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Marco
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« Antworten #1 am: 26.02.2007 - 04:00:24 » |
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HP Ilmenau
Den Spitzenreiter nur 15 Minuten gefordert
HV Ilmenau 55 – SV Hermsdorf 13:26 (4:11)
Die Handballdamen des HV Ilmenau zeigten gerade gegen den Tabellenführer SV Hermsdorf ihre schwächste Heimleistung der Saison und verloren so folgerichtig mit 13:26. Die Niederlage kam nicht ganz unerwartet, präsentierte sich mit Hermsdorf doch die beste Mannschaft des Zehnerfeldes in der Ilmsporthalle. Allerdings hatte man sich nach der klaren Hinspielniederlage einiges vorgenommen. Die ersten 15 Minuten konnten diese Vorgaben noch umgesetzt werden, denn die zweimalige HV-Führung durch Iris Lenke wurde von den Gästen lediglich ausgeglichen. Dieses 2:2 Mitte der ersten Spielhälfte zeigt schon, dass bis dahin die Abwehrreihen und die Torhüter das Geschehen auf dem Paket dominierten. Aber schon in dieser Anfangsviertelstunde zeigten die Ostthüringer ihre Qualitäten im Umkehrspiel. Konsequent wurden erste und zweite Welle, sowie die schnelle Mitte bei HV-Erfolgen zelebriert. Das die Gäste kein Kapital daraus schlagen konnten, lag zu diesem Zeitpunkt noch an der fehlenden Präzision und an Luisa Ihle im HV Tor, die einige 100%ige Chancen entschärfte. Dies änderte sich im weiteren Spielverlauf, wo im HV-Angriff nichts mehr zusammenlief und im Gegenzug die Gäste nun sicher verwandelten. Vom 4:4 nach 20 Minuten erzielte Hermsdorf mit dem 11:4 Pausenstand bereits eine Vorentscheidung. Die zweite Halbzeit zeigte nach 3 weiteren Hermsdorfer Toren ein kämpferisches Aufbäumen in den HV-Reihen. Die gesundheitlich angeschlagene Julia Weißenborn erzielte bei einem ihrer Kurzeinsätze zwei Feldtore und Iris Lenke blieb vom Siebenmeterpunkt stets der Sieger. Beim 12:19 nach 49 Minuten hatte die HV-Sieben ihr Pulver verschossen. Was nun folgte war ein Abbild der ersten Hälfte, denn 7 Hermsdorfer Toren konnte der HV nur noch eines entgegensetzen. Besonders zum Ende der Spielhälften machten sich die konditionellen Nachteile und die fehlenden personellen Alternativen bemerkbar. 8 Feldtore in 60 Minuten sind in einem Heimspiel einfach zu wenig und wenn Leistungsträger wie Arlt und Zink einen schlechten Tag erwischen, dann ist dies gegen einen solchen hochkarätigen Gegner nicht zu kompensieren. Am kommenden Wochenende besteht gegen die HSG Werratal die Chance, sich mit dem ersten Auswärtssieg für die schwache Leistung zu rehabilitierten. HV Ilmenau: Ihle; Arlt, Zink, Lapke (1), Weißenborn (2), Lenke (7/5), Karrasch (1), Kühn, Bornheim (2), Wisser, Varchmin Strafwürfe: Ilmenau 5/5, Hermsdorf 4/3 Strafzeiten: Ilmenau 6 x 2 min, Hermsdorf 1 x 2 min Schiedsrichter: Görke/Welsch (HSC Erfurt/Thüringer HC)
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