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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 17. Spieltag  (Gelesen 1199 mal)
Marco
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« am: 23.02.2007 - 05:06:40 »

24.02.2007  16:00
ThSV Eisenach II - SV Thuringia Königsee
[Werner Seelenbinder Sporthalle Eisenach]

24.02.2007  19:00
HSV Ronneburg - ESV Lok Meiningen
[Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]

24.02.2007  19:30
HSV Apolda 1990 - LSV Ziegelheim
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

25.02.2007  16:00
HV Spielzeugstadt Sonneberg - SG Erfurt/Bad Langensalza
[Sporthalle Berufsschulzentrum Sonneberg-Steinbach]

25.02.2007  16:00
Post SV Gera - HSV Bad Blankenburg
[Panndorfhalle Gera]

25.02.2007  16:30
Ernestiner SV Gotha - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim
[Ernestinum-Sporthalle Gotha]
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Marco
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« Antworten #1 am: 25.02.2007 - 23:23:04 »

HP Eisenach

ThSV II bezwingt mit kleinem Kader Königsee

ThSV Eisenach II - SV Thuringia Königsee  32:26 (17:13)

Holprig, aber letztendlich erfolgreich

„Wir haben unser Punktekonto auf 20:12 Zähler aufgestockt. Wir haben unser Ziel erreicht und sind zufrieden“, blickt Frank Ihl auf den Samstagnachmittag. Als Spielertrainer führte er sein Team zum 32:26 (17:12) Erfolg über den SV Thuringia Königsee. Frank Ihl hatte erneut nur ein Rumpfaufgebot zur Stelle. Kapitän Torsten Laufer (Grippe) und Daniel Wernicke (Schulterverletzung) gingen gehandicapt in die Partie.

Spielerische Glanzlichter vermochte der ThSV Eisenach II gegen das Tabellen-Kellerkind nicht zu setzen. „In dieser Zusammensetzung trainieren wir ja auch überhaupt nicht“, zeigt Frank Ihl für das holprige Spiel Verständnis. „Wir suchten daher den Erfolg mit gruppentaktischen Maßnahmen und individuellen Aktionen“, verrät der ThSV-Coach seine Marschroute. Er selbst pendelte zwischen Rückraum Mitte, Rückraum links und Linksaußen, ergänzte sich mit Alexander Schiffner und Daniel Wernicke. Zu den Sieggaranten zählten die Übersicht eines Frank Ihl, von der Torsten Laufer am Kreis profitierte, sowie die technischen und läuferischen Vorzüge eines Alexander Schiffner. Die routinierten Gäste um ihren blass gebliebenen Rückraum-Shooter Radek Najmann (nur 4 Treffer) vermochten die Gunst der Stunde nicht zu nutzen.
Die Gastgeber konnten sich von Beginn auf ihren zuletzt mit überzeugenden Leistungen aufwartenden Schlussmann Sven Luckert verlassen. Der Youngster bügelte als Feuerwehrmann manch Schludrigkeit, manche Abstimmungsprobleme seiner Vorderleute aus. Im Spiel nach vorn litt zunächst die Präzision unter dem Tempo. Eine 4:2 Führung (Wernicke bediente Laufer am Kreis, 10.) sorgte nicht für Besonnenheit. Dem zu „linkslastigen Angriffsspiel“ der Eisenacher begegneten die Gäste in den folgenden Minuten mit schnörkellosem Handball zum 5:7 (16.). Das war der Weckruf für die Eisenacher. Endlich wurde auch Rechtsaußen Felix Abad mit einbezogen, der zum 9:8 (23.) traf. Fortan gaben die Eisenacher die Führung nicht mehr ab. Die Abwehr stand zwar weiterhin nicht besonders sattelfest, doch einige Ballgewinne wurden resolut zur 17:13 Pausenführung genutzt.
Im Zusammenspiel mit Torhüter Sven Luckert gelangen auch nach Wiederanpfiff weitere Ballgewinne. Doch es wechselten Licht und Schatten. Die Gäste nutzten die Eisenacher Patzer, um auf Tuchfühlung zu bleiben (23:20 (43.). Christoph Trinks kam ins ThSV-Gehäuse, entschärfte wichtige Bälle. „Er verhalf uns zur dritten Luft“, gestand der 37-jährige Frank Ihl. Über die linke Angriffsseite initiierte und schloss Alexander Schiffner mehrere Aktionen erfolgreich ab, narrte mit seiner technischen Klasse die Königsberger Abwehrformation zum 29:22 (51.). In der Schlussphase ließen sich die Eisenacher nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Die Gäste dezimierten sich zudem selbst. Die Unparteiischen Luggauer/Schuster (Gotha) zückten nach Schiedsrichterbeleidigung Rot gegen Rene Dademasch (54.).
Durch den Rückzug des HC Suhl unmittelbar vor dem Saisonstart ist der ThSV Eisenach II am kommenden Wochenende nicht um Oberligazähler am Ball.

ThSV Eisenach II: Luckert, Trinks; Schiffner (10), Schultze, Abad (3), Laufer (8/1), Wernicke (3), Ihl (8/3), Rauscher

Thuringia Königsee: Höhne, Cadek; Lächa (1), Förster (1), Pajonie (1), Friedrich (3), Najmann (4/2), Götz, Oldenburg (9), Dademasch (6), Göring (1)
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« Antworten #2 am: 26.02.2007 - 04:20:21 »

TA Gotha  26.02.2007

Ernestiner SV: Nur Leidenschaft reicht nicht

Ernestiner SV Gotha - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim  18:25 (7:12)
 
Das siebente Derby zwischen dem Ernestiner SV Gotha und dem SV Goldbach/Hochheim endete mit einer 18:25-Niederlage der Gastgeber. Viele Emotionen und ein hektischer Verlauf prägten das Prestigeduell.Das Schiedsrichterduo hatte alle Hände voll zu tun, um die Heißsporne beider Mannschaften im Zaum zu halten. Valley und Niedtner (Wutha-Farnroda) führten von Beginn an ein strenges Regime - nicht immer zur Freude aller Beteiligten und der 500 Zuschauer in der ausverkauften Ernestinerhalle. Schon in der ersten Minute bekamen die Gastgeber einen Siebenmeter zugesprochen, doch Behling scheiterte vom Punkt und Goldbachs Keeper Schneegaß konnte seinen ersten Triumph des Tages bejubeln. Stefan Juhnke eröffnete mit dem 0:1 dann den Torreigen. Dank zwei weiterer Siebenmeter (Mitrovic) bauten die Goldbacher ihre Führung aus. Auf Ernestinerseite begann Lars Gewalt sein Comeback nach langer Verletzungspause in der 9. Minute mit einem Tor - dem ersten der Gastgeber. Glanzpunkte gab es in der ersten Halbzeit wenig. Hinten standen mit Scheerschmidt und Schneegaß jeweils zwei gut aufgelegte Torleute, vorn agierten die Ernestiner anfangs zu kopflos, später verzettelten sie sich im langatmigen Querspiel. Kreisläufer und Außenspieler wurden beim Gastgeber kaum in das Spiel einbezogen. Zwar boten die Goldbacher auch nicht gerade ihre beste Leistung, doch hier "machte irgendwo immer jemand ein Tor", wie es Trainer Sven Rothhämel treffend beschrieb. Beim Gastgeber gab Detlef Seitz zwischen den Pfosten einen tollen Kurzeinsatz (29.), als er einen Siebenmeter von Sebastian Juhnke auch im Nachwurf abwehrte. Seitz, einst Torwart der zweiten Mannschaft, pausierte nach Verletzung fast zwei Jahre. Den 7:12-Pausenrückstand konnte er aber auch nicht kaschieren.
Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel stockte das Angriffsspiel der Goldbacher. Irmisch, André Stegner, Behling und Perner holten auf und Stegner traf zum 15:16-Anschlusstor (47.). Zwischenzeitlich war auf Goldbacher Seite Stefan Juhnke mit ausgekugeltem Finger ausgefallen (42.). Als Gothas Neuzugang Jiri Jicha einen Konterlauf der Gäste unsanft stoppt, leitet Mitrovic mit seinem Siebenmeter die Wende ein (15:19/53.). Fortan treffen die Blau-Weißen wieder im Minutentakt und Gotha bleibt die etwas zu hohe 18:25-Niederlage nicht erspart.

Gothas Trainer Thomas Dietz lobte die Leidenschaft seiner Mannschaft, als er nach dem Spiel seine Stimme wiederfand. "Wir haben die Partie im Angriff verloren." Auch Sven Rothhämel kritisierte die zeitweise Passivität seiner Mannschaft. "Wir haben, genau wie Gotha, nicht in die Tiefe gespielt, allerdings auch bei Fehlern Ballgewinne erzielt."
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Oliver Niedtner
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« Antworten #3 am: 26.02.2007 - 09:11:55 »

TLZ Gotha 26.02.2007

Für die Ernestiner eine Nummer zu groß

Ernestiner SV Gotha - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim  18:25 (7:12)

Sicherheitsstufe 1 in der Ernestiner-Sporthalle! Es gibt Taschenkontrollen im Foyer, einen Ordnungsdienst auf den Rängen und passend dazu Schiedsrichter, die keinen einzigen Zuschauer entlang des Spielfeldes dulden. “Bitte gehen sie auf die Tribüne”, fordern die Männer in Gelb-Schwarz höflich auf. Alles nur wegen des Kreisderbys in der Handball-Oberliga, das gestern - zugegebenermaßen - die Massen bewegt.

Mindestens 500 Zuschauer quetschen sich in die Ernestiner-Sporthalle, um den direkten Vergleich von Gotha und Goldbach/Hochheim mitzuerleben. Was sie zu sehen bekommen, ist ein kampfbetontes, torarmes Spiel mit einem verdienten Sieger. Der heißt Goldbach/Hochheim und setzt sich mit 25:18 (12:7) Toren souverän durch.

Für die Ernestiner beginnt das Spiel mit einem schlechten Omen, als Oliver Behling einen Siebenmeter verwirft und Goldbach zu drei Toren in Folge kommt. Es steht 0:3 (9.), und Gothas Trainer Thomas Dietz schnappt sich die grüne Karte. Abgeben muss er sie aber nicht, weil Lars Gewalt zum 1:3 trifft. Der Bann scheint gebrochen.

So richtig in Fahrt kommen aber doch nur die Goldbacher, von denen in dieser Phase vor allem die Juhnke-Brüder den Abschluss suchen. Trotzdem geht es Sven Rothhämel nicht schnell genug, und er beantragt just in dem Moment eine Auszeit, als das 4:8 fällt. Tumulte. Das Tor wird nicht anerkannt. Wenig später fällt es dann doch.

Je länger das Spiel dauert, desto mehr zeichnen sich die beiden Torhüter aus, wobei Goldbachs Florian Schneegaß seiner Mannschaft den Zwischenspurt zum 7:12 überhaupt erst ermöglicht.

Fünf Tore Unterschied zur Pause schmelzen jedoch wie Wachs in der Sonne, so dass André Stegner beim 15:16 (47.) sogar den Anschlusstreffer herstellen kann. Zum Ausgleich kommt es nicht. Goldbach gibt nochmal Gas und hat beim 15:20 (55.) den alten Abstand wiederhergestellt.
« Letzte Änderung: 26.02.2007 - 15:57:24 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #4 am: 26.02.2007 - 16:01:37 »

HP Erfurt

Nach starker zweiter Halbzeit dem Favoriten ein Bein gestellt

HV Spielzeugstadt Sonneberg - SG Erfurt/Bad Langensalza  30:31 (15:13)

Die Erste der SG war am Sonntag nicht nach Sonneberg gereist um dort Punkte zu verschenken und der Gastgeber sah die Chance nach der Niederlage von Ziegelheim am Samstag in Apolda bis auf einen Punkt zu dem Spitzenreiter aufzuschließen. Auch 450 stimmgewaltige Zuschauer wollten ihre Mannschaft unterstützen und so war alles gegeben um ein hochklassiges Spiel zu erleben.
Beiden Mannschaften gingen dabei mit vollstem Einsatz aber auch mit einer wohltuenden Fairness zu Werke, die es den Schiedsrichtern leicht machten dieses Spiel gut zu leiten.
Von Beginn an legten die SG’ler los wie die Feuerwehr und konnten die ersten 10 Minuten für sich gestalten. Danach lies aber vor allem im Abschluß die Konzentration nach und so brachte man Sonneberg wieder ins Spiel. Die Sonneberger ließen sich nicht lange bitten und konnten auch Unkonzentriertheiten im Deckungsverband der Erfurt/Langensalzaer nutzen um auf 15:11 davonzuziehen. Mit einem Kraftakt verkürzten Daniel Baumgarten und Dominique
Schlösser vor der Pause auf 15:13.
Die zweite Halbzeit zeigte dann phasenweise Klassehandball und hier zeigten die Minewski Schützlinge wozu sie in der Lage sind. Herrliche Ballstafetten fanden meist in Andre Ahrens
(9 Tore in der zweiten Halbzeit) und Daniel Baumgarten ihre Vollstrecker und immer wenn es
kritisch wurde konnte man miterleben wie der Chef persönlich die Verantwortung auf sich nahm und die Big Points selbst erzielte oder vorbereitete.
Aber auch Sonneberg hielt dagegen und so ging man  beim Stande von 24:24 in die letzten
10 Minuten. Und hier stach dann der vorher unauffällig spielende Keeper Ulf Hering als Joker. Ob nun 7 Meter oder andere hundertprozentige Chancen von Sonneberg erspielt wurden war ihm egal. Er hielt in Klassemanier und brachte damit seine Mannschaft auf 
Siegeskurs. Sonneberg brach in den letzten 10 Minuten aber auch konditionell ein und
hatte eigentlich keine Chance mehr das Spiel zu gewinnen.
Und genau an dieser Stelle spielten die Gäste nicht mehr kontrolliert und mit viel zu hohem Risiko und machten die Sache wieder spannend. Felix Menge nahm sich in Überzahl ein unnötiges 1:1 und verwarf unter fairer Bedrängnis, Ulle spielte bei einem 2 Tore Vorsprung
2 Minuten vor Schluss einen Steilpass ins Aus und kassierte postwendend den Anschluss und Daniel Baumgarten verwarf freistehend am Kreis unkonzentriert.
Man erkämpfte sich mit hoher Moral den Ball wieder und nahm eine Auszeit. Noch 9 Sekunden waren zu spielen und man hatte Freiwurf. Daniel Baumgarten führte am eigenen
Kreis aus und passte auf Andre Minewski und, den mitgereisten Fans stockte der Atem,
der rutschte auf einem Schweißfleck aus, konnte aber mit letztem Einsatz den Ball kontrolliert
abspielen. Zum Torwurf kam man nicht mehr. Aber das war auch egal. Nach dem Schlusspfiff lag man sich in den Armen. Bis auf Andre Minewski. Der saß mit schmerzverzerrtem Gesicht auf der Auswechselbank. Von Zuschauern und Schiedsrichtern nicht bemerkt hatte er sich bei der geschilderten Schlussaktion am Knie sehr schmerzhaft verletzt. Aber nach 5 Minuten hatte sich Andre vom Schock der Verletzung erholt und konnte sich jetzt auch freuen.
Als Fazit bleibt die Erkenntnis das man sich mit dieser Mannschaft vor keinem Oberligateam
mehr verstecken muß , man aber andererseits auch noch ein Stück Arbeit vor sich hat um ein Spitzenteam zu werden. Dazu zählt vor allem Disziplin jedes Einzelnen und Ruhe und Souveränität nicht nur auf dem Parkett. Wenn man weiterhin Erfolg haben will sollte auch hier ein deutliche Schritt in Richtung Erfolg getan werden.
In den nächste Spielen gegen Meiningen und Sonneberg steht man vor lösbaren Aufgaben und danach steht man vor dem Monat der Wahrheit mit Spielen gegen Ziegelheim, Goldbach/Hochheim, Bad Blankenburg und Ronneburg. Und man kann mit etwas Stolz schon sagen: Die SG spielt bei der Vergabe des Meistertitels in der Oberliga keine unbedeutende Rolle. Wer Meister werden will muss gegen die Minewski und Co erst einmal gewinnen.
Dafür sollte man sich ohne Selbstüberschätzung bei Andre Minewski und seiner Truppe schon jetzt bedanken.

SG spielte mit
Ulf Hering, Dirk Wunderlich  im Tor
Daniel Baumgarten  11/5; Andre Ahrens 9; Felix Menge 4; Andre Minewski 2; Marcus
Tunger; Sebastian Irovsky; Dominique Schlösser 2; Johannes Trommer 1; Jens
Ludwig 2
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« Antworten #5 am: 26.02.2007 - 16:11:35 »

HP Bad Blankenburg

Niederlage in Gera

Post SV Gera - HSV Bad Blankenburg 30:29 (10:9)   
 
Der Pokal ist Geschichte. Die Leistungen von vor einer Woche sollten der Vergangenheit angehören - mit dieser Erwartung fuhren die Mannschaft und die zahlreichen Fans nach Gera.

Mit Spielbeginn um 16.40 Uhr waren alle Hoffnungen auf Sieg gestellt. Die Bad Blankenburger begannen durch S. Oertel den Torreigen zu eröffnen. Der Siegeswille der Mannschaft war zu spüren. Doch konnte sich keine der beiden Mannschaften bis zur Halbzeit mit Stand 9:10 für die Gäste, absetzen. Diese knappe Führung war vor allem der Leistung von Tobias Jahn zu verdanken, der in der ersten Halbzeit 18 Bälle parieren konnte.

Nach dem Seitenwechsel glichen die Geraer zum 10:10 aus und übernahm die Führung, die sie letztlich nicht mehr abgaben. In den ersten 5 Spielminuten der zweiten Halbzeit wurde das Tempo von Gera bestimmt und die Kurstädter verschliefen die Anfangsphase total. In der 36. Minute sah dann zu allem Überfluss Daniel Hellwig nach einer Abwehraktion die rote Karte und sein darauf folgendes Verhalten warf kein gutes Licht auf den HSV. Mit diesem Platzverweis begann für die Mannschaft die Talfahrt in diesem Spiel. War in der ersten Halbzeit noch auf die Abwehr verlass, so wurde diese in der zweiten Halbzeit zunehmend schlechter und auch die Torhüter vermochten immer weniger Akzente zu setzen. Über die Stationen 18:16 und 22:16 nahm das Spiel seinen Lauf. In der 45. Minute ging jedoch noch mal ein Ruck durch die Mannschaft und der Vorsprung von Post Gera schmolz bis zur 52. Minute. Der HSV glich sogar aus. Diese Leistungssteigerung hätte eigentlich dem Team das Selbstbewusstsein geben müssen, in Führung zu gehen. Leider gelang der Führungtreffer nicht mehr – schlimmer noch, Karsten Krech erzielte 3 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer für den Post SV Gera.

Fazit des Spieles ist, dass Trainer, Sportliche Leitung und Mannschaft bis zum kommenden Wochenende alle Hände voll zu tun haben und sowohl auf der Bank als auch dem Parkett die Fehlerquote senken den Teamgeist steigern müssen. Mit den bekannten Mängeln in der Abwehr und dem nicht konsequenten Ausnutzen selbst bester Möglichkeiten im Angriffe, wird es Bad Blankenburg im weiteren Saisonverlauf sehr schwer haben, das selbst gesteckt Saisonziel Platz 3 zu erreichen.

Dank gebührt den mitgereisten Fans und den Trommlern für ihre Unterstützung.
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« Antworten #6 am: 26.02.2007 - 16:41:00 »

HP Meiningen

HSV Ronneburg - ESV Lok Meiningen  41:18  (18:9)

Ronneburg ist und bleibt als Fahrtziel für die Meininger Handballer unbeliebt. Dabei ist es durch die Autobahn fast nur noch ein Katzensprung, wäre da nicht die heimstarke HSV-Mannschaft, die in eigener Halle all ihre Stärken ausspielt. Gegen den ESV Lok hatten die Ostthüringer außerdem noch eine Rechnung offen. Im Hinrundensspiel zeigte sie sich anfällig und ließen die Meininger ins Spiel kommen. Leider hat es damals für Lok nach einem tollen Spiel nicht ganz gereicht. Diesmal wollten die Ronneburger vor ihrem eigenen Publikum von Beginn an alles richtig machen, da man im letzten Heimspiel gegen den Tabellenführer Ziegelheim nach einer undiskutablen Leistung verloren hatte (25:30). Konsequenz war, dass man sich vom bisherigen Trainer trennte und dann in Goldbach ein Unentschieden erreichte. Als Tabellenzweiter konnte und wollte man sich gegen die noch punktlosen Südthüringer keinen weiteren Ausrutscher leisten. Der ESV kam mit den denkbar schlechtesten Voraussetzungen nach Ronneburg. Da am gleichen Tag die A-Jugend ebenfalls ein Punktspiel (in Behringen) und dort das Verletzungspech auch Lücken gerissen hatte, konnte kein Junior mit nach Ronneburg fahren. Bernd Rosemeier (dienstl.), N.Volkmar (verletzt) und Sebastian Schmidt (priv. Gründe) fielen ebenfalls aus. So hatte Trainer Dieter Schulz nur 8 Feldspieler und Holger Volkmar (Tor) zur Verfügung. Diesen Spielern muss man deshalb unbedingt Respekt zollen, denn sie haben sich so teuer wie möglich verkauft. In der 1. Halbzeit lief es nach anfänglichen Abstimmungsproblemen in der Abwehr sehr gut. Sehr beweglich und engagiert stellten sich die Lok-Spieler den Ronneburger Angriffswellen entgegen. Leider konnten die Theaterstädter diese Leistung nicht auf die Chancenverwertung übertragen, ansonsten wäre ein besseres Ergebnis möglich gewesen. Viele Ballverluste nach einfachen Fehlern und zu überhastete und schlecht platzierte Torwürfe verhinderten dies. Dabei darf man aber auch nicht verschweigen, dass im Tor des HSV ein sehr guter Torhüter stand, der auch beste Möglichkeiten der Lok-Spieler zunichte machte. Mitte der 1.HZ stellte Schulz seine Formation um und beorderte Michael Leipold auf die rechte Aufbauposition, für Letzteren natürlich eine ungewohnte Position. Am Kreis wurde Leipold von der HSV-Abwehr sehr gut abgeschirmt, so dass dieser Wechsel für ihn und den Meininger Angriff die besseren Variante war. Andreas Bauer wurde zum Kreis beordert und kam dort gut zurecht. Das Ergebnis nach 30 Minuten war dann auch für Trainer und Mannschaft annehmbar. In den zweiten 30 Minuten liefen die Uhren dann etwas anders. Daran beteiligten sich auch die Schieris. Sie hatten sich die Zeitstrafen, bis auf eine, für den zweiten Spielabschnitt aufgespart. Ab der 35.Minute wurden dann fast immer ein oder mehrere Spieler zum Durchschnaufen auf die Bank geschickt, das betraf beide Mannschaften. In der 43.Minute bekam A.Bauer den roten Karton für ein grobes Foul gezeigt. Diese Entscheidung war sogar für viele Ronneburger Zuschauer unverständlich. Für Lok fiel damit ein wichtiger Baustein aus. Jetzt gab es für Trainer Schulz nur noch eine Wechselmöglichkeit und die Gastgeber verschärften das Tempo mit frischen Spielern von der Bank. Der Kräfteverschleiß war enorm hoch bei Lok und Ronneburg zog davon. In der 53. Minute bekam Chr.Toennies die 3.Zeitstrafe und musste ebenfalls die Bank verlassen. Für Lok galt es nun, die Restspielzeit zu überstehen und sich keine weitere Strafe einzuhandeln. Marcel Struck erzielte die beiden letzten Treffer für Lok von der rechten Außenposition. Für ihn eine große Motivation und die Erkenntnis, dass es funktioniert. In den letzten Minuten konnte Ronneburg noch 5 Treffer erzielen. Der ESV musste wieder eine hohe Niederlage einstecken, aber trotzdem bewies die Mannschaft Moral, steckte nie auf und kämpfte bis zum Schluss. Dafür gebührt den Spielern ein großes Kompliment.           

Statistik: Holger Volkmar (Tor), Andreas Bauer 4, Michael Leipold 3, Mike Pfeiffer 4/1, Marcel Struck 2, Christian Toennies 3, Björn Voigt, Georg Brachmann 1, Olaf Henkler 1

HSV:  7m  7/5    2Min  4                 
ESV:  7m  2/1    2Min   7 + r.K. 3x2(52.);   r.K.gr.F.(41.)                                     

Schieri:   Leinhos / Sondermann (Thüringer HC)
Zuschauer:  150                       

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« Antworten #7 am: 26.02.2007 - 16:42:46 »

HP Königsee

ThSV Eisenach II - SV Thuringia Königsee 32:26 (15:13)

Königsee unterliegt klar beim Pokalfinalisten - Eisenach cleverer

Ohne den verletzten Hüttner musste Oberliga-Urgestein Königsee beim frisch gebackenen Pokalfinalist Eisenach II in der Wartburgstadt antreten. In der Außenseiterrolle versuchten die Hohmann-Schützlinge, frech Paroli zu bieten, was ihnen lange gelang. Allerdings machten Dademaschs rote Karte, Unterzahlspiele und die Brechstange ab Mitte der zweiten Halbzeit einen Strich durch die Rechnung. Aber auch das Schiedsrichterduo, welches für den Tabellennachbarn Gotha pfeift, zeugte nicht gerade von einem glücklichen Händchen der Ansetzer. Thuringia begann stark, kam mit dem ersten Angriff in Führung, welche die Gastgeber egalisierten und sich selbst in Front warfen. In der Folgezeit dieser Auftaktphase erreichten die Eisenacher eine Zwei-Tore-Führung (4:2, 5:3), welche die Gäste aus Ostthüringen nicht aus der Bahn warf. Königsee kämpfte bravurös weiter, kam zum Ausgleich und setzte sich seinerseits auf 7:5 (16.) ab. Trotz mehrfachen Einstands blieben die Najman, Oldenburg & Co. bis zum 10:9 (26.) knapp vorn. Vier Minuten vor der Pausensirene konnte die Eisenacher Zweitbundesliga-Reserve erstmals wieder ausgleichen (10:10) und über die Stationen 12:10, 15:12 mit 15:13 in die Pause gehen. Mit Beginn des zweiten Durchgangs konnten die Gäste zwar noch einmal auf 14:15 verkürzen, bevor sich die Partie bis zur 40. Spielminute (17:20) auf einen Drei-Tore-Rückstand einpegelte. In den folgenden Minuten schienen dann die Felle für die Hohmann-Schützlinge davon zu schwimmen, als es 18:23 (45.) hieß. Doch die Mannen vom Schiefer rappelten sich trotz roter Karte und Unterzahl auf und machten das Match bei den Spielständen von 20:23 (46.), 21:24 (48.) sowie 23:26 (52.) wieder spannend. Eine weitere Zeitstrafe und kurzzeitige Brechstangeneinsätze wurden zum Gift für die Königseer. Innerhalb weniger Minuten erzwangen die Wartburgstädter die Vorentscheidung, schraubten das Resultat auf 30:23 (56.) und zeigten, wer Herr im Haus ist. In der verbleibenden Zeit ließ der ThSV II nichts mehr anbrennen, so dass die Gäste erneut nichts tun konnten, um ihr schwaches Punktekonto aufzubessern.

Thuringia: Cadek, Höhne, Förster (1), Friedrich (3), Dademasch (6), Götz, Göring (1), Lächa (1), Oldenburg (9), Najman (4), Pojonie (1).
Schiedsrichter: Lugauer/Schuster (Erfurt)
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« Antworten #8 am: 26.02.2007 - 16:46:45 »

OTZ Sport 26.02.2007

Übersicht über die Spiele der Ostthüringer Teams

Ronneburg wieder auf Sichtweite zu Ziegelheim

Bad Blankenburg unterliegt in Gera

HSV Apolda 1990 - LSV Ziegelheim  29:25 (12:10)
Tabellenführer LSV Ziegelheim hat mit dem 25:29 (10:12) beim HSV Apolda sein erstes Auswärtsspiel dieser Saison in der Handball-Oberliga verloren. Apolda wirkte hoch konzentriert und motiviert. Beim LSV fehlte es an Durchschlagskraft. Zehn Tore in der ersten Halbzeit sprechen Bände.
Nach 40 Minuten lagen die Gäste 17:15 vorn, sie konnten den knappen Vorsprung nicht verhalten. "Apolda die bessere Mannschaft. Wir haben nicht die Leistung abrufen können, wie noch in Ronneburg", bestätigte LSV-Manager Harald Moritz.

LSV: Urwank, Hahn, Godlinski (2), D. Heinig (10), S. Graichen (2), A. Heinig, Moritz (7), Reusch (3), Knöfler, Kühnert (1), Sense.

HSV Ronneburg - ESV Lok Meiningen 41:18 (18:9)
Ronneburg kam zum erwartet klaren Sieg gegen schwache Meininger. HSV-Trainer Stefan Koska wechselte durch. Jeder Spieler bekam gleiche Einsatzzeiten. Die Gastgeber praktizierten zum ersten Mal die schnelle Mitte. "Das sah ganz gut aus", meinte Koska.

Der Erfolg wurde aufgewertet, als die Nachricht von der Ziegelheimer Niederlage in Apolda eintraf. "Jetzt wird es wieder spannend", beschrieb Koska den neuen Zwei-Punkte-Abstand.

HSV: Seidemann, Zehmisch, Koska (4), Gottschalk (4), Zänsler (6), Bauer (2), Heidrich (2), Vollgold, D. Sidortschuk (1), Förster (7), Puta (11), Meyer.

ThSV Eisenach II - SV Thuringia Königsee 32:26 (15:13)
Königsee brachte sich selbst um ein besseres Resultat. Dademasch kassierte erst eine Zeitstrafe, danach beschwerte er sich. Die Schiris erhöhten auf vier Minuten. Eisenach II nutzte die Überzahl und zog auf 26:20 weg.

Königsee: Cadek, Höhne, Pojonie (1), Lächa (1), Dademasch (6), Oldenburg (9), Najman (4), Förster (1), Friedrich (2), Göring (2).

Post SV Gera - HSV Bad Blankenburg 30:29 (9:10)
Post schubste mit einer starken Mannschaftsleistung Bad Blankenburg aus allen Meisterschaftsträumen. Mitte der zweiten Halbzeit führte Gera schon mit fünf Toren.

Knackpunkt der Partie vor 200 Zuschauern war die dunkel-rote Karte für Daniel Hellwig (HSV) nach einem Frustfoul an Michael Seime. Bester Mann beim Sieger war der tschechische Torwart Pavel Nedved.

Post: Szlapka, Möbus, Nedwed, Krech (7), Teichmann (6), Martin (7), Botor (3), Mühlberg (3), Seime (2), Werler (2), Pfeifer, Rosenbaum, Borik.

HSV: Jahn, Recknagel, Korbel (7), Ardan (5), Wendlandt (5), Wiegand, Oertel (5), Jäschke (3), Hanl (1), Gäbler, Reichmann, Hellwig (3), Sabrsula (1).
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« Antworten #9 am: 26.02.2007 - 23:54:34 »

HP Ziegelheim

HSV Apolda 1990 - LSV Ziegelheim 29:25 (12:10) 

Nach über fünf Monaten, am vergangenen Samstagabend kurz vor 21:00 Uhr war die beeindruckende Serie der LSV-Handballer von 13 Oberliga-Spielen ohne Niederlage gerissen. Offenbar ist dabei den Ziegelheimern die zweiwöchige Trainingszwangspause (Hallenbelegung durch Fasching) nicht so gut bekommen, denn fast 60 Minuten malträtierten sie mit ihren Würfen Pfosten, Latte und Torhüter. Den schwarzen Peter an der vermeidbaren Niederlage konnten sich getrost alle zustecken. Lediglich die Abwehr erledigte ihre Aufgabe zufrieden stellend. Das aber reichte nicht gegen eine hoch motivierte Apoldaer Mannschaft, die bestätigte, dass sie durchaus besser ist, als es der aktuelle Tabellestand glauben machen will.

Ziegelheim begann mit einem Fehlwurf-Festival, an dem auch der stark postierte Apoldaer Keeper eine dicke Aktie hatte. Da es die Hausherren auch nicht viel besser machten, waren Tore Mangelware. In der 10. Minute musste dann Apoldas Dippmann nach einem Faustschlag in David Heinigs Gesicht, leider nicht die einzige Entgleisung einiger Apolda Spieler gegenüber den LSV-Akteuren, völlig zu Recht mit der roten Karte vom Platz. Die Freude der Ziegelheimer währte nur kurz, denn wenige Minuten später folgte die Konzessionsentscheidung der beiden Ronneburger Schiris. Disqualifikation von Nick Sense (13.) für eine, gemessen an dem Foul von Dippmann, eher harmlose Aktion. Danach ging das Fahrkartenwerfen weiter (6:6, 20.). Bei Ziegelheim fing sich jetzt zumindest David Heinig und markierte einige Treffer aus der zweiten Reihe, der Rest blieb blass, agierte verunsichert, drucklos ohne echten Zug zum Tor.

Der „Anpfiff“ in der Kabine rüttelte die Mannschaft jedoch erstmal auf. Über Moritz und David Heinig wurde die Jagd nach den zwei Punkten eingeleitet. Und in der Tat sah es jetzt so aus, als sollten die Gäste das Zepter an sich reißen (17:15, 41.). Aber eine zweiminütige Unterzahl reichte den Hausherren diesmal aus, um die Partie wieder zu kippen. Aus einem Rückstand warfen sie sich über schnelle Gegenstöße mit 20:17 in Front (45.). Die LSV-Deckung in der Folge völlig indisponiert und kampflos gegen einfache Spielzüge der HSV-Truppe. Und vorn klatschten wieder die Bälle ein ums andere Mal an den Pfosten. Apolda spielte nun mit dem Vorsprung im Rücken souverän auf (26:21) und brachte den Sieg sicher über die Zeit.
 
LSV: Urwank, Hahn; Godlinski (3), D. Heinig (10/2), S. Graichen (2), A. Heinig, Moritz (7/2), Reusch (3), Knöfler, Kühnert (1), Sense
Strafminuten: HSV 10 + 1 RK; LSV 6 + 1 RK   
7m: HSV 6/3; LSV 6/4
Schiedsrichter: Buschner/Franz ( Ronneburg)
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« Antworten #10 am: 26.02.2007 - 23:58:38 »

HP Ronneburg

HSV Ronneburg - ESV Lokomotive Meiningen  41:18 (18:9)
 
HSV zeigte deutlich, wer „Herr im Hause“ ist
 
Ronneburger ließen den Gästen aus Meiningen nicht den Hauch einer Chance

Am Sonnabend kam es zur Spielpaarung Ronneburg gegen den Tabellenletzten ESV Lok Meiningen in der Sporthalle an der Zeitzer Straße. Die HSV – Sieben war eindeutiger Favorit und zwei Pluspunkte im Meisterschaftsgeschehen waren fest eingeplant. Im Vorfeld sprach man von sieben, acht Toren Differenz, von der richtigen Einstellung und der Tatsache, dass man „Bruder Leichtsinn“ in der Kabine lässt. Nach dem Spiel war dann alles Maklatur. Hatte man im Hinrundespiel in Meiningen so seine „Schwierigkeiten“, so ließ man den Gästen diesmal nicht den Hauch einer Chance. Die Hausherren begannen furios und führten schnell mit 5:0, ehe Meiningen in der 8.Minute den ersten Treffer zum 5:1 landen konnten. Nach 15 Minuten stand es bereits 10:2, wobei sich schon sechs HSV – Spieler in die Torschützenliste eintrugen. Zu diesem Zeitpunkt viel auf, dass die Hausherren die „schnelle Mitte“ praktizierten und das mit Erfolg. Nach dem 10:3 dann drei toll herausgespielte HSV – Treffer am Stück und es stand 13:3 und nach 25 Minuten 15:7. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf das Meininger Tor zu und das oftmals mit Erfolg, auch wenn sich die Gäste dagegen sträubten. Nach dem 18:8 dann noch ein Gästetor und es war Pause (18:9). Auf Ronneburger Seite war man zufrieden, bei den Meiningern dagegen haderte man mit den vielen eigenen Fehlern und Ballverlusten. Allerdings war der HSV auch auf der Torhüterposition gut besetzt und beste Meininger Möglichkeiten wurden zunichte gemacht. Zum Auftakt der zweiten Halbzeit zwei Meininger Treffer zum 18:11, doch danach bestimmte der Hausherr eindeutig die Szenerie und nach 38 Minuten hatte man die Gästetrefferzahl verdoppelt und führte mit 24:12. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel, wenn man so will, längst entschieden. Damit willkommene Gelegenheit für Coach Koska, durchzuwechseln und alle Spieler zum Einsatz zu bringen. Nach 42 Minuten hatte man das 27:14 erzielt, bei den Meiningern dagegen herrschte Torflaute bzw Ronneburg ließ den Gast nicht zum Zuge kommen. Zu diesem Zeitpunkt wurden dann auch eine Reihe von Zeitstrafen verhängt, was allerdings beide Teams betraf und in der 43.Minute gab es dann auch die erste rote Karte für die Gäste. Ob berechtigt oder nicht, darüber müssen andere befinden. Bei Meiningen machte sich natürlich danach der enorme Kräfteverschleiß bemerkbar und die HSV–Sieben konnte schalten und walten wie sie wollte. In den nächsten acht Minuten versenkten die Ronneburger den Ball acht Mal im Gäste Gehäuse. Wobei Rückraumschütze Puta allein sechs Mal traf. Danach erzielte der Gast aus Meiningen seine letzten beiden Treffer und es stand nach 56 Minuten 36:18 und bei achtzehn Toren Differenz konnte nichts mehr anbrennen. Unter dem Jubel des treuen Ronneburger Anhanges machte der Gastgeber weiter Druck und erzielte noch fünf weitere gute Treffer zum 41:18 Endstand. Was in diesem Spiel auffiel, war die Verwandlung aller sieben Siebenmeter und die Tatsache, dass sich neun Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Erfolgreichste Werfer waren M.Puta mit 11, F.Förster mit 7 (4 durch Siebenmeter) und M.Zänsler mit 6 Treffern. Fazit, man hat an diesem Tag alles richtig gemacht und auch in der Höhe verdient gewonnen und ist somit wieder auf Kurs und macht die Meisterschaft spannend.
 
Torschützen für HSV Ronneburg:
Sidortschuk (1), Bauer (2), Heidrich (2), Meyer (4), Koska (4), Gottschalk (4), Zänsler (6), Förster (7), Puta (11), 
Siebenmeter: HSV Ronneburg: 7/7, ESV Lok Meiningen: 2/1, 
Zeitstrafen: HSV Ronneburg: 4 x 2min, ESV Lok Meiningen: 6 x 2min, 
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« Antworten #11 am: 27.02.2007 - 09:30:20 »

HP Sonneberg

„Brauchen uns keine Vorwürfe zu machen“

HVS Sonneberg – SG Erfurt/Bad Langensalza 30:31 (15:13)

Trotz der ersten Heimniederlage der Saison hielt sich der Ärger im Sonneberger Lager in Grenzen. „Die Gäste waren heute einfach die bessere Mannschaft. Für uns war nicht mehr drin. Wir brauchen uns keine Vorwürfe zu machen“ bilanzierte Martin Blechschmidt, der über die gesamte Spielzeit vom Pech verfolgt wat

Trotz der Sonneberger 15:13-Halbzeitführung verspürte ein Großteil der 410 (!) Zuschauer ein recht mulmiges Gefühl. „Das wird heute nichts mit einem Sieg“, prophezeite
auch Fan Günter Förtsch in der Halbzeitpause. Er sollte nicht irren, wobei es zwischenzeitlich doch mehrmals nach einem Heimsieg roch. So beispielsweise, als Robert Blechschmidt per schnell vorgetragenem Konter auf 17:14 erhöhte. Aber irgendwie schaffte es der HV Spielzeugstadt Gastgeber nie, eine Schwächephase der Gäste eiskalt zu nutzen. Und so war der kostbare Vorsprung ein paar Minuten später aufgebraucht. Am Einsatzwillen lag es aber keinesfalls. Aber auch der Gegner war eben bis in die Haarspitzen motiviert und war augenscheinlich ausgeglichener besetzt. „Uns fehlen eben die Alternativen. Da haut eine solche Verletzung wie bei Torsten Schmidt zusätzlich voll rein“, erklärt Martin Blechschmidt, der aus dem Rückraum nur sporadisch zur Entfaltung kam. Aber die Blumenstädter waren in der Abwehr eben auch verdammt unbequem. Dies bekam vor allem Roman Gurtowoi am Kreis zu spüren. Er brachte es nur auf drei Törchen! Allerdings standen auf der zentralen Position mit Baumgarten und S. Ahrens höherklassig erprobte Spieler, die ihrem Gegner keinen Millimeter Entfaltungsspielraum gewährten.
Nach dem 18:17-Anschlusstreffer der Gäste versuchte es Sonneberg mit einem Torwartwechsel (Funkstein für Werner), aber auch diese Maßnahme brachte nicht die gewünschte Signalwirkung.
Sonneberg erspielte sich zwar nochmals einen 3-Tore-Vorsprung (22:19), doch wiederum zeigte sich der Gast absolut unbeeindruckt. Allerdings begünstigte der HV Spielzeugstadt mit einer äußerst hohen Fehlerquote die Gäste. Diese wiederum egalisierten binnen 100 Sekunden zum 23:23. Vor allem Baumgarten und A. Ahrens waren in ihrem Tordrang nicht zu bändigen.

Dann eine spielentscheidende Szene: Beim Stand von 29:31 scheiterte M. Blechschmidt per Siebenmeter an Hering. Als Müller 28 Sekunden vor Ertönen der Schlusssirene zum 30:31 einlochte, durften Spieler und Fans doch noch mit einem Punktgewinn liebäugeln. Und die dicke Ausgleichschance vergab C. Weiß, indem er sich gegen Minewski ein Stürmerfaul leistete.
Somit blieb‘s beim nicht unverdienten Gästesieg, wobei Sonneberg zumindest kämpferisch nicht enttäuschte.

Sonneberg: Werner, N. Weiß, Funkstein; Müller (7), R. Blechschmidt(3), M. Blechschmidt (9), Poser (5), Gurtowoi (3), Kroll (2), Kienel, C. Weiß (1), Greiseler, Seifarth

Eurt/BadLangensalza: Wunderlich, Hering; Baumgarten (11), A. Ahrens (9), Menge (4), Minewski (2), Ludwig (2), Tunger, Trommer (1), Irovsky, Schlösser (3),S. Ahrens
« Letzte Änderung: 27.02.2007 - 14:58:52 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #12 am: 27.02.2007 - 15:19:33 »

HP Gera

Krechs Gewaltwurf lässt Geraer Handballer jubeln

30:29 fällt fünf Sekunden vor Schluss

Post SV Gera - HSV Bad Blankenburg 30:29 (9:10)

Ein Gewaltwurf von Karsten Krech fünf Sekunden vor Ablauf der Uhr bescherten den Geraer Post-Handballern vor gut 200 Zuschauern in der Panndorfhalle einen wichtigen Heimerfolg gegen den Tabellendritten aus Bad Blankenburg. "Bei so einem Spielverlauf altert man um Jahre. Die Jungs haben sich den Sieg heute verdient. Mit einer starken Torwartleistung und sehr guten Außen konnten wir die Schwächen unserer Bank kompensieren. Jetzt kann Ziegelheim kommen", freute sich der sichtlich geschaffte Post-Trainer Steffen Waldenburger.

Beide Mannschaften begannen sehr nervös, scheiterten gleich reihenweise an den starken Torhütern Nedved (Gera) und Jahn (Bad Blankenburg), die jeweils schon in der Anfangsviertelstunde einen Siebenmeter parierten. Post erstmals mit dem aus Ronneburg zurückgekehrten Werler, der im rechten Rückraum den noch weitere vier Wochen wegen eines Bänderrisses im Knöchel ausfallenden Grützbach ersetzte. Beim 3:2 (9.) führten die Geraer erstmals, waren beim 5:3 (13.) und 6:4 (17.) auf zwei Tore enteilt. Vergebene Wurfchancen und viele technische Fehler ließen Bad Blankenburg, das vor dem Spiel noch Meisterschaftsambitionen hegte, aufkommen. Mit vier Treffern in Folge zog man auf 6:8 (25.) davon. Nach seinem dritten Treffer schied Geras Linksaußen Mühlberg knöchelverletzt aus. Viel Hektik kam auf. Vier Minuten waren die Gäste am Stück in Unterzahl, aber die Waldenburger-Sieben konnte daraus kein Kapital schlagen. Beim 9:10 wurden die Seiten gewechselt. Erst nach dem Wechsel nahm die Partie Fahrt auf. Nach Nedveds zweitem parierten Siebenmeter brachte der zu toller Form auflaufende Teichmann auf Linksaußen den Gastgeber zum 12:11 (33.) erstmals wieder in Führung. Rot für Hellwig (36.), der den durchgebrochenen Seime in den Wurfarm griff, schwächte die sehr undisziplinierten Bad Blankenburger zusätzlich. Der HSV rappelte sich auf und hatte beim 16:16 (40.) wieder ausgeglichen, nachdem Post zuvor mehrfach mit zwei Treffern vorn gelegen hatte. Tolle Paraden von Nedved im Geraer Kasten ermöglichten dem Gastgeber immer wieder Konter. Teichmann, Seime, Teichmann, Botor, Krech und Martin ließen die Post-Sieben binnen vier Minuten mit sechs Toren hintereinander auf 22:16 (44.) enteilen. Doch eine Vorentscheidung war das noch nicht. Fehlwürfe und einfache Ballverluste ließen Bad Blankenburg nochmals zurück ins Spiel finden. Beim 25:25 (53.) egalisierten die Gäste wieder. Die Begegnung wogte auf und ab. Der Geraer Führung folgte bis zum 29:29 (60.) stets der Bad Blankenburger Ausgleich, wobei sich die Postler vor allem auf ihre Außen Martin und Teichmann sowie Rückraumwerfer Krech verlassen konnten. Der war es dann auch, der fünf Sekunden vor Schluss die Geraer jubeln ließ.

Nedved, Möbus - Krech (7/3), Werler (2), Pfeifer, Botor (3), Seime (2), Borik, Rosenbaum, Teichmann (6), Mühlberg (3), Martin (7). Siebenmeter: Gera 4/3, Bad Blankenburg 4/2.
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