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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 14. Spieltag  (Gelesen 701 mal)
Marco
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« am: 23.02.2007 - 04:59:52 »

24.02.2007  15:00
1. SSV Saalfeld 92 - HSG Nordhausen
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

24.02.2007  17:00
TSV Motor Gispersleben - SV Aufbau Altenburg
[Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]

24.02.2007  17:30
HSV Apolda 1990 - Thüringer HC III
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

25.02.2007  14:00
TSG Ruhla - LSV Ziegelheim
[Sporthalle Bermbachtal Ruhla]

25.02.2007  16:00
HBV Jena 90 - HSV Weimar
[Sportforum Halle I Jena]
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« Antworten #1 am: 26.02.2007 - 04:13:31 »

HP Ruhla

Höchster Saisonsieg für TSG-Damen

TSG Ruhla - LSV Ziegelheim  30:15 (12:7)
 
Im Nachholspiel der Handball-Oberliga der Frauen gewann die TSG Ruhla gegen LSV Ziegelheim sicher mit 30:15 (12:7) Toren.
Zum zweiten Mal an einem Sonntagnachmittag verbuchte die TSG Ruhla einen ungefährdeten Sieg. Gegen die ohne Wechselspielerinnen angereisten Ziegelheimerinnen stand nach einer Viertelstunde Spielzeit nur noch die Höhe des Sieges zur Debatte. Vor allem die wieselflinke und treffsichere Sabrina Lochner hatte mit sechs Kontertoren beim 8:4 (18.) für Sicherheit gesorgt. Der Vorsprung wuchs weiter an, als Carolyn Mischke zweimal erfolgreich war, nachdem sie mehrfach freistehend auf Außen übersehen worden war. Nadine Arndt und Romy Göpfert schraubten das Resultat auf 12:4 (25.) in die Höhe. In den letzten fünf Minuten vor der Pause wurde Ruhla nachlässiger, so dass der Gegner das Ergebnis etwas freundlicher gestalten konnte. Nach der Pause ordnete Trainer Reiner Koburger erfolgreich Pressdeckung gegen die einzige Ziegelheimer Fernwerferin an. Die ihr zweites Punktspiel für Ruhla bestreitende Ina Grgic kam nun immer besser zum Zuge und erzielte im Zusammenspiel mit Antje Gebhardt schöne Treffer. Inzwischen war der Vorsprung auf 20:10 (43.) angewachsen. Dabei hatten die Gastgeberinnen noch eine Vielzahl von Kontermöglichkeiten ausgelassen und mehrfach nur das Holz getroffen. Ziegelheim musste danach für Minuten wegen Verletzung in Unterzahl auskommen, kämpfte aber unverdrossen weiter und erzielte weitere Tore. Im Gefühl des sicheren Sieges ging die TSG beim 23:12 (49.) mit ihren Torchancen leichtfertig um. Vor allem Christin Erbe lag mit ihren Fernwürfen oft zu hoch. Trotzdem kam am Ende, als die Konzentration wieder besser wurde, der höchste Saisonsieg für die TSG heraus.
TSG Ruhla: Karn, Wirrwich; Grgic (6), Lochner (7), Möller, Mischke (6/4), Antje Gebhardt (4), Göpfert (3), Erbe (1/1), Arndt (3), Schmidt.
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« Antworten #2 am: 26.02.2007 - 23:41:05 »

OTZ Jena  27.02.2007

Niveauarm, aber gewonnen

HBV Jena 90 - HSV Weimar  20:16 (7:8)
 
HBV-Handballerinnen schlagen zuhause HSV Weimar

In der Vorsaison forderten die Handballerinnen des HBV Jena 90 den HSV Weimar als Vizemeister heraus, doch denkbar knapp nach Entscheidungsspielen ging der Oberliga-Meistertitel an die Goethestädterinnen.
Am Sonntag nun eine nicht unbedingt einzuplanende Revanche in Form des glatten 20:16 (7:8)-Heimsieges der Jenaerinnen als Revanche für die knappe Hinspielniederlage in Weimar. Kein sonderliches Niveau, doch ausschlaggebend für Jenas Sieg war die mannschaftliche Geschlossenheit und eine glänzend aufgelegte Torhüterin Jeanette Weigelt. 6:4, 7:8 bei der Halbzeit, später aber nach dem 8:8 ständigen Jenaer Führung, damit stand der Sieg des Tabellensechsten Jena (18:12 P.) über den Tabellenersten Weimar (23:5 P.) fest. Sandra Oswald und Anja Bülow waren je fünffache Torschützinnen mit je zwei verwandelten Strafwürfen. Das weitere Jenaer Aufgebot: Torfrau Kerstin Perlitz, sowie Melanie Fiedler (3), Cornelia Dressler (2), Alexandra Kenter (2), Maxi Gärtner (1), Stafanie Klaus (1), Claudia Sprengler (1), Susanne Stanek und Elisabeth Müller. Mit sechs Treffern war die Ex-Jenaerin Ines Mießler Weimars treffsicherste Spielerin.
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« Antworten #3 am: 26.02.2007 - 23:51:14 »

HP Altenburg

TSV Motor Gispersleben - SV Aufbau Altenburg     14:21 (9:8)

Aufbau Damen gewinnen beim Vorletzten

In der letzten Woche verabschiedeten sich die Altenburgerinnen glanzlos aus dem Pokal. Beim Tabellenvorletzten musste also unbedingt ein Sieg her um sich Jena etwas vom Hals zu halten und die Schmach der letzten Woche vergessen zu machen. Doch der heutige Gegner aus Gispersleben, hat zwar nur drei Punkte, aber sie haben es einigen Spitzenmannschaften schon sehr schwer gemacht. Am heutigen Tag begannen die Altenburgerinnen wie die Post. Schnelle Bälle und schöne Zuspiele zeichneten schon schnell eine 5:2 Führung. Ab dieser Führung dachte man wohl schon wieder an ein leichtes Spiel. Jetzt kam die Zeit der Gastgeberinnen. Mit Kampf und Krampf versuchten diese das Spiel wieder offen zu gestalten. Die Altenburger verschliefen die nächsten zehn Minuten und Gispersleben führte mit 8:5. Den Gästen gelang bis dato nichts mehr mussten aber wieder ins Spiel kommen um siegreich aus der Halle zu gehen. Bis zur Halbzeit sah man keine Besserung und der Halbzeitstand von 9:8 für die Gastgeberinnen war wohl mehr als verdient. Das Donnerwetter in der Kabine können sich Insider wohl vorstellen.

Alle Spielerinnen waren in der zweiten Hälfte wieder auf ihrem Posten. Von Gina Wodrich im Tor bis zur Kreisläuferin Kerstin Böhme liefen jetzt alle zu überzeugender Leistung auf. Vor allem in der Abwehr leisteten die Altenburgerinnen jetzt Schwerstarbeit. Das negativste in diesem Spiel sind wohl die Zeitstrafen. Insgesamt gab es 34 Strafminuten (22 Gispersleben, 12 Altenburg). Über eine Halbzeit lang fand dieses Spiel in Unterzahl statt. Zum Glück hatten die Altenburgerinnen auch in Unterzahl ihre Vorteile. Claudia Voigt wurde in der 52. Minute wegen eines unnötigen Revancefouls des Feldes verwiesen, als man schon zwei Zeitstrafen absitzen musste. Zu diesem Zeitpunkt allerdings hatten die Gäste beim Spielstand von 18:12 das Spiel schon für sich entschieden. Die Gisperslebenerinnen konnten diese klare Überzahl allerdings auf keine Weise ausnutzen. Kompliment an die Skatstädterinnen die aus dieser brenzlichen Phase mit einem 1:1 herauskamen. Auch die Probleme Strafwürfe zeigten sich in diesem Spiel wieder einmal. Die Altenburgerinnen verschenkten wieder drei Strafwürfe. Am Ende konnte das Spiel klar mit 14:21 gewonnen werden was von einer knallharten Abwehrleistung der Gäste erzielt wurde. Sicher war es ein Pflichtsieg für die Altenburgerinnen die sich in diesem Jahr wieder im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt haben. Man wünscht sich noch mehr Spiele, in welchen das mannschaftliche Gefüge so harmoniert wie in Halbzeit zwei. Vielleicht gelingt dies in der nächsten Woche in Nordhausen wo wohl noch eine bittere Rechnung offen ist.

Aufbau spielte mit: G. Wodrich, K. Krämer, Y. Dietrich 1 Tor, C. Voigt 6, A. Ehrlich 4, K. Böhme 1, S. Kampa 4, A. Rudolph 2, R. Diener 3, K. Rolle
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« Antworten #4 am: 26.02.2007 - 23:53:04 »

HP Ziegelheim

TSG Ruhla - LSV Ziegelheim 30:15 (12:7)
   
Nach zweiwöchiger Trainingszwangspause durch Faschingsbelegung der Wieratalhalle konnten die LSV-Mädels erwartungsgemäß nicht an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen. Mit einem Notaufgebot haben sich die Ziegelheimer Frauen in der kleinen Ruhlaer Halle dennoch relativ ordentlich aus der Affäre gezogen. Zu mehr reichte es schon deshalb nicht, weil die Gastgeberinnen sich jederzeit auf ihre Torhüterin verlassen konnten. Die fischte sich mit blitzschnellen Reflexen jeden noch so platzierten Ball und leitete gar noch die Konterattacken ihrer Mannschaft ein. So geriet Ziegelheim frühzeitig ins Hintertreffen, konnte aber durch Einzelaktionen den Rückstand bis zur Pause im Rahmen halten. Nach dem Seitenwechsel wurden die Gäste für einige Minuten zu undiszipliniert, schlossen zu zeitig ab und luden die TSG-Damen zu ihren Gegenstößen ein. Um diese dann noch zu verhindern, fehlte die Kraft. So baute Ruhla ohne größere Probleme den Vorsprung noch standesgemäß aus.
 
LSV: Welker; Schmelzer (2), I. Tausch (2), Federau (1), Wurzer (5), Geilen (5/2), Wagner
 
Strafwürfe: TSG 6/5, LSV 2/2  Strafminuten: TSG 4, LSV 2
Schiedsrichter: Heinzmann/Merten (Ilmenau/Langewiesen)
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« Antworten #5 am: 27.02.2007 - 00:09:46 »

TA Nordhausen  27.02.2007

Nach 30 Minuten alles entschieden

1. SSV Saalfeld 92 - Harzer Sportgemeinschaft Nordhausen 22:33 (5:16)

Die Erfolgsgeschichte der Nordhäuser Handball-Frauen geht weiter. Am Sonnabend schrieben sie in Saalfeld mit einem überlegenen 33:22- Sieg über den 1. SSV bereits das elfte Kapitel und behaupten weiter Platz drei in der Oberliga. Dabei stand auch in Saalfeld wieder nur ein Mini-Kader zur Verfügung, wurde in gleicher Besetzung wie beim Pokalsieg in Altenburg gespielt. Lediglich Kerstin Neumann sorgte dafür, dass diesmal wenigstens eine Wechselmöglichkeit bestand. Torhüterin Luise Schmidtke betätigte sich somit als Pendlerin zwischen Feld und Tor.

Nordhausen wollte nach den beiden Niederlagen in den vergangenen zwei Jahren in Saalfeld unbedingt gewinnen. Und da man damit rechnen musste, dass es wegen der fehlenden Alternativen auf der Bank wieder eine Kraftfrage werden könnte, legte man die volle Konzentration auf die erste Halbzeit. Einmal mehr wurde die Abwehr mit der starken Nancy Brodhuhn dahinter zum Erfolgsgaranten. Saalfeld fand nur selten Lücken im Nordhäuser Abwehrverband oder aber die Torhüterin auf dem Posten. Dadurch ergaben sich, wie erhofft, immer wieder Kontermöglichkeiten, die die pfeilschnelle Jenny Mohrig und Steffi Weber gut zu nutzen wussten. Aber auch im Positionsspiel hatte der HSG an diesem Tag viel Gutes zu bieten. Angelina Kwella kam zwar nicht wie gewohnt zum Zuge, spielte nach einigen Fehlwürfen aber sehr mannschaftsdienlich und setzte ihre Nebenspielerinnen glänzend in Szene. Kontinuierlich zog die HSG davon und hatte mit dem 16:5 zur Pause längst für mehr als eine Vorentscheidung gesorgt.

Nach Wiederanpfiff kam Saalfeld besser ins Spiel, agierte konzentrierter, während die Nordhäuserinnen jetzt angesichts des klaren Vorsprungs nicht mehr mit aller Konsequenz zu Werke gingen. Zehn Minuten war es so eine sehr ausgeglichene Partie. Dann ein kleiner Hänger bei den Gästen. Plötzlich lief vorn und hinten nichts mehr zusammen, und Saalfeld verkürzte auf 17:24. Das war noch nicht dramatisch, aber Trainer Udo Raupach reagierte schnell, nahm eine Auszeit und wechselte im Tor. Bald machte die HSG danach wieder deutlich, wer Chef auf dem Pakett ist. Viola Böttcher führte nun Regie, und die in Punkto Torgefahr in der ersten Halbzeit blass gebliebene Angelina Kwella fand mehr und mehr zur gewohnten Stärke zurück, traf nun fast nach Belieben. Am Ende war der alte Torabstand wieder hergestellt.

Eine erneut überzeugende Leistung des gesamten Teams, mit der es sich eindrucksvoll für die schwachen Partien zuvor in Saalfeld rehabililtierte.

HSG Nordhausen: Brodhuhn/Schmidtke - Rosenstock (6), Mohrig (7), Böttcher, Weber (11), Kwella (9), Neumann.
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« Antworten #6 am: 27.02.2007 - 00:12:03 »

OTZ Saalfeld  27.02.2007

Saalfelderinnen nutzen Heimvorteil nicht

1. SSV unterliegt Nordhausen und steht weiter am Tabellenende

1.SSV Saalfeld 92 - HSG Nordhausen 22:33 (6:16)

Erneut konnten die SSV-Damen einen Heimvorteil nicht nutzen und unterlagen völlig verdient der HSG aus Nordhausen. Dabei zeigte die Mannschaft zwei völlig verschiedene Halbzeiten.
Im ersten Spielabschnitt hielten die Saalfelder in den ersten zehn Minuten die Partie noch offen mit einem knappen 2:3-Rückstand. Dann aber war regelmäßig Schluss vor dem gegnerischen Tor. Überhastete Würfe, Abspielfehler und technische Fehler luden den Gegner zum Kontern ein. Der nahm die Einladung dankend an und zog kontinuierlich bis zum 6:16 zur Pause davon. Bis dahin war es eine blamable Vorstellung des SSV-Rückraumes, der in 30 Minuten nicht ein einziges Tor erzielen konnte. Die wenigen Treffer wurden von den Außenpositionen und durch einen Strafwurf markiert. Mit der mageren Torausbeute drohte gegen den Tabellendritten ein Debakel.

Aber in zweiten Spielabschnitt sah man eine völlig andere Mannschaft. Endlich wurden die Chancen besser genutzt, der Rückraum traf nun insgesamt acht Mal, und auch die Torhüter wussten sich zu steigern. Bis zur 45. Minute war der Rückstand beim 18:24 bis auf sechs Tore geschmolzen. Dann legte der Gast nach, konnte die zweite Halbzeit noch knapp mit einem Tor für sich entscheiden und damit einen letztlich nie gefährdeten Sieg und zwei Punkte einfahren.

Nach dieser erneuten Niederlage bleiben die SSV-Damen weiterhin am Tabellenende der Oberliga.

1. SSV: J. Schüner (TW), Gentzsch (TW), Fröhlich 6, Kurzhauer 4, Post 4, Slabon 2, Kersten 2, Pleyer 2/1, Schmidt 1, Grosse 1/1, Pino, K. Miemel, Walther.
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