungen und im Kampf um einen Medaillenplatz jetzt bereits deutlich distanziert.

Dabei waren die Voraussetzungen vor der Partie für die HSG nicht die besten. Elf Spielerinnen hatten sich zur Abreise eingefunden. "Viel zu viel, da wird´s wohl diesmal nichts mit einem Sieg", wurde da schon gefrotzelt, denn zuletzt war man ja immer nur mit einem Minikader auf Reisen. Aber Erfolge stärken das Selbstvertrauen. Und das strahlte die HSG dann auch von der ersten Minute an aus.

Jenny Mohrig und Steffi Weber sorgten für die schnelle 2:0-Führung, und Jena musste froh sein, dass die Gäste in der Anfangsphase noch mehrere Großchancen ausließen. Es hätte schon nach fünf Minuten gut und gerne 5:0 oder 6:0 stehen können. Nordhausen blieb aber auch in der Folge cool und zog, gestützt auf eine sattelfeste Abwehr, weiter auf 6:2 und 10:4 davon. Jena hatte dem überlegten und druckvollen Angriffsspiel der HSG in dieser Phase nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Erst als Nordhausen etwas vom Gaspedal ging, erreichte der Gastgeber Ausgeglichenheit. Mit klarer 15:9-Führung für die HSG wurden die Seiten gewechselt.

Mit gleichwertigem Spiel begann dann auch die zweite Halbzeit. Dann gab es eine Zwei-Minuten-Strafenserie für die Gäste, die zehn Minuten lang kaum einmal komplett auf dem Feld waren. Dazu zeigte die bis dahin wieder sehr gut haltende Nancy Brodhuhn einige Schwächen. Jena kämpfte sich heran und hatte beim 20:21 den Anschluss geschafft. Hier aber zeigte sich die neue Qualität in der Nordhäuser Mannschaft. Eine Auszeit und ein Wechsel auf der Torhüterposition brachten entscheidende neue Impulse. Luise Schmidtke parierte einen Siebenmeter, und im Angriff lief Angelina Kwella zu ganz großer Form auf. Dazu gab es immer wieder glänzende Doubletten zwischen Claudia Kohl und Steffi Weber. Jena wurde wieder klar in die Schranken verwiesen, und Nordhausen zog auf 27:22 davon. Das war die Entscheidung.

Nun wird der Tabellenzweite Apolda zum nächsten Punktspiel erwartet. Und die HSG-Frauen sind heiß auf den nächsten Sieg.

Nordhausen: Brodhuhn/Schmidtke - Rosenstock (1), Gießler, Mohrig (3), Böttcher (1), Weber (4), Kohl (5), Langhorst, Kwella (14), Neumann.
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