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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 18. Spieltag  (Gelesen 754 mal)
Marco
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« am: 18.03.2007 - 21:08:22 »

17.03.2007  16:30
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II - SV T&C Behringen/Sonneborn
[Nessetalhalle Goldbach]

17.03.2007  17:30
SG Schnellmannshausen - VfB TM Mühlhausen 09
[Normansteinhalle Treffurt]

17.03.2007  17:45
HV 90 Artern - Nordhäuser SV
[Sporthalle Am Königstuhl Artern]

17.03.2007  18:00
SV Wartburgstadt Eisenach - HSV Sömmerda 05
[Jahnsporthalle Eisenach]

17.03.2007  19:30
HSG Werratal 05 - SV Petkus Wutha-Farnroda
[Sportzentrum Breitungen]

18.03.2007  15:00
SV Haineck Nazza - SV 05 Friedrichroda
[Normansteinhalle Treffurt]
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Marco
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« Antworten #1 am: 19.03.2007 - 00:13:54 »

TA Gotha  19.03.2007

SV Blau-Weiß Rothhämel

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II - SV T&C Behringen/Sonneborn  32:35 (17:18)
 
So voll wie im Spiel gegen Tabellenprimus Behringen/Sonneborn war die Nessetalhalle bei einem Spiel der Goldbacher Zweiten schon lange nicht mehr. Zahlreiche Sonneborner Fans begleiteten ihre Mannschaft und mussten mit ihnen um die Tabellenführung bangen.
Denn Goldbachs Reserve wurde ein harter Brocken für den Aufstiegskandidaten, keine Spur von der schwachen Leistung des Hinspiels. Gästetrainer Hilmar Albrecht hatte schon vor Wochen vor einem möglichen Einsatz von Sven Rothhämel gewarnt und Recht behalten. Rothhämel kam zwar erst kurzfristig nach überstandener Erkältung für Thomas Kraus (Einsatz in der A-Jugend) in die Mannschaft, doch er wurde zum Dreh- und Angelpunkt des Spieles.

"Ich hatte große Lust mal wieder zu spielen, nachdem ich in der Vergangenheit schon immer auf einen Einsatz in der Ersten gelauert hatte." Der Rückraumakteur bekannte freimütig, dass so ein Spiel auch gut fürs Ego sei.

Nach der 3:0-Führung der Gastgeber war es allerdings um das Ego der Sonneborner gar nicht gut bestellt. Zwar glichen sie umgehend zum 4:4 aus, doch bis kurz vor der Pause (17:18) gab es immer wieder einen Gleichstand. Zwischenzeitliche Überzahlsituationen, hervorgerufen von den sehr kleinlich pfeifenden Schiedsrichtern, verstand kein Team zu nutzen So ging es auch nach dem Seitenwechsel weiter - jeder Angriff ein Tor. Die beiden Keeper Bernd Gehb (Goldbach II) und Andreas Münch hatten offensichtlich nicht ihren besten Tag. Gehb glänzte allerdings bei einem Konterangriff in der ersten Halbzeit, als er schon an der Mittellinie den Ball abfing und direkt darauf, als Münch versuchte, in das leere Tor mit einem langen Pass einzulochen. Auch wenn Rothhämel das Spiel bestimmte, konnte sich Marcel Walger (9 Tore) immer wieder in Szene setzen.

In der 46. Minute (25:27) muss Rothhämel jedoch nach seiner dritten Zeitstrafe das Spiel vorzeitig beenden und der Goldbacher Angriff gerät ins Stocken. Endlich können die Gäste ihre Vorteile ausspielen und mit ihrem 35:32-Erfolg die Spitzenposition der Staffel verteidigen.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel, wir wollten nicht unter die Räder kommen und haben dabei ein spannendes Spiel geboten", fand Goldbachs Coach Jens Merten.

Sein Gegenüber, Hilmar Albrecht, wirkte weniger zufrieden: "Das war schon eine giftige Atmosphäre. Und Sven kann einem das Leben schon schwer machen."
« Letzte Änderung: 19.03.2007 - 02:30:36 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #2 am: 19.03.2007 - 02:33:14 »

TA Artern  19.03.2007

Ein Derby wie ein Krimi

HV 90 Artern - Nordhäuser SV 26:26 (14:14)

So ein Nord-Derby hat es halt in sich! Was die rund 150 Handballfans in der Halle am Königstuhl zu sehen bekamen, konnte locker mit jedem Samstagskrimi mithalten.
Hektisch ging es los. Die Hausherren versemmelten zunächst Ball auf Ball, bis Patrick Gonnermann traf (1:2/4.). Bei hohem Tempo unterliefen den Nordhäusern weniger technische Fehler, aber der HV schloss auf (4:4/10.). Nordhausen setzte sich durch seinen Rückraumkanonier Stefan Fuhrmann erneut mit zwei Toren ab. Artern zog erst in Unterzahl gleich und dann vorbei. Absetzen konnte sich der HV jedoch nicht (14:14/30.). Eine Zeitstrafe gegen die Hausherren nutzten die Nordhäuser zum Zwischenspurt (15:18/37.). Da gab es dann nacheinander die nächsten zwei von zehn Zeitstrafen gegen Artern. Doch diesmal hielt der HV im nunmehr standardisierten Fünf gegen Sechs mehr als nur dagegen (18:19/43.). Alexander Littigs Manndeckung gegen Stefan Fuhrmann bremste die NSVer zunächst aus, mit ihrem einzigen verwandelten Strafwurf legten sie aber wieder vor (20:23/50.). Artern, weiter weitgehend in Unterzahl, hatte nun aber sogar mehr Puste als die volle Kapelle der Gäste. Unter dem Jubel der eigenen Anhänger zeigten sie eine 6:1-Serie (26:24). Was folgte, dürfte einige graue Haare auf mehreren Köpfen beschert haben. Zwei Minuten waren noch zu spielen, als die Schiedsrichter erneut einen Arterner auf die Bank schickten. Keine drei Sekunden später hoben sie schon wieder die beiden gefürchteten Finger - und wieder musste ein HV-Mann auf die Bank. 110 Sekunden verblieben. Von ihrem Coach energisch auf die 4:6-Situation hingewiesen, machten die Nordhäuser das Spiel breit und brachten die verbliebenen Arterner noch einmal so richtig ins Laufen. Dem NSV gelangen zwei Tore. Noch dreißig Sekunden. Zum folgenden Anwurf der Gastgeber rollte der Ball weit in die Hälfte der Gäste hinein. Gegen die Arterner - in den Augen der Schiedsrichter nicht schnell genug beim Ballholen - wurde passives Spiel angezeigt. Ein schneller Abschluss musste her. Daneben. Noch zehn Sekunden und Nordhausen im Tempogegenstoß. Den Zuschauern stockte der Atem, HV-Keeper Thomas Blume zum Glück nicht. Er parierte. Für einen weiteren Angriff blieb keine Zeit mehr. Und so endete ein bis zur letzten Sekunde spannendes Spiel mit einer Punkteteilung, die so sicher von den wenigsten erwartet worden war.
HV 90 Artern: Thomas Blume, Falko Reikowski - Michel Bohne (1), Erik Blume, Mario Faulwetter, Patrick Gonnermann (8), Stefan Frömer, Marko Lange (1), Andre Heckert, Christian Heine, Fred Linstedt (1), Alexander Littig (3), Reiner Sonnefeld (2), Nico Zimmermann (10).
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« Antworten #3 am: 20.03.2007 - 00:30:27 »

TA Eisenach  20.03.2007

Schwer in Tritt gekommen

SG Schnellmannshausen - VfB TM Mühlhausen 09  31:23 (14:12)
 
Am Ende gab es für den deutlichen 31:23-Heimsieg der SG Schnellmannshausen über den VfB Mühlhausen stehende Ovationen. Begonnen hatte die Begegnung aber wie schon gegen Sömmerda alles andere als überzeugend.
Im Angriff unterliefen den Gastgebern zu viele leichte Fehler, die bei den wieder reichlich mitfiebernden Fans (etwa 300) nur Kopfschütteln auslösen konnten. Die Mühlhäuser führten von Beginn an, teilweise mit vier Treffern. 4:8 hieß es nach einer Viertelstunde Spielzeit. Auch nach der Auszeit (14.) von Trainer Peter Noll änderte sich zunächst nicht viel. Torwart Peter Krause musste nach 16 Minuten verletzt vom Feld, als ihm M. Bachmann den Ball aus kürzester Distanz direkt ins Gesicht geworfen hatte. Der eingewechselte Reiko Cott war sofort hellwach, wurde später stürmisch gefeiert und hatte wesentlichen Anteil an der Aufholjagd bis zum 9:9 (21.). Sebastian Ley gelang die erste SGS-Führung (10:9/22.), die bis zum Ende nicht mehr abgegeben wurde. Eine der wenigen überzeugenden SGS-Kombinationen schloss Florian Montag mit dem 13:11 (28.) ab. Aber immer wieder musste Torwart Cott mit stoischer Ruhe Fehler seiner Vorderleute ausbügeln und dafür sorgen, dass der Zweitore-Vorsprung zur Pause Bestand hatte.Die zweite Hälfte begann für die Gastgeber in Unterzahl (vier), doch Cott zeichnete dafür verantwortlich, dass Mühlhausen fünf Minuten lang keinen Treffer zustande brachte. Drei Treffer in Folge (Becker/Albrecht/ Montag) ließen Schnellmannshausen auf fünf Tore Vorsprung (19:14/40.) davonziehen und sorgten beim Gegner für erste Resignationen. Der Sieg für die Gastgeber war zwar bis zum Ende nie in Gefahr, aber die Noll-Schützlinge leisteten sich immer wieder Unsicherheiten. Ein weiterer Youngster, Philipp Koch, schaffte mit zwei sehenswerten Toren die endgültige Entscheidung (26:20/53.) zu Gunsten der Hausherren. Außer dem neunten Heimsieg gab es für Trainer Peter Noll die Erkenntnis, dass er mit Torwart Reiko Cott, der mehr als 20 Bälle abwehren konnte, einen exzellenten zweiten Keeper hat.
SG Schnellmannshausen: Krause, Cott; Albrecht (5/1), Ley (4), Wiesemann (3), Becker (3), M. Müller (5), Koch (3), Montag (4), Arendt (4/1), Zellmann.
Strafminuten: SGS 10, Mühlhausen 14,
Siebenmeter: SGS 5/3, Mühlhausen 3/2.
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« Antworten #4 am: 22.03.2007 - 12:59:58 »

TA Nordhausen  21.03.2007

Schwacher Abschluss

HV 90 Artern - Nordhäuser SV 26:26 (16:16)

Im Nordthüringen-Derby konnte der Nordhäuser SV in Artern einen Teilerfolg verbuchen. Schwächen im Abschluss verhinderten den möglichen Sieg der Gäste.

Die Nordhäuser stellten die spielerisch und taktisch bessere Mannschaft, scheiterten aber in Artern an ihrer schlechten Chancenverwertung. Dabei begannen die Gäste sehr konzentriert. Gegen die offensive 3:3-Deckung der Nordhäuser fanden die Hausherren zunächst keine Mittel. Die Gäste gingen durch jeweils zwei Treffer von Fuhrmann und Spieß mit 4:2 in Führung, ehe Artern beim 4:4 erstmals ausgleichen konnte. Der NSV ging anschließend sträflich mit seinen Chancen um, die sehr gut herausgespielt wurden. Nur dadurch gelang Artern immer wieder der Ausgleich (6:6). Die Gastgeber wurden Mitte der ersten Halbzeit stärker, erzielten beim 7:6 ihre erste Führung, die sie wenig später auf 9:7 ausbauten. Der NSV schloss wieder zum 10:10 auf. Erstmals wurde Christian Müller aus der zweiten Mannschaft in der Ersten eingesetzt und konnte sich beim 12:12 in die Torschützenliste eintragen. Die 14:12-Führung des HV konnten die Gäste bis zur Halbzeit wieder ausgleichen (16:16). Thomas Blume im Tor der Gastgeber vereitelte dabei immer wieder gute Torchancen der Nordhäuser.

Bis Mitte der zweiten Halbzeit sahen die Fans den gleichen Ablauf der Begegnung: der NSV war spielerisch stärker, während Artern kämpferisch mit der besten Saisonleistung dagegenhielt. Dann legten die Gäste erstmals drei Tore vor (21:18), fünf Minuten später führten sie beim 23:20 immer noch mit drei Treffern. Die Südharzer versäumten es jetzt aber, den Sack zuzubinden, vergaben dabei einen Strafwurf und zwei hundertprozentige Tormöglichkeiten. Die Gastgeber witterten noch einmal Morgenluft, kamen auf 22:24 heran und spielten sich in einen kleinen Rausch. Vier Treffer in Folge führten zum 26:24 für Artern in der 57. Minute. Der Nordhäuser Trainer reagierte und nahm eine Auszeit. Er stellte nun auf Manndeckung um, um wenigstens noch ein Unentschieden zu retten. Nach dem 25:26 von Stefan Fuhrmann spielte dieser nach links außen auf Martin Stritzel, der das 26:26 erzielte. NSV-Torhüter Sören Ahlert hielt sieben Sekunden vor Schluss noch einen Arterschen Versuch und leitete einen Konter ein, aber Sebastian Kreutz scheiterte mit seinem Weitwurf am starken Thomas Blume.

Am Ende war das Unentschieden gerecht. Artern hatte sich den Punktgewinn redlich verdient, während Nordhausen mit seiner Abschlussschwäche haderte.

Nordhäuser SV: Scholz, Ahlert - Fuhrmann (11), Bialkowski (2), Gehr (2), Stritzel (2), Kreutz (3), Müller (1), Spieß (2), Kulhavy (2), Beßin (1), Kühne.
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« Antworten #5 am: 22.03.2007 - 13:02:07 »

HP Friedrichroda

Niederlage gegen Tabellennachbarn   

SV Haineck Nazza - SV 05 Friedrichroda  24:17 (10:8)

Am Sonntag kam es in Treffurt zum Rückspiel zwischen den beiden Landesligaaufsteigern SV 05 Friedrichroda und SV Haineck Nazza. Nachdem die Friedrichrodaer im Hinspiel ein für sie unglückliches Unentschieden hinnehmen mussten, verloren sie gegen die etwas unter Zugzwang geratenen Nazzaer diesmal deutlich mit 24:17.
Vor Anpfiff der Partie befanden sich die Friedrichrodaer mit dem zehnten Platz und drei Zählern Vorsprung vor ihrem heutigen Gegner in einer etwas günstigeren Ausgangslage im Kampf um den Nichtabstieg.
Die Friedrichrodaer begannen die Partie jedoch verhalten und mussten schnell einem 2:5-Rückstand hinterherlaufen. Man sah den Jugendspieler an, dass sie der schweren Partie tags zuvor im Kampf um den zweiten Tabellenplatz (44:39-Erfolg) in der Oberliga kräftemäßig Tribut zollen mussten. Dennoch konnte der SV 05 wieder bis auf 5:6 nach 15 Minuten verkürzen.
Doch irgendwie war der Wurm drin: Nach ihren zuletzt drei Siegen in Folge, häuften sich auf einmal technische Fehler und Unkonzentriertheiten im Angriffsspiel.
Die Kühr-Schützlinge trafen auf eine perfekt eingestellte Nazzaer-Hintermannschaft, die hoch motiviert und aggressiv agierte. Lediglich acht Treffer gelangen den Gästen in Halbzeit eins, die beim Stand von 8:11 in die Kabine gehen mussten.
Im zweiten Durchgang bemühten sich die Friedrichrodaer sichtlich und fingen auch gleich den ersten Angriff der Gastgeber ab. Allerdings konnten sie den anschließenden Konter nicht im gegnerischen Kasten unterbringen. Dies war bezeichnend für die folgenden 30 Minuten. Hinten erkämpfte man sich nach Umstellung auf eine offensive 4:2-Deckung einige Bälle, vorne wurden sie aber in nichts Zählbares umgewandelt. Zwar erspielten sie sich oftmals die nötigen Freiräume, vergaben allerdings selbst von den besten Wurfpositionen. Nach dem 16:19 in der 50.Minute gelang den 05er nur noch ein Treffer, während der SV Haineck Nazza mit den etwas demotivierten Friedrichrodaern leichtes Spiel hatten und sich am Ende über einen 17:24 Sieg wichtige Punkte sicherten.
Um den Nichtabstieg endgültig zu besiegeln müssen die Handballer des SV 05 Friedrichroda am kommenden Sonntag (24.03.07, 17.00 Uhr) noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Dann treffen sie in der Körnberghalle auf den SV Petkus Wutha-Farnroda, der Ex-Mannschaft von Trainer Manfred Kühr.     
Aufstellung: S.Führ, G.Schwabe, D.Haserodt (7/3), S.Voigt (1), A.Kühr, N.Kühr, M.Weber (5), B.Kampa, M.Kley (1), N.Günther (3), T.Escher, W.Bialek, P.Luding
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