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Marco
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« am: 03.03.2007 - 01:44:38 » |
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03.03.2007 16:30 SV Thuringia Königsee - HV Spielzeugstadt Sonneberg [Sporthalle Am Schiefer Königsee]
03.03.2007 18:30 SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - HSV Apolda 1990 [Nessetalhalle Goldbach]
03.03.2007 19:00 HSV Ronneburg - Ernestiner SV Gotha [Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]
04.03.2007 16:00 HSV Bad Blankenburg - SV Hermsdorf II [Guts-Muths-Sporthalle LSS Bad Blankenburg[
04.03.2007 16:00 Post SV Gera - LSV Ziegelheim [Panndorfhalle Gera]
04.03.2007 16:30 ESV Lok Meiningen - SG Erfurt/Bad Langensalza [Multihalle Meiningen]
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Marco
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« Antworten #1 am: 04.03.2007 - 23:49:30 » |
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HP Bad Blankenburg
Die Auferstehung des HSV
HSV Bad Blankenburg – SV Hermsdorf II 33:24 (15:9) Der HSV hatte eine schwierige Woche hinter sich. Am vergangenen Wochenende musste er eine bittere Niederlage einstecken und viele sprachen von einer tiefen Krise in Bad Blankenburg. Nun kam mit Hermsdorf ein sehr unbequemer Gegner. Weiterhin wurde Daniel Hellwig vereinsintern für ein Spiel gesperrt. Doch auch ohne den bisher erfolgreichsten Torschützen der laufenden Saison traten die Kurstädter sehr motiviert auf das Spielfeld. Plötzlich hatte man den lang vermissten Kampfgeist wieder gefunden. Oertel und Ardan, die in den letzten Spielen stark unter ihrem Möglichkeiten blieben, zeigten diesmal auf der rechten Seite eine tolle Partie. Karel Sabrsula auf der linken Seite ist zwar verletzungsbedingt noch gehandikapt, traf jedoch auch sechsmal ins Netz. Spielerisch lief noch nicht alles optimal, jedoch kann man auf diese Leistung erst einmal wieder aufbauen. Die Fans waren jedenfalls versöhnt und unterstützten ihre Mannschaft toll, denn auch sie sahen, dass jeder Spieler an diesem Nachmittag sein Bestmöglichstes gab. Gute Leistungen zeigten auch die beiden Torhüter Jahn und Recknagel.
Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Zuschauer, denn schon nach wenigen Sekunden erzielte Sabrsula das erste Tor für die Grün/Gelben. Bis zur 13. Minute verlief die Partie sehr ausgeglichen und die Mannschaften wechselten sich mit der Führung ab, Spielstand zu diesem Zeitpunkt 6:6. Die Abwehr der Blankenburger verbesserte sich allerdings immer mehr und Hermsdorf konnte sechs Minuten kein Tor erzielen. Der HSV aber kämpfte eindrucksvoll weiter und traf sechsmal ins Schwarze. Stefan Oertel erzielte in dieser Phase 4 herrliche Tore. Den Gästen gelang es erst in der 24. Minute durch ihren besten Spieler Remme auf 7:12 zu verkürzen. Ab diesem Zeitpunkt verlief das Spiel erneut ausgeglichener und bei einem Spielstand von 15:9 für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt. Dies war natürlich noch keine Vorentscheidung, denn man hatte die Befürchtung, dass der HSV wie so oft in letzter Zeit in der zweiten Halbzeit 10 Minuten ohne Konzept herunterspielte und der Vorsprung so aufgebraucht wird. Glücklicherweise ist dies allen Fans erspart geblieben und die Kurstädter konnten ihren Vorsprung über die gesamte Zeit konstant halten und in den letzten fünf Minuten sogar noch zu einem hohen Sieg mit 9 Toren ausbauen.
Die ersten beiden Tore der zweiten Spielhälfte waren jedoch den Gästen vorbehalten, ehe der HSV drei Tore in Folge erzielte. So wurde der Vorsprung kontinuierlich bis zur 49. Minute auf 26:18 ausgebaut. Dann allerdings trat eine gewisse Schwächephase der Bad Blankenburger ein. In den nächsten sieben Minuten konnte Hermsdorf auf 24:28 verkürzen. Der Kampf- und Spielgeist erwachte aber rechtzeitig wieder und ab der 56. Minute trafen nur noch die Grün/Gelben, insgesamt fünfmal und davon dreimal Igor Ardan, der damit seiner guten Partie die Krone aufsetzte. Der HSV gewann mit 33:24 und kann wieder aufatmen. Die Fans dankten es ihrer Mannschaft mit Standingovations.
Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (9), Gäbler, Hanl, Jäschke (5), Korbel (3), Oertel (7), Reichmann, Sabrsula (6), Wendlandt (3), Wiegand
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Marco
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« Antworten #2 am: 05.03.2007 - 00:20:32 » |
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TA Gotha 05.03.2007
Hitzige Schlacht
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - HSV Apolda 1990 28:24 (13:13) Die Goldbacher hatten gegen Apolda noch eine Rechnung zu begleichen, denn sie mussten im Hinspiel mit einem Tor weniger aus Apolda abreisen. Das Jahr zuvor waren die Blau-Weißen beide Male als Sieger vom Parkett gegangen.
Das sollte auch diesmal so sein. Demzufolge mit Tempo gingen die Gastgeber in das Spiel. Doch, dass Sava, Berceanu und Co. bekanntlich keine leichten Gegner sind, wurde schon in den ersten Minuten deutlich.
Die beiden Schiedsrichter Carsten Klich und Lutz Pfefferkorn aus Eisenberg wollten sich bereits in den ersten Minuten gewissen Repekt verschaffen, indem sie mehrmals Gelb zeigten. Leider heizten sie die Stimmung immer mehr an, anstatt Ruhe in die Partie zu bringen.
Nur gedämpft ließen die Gastgeber erkennen, wer Herr im Hause ist. Nach dem 3:1 folgte ein 5:6 (12.), 8:8 (17.), 10:11 (20.) und schließlich 13:13. Beim 5:4 hatte Trainer Sven Rothhämel schon lauthals aufgefordert: "Disziplin Leute", als erneut die Bälle über das Tor oder in die Fänge von Markus Helm gingen.
Auf der Gegenseite vereitelte Florian Schneegaß so manchen Angriff. Erfolgreich auch Florian Dejmek, dagegen hatte Michael Stegner allein bis zur Pause viermal Abschlüsse in den Sand gesetzt und zusätzlich einige Fehler fabriziert. Tore kamen aus dem Rückraum, Paslat hatte am Kreis wenig Chancen, so stark wurde er "beschützt". Allein neun Minuten fiel für Goldbach kein Tor, erst in der 28. Minute beendete Sebastian Juhnke die Enthaltsamkeit und traf auch zum Pausenergebnis vom Kreis.
Die Blau-Weißen ließen zu Beginn der zweiten Hälfte keinen Zweifel daran, gewinnen zu wollen. Bis zum 19:17 (43.) herangekämpft, auch Dirk Andreas reihte sich in die Torschützenliste ein, brachten die Schiris durch zwei nicht geahndete Fouls die Stimmung in der Halle zum Kochen. Florian Dejmek war im Konterlauf gestoppt, Sebastian Juhnke anschließend zu Fall gebracht worden. Die Goldbacher blieben sachlich, eine gewisse Ruhe strahlte dabei Tiho Mitrovic aus, der beim 22:19 (50.) anspornte, den Sieg in greifbarer Nähe nicht aus der Hand zu geben. Rot sah Florian Schneegaß, als er einem Spieler entgegenlief und dieser zu Fall kam. Und da war auch noch Thomas Skowronek. Er überraschte in der 53. Minute unverhofft zum 23:20. Berceanu konnte zwar nochmal verkürzen, doch dann waren Dirk Andreas und Tiho zur Stelle (25:22 / 56.). Mitrovic war es in der entscheidenden Minute, der mit einem Heber die Halle zum Toben brachte, Mark Walter ließ die Fans nicht verstummen, als er im Anschluss den Siebenmeter hielt. Tihos Strafwurf und Skowroneks Zugabe forderten schließlich zum Siegesjubel auf (28:23), zwei Minute vor Ultimo waren die Messen gelesen. Goldbach/Hochheim: Schneegaß, Walter, Voigtritter 2, Skowronek 2, Paslat, Dejmek 6, Mitrovic 7/3, D. Andreas 3, M. Stegner 1, Glief, Moratschke, S. Juhnke 7 Strafwürfe: 3/3 (6/3) Zeitstrafen: 4 x 2 min und Rot gegen Schneegaß; 2 x 2 min
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« Letzte Änderung: 05.03.2007 - 12:42:23 von Marco »
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Sonneberg
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« Antworten #3 am: 05.03.2007 - 08:40:17 » |
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HP Sonneberg
SV Thuringia Königsee – HV Spielzeugstadt Sonneberg 34:33 (20:12)
Fortuna nicht auf Sonneberger Seite
Sonnebergs Handballer kehrten am vergangenen Samstag mit einer unnötigen Niederlage im Gepäck vom Tabellenvorletzten Königsee zurück und wie schon im letzten Heimspiel kam es erst in den letzten Sekunden zur Entscheidung.
In einer desolaten ersten Halbzeit gelangen den Spielzeugstädtern lediglich 12 Tore, wobei auf Gastgeberseite im Prinzip jede Aktion mit einem erfolgreichen Torwurf abgeschlossen wurde. Vor allem eine indiskutable Chancenverwertung brachte Sonneberg in der ersten Hälfte an den Rande einer Blamage.
Der zweite Spielabschnitt begann dann aber genau so, wie es sich die Mannschaft in der Kabine vorgenommen hatte. Mit einer neuen Deckungsvariante wurde Königsee total überrascht und kam nicht ins Spiel. Die Gäste konnten innerhalb von 15 Minuten den Spielstand egalisieren (22:22).
Dann fing sich Königsee wieder, doch keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Die rote Karte gegen Steffen Varchmin wirkte dann aber wie ein weiterer Adrenalinschub für die Gastgeber. Doch Sonneberg blieb durch ein temporeiches Angriffsspiel stets dran. Konnte sogar in Führung gehen. In der 56. Spielminute führten die Spielzeugstädter mit 32:30 und wähnten sich schon auf der Siegerstraße, doch wieder zwei Pfostentreffer (wie schon im gesamten Spiel) verhinderten die Entscheidung. Durch ein erneutes Stürmerfoul konnte Königsee den Ausgleich erzielen. Sonneberg ging wieder in Führung, doch Königsee glich wiederum aus. (33:33)
Dann gab es Dramatik pur. Sonneberg hatte den Ball, es waren noch 20 Sekunden zu spielen, doch anstatt den eventuellen Siegtreffer zu erzielen, kam Königsee durch einen Abspielfehler von Martin Blechschmidt erneut in Ballbesitz. Radek Najman lief zum Konter und wurde von Blechschmidt gestoppt, doch die Schiedsrichter zeigten auf den Siebenmeterpunkt. Die Uhr war abgelaufen. Nun kam es also zum Duell zwischen Thomas Werner im Tor und dem besten Spieler des Tages auf Seite von Königsee. Und Ralf Oldenburg behielt die Nerven und verwandelte den Strafwurf sicher. Die Sensation war perfekt. Königsee schlägt Sonneberg mit 34:33.
"Heute haben ganz viele kleine Teile ein großes Ganzes ergeben. Und das war leider unsere Niederlage.", resümierte Torhüter Werner nach der Partie.
"Ein Sieg wäre heute vielleicht des Guten zu viel gewesen, doch nach einer desolaten ersten Hälfte, die meine Jungs im zweiten Spielabschnitt wieder wett gemacht hatten, wäre die kämpferisch Leistung zumindest einen Punkt Wert gewesen."
Sonneberg: Werner, Funkstein, N. Weiß; Müller (2), R. Blechschmidt (4), M. Blechschmidt (11/4), Poser (1), Gurtowoi (11), Kroll, Kienel (2), Chr. Weiß (2), Grieseler, Seifarth
Zeitstrafen: Königsee: 8, Sonneberg: 4 Strafwürfe: Königsee: 1/1, Sonneberg: 6/5
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« Letzte Änderung: 05.03.2007 - 12:03:18 von Marco »
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Sonneberg
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« Antworten #4 am: 05.03.2007 - 11:13:08 » |
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HP Königsee
SV Thuringia Königsee - HV Spielzeugstadt Sonneberg 34:33 (20:12)
Königsee siegt im Krimi
Oldenburg versenkt gegen Titelaspirant Siebenmeter in Schlusssekunde
Ohne den verletzten Hüttner bzw. den gesperrten Dademasch, aber mit Oldie Varchmin - später mit fragwürdigem Rot vom Feld geschickt - trat Königsee gegen den Aufstiegsaspirant aus Sonneberg an, der allerdings schon einiges Lehrgeld zahlen mussten. Doch auf Grund der gegenwärtigen Tabellensituation waren natürlich die Südthüringer der klare Favorit am Königseer Schiefer, dem die Gastgeber einen beherzten Kampf boten und am Ende mit viel Herzflattern das Punktepaar abnahmen. Bereits vom Anpfiff weg machten die Bundesliga-Erfahrenen Unparteiischen auf sich aufmerksam, welche Sonneberg per Siebenmeter in Führung schickten und ihr Honorar von der Tribüne erhielten. Die Thuringia-Akteure steckten dies ohne Probleme weg, blieben in Folge auf Tuchfühlung (2:3, 5.) und glichen aus. Die Rinnestädter spielten weiter munter mit, hatten mehrfach die Führung in der Hand, welche letztendlich Varchmin gelang und der junge Förster ausbaute (5:3, 9.). Die Gastgeber bekamen die Südthüringer in diesem Moment immer besser in den Griff, nur die Treffer fehlten. Da jedoch die Gäste in dieser Hinsicht auch sündigten sah es weiter gut aus für die Hohmann/Schnabelrauch-Schützlinge (6:4, 14.), welche weiter Druck machten. So blieb es in den folgenden Spielminuten bei der Zwei-Tore-Differenz, die Königsee zeitweise ausbauen konnte und nach 18 Minuten gar 10:6 führte. Sonneberg wurde in diesen Spielminuten sichtlich nervös und geriet gegen die zum Teil sensationell spielenden Mannen vom Schiefer in einen noch größeren Rückstand (13:6, 20.). Doch die Südthüringer kämpften sich langsam wieder näher (9:15, 23.). Euphorisch angefeuert von den Rängen schlugen die Oldenburg & Co. zurück (17:9, 26.). Langsam glich die Partie einer Sensation, welche das Kellerkind bot und kurz vor der Pausensirene sogar die Zehn-Tore-Differenz im Auge hatte. Zufriedenheit auf den Rängen, was zur Versöhnung der bisherigen Leistungen beitrug, war angesagt. Und man hoffte auf ähnliches im zweiten Durchgang. Doch diese begann mit taktischen Mittelchen, mit denen die Gastgeber nicht zurecht kamen. Spielgestalter Varchmin und die treffsicheren Oldenburg bzw. Najman kamen in persönliche Obhut, was im Vorwärtsgang arge Wirkung zeigte und sich Sonneberg über das 14:20 (34.), 17:20 (36.) wieder ins Gespräch brachte. Die Partie wurde wieder völlig offen. Das Königseer Treffer-Dilemma beendete Friedrich (21:17, 37.), doch Sonneberg witterte berechtigt Morgenluft, um die Partie zu kippen. Königsee tat sich weiter schwer und kassierte den Ausgleich (22:22, 41.). Von da an wurden die Karten neu gemischt. Doch die Gastgeber kamen wie Phönix aus der Asche zurück und schufen sich erneut einen kleinen Vorsprung (24:22, 43.), der mit Tollhausstimmung honoriert wurde. Auch in den weiteren Minuten blieb es eng, in denen das Schiriduo nicht immer ein glückliches Händchen an den Tag legte und für viel Unmut sorgte. Sonneberg gab auch weiterhin nicht klein bei und schaffte mit dem 29:28 (52.) die Wende. In der Verfolgerrolle mussten nun die Rinnestädter höllisch aufpassen, um nicht nach einer tadellosen Leistung leer auszugehen. Doch statt Ruhe zu bewahren, handelten sich die Gastgeber unnötige Zeitstrafen ein, was die Südthüringer gnadenlos nutzen (32:30, 57.). Und erneut kamen die Königseer in ihr Spiel (32:32, 58.). Von da an überschlugen sich die Ereignisse. Sonneberg lag vorn, Königsee machte den Ausgleich. Und als Najman einen Konter starten konnte, gefoult wurde, gab es eine Sekunde vor der Schlusssirene Siebenmeter, den Oldenburg unter Freudentänzen zum Sensationssieg versenkte.
Thuringia: Höhne, Cadek, Lächa, Förster (1), Göring (1), Götz (1), Friedrich (4), Oldenburg (10), Najman (8), Pojonie (2), Knedlik, Varchmin (7).
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« Letzte Änderung: 05.03.2007 - 11:59:55 von Marco »
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Marco
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« Antworten #5 am: 05.03.2007 - 12:29:51 » |
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HP Apolda
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - HSV Apolda 1990 28:24 (13:13)
Nichts Neues in Goldbach
In der schicken Goldbacher Nessetalhalle erwartete uns, wie immer, ein ordentlicher Fight. Doch auch diesmal konnten unsere Jungs den Bock nicht umstoßen, sprich einen Erfolg einfahren. Wollten wir erfolgreich sein, mussten wir kämpfen und vor allem die Nerven behalten. Es galt überlegt und sicher angreifen, sowie clever verteidigen. All diese Vorhaben konnten wir teilweise umsetzen. Teilweise deshalb, weil sich im Spiel unseres Teams die Hochs und Tiefs mal wieder in erstaunlichem Tempo abwechselten. Denn entgegen allen Vorhaben fanden unsere Männer schwer in die Partie. Die Nessetaler nutzten dies aus und führten schnell mit 5:1, so dass man um den HSV zu fürchten begann. Im Angriff nicht zwingend genug und ohne Fortune, gestatteten wir den Gastgebern leicht Kontertore. Doch unsere Jungs fingen sich, ließen annähernd zehn Minuten keinen Treffer der „Rand“-Gothaer zu. Spielstand jetzt: 6:5 für den HSV. Auf Goldbacher Seite begann Nervosität einzuziehen. Auch deshalb, weil wir bis zur 25. Minute auf jede Abwehrvariante der Hausherren eine erfolgreiche Antwort geben konnten. So will man den HSV spielen sehen, denn das, was unsere Mannschaft bis dahin ablieferte, war richtig gut. Zu diesem Zeitpunkt führten wir auch völlig verdient 13:11. Bis zum Pausenpfiff der beiden guten Unparteiischen versäumten wir es jedoch, weitere Großchancen zu nutzen. Stattdessen kämpften sich die „Rothämels“ noch auf das Unentschieden heran. Mit Wiederanpfiff dann das andere Gesicht des HSV. In der Abwehr weiter gut, auch weil Nils im Kasten eine sehr gute Partie ablieferte. Doch im Vorwärtsgang versagten unseren Jungs zu oft die Nerven. Zu selten gelang es uns jetzt, die aufopferungsvoll kämpfenden Goldbacher auszuspielen und uns gute Wurfgelegenheiten zu schaffen. Wir konnten kein Kapital aus dem fast greifbaren Respekt der Hausherren schlagen, waren manchmal wie gelähmt. Wahrscheinlich erkannten unsere Männer die Chance nicht, die sich bot, hatten Angst vor der eigenen Courage. Denn mit der unbekümmerten Spielweise des ersten Spielabschnitts wäre mehr drin gewesen. So aber legte Goldbach in der 36. Minute erstmals drei Tore vor (17:14) und wir liefen von nun an hinterher. Bis drei Minuten vor Ultimo (25:23) boten sich Chancen genug, zu verkürzen. Doch allein drei vergebene Strafwürfe verhinderten ein besseres Resultat. Dennoch konnten wir unseren leichten Aufwärtstrend auch diesmal bestätigen. Wenngleich wir uns in einem sehenswerten und fairen Spiel mal wieder den Goldbachern beugen mussten.
Unsere Mannschaft: Markus Helm, Nils Hübscher (Tor); Roger Gierschick (2), Torsten Dippmann (5), Matthias Koch (5), Volker Goldmann (1), Viorel Sava (4), Mark Rath, Alexander Berceanu (7), Steffen Müller
Strafwürfe: Goldbach 3/3 HSV 6/3 Zeitstrafen: Goldbach 3 + 1 RK HSV 2 Schiedsrichter: Klich/Pfefferkorn
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Marco
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« Antworten #6 am: 05.03.2007 - 12:40:42 » |
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TLZ Gotha 05.03.2007
"Null-Leistung" in der Offensive
HSV Ronneburg - Ernestiner SV Gotha 34:25 (16:7) Für die Oberliga-Handballer des Ernestiner SV bleibt es dabei: Die Saison der Gothaer ist verkorkst. Eine Niederlage beim Tabellenzweiten Ronneburg muss man zwar einkalkulieren, aber wie sich die Mannschaft am Samstag beim 25:34 (7:16) in der ersten Halbzeit zeigte, das wird den eigenen Ansprüchen nicht gerecht. "Was man falsch machen kann, das wird falsch gemacht", beobachtete Utz Wandtke von der Bank. Für den Betreuer unverständlich: "Der Trainer hat die Mannschaft gut eingestellt, aber davon war auf dem Parkett nichts mehr zu sehen." Den Angriff bezeichnet Wandtke als "Null-Leistung", was wolle man anderes zu drei Toren in 20 Minuten sagen?
In der Kabine der Gothaer wurde es deshalb zur Pause stürmisch. Konsequenz: Trainer Thomas Dietz gab den jüngeren Spielern und der zweiten Reihe eine Chance. Und siehe da, es ging. "Ein richtiger Ruck", so Wandtke. Gotha hielt Anschluss, verkürzte den Neun-Tore-Rückstand zwischenzeitlich um drei Tore und schaffte immerhin eine ausgeglichene Hälfte gegen den Tabellenzweiten.
Das war das Verdienst junger Spieler wie Sebastian Hoffmann, der mit sieben Toren erfolgreichster Torschütze der Gothaer war. Auch Florian Wandtke, Danilo Perner und der erst 17-jährige Max Meß zeigten, die Ernestiner können Handball spielen.
Dennoch: Die versöhnliche zweite Halbzeit verwischt den Blick auf die Probleme nicht. "Das wird mit Sicherheit Konsequenzen geben", blickt Wandtke auf die Trainingseinheiten dieser Woche voraus. Vereinsseitig werde viel getan, damit die Mannschaft gute Bedingungen habe. Das müsse von den Spielern mit entsprechenden Leistungen honoriert werden.
Die hoch gesteckten Ziele dieser Saison sind seit Monaten verflogen. Es gehe aber auch darum, dass Publikum bei der Stange zu halten. Das müsse die Mannschaft nächste Woche gegen Meiningen rüberbringen. Alles andere als ein klarer Erfolg gegen das sieg- und punktlose Tabellenschlusslicht Meiningen stehe dabei nicht zur Debatte.
ESV: Scheerschmidt - Gewalt (6), Wandtke, Perner (3), Hoffmann (7), Schneider (1), Meß, Behling (3/1), Irmisch (3) Thieme, Stegner (2), Siebenmeter: 1/1, Zeitstrafen: 10 min
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Marco
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« Antworten #7 am: 05.03.2007 - 12:42:01 » |
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TLZ Gotha 05.03.2007
Spiel steckt voller Emotionen
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - HSV Apolda 1990 28:24 (13:13) Die Blau-Weißen waren gewarnt: Gegner Apolda reiste am Samstag mit der Empfehlung eines Heimsiegs gegen Tabellenführer Ziegelheim an und machte es auch den Goldbachern schwer. Aber: Die Hausherren hielten stand und gewannen ein Spiel voller Emotionen verdient 28:24 (13:13). "Den Gegner keineswegs unterschätzen und das Spiel vorschnell abhaken", hatte Kreisspieler Dirk Andreas noch im Programmheft vor dem altbekannten Kontrahenten in der Handball-Oberliga gemahnt. Doch er und seine Mitspieler beherzigten das zunächst nicht. Die Goldbacher legten in der Nessetalhalle bis zur achten Minute eine 5:1-Führung vor, wobei Sebastian Juhnke den fünften Treffer sogar in Unterzahl markierte. Doch der schnelle Vorsprung ließ die Offensivaktionen ungenauer und vor allem überhasteter werden, das machte die Apoldaer stark. Der erfahrene Rückraum um Viorel Sava und Torsten Dippmann sowie der torgefährliche Alexander Berceanu brachten die Gäste binnen drei Minuten heran und in Führung.
Bis zur Halbzeit rüttelten die Gastgeber am Heimnymbus der Goldbacher. Mehrfach schlugen die Emotionen hoch, weil die Fans der Gastgeber ihre Mannschaft benachteiligt sahen oder die Schiedsrichter mutmaßliche Fouls ungeahndet ließen. Dank Sebastian Juhnke nahmen die Blau-Weißen aber ein Unentschieden in die Kabine mit. Goldbachs in dieser Saison bislang gefährlichster Werfer schaffte im Nachsetzen das 12:13 und mit einem Wurf übers ganze Feld und den zu weit vorm Tor postierten Apoldaer Schlussmann das 13:13, nachdem er in der eigenen Abwehr einen Apoldaer Pass abgefangen hatte.
In Durchgang zwei lagen die Gastgeber schnell mit zwei Toren in Front und behaupteten fortan diese Führung - insbesondere auch weil Florian Schneegaß (1. - 15. u. 31. - 52.) und Mark Walter (16. - 30 und 52. - 60. Minute) gleichwertig gut parierten. Schneegaß hielt in der ersten Halbzeit einen Siebenmeter, kassierte aber in der Schlussphase die Rote Karte, weil er im Rauslaufen mit einem Apoldaer zusammenstieß, ohne dabei den Ball abzufangen. Walter war sofort auf dem Posten und hielt in der kritischen Situation nach der Roten Karte ebenfalls einen Siebenmeter.
Waren es im ersten Durchgang noch Florian Dejmek und Sebastian Juhnke, die als Vollstrecker brillierten, so war im zweiten Durchgang Tihomir Mitrovic mit fünf seiner insgesamt sieben Treffer der gefährlichste Blau-Weiße. Trotz einer langsam auf vier Tore angewachsenen Führung blieb die Partie bis zur Schlusssekunde hitzig. Das bekam Michael Stegner zu spüren. Bei einem Wurf fast vom Mittelkreis bekam er von einem Apoldaer noch in allerletzter Sekunde einen Schlag ins Gesicht.
Goldbach: Schneegaß, Walter - Voigtritter (2) Skowronek (2), Paslat, Dejmek (6), Mitrovic (7/3), Andreas (3), Stegner (1), Glief, Moratschke, S. Juhnke (7). Siebenmeter: 3/3, Zeitstrafen: 8 min.
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Marco
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« Antworten #8 am: 05.03.2007 - 13:00:12 » |
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HP Thüringer HC
Nicht mehr als ein Pflichtsieg
ESV Lok Meiningen - SG Erfurt/Bad Langensalza 30:35 (11:17)
Beim punktlosen Schlusslicht gewannen die Oberliga-Handballer der SG Erfurt/Bad Langensalza ungefährdet mit 35:30 (17:11).
Viel gibt es über das Auftreten der SG Handballer in Meiningen nicht zu berichten. Von Anfang an sahen die wenigen Zuschauer ein recht farbloses Spiel in dem der Eine (Meiningen) nicht mehr zeigen konnte und der Andere (Erfurt/Bad Langensalza) vermutlich nicht mehr zeigen wollte.
In schöner Regelmäßigkeit überbot man sich im Auslassen von Chancen und im Begehen von technischen Fehlern. Und solange bei Meiningen die Kraft reichte lies man die Gäste nicht weit enteilen. Ab der 20. Minute reichte dann die Kampfkraft der erschreckend schwachen Meininger nicht mehr aus um die Kraft- und Schnelligkeitsvorteile der SG auszugleichen und so ging man mit 11:17 in die Kabinen.
Im zweiten Abschnitt setzte Andre Minewski dann alle Wechselspieler länger ein und trotzdem blieb seine Truppe weiter auf dem Vormarsch. Beim Stande von 24:33 war das Spiel gelaufen und man hätte eigentlich abpfeifen können. So oder so ähnlich muss es auch Andre Ahrens ergangen sein als er nach einem rüden Foul an ihm die Sportart wechselte und zum Ringkampf einlud. Die sich dem Niveau des Spiels angleichenden Schiris aus Nordhausen brachten dann endlich Farbe ins Spiel und schickten Andre mit Rot zum Duschen und der Gerechtigkeit wegen gleich den Meininger Bauer mit. Zum Glück sahen die Männer in schwarz die Ringkampfeinlage als Revanchefoul und nicht als Tätlichkeit an und so darf Andre nächste Woche zeigen das seine Stärken doch eher im anspruchsvollen Handballspiel liegen.
Abschließend sei noch auf die solide Leistung von Daniel Baumgarten und die erfreuliche Steigerung von Johannes Trommer hingewiesen. Deren Leistungen und die zwei Pluspunkte stehen auf der Habenseite des Ausfluges nach Meiningen. Ansonsten sollte man den Rest schnell abhaken und sich auf das Spiel gegen Königsee vorbereiten.
SG Erfurt/Bad Langensalza: Dirk Wunderlich, Ulf Hering; Daniel Baumgarten (9/5), André Ahrens (5), Felix Menge (2), Andrej Minewski, Jens Ludwig (1), Marcus Tunger (1), Johannes Trommer (10), Sebastian Irovsky (4), Dominique Schlösser (3), Philipp Kley.
Siebenmeter: 6/6 - 4/4. Strafminuten: 10 - 6. Rote Karten: Andreas Bauer (Meiningen) und André Ahrens (SG). Schiedsrichter: Michael Grußdorf / Heiko Breier (Nordhäuser SV).
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« Letzte Änderung: 05.03.2007 - 22:38:30 von Marco »
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Marco
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« Antworten #9 am: 05.03.2007 - 22:37:56 » |
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HP Ziegelheim
Post SV Gera - LSV Ziegelheim 26:26 (12:12) In einem ungemein dramatischen Ostthüringen-Derby zwischen Gera und Tabellenführer Ziegelheim retteten am Ende beide Teams jeweils einen Punkt. Die Party wankte hin und her, schwankte zwischen Torflauten und regelrechten Trefferfluten. Und ebenso schwankten die Leistungen der Akteure auf dem Feld, die es beständig schafften, sich aus ihren jeweiligen Tiefs wieder herauszuziehen.
Einen Paradestart erwischten die Post-Handballer. Mit einer aggressiven Deckung samt erstklassigen Keeper kauften sie den LSV-Männern gleich den Schneid ab. Zudem schalteten sie blitzschnell auf Tempogegenstoß um und praktizierten genau die Spielweise, die sich eigentlich die Gäste vorgenommen hatten. Die halbherzig durchgeführten Ziegelheimer Angriffe mit unvorbereiteten Würfen, landeten per Konter umgehend in den Maschen der Gäste. Die ließen sich einfach überlaufen, zeigten zu wenig Kampfgeist in der Deckung und lagen prompt nach wenigen Minuten 0:3 hinten. Erst in der zehnten Minute verbuchten sie das erste Tor, wobei Gera im Gegenzug sofort wieder zuschlug (4:1, 10.). Auch in der Folge fehlten dem LSV zündende Ideen im Angriff. Schafften sie dann mal den Durchbruch, stand ein überragender Torhüter Nedved im Weg und machte die Hoffnung auf die Wende zunichte. Schließlich musste es dann Youngster David Heinig richten, dessen Hereinnahme sofort für mehr Torgefahr sorgte. Und sogleich kam die Sonderbewachung gegen David, was den Gästen jetzt aber sichtlich in die Karten spielte. Jetzt gab es reichlich Lücken im Geraer Deckungsverband, die die Ziegelheimer durch ihre individuellen Qualitäten zu nutzen verstanden (10:9). Bis zur Pause konnte sich aber kein Team entscheidend absetzen. Nach dem Seitenwechsel folgte die turbulenteste Phase der Partie. Denn nun war „Tag der offenen Tür“ angesagt. Beinahe in jedem Angriff schlugen die Bälle im Kasten ein. Gera hielt weiter an der Manndeckung gegen David Heinig fest, wodurch sich Steffen Moritz und Karsten Knöfler an der offenen Geraer Abwehr austoben konnten und fast im Alleingang die 20:17-Führung für die LSV-Truppe herauswarfen. Aber nach Deckungsumstellung der Hausherren taten sich die Ziegelheimer wieder schwerer, versäumten es bei eigener 22:19-Führung den Sack endgültig zu zumachen. Eine verworfene Hunderprozentige sowie zwei kapitale Abspielfehler und schließlich zwei weitere verknallte Siebenmeter ermöglichten den Gastgebern den Ausgleich (22:22). Auch wenn die Ziegelheimer das ein oder andere Mal etwas alt gegen das flüssige Geraer Kombinationsspiel aussahen, lag das Übel im Angriff. Schließlich ging die Post sogar in Front und schien zwei Minuten vor Ende auf der Siegerstraße (25:24). Aber David Heinig drehte die Partie. Erst verwandelte er nach Foul an Robert Kühnert einen Strafwurf zum Ausgleich (25:25), dann fischten die Gäste einen Geraer Pass ab, den David per Konter zum 26:25 in die Maschen knallte. Doch immer noch Zeit genug für den Ausgleich. Den schaffte der aus einer homogenen Geraer Truppe herausragende Rechtsaußen Martin aus spitzem Winkel mit einem Dreher. Aber Ziegelheim hat noch 50 Sekunden, nimmt Time-Out, spielt die Zeit herunter. Mit Mann und Maus verteidigen die Hausherren den Kasten und unterbinden alle Wurfversuche bis die Sirene tönt. 400 Zuschauer wischen sich den Schweiß von der Stirn. Hier war heute alles möglich, das Unentschieden der gerechte Ausgang eines packenden Derbys. LSV: Urwank, Hahn; Godlinski (2), D. Heinig (8/4), S. Graichen (2), A. Heinig (1), Moritz (9), Knöfler (3), Etzold, Kühnert, Sense (1), Zielke, Ch. Graichen Strafminuten: Post 12; LSV 6 7m: Post 2/2; LSV 8/4 Schiedsrichter: Bätz/Langbein (Motor Arnstadt/HSV Bad Blankenburg)
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Marco
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« Antworten #10 am: 05.03.2007 - 22:40:36 » |
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HP Ronneburg
HSV Ronneburg - Ernestiner SV Gotha 34:25 (16:7) HSV Ronneburg bleibt auf Kurs Grundstein wurde Dank einer guten Leistung in Halbzeit eins gelegt
Nach dem hohen Sieg in der Vorwoche gegen Meiningen gab es nicht wenige, die auch gegen den Tabellenelften, Ernestiner SV Gotha, einen hohen Sieg erwarteten. Coach Koska und sein Team gingen richtiger Weise davon aus, dass man keinen Gegner unterschätzen darf und das man von Beginn konzentriert spielen muss. Mit Anpfiff nahmen die Hausherren sofort das Heft des Handelns in die eigenen Hände und in der dritten Minute erzielte M. Zänsler den ersten Treffer des Spieles und nach fünf Minuten führte man bereits mit 3:0. Ronneburg spielte konsequent in der Deckung und schnell nach vorn. In der zehnten Minute stand es bereits 7:2 für die HSV-Sieben. Zu diesem Zeitpunkt hatte Gotha nichts entgegen zu setzen, außer ihrem dritten Tor zum 7:3. Danach klingelte es fünf mal in Folge im Gothaer Gehäuse und es stand in der 21. Minute bereits 12:3 für Ronneburg. Vier Minuten später 13:5, wobei sich HSV- Keeper Seidemann mehrmals auszeichnen konnte. Das letzte Tor in Halbzeit eins erzielten die Gastgeber durch einen Siebenmeter und es ging mit einem beruhigendem Neun Tore Polster (16:7) in die Pause. Im Nachhinein betrachtet war diese sehr gute spielerische Ronneburger Leistung in den ersten dreißig Minuten der Grundstein für den späteren Sieg. Wiederanpfiff und Tor für die Hausherren zum 17:7 und Sekunden später zum 18:8, man war endgültig auf der Siegerstraße. auch wenn Gotha drei Treffer in Folge zum 18:11 erzielen konnte. Es fiel auf, dass die Gäste nun etwas besser ins Spiel fanden. Hatte Ronneburg in der 40. Minute noch acht Tore Vorsprung (20:12), waren es vier Minuten später nur noch sechs Tore (22:16). Diese hatten jedoch nur zwei Minuten Bestand (23:17, 24:18). Danach brachten die Hausherren den Ball im Minutentakt im Gästetor unter und nach 50 Minuten führte man wieder mit acht Toren (27:19). Gotha war zwar um Schadensbegrenzung bemüht, doch die HSV – Sieben hatte an diesem Tag einfach die besseren Karten. Was auffiel, der Gastgeber konnte auch in diesem Spiel alle erhaltenen Siebenmeter (es waren acht) in den Maschen des gegnerischen Tores unterbringen und vor allem waren alle bemüht, ihr spielerisches Potential zur Geltung zu bringen. Fünf Minuten vor Ultimo stand es 30:22 und auch wenn man den Gang etwas heruntergefahren hatte, das Spiel gab man zu keiner Zeit aus der Hand. In den letzten drei Minuten landete Ronneburg noch drei Treffer am Stück zum 34:24, ehe die Gäste buchstäblich in den letzten Sekunden den 34:25 Endstand herstellen konnten. Ronneburg demonstrierte einmal mehr in dieser Oberligapaarung eine geschlossene Mannschaftsleistung. Dafür spricht auch die Tatsache, dass sich immerhin acht Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten, wobei O. Meyer die meisten Tore (10) für sein Team erzielte. Der HSV Ronneburg hat nun mit nur noch einem Punkt Rückstand wieder Tuchfühlung zur Tabellenspitze, da die Ziegelheimer einen Punkt beim Post SV Gera lassen mussten. Es bleibt also spannend in der Oberliga Thüringen. Torschützen für HSV Ronneburg: Koska (1), Sidortschuk (1), Puta (2), Vollgold (2), Gottschalk (3), Zänsler (5), Meyer (10), Heidrich (10), Siebenmeter: HSV Ronneburg: 7/7, Ernestiner SV Gotha: 0/1, Zeitstrafen: HSV Ronneburg: 3 x 2min, Ernestiner SV Gotha: 5 x 2min,
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Marco
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« Antworten #11 am: 06.03.2007 - 00:47:04 » |
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OTZ Stadtroda 06.03.2007
Im Angriff fehlt die Konzentration - Hermsdorf II verliert beim HSV Bad Blankenburg
HSV Bad Blankenburg - SV Hermsdorf II 33:24 (15:9)
Eigentlich wollten die Hermsdorfer am Sonntag kein Aufbaugegner für den HSV Bad Blankenburg sein, doch sie sind es geworden. Der Gastgeber mit dem Ex-Hermsdorfer Trainer Steffen Schreiber warf sich aus seiner Mini-Krise. Mit 33:24 fiel das Endresultat erwartungsgemäß aus. Die Hermsdorfer, mit Michael Remme und Norman Kietzmann aus dem Regionalliga-Kader angereist, starteten gut, hielten 15 Minuten lang die Partie beim Stand von 6:6 offen.
Und dann dürfte die Aufholjagd gegen Ende der zweiten Halbzeit bis zum 24:28 (54.) dem Trainer Jens Friedrich gefallen haben. Doch eine gute Halbzeit in Summe ist zu wenig gegen eine Oberliga-Spitzenmannschaft.
Dazu versiebten seine Schützlinge am Kreis oder freistehend oder von außen einfach zu viele Bälle. Dass es in der zweiten Halbzeit überhaupt noch mal spannend werden konnte, hatten sie ihrem starken Keeper Matthias Passarge zu verdanken.
Der junge Mann, der im Sommer 2006 auf der Wunschliste von Schreiber für einen Wechsel nach Bad Blankenburg ganz oben stand, schien unüberwindbar. Zum "Matchwinner" wurde Passarge aber nicht. Dafür leisteten sich seine Vorderleute einfach zu viele Fehler: Am Ende waren es jeweils 16 Fehlwürfe und 16 technische Fehler.
Jens Friedrich bescheinigte eine gute Leistung. "Die jungen Kerle haben das richtig gut gemacht." Dagegen fand der bisherige Top-Torschütze der zweiten Hermsdorfer Mannschaft, Torben de la Motte, gar nicht ins Spiel. Zu viele Fangfehler, zu viele aufreibende 1:1-Aktionen, de la Motte - auch Anschlusskader für die Regionalligamannschaft - zeigte eine enttäuschende Leistung. "Bad Blankenburg war keine Übermannschaft.
Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wider", meinte Friedrich. Der wusste, warum es für seine Truppe nicht zur erhofften Überraschung reichte. "Dazu haben wir im Angriff nicht diszipliniert und konzentriert genug gespielt."
SVH II: Oswald, Passarge, Dennhardt (2), Remme (7), M. Varchmin (3), Rust (1), Opel (3), Machts (3), de la Motte, Bocek, Trautvetter (2), Schreck (2), Kietzmann (1).
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Marco
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« Antworten #12 am: 06.03.2007 - 19:16:22 » |
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HP Meiningen
ESV Lok Meiningen – SG Erfurt/Bad Langensalza 30:35 (11:16) Es war wieder ein Heimspiel von den Oberliga-Männern des ESV mit wesentlich mehr Licht als Schatten. Am Ende verließ aber leider der Gast wieder als Sieger die Halle. Die 2.HZ ging Unentschieden aus, aber es zählen eben die gesamten 60 Minuten. Soweit die Kurzeinschätzung. Geht man weiter ins Detail, muss man resümieren, dass es wieder ein sehr gutes Spiel des ESV war, aber leider vergab man in Halbzeit eins in den ersten 15 Minuten viele Chancen. Ansonsten hatte Lok diesmal eine echte Siegchance. So waren Mannschaft und Trainer am Ende auch enttäuscht über das Ergebnis. Mit der Spielweise, dem Einsatzwillen und dem Kampfgeist hätte Lok zumindest einen Punkt verdient gehabt. In den ersten 5 Minuten taten sich beide Mannschaften schwer. Holger Volkmar erwischte einen guten Start und vereitelte in dieser Phase mehrere gute Würfe der Gäste. Lok konnte davon aber nicht profitieren und nutzte beste Möglichkeiten nicht, zumal der Gästetorhüter diesmal die Schwachstelle seiner Mannschaft war. Mit mehr Konzentration beim Wurf, hätte Lok schon die Führung mit 2 oder 3 Toren erzielen können. Bis zur 17.Minute verlief die Partie dann ausgeglichen (6:6). In den nächsten 3 Minuten war die SG am Zug, denn bei Lok zeigten sich, wie auch im weiteren Spielverlauf immer wieder einmal, die Schwächen beim Abschluss. Im Angriff wurde alles gut vorbereitet, aber im Abschluss blieb es beim Versuch. Die Gäste zogen auf 6:9 (20.) davon. Der Meininger Trainer nahm die Auszeit und versuchte seine Mannen wieder an die ausgegebene Taktik zu erinnern und forderte mehr Konzentration beim Wurf. Dann war es soweit, ein weiterer Youngster wurde von Dieter Schulz ins Rennen geschickt. Martin Hardt gab sein Debüt bei den Männern und wie das gelang, war schon bemerkenswert. Die erste sehenswerte Aktion war ein Zuspiel auf Michael Leipold, der dann seinen 3.Treffer erzielte (9:12/26.). Die nächsten beiden Treffer, von gesamt 7, erzielte M.Hardt selber. Er überraschte die Gästedeckung samst Torhüter mit zwei Würfen von der linken Aufbauposition (11:14/29.). Die letzten beiden Minuten der 1.HZ war Lok schon halb in der Kabine. Erfurt/LSZ nutzte diese Schwächen zu weiteren zwei eigentlich unnötigen Gegentreffern. Gestärkt und frisch instruiert kamen beide Mannschaften zur 2.HZ. Lok hatte gesehen, dass diesmal mehr als nur ein gutes Spiel drin sein könnte und forcierte weiter das Tempo. Die Gäste hielten dagegen und brachten immer wieder ihre Rückraumspieler J.Trommer und D.Baumgarten ins Spiel, die zusammen 20 der 35 Treffer der SG erzielten. Gegen diese Würfe hatte Holger Volkmar im Lok-Tor nur wenig Chancen, wenn die Abwehr nicht vorher aktiv dagegen anging. Die Gäste zogen wieder bis auf 15:23 davon. Lok gab aber nicht auf, startetet immer wieder Aufholjagden und verkürzte den Abstand. In der 51.Minute kam dann etwas Farbe ins Spiel. Andreas Bauer und Andre Ahrens sahen beiden den roten Karton nach Foul und Revanchefoul. Andi Bauer fehlte dann natürlich in der Abwehr, gestattete er doch seinem Gegenspieler Baumgarten nur 3 Feldtore. In der 55.Minute waren die Gäste auf 24:33 davongezogen. Jetzt drehte Lok aber noch einmal das Ventil auf und konnten den Rückstand wieder auf 5 Treffer verkürzen. Sehr gute Szenen hatten in der Schlussphase Marcel Struck (2 Treffer) und Björn Voigt, der in der Anfangsphase vom Wurfpech verfolgt wurde. Die Lok-Männer haben wieder mit viel Herz gekämpft und bis zur letzten Sekunde nicht aufgegeben. Den Schlusspunkt mit dem 30:35 setzte Mike Pfeiffer, der auch den Torreigen von Lok eröffnet hatte und immer besser in die Rolle des Spielgestalters wächst. Auch die Anzahl der Treffer zeigte, dass Lok nie aufgesteckt hat und dass es nun auch im Angriff besser läuft, nachdem die Abwehrleistungen in den letzten Spielen schon sehr zufriedenstellend waren.
Statistik: Holger Volkmar (Tor), Andreas Bauer 2, Georg Brachmann, Christian Hardt, Michael Leipold 5/1, Mike Pfeiffer 9/6, Marcel Struck 2, Christian Toennies 2, Björn Voigt 1, Normen Volkmar, Sebastian Schmidt, Christian Ludwig, Martin Hardt 7, Alexander Zienert
ESV: 7m 7/6 2Min 5 + r.K. gr.F (51.) SG EF/LGZ : 7m 4/4 2Min 3 + r.K.gr.F.(51.)
Schieri: Grußdorf/Breier (Nordhausen) Zuschauer: 100
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Marco
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« Antworten #13 am: 07.03.2007 - 13:00:44 » |
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HP Gera
Favoritenschreck Post SV Gera trotzt Spitzenreiter Ziegelheim Punkt ab
Post SV Gera - LSV Ziegelheim 26:26 (12:12)
Erneut wusste der Post SV Gera in der Rolle des Favoritenschrecks zu gefallen. Nach dem 30:29 vor Wochenfrist gegen den Tabellendritten Bad Blankenburg kam diesmal Spitzenreiter Ziegelheim in der Panndorfhalle über ein 26:26 nicht hinaus. In einer erneut dramatischen Begegnung ragte beim Gastgeber Torwart Petr Nedved heraus, der den Ziegelheimern vor 410 begeistert mitgehenden Zuschauern nicht nur vier Siebenmeter sondern auch viele frei Bälle abkaufte. "Mit dem Unentschieden können beide Teams leben. Es ist leistungsgerecht. Ziegelheim hatte im Rückraum Vorteile, wir dafür auf der Torhüter-Position. Bei uns war einmal mehr die Mannschaft der Star. Sehr wichtig war die Rückkehr des noch angeschlagenen Maik Grützbach", schätzte Post-Trainer Steffen Waldenburger nach dem Abpfiff ein.
Post begann stark. Nedved parierte gegen LSV-Torjäger Moritz schon in den ersten zehn Minuten zwei Siebenmeter. Mit tollen Paraden leitete er immer wieder Konter ein, die den 3:0-Blitzstart des Gastgebers ermöglichten (6.). Die Gäste blieben ruhig, verkürzten Treffer um Treffer und schafften beim 7:7 den erstmaligen Ausgleich (16.). In dieser Phase lebten die Ziegelheimer von ihrer Ausgeglichenheit. Schon sechs Spieler hatten sich in die Torschützenliste eingetragen. Der von Trainer Waldenburger zunächst geschonte Grützbach kam in den Geraer Rückraum, setzte dort mit seinem kraftvollen Spiel sofort Akzente. Aus der 9:7 machten die Gäste binnen zwei Minuten mit drei Toren in Folge ein 9:10, lagen somit erstmals vorn. Beim 12:12-Gleichstand wurden die Seiten gewechselt. Geras Schlussmann Nedved hatte bis dahin schon elf Bälle pariert. Gleich nach Wiederbeginn führten die Postler beim 13:12 (31.) und 14:13 (33.) nochmals. Bei Ziegelheim wurde der in der ersten Halbzeit blass gebliebene Moritz immer stärker. Beim 16:18 (36.) liefen die Geraer erstmals einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Die Post-Deckung offenbarte zu viele Lücken, die die frenetisch angefeuerten Gäste eiskalt bestraften. Als Ziegelheim bis zum 19:22 (44.) dreimal hintereinander mit drei Toren führte, hielt Nedved die Geraer im Spiel. In Unterzahl verkürzte Grützbach auf 20:22 (47.). Kapitän Martin - wie Grützbach am Ende mit sechs Treffern am erfolgreichsten - und der nicht wie gewohnt zum Zuge kommende Krech warfen die Postler wieder zum 22:22-Ausgleich (49.). Vier Minuten passierte nichts am Ergebnis, wobei Heinig und Moritz wiederum mit Siebenmetern an Nedved scheiterten, auf der anderen Seite Rosenbaum die Geraer Führung vergab. Bei ständig wechselnder Führung wurden die letzten Minuten absolviert. Immer wieder folgte postwendend der Ausgleich. Martin sorgte mit einem Dreher für das 26:26, das die Geraer taktisch clever trotz Zwei-Minuten-Strafe und letztem Freiwurf über die Zeit brachten.
Der Post SV Gera spielte mit: P. Nedved, L. Möbus --- K. Krech (4/2), U. Werler (1), E. Pfeifer, D. Botor (3), M. Seime (1), K. Rosenbaum, S. Teichmann (4), J. Mühlberg (1), M. Grützbach (6) und St. Martin (6).
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