Menu Content/Inhalt
Thüringer Handball-Verband
07.01.2009 - 20:36:56 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News:

Registrieren lohnt sich

Die Vorteile:
- mitmachen
- alle neuen Beiträge auf einen Blick

empfohlener Spielball des THV
 
   Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]
  Drucken  
Autor Thema: 16. Spieltag  (Gelesen 906 mal)
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« am: 09.03.2007 - 23:40:42 »

10.03.2007  15:00
1. SSV Saalfeld 92 - HSV Weimar
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

10.03.2007  16:00
TSV Motor Gispersleben - HSG Nordhausen
[Sporthalle Bukarester Straße Erfurt]

10.03.2007  17:30
HSV Apolda 1990 - LSV Ziegelheim
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

11.03.2007  16:00
HBV Jena 90 - TSG Ruhla
[Sportforum Halle I Jena]
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #1 am: 12.03.2007 - 11:28:06 »

OTZ Saalfeld  12.03.2007

Das unmöglich Geglaubte möglich gemacht

Zweiter Saisonsieg für 1. SSV Saalfeld - Starke Teamleistung

1. SSV Saalfeld 92 - HSV Weimar 29:28 (13:11)

Ausgerechnet gegen Ex-Tabellenführer Weimar feierten die SSV-Handballerinnen ihren zweiten Saisonsieg. Dabei fielen Franziska Slabon und Peggy Pleyer wegen Krankheit aus, und sogar auf Trainer Wolfgang Becker musste verzichtet werden.
Dem schnellen Angriffsspiel des Gegners wollte Saalfeld eine aggressive Deckung entgegensetzen, den eigenen Spielaufbau sicher gestalten und den Ball so lange wie möglich im Besitz haben. Dies sollte auch aufgehen.

Angefangen bei einer starken Torhüterleistung von Julia Schüner (vier gehaltene Siebenmeter) wurden eine gute Abwehrleistung und sehenswerte Angriffe geboten. In die Halbzeit nahm der SSV einen Drei-Tore-Vorsprung mit. Dieser konnte sogar bis auf sechs Tore ausgebaut werden. Doch um die 40. Minute lief nichts mehr zusammen.

Die Weimarer gingen schließlich mit 26:25 in Führung. Als beim Stand von 28:28 zehn Sekunden vor Schluss Christiane Schmidt ihre Gegnerin überwand und den Siegtreffer erzielte, kannte die Freude bei den SSV-Damen keine Grenzen.

Trotz des zweiten Saisonsieges bleiben die Saalestädter auch weiterhin Schlusslicht in Thüringens höchster Handball-Spielklasse. Am nächsten Wochenende reist das Team von Trainer Wolfgang Becker zum Tabellensiebenten nach Ziegelheim.

Für den 1. SSV Saalfeld trafen: Fröhlich (1), Kersten (3), Miemel (1), Pfeffer (1), Post (7), Röhner (11), Schmidt (5).
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #2 am: 12.03.2007 - 20:10:39 »

HP Ziegelheim

HSV Apolda 1990 - LSV Ziegelheim 43:28 (22:12)   

Es war ein ungewohntes Bild, das die Ziegelheimer Frauen beim Tabellenführer boten. So viele Spielerinnen waren in dieser Saison noch nie zu einem Auswärtsspiel gereist. Allerdings hatte die ganze Sache einen gewaltigen Haken. Eine Torhüterin war leider nicht dabei. Janine Welker musste berufsbedingt passen. Und so schlüpfte Feldspielerin Isabel Tausch in die undankbare Rolle, verkaufte sich gegen die starken Damen des HSV mehr als ordentlich. Auch wenn die Begegnung von Beginn an einseitige Züge aufwies und die Gastgeberinnen mit komplettem Kader ihre Meisterschaftsambitionen deutlich unterstrichen, konnten die Ziegelheimerinnen zumindest einen kleinen Teilerfolg verbuchen. Immerhin durften sie angriffsmäßig mitspielen, hauten den HSV-Damen fast noch 30 Tore in die Maschen. Und das trotz ungewohnter Aufstellung. Die Begegnung wurde besonders nach der Pause mit offenem Visier geführt und verkam immer mehr zu einem lockeren Trainingsspiel.
 
LSV: I. Tausch; Schmelzer (1), Petzold (1), Federau (4), Wurzer (6), Weidauer (1), M. Tausch (1), Geilen (13/5), Wagner, Werrmann, Dittrich (1)
 
Strafwürfe: HSV 9/8, LSV 6/5   
Strafminuten: HSV 6, LSV 4
Schiedsrichter: Lothspeich/Schröter (Jena)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #3 am: 12.03.2007 - 23:36:58 »

HP Ruhla

Wieder im Rennen

HBV Jena 90 - TSG Ruhla  23:30
 
Die beste zweite Halbzeit der Serie sicherte der TSG-Mannschaft den Sieg. Eigentlich hatte man Ruhla im Kampf um die Meisterschaft schon abgeschrieben, aber nach dem Erfolg in Jena gibt es in zwei Wochen zwischen Tabellenführer HSV Apolda und TSG Ruhla in der Ruhlaer Stadthalle das Top-Spiel um den Titel. Die überraschenden Niederlagen von Nordhausen und Weimar am Samstag eröffnen den Koburger-Schützlingen alle Möglichkeiten.Die nur mit sieben Feldspielerinnen angereisten Bergstädterinnen hatten nach der schwachen Vorstellung gegen Gispersleben einiges gutzumachen. In Vorbereitung auf das Jena-Spiel hatte Trainer Reiner Koburger die Pleite entsprechend ausgewertet und seine Mannschaft setzte mit der besten zweiten Halbzeit der Saison alle guten Vorsätze glänzend um. Jede Spielerin ging in Jena in dem Bewusstsein, dass der Titel plötzlich wieder möglich ist, bis an ihre Leistungsgrenze. In der ersten Viertelstunde (7:6) konnte sich in dem fairen Spiel keine Mannschaft entscheidend absetzten. Dabei hatte aber Ruhla schon zweimal das Holz getroffen und einen Strafwurf ausgelassen. Jenas 9:6-Vorsprung beantworteten Ina Grgic, Antje Gebhardt und Romy Göpfert mit drei Treffern zum 9:9. In der zweiten Halbzeit übernahmen die Ruhlaerinnen nach der letzten HBV-Führung (14:13) das Zepter und ließen sich den Sieg nicht mehr streitig machen. Eine der Grundlagen war die sehr konsequente Deckungsarbeit der Gäste, einschließlich der sicheren Torhüterin Ramona Karn. Das Ruhlaer Angriffsspiel wurde von der wurfsicheren Ina Grigic und Spielmacherin Antje Gebhardt angetrieben. Immer wieder gelang es, Romy Göpfert am Kreis freizuspielen. Nach 45 Minuten hatte die TSG Ruhla mit dem 21:17-Vorsprung die Weichen auf Sieg gestellt. Leichte Konzentrationsmängel der TSG ermöglichten es den Gastgeberinnen, noch einmal den Rückstand auf zwei Treffer (22:20/50.) zu verkürzen. Nach Koburgers Auszeit spielte Ruhla in den letzten zehn Minuten wie aus einem Guss. Ein Grgic-Viererpack sowie Treffer von Nadine Arndt und Romy Göpfert ergaben den hohen Auswärtssieg.

Kommentar des TSG-Trainers: "Kompliment an die Mannschaft, die trotz der Besetzungsprobleme ein überzeugendes Spiel abgeliefert und uns alle Möglichkeiten offen gehalten hat."
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #4 am: 13.03.2007 - 01:17:57 »

TA Nordhausen  13.03.2007

HSG im 13. Spiel erwischt

TSV Motor Gispersleben - HSG Nordhausen 23:19 (10:9)

Jede Serie hat einmal ein Ende. Die der HSG-Handball-Frauen endete ausgerechnet im 13. Spiel. Nach zwölf Partien ohne Niederlage mussten sie sich im Oberliga-Punktekampf beim Vorletzten Gispersleben mit 19:23 beugen und fielen auf Platz vier zurück.

Schlimmer als die Niederlage ist allerdings das Verletzungspech, das die Mannschaft schon vor und dann ganz arg in der Anfangsphase der Partie ereilte. Angelina Kwella, die Führende in der Torschützenliste, verletzte sich am Freitag im Abschlusstraining. Bereits nach fünf Minuten musste Lydia Rosenstock mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausscheiden, nur zwei Minuten später kam auch für Kerstin Neumann das frühe Aus. Damit hatte Trainer Udo Raupach keine Wechselmöglichkeiten mehr, und Torhüterin Luise Schmidtke musste einmal mehr in die Rolle einer Feldspielerin schlüpfen.

Zunächst aber schien erneut alles auf den nächsten HSG-Erfolg hinauszulaufen. Die Gäste begannen selbstbewusst, übernahmen sofort die Regie. Antje Langhorst sorgte für den gelungenen Auftakt, und Steffi Weber sowie Jenny Mohrig erhöhten auf 5:0. Dann die beiden Verletzungen, die bei den Gästen für einen sichtlichen Schock sorgten. Die Konzentration aufs Spiel war weg. Gispersleben, ohnehin für Einsatz und Eifer bekannt, nahm die sich bietende Chance wahr, kam auf 4:5 heran und zog schließlich selber 8:6 in Front. Noch hielt die HSG aber dagegen, lag nach Ende der ersten Halbzeit nur 9:10 zurück. In der Pause versuchte man, sich vom Schock zu befreien, sich neu zu motivieren. Man kam zwar mit Elan zurück, aber richtig konzentriert war man weiterhin nicht, wie sich schnell zeigen sollte. Zunächst gelang der Ausgleich, doch dann wurde im weiteren Verlauf der Partie eine ganze Serie bester Chancen vergeben. Steffi Weber scheiterte dreimal in Folge nach Konter, Claudia Kohl vergab einen Siebenmeter. Das setzte sich fort. Hinzu kam, dass man sich mehr und mehr über die Schiedsrichter beklagte - sicher in dem einen oder anderen Fall berechtigt, aber wohl mehr dem Frust über die eigenen Missgeschicke geschuldet. Gispersleben jedenfalls profitierte davon, zog über 14:10 auf 17:12 davon. Dann noch einmal ein Aufbäumen der Gäste, die auf 15:17 herankamen und weitere klare Chancen besaßen. Doch wieder blieb ein Strafwurf ungenutzt, und kam bei zwei Pfostenwürfen auch Pech hinzu. Gispersleben konnte sich wieder befreien, erhöhte auf 19:15. Die Nordhäuserinnen fanden nicht mehr die Kraft und den Willen, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Die Gastgeberinnen hatten es nicht schwer, den Vorsprung zu verteidigen. Die 5. Minute hatte die HSG-Frauen aus der Bahn geworfen.

HSG Nordhausen: Brodhuhn - Rosenstock, Mohrig (1), Böttcher (4), Weber (6), Schmidtke (1), Langhorst (2), Kohl (5), Neumann.
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #5 am: 16.03.2007 - 02:07:06 »

HP Gispersleben

Durststrecke beendet

TSV Motor Gispersleben - HSG Nordhausen  23:19 (10:9)

Nach langer Zeit gibt es von den Gispi-Frauen wieder einen Erfolg zu vermelden und das gegen einen der Meisterschaftsanwärter aus Nordhausen.

Nach Wochen konnte endlich wieder einmal die komplette Mannschaft aufgeboten werden und das war mit einer der entscheidenden Schlüssel zum Sieg.

Die Marschrichtung war klar, aus einer schon in den letzten Spielen stabilen Deckung sollte zum Konterspiel gefunden werden. Die ersten fünf Minuten verliefen dann allerdings nach „altbewehrten Muster“ leicht fertig vergebene Chancen ohne Biss in der Deckung und schon stand es 0:5. Hier zeichnete sich vor allen die linke Angriffseite der Gäste aus, die immer wieder die starke Steffi Weber freispielten die dann eiskalt verwandelte. Jetzt folgte die erste Auszeit durch Trainer Frank Stange und eine Umstellung auf eine offensive Deckung. Nach dem Stephanie Nonne den Torbann von Außen gebrochen hatte, lief wie aus heiterem Himmel plötzlich das Gispispiel. Zur Verwunderung der Zuschauer übernahm die Heimmannschaft immer mehr das Kommando. Aufgebaut durch eine im dritten Frühling ihrer Karriere stehenden Henrike Müller im Tor und einer überragenden Claudia Hergt die in der Deckung ihren Kampfnahmen T1000 alle Ehre erwies wurde innerhalb von zehn Minuten eine zwei Tore Führung hergestellt. Bis zur Pause gelangen Nordhausen noch vier Treffer ein Ausdruck der überragenden Deckungsarbeit. Mit 10:9 ging es schließlich in die Kabine.

Die Taktik für die zweiten 30 Minuten hieß dann Tempo machen um die nur mit acht Feldspielern angereisten Gäste weiter unter Druck zu setzten.

Einzige Unsicherheit bestand darin, dass die bis dahin überzeugende Manuela Werlich mit zwei Zeitstrafen belastete erst einmal auf der Bank Platz neben musste. Aber mit einer Ramona Kindler die auftrumpfte als wer sie nie weg gewesen konnte diese Lücke geschlossen werden. Die nun wie entfesselt aufspielende Heimmannschaft konnte bis zum 17:12 vorlegen und zeigte dabei was möglich ist. Immer wieder angetrieben durch eine an alte Regionalligazeiten erinnernde Claudia Hergt lief der „Kontermotor“ auf Hochtouren. Auf Außen konnten durch Stepahnie Nonne die Chancen endlich einmal genutzt werden. Als Tina Fuhrmann mit einen Rückraumknaller das 17:12 erzielte schienen die Messen gelesen zu sein. Mit der dritten zwei Minuten Strafe für Manuela Werlich und der Manndeckung gegen Claudia Hergt konnten sich die Gäste aber noch einmal bis zum 17:15 rankämpfen. Auf den Zuschauerbänken begann das große Zittern, wurden doch in den letzten Heimspielen die möglichen Siege in den Schlussminuten vergeben. Jetzt zog Trainer Stange den Joker und schickte die „Neuseeländerin“ Uli Landgraf auf das Parkett die mit sechs blitzsauberen Toren und überlegten Anspielen glänzte. Den endgültigen Nerv zog dann Sylvia Rössler mit zwei gehaltenen Siebenmetern den Gästen. In den letzten Minuten hatten die Nordhäuser nichts mehr zuzusetzen und beschäftigten sich ständig mit dem unauffällig leitenden Schiedsrichter Duo Görke/Welsch. Nach 60 Minuten stand der erste Sieg seit langen mit 23:19 fest und endlich konnte in der Bukarester Straße wieder gejubelt werden.

Besonders erfreut zeigte sich Trainer Frank Stange nach dem Spiel über Manuela Werlich und Tina Fuhrmann die endlich auch im Angriff überzeugt haben. Herausheben aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung wollte er nur Torhüterin Henrike Müller und Claudia Hergt die am Regiepult ihre Position gefunden hat.

Letztendlich bleibt abzuwarten was die Punkte im Abstiegskampf Wert sind.

Wie aus Insiderkreisen bekannt wurde soll die Party nach dem Sieg bis in die frühen Morgenstunden gegangen sein immer wieder unterbrochen durch ein stimmgewaltige Linksaußen mit dem Oldie „So sehen Sieger aus“. Als Schlusswort kann hier wohl nur Gispi „Urgestein“ Alfred Listemann rangezogen werden „Das war Handball, bitte mehr davon“.

H.Müller, S.Rössler, T. Fuhrmann(1), R. Kindler(1), S. Nonne(4), C. Schulze(1), S. Kleinert, J. Richter, S. Grimmig(3), M. Werlich(2), C. Hergt(5), U. Landgraf(6)
Gespeichert
Seiten: [1]
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.4 | SMF © 2006, Simple Machines LLC
Joomla Bridge by JoomlaHacks.com
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
designed by www.madeyourweb.com