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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 2. Spieltag  (Gelesen 2581 mal)
Marco
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« am: 23.09.2006 - 12:01:07 »

23.09.2006  16:30
SV Thuringia Königsee - Post SV Gera
[Sporthalle "Am Schiefer" Königsee]

23.09.2006  19:00
HV Spielzeugstadt Sonneberg - ThSV Eisenach II
[Sporthalle Berufsschulzentrum Sonneberg-Steinbach]

23.09.2006  19:30
HSV Bad Blankenburg - Ernestiner SV Gotha
[Guts-Muths-Sporthalle Landessportschule Bad Blankenburg]

24.09.2006  15:00
SG Erfurt/Bad Langensalza - SV Hermsdorf II
[Salza-Halle Bad Langensalza]

24.09.2006  16:00
LSV Ziegelheim - HSV Ronneburg
[Wieratalhalle Ziegelheim]

24.09.2006  16:30
ESV Lok Meiningen - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim
[Multihalle Meiningen]
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« Antworten #1 am: 25.09.2006 - 00:36:51 »

HP Bad Blankenburg

Sieg in einem kampfbetonten Handballspiel

HSV Bad Blankenburg – Ernestiner SV Gotha 29:27 (13:14)   
 
Sieg in einem kampfbetonten Handballspiel – Leistung der Vorwoche nicht abgerufen

Es war ein Spiel, welches die gesamten 60 Minuten über stets von wechselnden Führungen und Kampf bis zum Letzten geprägt war. Der spielerische Glanz, den wir vom HSV erwartet haben, blieb in diesem Spiel aus. Die Blankenburger konnten sich glücklich schätzen, einen Igor Ardan zu haben, der in den letzten 15 Minuten über sich hinaus wuchs. Er war auch insgesamt der beste Spieler auf dem Spielfeld. Erfreulich in diesem Spiel auch, dass der eingewechselte Kapitän Ronny Wiegand eine grundsolide Partie bot. Diese Einwechslung war ein Glücksgriff von Steffen Schreiber, denn dadurch stabilisierte sich das Spiel der Kurstädter im Deckungszentrum.

Die Blankenburger begannen gut und führten nach vier Minuten durch zwei Tore von Igor Ardan mit 2:0. Jedoch konterten die gut eingestellten Gothaer sofort und lagen nach 6 Minuten mit 3:2 vorn. Durch zwei Tore von Karel Sabrsula und einem Konter von Peter Korbel eroberte der HSV die Führung nach 12 Minuten zurück, Spielstand 5:3. Wer nun dachte, dass die Einheimischen Ruhe in ihr Spiel bringen würden, sah sich getäuscht. Nach 17 Minuten führten urplötzlich die Gäste wieder, Spielstand 6:7. Nun kamen die Minuten von Rechtsaußen Stefan Oertel, der drei Tore in Folge warf. Die Gothaer, die sich als starke und selbstbewusste Mannschaft in der Guthsmuths-Halle präsentierten, nahmen jedoch erneut das Geschehen in die Hand und warfen eine Halbzeitführung von 14:13 heraus.

Das Bild änderte sich in der zweiten Halbzeit wenig. Den Torreigen eröffnete Daniel Hellwig mit einem Nachschuss nach einem Siebenmeterversuch. Dies brachte gleich zu Beginn den Ausgleich. Nach 36 Minuten traf Stefan Oertel erneut zur 2-Tore-Führung und der HSV sah sich auf der Siegerstraße. Doch auch hier konterten die Gäste wieder und nach 41 Minuten stand es 18:18. Igor Ardan brachte den HSV in der 42. Minute erneut mit zwei Toren in Führung. Nun lief es wieder nach dem gleichen Schema: Gotha holte wiederum auf, Spielstand in der 47. Minute 23:23. Weiter ging es und das Spiel war wahrlich nichts für schwache Nerven. Die Fans rauften sich oft die Haare und waren fassungslos. Trotzdem standen sie hinter ihrer Mannschaft und peitschten sie nach vorne. Doch keiner in der Halle glaubte jetzt noch an einen sicheren Sieg. Zu oft haben die Gothaer zurückgeschlagen. Durch vier Tore in Folge von Igor Ardan wurde jedoch in der 59. Minute erstmals ein 3-Tore-Vorsprung erzielt. Die gut besuchte Halle tobte und die Fans feierten ihre Mannschaft. Der letzte Treffer der Ernestiner zum 27:29 war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass Trainer Steffen Schreiber noch viel Arbeit vor sich hat, um eine in ihrer Leistung stabile Mannschaft zu formen.

Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (11), Gäbler, Hanl, Hellwig (5/3), Jäschke (2), Korbel (1), Meilahn, Oertel (5), Reichmann, Sabrsula (4), Wendlandt (1), Wiegand

Siebenmeter:
HSV Bad Blankenburg: 5/3, Ernestiner SV Gotha: 6/6
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« Antworten #2 am: 25.09.2006 - 00:42:02 »

HP Eisenach

Tolle Moral blieb unbelohnt

HV Spielzeugstadt Sonneberg - ThSV Eisenach II  30:29 (17:13)

„Wir sind noch nicht einmal volljährig“, flachsten die Youngster des ThSV Eisenach II während der Anfahrt durch eine reizvolle Landschaft nach Sonneberg. Mit einem Durchschnittsalter von 17,8 Jahren startete der ThSV Eisenach II in das Punktspiel beim HV Sonneberg. Berufsbedingt standen mit Torsten Laufer und Andre Ludwig zwei Stammkräfte nicht zur Verfügung. Kurz vor der Abfahrt meldete sich auch noch Rückraumspieler Daniel Luther krank. Was die Fohlen der Zweitligareserve beim ehemaligen Regionalligisten leisteten, verdient allerhöchste Anerkennung; auch wenn es letztendlich nicht zu einem Punktgewinn reichte.

Die Südthüringer zitterten sich, obwohl sie nach 49 Minuten 25:19 vorn lagen, regelrecht zum 30:29 (17:13) Erfolg. Die Eisenacher Youngster, gestützt auf einen zur Glanzform auflaufenden Keeper Sven Luckert, setzten zu einem famosen Schlussspurt an, holten Treffer um Treffer auf. Stephan Helbig traf 38 Sekunden vor Ultimo vom Kreis zum Anschlusstreffer (30:29). Die Sonneberger marschierten in Richtung ThSV-Kasten, doch Sven Luckert blieb erneut Sieger. Beim Blick auf die Hallenuhr unterlief dem Schlussmann, wie er freimütig bekannte, allerdings ein Fehler. Er erkannte statt 15 nur noch 5 Sekunden Spielzeit, versuchte mit einem langen Ball zu Rechtsaußen Felix Abad noch einen Torwurf zu ermöglichen, statt besonnen noch einen Angriffszug einzuleiten. Der gerade 17 Lenze gewordene Felix Abad erreichte das Leder nicht. Sonneberg feierte den ersten Doppelpunktgewinn. „Sven eröffnete uns mit einer grandiosen Leistung erst die Chance auf einen Punkt“, zollte Andreas Nositschka seinem Torwart-Kollegen allerhöchste Anerkennung. Innerhalb von 37 Minuten wehrte Sven Luckert 18 Bälle, oft aus Nahdistanz ab. „Die Moral der kleinen Truppe, angesichts der personellen Besetzung, war schon toll“, lobte ein völlig ausgepumpter ThSV-Coach Frank Ihl nach dem Abpfiff. Der 36-jährige stand die zweite Halbzeit nämlich nahezu komplett selbst auf dem Parkett, hob dadurch den Altersdurchschnitt auf 19,8 Jahre. Bei insgesamt 8 Holztreffern war den jungen Eisenachern zudem das Wurfglück nicht hold!
Die Eisenacher, am Nachmittag noch mit anderen ThSV-Aktiven auf dem Marktplatz der Wartburgstadt beim Fest der Vielfalt „Gesicht zeigend“, begannen respektlos. Lars Lumpe kurbelte das Angriffsspiel an. Die linke Angriffsseite mit Alexander Schiffner machte gehörig Dampf. Leichtfüssig und trickreich spazierte Alexander Schiffner durch die Sonneberger Reihen, traf zum 1:3 (6.), engte zudem auf vorgezogener Position in der Abwehr den Aktionsradius des torgefährlichen Sonneberger Rückraumrecken Martin Blechschmidt gehörig ein. Beide Teams suchten den schnellen Abschluss. Sonneberg, noch ohne den verletzt zuschauenden Regisseur Manuell Müller, antwortete mit wuchtigen Angriffszügen zum 8:6 (12.). Den Eisenachern stand von Beginn das Holz beim Torwurf im Wege (Schiffner, Wöhler). Sonneberg hatte freilich rasch erkannt, dass Eisenachs Angriffsgestaltung ausgesprochen linkslastig war, verdichtete die eigene Abwehr entsprechend. Von der rechten Angriffsseite kam zu wenig Gefahr. Johannes Drieß traute sich zu wenig zu. Auf Sonneberger Seite sprang Torsten Schmidt für Martin Blechschmidt als Torschütze vom Dienst ein. Neun Bälle schmetterte er aus dem rechten Rückraum ins Eisenacher Gehäuse. Die ThSV-Youngster vermochten, sicherlich auch fehlender Erfahrung geschuldet, selbst eine 6:4 Überzahlsituation nicht zu nutzen. Nachdem Stephan Helbig völlig frei am guten 38-jährigen Sonneberger Schlussmann Thomas Werner gescheitert war, traf im Gegenzug Christoph Weiß zum 17:12 (29.) für die Hausherren.
Mit Frank Ihl im linken Rückraum ging es in die zweiten 30 Minuten. Die Hausherren waren weiter tonangebend, zumal Adrian Wöhler und Frank Ihl binnen weniger Sekunden das Holz anvisierten. Der wuchtige 31-jährige Roman Gurtowoi riss immer wieder Lücken in die Eisenacher Abwehr. Sonnebergs Außen Peter Poser versenkte nach einem Tempogegenstoß zum 22:16 (42.), musste wenig später mit einer Bauchverletzung ins Krankenhaus. Eine minutenlange Unterbrechung war nötig. Die Eisenacher übermitteln beste Genesungswünsche! Mit einer offensiver ausgerichteten Abwehr versuchten die Eisenacher die Partie noch zu kippen. Sonneberg zeigte sich auch verunsichert. Beim 23:19 gingen wohl auch bei Frank Ihl, ansonsten mit gutem Auge seine jungen Dachse in Szene setzend, die Gäule durch, als er überhastet das Leder über den Sonneberger Kasten jagte. Roman Gurtowoi tankte sich zum 25:19 (49.) durch. Doch das war nicht die Entscheidung. Adrian Wöhler wechselte in den Rückraum, Lars Lumpe kam von der Bank zurück. Sven Luckert lief zu Glanzform auf. Die Schlagzahl im ThSV-Angriff wurde deutlich erhöht. Die favorisierten Sonneberger wackelten. Der Eisenacher Jugendbrigade fehlte die Cleverness, um eine neuerliche Spielerüberzahl zu Zählbarem zu verwerten. Sonnebergs Christoph Weiß (7 Treffer) zeigte sich da kaltblütiger. Doch die Eisenacher steckten die eigenen Nackenschläge weg, beim 28:26 (Lumpe, 56.) und 30:28 (Schiffner mit seinem 9. Treffer, 58.) war Tuchfühlung erreicht. Zum Happyend für die ThSV-Youngster und „Opa Ihl“ kam es allerdings nicht.

HV Sonneberg: Werner, N. Weiß (ab 50.); Schmidt (9), R. Blechschmidt (1), M. Blechschmidt (5/2), Poser (3), Gurtowoi (4), Kienel, C. Weiß (7), Kroll (1)

ThSV Eisenach II: Nositschka, Luckert (ab 23.); Schiffner (9/2), Wöhler (5), Helbig (5), Abad (1), Drieß (3), Lumpe (6), Gherhard, Ihl

Siebenmeter: Sonneberg 3/3 – ThSV II 3/2
Zeitstrafen: Sonneberg 6 x 2 Min. – ThSV II 5 x 2 Min.
Schiedsrichter: Kolb/Raßbach (Goldlauter/Breitungen)
Zuschauer: 205
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« Antworten #3 am: 25.09.2006 - 00:47:02 »

HP Sonneberg

HV Spielzeugstadt Sonneberg – ThSV Eisenach II 30:29 (17:13)

Sieg doch noch ins Ziel gerettet

Die 1. Mannschaft des HVS Sonneberg konnte am Wochenende seinen ersten Sieg im ersten Heimspiel verbuchen, wenn auch immer noch mehr Luft nach oben bleibt, denn zum Ende des Spiels mussten die Jungs von Uwe Blechschmidt und Michael Mäder noch mal ganz schön zittern.

Das Spiel begann wenig verheißungsvoll, denn Eisenach konnte sich schnell mit 3:1 absetzen. Doch dann fanden die Sonneberger ins Spiel und beim 6:6 gelang den Wartburgstädtern letztmals der Ausgleich. Mit einer konzentrierten Leistung wurde bis zur Pause ein 17:13-Vorsprung erspielt. In der Kabine gab es dann auch wenig vom Trainergespann zu Meckern. Lediglich die Verletzung von Robert Blechschmidt bereitete Kopfzerbrechen. Er bekam kurz vor dem Pausenpfiff noch einen Check vom besten Eisenacher, Alexander Schiffner, sodass er mit Nasenbluten und Schwindelkeitsgefühlen in der Kabine blieb.
Nach dem Wechsel spielten die Spielzeugstädter weiter ihren Stiefel runter und über schöne Kombinationen konnten die Angriffe erfolgreich abgeschlossen werden.
Bis zur 50. Minute.
Auf einmal ein Bruch im Sonneberger Spiel. Eisenach konnte Tor um Tor aufholen. (25:19; 26:23; 28:26).
Genau zu diesem Zeitpunkt fiel auch noch Linksaußen Pit Poser aus. Er musste nach einem Zusammenprall mit Gästekeeper Sven Luckert ins Krankenhaus gebracht werden, doch bestätigten sich keine inneren Verletzungen oder Knochenbrüche. Er ist wieder auf dem Weg der Besserung.
Glücklicherweise konnte dann Robert Blechschmidt wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Sein Bruder Martin Blechschmidt bekam von Anfang an Sonderbewachung, weshalb er kaum ins Spiel eingreifen konnte. Doch diesmal zeigte sich Torsten Schmidt wieder von seiner besseren Seite, sodass das Sonneberger Spiel nicht zu leicht ausrechenbar war.
Erfreulich auch, dass diesmal der Weg über die Außen gesucht und gefunden wurde. Christopher Weiß konnte sich mit 7 Toren in die Torschützenliste eintragen.

Unverständlich war, warum die Spielzeugstädter zum Ende der Partie noch einmal so in Hektik verfielen, war doch eigentlich schon alles klar.
Doch mit etwas Glück konnten sie den ersten Saisonsieg über die Ziellinie retten und danach waren sich alle einig, die ersten zwei Punkte waren hart umkämpft, aber zum Schluss doch glücklich aber zurecht gewonnen.

Sonneberg: Werner, N. Weiß; Schmidt (8/1), R. Blechschmidt (1), M. Blechschmidt (6/2), Poser (3), Gurtovoi (4), Kienel, Chr. Weiß (7), Kroll (1)

gelbe Karten: Sonneberg 3 / Eisenach 1
2min-Strafen: Sonneberg 6 / Eisenach 5
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« Antworten #4 am: 25.09.2006 - 00:50:36 »

OTZ 25.09.2006

Übersicht über die Spiele der Ostthüringer Teams

Post gewinnt Derby in Königsee

Im zweiten Ostthüringer Duell der Handball-Oberliga siegt Ronneburg in Ziegelheim

Der Post SV Gera kam am 2. Spieltag der Handball-Oberliga zu einem 38:27 (18:13)-Erfolg beim SV Thuringia Königsee.
So klar wie das Ergebnis, so unterschiedlich gestaltete sich auch der Saisonstart. Gera kann nach dem zweiten Erfolg in Ruhe weiterarbeiten, Königsee orientiert sich mit dem Mini-Kader - gegen Post nur neun Spieler - sofort in die untere Hälfte. Gera wirkte vor 150 Zuschauern eingespielter, einfach besser.

Cadek, Höhne, Pojonie (2), Najman (8 ), Friedrich (4), Dademasch (9), Oldenburg (3), Götz (1), Lächa.

Möbus, Czlapka, Schnöd, Krech (10), Grützbach (5), Teichmann, Martin (4), Botor (8 ), Haupt, Rosenbaum (4), Pfeifer (5), Mühlberg (2).

HSV Bad Blankenburg - Ernestiner SV Gotha 29:27 (13:14)
Der HSV Bad Blankenburg kam vor 400 Zuschauern bei der Heimpremiere nur zu einem Arbeitssieg. Igor Ardan warf in der Schlussphase zwei entscheidende Tore. Der neu formierte Gastgeber wirkte in einigen Aktionen zu hektisch, leistete sich gegen die couragiert spielenden Gothaer zu viele Fehler.

Jahn, Recknagel, Korbl (1), Ardan (11), Wendlandt (1), Sabrsula (4), Oertel (5), Jäschke (2), Hellwig (5), Wiegand, Reichmann, Hanl, Gäbler, Meilahn.

SG Erfurt/Bad Langensalza - SV Hermsdorf II 24:24 (11:13)
Das Aufsteiger-Duell endete gestern unentschieden. Die Gäste führten fast immer, ließen in der Schlussphase drei Konter weg und verwarfen einen Siebenmeter. Unterm Strich war es für die Ostthüringer ein Punktverlust. Hermsdorf haderte mit Entscheidungen der Schiedsrichter.

Der Spielgemeinschaft gelang fünf Sekunden vor Schluss der glückliche Ausgleich.

Oswald, Meißner, Stark, M. Varchmin (3), Schreck, de la Motte (4), Werrmann (6), Rust (6), Opel (1), Machts (2), Hobritz (2), Dennhardt.

LSV Ziegelheim - HSV Ronneburg 30:35 (13:17)
Ronneburg gewann gestern das Spitzenspiel verdient beim Goldbach-Bezwinger. Zwischen der 25. und 35. Minute gelang dem LSV Ziegelheim fast nichts. Die Gastgeber kamen vor 700 Zuschauern zwar noch mal auf 23:24 heran.
Das kraftvollere und wuchtigere Spiel der Gäste gab den Ausschlag in der Endphase. Die Ronneburger tanzten auf dem Parkett und verhinderten nach der Auftaktniederlage einen Fehlstart in die neue Saison.

Urwank, Hahn, D. Heinig (5), S. Graichen (2), C. Graichen, Moritz (10), Reusch (5), Knöfler (1), Kühnert (1), Sense (5), A. Zielke.

Seidemann, Zehmisch., Koska (1), Gottschalk (1), Ganzha (9), Dathe, Bauer, Heidrich (8 ), Vollgold (1), Förster, Puta (8 ), Meyer (7).
« Letzte Änderung: 26.09.2006 - 20:54:03 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #5 am: 26.09.2006 - 20:09:15 »

HP Meiningen

ESV Lok Meiningen – SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 17:37 (8:16)

Saisonstart in eigener Halle nicht nach Wunsch

Dabei hätte sich Trainer Schulz an seinem Geburtstag sehr über einen Punkt gefreut. Schulz ist aber wahrscheinlich der größte Realist in den Meininger Handballreihen, da er an solch ein Geschenk am wenigsten gedacht hatte. Und damit lag er mehr als richtig. Im ersten Heimspiel der neuen Saison hatten die Lok-Männer nicht den Hauch einer Chance. Die Gäste mit der blamablen Heimniederlage gegen den nicht in Bestbesetzung spielenden LSV aus Ziegelheim im Hinterkopf, verloren keine Sekunde Zeit und schalteten sofort den Turbo ein. Michael Leipold wurde im ersten Angriff kurzerhand niedergestreckt, was Symbolcharakter für die restliche Spielzeit hatte. Der dadurch für Lok verloren gegangene Ball wurde mit langem Pass dem besten Schützen der Gäste, Sebastian Juhnke (14/2), zugespielt und in einen Treffer umgewandelt. Bis zur 8. Minute erhöhten die Gäste auf 5:0, indem sie die einfachen Fehler der Lok-Spieler sofort per Konter bestraften. Diese einfachen Fehler in der Häufung waren die Hauptursache für die hohe Niederlage des ESV. Die wenigsten Spieler des Gastgebers waren in der Lage, bei diesem Tempohandball die Fehlerquote in Grenzen zu halten. Mit der Leistung von Lok in der 1.HZ konnte man sich noch arrangieren. In der 19.Minute reagierte Björn Voigt am schnellsten, erwischte den Abpraller und verkürzte auf 5:10. Erschwerend für Lok war noch die Tatsache, dass man im ersten Abschnitte zweimal nur zu Viert auf der Platte stand und insgesamt 26 Minuten in Unterzahl spielte, gegen diesen Gegner zuviel. Den Kampfgeist konnte man den Lok-Männern nicht absprechen. Sie haben sich bemüht und reingekniet. Das spielerische Element kam aber deutlich zu kurz. Goldbach ging sofort aggressiv dazwischen und zwang die Lok-Spieler zu Fehlern. Ein paar Großchancen konnten Mike Pfeiffer und Holger Volkmar (7m gehalten), der in der 2.Halbzeit kurzzeitig für Mike Pfeiffer in den Kasten kam, vereiteln. Gegen die platzierten Würfe der Gäste war aber kaum ein Kraut gewachsen. Bis zur Hälfte der 2.HZ stemmte sich Lok gegen den Powerhandball der Gäste (44./14:24), danach kam Resignation auf. Die hohe Toredifferenz kam vor allem in der 49. bis zur 56. Minute zustande, als Goldbach 7 Treffer in Folge erzielte, wieder begünstigt durch eine doppelte Unterzahl bei Lok und in der 60. Minute, als die Gäste noch 3 Treffer erzielten. Man könnte sagen, dass das Ergebnis um diese 10 Tore zu hoch ausfiel. Die ESV-Spieler konnten kaum an die Leistung aus dem Spiel gegen Eisenach II anknüpfen. Vielleicht war der Druck, in eigener Halle zu spielen, für einige noch zu groß. Auch an den schärferen Wind, der in der Oberliga herrscht, muss  sich mancher noch gewöhnen. Die Mannschaft braucht noch Zeit, um miteinander spielen zu können.       

Statistik: MiKe Pfeiffer und Holger Volkmar (Tor), Michael Leipold (5), Mathias Krüger (2), Olaf Henkler, Andreas Bauer, Thomas Hildebrandt (2), Normen Volkmar (1), Matthias Baumann, Marcel Trott, Christian Ludwig (3/3), Georg Brachmann (1), Björn Voigt (3), Marcel Struck

7m: ESV  4/3 BW 5/4
2Min: ESV  13 + r.K.  3x2 BW 6 + r.K. St.Juhnke (gr.F.4   
Schieri: Möller/Fladerer (ARN)
Zuschauer:  250
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« Antworten #6 am: 26.09.2006 - 20:55:31 »

HP Königsee

SV Thuringia Königsee - Post SV Gera 27:38 (13:18)

Heimpremiere wird zum Debakel für Königsee

Post SV Gera lässt die einstige Thuringia-Festung am Schiefer bröckeln

Gegen Gera sahen die Königseer Handballfreunde das erste von fünf Ostthüringenderbys. Und das diese brisant sind, zeigten die 60 Minuten. Doch aus dem ersten Punktgewinn wurde es nichts, da die Gäste das Ruder übernehmen konnten und den Takt angaben. Nach einer anfänglichen Torflaute auf beiden Seiten wurde diese durch Friedrich beendet, der die Thuringia in Führung brachte. Doch auch bei den Geraern platzte in diesem Moment der Knoten. Im weiteren Verlauf wurde das Spiel der Königseer druckvoller, die sich leicht absetzen konnten (3:1, 5.). Vor allem wurden die Außen Dademasch bzw. Friedrich gut in Szene gesetzt, welche sich mit Treffern bedankten. Gera steckte das weg und markierte den Ausgleich (4:4, 8.). Als die Gastgeber im Vorwärtsgang zu patzen begannen, nutzte das der Post SV (8:5, 14.), zumal Thuringia-Keeper Cadek einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte. Die Hohmann-Schützlinge kämpften zwar aufopferungsvoll, doch so richtig rund wollte ihr Spiel nicht laufen, so dass man weiter einem Drei-Tore-Rückstand hinterherlaufen musste, der sich weiter erhöhte (8:12, 21.). Und als die Königseer es mit der Brechstange versuchen wollten, kam es noch derber (8:14, 23.). Die Gastgeber rappelten sich mit großer Mühe auf, was sie wieder näher brachte (12:14, 26.). Kurz vor der Pausensirene sah so die Welt schon wieder besser aus, doch nach wie vor hatten die Rinnestädter so ihre Abwehrprobleme, welche die Gäste eiskalt nutzten und sich erneut Luft verschafften (13:18, 30.) Diese Misere änderte sich auch mit Beginn des zweiten Durchgangs nicht. Den Königseern fehlte es an Angriffsdruck bzw. Treffsicherheit und hinten bot man Gera die entsprechenden Lücken, die sich bedankten (14:21, 37.). Die Gäste hatten ein leichtes Spiel in der einstigen Thuringia-Festung am Schiefer, die arg zu bröckeln begann, da beim Gastgeber so gut wie gar nichts mehr zusammenlaufen wollte (17:23, 39.). Post steuerte langsam auf die Zehn-Tore-Differenz zu, welche in greifbare Nähe rückte (17:26, 43.). Die Rinnestädter, die nach dieser Partie eigentlich mit einem ausgeglichenen Punktestand dastehen wollten, wurden in diesen Minuten von den Geraern regelrecht vorgeführt (18:28, 45.). Was den Königseern zu diesem Zeitpunkt gelang, waren Ergebniskorrekturen, da die Fehlerquote weiter äußerst hoch blieb (22:32, 53.). Allerdings hatte man auch ein Quäntchen Pech bei einigen Holztreffern. Vier Minuten vor dem Ende hatte die Zehn-Tore-Differenz weiter bestand und auf Königseer Seite sehnte man sich der Schlusssirene entgegen, um dieses Heimdebakel schnell zu vergessen, was für Coach Hohmann Schwerstarbeit wird.

Thuringia: Cadek, Höhne - Pojonie (2), Najman (8 ), Friedrich (4), Dademasch (9), Oldenburg (3), Götz (1), Lächa.
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« Antworten #7 am: 26.09.2006 - 20:58:54 »

HP Gera

Post Handballer mit optimalem Saisonstart

SV Thuringia Königsee - Post SV Gera 27:38 (13:18)

Nach dem Heimsieg am letzten Wochenende gegen den Aufsteiger aus Erfurt/Bad Langensalza reisten die Männer um Kapitän Stefan Martin zu einem „alten“ Bekannten in der Oberliga – dem SV Thuringia Königsee. Die Gastgeber bekannt durch seine Heimstärke und sein Publikum hatte letzte Woche in Apolda verloren und wollte das erste Heimspiel der Saison unbedingt gewinnen. Das Spiel begann mit einer Verspätung von 15 Minuten, da einige Geraer Spieler im Stau feststeckten und erst kurz vor Spielbeginn in Königsee eintrafen. Von dieser Stelle ein Dank an die Gastgeber für die sportlich faire Geste den Anwurf um 15 Minuten zu verschieben.
Das Spiel in Königsee begann für die Post ähnlich holprig wie zu Hause gegen Erfurt. Obwohl die Abwehr von der ersten Minute an sicher stand und von Enrico Pfeifer hervorragend organisiert war brauchten die Angreifer wieder knapp 10 Minuten um das Visier, Tor, zu justieren. Die ersten Würfe verfehlten ihr Ziel oder wurden eine sichere Beute von Jan Cadek im Tor der Gastgeber. So lag der Gastgeber bis zum 5:4 ständig in Führung. Das sollte aber auch die letzte Führung der Hausherrn in diesem Spiel gewesen sein. Ab der 10. Minute bestimmte die Postsieben das Spielgeschehen. Kombinationssicher und mit Torgefahr auf allen Positionen gelang es den Gästen immer wieder in die Lücken der Abwehr zu stoßen und erfolgreich abzuschließen. Über die Station 5:8 enteilten die Gäste bis auf 8:14 in der 25. Minute. Dann folgten zwei Zeitstrafen und Königsee spielte knapp 2 Minuten mit zwei Spielern Überzahl. Die Halle erwachte wieder und der Gastgeber verkürzte auf 12:14. Das Spiel schien zu kippen, Auszeit auf der Bank der Gäste. Die Hallenuhr zeigte noch 3 Minuten Spielzeit und man wollte diese Zeit nutzen den Vorsprung zu halten und auszubauen. Die Postmänner hatten die Ansage verstanden und mit einem sehenswerten Treffer von Karel Rosenbaum zum 13:18 für die Gäste ging es in die Kabine.
Es gab nicht viel zu verändern für die zweite Halbzeit, die Mannschaft hatte sich gefunden und spielte erfolgreichen Handball. Einzig Forderung des Trainers – Tempo hochhalten, denn Königsee mit nur einem Auswechselspieler zeigte schon zu Ende der ersten Halbzeit konditionelle Probleme.
Gesagt- getan. Die Gäste hielten auch in den zweiten 30 Minuten das Tempo hoch. Torgefahr kam von allen Positionen und insbesondere Daniel Botor zeigte ein sehr gutes Spiel und brachte acht Bälle im gegnerischen Tor unter. Besser war an diesem Tag nur Karsten Krech mit 10 Toren. Einen der schönsten Spielzüge beendete Maik Grützbach nach Kempaanspiel erfolgreich. Die Abwehr spielte bis zur letzten Minute konzentriert und schuf damit die Basis für erfolgreiche Gegenstöße. Der Gastgeber war nur noch erfolgreich über seine starke linke Seite mit Radek Najman (8 Tore) und Rene Dademasch (9 Tore). Am Ende zeigte die Anzeigetafel den Spielstand von 27:38 für die Gäste.
An dieser Stelle noch Michael Seime gute Besserung. Michael hatte sich am letzten Wochenende, bei der Erwärmung, einen Mittelfußbruch zugezogen. Die Mannschaft hofft ihn bald wieder im Team zu haben.

Der Post SV Gera spielte mit:  Ch. Szlapka, P. Nedved, L. Möbus --- A. Schnöd, K. Krech (10 Tore), M. Grützbach (5), S. Teichmann, St. Martin (4), D. Botor (8 ), St. Haupt, K. Rosenbaum (4), E. Pfeifer (5/2) und J. Mühlberg (2). 
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« Antworten #8 am: 26.09.2006 - 21:16:35 »

HP Ronneburg

LSV Ziegelheim - HSV Ronneburg 30:35 (13:17)
 
Auswärtssieg-HSV sorgt für Paukenschlag in Ziegelheim
 
Nach dem verkorksten Saisonstart in eigener Halle, stand dem HSV – Team am Sonntag ein schwerer Gang bevor. Vor voller „Hütte“ traf man in der Wieratalhalle auf den Goldbach-Bezwinger LSV Ziegelheim. In der vergangenen Saison verlor man in Ziegelheim mit zwei Toren (30:28) und wollte es diesmal besser machen. Blieb die Frage, hatte man die Auftaktniederlage gegen Bad Blankenburg gut „verkraftet“ und wird man sein spielerisches Potential ausschöpfen können und vor allem trifft der Ronneburger Rückraum wieder. Das Spiel sollte im Nachhinein alle Fragen beantworten. Den besseren Start, oder sagen wir „Blitzstart“, erwischte der Gastgeber, denn schnell führte man mit 2:0 und wenig später mit 4:2 und 5:3. So kam es nicht von ungefähr, dass man nach ca. zehn. elf Minuten den Keeper wechselte. Führ den in der Anfangsformation stehenden R. Zehmisch kam nun H. Seidemann ins Tor, was sich auszahlen sollte. Zwei Tore in Folge für den HSV und es stand 5:5 Unentschieden. Danach konnte sich der Gastgeber wieder auf zwei Tore (7:5, 8:6, 9:7) absetzen, mehr ließen die in der Deckung zunehmend konsequenter stehenden Ronneburger nicht zu. Man zog nach und erreichte bis zur 25. Minute viermal ein Unentschieden (9:9, 10:10, 11:11, 12:12). In dieser Phase klappte beim Gastgeber immer weniger und das spielerische Potential der Gäste kam immer besser zum Zuge. So erzielten die Ronneburger fünf Tore in Folge und führten kurz vor dem Pausenpfiff mit 12:17. Lediglich ein Tor gestattete man den Ziegelheimern noch. 13:17 und die Frage, wird das für einen eventuellen HSV – Sieg reichen. Das erste Tor in Halbzeit zwei erzielte Ronneburg und die Fünf Tore Differenz hatte weiter Bestand (13:18, 14:19, 16:20). Nach der 38. Minute ließ man allerdings zu, dass der Gastgeber wieder besser ins Spiel fand und unter den Anfeuerungsrufen seiner Fans Tor um Tor aufholte. So kam der Gastgeber nochmals auf 23:24 heran. Das Spiel zu diesem Zeitpunkt rasant und spannend, oder anders gesagt, nicht`s für schwache Nerven. Ronneburg legte vor (23:25) und Ziegelheim nach (24:25). Danach wieder zwei Tore in Folge für den HSV und beim Stande von 24:27 und später 25:29 spürte man schon, heute lässt man sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Zwar kam Ziegelheim nochmals auf zwei Tore heran (27:29), doch mehr ließ Ronneburg nicht zu. Nach dem 27:32 und somit fünf Toren Vorsprung war dann sicherlich auch den letzten Zweiflern klar, die Pluspunkte gehen nach Ronneburg. Über die Stationen 28:33 und 29:34 ein letztlich verdienter HSV – Sieg in der Höhle des Löwen Ziegelheim. Sicherlich auch deshalb, weil die Ronneburger als Mannschaft aufgelaufen ist, sich immer besser „findet“, der Rückraum viele Bälle ( Ganzha 9, Heidrich 8, Puta 8 ) Gastgebertor versenkte und O.Meyer am Kreis weitere 6 Tore hinzufügte. Also alles in allem, eine gute bis sehr gute Leistung der HSV – Männer. Wenn es etwas zu „meckern“ gibt, dann eventuell die Tatsache, dass in Sachen Chancenverwertung bis zum Goldbach-Spiel noch etwas zugelegt werden muss.
 
Torschützen für HSV Ronneburg:
Koska (1), Vollgold (1), Gottschalk (2), Meyer (6), Heidrich (8 ), Puta (8 ), Ganzha (9), 
Siebenmeter: LSV Ziegelheim: 6/8, HSV Ronneburg: 1/3, 
Zeitstrafen: LSV Ziegelheim: 8 x 2min, HSV Ronneburg: 6 x 2min, 
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Marco
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« Antworten #9 am: 29.09.2006 - 00:23:24 »

HP Gotha

An Ardan gescheitert

HSV Bad Blankenburg - Ernestiner SV Gotha  29:27 (13:14)

Die Ernestiner Handballer haben ihr erstes Punktspiel gegen Bad Blankenburg verloren. Trainer Thomas Dietz konnte dennoch nicht unzufrieden sein.

Denn seine Mannschaft hat konzentriert und geschlossen gespielt. "Respekt vor der starken Leistung", so Dietz.
Die Bad Blankenburger verstärkt in die Saison gestartet, haben von Anfang an durchblicken lassen, dass sie ganz oben mitspielen wollen. Besonders durch ihren Rückraumkanonier Igor Ardan, den sie aus der zweiten Bundesliga geholt hatten, bestimmten sie von Beginn an das Geschehen in der gut besuchten Halle. Die Gastgeber waren schnell in Führung gegangen, erst zur Mitte der ersten Halbzeit hatte sich Gotha gefangen. Kurz vor der Pause kassierten die Ernestiner bei 14:12-Führung zwei Zeitstrafen und eine Siebenmeter. Dennoch reichte es bis zum Pausentee zur 13:14-Führung.
Die zweite Hälfte war ausgeglichen, ein Sieg möglich. Leider hatten die Gäste sieben Minuten vor Schluss zwei- bis dreimal Pech. Der Pfosten stand im Weg oder die Außenangreifer trafen nicht. Das nutzte der agile Igor Ardan, der in dieser Zeit konterte, fünf der elf Tore schoss und so den Sieg seiner Mannschaft sicherte. Gotha fehlte am Ende das Quentchen Glück. "Kopf hoch, es geht weiter. Ziegelheim wird die nächste Bewährungsprobe sein", so Dietz, der optimistisch nach vorne blickt.
Gotha: M. Scheerschmidt, Gewalt 9, Wandtke 2, Perner 1, Eisenacher, Schneider, C. Steinbrecher 3, O. Behling 7, D. Irmisch, Thieme 2, A. Stegner 2;
Strafwürfe: 5/5 (5/3);
Zeitstrafen: 4 (3)
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