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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 19. Spieltag  (Gelesen 975 mal)
Marco
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« am: 23.03.2007 - 23:07:11 »

24.03.2007  16:00
HSV Sömmerda 05 - HV 90 Artern
[Sporthalle Einsteinschule Sömmerda]

24.03.2007  17:00
SV T&C Behringen/Sonneborn - SV Wartburgstadt Eisenach
[Hainichsporthalle Behringen]

24.03.2007  17:00
SV 05 Friedrichroda - SV Petkus Wutha-Farnroda
[Sporthalle Am Körnberg Friedrichroda]

24.03.2007  17:30
SG Schnellmannshausen - HSG Werratal 05
[Normansteinhalle Treffurt]

24.03.2007  18:00
Nordhäuser SV - SV Haineck Nazza
[Ballspielhalle Nordhausen]

24.03.2007  18:00
VfB TM Mühlhausen 09 - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II
[Sporthalle Damaschkestraße Mühlhausen]
« Letzte Änderung: 23.03.2007 - 23:12:39 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 26.03.2007 - 11:24:12 »

TA Artern  26.03.2007

Einfach nur grausam

HSV Sömmerda 05 - HV 90 Artern 24:22 (13:10)

"Das war ein grausames Spiel. Am Ende ging es für uns nur noch darum, ohne weitere Blessuren vom Feld zu kommen", sagt Trainer Holger Teichmann. Dabei hatte sich der HV gegen die angeschlagenen Sömmerdaer etwas ausgerechnet.
In aufgeheizter Atmosphäre sahen die Arterner ihre Aussichten schnell dahin. Die Sömmerdaer - zuletzt bis auf zwei Zähler an die Abstiegsränge heran abgerutscht - hatten im Vorfeld ihren Trainer geschasst und die Partie für sich als überlebenswichtig eingestuft. Nach dem Anpfiff wandelten sie die Vorgaben in Härte gegen sich und den Gegner um. Einige der Gastgeber gingen konsequent zunächst auf den Mann. Erst dann interessierte sie auch der Ball. Die Referees pfiffen wechselhaft. Mal ahndeten sie die Härten, mal ließen sie großzügig laufen. Anfangs durften die Sömmerdaer ruppig agieren - und nutzten das, um den Arternern frühzeitig den Zahn zu ziehen. Erst stand es ewig 3:2, dann setzte sich Sömmerda ab, als die Arterner das Tor einfach nicht trafen und die Gastgeber mit Abspielfehlern "anfütterten". Spätestens, als nacheinander Nico Zimmermann mit Verdacht auf Bänderriss und Marcus Getschmann mit einer Knieverletzung vom Parkett mussten, waren die Unstrutstädter in der Offensive entscheidend geschwächt. Schon zuvor hatte sich das Fehlen von "Strippenzieher" Mario Faulwetter auf der Mittelposition negativ bemerkbar gemacht. Seine Ideen fehlten - ebenso wie die Ruhe, die er sonst ausstrahlt. Nun waren also zwei weitere Rückraumoptionen weg. Zur Pause hatten die Arterner die Partie in Gedanken wohl schon abgehakt und wirkten gefrustet. Patrick Gonnermann sah mit der dritten Zeitstrafe die rote Karte, Alexander Littig traf der Spielausschluss nach ein paar nicht gerade netten Worten in Richtung seines Gegenspielers. Bei nur noch einem Wechselspieler auf der Bank hieß die Devise: "Nur noch einigermaßen heil hier rauskommen!" Mehr als die Niederlage nach einem hektischen und unansehnlichen Spiel bereiten Trainer Holger Teichmann und der gesamten Mannschaft jetzt die akuten Personalsorgen Kopfzerbrechen. Da ist es nur gut, dass schon ein paar Punkte mehr auf der Habenseite sind.
HV 90 Artern: Thomas Blume - Erik Blume, Marcus Getschmann (3), Patrick Gonnermann (3), Stefan Frömer (3), Marko Köppe (1), Marko Lange (2), Fred Linstedt, Alexander Littig (3), Reiner Sonnefeld (3); Nico Zimmermann (1), André Heckert (3).
Zeitstrafen: Sömmerda 8/ Artern 8;
Siebenmeter: Sömmerda 2 (1), Artern 5 (4);
Rote Karten: Sömmerda 0, Artern 2.
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« Antworten #2 am: 26.03.2007 - 11:25:40 »

TA Sömmerda  26.03.2007

Trotz alledem ein Sieg

HSV Sömmerda 05 - HV 90 Artern  24:22 (13:10)
 
Nach sieben Niederlagen in Folge schien die Trainerbeurlaubung und Reaktivierung von drei Spielern Wirkung gezeigt zu haben. Die Sömmerdaer gewannen knapp gegen die Arterner.All die Turbulenzen um die Männermannschaft des HSV Sömmerda 05 waren im Spiel gegen den HV 90 Artern am Samstag in eigener Halle allgegenwärtig. Trotz alledem zeigten die Sömmerdaer die geforderte Einsatzbereitschaft und eine gefestigte Moral und der Wille zu siegen war unverkennbar. Nach knapp 20 Minuten allerdings war die durchaus sehenswerte Anfangsoffensive erst einmal zu Ende und eine 8:3-Führung wurde durch die durchaus gut mitspielenden Gäste auf ein 9:7 verkürzt. Erst mit der Einwechslung von Thomas Bosse kam wieder mehr Schwung ins Sömmerdaer Angriffsspiel und vor allem mit seinen spektakulären Treffern von der Linksaußenposition konnte Artern zur Pause wenigstens drei Tore auf Distanz gehalten werden. Eine höhere Tordifferenz zur Pause vergaben die Sömmerdaer unter anderem durch zu viel Fehlversuche und ein oft zu zögerndes Abwehrspiel im Mittelblock. Nach dem Wechsel ging beiden Mannschaften zusehends mehr die spielerische Linie verloren, woran aber auch das recht kleinlich pfeifende Schiedsrichtergespann seinen Anteil hatte. Die Hausherren konnten den enormen Druck, zum Siegen verdammt zu sein, nie gänzlich ablegen, so dass sich die 2. Halbzeit trotz einer fünfmaligen 4-Tore-Führung recht ausgeglichen gestaltete. Dass der Sömmerdaer Sieg letztendlich nie ernsthaft in Gefahr geriet, war einmal mehr dem Torschützen vom Dienst, André Genzel, und dem nach dem Seitenwechsel immer treffsicherer werdenden Ronny Mucha zu verdanken, die zusammen mit Thomas Bosse 19 der insgesamt 24 Tore erzielten.Diese Feststellung soll allerdings nicht die insgesamt gute Mannschaftsleistung des Teams um Mannschaftskapitän Thomas Hollenbach schmälern. Am Ende ein verdienter Sieg der Gastgeber, der diesen freilich noch nicht gänzlich sorgenfrei macht, aber einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt darstellt und alle in der letzten Woche eingeleiteten Maßnahmen des Vorstandes des HSV Sömmerda 05 in vollem Umfang rechtfertigt. Komplettiert wurde der erfolgreiche Handballnachmittag durch die fantastische Stimmung außerhalb des Spielfeldes, die der Mannschaft in diesem schweren Spiel sehr geholfen hat.

Aufstellung: M. Kreft (Tor), M. Gleichmann (Tor), T. Bosse (8), A. Genzel (7), R. Mucha (4), C. Rößler (2), F. Albrecht (1), C. Schröder (1), T. Hollenbach (1), R. Trenkelbach, T. Möller, B. Vockrodt und B. Obermann.
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Marco
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« Antworten #3 am: 27.03.2007 - 01:20:08 »

TLZ Gotha  27.03.2007

Landesligist an der Spitze

SV T&C Behringen/Sonneborn - SV Wartburgstadt Eisenach  36:20 (17:10)
 
Die Handballer vom Landesligisten Town & Country Behringen/Sonneborn empfingen am vergangenen Wochenende den Tabellenletzten SV Wartburgstadt Eisenach. Klar, dass man dabei auf der Hut sein musste, um den Punkt nicht zu verschenken. Von Beginn an haben die Behringer konzentriert gespielt, sodass es bereits nach elf Minuten 7:2 stand. Von der klaren Führung haben die T&C-Spieler vor allem durch ihre gute Abwehr und ihrem Spielführer Kai Fabian profitiert. So gingen die Spieler beruhigt beim Stand von 17:10 in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild, T&C kam immer besser ins Spiel. Erstmals kam der 17-jährige Sebastian Güth aus der A-Jugend zum Einsatz. Der Nachwuchsspieler ordnete sich in die Mannschaft gut ein und erzielte sogar zwei Tore. Im Mittelpunkt stand einmal mehr Torwart Andreas Münch, der zwei Siebenmeter hielt und in der ersten Halbzeit sogar einen Treffer im gegnerischen Tor erzielte. In den letzten 20 Minuten kam Alexander Herrmann im Tor von Town & Country zum Einsatz. Auch er konnte einen Siebenmeter der Eisenacher halten. Am Ende gewann T&C Behringen/Sonneborn verdient mit 36:20 und setzte sich an die Tabellenspitze.

Am kommenden Samstag, 31. März, müssen die T&C-Handballer auswärts gegen HV 90 Artern antreten. Sollten die Behringer gewinnen, dann könnten sie die Meisterschaft bereits frühzeitig für sich entscheiden. Denn nur einen Punkt hinter Town & Country steht auf Platz 2 der HSG Werratal, der auf heimischen Parkett die Friedrichrodaer empfängt.

T&C: Münch (Herrmann) - Erhardt (3), Blaß (2), Schenk (5), Brachmann (3), Güth (2), Kohls (15), Ernst (2), Erhardt, Voss (1), Stehmann, Albrecht (2).
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« Antworten #4 am: 27.03.2007 - 01:21:28 »

HP Friedrichroda

Dem Klassenerhalt entgegen   

SV 05 Friedrichroda - SV Petkus Wutha-Farnroda  28:26 (16:11)

Mit ihrem 28:26-Erfolg vom vergangenen Samstag gegen den SV Petkus Wutha-Farnroda sind die Friedrichrodaer nun auf einem guten Wege auch die nächste Saison in der Landesliga bestreiten zu dürfen. Damit haben sie ihren zehnten Tabellenplatz gefestigt und den Abstand auf ihren Verfolger Haineck Nazza auf 3 Zähler vergrößert,
Das Spiel gegen die Wuthaer begann aus Sicht des SV 05 sehr furios. Nils Günther auf der Mitteposition riss sofort das Spiel an sich und bereitete voller Dynamik nicht nur gut vor, sondern stieß auch konsequent in die Lücken, welche er zu sehenswerten Treffern nutzte. Die Defensive stand trotz des krankheitsbedingten Ausfalls von Markus Weber sehr sicher und fing gleich einige Bälle der Wuthaer ab.
Schnell warfen sie sich 6:1 in Front. Nach dem 7:2 in der 10.Minute nahmen die Gäste dann folgerichtig Nils Günther in Manndeckung, was den Spielfluss der Friedrichrodaer erkennbar hemmte. Die Chancen mussten von nun an hart erarbeitet werden. Mehr Bewegung auch ohne Ball war gefragt.
Wichtige Treffer von Riccardo Hille und Nils Kühr stellten den alten Abstand nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase (9:6, 15.Minute) über ein 12:7 und 15:8 aber wieder her. Der Pausenpfiff erfolgte beim Stande von 16:11.
Nach der Halbzeit nutzte Wutha die plötzlichen Unkonzentriertheiten und technischen Fehler im Friedrichrodaer Angriffspiel aus und brachte seine Konter im Kasten ihres Gegners unter. Die Gäste kämpften sich schließlich dank eines starken Borovka in der 40.Minute auf ein 17:17 Unentschieden heran.
Nach einer Friedrichrodaer Auszeit in der 37. Minute besann sich die Heimmannschaft jedoch wieder und fand über schnelle Angriffe zurück ins Spiel (23:19). Doch so einfach sollte es dann doch nicht werden, denn die Wuthaer glichen in der 48. Minute nochmals zum 23:23 aus. Nun waren die Fans auf beiden Seiten gefragt, die jeweils ihr Team nach vorne peitschten. Wenn man sich auf eines in der Körnberghalle verlassen kann, dann ist es die Spannung in den Schlussminuten.
Nach dem 25:25 trat die Abwehr des SV 05 einen Schritt entgegen. Mit dieser offensiveren und aggressiveren Deckungsarbeit und einem starken Steffen Führ im Kasten hatte die Wuthaer Offensive Probleme. Die Friedrichrodaer hingegen spielten ihre Angriffe clever aus. Von den Außenpositionen wurde durch Daniel Haserodt sowie Arne Kühr sicher abgeräumt, sodass sie sich wieder auf zwei Tore absetzen konnten.
Der 28:26-Sieg ging nach einer insgesamt guten Leistung in Ordnung. Am kommenden Samstag trifft der SV 05 Friedrichroda in Breitungen auf den Titelaspiranten HSG Werratal 05.     
Aufstellung: S.Führ, G.Schwabe, D.Haserodt (6/1), A.Pfeifer, A.Kühr (4), N.Kühr (3), N.Günther (6), T.Escher (4), W.Bialek, T.Barnikol, R.Hille (5)
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« Antworten #5 am: 27.03.2007 - 01:55:46 »

TA Eisenach  27.03.2007

Heimnimbus gebrochen

SG Schnellmannshausen - HSG Werratal 05 26:33 
 
Gegen die abwehrstärkste Mannschaft der Liga, Werratal hat mit nur 374 Gegentoren in 18 Spielen bei weitem die wenigsten Treffer kassiert, büßte Schnellmannshausen am Samstag seinen Heimnimbus ein.
Bis zur Pause bestimmte der Gastgeber das Spiel. Der knappe Vorsprung hätte bei Ausnutzen aller sich bietenden Chancen größer sein müssen. "So lange die Kraft reichte, konnten wir Werratal Paroli bieten" stellte Trainer Peter Noll nach dem Spiel fest. Das traf besonders auf den derzeitigen Lenker des SGS-Spiels, Sebastian Ley, zu. Der Student hatte seinen Trainer im Verlaufe der Woche informiert, dass er erkrankt ist. Er spielte dennoch in der ersten Halbzeit, fehlte danach aber an allen Ecken und Enden. Die Gäste waren mit dem festen Vorsatz nach Treffurt gekommen, die Chance auf den Staffelsieg zu wahren. Nach dem 20:18 (37.) ging Schnellmannshausen mehr und mehr die Luft aus. Auch die wieder überragende Leistung von Torhüter Reiko Cott konnte nicht verhindern, dass die Gäste angetrieben von Spielmacher Kai Gehri den Schnellmannshäuser Zwei-Tore-Vorsprung innerhalb von zehn Minuten in ein 20:25 umgewandelt hatten. Damit war der Schnellmannshäuser Widerstand gebrochen. Routinier Benito Becker absolvierte sein letztes Spiel und überzeugte noch einmal mit fünf Treffern.
SG Schnellmannshausen: Cott, Krause; Wiesemann (5), Albrecht (9), M. Müller (5/2), Arendt, Zellmann (1), Koch, Montag (1), Becker (5).
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Peter
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« Antworten #6 am: 27.03.2007 - 07:32:12 »

Bauernopfer

TA Sömmerda 23.März 2007   - Kommentiert -
Der Trainer ist das schwächste Glied in einer Kette. Diese Binsenweisheit
wir nicht nur im Fußball immer wieder von Neuen bestätigt. Bestes Beispiel
dafür liefert Sömmerdaer Handballsport, der Gefahr läuft mit dem Abstieg
n die Landesklasse endgültig von der Bildfläche zu verschwinden. Spät,
hoffentlich nicht zu spät reagierten die Verantwortlichen. Sie bauen im Kampf
um den Klassenerhalt auf die Reaktivierung eines charakterlich wenig
vorbildlichen Spieler-Trios. (Thomas Bosse, Rene Trenkelbach sowie Ronny Mucha).
Hoffentlich geht der Griff nach dem Strohhalm nicht daneben, ansonsten
wäre das Baueropfer Peter Wolter ein teuer erkauftes. Denn eins ist klar:
Derart jederzeit einsatzbereite und fleißige Leute - und das war Peter Wolter
mit all seinen Stärken  und trotz all seiner Schwächen auf alle Fälle -
sind nur schwer ersetzbar.
Bleibt die Hoffnung, dass er seinen rigorosen Schritt überdenkt und dem
Sömmerdaer Handball erhalten bleibt. Arbeit gibt es mehr als genug.
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« Antworten #7 am: 29.03.2007 - 14:35:35 »

TA Eisenach  29.03.2007

Bestes Auswärtsspiel der Serie

Nordhäuser SV - SV Haineck Nazza  36:27

Landesliga-Neuling Nazza unterlag in Nordhausen programmgemäß, konnte dennoch selbstbewusst das Parkett verlassen.
Die Mannschaft von Haineck Nazza gab sich in keiner Phase des Spiels auf und kämpfte sich auch nach klaren Rückständen (5:9/13.) immer wieder heran (13:13/20.). Die Gastgeber hatten sich das Spiel sicherlich leichter vorgestellt, wie sie es in ihrem Programmheft auch angekündigt hatten. "Nazza sollte kein Stolperstein auf dem Weg zum dritten Tabellenplatz darstellen." Doch der Aufsteiger ließ sich nicht so einfach abfertigen. Nach 40 Spielminuten hieß es schließlich 22:22. Die 30 mitgereisten Nazzaer Fans rieben sich verdutzt die Augen, wegen der kampfstarken und auch spielerisch überzeugenden Vorstellung ihrer Mannschaft. Kurze Zeit später ereignete sich die unschönste Aktion des Spiels. Als Pascal Fischer nach einem Foul am Boden lag, trat ihn der Nordhäuser Holger Kühn absichtlich gegen den Kopf und sah dafür von den Unparteiischen Kampf/Kallenbach Rot. Bis in die Schlussphase hielten die Lintz-Schützlinge das Spiel offen (29:26/54.). Erst danach verließ die Gäste etwas die Kraft und eine erneute Unterzahl führte noch zum deutlichen Rückstand.
Haineck Nazza: Eggestein, R. Wiegand; Bäzold, Baum (1), P. Wiegand (5/1), Tausend (2), P. Fischer (11/2), Basilius (5), Konowski (3).
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« Antworten #8 am: 30.03.2007 - 03:43:05 »

HP Eisenach

Deutliche Niederlage gegen Spitzenreiter

Die Rollen waren klar verteilt - Erster gegen Letzten!

SV T&C Behringen/Sonneborn - SV Wartburgstadt Eisenach  35:20 (17:10)

Der SVW war ohne Chance gegen Behringen/Sonneborn. Obwohl nur zwei Spieler aus dem Aufgebot gegen Sömmerda fehlten (Cech,Göpel), waren die Eisenacher nicht in der Lage, mit dem Favoriten wenigstens kurzzeitig mitzuhalten. "Ausgekontert" nennt man das, was sich hier über die gesamte Spielzeit darbot. Der SVW vergab eine Torchance und sofort startete Linksaußen Kohls, bekam das Zuspiel vom Torhüter und verwandelte den Konter sicher. Elf seiner insgesamt 15 Tore gelangen ihm auf diese Art.
Nach dem 7:2 (12.) sah sich der SVW eigentlich schon auf der Verliererstraße. Nach 20 Minuten verletzte sich Markus Schneider-3 Strafwürfe wurden vergeben und Kai Fabian hatte einen schlechten Tag erwischt . Alles Pluspunkte für den Gegner.
Bedanken kann sich die Mannschaft bei ihrem Torwart Andreas Göpel, der wieder mit einer guten Leistung verhinderte, dass die Niederlage noch höher ausfiel.

SVW: Göpel; Schlenz; Lange; Fabian 2; Fischer 3/1; Felsberg 1; Wagner 7/1; Schmidt;
Oelschläger 2; Melzer 2; Reukauf 3; Schneider
7m: SVW - 5/2 Behringen/Sonneborn - 4/3
Zeitstrafen: SVW - 5 Behringen/Sonneborn - 2
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