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Marco
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« am: 10.02.2007 - 00:20:09 » |
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10.02.2007 16:30 SV Thuringia Königsee - SV Hermsdorf II [Sporthalle Am Schiefer Königsee]
10.02.2007 17:30 LSV Ziegelheim - Ernestiner SV Gotha [Wieratalhalle Ziegelheim]
10.02.2007 18:30 SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - HSV Ronneburg [Nessetalhalle Goldbach]
11.02.2007 16:00 HSV Bad Blankenburg - HSV Apolda 1990 [Guts-Muths-Sporthalle LSS Bad Blankenburg]
11.02.2007 16:30 ESV Lok Meiningen - HV Spielzeugstadt Sonneberg [Multihalle Meiningen]
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Marco
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« Antworten #1 am: 11.02.2007 - 20:47:33 » |
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HP Ziegelheim
LSV Ziegelheim - Ernestiner SV Gotha 33:22 (17:11) Die Handballeuphorie hält Ziegelheim weiter fest im Griff. Nach der Weltmeisterschaft sowie der Verteidigung der Tabellenführung in Ronneburg war die Wieratalhalle sogar im Duell mit dem Kellerkind Gotha mit knapp 600 Zuschauern knackevoll. Dass jedoch nicht die gewohnte Stimmung aufkam, lag vor allem am überlegenen Auftritt der Gastgeber und einem Gegner, der bereits Anfang der zweiten Hälfte die weiße Flagge hisste. Aufgrund Ziegelheimer Nachlässigkeiten in der Schlussviertelstunde waren die Gothaer mit dem Resultat noch mehr als gut bedient.
Die LSV-Truppe hatte keinen Grund, die Gäste trotz ihres eigenen Ansprüchen sicher ungenügenden Tabellenranges auf die leichte Schulter zu nehmen. Der Respekt zeigte sich sofort in einer sehr motivierten und engagierten Abwehrarbeit, die den eigentlichen Grundstein für den ungefährdeten Heimerfolg legte. Gotha lief sich häufig fest, profitierte von Einzelaktionen über Behling und Neueinkauf Jicha. Der LSV begann mit der „alten Garde“ um Nick Sense, Karsten Knöfler und Steffen Moritz im Rückraum, die zunächst fast im Alleingang für die 6:3-Führung sorgten (10.). Youngster David Heinig fügte sich dann Mitte der ersten Hälfte mit einem Hüftwurfknaller gleich gut ein. Auch wenn es stellenweise etwas hakte, zu wenig Gegenstöße gespielt und auch einige aussichtsreiche Torgelegenheiten versiebt wurden, in der Deckung passte es meist. Gotha war nicht in der Lage, den Rückstand zu reduzieren (13:10, 25.).
Wer nach der Pause mit einem Aufbegehren der Gäste gerechnet hatte, sah sich getäuscht. In wenigen Minuten steckten die Ziegelheimer dank einfacher Passfehler der Gothaer die Fronten ab und bauten die Führung gleich auf 21:11 (33.) aus. Von jetzt an schienen die Gäste wie erstarrt und nur noch darauf bedacht, die Halle mit einem halbwegs anständigen Resultat zu verlassen. Aber selbst dickste Chancen ließen sie aus, weil der eingewechselte LSV-Keeper Tobias Hahn Glanzparaden am Fließband lieferte. Ziegelheim erhöhte vorn beinahe mühelos über Christian Godlinski oder die beiden Heinigs auf 27:14 (46.). Leider ging dann in den letzten zehn Minuten, im Bewußtsein dieses Spiel deutlich zu gewinnen, die innere Spannung flöten. Der LSV tat nur das Nötigste, verstrickte sich in unzählige technische Fehler und zu viele Einzelaktionen. So war von dem bis dahin recht passablen Handballspiel nur noch wenig zu sehen. Die Gäste nutzten diese Unkonzentriertheiten der Ziegelheimer aus und konnten noch Ergebniskosmetik betreiben. LSV: Urwank, Hahn; Godlinski (3), D. Heinig (8), S. Graichen (4), Ch. Graichen (1), A. Heinig (2), Moritz (8/6), Reusch (2), Knöfler (3), Etzold (1), Kühnert, Sense (1), Zielke Strafminuten: LSV 4; Gotha 16 7m: LSV 8/6; Gotha 1/1 Schiedsrichter: Hauke/Olbert (Pößneck/Jena)
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Marco
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« Antworten #2 am: 11.02.2007 - 20:48:58 » |
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HP Gotha
Tabellenführer hat nichts zu verschenken
LSV Ziegelheim - Ernestiner SV Gotha 33:22 (17:11)
Die sechste Niederlage in Folge war zugleich die höchste der Saison. Das Ergebnis dokumentiert genau den Unterschied zwischen Oben und Unten. Während es Ziegelheim weiter auf Wolke Sieben schweben lässt, ist es für die einst mit Ambitionen gestarteten Ernestiner eine Offenbarung. Immerhin hatten sie demselben Gegner in der Hinrunde noch ein Remis abgerungen, davon waren sie diesmal eine Klasse entfernt. Einzig Torwart Mike Scheerschmidt konnte man gratulieren - zum 25. Geburtstag; nicht jedoch zu dem, was da vor ihm stand und eigentlich "Abwehr" genannt wird. In keiner Phase war sie in der Lage, die erörterten Vorgaben umzusetzen, ließ die zielstrebigen LSV-Angreifer großzügig gewähren. Dass auch vorne der Wurm drin ist, bestätigte gleich der allererste Angriff: Das angezeigte Zeitspiel "gipfelte" in einem Fehlpass. Überhaupt, mit ewigem Quergespiele wurde die gegnerische Deckung geschont. Würfchen, die Richtung LSV-Kasten schwirrten, landeten überall, nur nicht darin. Und auf Utz Wandtkes Tableau reichte die Spalte für technische und Regelfehler nicht mehr aus. Dahin, wo's (normalerweise) wehtut, gingen nur die Ziegelheimer - und die Schmerzen waren auf Gothaer Seite: Entweder zappelten die Bälle von Moritz, Heinig, Graichen & Co. sofort im Netz oder es ertönte einer der acht berechtigten Siebenmeter-Pfiffe. Nur einen solchen verbuchte der ESV für sich, was bei praktisch nicht vorhandenem Kreisspiel niemanden wundern sollte. Legte der Gastgeber bereits im ersten Drittel immer wieder bis zu vier Tore vor (4:1, 9:5, 11:7), vermochten die Gäste stets, im Geschäft zu bleiben (5:3, 6:5, 12:10). Was die Ernestiner jedoch unmittelbar vor und nach der Pause boten, war Fatalismus auf dem Hallenboden. Nach dem 14:11 ließen sie sich noch drei weitere Tore einschenken, das siebzehnte mit der Sirene. Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte es wiederum vier am Stück (21:11), der Geburtstagskuchen war gegessen. Den Höhepunkt ihrer Demontage erlebten die Ernestiner bei Zwischenständen wie 27:14 und 29:16. Dass es am Ende "nur" eine Elf-Tore-Differenz gab, lag an nachlassender Konzentration des hoch überlegenen Tabellenführers, der jetzt munter durchwechselte, sowie an den einfachen Toren, die der ESV viel zu spät machte. Ein mögliches einstelliges Resultat verkauften die Gothaer im Schlussgang mit all ihren vergebenen Hundertprozentigen. Insbesondere die Jugendspieler zahlten LSV-Torhüter Hahn reichlich Lehrgeld. ESV: Scheerschmidt, Steinbrecher - Wandtke, Irmisch, Schneider 3, Behling 8/1, Thieme 2, Stegner 1, Hofmann 1, Meß 2, Trott, Jicha 5 Strafwürfe: 1/1 (LSV 8/6) Zeitstrafen: 8 (2) Schiris: Hauke/Olbert (Krölpa/Jena) Zuschauer: 650
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Marco
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« Antworten #3 am: 11.02.2007 - 20:53:12 » |
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HP Bad Blankenburg
Angstgegner Apolda mühevoll bezwungen
HSV Bad Blankenburg – HSV Apolda 31:30 (18:14) Seit Bestehen der Oberliga konnte Bad Blankenburg noch nie Apolda schlagen. Diese Negativserie wollten die Kurstädter unbedingt beenden, um weiter auf Tuchfühlung zum Tabellenführer Ziegelheim zu bleiben. Dies gelang, wenn auch sehr mühevoll und am Ende auch ziemlich knapp. Jedoch war der Gastgeber über die gesamte Spielzeit vor 450 begeistert mitgehenden Zuschauern die bessere und tonangebende Mannschaft. Das Spiel war auf beiden Seiten oft auf Einzelaktionen ausgerichtet. Viovel Sava bei den Gästen und Daniel Hellwig auf Blankenburger Seite setzten die Akzente und warfen eine Vielzahl von Toren. Spielentscheidend war, das Bad Blankenburg auf der Torhüterposition klar besser besetzt war, und Tobias Jahn eine klasse Leistung bot. Das Spiel begann und der Gastgeber erzielte sofort durch Oertel von Rechtsaußen das 1:0, doch Apolda konterte durch Sava postwendend zum Ausgleich. Apolda erreichte sogar beim 3:2 in der vierten Minute seine erste und letzte Führung. Bis zur 11. Minute war das Spiel ausgeglichen, Spielstand 7:6 für die Kurstädter. Doch dann trafen der in der ersten Halbzeit sehr gut spielende Oertel sowie Hellwig dreimal hintereinander und so führten die Gastgeber nach nur 13 Minuten bereits mit vier Toren. Dieser Vorsprung wurde über die gesamte erste Halbzeit verteidigt und konstant gehalten. So wurden die Seiten beim Spielstand von 18:14 gewechselt. Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufgehört hatte. Bad Blankenburg verteidigte seinen Vorsprung. Igor Ardan hat nach seiner Verletzung immer noch nicht das Selbstvertrauen, um mit seinen Toren die Mannschaft zu begeistern und mitzureißen, jedoch gehörte er mit seinen sechs Toren zu den besseren Spielern in einem durchschnittlichen Team. Die Mannschaft braucht ihn und seine in Normalform spektakulären Tore. Nach 40 Minuten konnten sich die Kurstädter auf 25:20 absetzen. Dann folgten die bekannten 10 Minuten, in der man die Mannschaft nicht wieder zu erkennen war. 3 magere Tore wurden erzielt und die bis dahin sichere Abwehr wurde vernachlässigt. So konnte Apolda 8 Tore, teils ohne große Gegenwehr erzielen und das Spiel war beim Stand von 28:26 nach 51 Minuten plötzlich wieder offen. Zum Glück ragten die bereits anfangs erwähnten Spieler heraus. Tobias Jahn hielt hinten im großen Stil und Daniel Hellwig erzielte vorn die wichtigen Tore. Nach 58 Minuten war beim Spielstand von 31:28 das Spiel entschieden, jedoch ließen Leichtsinnsfehler der Gastgeber die Apoldaer das Ergebnis noch freundlicher gestalten. Der Schlusspfiff ging unter dem Jubel der Fans unter und der HSV Bad Blankenburg wurde mit zwei wichtigen Punkten im Kampf um die Medaillenplätze belohnt.
Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (6), Gäbler, Hanl, Hellwig (17/7), Jäschke (2), Korbel (1), Meilahn, Oertel (4), Reichmann, Sternkopf, Wendlandt (1), Wiegand
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Marco
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« Antworten #4 am: 12.02.2007 - 02:08:42 » |
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TA Apolda 12.02.2007
Wieder ohne Ausbeute
HSV Bad Blankenburg - HSV Apolda 1990 31:30 (18:14) Die Talfahrt geht weiter. 30:31 verloren die Oberliga-Handballer des HSV Apolda gestern in Bad Blankenburg. Die Leistung jedoch macht Mut: Der Meister 2005 kann noch kämpfen. Dass es schwer werden würde, ausgerechnet beim Tabellendritten HSV Bad Blankenburg die Negativ-Serie zu stoppen, war den Oberliga-Handballern des HSV Apolda von vornherein klar. Sie verkauften sich jedoch gestern Nachmittag in der Halle der Landessportschule teuer: Die Gastgeber siegten hauchdünn 31:30 (18:14).
Mit einer starken kämpferischen Leistung wollte Apolda die Überraschung erzwingen. Selbst eine Fünf-Tore-Führung der Hausherren holte der HSV beinahe auf. Jedoch immer, wenn die Truppe von Trainer Ralph Börmel bis auf ein Tor heran war, passierte im Übereifer ein technischer Fehler oder ein Fehlwurf, und die Bad Blankenburger blieben in Vorhand. So brachte sich Apolda selbst um den verdienten Lohn, der in der momentanen Situation (jetzt 11:15 Punkte) so wichtig gewesen wäre. In zwei Wochen, wenn Spitzenreiter Ziegelheim in die Seelenbinder-Halle kommt, dürfte es mindestens ebenso schwierig werden, die Wende zu starten.
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« Antworten #5 am: 12.02.2007 - 19:16:39 » |
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HP Königsee
SV Thuringia Königsee - SV Hermsdorf II 28:34 (14:15)
Schwache Königseer ereilt nächste Pleite
Keine mannschaftliche Geschlossenheit
Der Siegeswille stand den Gastgebern vor dem Anpfiff ins Gesicht geschrieben, doch was daraus später wurde, versetzte alle in Kopfschütteln. Da auch der Wiederaufsteiger nicht gerade Bäume ausriss, gibt das im Thuringia-Lager zu denken, da sich die Mannschaft langsam zum Punktelieferant entpuppt. Doch zunächst begannen die Hohmann-Schützlinge konzentriert, standen gut in der Abwehr und vorn traf Hüttner drei Mal in Folge, was die Herzen höher schlagen ließ. Der diesjährige Oberliga-Neuling tat sich in dieser Auftaktphase schwer, nutzte allerdings eine Überzahl, um im Spiel zu bleiben (2:4 - 6.). Mit der Zeit wurden die Gäste frecher und kamen zum Ausgleich. Die Königseer ließen einige Angriffe aus, die Hermsdorf das Blatt wenden ließ (5:4 - 10.). Von nun an lief Thuringia hinterher, tat sich weiter schwer, hatte jedoch in Keeper Höhne einen Rückhalt, der die Differenz nicht größer werden ließ (5:7 - 15.). Auch danach wurde es auf Seiten der Rinnestädter nicht besser und sie kamen höher ins Hintertreffen (6:10 - 20.). Die Gastgeber versuchten sich aufzubäumen, was gelang und von der Tribüne honoriert wurde (10:11 - 23.). Die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken, so dass die Königseer weiter im Hintertreffen blieben. Doch noch war nicht aller Tage Abend, zumal der Spielstand noch hoffen ließ für den zweiten Durchgang, der gut begann. Die Mannen vom Schiefer ließen das Team aus dem Holzland zunächst ins Leere laufen und drehten den Spieß zu ihren Gunsten (16:15 - 32.). Die Gastgeber wirkten im Angriffsspiel etwas konzentrierter, doch im hinteren Bereich boten sie Hermsdorf zu große Lücken, die dankend genutzt wurden (17:17 - 34.). Wieder begannen die Königseer, nervös und ohne mannschaftliche Geschlossenheit zu agieren und gerieten erneut ins Hintertreffen (18:19 - 38.). Es sollte und wollte keine Dominanz ins Spiel der Rinnestädter kommen, die hinten wie vorn nicht im Bilde waren (20:22 - 40.) und sich in dieser gefährlichen Phase selbst dezimierten. Hermsdorf ließ sich davon nicht anstecken, nutzte die Unbeholfenheit der Gastgeber und setzte sich Richtung Doppelpunktgewinn ab (24:20 - 43.). Und es roch nach einem erneuten Einbruch der Königseer, da so gut wie nichts mehr lief (20:26 - 47.). Auch in der Schlussphase brachten sie nichts Konstruktives mehr zustande, was noch ein Aufbäumen ahnen ließ. Hermsdorfs Regionalliga-Reserve ließ nun nichts mehr anbrennen und tat nur noch das Nötigste, um die schwachen Gastgeber auf Distanz zu halten. Nach diesem katastrophalen Auftritt stellt sich wohl die Frage, ob überhaupt in dieser Saison noch ein Punkt auf die Habenseite der Königseer kommt, die weit weg sind vom Oberliga-Niveau.
Thuringia: Höhne, Cadek, Göring (1), Lächa, Dademasch (3), Friedrich (2), Hüttner (8), Oldenburg (6), Najman (7), Götz (1)
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Marco
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« Antworten #6 am: 12.02.2007 - 19:18:52 » |
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OTZ Sport 12.02.2007
Ziegelheimer Handballer sichern den Spitzenplatz
Sieg für Bad Blankenburg, Punkt an den HSV
Tabellenführer LSV Ziegelheim kam am Sonnabend in der Thüringer Handball-Oberliga vor 650 Zuschauern zu einem Pflichtsieg von 33:22 (17:1) über den Ernestiner SV Gotha. Beim 26:14-Erfolg waren die Messen gesungen, der LSV wechselte munter durch. Beide Keeper, Torsten Urwank und Tobias Hahn, konnten sich mehrfach auszeichnen, weil die Vorderleute nicht energisch zugriffen. Für Gotha ging es nur um Schadensbegrenzung.
Vor Ziegelheim liegen jetzt drei Auswärtsspiele in Folge: in Apolda, Hermsdorf und Gera.
LSV: Urwank, Hahn, Godlinski (3), D. Heinig (8), S. Graichen (4), C. Graichen (1), A. Heinig (2), Moritz (8), Reusch (2), Knöfler (3), Etzold (1), Sense (1), Zielke.
SV Thuringia Königsee - SV Hermsdorf II 28:34 (14:15) Die Gäste aus Hermsdorf waren die bessere Mannschaft. Mitte der zweiten Halbzeit zog Hermsdorf II auf 26:20 davon. Das war die Entscheidung in einem wenig ansehnlichen Spiel mit vielen Fehlern und Fehlwürfen.
Königsee hatte wieder nur acht Feldspieler im Kader. Für Hermsdorf war es der zweite Sieg in Folge.
Königsee: Cadek, Höhne, Göring (1), Lächa, Dademasch (3), Friedrich (2), Hüttner (8), Oldenburg (6), Najman (7), Götz (1).
SV Hermsdorf II: Passarge, Oswald, M. Varchmin (4), de la Motte (12), Opel (2), Rust, Dennhardt (1), Trautvetter, Hobritz, Remme (6), Bozek (1), Schreck (4), Parybyk (4).
SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim - HSV Ronneburg 29:29 (16:15) Der HSV Ronneburg hat sich rehabilitiert nach der Ziegelheim-Blamage. Am Sonnabend fehlte beim Vizemeister nicht viel, und der HSV hätte mit dem neuen Trainer Stefan Koska zwei Punkte entführt. Ein schmeichelhafter Siebenmeter sorgte für das 29:29.
"Kämpferisch und spielerisch haben wir uns um 180 Grad gedreht", schätzte Koska die Leistung ein. "Die Meisterschaft ist nach wie vor offen. Wir hoffen, dass Apolda nächste Woche einen guten Tag erwischt gegen Ziegelheim", so Stefan Koska.
HSV Ronneburg: Seidemann, Zehmisch, Koska, Gottschalk (1), Ganzha (1), Zänsler (5), Dathe, Bauer, Heidrich (2), Vollgold, D. Sidortschuk, Förster (2), Puta (10), Meyer (8).
HSV Bad Blankenburg - HSV Apolda 31:30 (18:14)
Die Bad Blankenburger bleiben weiter in der Spitzengruppe.
Gestern gelang den Ostthüringern vor 450 Zuschauern in einem eher durchschnittlichen Oberligaspiel ein knapper, aber verdienter Sieg.
Nach 59 Minuten führte der Gastgeber schon mit 31:28. Zwei Ballverluste sorgten für Spannung pur. Daniel Hellwig war der Matchwinner mit unglaublichen 17 Toren.
Bad Blankenburg: Jahn, Recknagel, Korbel (1), Sternkopf, Ardan (6), Wendlandt (1), Wiegand, Meilahn, Oertel (4), Jäschke (2), Hanl, Gäbler, Reichmann, Hellwig (17 Tore).
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Marco
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« Antworten #7 am: 12.02.2007 - 21:58:59 » |
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HP Apolda
Bad Blankenburg nur belagert
HSV Bad Blankenburg - HSV Apolda 1990 31:30 (18:14)
Nach den wenig erbaulichen Vorstellungen zu Jahresbeginn wollten unsere Jungs beim Favoriten Bad Blankenburg endlich wieder alte Tugenden abrufen. Kampfgeist, Zusammenhalt, Tempo galt es, in die Waagschale zu werfen. All dies versuchten wir und dieser Auftritt am Sonntagnachmittag machte Mut. Die Erkenntnis, mithalten zu können, wird helfen, das für den weiteren Saisonverlauf so wichtige Selbstvertrauen wieder aufzubauen. Denn davon war unseren Jungs seit den fatalen Niederlagen der letzten Spiele doch einiges flöten gegangen. Also puschten wir uns mit dem Ziel, den Burgherren, verstärkt mit einigen Legionären, alles abzuverlangen und bis zum Ende um den eigenen Erfolg zu kämpfen. Ziel eins konnten wir, übers Spiel betrachtet, erreichen. Zur Einnahme der befestigten Stellungen hat es leider nicht gereicht. Ursache dafür waren zum einen unsere miserablen Wurfleistungen. Die von unseren Jungs abgegebenen Würfe verfehlten zu oft ihr Ziel. Wir verstanden es zu selten, die so genannten „Hundertprozentigen“ Chancen zu nutzen, scheiterten eindeutig zu oft am gut aufgelegten Torwächter der sportlichen Gegner. Andererseits konnten wir die Vielzahl eigener Ballgewinne, vor allem im zweiten Spielabschnitt, nicht nutzen, souveräner aufzutreten. Ausbruchsversuch durch starke Abwehrleistung verhindert, Ballgewinn – Gegenangriff - technischer Fehler oder Fehlpass und prompt die Chance für die Gastgeber gegen unsere entblößte Defensive einen Treffer zu landen. So brachten wir uns höchst selbst um den Lohn unserer Mühen. Denn im Positionsangriff ließen wir im zweiten Durchgang nicht mehr viel zu. Lediglich Daniel Hellwig wusste da beim Tabellenzweiten noch zu überzeugen. Auf seine gut getimten Torwürfe konnten sich unsere Torhüter nicht einstellen. Dass unsere Männer einen 13:7- und einen 27:22-Rückstand fast egalisierten, was nützt es. Beim 28:27 wankten die Gastgeber doch erstürmen konnten wir die Festung nicht, nur belagern. Immer wieder fehlte es an Nachschub in Form eigener Treffer, wohl weil die Berechnungen unserer Schützen zu fehlerhaft waren. Dennoch eine gute Leistung unserer Mannschaft, die sich endlich wieder auf das Wesentliche besann. Darauf lässt sich aufbauen. Zum nächsten Heimspiel werden wir dem Topfavoriten Ziegelheim hoffentlich alles abverlangen.
Unsere Mannschaft: Nils Hübscher, Markus Helm (Tor) Roger Gierschick (1), Torsten Dippmann (7), Ronny Hellerle, Matthias Koch (5), Viorel Sava (11), Volker Goldmann (2), Alexander Berceanu, Daniel Stiehler Steffen Müller, Marco Utschig (4), Kristjan Schmitt
Strafwürfe: Bad Blankenburg 9/7 Apolda 7/6 Zeitstrafen: Bad Blankenburg 6x2min Apolda 5x2min Schiedsrichter: Lugauer/Schuster
Spielfilm: 1:0, 2:2, 3:4, 9:6, 13:7, 14:11, 17:12, 18:14 (Hz.) 21:18, 24:19, 25:22, 27:22, 28:27, 30:27, 30:28, 31:28, 31:30
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Marco
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« Antworten #8 am: 12.02.2007 - 22:01:04 » |
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OTZ Stadtroda 12.02.2007
Zweiter Auswärtssieg bei schwachem Gegner
Hermsdorf II gewinnt 34:28 - Königsee mit schlechtester Saisonleistung
SV Thuringia Königsee - SV Hermsdorf II 28:34 (14:15)
Zweiter Sieg innerhalb von sechs Tagen, so kann es getrost weitergehen für die Oberliga-Handballer des SV Hermsdorf II.
Mit 34:28 konnten die Gäste zum zweiten Mal nach dem Sieg Anfang Dezember in Apolda auswärts jubeln. Nach 15 Spielen hat das Team mit 15:15-Zählern ein ausgeglichenes Punktverhältnis.
Eine berauschende Vorstellung war es allerdings nicht. Dazu leisteten sich die Hermsdorfer vor allem in der Vorwärtsbewegung unerklärlich viele einfache Ballverluste. "Das tat schon weh. Da hatten sich meine Spieler die Bälle in der Abwehr schön erkämpft und dann wurden sie in der Vorwärtsbewegung durch Fangfehler leichtfertig wieder weggeworfen", meinte Jens Friedrich nach dem Abpfiff.
Der SVH-Trainer sprach von einem insgesamt verdienten Sieg. "Wir waren heute nicht nur die bessere Mannschaft, sondern auch in der entscheidenden Phase die diszipliniertere. Ich muss meine Jungs loben, schließlich hatte Königsee mit seinen gestandenen Leuten deutlich mehr Routine aufzubieten."
Königsee, das in der Saison in eigener Halle den Vizemeister Goldbach/Hochheim mit 28:26 besiegte und gegen den HSV Bad Blankenburg nur knapp 32:34 verlor, enttäuschte. Einheimische sprachen sogar von der schlechtesten Saisonleistung ihrer Mannschaft überhaupt. Kein Wunder, dass der Präsident des gastgebenden Vereins bei 32 Fehlwürfen mächtig laut wurde und an die Ehre der Spieler appellierte.
In dieser Verfassung und bei den anhaltenden Personalsorgen - nur acht Feldspieler, davon zwei angeschlagen und ohne etatmäßigen Kreisläufer - dürfte es der Verein spätestens im kommenden Spieljahr schwer haben, sportlich die oberste Klasse im Thüringer Handball zu halten. Der Rückraum wirkt zu eigensinnig, die Außen verkümmern fast, werden fast nicht angespielt. Schon wieder werden Rufe nach Oldie Steffen Varchmin (42) laut. Schlechte Leistungen wirken sich auf die Zuschauerzahlen aus. Am Sonnabend wollten gerade 100 Fans das Spiel sehen.
Mit dem Zwischenspurt vom 21:20 zum 26:20 (45.) war die Partie gelaufen. Die letzten Minuten spielten die Hermsdorfer Jungs cool herunter. Vergessen waren die zwischenzeitlichen Nöte, als ein schwaches Thuringia-Team in Halbzeit eins nach 6:10-Rückstand (19.) auf ein Tor herankam und nach dem Wechsel sogar dreimal mit einem Tor (zuletzt 18:17) in Führung ging.
SVH II: Oswald, Passarge, de la Motte (12), M. Varchmin (4), Opel (2), Rust, P. Dennhardt (1), Hobritz, Trautvetter, Remme (6), Bozek (1), Parybyk (4), Schreck (4).
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Sonneberg
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« Antworten #9 am: 13.02.2007 - 08:46:42 » |
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HP Sonneberg
ESV Lok Meiningen – HV Spielzeugstadt Sonneberg 26:32 (13:17)
Trotz Sieg kam kaum Freude auf
Denn bereits vor dem Spiel erhielten die Trainer Uwe Blechschmidt und Michael Mäder eine erschütternde Nachricht. Torsten Schmidt wird voraussichtlich für den Rest der Saison ausfallen und vielleicht kommt es noch schlimmer, zum Karriereende. Doch darüber wollte am vergangenen Wochenende noch keiner nachdenken, denn erst im Laufe dieser Woche wird die genaue Diagnose von den Ärzten bekannt gegeben, doch schon jetzt beste Genesungswünsche von dieser Stelle. Es handelt sich wahrscheinlich um eine Bandscheibengeschichte
Das Spiel an sich war sicherlich nicht das, was sich die vielen, mitgereisten Fans erhofften, denn Sonneberg konnte zu fast keiner Zeit an die Leistungen der letzten 2 Auswärtsspiele anknüpfen und überzeugen. „Wahrscheinlich war der sehr gute Beginn für die Einstellung unserer Jungs dämpfend“, meinte Trainer Blechschmidt, denn nach einem fulminanten Start führten die Spielzeugstädter mit 7:1. Doch nun ließen sie die Zügel etwas schleifen, vor allem durch Unkonzentriertheiten, technische Fehler und einer schlechten Wurfquote konnten sich die Spielzeugstädter nie wirklich absetzen. Beim Stande von 17:13 für die Gäste wurden die Seiten gewechselt. In der Kabine muss es dann doch etwas lauter zugegangen sein, denn die Sonneberger kamen voller Elan aus der Kabine, wollten sich wieder absetzen und das Spiel direkt nach der Halbzeit zu Ihren Gunsten entscheiden. Doch in einem Südthüringen-Derby ist das wahrscheinlich nie einfach. Meiningen spielte sich in einen kleinen Rausch und auf der Gästeseite war kaum noch Gegenwehr zu sehen. (16:21; 19:22)
Doch dann ging wieder Ruck durch die Mannschaft. Angetrieben durch die lautstarken Fans besann man sich seiner Stärken und begann wieder zu kämpfen, denn beim Tabellenschlusslicht wollte man sich nun wirklich nicht blamieren. Durch einen kleinen Zwischenspurt enteilten die Spielzeugstädter wieder auf 9 Tore. (31:22) Nun wechselten die beiden Trainer kräftig durch, denn jeder sollte seine Spielanteile bekommen und vor allem Erfahrung sammeln. „Gerade jetzt, wo Torsten so schwer verletzt ist, müssen wir noch mehr mannschaftliche Geschlossenheit zeigen und jeder muss mit 120%-Einsatz zu Werke gehen.“ umschrieb Michael Mäder die aktuelle Situation. Das es in einem solchen Spiel teilweise an der Konzentration fehlte, darf man den Jungs um Kapitän Manuel Müller allerdings auch nicht verübeln. Am Ende schlich sich nämlich dann doch wieder der „Fehlerteufel“ ein und die Theaterstädter konnten etwas Ergebniskorrektur betreiben. Doch den letzten Treffer des Spiels erzielten die Sonneberger, Rolf Grieseler durfte sich vom Siebenmeterpunkt versuchen und versenkte souverän zum Endstand von 32:26.
Ein Dank der Mannschaft und Trainer ging auch gleich nach dem Spiel in Richtung Fans, denn ca. 50 Mitgereiste untermalten das Auswärtsspiel mit Heimspielatmosphäre. Und genau das wünschen sich alle Beteiligten für den kommenden Samstag, wenn es in Großschwabhausen um den Finaleinzug im Thüringenpokal geht.
Sonneberg: Werner, Funkstein; Müller (2), R. Blechschmidt (4), M. Blechschmidt (9/2), Poser (2), Gurtowoi (7), Kroll (2), Kienel (3), Weiß (2), Grieseler (1/1), Seifarth
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« Letzte Änderung: 13.02.2007 - 23:05:15 von Marco »
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Marco
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« Antworten #10 am: 13.02.2007 - 15:07:54 » |
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HP Meiningen
ESV Lok Meiningen – HV Spielzeugstadt Sonneberg 26:32 (13:17)
Es wäre vielleicht mehr möglich gewesen
Gegen einen insgesamt enttäuschenden und zum Teil lustlos spielenden Gegner wäre für Lok am Sonntagnachmittag mehr drin gewesen. Die Männer um den angeschlagenen Mike Pfeiffer (Grippe) hätten nur gleich von Beginn an dagegenhalten müssen. So ließ man den Sonnebergern zunächst zu viel Platz und attackierte den jeweiligen Gegenspieler zu spät und zu harmlos. Im Verlaufe der Spielzeit steigerte sich Lok vor allem im kämpferischen Bereich. Die Gäste hatten Anwurf und nutzten die erste Möglichkeit nach nur 25 Sekunden zum 0:1. Lok war noch nicht richtig bei der Sache. Der HV nutzte diese Schwächen und führte bis zur 5.Minute mit 0:4. Björn Voigt war denn vorbehalten, den 1 Treffer (insgesamt 5 Treffer) für Lok zu erzielen. Er war einer der aktivsten Spieler und trieb seine Nebenleute immer wieder an. Die Gäste waren noch spielfreudig und wirbelten die Meininger Abwehr durcheinander. Bis zur 9.Minute zogen sie auf 1:7 davon. Trainer Schulz reagierte und brachte Christian Toennies und Bernd Rosemeier, die auch gleich zusammen mit Michael Leipold auf 4:7 verkürzten. Wieder leichte Fehler in der Abwehr oder Ballverluste nach ungenauem Zuspiel gab den Gästen wieder die Chance auf 4:10 davon zuziehen. In der 16. Minute nahm Dieter Schulz die Auszeit und gab seinen Männern noch einmal Hinweise und Motivation. Vorher hatte Andreas Bauer mit einem sehr schönen Tor, dass er erzielte als er einem verloren gegangenen Ball konsequent nachsetzte. Er steigerte sich ebenfalls im Spielverlauf und erzielte insgesamt 3 Treffer. In den nächsten Minuten wogte das Spielgeschehen hin und her und die Gäste konnten ihren Vorsprung zunächst nicht weiter ausbauen. Zunehmend fand man auch Anspielmöglichkeiten für den Kreisläufer M.Leipold, der bis dahin gut abgeschirmt wurde. In der 25. Minute traf auch Marcel Struck, nachdem ein verloren gegangener Ball von Ihm zurückerkämpft wurde. In den letzten Minuten der 1.HZ legte Lok noch etwas nach und konnte, nachdem Holger Volkmar auch noch einen 7-Meter entschärfte, mit nur 4 Toren Rückstand in die Kabine gehen. Zu Beginn der 2.HZ versuchte Lok sofort wieder da anzuknüpfen, wo man vor der Pause aufgehört hatte. Wieder mit großem kämpferischen Einsatz verkürzten A.Bauer und M.Pfeiffer 15:18. Konnten die Lok-Männer eine Überraschung schaffen, war die Frage, die sich die Zuschauer stellten. Jedenfalls ging man in der Abwehr nun aggressiver zur Sache und war wesentlich schneller auf den Beinen. Der HV tat sich phasenweise schwer, gegen diese Abwehrarbeit. Den Lok-Männern muss man trotz Niederlage bescheinigen, dass sie diesmal viel aktiver und auch sicherer in der Abwehr agiert haben. So kam es auch diesmal nicht zum Einbruch in den letzten 10 Minuten, wo noch in den letzten Spielen jedes mal die Tore Differenz wesentlich erhöht wurde. Mit dem Ergebnis konnte oder muss man zufrieden sein, obwohl sicher mehr möglich gewesen wäre. Es war aber ein Lichtblick und ein Schritt nach vorne.
Statistik: Holger Volkmar (Tor), Andreas Bauer 3, Georg Fiebiger, Michael Leipold 5, Mike Pfeiffer 3/2,Bernd Rosemeier 4, Marcel Struck 1, Christian Toennies 5, Björn Voigt 5, Sebastian Schmidt
ESV: 7m 2/2 2Min 7 +r.K. 3x2/ r.K.gr.F.(60.) HV: 7m 5/3 2Min 2
Schieri: Buschner/Franz (Ronneburg) Zuschauer: 100
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Marco
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« Antworten #11 am: 13.02.2007 - 15:11:02 » |
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HP Ronneburg
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - HSV Ronneburg 29:29 (16:15) Punkteteilung in Goldbach Unverständliche „Entscheidungen“ in der Schlussminute brachten HSV um verdienten Lohn
Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Ziegelheim und einem Wochenende „Pause“ stand den Ronneburgern am Wochenende in der Nessetalhalle Goldbach ein „heiser Tanz“ bevor. Wohl auch deshalb, weil man sich im Vorfeld fragte, hat man die Heimschlappe überwunden, sich neu motivieren, das „Nervenflattern“ ablegen können und wird jeder in der Mannschaft sein Leistungsvermögen 100%ig ausschöpfen. Um es vornweg zu sagen, die HSV – Sieben hat spielerisch und kämpferisch ein gutes Spiel abgeliefert. Von Beginn an schenkten sich beide Team`s nichts und die Zuschauer erlebten ein teilweise ausgeglichenes und dramatisches Handballspiel. Die Hausherren erwischten den besseren Start und führten schnell mit 4:1, ehe die Gäste mehr und mehr zu ihrem Spiel fanden und sich herankämpften. Nach 10 Minuten stand es dann logischer Weise nur noch 6:5. Danach jedoch wieder zwei Treffer für den Gastgeber, der nun mit 8:5 in Front lag. Die Ronneburger, die sich gegenüber dem Ziegelheimspiel vor allem kämpferisch deutlich steigerten, machten weiter Druck, versenkten den Ball drei Mal im Goldbacher Gehäuse und hatten den Ausgleich in der Tasche (8:8). Dabei sollte es bei wechselnden Führungen lange bleiben ( sieben Mal unentschieden ), ehe es mit 16:15 für Goldbach in die Pause ging.
Wiederanpfiff und Tor für die Hausherren zum 17:15, doch Ronneburg stand dem um nichts nach, so das es nach dem 18:16 und drei tollen HSV - Treffern am Stück 18:19 für Ronneburg stand. Was danach kam war nichts für schwache Nerven, zumal die HSV – Sieben oftmals in Unterzahl spielen musste. Aber auch das steckte man weg und kämpfte bis zum „Umfallen“. Goldbach lag zwischenzeitlich wieder mit zwei Toren in Front (22:20), doch die Gäste schafften erneut das Unentschieden zum 22:22. Eine Zeitlang ging Goldbach immer wieder in Führung und Ronneburg zog nach, so dass sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte (23:23, 24:24, 25:25, 26:26). Es blieb spannend. Danach schienen die Gäste die besseren Karten zu haben und man erzielte zwei weitere Treffer zum 26:28. War`s das, die bange Frage bei den HSV – Anhängern.
Dramatik pur in der Nessetalhalle Goldbach. Anschlusstreffer für die Hausherren zum 27:28 und postwendend wieder die zwei Tore Führung für Ronneburg (27:29). Danach jedoch nur noch Kopfschütteln, selbst bei einigen Goldbachern, zu einigen Entscheidungen der Unparteiischen. Siebenmeter für Goldbach und Anschlusstreffer zum 28:29. Wieder setzt sich Ronneburg gut in Szene und D. Koska erzielt ein lupenreines Tor, welches jedoch für keinen nachvollziehbar, nicht anerkannt wird. Dafür Siebenmeter, doch der Ronneburger Meyer „semmelt“ das Ding leider an den Pfosten. Es bleibt beim 28:29. Noch wenige Sekunden sind zu spielen und Goldbach ist in Ballbesitz. Sechs Sekunden vor Ultimo wieder der Pfiff der „Unparteiischen“. Dritte 2 Minuten Strafe und Rot für M. Zänsler (auch Ch. Dathe hatte es schon „erwischt“) und, noch unver-ständlicher, Siebenmeter für Goldbach. Der „sitzt“ und die Hausherren schaffen noch das Unentschieden zum 29:29 Entstand. Erfolgreichste Werfer bei Ronneburg waren M.Puta mit 10 und O. Meyer mit 8 Toren. Coach Koska brachte es nach dem Spiel auf den Punkt, die Mannschaft hat toll gekämpft und es lässt sich auf dieser Leistung für die kommenden beiden Heimspiele aufbauen. Schade, die Jungs hätten beide Punkte verdient. Anzumerken ist, es wird immer von Fair Play gesprochen, doch was sich HSV Trainer und Mannschaft teilweise von einigen sogenannten „Goldbacher Fans“ anhören mussten, spottet jeder Beschreibung. Möge sich jeder selbst ein Bild davon gemacht haben. Torschützen für HSV Ronneburg: Ganzha (1), Gottschalk (1), Heidrich (2), Förster (2), Zänsler (5), Meyer (8), Puta (10), Siebenmeter: Goldbach Hochheim: 5/8, HSV Ronneburg: 2/4, Zeitstrafen: Goldbach Hochheim: 4 x 2min, HSV Ronneburg: 9 x 2min,
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Marco
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« Antworten #12 am: 13.02.2007 - 15:13:35 » |
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HP Goldbach (TLZ)
Eiskalt in letzter Sekunde
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim- HSV Ronneburg 29:29 (16:15)
In allerletzter Sekunde hat Sebastian Juhnke dem SV Blau-Weiß Goldbach ein 29:29-Unentschieden gegen den HSV Ronneburg gesichert, Halbzeit: 16:15. Die Gäste aus Ostthüringen hatten in der heißen Schlussphase immer ein bis zwei Treffer in Front gelegen. Beim letzten Versuch, noch einen Punkt zu retten, kam ein Goldbacher beim Torwurf zu Fall. Das Schiedsrichter-Gespann Johannes Kunze/Andre Vollrath entschied auf Siebenmeter. Nachdem Ronneburgs Torwart Robert Zehmisch den Blau-Weißen beim Torwurf mehrmals den Schneid abgekauft hatte und zuletzt der sonst so sichere Tihomir Mitrovic vom Punkt den Ball nicht im Kasten unterbringen konnte, trat Juhnke an - und traf. Überglücklich lagen sich die Spieler von Goldbach/Hochheim in den Armen. Der strahlende Siebenmeter-Schütze zeigte sich gelassen: "Ich habe in dem Moment gar nichts weiter gedacht." - Nur den Ball rein werfen. Letztlich war es für Goldbach ein Punktgewinn gegen den Tabellenzweiten. Anfangs sah es sogar nach einem klaren Sieg aus. Die Schützlinge von Trainer Sven Rothhämel kamen schnell in die Gänge. In der sechsten Minute schoss Holger Paslat zum Dreitore-Vorsprung ein: 4:1. Aus dem Rückraum und über die Außen kamen die Blau-Weißen mit variablem und schnellem Spiel zum Torerfolg. Dann stellten sich die Ronneburger darauf besser ein. Vorn waren sie selbst öfters erfolgreich. Immer wieder gelang es Martin Puta (10 Treffer), aus der "zweiten Etage" zu treffen. In der Goldbacher Abwehr machte sich das Fehlen des Verletzten Michael Stegner bemerkbar. In der 16. Minuten erzielte Florian Förster für die Gäste erstmals den Ausgleich. Dass sie dann nicht enteilten, lag am engagierten Spiel der Goldbacher. Florian Dejmek zeigte beispielsweise keine Ladehemmungen und kam zu fünf Treffern. Mit einer knappen 16:15-Führung ging´s in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff zeigte Torwart Marc Walter mehrere Glanzparaden. Aber dem Goldbacher Torhüter stand auf der Gegenseite Robert Zehmisch nicht nach. Er zog Goldbachs Torschützen mehrmals den Zahn. In Überzahl - Ronneburg bekam neun Zwei-Minuten-Strafen, Goldbach vier - scheiterten die Gastgeber zu häufig an Zehmisch. So wechselte die Führung bis zu besagter Schlusssekunde… Am Rande: Tropfen vom Dach der neuen Halle sorgten für unfreiwillige Verschnauf- und Wischpausen. Mal sehen, ob das Loch im Dach bis zum nächsten Heimspiel gefunden und versiegelt ist. Goldbach: Schneegaß, Walter - Voigtritter, Skowronek 1, Paslat 1, Dejemek 5, St. Juhnke 3, Mitrovic 11, Andreas 4, Moratschke, Seb. Juhnke 3. Zeitstrafen: Goldbach 4×2, Ronneburg 9×2.
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« Letzte Änderung: 13.02.2007 - 15:15:21 von Marco »
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Marco
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« Antworten #13 am: 13.02.2007 - 15:14:59 » |
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HP Goldbach (TA)
In letzter Sekunde
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - HSV Ronneburg 29:29 (16:15)
An den Trommeln klebten noch die schwarz-rot-goldenen "Spuren" der Handball-WM und das Goldbacher Publikum trieb seine Mannschaft zu immer mehr Tore gegen den Tabellenvize der Handballoberliga, HSV Ronneburg, an. Am Ende blieb Goldbach nach einem 29:29 ungeschlagen und die Gäste erwachten vorerst aus ihrem Aufstiegstraum. Die Ostthüringer reisten mit unbedingtem Siegeswillen in der Nessetalhalle an. Auch ein kürzlicher Trainerwechsel - Nachwuchscoach Stefan Koska übernahm die Männermannschaft - dürfte unter dem Gesichtspunkt des Aufstiegswunsches gesehen werden. Nachdem Ronneburg bei den Blau-Weißen aber nur einen Punkt ergatterte und Spitzenreiter LSV Ziegelheim gegen den Ernestiner SV Gotha zu Hause mit 33:22 gewann, mussten die Ronneburger einen herben Rückschlag verbuchen. Nachdem sich bereits die zweite und dritte Mannschaft des SV Goldbach/Hochheim am Samstag siegreich präsentiert hatten, begann auch die erste burschikos gegen den vermeintlichen Favoriten. Schnell hatten Tihomir Mitrovic, Dirk Andreas, Holger Paslat und Florian Dejmek einen 3-Tore-Vorsprung erspielt (6:3). Doch zwei Ronneburger Konter brachten den Anschluss (8:8) und sogar die Gästeführung. Besonders Goalgetter Martin Puta (insgesamt 10 Tore) und Kreisläufer Oliver Meyer (8) wurden von den Gastgebern nur schlecht abgeschirmt. Die Goldbacher ließen sich nicht einschüchtern und blieben vor allem durch den Rückhalt ihrer guten Torhüter Florian Schneegaß und Marc Walter stets mit einem Tor Rückstand auf Tuchfühlung. Zur Pausensirene traf Sebastian Juhnke dann endlich zur erneuten 16:15-Führung. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spiel kaum. Es blieb weiter spannend und knapp, doch meist ging nun Goldbach mit einem Tor in Vorleistung. Besonders die verletzten Glief und Stegner fehlten dem Gastgeber im Deckungsverband, im Angriff wurde überhastet und ohne Lockerheit gespielt. Zehn Minuten vor Schluss ging Ronneburg mit 29:27 in Führung, Die Goldbacher kamen zum Anschlusstreffer und planten in einer Auszeit sechs Sekunden vor Spielende einen Kempatrick. Doch noch bevor Mitrovic den heranfliegenden Sebastian Juhnke bedienen konnte, wurde dieser von den Füßen gerissen. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Juhnke selbst zum 29:29-Endstand.
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