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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 2. Runde im THV-Pokal  (Gelesen 3216 mal)
Marco
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« am: 23.09.2006 - 12:15:00 »

21.10.2006  15:45
HBV Jena 90 - SV Thuringia Königsee
[Sportforum Halle I Jena]

21.10.2006  15:45
SV Hermsdorf III - FSV Eintracht Eisenach
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]

22.10.2006  16:00
SV Einheit Sondershausen - ThSV Eisenach II
[Sporthalle "Am Rosengarten" Sondershausen]

22.10.2006  17:00
SV T&C Behringen/Sonneborn - SV Hermsdorf
[Hainichsporthalle Behringen]

21.10.2006  17:45
TSV 1898 Oppurg - WSV 1907 Neuhaus
[Sporthalle "Im Rosental" Pößneck]

21.10.2006  18:00
SV Hermsdorf II - SV Wartburgstadt Eisenach
[Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]

21.10.2006  18:00
SV Petkus Wutha-Farnroda - HV Ilmenau 55
[Hörselberghalle Wutha-Farnroda]

21.10.2006  18:00
VfB TM Mühlhausen 09 - HSV Bad Blankenburg
[Sporthalle Damaschkestraße Mühlhausen]

21.10.2006  18:30
SV Fortuna Großschwabhausen - SG Erfurt/Bad Langensalza
[Sporthalle Grundschule Großschwabhausen]

21.10.2006  19:00
HSV Ronneburg - LSV Ziegelheim
[Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]

21.10.2006  19:30
SG Motor Arnstadt - HV Spielzeugstadt Sonneberg
[Sporthalle "Am Jahnsportpark" Arnstadt]

21.10.2006  19:30
HSG Werratal 05 - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim
[Sportzentrum Breitungen]

21.10.2006  20:00
SV Aufbau Altenburg - Post SV Gera
[Südostsporthalle Altenburg]

22.10.2006  15:30
TSV Zella-Mehlis - Ernestiner SV Gotha
[Sporthalle Schillerschule Zella-Mehlis]

22.10.2006  16:00
SG Erfurt/Bad Langensalza II - ESV Lok Meiningen
[Sporthalle Mittelhäuser Straße Erfurt]

Freilos: HSV Apolda 1990
« Letzte Änderung: 08.10.2006 - 01:30:25 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 22.10.2006 - 18:05:06 »

Homepage Großschwabhausen

Thüringenpokal 2. Runde

Samstag, den 21.10.2006
Begegnung:SV Fortuna Großschwabhausen - SG Erfurt/ Bad Langensalza
Endstand: 25:23
Halbzeit: 11:06
 
Oberligist geschlagen !!!!!!!


 
Immer wenn Trainersohn Nick Heinemann an spielfreien Zweitbundesligatagen die Zeit nutzt, um in Großschwabhausen mit auf der Bank zu sitzen, ist eigentlich schon vorher klar, dass man nicht verlieren kann, ist man doch mit Ihm noch ungeschlagen. Erstmals mit Steffen Knittel als Co-Trainer auf der Bank fungierend, der von Außen geschickt die Abwehr lenkte und dirigierte, schafften die nicht in Bestbesetzung auflaufenden Fortunen die Pokalsensation.
Von Anfang an dominierten auf beiden Seiten die Abwehrreihen. Die Erfurter gingen planmäßig mit 2:0 in Führung. Erst nach 9 Minuten gelang den Hausherren nach vielen vergeblichen Versuchen der 1. Treffer zum 1:2. Der wiederum als „Staubsauger“ vor der Abwehr agierende Youngster Martin Ehm bereitete mit zunehmender Spieldauer den Gästen immer größere Probleme und störte deren Spielaufbau maßgeblich. Auch durch seine beiden Treffer setzen sich die Fortunen bis zur 23. Minute mit 3 Treffern zum 7:4 ab. Beide
Abwehrreihen rackerten unermüdlich und jeder Treffer musste schwer erarbeitet werden. Obendrein hatten beide Torhüter einen guten Tag erwischt, aber Roy Krumbholz hielt in den entscheidenden Momenten noch einen Tick besser als sein Erfurter Gegenüber. Mit dem  Halbzeitergebnis von 11:6 schien sich schon eine kleine Sensation anzubahnen. Stolz auf die nur 6 zugelassenen Gegentore und mit viel Selbstbewusstein kam man aus der Kabine. Der unbedingte Siegeswille war den Spielern deutlich anzumerken und übertrug sich auf die wiederum sehr zahlreich erschienenen Zuschauer, die teilweise in Zweierreihen stehen mussten und für eine tolle Atmosphäre sorgten. Überhaupt war die Stimmung auch durch die bei den Erfurtern mitgereisten 4 Trommler diesmal bombastisch.
Die Fortunen machten nach Wiederanpfiff genau da weiter, wo man aufgehört hatte. Die Abwehr war stabil und beweglich  und Vorne machte man kurzen Prozess und baute die Führung sogar auf 7 Tore (36. Minute) aus. Der lange verletzte 19-jährige Michael Zufelde erwieß sich  bei 2 Gegenstößen als eiskalter Vollstrecker.
Der Vorsprung schmolz aber dann aber ab der 40. Minute merklich. Die Kräfte ließen langsam nach und die Angriffshandlungen wurden zu früh und überhastet abgeschlossen. Die erfahren Gäste witterten nun Morgenluft. 
In der 40. Minute betrug der Vorsprung nur noch 4 Tore, aber die Fortunen kämpften unverdrossen und hielten diesen Vorsprung noch bis in die Schlussphase aufrecht.
Oldie und Neufortune Jens Winter erzielte in dieser heißen Phase prompt dann seine beiden superwichtigen Treffer und Mark Wichmann gelang mit einem schönen Hüftwurf die Vorentscheidung.
In der 3. Runde kommt nun am 18.11.06 mit den SV Hermsdorf II ein weiterer Oberligist nach Großschwabhausen zu einem hoffentlichen wieder wahren Pokalhit.

Großschwabhausen:Roy Krumbholz/Thomas Dittrich im Tor, Marcel Hänsgen 6 (1), Maik Wichmann 5 (2), Mark Wichmann 4, Michael Zufelde 3, Jens Winter 2, Robert Neumann 2, Martin Ehm 2, Jörg Heinemann 1

7m:                Fortuna 3/4                Erfurt:2/2
Strafminuten: Fortuna 10                Erfurt 12
Zuschauer: 133
 
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Marco
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« Antworten #2 am: 22.10.2006 - 23:22:49 »

HP Thüringer HC

SG Erfurt/Bad Langensalza nicht mit Fortuna im Bunde

SV Fortuna Großschwabhausen - SG Erfurt/Bad Langensalza  25:23 (11:6)

Den Paukenschlag des Pokalwochenendes gab es in Großschwabhausen. Mit einer indiskutablen Leistung verabschiedete sich Oberligist SG Erfurt/Bad Langensalza beim Landesklassenvertreter SV Fortuna Großschwabhausen mit 25:23 (11:6) aus dem Pokalwettbewerb.

Zwar gingen die Gäste schnell mit 2:0 in Führung, aber zur Beruhigung diente das nicht. Die Gastgeber hatten Respekt und starteten nervös gegen den höherklassigen Gegner. Doch die Einstellung bei der SG machte die Einheimischen stark. Dank eines starken Roy Krumbholz im Tor brachen die Fortunen den Bann, erzielten ihren ersten Treffer und gingen mit 5:2 in Führung. Da waren bereits 17 Minuten gespielt, der Favorit hatte ein einziges Feldtor geworfen.

Jetzt merkten die Großschwabhäuser, dass für sie mehr drin war. Die Abwehr und der Torhüter standen sehr gut und die halbherzigen Aktionen bei der SG stellten kaum Problem dar. Kurz vor der Pause riss dann Torhüter Philipp Hielscher einen konternden Spieler des Gastgebers um. Die Zeitstrafe war schmeichelhaft. Da nur ein Torhüter mitgereist war, wechselte Feldspieler André Ahrens ins Tor. In dieser Phase konnte Großschwabhausen die 9:6-Führung zum 11:6-Halbzeitstand ausbauen.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Die Gastgeber weiter engagiert und kampfstark, die SG wirkte ideen- und mutlos. Beim Stand von 15:8 schien sich ein Debakel anzubahnen, aber die Gäste konnten dann doch auf 16:12 verkürzen - eine Wende schien nun doch wieder möglich. Aber schnell stand es wieder 19:12. Durch individuelle Vorteile konnten die Gäste den Rückstand noch einmal verkürzen, bei den Landesklässlern waren jetzt auch sichtbar die Kraftreserven aufgebraucht - den Sieg gaben sie aber nicht mehr aus der Hand.

Am Ende allerdings war es ein verdienter Sieg des Underdogs, der sich in der nächsten Runde wieder mit einem Oberligisten messen darf. Dann kommt der zweite Aufsteiger, SV Hermsdorf II nach Großschwabhausen.

SV Fortuna Großschwabhausen: Roy Krumbholz, Thomas Dittrich; Christian Wessely, Marcel Hänsgen (6), Michael Zufelde (3), Jörg Heinemann (1), Robert Neumann (2), Maik Wichmann (5), Jens Winter (2), Sascha Heinemann, Mark Wichmann (4), Martin Ehm (2), Steve Sachse.

SG Erfurt/Bad Langensalza: Philipp Hielscher; Sören Bernt, Christian Ratz, André Ahrens (8), Felix Menge (3), Marcus Tunger (5), Johannes Trommer (3), Dominique Schlösser (3), Christian Schmidt (1), Andre Minevski.

Siebemeter: 4/3 - 2/2.
Strafminuten: 10 - 12.
Schiedsrichter: Dagmar Jung/Gerhard Jung (ESV Gera).
Zuschauer: 120.
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« Antworten #3 am: 22.10.2006 - 23:26:22 »

HP Bad Blankenburg

Teuer bezahlter Sieg in Mühlhausen

VfB TM Mühlhausen 09 - HSV Bad Blankenburg 27:29 (13:14)

Nach einem guten Start und einer 0:3 Führung für den HSV Bad Blankenburg gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Die Kurstädter spielten in der Folgezeit unkonzentriert, hatten einige Fehlwürfe zu verzeichnen und zeigten gerade im Rückzugsverhalten ungewohnte Schwächen, da Igor Ardan wegen einer leichten Verletzung nicht mit auflief. Dies hatte zur Folge, dass der VfB Mühlhausen Mitte der ersten Halbzeit erstmalig in Führung gehen konnte und diese bis kurz vor der Pause verteidigte. Erst in den letzten beiden Minuten gelang es den Bad Blankenburgern, die Führung durch sehenswertes Überzahlspiel zurück zu erobern, Halbzeitstand 13:14.

Nach der Pause kamen die Kurstädter neu motiviert aus der Kabine und konnten auf 15:19 davon ziehen. Doch dann gab es erneut ein Bruch im Spiel bedingt durch die Rote Karte (3x 2 Minuten) für Karel Sabrsula. Mühlhausen kam zurück ins Spiel und bis kurz vor Schluss sah es nach einer kleinen Sensation aus. Doch Bad Blankenburg behielt die Nerven und erzielte durch Felix Gäbler in der letzten Minute das erlösende 27:29 für den HSV. Leider verletzte sich Petr Korbel in der 60. Minute schwer am Finger, sodass er wahrscheinlich für 2 bis 4 Wochen nicht zur Verfügung stehen wird.

Für den HSV Bad Blankenburg spielten: Jahn, Recknagel; Korbel (5), Sabrsula (2), Wiegand (3), Meilahn, Oertel (4), Jäschke (6), Hanl, Gäbler (3), Reichmann, Hellwig (6/4)
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« Antworten #4 am: 23.10.2006 - 23:07:54 »

HP Königsee

HBV Jena 90 - SV Thuringia Königsee 23:24 (13:12)

Thuringia-Sieben kann vorzeitiges Aus vermeiden

Glücklicher Sieg gegen einen gleichwertigen unterklassigen Gegner

Die mit argen Besetzungsproblemen nach Jena gereisten Königseer konnten bei ihrem ersten Pokalauftritt gerade noch ein vorzeitiges Aus vermeiden. Ohne zahlreiche Stammspieler antretend, musste der Oberligist die Gleichwertigkeit der unterklassigen Zeiss-Städter anerkennen und kam am Ende zu einem glücklichen Sieg, welcher das Weiterkommen im Thüringer Vereinspokal bedeutete. In der jederzeit abwechslungsreichen und spannenden Partie sahen die Zuschauer zunächst eine 2:0-Führung der Rinnestädter, welche der Gastgeber zum 3:2 wenden konnte. Von nun an begann eine kurze Zeit des Hinterherlaufens, bis die Thuringia-Sieben sich erneut wieder mit 6:5 in Vorderhand schieben konnte und den Vorsprung ausbaute (8:6). Auch dies brachte noch nicht die nötige Ruhe, da die Hohmann-Schützlinge zu viele Möglichkeiten ungenutzt ließen und in der Abwehr mit erheblichen Lücken operierten, welche der Landesligist nutzte und das Blatt erneut wenden konnte (9:8). In den verbleibenden Minuten bis zur Pausensirene hatte nun die knappe Jenaer Führung bestand, wobei die Gäste lediglich noch dreimal zum Ausgleich kamen, aber auch kurz mit zwei Toren im Hintertreffen lagen (11:13). Mit Beginn des zweiten Durchgangs wirkten die Königseer konzentrierter, wurden spielbestimmender und kippten dieses Pokalmatch zu ihren Gunsten. Nach dem Ausgleich folgte postwendend die Führung, welche zunächst auf eine Zwei-Tore-Differenz ausgebaut wurde. Mit der Zeit ließen die Rinnestädter kurz den Spielklassenunterschied erkennen, als man sich weiter absetzte, was auch ein Verdienst von Thuringia-Keeper Höhne war (19:15). Wer nun glaubte, der Rest wird zum Spaziergang und der HBV baut ab, sah sich getäuscht. Jena warf noch einmal all seine Kampfkraft in die Waagschale und gestaltete diesen Pokalfight erneut offen (18:19). Thuringia begann allerdings langsam damit, die Partie zu kontrollieren, setzte sich erneut leicht ab (21:18) und ließ nun keinen Ausgleich mehr zu, obwohl dieser noch mehrfach in der Luft lag. Kurz vor der Schlusssirene reichte ein 24:22-Vorsprung, da die Gastgeber nur noch Ergebniskosmetik betreiben konnten.

Thuringia: Höhne - Friedrich (5), Najman (10), Götz (3), Göring (4), Oldenburg (2), Seifert, Lächa.
Schiedsrichter: Kirchhöfer/Siebert (Thal/Breitungen)
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« Antworten #5 am: 23.10.2006 - 23:10:25 »

OTZ Stadtroda  23.10.2006

Behringen knackt Abwehrriegel nicht

SV T&C Behringen/Sonneborn - SV Hermsdorf  19:31 (13:17)
 
Favorit Hermsdorf erreicht Achtelfinale - Königsee wartet in der nächsten Runde

Regionalligist und Pokalverteidiger SV Hermsdorf hat am Sonnabend nach einigen Startproblemen die Hürde Behringen-Sonneborn (Landesliga) relativ souverän genommen.
Die ersten 20 Minuten konnte der sehr euphorisch zu Werke gehende Gastgeber die Partie offen gestalten. Dreimal, bei den Zwischenständen von 4:2, 6:4 und 11:10, durften die Rand-Gothaer sogar für kurze Zeit von der Pokal-Sensation träumen.

Der Favorit aus dem Holzland spielte aber nicht mit. Nach der Umstellung von der offensiveren 5:1-Deckung auf einen 6:0-Abwehrriegel und mit der Einwechslung von Jens Geisenhainer für Marcus Parybyk waren die Behringer mit ihrem sonst schon bescheidenen spielerischen Latein völlig am Ende.

"Das soll jetzt nicht überheblich klingen, aber ich hätte mir schon etwas mehr erwartet von dem Gegner. Schließlich haben die in ihrer Staffel bisher alles gewonnen", meinte SVH-Trainer Steffen Reis nach der Partie.

Dem war die Leistung des Gegners letztlich egal. Sein Mini-Kader, neben Sebastian Klecha, Stefan Riedel und Matthias Passarge fehlten auch noch Andreas Herzig (Fußverletzung) und Norman Kietzmann (Grippe), packte in der Zone zwischen sechs und neun Metern aggressiver zu.

Behringen/Sonneborn stand plötzlich vor unlösbaren Aufgaben. Nach dem Wechsel gelangen dem Landesligisten gerade mal sechs Treffer. Vier davon resultierten aus schnellen Kontern nach Fehlern im Hermsdorfer Aufbauspiel. Über die Zwischenstände 19:13 (35.), 24:15 (45.) und 28:17 (55.) war die Partie gelaufen und die anfängliche Euphorie in der Hainich-Halle längst wieder in Realität gewichen. "Wir haben dann gar nichts mehr anbrennen lassen. Die Truppe hat das sehr clever und überlegen runter gespielt", freute sich Hermsdorfs Trainer. Und positiv zudem: Keiner seiner Spieler hatte sich verletzt. Nun wartet Königsee im November.
Liebelt, Nowak (3/1), Geisenhainer (3), Parybyk (0/1), Heilwagen (7), Schneider (3), Herling (8), Bergner (7/2)
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« Antworten #6 am: 23.10.2006 - 23:12:59 »

HP Ronneburg

Ein Pflichtsieg des HSV

Ronneburger gewinnen verdient gegen nicht in Bestbesetzung angetretene Ziegelheimer

HSV Ronneburg - LSV Ziegeheim 29:20 (13:5)

Am Sonnabend kam es in dieser Saison zum zweiten Aufeinandertreffen zwischen dem HSV Ronneburg und dem LSV Ziegelheim. In der Sporthalle an der Zeitzer Straße ging es diesmal um den Einzug in die dritte Runde des THV-Vereinspokal 2006/2007. Die Gäste aus Ziegelheim hatten einige Personalsorgen und traten ersatzgeschwächt in Ronneburg an, hatten das Weiterkommen wohl schon abgehakt.

In einem jederzeit fairen und gut geleiteten Pokalfight machten die Gäste das erste Tor, ehe M. Puta bis zur 11. Minute vier Tore am Stück (das letzte durch Siebenmeter) zum 4:1 erzielte. Das Spiel gestaltete sich danach recht zähflüssig. Erst in der 17. Minute gelang den Gästen ein Treffer zum 6:2 und wenig später zum 7:3. Bis zur 24. Minute weitere zwei Treffer durch M. Puta, ein Tor für Ziegelheim und es stand 9:4. In den letzten Minuten versenkten die Gastgeber den Ball noch vier Mal (darunter wieder zwei verwandelte Siebenmeter ) im LSV-Gehäuse zum 13:4.

In die Pause ging es mit einer beruhigenden Acht-Tore-Führung (13:5) für den HSV. Einig war man sich zu diesem Zeitpunkt, es war nicht der erwartet spannende Pokalfight. Das sollte sich auch in den zweiten dreißig Minuten bestätigen. Ziegelheim erzielte den ersten Treffer zum 13:6, doch bis zur 35. Minute blieb es bei der Pausendifferenz (15:7). Nach 42 Minuten sah dies nicht anders aus (18:10). Etwas mehr Spannung hätte man sich schon erhofft. In der 44. Minute erzielte M. Puta seinen elften Treffer zum 20:12, und bis zur 51. Minute zog der Gastgeber auf neun Tore (25:16) davon.

In Anbetracht des nahen Sieges wurde man etwas leichtsinnig, und die nächsten drei Minuten gehörten den Gästen, welche drei Tore am Stück (davon zwei durch Siebenmeter) erzielten. Nach dem 25:19 ein weiterer Siebenmeter für Ziegelheim, doch HSV-Keeper Seidemann machte diesen einschließlich Nachwurf zunichte. In der 56. Minute machte Ziegelheim sein zwanzigstes Tor (26:20).Noch drei Mal klingelte es im Tor der Gäste, ehe das Spiel abgepfiffen wurde.

Freude pur bei den Ronneburgern und Gelassenheit bei den Gästen aus Ziegelheim. Es war ein verdienter 29:20-Sieg für den HSV Ronneburg, doch überbewerten wird man diesen keinesfalls. Die erfolgreichsten Torschützen waren M. Puta mit 11 Toren beim HSV und D. Heinig mit 14 Treffern beim LSV. Wichtig wiederum die Tatsache, Fair play wurde in Ronneburgs Sporthalle wieder groß geschrieben, woran die Fans beider Mannschaften ihren Anteil hatten.

In der nächsten Runde treffen die Ronneburger nun auswärts auf den HV Spielzeugstadt Sonneberg.

H. Seidemann, R. Zehmisch, D. Koska (1), S. Gottschalk (4), S. Ganzha (2), Ch. Dathe (1), R. Bauer, Th. Heidrich (3), L. Vollgold (1), O. Meyer (2), M. Puta (11), F. Förster (1); U. Werler (3)

Siebenmeter Ronneburg 6/6 Ziegelheim 6/4
Zeitstrafen Ronneburg 3x2 Min. Ziegelheim 3x2 Min.
 
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« Antworten #7 am: 23.10.2006 - 23:14:47 »

HP Gera

Post nimmt schwere Auswärtshürde

Verdienter Sieg in einem guten Pokalspiel in fairer Atmosphäre

SV Aufbau Altenburg - Post SV Gera 33:39 (16:17)

Bereits ein gewohntes Bild in den letzten Wochen - die Post-Handballer gehen auf Reisen. Allen war klar, das wird kein leichter Gang, und ein Blick in das Programmheft der Gastgeber zeigte auch, Altenburg will den Favoriten aus Gera besiegen. Dass dies nicht nur Zweckoptimismus, sondern Selbstbewusstsein ist, sollten dann die nächsten 60 Minuten auf dem Parkett beweisen.

Die Gäste begannen sehr konzentriert und gingen zu Recht mit drei Toren in Führung bis zum 3:6. Doch dann zog erstmals Schlendrian in das Geraer Abwehrspiel ein. Man agierte zu offensiv und zu behäbig im Deckungsverband. Der Gastgeber bedankte sich sofort mit schnellen und schönen Toren. Deutlich spürte man ab diesem Moment die gute Arbeit, die Altenburgs Trainer Lothar Doering im letzten Jahr hier geleistet hat. Die Altenburger spielten diszipliniert ihre Angriffe aus und warteten auf Fehler im Abwehrverhalten der Gäste. So glichen die Gastgeber zum 9:9 aus. Ab diesem Moment war es ein ausgeglichenes Spiel und man konnte keinen Klassenunterschied erkennen. Kompliment an die Altenburger. Wären die Gastgeber in dieser Phase einmal in Führung gegangen, wer weiß? Doch die Geraer legten immer ein bis zwei Tore vor und Altenburg glich aus. So ging es auch mit einer knappen Führung 16:17 in die Kabine.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Gera jetzt wieder konzentriert in der Abwehr, ging mehrmals bis zum 20:23 mit drei Toren in Führung. Aber auch jetzt verstand es der Oberligist nicht, das Spiel in ruhiges Fahrwasser zu bringen. Unterzahlsituation für die Gäste und Altenburg glich aus. Das Spiel drohte zu kippen, die Halle wurde munter und Altenburg kämpfte. Auszeit für die Postler in der 40. Spielminute. Allen ist klar, das Spiel mit halber Kraft zu gewinnen, ist gegen diese starken Altenburger nicht möglich. Bis zur 50. Minute hielt Gera kämpferisch dagegen, aggressiv in der Abwehr und mit viel körperlichem Einsatz im Angriff. Zehn Minuten, die das Spiel entschieden. Gera zog auf 26:31 davon. Als Mitte der zweiten Halbzeit dann Christian Szlapka ins Tor wechselte und wichtige Bälle (u.a. einen Siebenmeter) pariert, war der Siegeswille der Gastgeber gebrochen. Am Ende ein verdienter Sieg der Gäste mit 33:39, der vielleicht ein wenig zu hoch ausgefallen ist. Unterm Strich ein gutes Pokalspiel in fairer Atmosphäre. In Runde drei des THV-Pokal hat man ein Heimspiel und das Team des HSV Apolda 1990 wird als Gegner erwartet.

P. Nedved, Ch. Szlapka; K. Krech (5 Tore), S. Teichmann, St. Martin (8), D. Botor (6), St. Haupt (4), E. Pfeifer (8 ), J. Mühlberg (7) und Danny Wiesner (1).
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« Antworten #8 am: 23.10.2006 - 23:19:19 »

OTZ Schmölln  23.10.2006

Gute Mannschaftsleistung gezeigt

Mit Würde vom diesjährigen Pokalwettbewerb verabschiedet

SV Aufbau Altenburg - Post SV Gera 33:39 (16:17)

Von Beginn an startete das Aufba- Team ohne Respekt vor den höherrangige Gästen und konnte immer wieder deren knappe Führung im Gegenzug ausgleichen. Vor allem die schnellen Melzer und Gottwald drückten immer wieder aufs Tempo und starteten verheißungsvolle Konterangriffe. 6:6,8:8 auch bei 11:11 waren die Hausherren immer noch im Bilde. Dabei gefiel auch die dynamische Abwehrarbeit, mit der man sich gegen das Geraer Angriffs-Bollwerk stemmte. Ein gut aufgelegter Norman Schatz tat sein übriges und wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff war man beim 16:16 immer noch ein erstaunlich mithaltender und gleichwertiger Pokalgegner. Nach der Pause immer noch kein Abbruch bei den Aufbau Männern, die auf ihren Fernwurfschützen Jan Wagenbreth verzichten mussten, aber weiter schnell und gefährlich agierten.
So war es vor allem Oliver Schörnig der nun einige Male erfolgreich von der Ferne abzog, aber auch in Alleingängen über die linke Seite seinen Torriecher beweisen konnte und beim 22:22 immer noch die Begegnung auf des Messers Schneide beließ.

Und das Spiel wurde gar noch schneller: Der Oberligist merkte, dass er hier unbedingt auf der Hut sein musste, um nicht eine böse Pokalüberraschung vom Landesligisten serviert zu bekommen. Immer noch war Jan Melzer nicht zu bremsen und spielte seine Gegner weiter schwindlig. Dann aber klebte den Einheimischen fünf Minuten lang das Pech an den Händen, Pfosten und Latte retteten für die Geraer Gäste. Das Aufbau-Team versuchte nochmal alles, aber der Gegner war nicht mehr vom Thron zu stürzen und nutzte die letzten Spielminuten geschickt zum alles in allem wohl verdienten Einzug ins Pokal-Achtelfinale.
Aufbau mit: Schatz, Kyber Bärbig, Dietze (2), Moosdorf (2), Stark (2), Gottwald (6), Pohle (1), Melzer (12),Schörnig (8).
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« Antworten #9 am: 23.10.2006 - 23:22:52 »

HP Eisenach

ThSV Eisenach II meistert Pokalhürde Sondershausen erwartungsgemäß souverän

Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen

SV Einheit Sondershausen - ThSV Eisenach II  25:40 (13:22)

Landesklassenvertreter Eintracht Sondershausen war erwartungsgemäß in der 2. Runde des Thüringer Vereinspokals der Männer kein Stolperstein für den ThSV Eisenach II. Der Oberligist aus der Wartburgstadt landete einen standesgemäßen 40:25 (22:13) Erfolg. Für die Schützlinge von Frank Ihl war der Auftritt in der schmucken 500 Zuschauer fassenden Sporthalle am Rosengarten in Sondershausen vielmehr eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen. Vier verschiedene Abwehrsysteme wurden getestet. Nicht alle mit Erfolg, weil sich die Eisenacher durch Disziplinlosigkeiten teilweise völlig unnötige Zeitstrafen einhandelten.

Nachdem vorab geklärt war, dass der Thüringer Vereinspokal und der DHB-Pokal zwei verschiedene Paar Schuhe sind, durften auch Alexander Schiffner, Adrian Wöhler und Robert Weiß ran. Torhüter Andreas Nositschka lief als Feldspieler auf, war während einer Zeitstrafe gegen Keeper Sven Luckert im Tor gefordert. Er musste allerdings hierzu in der 26. Minute erst kleidungsmäßig „hergerichtet“ werden, was eine längere Spielunterbrechung zur Folge hatte. Die Eisenacher führten da bereits 18:11. Youngster Oliver Küch wurde Rechtsaußen immer wieder in Wurfposition gebracht, verwandelte von hier ebenso sicher wie vom Siebenmeterpunkt. Der Zwei-Klassenunterschied veranlasste die ThSV-Youngster zu mancher Nachlässigkeit in Abwehr und Angriff. Die wackeren Gastgeber, als David gegen Goliath, waren bis zur letzten Sekunde um ein achtbares Resultat bemüht.
Eine nur halbherzig praktizierte offene Manndeckung zu Beginn der zweiten Halbzeit bot den Hausherren viele Möglichkeiten zum Aufbessern des eigenen Torkontos. Daniel Luther und Alexander Schiffner zogen die Zügel wieder an, forcierten das Tempo, erhöhten die Torgefahr. Adrian Wöhler sorgte von Linksaußen für die erstmalige 10-Tore-Differenz (33:23, 51.Min.). Andreas Nositschka setzte sich am Kreis zum 36:23 durch (56.). Torhüter Sven Luckert verwandelte einen Siebenmeter (38:24, 57.). Das schönste Tor des Tages vor etwa 40 Besuchern zum 40:25 Endstand resultierte einer Kempa-Einlage von Alexander Schiffner zu Adrian Wöhler.

Einheit Sondershausen: Lüttkop, Barth; Graw, Kästner (3), Weise (2), Schröder (4/3), Mucke (1), Döhrer (5), Neumann (2), Raupach, Lenk (2), Hosak (5/1), Vollrath

ThSV Eisenach II: Luckert (1/1); Weiß (3), Wöhler (7), Schiffner (7), Luther (9), Nositschka (2), Laufer (2), Keller (2), Küch (8/4)

Siebenmeter: Sondershausen 6/4 – Eisenach 5/5
Zeitstrafen: Sondershausen 3 x 2 Min. – Eisenach 8 x 2 Min.
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« Antworten #10 am: 23.10.2006 - 23:25:56 »

HP Erfurt

Wiedergutmachung vollauf gelungen

SG Erfurt/Bad Langensalza II - ESV Lok Meiningen 27:19 (15:8)

Im Vorfeld der Partie hatte das Team die Nachricht vom überraschenden Ausscheiden der 1. SG-Mannschaft beim Landesklassevertreter in Großschwabhausen  erreicht und so hatte der Landesligist noch eine Scharte mehr auszuwetzen. Denn eigentlich hatte das Team von Christian Roch sich „nur“ die Wiedergutmachung für den peinlichen Auftritt gegen Neuhaus am vergangenen Wochenende auf die Fahnen geschrieben.
Da kam der im Neuaufbau befindliche Oberligist aus Meiningen freilich gerade recht, um das ramponierte Selbstvertrauen wieder aufzubauen. „Wir haben speziell am Freitag gut trainiert und darum bin ich mir sicher, dass wir gegen Meiningen wieder unser wahres Gesicht zeigen werden.“ war der Trainer schon im Vorfeld optimistisch. Und seine Ahnung bestätigte sich von der 1. Minute an. Aggressiv und hellwach kaufte man dem Gegner schon früh den Schneid ab, die taktische Ausrichtung der Abwehr ging voll auf. Göpfert kümmerte sich sehr engagiert um Hildebrandt, den Toptorschützen der Gäste, während Schalles die Deckung zusammenhielt und im Block überzeugte. Dazu kam ein Thommy Freytag im Tor, der in seinem 1. Spiel für die SG einen sehr ordentlichen Eindruck hinterließ. Mit zwei Siebenmetern und weiteren schweren Bällen zog er den Meininger Werfern den letzten Nerv. Zufrieden zeigte sich der Trainer aber auch mit dem Umstand, „dass es uns gelungen ist, einem Oberligisten unsere Spielweise aufzuzwingen.“ Mit dem schnellen Umkehrspiel sowie den einstudierten Kombinationen konnten die Schulz-Schützlinge nichts anfangen und so enteilte die SG im ICE-Tempo der längst nicht rund laufenden Lok aus Südthüringen bis zum Halbzeitstand von 15:8.
Dennoch mahnte Roch seine Spieler in der Halbzeit, die Partie nicht zu früh abzuhaken. Sicherlich war der Oberligist an diesem Tag spielerisch eine Nummer zu klein für die SG, aber den Kampfeswillen konnte man ihm nicht absprechen. Meiningen erarbeitete sich nun einige bessere Chancen durch aggressiveres 1:1-Spiel. Eine Verkürzung war aber dennoch nicht drin, denn nun trafen die beiden Halben Hielscher und Kley fast nach Belieben. So wurde der Vorsprung während der 2. Halbzeit verwaltet und Roch nutzte ab der 45. Minute die Gelegenheit, allen Bankspielern Einsatzzeiten zu geben. Ein besonderer Dank gilt dabei HSC-Urgestein Eugen Wronka sowie Kevin Zander, den beiden Torhütern der SG-Dritten, die sich sicherheitshalber für dieses Spiel zur Verfügung stellten. Einzige Negativschlagzeile ist dabei der Nasenbeinbruch von Christian Stützer, der in der 21. Minute beim Konter mit dem gegnerischen Torwart zusammenstieß. Auch auf diesem Wege gute Besserung, Bob!
SG Erfurt / Bad Langensalza II: Th. Freytag, E. Wronka, K. Zander / P. Kley (8/4), Chr. Göpfert (3), T. Bauer (1), Chr. Stützer, S. Hielscher (5), M. Schalles (4), T. Michalewski (1), R. Braun, R. Schröpfer (3), T. Werner (1), Daniel König (1)
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« Antworten #11 am: 23.10.2006 - 23:40:45 »

TA Sondershausen  23.10.2006

Handball Thüringer Landespokal: Luther mit der "9"

SV Einheit Sondershausen - ThSV Eisenach II 25:40 (13:22)

Ein wenig Galgenhumor war schon dabei. Einheit Sondershausens Handballmänner wussten am Samstag schon ganz gut, was da auf sie zukommen würde. "Ach, das Fernsehen ist auch da, stöhnte Torwart David Barth. "Als die das letzte Mal gefilmt haben, haben wir verloren. Die Serie wird wohl halten", unkte er. Ein großer Prophet musste er dafür nicht sein. Immerhin maß sich der Landesklasse-Aufsteiger ja auch mit einem Oberliga-Spitzenteam.
Als Adrian Wöhler einen Kempa-Trick kurz vor Ultimo mit dem 40. Eisenacher Treffer abschloss, war das wohl so etwas wie ein Vorschlag zur Güte an ThSV-Coach Frank Ihl. Der wird die Partie in Sondershausen nämlich so schnell wie möglich abhaken wollen. Vor allem eingangs der zweiten Halbzeit schlug er öfter die Hände vors Gesicht, schüttelte den Kopf oder wandte sich in Grausen ab. Nach 45 gespielten Minuten platzte ihm beim Stand von 21:28 aus Sondershäuser Sicht gänzlich der Kragen. Er forderte eine Auszeit und stauchte seine jungen Männer ordentlich zusammen. "Jetzt habt ihr in 15 Minuten zwei Tore weniger geworfen als der Gegner. Macht, was ihr wollt, aber spielt endlich Handball", forderte er. Ein paar Mal hatten da Einheits Oldies die fast komplette Thüringer Landesauswahl des Jahrgangs 1987 mit simplen Wacklern alt aussehen lassen und immer wieder traf in dieser Phase auch der lange Michael Döhrer aus dem Rückraum. Mit der Deckungsarbeit seiner Jungmänner (und mit deren Meckerstrafen) war der ThSV-Coach dann auch gar nicht zufrieden. "Zurück auf 5/1 - das kann sich ja keiner mit ansehen!", grantelte er. Zudem bissen sich die Eisenacher Angreifer mehrfach am 50 Minuten lang den Sondershäuser Kasten hütenden Marcel Lüttkopf die Zähne aus. Wenn der noch ein paar Zentimeter länger wäre, hätte Adrian Wöhler mit seinen Hebern von der Linksaußenposition nicht so leichtes Spiel gehabt. Dennoch, das Schulterklopfen und die anerkennenden Worte von Einheits Coach Ralph Thormann an den Jungspund waren verdient. Natürlich waren die Hausherren in diesem Spiel ohne echte Siegchance. So anders sind die Pokalgesetze im Handball meist doch nicht. Sie verloren aber auch nicht das Gesicht. Die Anfangsphasen beider Halbzeiten gestalteten sie sogar recht ausgeglichen. Die Eisenacher hätten sich diesen Gang sicher leichter vorgestellt. "Wir wollen uns hier nicht blamieren", hatte Ihl schon eingefordert, als es nach elf Spielminuten nur 8:11 stand. Enger wurde es nicht mehr. Da konnte sich Eisenach auf Luther verlassen. Nicht auf Martin, den Reformator, sondern auf Daniel, den Torminator. Der traf allein zehnmal, meist mit Urgewalt. Bester Schütze auf Sondershäuser Seite war Michael Döhrer (6), wobei sich insgesamt neun Einheitler in die Torschützenliste eintrugen. Ihr Lohn war der freundliche Applaus von der Tribüne, der sie beim Abgang vom Spielfeld begleitete. Adrian Wöhlers Fazit fiel anders aus: "Los umziehen und dann nichts wie heimwärts!"

SV Einheit: Lüttkopf, Barth (ab 51.) ( Hosak (4), Schröder (4), Kästner (3), Döhrer (6), Weise (1), Raupach (2), Mucke (1), Neumann (3), Lenk (1), Vollrath.

Siebenmeter: Sondershausen 6 (4), Eisenach 5 /5);
Zeitstrafen: Sondershausen 3, Eisenach 7.
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« Antworten #12 am: 24.10.2006 - 19:39:18 »

HP Ilmenau

Erwartete Pokalniederlage für den HV Ilmenau 55 !

SV Petkus Wutha- Farnroda - HV Ilmenau 55 38:24 (15:15)

Die Ilmenauer Mannschaft rekrutierte sich selbst aus den noch verfügbaren Spielern und hatte schon bei Abreise keine theoretische Chance auf ein Weiterkommen, geschweige denn auf einen Sieg. Dennoch konnte die Mannschaft bis zur Halbzeitpause gut mithalten, dank der guten Leistungen von St. Dreher und Willner. Bis dorthin reichte das Vermögen und der Wille der Ilmenauer Spieler, um Gleichwertigkeit in dieser Begegnung zu halten. Die Ilmenauer mussten aber schon in dieser Phase die völlig neue Aufstellung mit erhöhten läuferischen Aufwand ausgleichen und hatten damit 30 min lang Erfolg. Das 15:15 zur Pause war eigentlich schon mehr als erwartet, machte aber auch schon den Kräfteverschleiß der meisten Spieler deutlich. Mit nur einem Auswechselspieler, dieser ist dazu noch der Ersatztorwart, stand dann die Mannschaft in der zweiten Halbzeit auf verlorenen Posten. Dennoch hätte diese Klatsche nicht so hoch ausfallen müssen, wären taktische und spieltechnische Momente nicht ganz vergessen worden. So lief die Mannschaft ins offene Messer und gestatteten den Gastgebern eine muntere Trainingseinheit. Natürlich ging es um nichts mehr, aber eine solche Vorführung geht nicht spurlos an der Ehre der entscheidenden Spieler vorbei. Gerade diese Auswirkung ist nicht motivierend für den weiteren Verlauf der Punktspiele, denn Selbstvertrauen wäre gerade für die Ersatzspieler der ersten Mannschaft so wichtig gewesen.

Der HV spielte in folgender Aufstellung: Löser, Schmidt; Bienert, Kiesewetter, Willner (7), St. Dreher (6), Kohrt (6), Beyer (3), Gölitz (2).       

Strafwürfe: W-F: 7/5   Ilmenau:7/3
Strafzeiten:  W-F: 7x 2 min + 1x rot   Ilmenau: 4 x 2min + 1x rot
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« Antworten #13 am: 24.10.2006 - 19:44:47 »

HP Wutha-Farnroda

SV Petkus Wutha-Farnroda - HV Ilmenau 55 38:24 (15:15)

Erst holprig, dann souverän: So meisterte der SV Petkus Wutha-Farnroda die Pokalhürde in Runde zwei des THV-Wettbewerbs. Nach Anlaufproblemen drehte der Gastgeber beim Spiel, das in der Jahnhalle ausgetragen wurde, auf und fertigte den Ost-Landesligisten HV Ilmenau noch klar mit 38:24 (15:15) ab.
Der Gast, der nach dem Oberliga-Abstieg einen enormen Aderlass zu verzeichnen hatte, trat in Eisenach bloß mit einem Rumpfteam an. Bis zur Pause konnte Ilmenau das Spiel noch offen halten. Da bei Wutha viel Sand im Getriebe war und die einsatzstarken Gäste immer wieder von Petkus-Schnitzern profitierten. Den 13:15-Rückstand konnte Ilmenau zum 15:15 ausgleichen, so dass Petkus-Trainer Andreas Herold zur Pause nachdenklich wirkte. Seine Miene sollte sich nach dem Wechsel aber schnell aufhellen. Denn Wutha steigerte sich enorm, forcierte das Tempo und münzte die zahlreichen Ballgewinne mit effizientem Konterspiel glänzend um. Ein ums andere Mal waren nun der starke Tobias Ostermann und Christian Liebetrau erfolgreich. Der Zwischenspurt führte zum 31:20, womit alle Zweifel beseitigt waren.
Im Achtelfinale wird es schwerer für die Herold-Schützlinge. Dann geht es gegen den Oberligisten Ernestiner SV Gotha, der sich vor der Serie personell enorm verstärkt hat.
 
Aufstellung: Stephan Harseim, Sven Peterson; Florian Richardr 7, Johannes Handrick 6, Christian Liebetrau 7, Tobias Ostermann 9/3, Martin Borovka 3, Christian Schlücke 2, Michael Köllner, Michael Berg 1, Daniel Heldmann 2, Jan Gemeinhardt 2
gegnerische Aufstellung: Löser, Schmidt; Bienert, Kiesewetter, Willner 7, St. Dreher 6, Kohrt 6, Beyer 3, Gölitz 2
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« Antworten #14 am: 24.10.2006 - 20:03:05 »

HP Hermsdorf

Nächste Runde verspielt

SV Hermsdorf III – FSV Eintracht Eisenach 31:34 (13:14)

Am Wochenende stand für Hermsdorf III die zweite Runde des THV-Pokals an. Mit Eintracht Eisenach hatte man einen schlagbaren Gegner in die Halle bekommen, denn die Gäste spielen in derselben Klasse und stehen auf einem ähnlichen Tabellenplatz. Aufgrund des Fehlens von 5 Spielern wurde die Dritte durch Sidortschuk, Escher und Bermig verstärkt.

Das Spiel begann ausgeglichen. Eisenach hatte zwar Probleme die gute Abwehr der Gastgeber zu durchbrechen, konnte aber mit gezielten Würfen aus dem Rückraum punkten. Die Dritte hatte mit Viktor Sidortschuk einen erfahrenen Mittelmann und konnte durch seine geschickten Torwürfe den Anschluss behalten (1:1; 4:4, 7:7). Doch schon gegen Mitte der ersten Halbzeit zeichnete sich das ab, was Hermsdorf zum Verhängnis werden sollte – die technischen Fehler. Man hätte zur Pause mit 3 bis 4 Toren führen können, wenn die Angriffe nicht wegen Abspiel-, Fang- und Schrittfehlern leichtfertig verschenkt worden wären. So gab man den Eisenachern die Chance zu leichten Toren durch Konter.

Die zweite Halbzeit sollte keine wesentliche Verbesserung zeigen. Zu den technischen Fehlern kamen jetzt auch noch Unsicherheiten im Abschluss. Auch die Eisenacher konnten im Angriff nur durch Einzelaktionen überzeugen. So sah man die meiste Zeit einen ausgeglichenen Spielstand an der Anzeigetafel (15:15; 20:20; 23:23; 26:26). Doch ab der 50. Minute begann auch die Abwehr des Gastgebers zu bröckeln und man verlor kurz vor Schluss noch den Anschluss. Mit einem enttäuschenden 31:34 musste sich die Dritte aus dem THV-Pokal verabschieden.

Am Ende brachte es Hermsdorf auf 21 technischen Fehler und 10 verworfene Bälle. Man darf nur hoffen, dass die Dritte nächste Woche im Achtelfinale des Bezirkspokal und Lokalderby gegen Stadtroda II eine bessere Figur macht.

Dabei waren:
Steinhoff, Weise; Remme (1), Escher (3), Bermig (3), Bräuner, Mühlberg (5), Zerrenner (2), D. Dennhardt, Schwab (6), Schätzchen (1), Homann, Sidortschuk (10/2)
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