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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 2. Runde im THV-Pokal  (Gelesen 3343 mal)
Marco
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« Antworten #15 am: 24.10.2006 - 20:19:04 »

TLZ Gotha  24.10.2006

Im Schongang zum Erfolg

TSV Zella-Mehlis - Ernestiner SV Gotha  33:40 (17:21)
 
Mit einem locker herausgespielten 40:33-Erfolg zogen die Handballer des Ernestiner SV Gotha gegen den TSV Zella-Mehlis in die nächste Pokalrunde ein.
In der zweiten Hauptrunde musste der Oberligist aus Gotha beim Landesligisten Zella-Mehlis antreten. Während die Gastgeber in der ersten Runde die Mannschaft aus Plaue mit 37:27 bezwungen hatte, griff das Ernestiner-Team, wie alle anderen Oberligisten Thüringens, erst in der zweiten Runde ein. Die Gothaer, die mit Patrick Steinbrecher, Lars Gewalt, Andreas Eisenacher und Carsten Steinbrecher vier Verletzte ersetzen mussten, gewannen das Spiel gegen die ehrgeizigen Zella-Mehliser mit 40:33 (21:17). Bester Torewerfer bei den Gästen war Michael Adam mit neun Treffern, während bei den Zella-Mehlisern Marcus Triebel und Christian Hoffmann ebenfalls je neun Tore erzielten.

Die Gothaer begannen nach dem Anpfiff der sicher amtierenden Möller/Bätz wie die Feuerwehr. Ehe sich die Gastgeber versehen hatten, lagen sie mit 5:0 in Front. Erst dann kamen die Zella-Mehliser zu ihrem ersten Torerfolg. Doch sie steigerten sich, dass sie in der 27.Minute bis auf zwei Tore Unterschied heran waren (16:18). Begünstigt wurden sie dadurch, dass Gothas Trainer Thomas Dietz seinen Stammspielern jeweils kürzere Pausen verordnete und den Anschlussspielern Spielanteile einräumte. Zur Pause war der Vorsprung wieder auf vier Treffer angewachsen.

Nach der Pause zunächst das gleiche Bild. Gotha bestimmte das Spiel, doch auch hier bekamen die Gastgeber die zweite Luft. Mehr noch, sie kamen nach einem verwandelten Siebenmeter von Triebel auf 23:23 (39.) heran. Hätten anschließend die Gastgeber nicht drei Siebenmeter in Folge vergeben (Hofmann, Triebel, Blum), es hätte kritischer für die Gothaer werden können. Doch mehr und mehr setzte sich die größere Erfahrung und die bessere Kondition der Gothaer durch, dass sie nicht unverdient zu einem klaren Sieg kamen, der den Einzug in die dritte Pokalhauptrunde des Landes bedeutete. Leider wurde Marko Schneider oberhalb der rechten Augenbraue verletzt (Risswunde), so dass ein weiterer Spieler in den folgenden Begegnungen ersetzt werden muss.

Gotha: Scheerschmidt, Wandtke 3, Perner 2, Hoffmann 7, Adam 9, Schneider, Behling 4/1, Irmisch 4, Thieme 4, Stegner 7.
Schiedsrichter: Möller/Bätz (beide Arnstadt). -
Siebenmeter, Zella-Mehlis: 8/4, Gotha: 2/1.
Zeitstrafen, Zella-Mehlis: 4; Gotha: 2
« Letzte Änderung: 25.10.2006 - 01:58:26 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #16 am: 25.10.2006 - 01:57:55 »

TA Eisenach  25.10.2006

Erst in der Schlussphase deutlich

SV T&C Behringen/Sonneborn - SV Hermsdorf  19:31 (13:17)
 
In der zweiten Runde des THV-Pokals musste Handball-Landesligist SV Behringen/Sonneborn gegen die Regionalligamannschaft des SV Hermsdorf eine 19:31 (13:17) Niederlage hinnehmen. Der zwei Spielklassen höher spielende SV Hermsdorf übernahm im Schlussgang der ersten Spielhälfte das Geschehen auf dem Behringer Hallenparkett und ließ dann bis zum Schlusspfiff auch nichts mehr anbrennen. Das THV-Pokalspiel zwischen beiden Kontrahenten hatte von Anpfiff an ein gutes Niveau. Ein Klassenunterschied war über weite Strecken der ersten Halbzeit noch nicht zu sehen. Der Gastgeber startete selbstbewusst ging mit 3:1 in Führung und konnte über den 5:3 (9.)-Zwischenstand die Führung auch bis zum 12:11 (23.) halten. Eine von Spielgestalter Karsten Albrecht gut organisierte Deckungsreihe hatte die Hermsdorfer Angreifer im Griff. Im Angriffsspiel trafen dazu Steffen Ehrhardt, Christopher Kohls, Mirko Brachmann und Sandro Werner. Im Schlussgang der ersten Halbzeit kamen die Gäste besser zum Zuge und drehten das Spiel zu ihren Gunsten (13:17). Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nutzten die Hermsdorfer ihr effektiveres Angriffsspiel, während beim Gastgeber die Chancen auf ein besseres Zwischenergebnis vergeben wurden. Der Gästekeeper Liebelt hatte dabei mit guten Reflexen einen erheblichen Anteil an der 24:16 (46.) Führung. Im Schlussgang des Spieles nutzten dann die Gäste auch ihre Erfahrung und Routine und mit Nowak, Schneider und Bergner kamen sie zum 31:19-Sieg. Behringen/Sonneborn war zwar immer um ein ansprechendes Ergebnis bemüht, musste aber auch seinem Kräfteverschleiß Tribut zollen. Trainer Hilmar Albrecht zum Spiel: "Insgesamt bin ich mit der Leistung und Einstellung der Mannschaft zufrieden. Nur die Zielstellung, eine Niederlage unter der zehn Toren, wurde nicht erreicht. In der Abwehr haben wir eigentlich gut agiert, nur die Chancenverwertung war nicht ganz optimal. Aber der Sieg des Regionalligisten geht natürlich in Ordnung."
Der SV spielte mit: Münch, Hermann; St. Ehrhardt (3), Blaß, Schenk, Brachmann (3), Kohls (7), Ernst (2), Sv. Ehrhardt, Voß, Werner (3), Stehmann (1/1) und Albrecht (1).
Siebenmeter: SV 1/1, Hermsdorf 5/4,
Strafminuten: SV 14, Hermsdorf 12.
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« Antworten #17 am: 25.10.2006 - 02:00:15 »

TA Eisenach  25.10.2006

Erwartet klare Niederlage

SV Hermsdorf II - SV Wartburgstadt Eisenach  47:15 (25:7)
 
In der zweiten THV-Pokalrunde der Männer kam das erwartete Aus für den SV Wartburgstadt Eisenach. Beim Oberligist SV Hermsdorf II kassierten die zudem noch ersatzgeschwächten Eisenacher eine deutliche 15:47-Niederlage. Das Eisenacher Rumpfteam verlor mit sportlichem Anstand und war bis zum Abpfiff ein fairer Verlierer. Bereits nach dem letzten Punktspiel hatten sich eine ganze Reihe von Aktiven, aus den verschiedenen Gründen abgemeldet. Damit stand nur ein Aufgebot von zwei Torleuten und sechs Feldspielern zur Verfügung. Andre Lange rückte auf die Torhüterposition, der etatmäßige Keeper Christian Harseim musste als Feldspieler aushelfen und Steven Wagner übernahm die Position des Spielgestalters, auf der Rückraummitteposition. Tobias Wolff und Oliver Fischer komplettierten den Rückraum und auf den Außenpositionen begannen Andreas Kuchinke und Ronny Oelschhläger. Oelschläger schied in der 20. Minute verletzt aus und Jens Reukauf übernahm seine Position. Damit war den Eisenachern auch die einzige Wechselmöglichkeit genommen. Der Gastgeber, bestehend aus einer reinen A-Jugendformation, konnte aus dem Vollen schöpfen. Mit den athletischen und auch spielerischen Vorteilen legten sie eine 8:1 (8.) Führung vor. In der Folge kamen die Eisenacher etwas besser ins Spiel und konnten mit den 7:17 (23.) Rückstand die Toredifferenz noch in Grenzen halten. Im Hermsdorfer Angriffsspiel ging aber die Torejagd weiter und somit kam der Gastgeber zur klaren 25:7-Halbzeitführung. Auch nach der Pause bestimmten die Hermsdorfer das Spielgeschehen klar weiter 32:8 (40.). Über 41:10 (50.) baute Hemsdorf den Vorsprung auf 47:15 aus.SVW-Coach Roland Frank: "Trotz der klaren Niederlage muss ich das positive Auftreten der Mannschaft loben. Sie hat trotz aller spielerischen und konditionellen Nachteile das Ergebnis mit Anstand hingenommen."
SVW Eisenach: Lange; Fischer (3/1), Wagner (1), Wolff (2/1), Kuchinke (4), Oelschläger (1), Harseim (1) und Reukauf (3).
Siebenmeter: Hermsdorf 7/5 und Eisenach 3/2.
Strafminuten: Hermsdorf 6, Eisenach 12.
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« Antworten #18 am: 25.10.2006 - 02:02:26 »

OTZ Schmölln  25.10.2006

Frühes Pokal-Aus für die Männer des LSV

Mini-Aufgebot verkauft sich noch ordentlich

HSV Ronneburg - LSV Ziegelheim 29:20 (13:7)

Nachdem die Ziegelheimer Handballer in der vergangenen Saison noch bis ins Halbfinale des THV-Pokals vorgestoßen waren, endete der diesjährige Auftritt bereits in der 2. Runde. Im einzigen Duell zweier Oberliga-Mannschaften unterlagen die Ziegelheimer deutlich.
Die Vorzeichen standen jedoch alles andere als günstig. Mit Sense, S. Graichen und Moritz mussten gleich drei Stammkräfte verletzungsbedingt pausieren. Zudem kamen die beiden etatmäßigen Kreisläufer Reusch und Godlinski beruflichen Verpflichtungen nach.

"Die Liga hat für uns eindeutig Priorität, im Pokal können wir mal was ausprobieren", so Karsten Knöfler vor der Partie. Mit Ausprobieren war eine offensivere Abwehrvariante gemeint, die entgegen allen Erwartungen mit den vorhandenen Kräften sogar sehr gut funktionierte. Das Problem des Tages lag allerdings im Angriff. Hier scheiterten die Gäste besonders in Durchgang eins reihenweise am starken Seidemann im Ronneburger Kasten.

Nach der Pause legte aber David Heinig richtig los. Mit viel Dampf zog er durch die Ronneburger Deckung und klinkte einen nach dem anderen ein. Letztlich brachte es der Youngster auf 14 Treffer. Ziegelheim verkürzte nun auf 20:25.

"Mehr war heute mit unserem Mini-Aufgebot nicht drin. Wir haben uns aber dennoch recht ordentlich verkauft", so Mannschaftsleiter Jahn nach der Partie nicht unzufrieden.

LSV: Urwank, Hahn; D. Heinig (14/4), A. Heinig (2), M. Kühnert (1), R. Kühnert, Moritz, Knöfler (3), Etzold, Zielke, Kaden.
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« Antworten #19 am: 25.10.2006 - 02:06:54 »

OTZ Stadtroda  25.10.2006

Lockere Trainingseinheit

Eisenacher geben unterschiedliche Visitenkarten im Holzland ab

SV Hermsdorf II - SV Wartburgstadt Eisenach  47:15 (25:7)

So einfach hatte es sich die zweite Hermsdorfer Mannschaft das Weiterkommen ins Pokal-Achtelfinale sicher nicht vorgestellt.
Die Gäste von Wartburgstadt Eisenach reisten nur mit zwei Torhütern und sechs Feldspielern an. Handballerisch konnten diese acht Mohikaner nur zwischen der 9. und 13. Minute einigermaßen mithalten, als sie auf 6:11 verkürzten.

Der Rest der einseitigen Partie wurde für den SVH II zum willkommenen Tempogegenstoß-Training unter Wettkampfbedingungen. 7:1 hieß es nach fünf, 9:2 nach acht Minuten. Im Tischtennis wäre das früher ein technischer K.o. wegen Überlegenheit gewesen. Hermsdorfs Coach Jens Friedrich wollte von seinen Jungs im Positionsangriff Varianten sehen. Dazu kam es nicht, weil die Eisenacher viel zu viele Fehler produzierten. Sie wurden mit 1:0-Kontern oder mit der zweiten Welle förmlich überrollt. Ab und zu hatten sogar die Schiris ein Einsehen und übersahen großzügig Unsauberkeiten der Gäste am eigenen Kreis. Logisch, dass einige der knapp 100 gut gelaunten Zuschauer kurz vor Ultimo sogar die 50 Tore forderten. Friedrich meinte dazu: "Ich bin kein Freund von solchen Rufen aus dem Publikum. Was dann passiert, hat man ja gesehen. Jeder wollte sein Tor machen."

SV Hermsdorf III - FSV Eintracht Eisenach  31:34 (13:14)

Das Spiel der Hermsdorfer Dritten begann ausgeglichen. Eisenach hatte Probleme, die gute Abwehr der Gastgeber zu durchbrechen, konnte aber mit gezielten Würfen aus dem Rückraum punkten. Viktor Sidortschuk sorgte durch seine geschickten Würfe für den Anschluss (1:1; 4:4, 7:7).

Doch schon gegen Mitte der ersten Halbzeit zeichnete sich das ab, was Hermsdorf zum Verhängnis werden sollte - die technischen Fehler. 21 Schritt-, Fang- und Abspielfehler waren es ingesamt, dazu zehn verworfene Bälle. So gab man den Eisenachern die Chance zu leichten Toren. Hermsdorf hätte zur Pause mit vier Toren führen müssen.

Die zweite Halbzeit sollte keine wesentliche Verbesserung zeigen. Zu den technischen Fehlern kamen jetzt auch noch Unsicherheiten im Abschluss. Auch die Eisenacher überzeugten im Angriff nur durch Einzelaktionen. So sah man die meiste Zeit einen ausgeglichenen Spielstand an (15:15; 20:20; 23:23; 26:26). Doch ab der 50. Minute begann auch die Abwehr des Gastgebers zu bröckeln und man verlor kurz vor Schluss noch den Anschluss. Mit einem enttäuschenden 31:34 musste sich die Dritte aus dem THV-Pokal verabschieden.

Man darf nur hoffen, dass die Dritte nächste Woche im Achtelfinale des Bezirkspokals und im Lokalderby gegen Stadtroda eine bessere Figur abgibt.
SVH II: Oswald, Varchmin (3), de la Motte (1), Werrmann (4), Rust (5), P. Dennhardt (9), E. Trautvetter (3), Machts (5), Hobritz (7), Opel (4), Schreck (6), Dudzinski. Steinhoff, Weise;
SVH III: Remme (1), Escher (3), Bermig (3), Bräuner, Mühlberg (5), Zerrenner (2), D. Dennhardt, Schwab (6), Schätzchen (1), Homann, Sidortschuk (10/2).
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« Antworten #20 am: 25.10.2006 - 15:31:54 »

HP Sonneberg

SG Motor Arnstadt – HV Spielzeugstadt Sonneberg 20:30 (10:11)

Nicht schön, aber selten: Ein Sieg der Sonneberger Handballer im Pokal

Sonnebergs Handballer weilten am vergangen Wochenende in Arnstadt, um gegen den Landesligisten eine unbequeme Pokalaufgabe zu lösen.
Die Vorzeichen standen nicht gut, denn mit Roman Gurtovoi, Christopher Weiß und Martin Blechschmidt fehlten drei Stammspieler. Einen noch größere Aufgabe hatte Torwart-„Oldie“ Thomas Werner vor sich, denn mit Nicolas Weiß und Frank Funkstein waren ebenfalls beide Ersatztorhüter nicht mit an Bord.

Das Spiel begann ähnlich wie das letzte Heimspiel gegen Königsee. Die Spielzeugstädter wirkten unkonzentriert und leisteten sich einige Fehler. Aufgrund dessen konnten die Arnstädter auch gut mithalten und zum Pausentee ging es nur mit einer knappen Führung für Sonneberg. (11:10)
Doch nach dem Wechsel drehten die Gäste auf. Als hervorragender Gurtovoi-Ersatz erwies sich Rolf Grieseler am Kreis. Seine gute Leistung konnte er auch mit 2 Toren krönen. Ebenfalls positiv konnte sich Ronny Kienel in Szene setzen und 5 Tore zum verdienten Erfolg beitragen.
Bester Mann auf Sonneberger Seite war neben Torhüter Werner wiederum Torsten Schmidt (9 Tore).
Die Halbzeit verlief dann auch mehr nach dem Gefallen der beiden Trainer Uwe Blechschmidt und Michael Mäder. Über die Stationen 15:15, 15:20 bis zum 19:28 machten die Sonnebeger ihren Pokalerfolg perfekt.
„Natürlich können wir mit diesem Spiel immer noch nicht zufrieden sein, doch es war eine klare Steigerung zur letzten Woche zu erkennen und das gibt uns Mut, für die anstehenden schweren Ligaspiele.“ resümierte Uwe Blechschmidt die Begegnung am Sonntag.

Sonneberg: Werner; Schmidt (9), Müller (7), R. Blechschmidt (2), Poser (1), Kroll (4), Kienel (5), Grieseler (2)
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