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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 2. Spieltag  (Gelesen 1101 mal)
Marco
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« am: 23.09.2006 - 12:19:00 »

23.09.2006  17:00
TSG Ruhla - HSG Nordhausen
[Sporthalle Bermbachtal Ruhla]

23.09.2006  17:30
LSV Ziegelheim - Thüringer HC III
[Wieratalhalle Ziegelheim]

24.09.2006  12:00
HBV Jena 90 - SV Aufbau Altenburg
[Werner Seelenbinder Sporthalle Jena-Lobeda]

24.09.2006  16:00
HSV Weimar - TSV Motor Gispersleben
[Asbachhalle Weimar]
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« Antworten #1 am: 25.09.2006 - 00:55:38 »

TA Weimar  25.09.2006

Ein Trainingsspielchen

HSV Weimar - TSV Motor Gispersleben  42:8 (20:4)
 
Was für ein Schützenfest in der Asbach-Halle: Mit dem 42:8 gegen ein überfordertes Gisperslebener Team untermauerten die Weimarer Oberliga-Frauen eindrucksvoll ihre Titelambitionen.
Nimmt man es ganz genau, waren die Gäste aus Gispersleben mit dem 8:42 noch gut bedient. Sie wurden nach allen Regeln der Kunst vom HSV-Team vorgeführt und erwiesen sich bestenfalls als Trainingspartner. Nach einem derart deutlichen Sieg sah es zunächst aber nicht aus: Sehr verhalten, bisweilen lethargisch, kamen die Gastgeberinnen in die Gänge. Ein energischer Zwischenspurt jedoch klärte spätestens beim 15:3 die Fronten. Bis zur Pause bauten die Schützlinge von Trainer Sebastian Batke die Führung auf 20:4 aus. Vor allem die Abwehr erwies sich als Festung. Das sollte auch nach dem Wechsel so blieben. Neben den bestens aufgelegten Torhüterinnen Verena Pengel und Angela Thomzyk, die alle fünf Siebenmeter der Gäste parierten, glänzte der HSV Weimar mit kompromisslosem Deckungsverhalten. Das Kräfteverhältnis spiegelte sich schließlich auch im Ergebnis wider. Mit dem Sieg eroberten die Weimarerinnen nicht nur die Tabellenführung, sondern setzten auch ein Achtungszeichen in Richtung Konkurrenz. "Für uns lief es optimal. Bis auf kleine taktische Feinheiten gibt es nichts zu bemängeln", lobte Batke seine Crew, die damit eines ihrer deutlichsten Ergebnisse überhaupt erreichte. Dem Coach ist aber bewusst, dass der Aufsteiger nicht ansatzweise ein Gradmesser war: "Wir werden den klaren Sieg keineswegs überbewerten. Für mich zählen am Ende das Ergebnis und unsere Spielweise. Beides war absolut in Ordnung."
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« Antworten #2 am: 26.09.2006 - 21:19:54 »

HP Altenburg

HBV Jena 90 - SV Aufbau Altenburg 27:21 (13:9)

Aufbau Frauen mit guter Leistung im Spiel gegen HBV Jena

Mit einer guten Leistung und doch einer weiteren Niederlage haben die Frauen des SV Aufbau Altenburg die Oberligasaison fortgesetzt. Dabei zeichnete sich zu Beginn der Partie das seit Jahren gewohnte Bild bei Auswärtsspielen in Jena ab. Aufbau fand nicht ins Spiel und geriet binnen weniger Minuten mit 1:5 in Rückstand, aber dann wurde die Mannschaft plötzlich hellwach. In der Phase, in der ansonsten die Jenaer ihre Führung kontinuierlich ausbauten, schafften es die Altenburgerinnen dem Gastgeber in allen Belangen Paroli zu bieten – nur für einen Ausgleich oder die eigene Führung reichte es nicht. Grund dafür waren vereinzelte Nachlässigkeiten in der Abwehr, die die erfahrenen Spielerinnen aus Jena sicher nutzten. Doch bemerkenswert war an diesem Tag vor allem, dass sich alle Spieler in den Dienst der Mannschaft stellten und somit die Last auf insgesamt zwölf Schultern verteilt war. So musste weder Claudia Voigt noch Kristina Krämer Schwerstarbeit leisten um die Mannschaft im Spiel zu halten, nein im Gegenteil: Besonders Susann Kampa und Nancy Mahnstein rückten sich des Öfteren ins Rechte Lichte und bewiesen mit je 2 schönen Ferntreffern ihr handballerisches Können. Als Aufbau dann endlich richtig im Spiel war und sich im Abwehrverband mit Zusammenhalt und Aggressivität präsentierte, war auch schon die erste Hälfte vorbei. In der Halbzeitpause folgten die weiteren taktischen Anweisungen von Trainergespann Linke/Heilmann und doch eines stand auch auf dem Tableau: Claudia Voigt und Romy Diener hatten bis zur Halbzeit jeweils 2 Mal 2 Minuten und mussten in der Abwehr geschont werden um die Hinausstellung zu verhindern. Doch entgegen aller selbst aufgestellten Hoffnungen verschlief das Team den Start der zweiten Halbzeit völlig. Und ehe man sich versah, führte Jena mit 20:12 und alles schien gelaufen. Jedoch kämpfte sich die Mannschaft auch in dieser Situation wieder ins Spiel. Durch eine erneut sichere Abwehrleistung und eine gut haltende Gina Wodrich im Tor, schaffte die Mannschaft den Anschluss zum 24:21 und alles war wieder offen. Aber diese Aufholjagd sollte die letzten Reserven aus der Mannschaft gekitzelt haben, denn danach schafften die Altenburger keinen Treffer mehr und mussten sich den keineswegs überzeugenden Gastgebern aus Jena geschlagen geben. Wenn die Mannschaft es schafft in den nächsten Spielen an diese Leistung anzuknüpfen, sollte in eigener Halle jeder Gegner zu schlagen sein. Und eine solch gute Mannschaftsleistung möchte dieses Team auch dem Publikum nächste Woche im Goldenen Pflug gegen Apolda nicht vorenthalten.

Aufbau spielte mit: Krämer, Wodrich, Voigt (5 Tore), Dietrich (1), Kampa (4), Mahnstein (3), Diener (1), Rexin (1), Rudolph (4), Böhme, Ehrlich (1) und Rolle (1)
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« Antworten #3 am: 26.09.2006 - 21:48:24 »

HP Ruhla

TSG Ruhla - HSG Nordhausen 15:12 (8:7)

Beim ersten Heimspiel zeigten die Spielerinnen der TSG Ruhla nur Magerkost.
Die drei Neuzugänge konnten kaum überzeugen und brauchen noch Zeit sich in das Team voll zu integrieren. Auffallend war auch die schwache Wurfausbeute der Rühlerinnen die alleine fünf mal vom Strafwurfpunkt scheiterten. Wirklich überzeugen konnte eigentlich nur Ramona Karn im Tor der Gastgeberinnen. Sie verhinderte in den kritischen Phasen, so beim 5:5 (21.), sogar die Gästeführung.
Bis zur Halbzeitpause hielten die ehrgeizigen Nordhäuserinnen den Ein Tore Vorsprung der TSG -Sieben. Im zweiten Abschnitt begannen beide Mannschaften wieder sehr nervös. Nachdem Antje Gebhardt zum 10:7 traf warfen die TSG Frauen 14 Minuten kein Tor und die Südharzerinnen kamen noch einmal auf 9:10 heran. Karn`s Paraden und Tore durch Arndt, Erbe und Lochner sorgten aber dann doch für klare Verhältnisse.
Aufstellung: Karn, Wirrwich, Antje Gebhardt 1, Möller, Reckenbeil 3, Göpfert 1/1, Lochner 3, Schmidt, Mischke 3/2, Erbe, 2/1, Arndt 2/1, Vockenberg
« Letzte Änderung: 26.09.2006 - 21:51:07 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #4 am: 26.09.2006 - 21:57:24 »

TA Eisenach  26.09.2006

Viel Arbeit für den Trainer

TSG Ruhla - HSG Nordhausen  15:12 (9:7)
 
Im ersten Heimspiel der Saison blieb die TSG Ruhla gegen den unbequemen und gefürchteten Gegner aus Nordhausen siegreich. Der Erfolg war aber hart erarbeitet und wenig überzeugend. Für Trainer Reiner Koburger bleibt in den kommenden Wochen viel zu tun, um eine schlagkräftige Mannschaft zu formen. Die drei Neuzugänge konnten kaum überzeugen und brauchen Zeit, um sich ins Team zu integrieren. Auffallend die schwache Wurfausbeute bei den Gastgeberinnen, die allein fünfmal vom Punkt scheiterten. Wirklich überzeugen konnte eigentlich nur Torhüterin Ramona Karn. Sie verhinderte mehrfach reaktionsschnell Treffer und in kritischen Phasen, so beim 5:5 (21.), sogar die Führung der Gäste.
Die ersten drei Treffer des Spiels resultierten aus Strafwürfen (2:1/8.). Bis kurz vor der Pause hielten die ehrgeizigen, aber keinesfalls so gut wie in früheren Jahren zu Zeiten einer Mandy Jäschke, spielenden Nordhäuserinnen den Ein-Tore-Rückstand. Tore von Tanja Reckenbeil und Sabrina Lochner verschafften Ruhla beim 9:6 (28.) etwas Luft. Zwei umstrittene Strafwürfe (6:8/7:9), der wenig überzeugenden, aber wie schon im vorhergehenden Männerspiel mit Siebenmeterentscheidungen sehr freizügigen Schiedsrichter, verhalfen Nordhausen zum knappen Pausenstand.

Im zweiten Abschnitt begannen beide Mannschaften wieder sehr nervös. Antje Gebhardt traf schnell zum 10:7 (31.), danach war bei den Bergstädterinnen beim Torwurf 14 Minuten lang Sendepause. Tanja Reckenbeil (41.) traf nur den Pfosten und Carolyn Mischke (43.) ließ ihren zweiten Strafwurf ungenutzt. Die HSG war inzwischen auf 9:10 heran. Selbst gegen vier Gästespielerinnen tat sich Ruhla schwer, schaffte aber durch Nadine Arndt endlich wieder einen Zwei-Tore-Abstand (13:11/50.). Ramona Karn bewahrte ihre Mannschaft vor weiteren Verlusttreffern und leitete den beruhigenden 15:11-Vorsprung durch Christin Erbe und Sabrina Lochner (55.) ein. Ruhla war noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen.

Kommentar des Trainers: "Die Mannschaft war gegenüber dem Altenburgspiel nicht wiederzuerkennen. Selbst die gestandenen Spielerinnen spielten weit unter Form und konnten keine Akzente setzen. Nur durch die überzeugende Leistung unserer Torhüterin Ramona Karn kamen wir ungeschoren davon."
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« Antworten #5 am: 26.09.2006 - 22:09:18 »

HP Ziegelheim

LSV Ziegelheim - Thüringer HC lll 33:30 (16:13) 

Den Ziegelheimer Frauen ist am Samstag ein erfolgreicher Start in die neue Oberliga-Saison geglückt. Gegen die Erfurter Rumpftruppe zeigten sie auch ohne Julia Berger besonders im Angriff ein deutlich besseres Gesicht als noch in den vorangegangenen Testspielen. Nach der wenig gelungenen Vorbereitung traten sie mit mannschaftlicher Geschlossenheit auf und behielten auch in den knappen Phasen der Partie die Nerven.

Die LSV-Mädels legten hoch motiviert los, liefen eine Konterattacke nach der anderen und zeigten im Angriff viele zuletzt oft vermisste kreative Elemente. Die Aufbau-Reihe um Geilen, Wurzer und Lorenz agierte beinahe fehlerfrei. Die 8:2-Führung nach zehn Minuten war aber auch die Folge einer engagierten offensiven Deckungsarbeit. Doch nach einer Viertelstunde war das Anfangsfeuer erloschen. Die Angriffe wurden zu unüberlegt oder nach einfachen Fehlpässen gar nicht abgeschlossen, was die Gäste ihrerseits gnadenlos ausnutzten und schließlich den Ausgleich herstellten (12:12). Bis zur Pause bauten die Ziegelheimerinnen ihren Vorsprung aber wieder aus, mussten jedoch mit dem Handicap in die Halbzeit, dass Jessica Lorenz bereits frühzeitig ihre zweite Zeitstrafe erhalten hatte. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel trotz schneller 18:14-Führung zähflüssiger. In der Abwehr kassierten die Gastgeberinnen viele einfache Tore. Erfurt kam wieder ran (20:20). Weiter gings im Gleichschritt. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In der 51. Minute dann eine Unterzahl für die Gäste. Grit Geilen zieht mit Schwung durch die Lücke zum 26:25 und gleich im nächsten Angriff wird Susann Weidauer gekonnt frei gespielt, die dann mit einem Heber vollendet (27:25, 52.). In der Deckung häuften sich dennoch die Fehler, aber Torhüterin Janine Welker bügelte jetzt einige aus. Ein Doppelpack in Form zweier überraschender Fernwürfe von der starken Mady Wurzer brachte mit dem 30:26 den LSV auf die Siegerstraße. Erleichterung nach dem Abpfiff über den trotz einiger Holprigkeiten gelungenen Saisonstart, der den Weg zum Landesmeister nächste Woche etwas leichter machen dürfte.
 
LSV: Welker; Schmelzer (1), I. Tausch (4), Federau (1), Wurzer (11), Weidauer (6), Lorenz (2), M. Tausch, Geilen (10/2), Dittrich
 
Strafwürfe: LSV 3/2, THC 4/2       
Strafminuten: LSV 6, THC 6
Schiedsrichter: Jung / Jung (Gera)
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« Antworten #6 am: 29.09.2006 - 00:34:32 »

TA Nordhausen  27.09.2006

HSG mit flügellahmem Angriff

TSG Ruhla - HSG Nordhausen 15:12 (9:7)

Außer Spesen nichts gewesen. Einmal mehr kehrten die Oberliga-Handballfrauen der HSG von ihrer Reise nach Ruhla mit einer Niederlage im Gepäck zurück. Mit 12:15 mussten sie in ihrem Saisonauftaktspiel die Segel streichen. "Eine unnötige Niederlage", wie Mandy Basse, die diesmal auf der Bank das Sagen hatte, resümierte. "Die Abwehr stand über weite Strecken ganz gut. Aber im Angriff haben wir es uns selber schwer gemacht, die ohnehin engen Räume in der Ruhlaer Halle noch enger gemacht. Das Spiel über Außen fand praktisch nicht statt." In der Tat wurde es viel zu viel über die Mitte versucht. Das führte zwar zu einer ganzen Reihe von Siebenmetern, aber die Feldtore fehlten. Ruhla tat sich in dieser Hinsicht zwar auch sehr schwer, fand dennoch ein paar Mal mehr die Lücke in der HSG-Abwehr. Lange Zeit durften die Nordhäuserinnen dennoch zumindest auf einen Teilerfolg hoffen, denn sie hielten ständig Anschluss. Bis zum 5:5 gelang zunächst immer der sofortige Ausgleich. Beim Pausenstand von 9:7 für Ruhla war die Welt auch noch in Ordnung.

Nach dem Seitenwechsel dominierten die Abwehrreihen noch stärker, und es fielen noch weniger Treffer. Ruhla legte wieder vor, erhöhte auf 10:7. Doch die HSG konterte, hatte zehn Minuten vor Schluss beim 11:12 noch alle Chancen. In dieser Phase geriet man aber mehrfach in Unterzahl, mitunter sogar gleich zweifach. Ruhla gelang dabei zwar nur zwei Tore, doch einige der Nordhäuserinnen begannen wegen der eigenen Erfolglosigkeit zu resignieren. Man lief bei Ballverlust nicht mehr konsequent zurück. Ruhla gelang es schließlich, sich mit 15:11 abzusetzen. Das war die Entscheidung. Steffi Weber gelang mit dem letzten Treffer der Partie nur noch eine unbedeutende Resultatsverbesserung.

HSG Nordhausen: Holznagel / Schmidtke - Rosenstock, Gießler, Rüdiger (1), A. Kwella (4), C. Kwella (1), Böttcher, Weber (1), Kohl (5), Mohrig.
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