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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 15. Spieltag  (Gelesen 793 mal)
Marco
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« am: 03.03.2007 - 01:56:37 »

03.03.2007  16:00
Thüringer HC III - 1. SSV Saalfeld 92
[Sporthalle Mittelhäuser Straße Erfurt]

03.03.2007  16:00
TSG Ruhla - TSV Motor Gispersleben
[Sporthalle Bermbachtal Ruhla]

03.03.2007  16:30
HSG Nordhausen - SV Aufbau Altenburg
[Ballspielhalle Nordhausen]

03.03.2007  17:30
LSV Ziegelheim - HBV Jena 90
[Wieratalhalle Ziegelheim]

04.03.2007  15:00
HSV Weimar - HSV Apolda 1990
[Asbachsporthalle Weimar]
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Marco
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« Antworten #1 am: 04.03.2007 - 21:01:57 »

HP Ziegelheim

LSV Ziegelheim - HBV Jena 90  25:21 (13:7)

Mit der besten Abwehrleistung der gesamten Saison sowie neu gewachsenem Teamgeist haben die Ziegelheimer Frauen den Vizemeister des Vorjahres niedergekämpft und sich damit drei Spieltage vor Schluss aller Abstiegssorgen entledigt. Da zur selben Zeit die Kontrahenten Gispersleben und Saalfeld ihre Spiele verloren, ist der Klassenerhalt bei sieben Punkten Vorsprung endgültig in trockenen Tüchern. Spätestens nach einer überragenden ersten Hälfte war klar, dass die Ziegelheimerinnen ihren Aufwärtstrend im Jahr 2007 fortsetzen wollten. Im zweiten Durchgang lief spielerisch nicht mehr so viel zusammen, doch hielten die LSV-Mädels mit kämpferischen Qualitäten die Jenaer auf Distanz.

Ziegelheim legte stürmisch los mit einer verbissenen Abwehr, die den Gäste-Angriff fast komplett abmeldete. Vorn spielte der LSV die Jenaer Hintermannschaft auf der rechten Seite mit Julia Federau, Isabel Tausch und Anne Schmelzer regelrecht schwindlig. Mady Wurzer führte druckvoll Regie und bediente zielgenau ihre eingelaufenen Mitspielerinnen. Die hatten sogar bei fünf Pfostentreffern in der Anfangsviertelstunde noch reichlich Pech. Mit dem 4:1 nach zehn Minuten waren die Gäste noch gut bedient. Und es lief weiter wie am Schnürchen. Der Ziegelheimer Deckungsriegel hielt stand und leitete sogar einige Gegenstöße ein. Bis zur Pause behaupteten die Gastgeberinnen nach überzeugenden 30 Minuten eine hoch verdiente 13:7-Führung. Nach dem Seitenwechsel wurde Mady Wurzer in Sonderbewachung genommen, was den Spielfluss doch sichtlich hemmte. Dafür nahm Grit Geilen jetzt mit entschlossenen Einzelaktionen das Zepter in die Hand (17:11, 40.). Als die Kräfte schließlich etwas zur Neige gingen, verkürzte Jena in Überzahl bis auf 15:19 (46.). Aber Ziegelheim ließ einfach nicht locker. Erst wackelte Julia Federau ihre Gegenspielerin aus und erhöhte auf 20:15, um dann im nächsten Angriff genau so sicher von Kreismitte nachzulegen (21:15, 48.). Eine Glanzparade von Janine Welker und ein Konter über Anne Schmelzer brachten den LSV schließlich auf die Siegerspur (23:15, 52.). Nach einer verkorksten Hinrunde scheinen die Ziegelheimerinnen doch wieder zu alter Stärke zurück zu finden und können nun ohne Druck die verbleibenden drei Punktspiele angehen.
 
LSV: Welker; Schmelzer (3), I. Tausch (4), Petzold, Federau (4), Wurzer (2), Weidauer (2), Geilen (9/5), Wagner, Werrmann, Dittrich (1)
 
Strafwürfe: LSV 6/5, HBV 7/5 
Strafminuten: LSV 10, HBV 12 (+1 Disqu. grobes Foul, 1 Disqu. 3x2’)
Schiedsrichter: Reußner / Schmidt (Auma)
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« Antworten #2 am: 04.03.2007 - 23:59:18 »

TA Weimar

Apolda gewinnt das heimliche Finale

HSV Weimar - HSV Apolda 1990  23:27 (11:17)
 
Was für ein Derby! Die Oberliga-Handballerinnen des HSV Apolda stürzten gestern Nachmittag mit ihrem 27:23-Sieg in Weimar den Tabellenführer.
Der HSV Apolda scheint in dieser Saison zum Albtraum der Weimarer Oberliga-Handballerinnen zu werden: Nach dem Hinspiel in Apolda ging gestern auch die Heim-Partie mit 23:27 verloren. Damit ist Apolda neuer Tabellenführer.

34 Sekunden nach Anpfiff brachte Heike Herbert die Gäste in Führung. 60 Minuten, vier Rote Karten und unzählige emotionale Publikums-Wellenschläge später ging das Schluss-Signal im Apoldaer Jubelsturm unter. Nicht eine einzige Sekunde lang hatten die Weimarerinnen in der rappelvollen Asbach-Halle geführt.

Vor allem zu Beginn des Spiels fiel es den Gastgebern schwer, die gegnerische Defensive zu durchbrechen. Zu oft trafen sie zudem den Pfosten. So zog Apolda zunächst auf 4:9 davon. Je weiter die Zeit voranschritt, desto heftiger wurde die Partie. Immer wieder blieben Spielerinnen nach Zusammenstößen regungslos liegen. Vor allem die Apoldaer Gäste gingen nicht zimperlich zu Werke - aber das brachte ihnen eine 11:17-Halbzeitführung ein.

In der zweiten Hälfte machten die Gäste plötzlich mehr Fehler und ließen den HSV Weimar auf 19:23 herankommen. Die Roten Karten gegen Manuela Planer (55.) und Juliane Wenke (56.), mit neun Treffern Apoldas erfolgreichste Werferin, konnten das Siegerteam aber nicht mehr stoppen.

"Es hat alles gepasst", freute sich Steffen Müller, Trainer der Glockenstädterinnen. "Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben die Gegnerinnen an ihren berüchtigten Kontern gehindert", fasst er das Erfolgskonzept zusammen. "Apolda war heute die bessere Mannschaft", räumte der Weimarer Coach Sebastian Batke ein. "Unsere Chancen-Ausbeute war leider desolat."

Apolda hat jetzt 24:6 Punkte, Weimar 23:7. In den verbleibenden drei Spielen gegen Ziegelheim, in Ruhla und gegen HBV Jena kann das Team aus eigener Kraft Meister werden - es wäre eine Sensation.
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« Antworten #3 am: 05.03.2007 - 00:02:34 »

TLZ Weimar  05.03.2007

Trainer tierisch verärgert

HSV Weimar - HSV Apolda 1990  23:27 (11:17)
 
Erneut verlieren die Oberliga-Handballerinnen des HSV Weimar gegen den HSV Apolda - diesmal sogar in eigener Halle: Nach einem 27:23 sind die Schützlinge des Trainers Steffen Müller nun mit einem Punkt Vorsprung vor Weimar der neue Spitzenreiter. Bereits zur Halbzeit führten die Gäste in der Asbachhalle mit 17:11.
"Wir sind recht gut ins Spiel gekommen, haben schnell mit 6:2 geführt", sagt Müller. Seine Frauen hätten es gut verstanden, Konter der Weimarerinnen zu verhindern und sie damit zu Positionsangriffen gezwungen. Dank ihrer starken Abwehr - einschließlich der Torfrauen - gelang es den Apoldaerinnen in der zweiten Halbzeit, den Vorsprung souverän zu verwalten. Juliane Wenke war mit neun Treffern die erfolreichste Apoldaer Torwerferin.

Der Weimarer Trainer Sebastian Batke sah "viele ausgelassene Chancen und Würfe an den Pfosten". Mit Janine Pengel, Elena Ardanova und Stefanie Harz hatte er drei Stammspielerinnen ersetzen müssen. "Wir sind von der ersten Minute an einem Rückstand hinterhergelaufen, den wir nur phasenweise etwas verringern konnten", fügt er hinzu.

Obwohl ihn die Niederlage "tierisch" ärgere, anerkennt Batke, dass mit den Apoldaerinnen "die bessere und ausgeglichenere Mannschaft" gewonnen habe - allerdings auch die mit der besseren Bank. Gefragt zur Zukunft seines Teams, antwortete der Trainer: "Es ist so ziemlich alles offen, im schlechtesten Fall verlieren wir bis zu sechs Spielerinnen."

Beide Mannschaften mussten zahlreiche Zeitstrafen verkraften, außerdem wurden insgesamt vier rote Karten gezeigt. Trotzdem hätten die etwas kleinlichen Schiedsrichter die Partie nicht "verpfiffen", sagt Müller. Dagegen empfand sein Weimarer Kollege Sebastian Batke so manche Entscheidung als durchaus strittig.
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« Antworten #4 am: 05.03.2007 - 00:12:09 »

TA Eisenach  05.03.2007

Bescheidene Vorstellung

TSG Ruhla - TSV Motor Gispersleben  17:10 (7:5)
 
Nach dem dritten Sieg in Folge bleibt die TSG Ruhla im Kampf um die Medaillen weiter im Rennen. Was allerdings die Koburger-Schützlinge beim 17:10 über Gispersleben anboten, war mehr als dürftig. Nicht eine Spielerin, außer den Torhüterinnen, erreichte Normalform, sodass das Spiel über 60 Minuten nur Stückwerk blieb. Es fehlte die ordnende Hand (Susanne Möller). Aus dem Rückraum kam kaum etwas, über die Außen entstand zu wenig Torgefahr. Am Kreis vermisste man jeglichen Einsatzwillen. Das sonst erfolgreiche Konterspiel fand nicht statt. So dauerte es bis zur achten Minute, ehe Carolin Mischke vom Punkt den 1:1-Ausgleichstreffer erzielte. Gispersleben versuchte immer wieder über die Ex-Apoldaerin Claudia Herget zum Erfolg zukommen. Dennoch waren die Gäste nicht in der Lage, die Schwächen Ruhlas auszunutzen und zu punkten. Ruhla überbot sich in der ersten Halbzeit bei technischen Fehlern und im Auslassen von vier Strafwürfen.Nach der Pause spielte Ruhla fünf Minuten wirklich Handball und konnte den Vorsprung durch Nadine Arndt und Sabrina Lochner auf 12:6 (37.) ausbauen. Danach zerfiel das TSG-Spiel wieder in Einzelteile. Antje Gebhardt mühte sich redlich um Spielfluss, aber ohne sichtbaren Erfolg. Spielerisch waren die Gisperslebenerinnen nicht in der Lage, der Begegnung eine Wende zu geben. Ruhla gewann am Ende noch sicher, enttäuschte aber nicht nur den Trainer, sondern auch seine Fans maßlos.Kommentar von Trainer Reiner Koburger: "Das war die spielerisch schwächste Leistung, die wir in der eigenen Halle jemals abgeliefert haben. Heute hat man gesehen, dass die jungen Spielerinnen noch nicht in der Lage sind, die Ausfälle von Susanne Möller, Ina Grgic, Tanja Reckenbeil und Susanne Brenner zu kompensieren. Das einzig gute waren heute die zwei Punkte und der erhaltene Anschluss an die Spitzengruppe der Liga."
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Marco
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« Antworten #5 am: 05.03.2007 - 15:43:43 »

TA Nordhausen  05.03.2007

HSG verdient sich Erfolg redlich

HSG Nordhausen - Aufbau Altenburg 29:18 (14:6)

Die Erfolgsserie der Oberliga-Handballfrauen der HSG Nordhausen hält. Mit 29:18 besiegten sie am Sonnabend in der Ballspielhalle den Tabellenfünften Aufbau Altenburg. Damit geht das Kopf-an-Kopf-Rennen um den Landestitel und die Medaillen weiter. Mit diesem souveränen und zahlenmäßig klaren Sieg durfte man vor Beginn der Partie nicht rechnen, denn wegen Krankheit oder Verletzung hatte Trainer Udo Raupach wieder nur neun Spielerinnen zur Verfügung. Und von denen gingen mit Jenny Mohrig und Angelina Kwella auch zwei grippegeschwächt ins Rennen. So wurde in der ersten Halbzeit die zweite Torhüterin Luise Schmidtke zunächst wieder als Feldspielerin aufgeboten.

Doch von Beginn an riss die HSG die Initiative an sich. Angie Kwella sorgte für den ersten Treffer, wurde in der Folge wie erwartet von den Gästen an die kurze Leine genommen. Aber das sorgte für mehr Platz für die anderen. Nach dem Ausgleich führte eine herrliche Doublette zwischen Lydia Rosenstock und Viola Böttcher postwendend zur 2:1-Führung, und Jenny Mohrig erhöhte per Konter auf 3:1. Noch einmal schaffte Altenburg den Anschlusstreffer, dann zog nach zwei Pfostentreffern die HSG durch glänzende Angriffsleistungen auf 7:2 und 12:4 davon. Grundlage war einmal mehr die starke Abwehr. In den letzten sechs Minuten vor der Pause dann ein kleiner Bruch im Spiel. Es lief nicht mehr so rund, und gute Chancen wurden unkonzentriert vergeben. Altenburg kam dadurch leicht auf, verkürzte auf 6:12. Mehr ließ die erneut stark haltende Nancy Brodhuhn nicht zu. Sie parierte unter anderem zwei Siebenmeter. Das stachelte ihre Vorderleute noch einmal an, und mit klarem 14:6-Vorsprung wurden die Seiten gewechselt.

Nach Wiederanpfiff sahen die Zuschauer eine überlegen aufspielende HSG-Mannschaft, die allerdings zunächst beim Abschluss Schwächen zeigte. Doch das wurde bald abgestellt, und so schnellte der Vorsprung bis auf 20:8 in die Höhe. Spätestens da war die Entscheidung gefallen. Die Gastgeber gestatteten in der Folge den unermüdlich kämpfenden Gästen ein ausgeglichenes Spiel. Vor allem weil man in der Abwehr nun nicht mehr mit letzter Konsequenz agierte. Das führte zu zahlreichen Siebenmetern. Zwölf waren es am Ende für Altenburg, von denen aber nur sechs in Tore umgemünzt werden konnten. Bis zum 25:13 blieb es beim Zwölf-Tore-Vorsprung. Zehn Minuten vor Schluss nahm die HSG dann den Fuß vom Gaspedal. Da auch Altenburg am Ende der Kräfte war, glichen die letzten Minuten einem Austrudeln. Die HSG hatte sich mit einer lange Zeit ganz starken Partie den Erfolg redlich verdient.

HSG: Brodhuhn/Schmidtke (1) - Rosenstock (2), Mohrig (5), Böttcher (3), Weber (7), Gießler, Kwella (11), Neumann.
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