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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 13. Spieltag  (Gelesen 779 mal)
Marco
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« am: 28.01.2007 - 00:49:22 »

27.01.2007  16:00
Thüringer HC III - HBV Jena 90
[Sporthalle Mittelhäuser Straße Erfurt]

27.01.2007  16:00
HSG Nordhausen - HSV Apolda 1990
[Ballspielhalle Nordhausen]

27.01.2007  17:00
TSV Motor Gispersleben - LSV Ziegelheim
[Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]

27.01.2007  20:00
SV Aufbau Altenburg - 1. SSV Saalfeld 92
[Sporthalle Goldener Pflug Altenburg]

28.01.2007  16:00
HSV Weimar - TSG Ruhla
[Asbach-Sporthalle Weimar]
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Marco
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« Antworten #1 am: 29.01.2007 - 22:30:04 »

HP Ziegelheim

TSV Motor Gispersleben - LSV Ziegelheim  24:27 (12:16)

Die Ziegelheimer Frauen ziehen Stück für Stück den Kopf aus der Schlinge. Im Abstiegskrimi gegen Liga-Neuling Gispersleben behielten die LSV-Mädels nach einem nicht sonderlich schönen Spiel die Nerven und sicherten sich verdient zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. In der Anfangsviertelstunde bereits zeichnete sich ein Ziegelheimer Manko ab: die Chancenverwertung. Statt sich beruhigend abzusetzen, hielten sie damit die Gastgeberinnen im Spiel. Dann drehte allmählich Julia Berger auf, überzeugte mit starken Einzelaktionen. Zudem wirkten die Hereinnahme von Caroline Dittrich und Melanie Tausch auf den Außenpositionen wahre Wunder. Melanie Tausch, seit Wochen studienbedingt ohne Mannschaftstraining, traf bei vier Versuchen gleich vier mal und deutete damit ihre alte Stärke an. Der Vorsprung zur Pause schmeichelte den Erfurterinnen. Im zweiten Durchgang behaupteten die Gäste ihre Führung zunächst, ehe eine offensivere Abwehr von Erfurt dem LSV-Team mehr Probleme bereitete, als erwartet. Von 16:22 schmolz der schöne Vorsprung dahin wie das Eis in der Sonne (21:22, 50.). Janine Welker parierte schließlich einen Strafwurf und rettete ihrem Team damit die knappe Führung. Kurz vor Ende schwang Julia Berger noch einmal das Zepter und brachte das LSV-Team mit ganz wichtigen Aktionen doch wieder auf die Siegerstraße.
 
LSV: Welker; Schmelzer, I. Tausch (1), Berger (8), Wurzer (5), Weidauer (2), M. Tausch (4), Geilen (4), Wagner, Werrmann, Dittrich (2)
 
Strafwürfe: Motor 4/1, LSV 1/0   
Strafminuten: Motor 12, LSV 10
Schiedsrichter: Reußner/Schmidt (Auma)
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« Antworten #2 am: 29.01.2007 - 22:41:54 »

HP Altenburg

SV Aufbau Altenburg - 1. SSV Saalfeld 92  24:21 (11:8)

Mühsamer Sieg der Aufbau Damen

Nach der derben Niederlage in Apolda vorige Woche waren die Altenburgerinnen in ihren Köpfen noch nicht frei. Als Gast am Samstag war Saalfeld in den Goldenen Pflug gekommen. Die Gäste stehen im Moment mit nur drei Pluspunkten auf dem letzten Platz der Tabelle. Wenn man die spielerische Verfassung der letzten siegreichen Spiele der Aufbau Damen sieht, sollte es ein klarer und vor allem hoher Sieg gegen Saalfeld werden. Allerdings stellten schon die ersten zwanzig Minuten die Zeichen auf Kampf und Krampf. Die Altenburgerinnen kamen mit Nervosität und großem Zittern ins Spiel. Schon von Beginn an wurde Claudia Voigt in persönliche Bewachung gestellt und der Rest der Mannschaft war mit der gestellten Tagesaufgabe total überfordert. Das große Problem liegt bei den Altenburgerinnen in einer offensiven Manndeckung, wie gegen Claudia Voigt. Im Moment gibt es kein Mittel, erst recht keine Spielerin, um diese zu umgehen oder auszuspielen. Noch dazu kamen katastrophale Zuspiele aus kürzester Entfernung. Die einzige Spielerin, die von Beginn an in diesem Spiel überzeugte, war Yvonne Dietrich. Über die linke Seite brachte sie gehörigen Druck und konnte auch schöne Tore durch Konter erzielen. Wie es aber immer so ist, sollte sich die bis dahin beste Spielerin selbst aus dem Spiel schießen. Nach einem Foul ihrer Gegenspielerin in der 19. Minute konnte sie nicht innehalten und wurde mit einer roten Karte wegen Nachschlagens bestraft. Ihr Spiel war damit beendet. Schade, denn gerade in diesem Spiel hätte sie zur Spielerin des Tages werden können. Die Mannschaft allerdings gab nicht auf und kämpfte weiter. Bis zur Halbzeit konnte man sich auf 11:8 absetzen, was aber kein Ruhekissen an diesem Tag war.

Nach der Pause wurde umgestellt. Romy Diener besetzte nach langer Zeit wieder einmal die rechte Seite und Trine Rudolph agierte als Spielmacher auf der Mittelposition, da Christin Arnold leicht verletzt in dieses Spiel ging. Das Spiel wurde etwas besser und prombt die nächste rote Karte für die Altenburgerinnen. Jetzt traf es Nicole Rexin, die in der Altenburger Abwehr wie eine Mauer steht wenn sie sich nicht gerade mit ihrer Gegnerin in den Haaren hat. Nun hieß es immer wieder kämpfen. Vor allem Romy Diener konnte in dieser Phase mit vier Treffern und einigen schönen Anspielen auf Susann Kampa am Kreis überzeugen. Endlich wurde auch die Favoritenrolle der Altenburgerinnen bestätigt und der Vorsprung auf 21:15 ausgebaut. Ab der 50. Minute kamen dann alle restlichen Spielerinnen zum Einsatz, was das Spiel allerdings nicht mehr gefährdete. Die Saalfelderinnen sind für ihre Kampfbereitschaft bis zum Ende des Spieles bekannt, konnten aber in Altenburg nicht für eine Überraschung sorgen.

Für die Mannschaft war es nur ein Pflichtsieg. Doch die mannschaftliche Geschlossenheit, wie in den letzten Spielen wurde total vermisst. Als nächstes steht am 18.02.07 um 15.30 Uhr in Süd/Ost das Pokalhalbfinale gegen Nordhausen an. Die Gäste stehen im Moment auf Platz zwei in der Tabelle und werden alles dafür tun, den Altenburgerinnen denn Weg ins Finale zu verbauen.

Aufbau spielte mit: K. Krämer, G. Wodrich, C. Voigt 5, Y. Dietrich 2, A. Ehrlich 4, S. Kampa 2, C. Arnold 1, N. Mahnstein 2, N. Rexin 1, A. Rudolph 3, S. Guillaume, R. Diener 4, K. Böhme, C. Parnitzke
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« Antworten #3 am: 29.01.2007 - 22:44:36 »

OTZ Jena 29.01.2007

Dritte Schlappe für Frauen des HBV Jena 90

Thüringer HC III - HBV Jena 90  22:21 (12:9)
 
Die Oberliga-Handballerinnen des HBV Jena 90 finden einfach nicht in die Erfolgsspur zurück. Nach Niederlagen gegen Altenburg und Nordhausen nun in Erfurt gegen die in der Tabelle vor diesem Spiel mit 4:18 Punkten nur auf Rang 8 im Zehnerfeld postierte dritte Mannschaft des Thüringer HC eine knappe 21:22 (9:12)-Niederlage. Der THC führte ständig, Mitte der zweiten Halbzeit auch schon 16:11. Doch der HBV Jena 90 (jetzt 14:12 P.) kämpfte sich nochmals auf 17:16 heran. Doch einen Ein-Tor-Vorsprung behaupteten die Gastgeberinnen bis zum Schlusspfiff.
Jenas Aufgebot: Sandra Oswald herausragende Torschützin mit 10 Treffern vor Claudia Dressler (4), Anja Bülow (3), Claudia Gresch (1), Melanie Fiedler (1), Alexandra Kenter (1), Stefanie Klaus (1). Noch im Einsatz Elisabeth Müller und Torfrau Jeanette Weigelt.
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« Antworten #4 am: 31.01.2007 - 15:28:00 »

TA Nordhausen  30.01.2007

Bis zur Pause gezaubert

HSG Nordhausen - HSV Apolda 1990 33:30 (20:14)

Mit einer ihrer besten Saisonleistungen besiegten die Damen der HSG Nordhausen den bisherigen Zweiten aus Apolda. Damit überholten sie die Gäste in der Tabelle und sind nun erster Verfolger des Spitzenreiters aus Weimar.

Die erste Halbzeit am Samstag war so ziemlich das Beste, was die Nordhäuser Damen in dieser Saison ihren Fans geboten haben. Sie legten einen tollen Blitzstart hin und ließen die Gäste kaum zum Atemholen kommen. Dreimal Steffi Weber und zweimal Jenny Mohrig brachten die HSG nach sieben Minuten mit 5:0 in Führung. Erst dann erholte sich Apolda etwas von dem frühen Schock und verkürzte auf 2:5. Doch die Nordhäuserinnen ließen sich nicht beirren und zeigten sich im Angriff wie in der Deckung weiter von ihrer besten Seite. Nach 17 Minuten stand es bereits 14:6, wobei vor allem Angelina Kwella mit vier Treffern ihre Vorzüge aus der zweiten Reihe zur Geltung brachte. Erst nach dem 8:16 (23.) wurde Apolda etwas stärker, schaffte nun drei Treffer in Folge. Doch die HSG machte nach einer Auszeit weiter Druck und konnte bis zur Halbzeitpause wieder einen Sechs-Tore-Vorsprung herauswerfen (20:14).

Dass es nach dem Seitenwechsel nicht mehr so temposcharf bei der HSG weitergehen konnte, war fast klar. Die Gastgeber schalteten nun einen Gang zurück, was Apolda sofort nutzte. Nun zeigten die Gäste, dass sie nicht zu Unrecht den zweiten Platz einnahmen. Vor allem die Rückraumspielerinnen Wenke und Gießler kamen immer wieder zum erfolgreichen Abschluss, auch weil das Nordhäuser Deckungssystem nicht mehr so gut wie noch vor der Pause funktionierte. Dennoch konnte die HSG ihren Vorsprung weiter halten. Kritisch wurde es erst in der Schlussphase, als bei den Südharzerinnen so langsam die Kräfte nachließen. Beim 26:28 acht Minuten vor Spielende war Apolda auf zwei Treffer herangekommen. Doch dann kam die Zeit von Claudia Kohl, die für die pressgedeckte Angelina Kwella in die Bresche sprang. Kohl zeichnete sich für das 31:27, 32:28 und das 33:30 verantwortlich, rettete damit ihrer Mannschaft den Sieg.

Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung der Nordhäuser Damen ragten neben Kohl und Kwella noch Jenny Mohrig heraus, die bei Tempogegenstößen kaum zu stoppen war, sowie Torhüterin Nancy Brodhuhn, die vor allem in der ersten Halbzeit die Gäste mit ihren Paraden zeitweise zur Verzweiflung brachte.

Nordhausen: Brodhuhn, Schmidtke - Rosenstock (3 Tore), Gießler, Mohrig (6), Langhorst, Böttcher (1), Weber (6), Kohl (7/2), Kwella (10/3), Neumann.
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« Antworten #5 am: 31.01.2007 - 15:45:55 »

TA Eisenach  30.01.2007

TSG Ruhla: Ein Joker reichte nicht

HSV Weimar - TSG Ruhla 28:22 (14:10)

Ruhlas Joker, Ina Grgic, die mit ihrem Ehemann, dem ehemaligen ThSV-Bundesligaspieler Danijel Grgic wieder in Deutschland lebt, soll den Ausfall von Tanja Reckenbeil bis zum Saisonende kompensieren und den angestrebten Medaillenplatz sichern helfen. In Weimar waren Ansätze dazu sichtbar. Die TSG hatte in Weimar ihr bestes Aufgebot zur Verfügung, unterlag dennoch deutlich.
"Die Mannschaft vergab einfach zu viele hundertprozentige Torchancen und scheiterte zu oft an der überragenden HSG-Torhüterin Pengel", resümierte Trainer Reiner Koburger am Ende. Außerdem hatte Ruhla auf der Rechtsaußenposition einen Totalausfall. Dazu kam, dass die TSG die in der Torschützenliste führende Andrea Bitter (12 Tore) nie in den Griff bekam. Ruhla wirkte über weite Strecken des Spiels gehemmt. Bis zur 24. Minute (9:7) war Ruhla gleichwertig und forderte den Spitzenreiter voll. Durch Auslassen klarer Torgelegenheiten lud man die Gastgeberinnen zu Konterattacken ein. Weimar nutzte sie zum 12:7-Vorsprung. Ein Viererpack durch Ina Grgic und Nadine Arndt brachte Ruhla wieder etwas näher heran.

Vorentscheidend die ersten zwölf Minuten der zweiten Halbzeit, als Weimar auf 19:12 enteilen konnte. Dazwischen lagen Fehlwürfe vom Punkt durch Grgic und Mischke, sowie ungewohnte Schwächen im TSG-Abwehrverband. Ruhlas Pressdeckung gegen Bitter brachte nur kurzzeitig Erfolg. Dennoch verkürzten Mischke (2) und Susanne Möller zum 19:15. Danach leistete sich Ruhla wieder unkonzentrierte Torwürfe, die Ballverluste verwertete Weimar zum 26:18 (55.). Die restlichen vier TSG-Treffer reichten nur noch zur Ergebniskorrektur.
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