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Marco
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« am: 10.02.2007 - 00:23:38 » |
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10.02.2007 19:30 HV Ilmenau 55 - WSV 1907 Neuhaus [Ilmsporthalle Ilmenau]
10.02.2007 19:30 HSG Suhl - SV Aufbau Altenburg [Sporthalle Wolfsgrube Suhl]
10.02.2007 19:30 HSV Apolda 1990 II - Post SV Gera II [Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]
11.02.2007 15:30 TSV Zella-Mehlis - SG Motor Arnstadt [Sporthalle Schillerschule Zella-Mehlis]
11.02.2007 16:00 SG Erfurt/Bad Langensalza II - TSV 1898 Oppurg [Sporthalle Sportgymnasium Erfurt]
11.02.2007 16:00 HBV Jena 90 - SG 1862 Könitz [Sportforum Halle I Jena]
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Marco
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« Antworten #1 am: 10.02.2007 - 23:41:21 » |
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HP Ilmenau
HV verlor Spitzenspiel gegen Neuhaus in eigener Halle!
HV Ilmenau 55 - WSV 1907 Neuhaus 39:41 (19:17)
Der HV Ilmenau 55 verlor sein Heimspiel gegen Neuhaus mit 39:41 und muss sich diese Niederlage selbst zuschreiben. In einem überaus hektischen Spiel lief von Beginn an alles auf einen Kampf auf Biegen und Brechen aus, bei dem nur der gewinnen konnte, der die wenigsten Fehler macht. In eigener Halle 41 Treffer zu kassieren weist schon auf die absolute Schwäche hin, die Abwehrarbeit. Über 60 Minuten verstanden es die Ilmenauer viel zu wenig, die bekannten Stärken der Neuhäuser aus dem Rückraum zu neutralisieren. In den Zeiten, wo versucht wurde, mit einer soliden Abwehrarbeit das Spiel aufzubauen, hatten die Ilmenauer die Führung inne und waren auf dem richtigem Weg. Aber immer wieder wurde das spielerische Moment vernachlässigt und Einzelaktionen nahmen überhand. Da hatten es die Gäste viel zu leicht, die Versuche der Ilmenauer aus dem Rückraum schon in der Abwehr zu blocken. Und da dies zu oft passierte waren auch die Möglichkeiten für Konter der Gäste viel zu oft gegeben. Das Spiel fand eigentlich kaum einmal ein richtiges Spitzenniveau, zu viele Fehler wurden auf beiden Seiten gemacht. Auch die Anzahl der Tore ist kein positives Qualitätsmerkmal, denn die Trefferquote lag bei den Gästen bei nur 50 % und bei den Ilmenauern noch darunter. Auch der Spielverlauf war ein auf und ab der Gefühle der Mannschaften, die sich erst stabilisierten, als die Gäste in der Endphase mehrfach eine 4 Tore Führung erspielten und damit eine Vorentscheidung erreichten. Bis dahin wechselte die Führung mehrfach hin und her, genau nach den positiven Spielabschnitten der Mannschaften. Ilmenau ging mit Brückners 1:0 in Führung, die Gäste übernahmen diese nach mehreren Fehlern beim 1:2. Nirsberger glich noch einmal aus, danach beherrschten erst einmal die Gäste die Ilmsporthalle. Bis zum 2:6 hatten sich die Ilmenauer haarsträubende Fehler geleistet, allein 7 Angriffe wurden vergeigt. In der 10. min begannen dann die Ilmenauer den 3:7 Rückstand aufzuholen. Genau in dieser Zeit wurde jetzt Handball gespielt und die Gäste mussten die Ilmenauer Überlegenheit anerkennen. Da lief dann auch der Ball, wurde in der Abwehr offensiver gearbeitet und Güntzel bekam einige Bälle zu halten. So konnten die Ilmenauer überzeugen und der 7:7 Ausgleich war völlig verdient und die danach erzielte 10:7 Führung der Beginn der Ausspielung des Gegners. Dabei schlich sich aber wieder der Schlendrian in das Ilmenauer Spiel, die Neuhäuser sollten vorgeführt werden und dabei wurde wieder auf das Mannschaftsspiel verzichtet. Aus dem 11:8 wurde schnell ein 12:12 und die Gäste gingen sogar wieder in Führung. Bis zum 17:17 wechselte die Führung noch ein paar mal, ehe dann kurz vor der Pause Nirsberger und mit sensationellen Treffer Gutt, das 19:17 vor der Pause erzielten. Gutt nahm im Kreis des Gegners in der Luft einen Ball auf, der vom eigenen Kreis gespielt wurde und verwandelte in der letzten Sekunde. Dieses Tor des Jahres war für die Mannschaft aber nicht der Anlass weiter konzentriert zu spielen. Die Mannschaft kam aus der Pause und konnte von Beginn der zweiten 30 Minuten die Nervosität nicht ablegen und schadete mit unkonzentrierten Aktionen dem eigenen Spiel. Der Vorsprung wurde preisgegeben und man überließ den Gästen die Initiative. Diese ließen sich durch die geringe Gegenwehr der Ilmenauer Abwehr nicht lange bitten und besaßen nun die bessere Treffergenauigkeit. Immer wieder wurden den Ilmenauer Torhüter die Bälle um die Ohren, besser Beine, geworfen und sie fanden dazu kaum eine Einstellung. Auch ein öfterer Wechsel konnte die Nachteile der Ilmenauer auf dieser Position nicht verhindern und so konnten sich die Gäste wenigstens öfter auf ihren Torhüter verlassen. Auch sie konnten spielerisch nicht überzeugen, hatten aber mit Fazik und Pollum zwei Torschützen, die kaum von den Ilmenauern zu stellen waren und wo die Ilmenauer Gegenspieler viel zu spät agierten. Beide Fernwurfschützen wurden erst bei 7-8 m attackiert, da hatten sie schon die entscheidende Höhe für ihre treffsicheren Würfe. Die Gästeabwehr hatte mit ihren drei „Riesen“ in der mittleren Deckung das wichtige Mittel, die Hälfte der Ilmenauer Fernwürfe zu blockieren. Nachdem die Ilmenauer beim 20:21 in Rückstand gerieten, ahnde noch keiner, dass die Führung nicht wieder zurückgeholt werden konnte. Die Gäste geben sich nun keine Blöße mehr, antworteten auf jeden Ausgleich mit der Führung und wurden immer sicherer, je mehr die Gastgeber Fehler machten. Hinzukam, dass mit beiden Dreher Brüdern, nach einem bzw. 3 Fouls das Parkett mit rot verlassen mussten. Die passierte in der 45. und 50. min und brachte das Ilmenauer Spiel weiter in Probleme. Beim Versuch, den Rückstand weiter zu verkürzen, wurden jetzt wieder schöne Kombinationen gespielt, die aber verpufften, weil die Abwehr mittlerweile zum Scheunentor wurde und die Gäste beliebig ihre Führung stabilisieren konnten. 28:31, 31:34, 33:37 und 37:41 waren die Gästeführungen, an denen sich die Ilmenauer die Zähne ausbissen und nicht aufzuholen waren. Nach dem 39:41 kam der erlösende Abpfiff für beide Mannschaften und die Gäste durften sich über die Revanche für die Heimniederlage freuen. Ihr Sieg war nicht unverdient, hatten doch die Gastgeber mehr mit eigenen Problemen zu kämpfen, als dass der Gegner in die Knie zu zwingen war. Dennoch sahen die zahlreichen Zuschauer ein ansehenswertes Spiel, dass aber diesmal von der Quantität lebte, beide Mannschaften spielten je 83 Angriffe, als dass die Qualität die Ilmenauer in Vorteil brachte. Beide Schiedsrichter Jäger/Luther boten eine gute Partie und hielten das Spiel immer im Rahmen. Ilmenau spielte mit: Güntzel, Chr. Eberhardt; Nirsberger (12), Klewin (5), Mularczyk (9), Beyer (2), Brückner (7), Gutt (4), St. Dreher, M. Dreher, Langenhan Strafwürfe: Ilmenau: 4/3 Neuhaus: 7/3 Strafzeiten: Ilmenau: 6x 2 min + 2x rot Neuhaus: 8x 2 min +1x rot
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Marco
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« Antworten #2 am: 11.02.2007 - 19:47:42 » |
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Infoline Neuhaus
Der kupferne Hahn ahnte es wohl
HV Ilmenau 55 - WSV 1907 Neuhaus 39:41 (19:17)
Der WSV 1907 Neuhaus bleibt nach dem in Ilmenau im Rennen um den Staffelsieg
Der kupferne Hahn auf der Ilmenauer Thermometersäule ahntewohl, dass die Punkte nach Südosten wandern würden. Warum sonst kikerikite eram Samstagabend wohl pausenlos in diese Richtung?
Der Prognose eines Wetterhahnes vertraut ein Neuhäuser aber überhaupt nicht. Und schon gar nicht in Sachen Handball. Selbst ist der Mann. Und so begleiteten auch diesmal mehr als 60 Neuhäuser ihren WSV auf die dreiviertelstündige Fahrt in den Ilmkreis. Und es sollte sich für sie wieder einmal lohnen: "Oh, wie ist das schön, oh, wie ist das schön...", schallte es von den Rängen. Niels Greiner hatte sein Team kurz zuvor mit 41:37 in Führung gebracht. Nun war auch dem Letzten klar: Die Punkte gehen auf die Reise. Während die WSV-Fans ihre Mannschaft ausgelassen feierten, suchten die Ilmenauer Anhänger das Weite. Zu enttäuscht waren sie von ihrer Mannschaft, die nun im Kampf um den Staffelsieg allenfalls noch eine hoch theoretische Chance besitzt.
Des einen Leid, des anderen Freud. Neuhaus' Manager Dietrich Büttner strahlte wie ein Honigkuchenpferd über den enorm wichtigen Sieg. Trainer Ulf Grünewald stattdessen rühmte die taktische Disziplin der zweiten Halbzeit, mit der seine Mannschaft den Grundstein zum Auswärtssieg legte.
Im ersten Abschnitt allerdings sahen sich die Neuhäuser Fans einer seelischen Folter ausgesetzt. Beide Teams lieferten sich nämlich ein Fehler-Festival der übelsten Sorte. Wann immer sich eine Mannschaft zu fangen gehaben schien, begannen die Disziplinlosigkeiten.
In einer übernervös geführten Startphase kam der WSV 1907 Neuhaus zunächst besser zu Potte. 7:3 führte das Team vom Rennsteig nach zehn Minuten. Eine kleine Vorentscheidung? Ganz und gar nicht! Wie gewonnen so zerronnen. Neuhaus vergeigte die Führung. Grob fahrlässig! Pollum und N.Greiner beispielsweise schlossen Angriffe viel zu früh ab. Dies wusste der sich bis dato völlig von der Rolle präsentierende Gastgeber zu nutzen, wobei sich nun der WSV auch mehrmals in Unterzahl sah. Das Spiel drohte zu kippen. Und so geschah's. Nirsberger und Mularczyk trafen nun nach Belieben und urplötzlich stand es 10:7 für Ilmenau. Schlimm: Ganze sechs Minuten reichten den Neuhäusern aus, um einen 4-Tore-Rückstand aus der Hand zu geben.
Aber Neuhaus blieb im Spiel, dank eines überragenden Michael Fazik, der trotz Manndeckung die Ilmenauer Torhüter zur Verzweiflung brachte. Und da auch Marc Zitzmann und Ivan Stanislavski bei den schnellen Gegenstößendie Nerven behielten, schmolz der Vorsprung der Gastgeber. Pech für Zitzmann, dass er bei solch einem Konter nur den Pfosten traf. Statt dem Ausgleich ging Ilmenau quasi mit der Halbzeitsirene mit zwei Toren Vorsprung (19:17) in Führung.
In der zweiten Halbzeit wusste sich der WSV 1907 Neuhausdeutlich zu steigern. Vor allem in Fragen der Disziplin. Gnadenlos wurdenfortan die Abwehrschwächen der Ilmenauer ausgenutzt. Und da sich nun auch bei Pollum die Effektivität steigerte und der neu ins Spiel gekommene Marco Greiner am Kreis für Durchschlagskraft sorgte, schwand beim Gastgeber mehr und mehr die Gegenwehr.
Ralf Fitzner, fairster Fan (wie er sich selbst gernebezeichnet), war nach dem Spiel des Lobes voll: "Hätte ich nie geglaubt, dass wir in Ilmenau gewinnen. Am meisten hat mich beeindruckt, wie die Jungs nach dem Einbruch in der ersten Hälfte zurück gefunden hat."
Ilmenau: Eberhardt, Güntzel; Nirsberger (10/3), Beyer (2), Klewin(5), Mularczyk (8), Brückner (7/1), Gutt (4), Dreher, Langenhahn
Neuhaus: Raabe, Kempin; Pollum (6), Marc Zitzmann (6), N.Greiner (2), Zienert, Müller-Sixer (5/4), Reuter, M. Greiner (3), Stanislavsky(8), Fazik (11/1)
Siebenmeter: Ilmenau (6/4), Neuhaus (8/5); Zeitstrafen: Ilmenau (4) und eine Disqualifikation; Neuhaus (9)
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Marco
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« Antworten #3 am: 12.02.2007 - 12:10:05 » |
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Infoline Könitz
HBV Jena – SG 1862 Könitz 21:22 (10:10)
Könitzer Erfolg in Jena
Zittersieg beim Tabellenletzten
Am Sonntag musste der Tabellenführer aus Könitz beim Schlusslicht der Landesliga auflaufen. Mit leichten Personalsorgen angetreten, gingen die Gäste nach kurzer Zeit in Führung, welche Jena jedoch postwendend ausglich. Obwohl die Könitzer Abwehr in der Folgezeit solide stand, konnte man daraus kein Kapital schlagen. Durch unkonzentriert vorgetragene Angriffe und Schwächen im Abschluss waren Könitzer Torerfolge eher Mangelware. So gingen die Gastgeber mit 4:3 erstmals in Front. Ein kurzes Aufleuchten im Angriff der Gäste und zwei verhältnismäßig gut herausgespielte Treffer von Martin Dietzel brachten Könitz wieder nach vorn. Doch die Jenaer wussten sich zu wehren. Auch wenn der Tabellenletzte selbst recht bescheiden agierte, konnte er die Gäste, welche den Gegner offensichtlich unterschätzt hatten und nicht richtig ernst nahmen, immer wieder unter Druck setzen und beim 8:7 erneut in Führung gehen. Könitz reagierte mit Toren von Matthias Volkmar und Tim Gittner zum 10:8 für die Gäste. Aber auch dadurch verbesserte sich die Situation nicht und Jena glich bis zur Pause wieder aus. Der bessere Start in Hälfte zwei war bis zum 12:10 auf Seiten der Gäste, bevor der Gastgeber mit 3 Toren konterte und das Blatt zum 13:12 wendete. Trotz der Ausgeglichenheit war das Spiel eher von unterem Niveau mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, an welches sich leider auch die beiden Unparteiischen anpassten. Allerdings konnten sich die Gäste jetzt durch einige Ballgewinne und daraus resultierende Schnellangriffe leichte Vorteile verschaffen und einen 13:14 – Rückstand in eine 17:14 – Führung wandeln. Doch auch das konnte keine erkennbare Sicherheit in den Reihen der SG an den Tag legen. Im Angriff wurden immer noch zu viele Bälle vergeben und auch die Abwehr leistete sich Fehler, die zu Zeitstrafen und Strafwürfen führten. Zum Glück für die Gäste, wussten die Jenaer ebenfalls wenig zu überzeugen und der Abstand von 3 Toren blieb bis zum 20:17 bestehen, bevor Marko Lange sogar das 21:17 erzielte. Die Könitzer dachten jetzt scheinbar, dass die Partie bereits entschieden wäre und schalteten einen Gang zurück. So konnten sich die Gastgeber noch einmal motivieren und verkürzten, unterstützt von Nachlässigkeiten der SG-Spieler, bis auf 21:20. Wodurch auch Aufregung und Spannung noch einmal zunahmen. Doch wie so oft waren die besseren Nerven auf Könitzer Seite und mit dem 22:20 durch den bis dahin recht glücklosen Rico Leuthäuser konnte der Gast den Kopf noch aus der Schlinge ziehen. Jena verkürzte zwar erneut, aber für mehr reichte die Zeit dann doch nicht.
Könitz: Lindig, Trinks; M.Dietzel (5), Wagner (5), Gittner (4), Volkmar (3), Lange (2), Leuthäuser (2), F.Dietzel (1), Heerwagen, Arnold
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Marco
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« Antworten #4 am: 13.02.2007 - 15:02:31 » |
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Infoline Oppurg
SG Erfurt/Bad Langensalza II - TSV 1898 Oppurg 26:25 (14:13)
Unglückliche Auswärtspleite für Oppurgs Handballer
Das spielfreie Wochenende scheint den Handballern des TSV nicht bekommen zu sein. Wo beim Heimsieg gegen Ilmenau noch kämpferisch wie handballerisch vieles stimmte, da lief am Sonntagnachmittag nicht alles so zusammen. Gegen spielstarke Erfurter ging man zwar schnell mit 2:0 in Führung, gab diese aber aufgrund von Mängeln in der Deckungsarbeit und im Zweikampfverhalten wieder ab. Zu leicht ließ man den gegnerischen Rückraum an der Abwehr spazieren gehen und diesen zum Abschluss aus guten Positionen kommen. Dazu kamen nun auch noch Unkonzentriertheiten im Aufbauspiel und im Abschluss, was nicht mehr nur den Ausgleich bedeutete. Schnell war die Erfurter Oberligareserve auf 10:8 enteilt, bevor Oppurg vor der Halbzeitpause noch auf 14:13 herankam. Die Mannschaft präsentierte sich nur phasenweise eingespielt und nur verschiedene Protagonisten, wie Torhüter Schulz mit tollen Paraden, in Normalform.
In Hälfte Zwei startete man zwar noch mit dem Ausgleich, doch mussten die Schützlinge von Trainer T. Kriesche auch schnell drei Tore Rückstand gewähren lassen. Die Oppurger Abwehr harmonierte nun zwar verbessert, doch brachte die gegnerische offensive Deckung das eigene Angriffsspiel aus dem Konzept und meist kam man nur durch Einzelleistungen zu Toren. Einer nicht aufsteckenden TSV-Sieben gelang gegen clever aufspielende Gastgeber nicht mehr, als dran zu bleiben. Zu oft verhaspelte man sich selbst und vergab die Chancen auszugleichen. So wurde es zwar in den letzten Minuten nochmals spannend, doch blieb den Oppurgern trotz guter kämpferischer Leistung der Ausgleich und wenigstens ein Punkt aus der Partie zweier Mannschaften auf Augenhöhe verwehrt. Nun gilt es das spielfreie Wochenende besser zu nutzen, um für die Heimpartie gegen Zella-Mehlis gewappnet zu sein. Am Samstag, den 24.2., fordert der TSV in der heimischen Rosentalhalle Revanche für die unglückliche Niederlage aus der Hinrunde.
Für den TSV Oppurg spielten:
M. Schulz und A. Prätor im Tor, C. Wunderlich, P. Herzog (10 Tore), F. Pechtl (1), N. Gutsche (1), J. Greiling (4), P. Hellrung, J. May, S. Gutsche, P. Escher (2), R. Luthardt (2), H. Büttner (5), T. Bergner.
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Marco
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« Antworten #5 am: 13.02.2007 - 16:25:31 » |
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Infoline Zella-Mehlis
Zum Schluss wurde es knapp
TSV Zella-Mehlis – SG Motor Arnstadt 32:31 (17:16)
Gegen den Tabellennachbarn aus Arnstadt hatte der TSV noch eine Rechnung offen. Verlor man doch im Hinspiel nach einer 4-Tore-Pausenführung. Der Anfang war diesmal auch viel versprechend. Der TSV konnte durch Steffen Nolda, Christian Hoffmann und Patrick Blum mit Distanzwürfen punkten. Auch der Zella-Mehliser Kehrmann zeigte sich wieder in Spiellaune und erzielte meist spektakuläre Treffer. Da die Abwehr ebenfalls überzeugte, stand einem sicheren Punktgewinn nichts im Wege. Nach 10 Minuten hatte man sich beim Stand von 9:6 schon etwas Luft verschafft. Doch wie meist in solchen Situationen, verpasste es der TSV, klare Verhältnisse zu schaffen, obwohl genügend Möglichkeiten zu einer höheren Führung vorhanden waren. Schon in dieser Phase machte sich bei einigen Akteuren (Griebel, Blum) völlig unnötig Unsicherheit breit. Dem wieder in die Mannschaft zurück gekommenen Wolfgang Lesser merkte man die noch fehlende Spielpraxis an und Steffen Nolda ging teilweise die Puste aus. So hing in dieser Phase mal wieder (fast) alles am Spielmacher Christian Hoffmann und Markus Triebel, welche auch bei einigen Treffern prächtig harmonierten. Trotzdem gelang es den Gästen, zur Halbzeit auf einen Zähler heranzukommen. Zum zweiten Durchgang dasselbe Spiel. Zella-Mehlis bestimmte das Geschehen und konnte sich nach 53 Minuten mit 5 Toren (28:23, 29:24) absetzen. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Arnstadt stand nach dem man seine Nerven nicht mehr im Zaum hatte, auf einmal mit drei Feldspielern auf der Platte. Jetzt den Sack zu machen erschien den Gastgebern doch zu einfach. Durch Fehlwürfe, Fehlabspiele und durch eigene Zeitstrafen wurde es zum Schluss noch mal verdammt knapp. Arnstadt hatte nun eine 100%ige Torausbeute und mit Glück überstand der TSV diese heiße Endphase zum letztendlich verdienten Erfolg.
TSV Tor: Andre Kessler/Uwe Heimrich Spiel: Markus Triebel (9), Patrick Blum (4), Thomas Weiß, Steffen Nolda (3), Maik Hirn (1), Christian Hoffmann (10/4), Wolfgang Lesser, Lars Griebel (5), Sören Semineth
Strafwürfe: Arnstadt 4/3, Zella-Mehlis: 4/4 Zeitstrafen: Arnstadt 16 min, TSV 10 min Schiedsrichter: König/Germanus (Eisenberg)
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Marco
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« Antworten #6 am: 13.02.2007 - 23:09:31 » |
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HP Erfurt
Hoffentlich ein Lernprozess
SG Erfurt / Bad Langensalza - TSV 1898 Oppurg 26:25 (14:13)
Mit einem 26:25-Erfolg über den 10. der Landesliga TSV Oppurg ist die 2. Mannschaft der SG Erfurt / Bad Langensalza noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Immerhin hat das junge Team nach zwei ernüchternden Niederlagen gegen Könitz und Arnstadt endlich wieder selbst auf die Erfolgsspur zurückgefunden, wenngleich der Weg durchaus holprig war. Nervös und ohne den nötigen Biss gingen die Schützlinge von Trainer Christian Roch ins Spiel und vergaben gleich zu Beginn zwei hundertprozentige Torgelegenheiten (Bauer, Braun). Die Abwehr wirkte einmal mehr pomadig gegen die robust zu Werke gehenden Oppurger. Patrick Herzog (10 Tore) allein beschäftigte mehrfach den kompletten Erfurter Innenblock und war von seinem erst 17-jährigen Gegenspieler Philipp Kley nicht zu stellen. Nun kam Christian Kley auf die halblinke Aufbauposition, der tatsächlich für etwas mehr Stabilität im Deckungsverband sorgte. Dafür blieb man nun aber im Offensivverhalten einiges schuldig, da Christian aufgrund seines Studiums in Leipzig so gut wie nie mit der Mannschaft trainiert und so kaum in das kombinationsgeprägte Spiel der SG-Zweiten eingebunden ist. So versuchten es Chris Göpfert und Basti Hielscher allzu oft mit dem Kopf durch die Wand – ohne Erfolg. Als auch Hielscher seine Auszeit brauchte, kam die „Leihgabe“ der Ersten Christian Schmidt in die Partie. Auch er brachte wie Chr. Kley etwas mehr Sicherheit in die Abwehr, setzte aber im Angriff wegen berufsbedingtem Trainingsausfall kaum Akzente. Dennoch war Roch mehr als dankbar für die Unterstützung der beiden, verschafften sie doch den zuletzt oft überforderten Rückraumspielern der Zweiten ein wenig Luft, die am Ende vielleicht entscheidend für den Sieg wurde. Spielerisch war die SG ihrem Gegner wie erwartet überlegen, doch viel zu viele individuelle Schaltpausen einzelner Akteure (Schröpfer, Bauer, Hielscher) ermöglichten den Gästen einfache Tore. Roch brachte Braun für Schröpfer, um den Gegner mittels einer 4:2-Deckung unter Druck zu setzen, was letztlich auch gelang. Aber leider wurde erneut kaum ein Abpraller des hervorragend aufgelegten SG-Keepers Philipp Hielscher in den eigenen Reihen gesichert, weshalb sich die Männer um Abwehrchef Marc Schalles nie vorentscheidend absetzen konnten. Das Spiel blieb bis zur 45. Minute eng (20:18), danach setzten sich Göpfert & Co bis auf 25:21 ab. Wer nun dachte, das Spiel sei endlich entschieden, hatte die Rechnung ohne die eklatanten taktischen Fehler unseres Teams gemacht. Reihenweise wurden überhastete Abschlüsse gesucht, Göpfert holte sich sogar eine Zweiminutenstrafe wegen Meckerns ab. Oppurg verkürzte nochmals bis auf 25:26 und vergab aufgrund eigener Fehler einen möglichen Punktgewinn. Dafür behielt Basti Hielscher in der heißen Schlussphase zweimal die Nerven vom Siebenmeterpunkt. Bleibt zu hoffen, dass unsere junge Mannschaft aus ihren Fehlern lernt, damit dieser Sieg auch für die kommenden schwereren Aufgaben hoffen lässt.
SG Erfurt / Bad Langensalza II: Ph. Hielscher, Chr. Stange / Ph. Kley (2), Chr. Göpfert (5), Tobias Michalewski, Rico Braun (2), Seb. Hielscher (4), M. Schalles (3), Chr. Kley (4), Chr. Schmidt (1), R. Schröpfer (3), T. Bauer (2)
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Marco
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« Antworten #7 am: 15.02.2007 - 17:10:10 » |
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HP Altenburg
HSG Suhl - SV Aufbau Altenburg 27:19 (10:8)
Das war’s dann wohl für die Aufbau Handballer in dieser Saison. Titel und Aufstieg sind nach der peinlichen Niederlage vom Wochenende in Suhl entgültig passe. Auf ein Neues in der Saison 2008. Die Vorzeichen vor der richtungsweisenden Partie in der Suhler Wolfgrube am Samstagabend allerdings bereits alles andere als günstig. Mit Wagenbreth, Moosdorf, Pohle, Stark, Hämmerling und einen angeschlagenen Jan Melzer fielen gleich sechs Leistungsträger aus, so das kurzfristig die“ Oldies“ Becker und Borngräber reaktiviert werden mussten um überhaupt einigermaßen Wettkampftauglich die Reise in den tiefsten Thüringer Wald antreten zu können. Dank an dieser Stelle für den kurzfristigen Einsatz!
Die Partie gegen die vor der Saison aus finanziellen Gründen aus der Oberliga zurückgezogenen Suhler dann zunächst lange ausgeglichen und immer wieder mit den unentschiedenen Spielstand. Dabei konnten die Gäste sich erstaunlicherweise sogar immer wieder, dank eines tollen Konterspieles, die besseren Torchancen erarbeiten, scheiterten dann aber reihenweise bei deren Verwertung. Viel entschlossener stellten sich die Hausherren allerdings auch nicht an in ihren Angriffsverhalten und so pegelte sich die Begegnung jeweils auf der knappe Führung der einen oder anderen Mannschaft ein. Zur Pause die Gastgeber knapp in der Vorhand und Trainer Doering hatte einiges seiner Mannschaft zu sagen, denn die Partie war lange noch nicht verloren.
Und dies beherzigte auch sein Rumpfteam und war bis zur 45. Spielminute immer dran und hätte sich auch einen Punkterfolg verdient gehabt.Aber es kam ganz anders. Die Schlussphase gehörte eindeutig de Einheimischen. Die zogen mit einen Mal das Tempo an und schafften binnen fünf Minuten eine knappe 17:15 Führung zum 22:15 auszubauen. Damit war die Kampfmoral der Altenburger letztendlich gebrochen und die Suhler steuerten schließlich gar noch einen sicheren Sieg entgegen. Schade für das Aufbau Team, denn jetzt kommen fast nur noch Heimspiele, aber 8 Punkte Rückstand zur Spitze, lassen jegliche Titelhoffnungen verblassen.
Aufbau mit: Schatz, Kyber, Beyer(4), Bärbig(1), Dietze, Gottwald(1), Becker, Borngräber, Melzer(4), Heilmann(3), Schörnig(5)
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Marco
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« Antworten #8 am: 19.02.2007 - 19:15:54 » |
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HP Arnstadt
Ohne Biss an der Sechsmeterlinie
TSV Zella-Mehlis - SG Motor Arnstadt 32:31
Bereits die ersten Minuten machten deutlich, dass es die Gäste vor allem in der Abwehr schwer hatten, da sie ohne Biss an der Sechsmeterlinie agierten und jegliche Aggressivität vermissen ließen. Diesen Umstand machten sich die Hausherren zu nutze, kamen zu vielen der sogenannten einfachen Tore. Nach dem 5:4 (5.) hatte Motor im Angriff Abstimmungsprobleme, was zum 10:7/12.) führte. Es folgte ein ständiges auf und ab, wobei Motors Fehlerquote hoch blieb. Die Halbzeitansprache von Trainer Jürgen Frieß fiel der nicht überzeugenden Leistung der Mannschaft entsprechend aus. Auch wenn die Gäste um Besserung bemüht waren, fanden sie keinen Weg, um ihre Nervosität abzulegen. Es wurde im Angriff hektisch agiert und zu früh der Abschluss gesucht. Nach dem 21:21 (37.) führte eine Unterzahl der Gäste zum 25:22 (43.). Die Hektik bei Arnstadt hielt an und der Gastgeber erhöhte auf 29:24 (55.). Anstatt ruhig zu agieren ließen sich die Arnstädter aus dem Konzept bringen und vergaben einen möglichen Punktgewinn leichtfertig. Jürgen Frieß nahm eine Auszeit (56.), um wieder Ruhe in das Spiel seiner Mannschaft zu bringen. Doch leider sorgten einige Entscheidungen der jungen Unparteiischen für Diskussionen mit den Arnstädtern, welche danach nur noch mit drei Feldspielern auf dem Parkett standen. Es war wohl als markantes Zeichen dieses Spieles zu sehen, dass Motor sich in Unterzahl noch bis auf 32:31 herankämpfte. Es muss auf jeden Fall gesagt werden, dass an diesem Tage mehr drin wahr für Motor, aber leider standen dem die eigenen Unzulänglichkeiten im Wege.
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