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Marco
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« Antworten #4 am: 13.03.2007 - 01:17:57 » |
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TA Nordhausen 13.03.2007
HSG im 13. Spiel erwischt
TSV Motor Gispersleben - HSG Nordhausen 23:19 (10:9)
Jede Serie hat einmal ein Ende. Die der HSG-Handball-Frauen endete ausgerechnet im 13. Spiel. Nach zwölf Partien ohne Niederlage mussten sie sich im Oberliga-Punktekampf beim Vorletzten Gispersleben mit 19:23 beugen und fielen auf Platz vier zurück.
Schlimmer als die Niederlage ist allerdings das Verletzungspech, das die Mannschaft schon vor und dann ganz arg in der Anfangsphase der Partie ereilte. Angelina Kwella, die Führende in der Torschützenliste, verletzte sich am Freitag im Abschlusstraining. Bereits nach fünf Minuten musste Lydia Rosenstock mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausscheiden, nur zwei Minuten später kam auch für Kerstin Neumann das frühe Aus. Damit hatte Trainer Udo Raupach keine Wechselmöglichkeiten mehr, und Torhüterin Luise Schmidtke musste einmal mehr in die Rolle einer Feldspielerin schlüpfen.
Zunächst aber schien erneut alles auf den nächsten HSG-Erfolg hinauszulaufen. Die Gäste begannen selbstbewusst, übernahmen sofort die Regie. Antje Langhorst sorgte für den gelungenen Auftakt, und Steffi Weber sowie Jenny Mohrig erhöhten auf 5:0. Dann die beiden Verletzungen, die bei den Gästen für einen sichtlichen Schock sorgten. Die Konzentration aufs Spiel war weg. Gispersleben, ohnehin für Einsatz und Eifer bekannt, nahm die sich bietende Chance wahr, kam auf 4:5 heran und zog schließlich selber 8:6 in Front. Noch hielt die HSG aber dagegen, lag nach Ende der ersten Halbzeit nur 9:10 zurück. In der Pause versuchte man, sich vom Schock zu befreien, sich neu zu motivieren. Man kam zwar mit Elan zurück, aber richtig konzentriert war man weiterhin nicht, wie sich schnell zeigen sollte. Zunächst gelang der Ausgleich, doch dann wurde im weiteren Verlauf der Partie eine ganze Serie bester Chancen vergeben. Steffi Weber scheiterte dreimal in Folge nach Konter, Claudia Kohl vergab einen Siebenmeter. Das setzte sich fort. Hinzu kam, dass man sich mehr und mehr über die Schiedsrichter beklagte - sicher in dem einen oder anderen Fall berechtigt, aber wohl mehr dem Frust über die eigenen Missgeschicke geschuldet. Gispersleben jedenfalls profitierte davon, zog über 14:10 auf 17:12 davon. Dann noch einmal ein Aufbäumen der Gäste, die auf 15:17 herankamen und weitere klare Chancen besaßen. Doch wieder blieb ein Strafwurf ungenutzt, und kam bei zwei Pfostenwürfen auch Pech hinzu. Gispersleben konnte sich wieder befreien, erhöhte auf 19:15. Die Nordhäuserinnen fanden nicht mehr die Kraft und den Willen, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Die Gastgeberinnen hatten es nicht schwer, den Vorsprung zu verteidigen. Die 5. Minute hatte die HSG-Frauen aus der Bahn geworfen.
HSG Nordhausen: Brodhuhn - Rosenstock, Mohrig (1), Böttcher (4), Weber (6), Schmidtke (1), Langhorst (2), Kohl (5), Neumann.
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