|
Marco
|
 |
« am: 01.04.2007 - 17:33:37 » |
|
31.03.2007 16:30 SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II - SG Schnellmannshausen [Nessetalhalle Goldbach]
31.03.2007 17:45 HV 90 Artern - SV T&C Behringen/Sonneborn [Sporthalle Am Königstuhl Artern]
31.03.2007 18:00 SV Wartburgstadt Eisenach - VfB TM Mühlhausen 09 [Jahnsporthalle Eisenach]
31.03.2007 18:00 SV Petkus Wutha-Farnroda - Nordhäuser SV [Hörselberghalle Wutha-Farnroda]
31.03.2007 19:30 HSG Werratal 05 - SV 05 Friedrichroda [Sportzentrum Breitungen]
01.04.2007 15:00 SV Haineck Nazza - HSV Sömmerda 05 [Normansteinhalle Treffurt]
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #1 am: 02.04.2007 - 11:23:16 » |
|
TA Artern 02.04.2007
Gefühlter Sieg
HV 90 Artern - SV T&C Behringen/Sonneborn 24:24 (12:14)
Beim Warmmachen sah es beim HV 90 ein wenig aus, als sollte der "Spiel-Film" gegen Spitzenreiter SV Behringen/ Sonneborn unter dem Arbeitstitel "Die Rückkehr der alten Männer" laufen. Henry Maske ließ grüßen. Doch dann saßen die meisten Oldies doch nur auf der Bank. Die Jüngeren gaben sich keine Blöße. Nur Trainer Holger Teichmann gab sein Saisondebüt - und das in der Start-Sieben. Nico Zimmermann und Marcus Getschmann trugen ihre schweren Verletzungen aus der "Klopperei" von Sömmerda an Krücken in die Halle. Christian Heine und Mario Faulwetter brauchten keine Gehhilfen. An einen über das Anfeuern der Teamkollegen hinaus gehenden Einsatz war aber nicht zu denken. Und dann auch noch dieser Spielbeginn: Im Bestreben, einen abgeprallten Ball zu sichern, rasselten die Arterner Alexander Littig und Marko Köppe mit den Köpfen zusammen. Das Duell Schläfe gegen Kinn ging an Alex. Der rieb sich nur den Haaransatz. Für Marko war das Spiel mit einer Platzwunde in der ersten Spielminute beendet. Im "Witwe-Bolte-Look" war an eine Rückkehr aufs Spielfeld nicht zu denken. Auf diesem lief in der Anfangsphase eine Ein-Mann-Show. Sonneborns Christopher Kohls lief einen Konter nach dem anderen, klinkte die Bälle von der Außenposition und vom Siebenmeterpunkt quasi nach Belieben ein. Die ersten fünf Sonneborner Tore gingen zur Begeisterung der volle 60 Minuten trommelnden SG-Fans allein auf sein Konto. Bis zur Pause (12:14) waren es elf, wobei ihm Arterns Torwart Thomas Blume noch einen Strafwurf abkaufte. Doch Artern ließ sich selbst von "Eilzug-Kohls" nicht dauerhaft abschütteln. 1:4, 2:6 und 5:10 lag der HV 90 hinten und gab sich dennoch nicht auf. Holger Teichmann spielte stark. Er verteidigte gut und traf im Angriff, als wäre er nie fortgewesen. Gegen Nazza hatte er umgezogen auf der Bank Platz genommen. Jetzt zog er seine Nebenleute mit. Er und Patrick Gonnermann - er hatte seine Schicht getauscht, um dieses Spiel nicht zu verpassen - sowie auch der stets an den Ketten zerrende Alexander Littig führten Artern auf Sichtweite (12:13/29.). Doch danach war es wieder wie verhext: In doppelter Überzahl (!) vergab erst Patrick Gonnermann einen Siebenmeter, dann traf Kohls mit der Schlusssirene - nach einem Fehler des Kampfgerichts - zum 12:14. Dumm gelaufen!
Nach dem Wiederanpfiff enteilte Sonneborn gar auf 12:17 (34.), wurde aber - zum Teil auch durch die tief stehende Sonne - nun seiner bisher schärfsten Waffe beraubt. Christopher Kohls sah jetzt mehrfach den Ball nicht mehr - oder aber gegen die sich steigernde Arterner Abwehr keinen Stich. Nur noch zwei Treffer, darunter ein Siebenmeter, steuerte er zum Ergebnis der Sonneborner in der zweiten Halbzeit bei. Phasenweise vernagelte Artern nun sein Tor, überspielte mit starker Abwehrleistung auch die im Übereifer entstehenden Passfehler und Ballverluste im Angriff. Es war ein Wechselspiel. Beim 15:17 (37.) witterte Artern wieder Morgenluft, beim 16:21 (44.) sah sich Sonneborn vielleicht schon am Ziel seiner Oberliga-Träume. Eine zweifache Unterzahl überstanden die Hausherren glänzend, kassierten nur ein Siebenmeter-Gegentor, machten durch Holger Teichmann und Alexander Littig selbst zwei Treffer (19:22). Artern biss sich in die Schlussminuten förmlich hinein. Marko Langes vergebener Siebenmeter und der Ausschluss Alexander Littigs mit der dritten Zeitstrafe stachelten den Rest der Truppe nur an. Thomas Blume parierte den nächsten SG-Siebener, Holger Teichmann traf zum 20:22. Noch einmal schlug der Tabellenführer zurück: Im dritten Anlauf, zweimal hatte Blume zuvor gehalten, schaffte Sonneborn das 20:23 (53.). Drei Treffer von Patrick Gonnermann und einer von Holger Teichmann ebneten dann den Weg zur Sensation. Dazwischen saß nur noch der Kohls-Siebenmeter. Der Rest war Arterner Jubel. Das war ein gefühlter Sieg! Im Hinspiel waren die Arterner noch sang- und klanglos eingegangen, unterlagen mit 11:30. HV 90 Artern: Thomas Blume, Falko Reikowski - Erik Blume, Alexander Littig (5), Stefan Frömer (1), Holger Teichmann (7), Patrick Gonnermann (8), Reiner Sonnefeld, Marko Lange (3), Marko Köppe, Fred Linstedt, Lutz Getschmann, Karsten Eube, Michel Bohne; Siebenmeter: Artern 6/4; Sonneborn 7/5; Zeitstrafen: Artern 8, Sonneborn 4.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #2 am: 03.04.2007 - 12:58:29 » |
|
TLZ Eisenach 02.04.2007
Titelchance fast dahin
HV 90 Artern - SV T&C Behringen/Sonneborn 24:24 (12:14) Durch das 24:24 von Town & Country Behringen/Sonneborn beim HV Artern sanken die Titelaussichten des Landesliga-Spitzenreiters auf ein Minimum. Die HSG Werratal zog am Wochenende mit T&C gleich und hat im Vergleich der zwei direkten Aufeinandertreffen bei der Tordifferenz die Nase vorn. Für Behringen/Sonneborn schien beim Tabellensiebten Artern dank konzentrierter Spielweise lange Zeit die Sonne. Doch bis zur Pause schmolz der Vier-Tore-Vorsprung bis auf 14:12. Es waren die so oft zu beklagenden "zehn Aussetzerminuten". Arterns Spielertrainer Teichmann setzte bei den Gastgeber die größten Akzente.
Der Tabellenführer startete aber verheißungsvoll in den zweiten Durchgang und machte zog bis zum 22:17 (46.) wieder davon. Diesem Aufwind folgte wieder eine Flaute, vor allem weil Artern die Aktionen von Rückraumschütze Mirko Brachmann besser unterband und Arterns Torwart-Oldie mit einigen Paraden aufwartete. Die Gastgeber verkürzten auf 20:23 (53.) und schafften in der Schlussminute sogar das 24:24.
Behringen/Sonneborn kam jedoch noch einmal zum Angriff. Christopher Kohls traf zehn Sekunden vor Ultimo, aber das Tor wurde wegen eines äußerst umstrittenen Schrittfehlers vom Meininger Schiedsrichter-Duo Luther/Jäger nicht anerkannt. Der Ball lag im Artener Tor, die Gäste reagierten zu spät und so verrannen die letzten Sekunden.
T&C-Trainer Hilmar Albrecht war fassungslos: "Wir hatten alles in der Hand, haben am Ende alles verspielt und können nun leider den Lohn für unsere gute Serie nicht ernten. Werratal wird das Ding durch ziehen."
T & C: Münch, Herrmann ; St. Ehrhardt, Blaß (2), Schenk (1), Brachmann (2), Kohls (13/3), Voß, Werner (1), Stehmann (4/2), Güth, Albrecht (1), Siebenmeter: HV 6/4; T&C 7/5. Zeitstrafen: HV 14 Min., T&C 8 Min.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #3 am: 03.04.2007 - 13:00:58 » |
|
TLZ Eisenach 02.04.2007
Der Strohhalm ist ergriffen
SV Wartburgstadt Eisenach - VfB TM Mühlhausen 09 33:28 (16:19) Mit einem 33:28-Sieg über den VfB Mühlhausen ergriff Landesligist SVW Wartburgstadt im Kampf um den Klassenerhalt den Strohhalm. Viel stand für die Eisenacher auf dem Spiel. Die Anspannung war groß, die Chancenverwertung schlecht. Bis zum 10:10 blieb der SVW im Bilde, ging teils selbst in Führung. Mühlhausen setzte sich danach auf 11:16 ab. Die jungen Nordhäuser Schiedsrichter waren mit der Leitung überfordert. Mit Zeitstrafen versuchten sie keine Härte aufkommen zu lassen, erreichten damit aber eher das Gegenteil. Mühlhauses Rechtsaußen Bachmann beging beim Nachschlagen gegen Markus Schneider eine Tätlichkeit, die die Schiris jedoch nicht sahen.
Ein Manko für den SVW war das frühe Aus von Kai Fabian nach seiner 3. Zeitstrafe (26.). Bis zur Pause verkürzte der SVW dennoch auf 16:19. In der 2. Halbzeit übernahm Steven Wagner die Regieposition. Dem eingewechselten Steven Wüst gelangen drei Tore aus dem Rückraum. Seine Leistung wurde noch getoppt von Außen Ronny Oelschläger. Frech traf er mit fünf sehenswerten Hebern, neunmal insgesamt.
Beim 23:23 (41.) war der Ausgleich hergestellt. Nerven zeigten die SVW-Akteure nach der 26:25 Führung, als sie drei Strafwürfe in Folge vergaben und der Gast ausglich. Doch nach der dritten Zeitstrafe für einen VfB-Spieler besaßen die Gäste keine Wechselmöglichkeit mehr.
Den Höhepunkt lieferte dann Bachmann, als er nach einer Rangelei mit Sven Felsberg auch die 3. Zeitstrafe erhielt. Schlimmeres verhinderten seine Mitspieler, als er wutentbrannt auf den Schiedsrichter losgehen wollte. Die restlichen fünf Minuten blieben die Gäste in Unterzahl und dem SVW fuhr das Spiel sicher nach Hause.
SVW: Schlenz, A. Göpel, Lange (n.e.), Fabian (3/2), Wagner (8), Fischer (1), Felsberg (3/1), Schneider (2), Oelschläger (9), Cech (2), Schmidt, Melzer (1), Reukauf, Wüst (4), 7m; SVW 7/3, VfB 3/1
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #4 am: 03.04.2007 - 13:03:02 » |
|
TLZ Eisenach 03.04.2007
Kellerkind präsentiert sich wie ein Absteiger
SV Haineck Nazza - HSV Sömmerda 05 23:28 Handball-Landesligist Nazza war im Gegensatz zum überzeugenden Spiel in Nordhausen am Sonntag nicht wieder zu erkennen. Mannschaftsbetreuer Martin Fehr sah es so drastisch wie reell: "Wir spielten wie ein Absteiger". Nach zehn Minuten schaffte Nazza beim 0:3 den ersten Treffer. Nur einmal gelang danach der Gleichstand (4:4). Vor allem Sömmerdas Torjäger Andre Genzel (9 Tore) bekam Nazza nicht unter Kontrolle. Die Gäste agierten zwar hausbacken, warfen vor allem ihre körperlichen Vorteile in die Waagschale, doch es reichte, um Lücken in die Nazzaer Deckung zu reißen, vor allem in der Zentrale.
In der zweiten Halbzeit kämpften sich die Gastgeber noch einmal auf 16:18 (44.) heran. Für einen kurzen Moment kamen die spielerischen Fähigkeiten von Wiegand und Fischer zum Tragen. Doch just in der Phase als Nazza zum Anschluss ansetzte, gab es "Fahrkarten" vom Siebenmeterpunkt und bei freien Würfen, nicht nur über die schwach besetzten Außenpositionen.
Frustrierend für Haineck, selbst 30 Strafminuten der Gäste konnte Nazza kaum nutzen. Beim sechs gegen vier oder fünf gegen drei gelangen den Gastgebern keine Tore (!), weil Abschlüsse kaum vorbereitet wurden, sondern überhastete Einzelaktionen überwogen. Im Gegenteil: Sömmerda traf durch Genzel in Unterzahl und baute den Vorsprung auf 22:17 aus. Außerdem konnte der Tabellenvorletzte fünf Strafwürfe nicht verwandeln. Die Späher des Abstiegskontrahenten SV Wartburgstadt erlebten die karge Nazzaer Vorstellung in der Normannsteinhalle mit innerer Freude.
Nazza: Eggestein, Harseim; Bäzold, P. Wiegand (6/4,), A. Wiegand, P. Fischer (6/4), Tausend (3), D. Lintz (4), Basilius (4), Konowski, Zeitstrafen: Nazza 7, Sömmerda 15, 7m: Nazza 12/7, Sömmerda 7/6
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #5 am: 03.04.2007 - 13:08:56 » |
|
HP Goldbach
Remis gegen die SG Schnellmannshausen
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SG Schnellmannshausen 32:32 (11:14) Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge sollte nun auf heimischem Parkett ein Sieg her, so der einheitliche Tenor vor Spielbeginn. Mit der Mannschaft aus Schnellmannshausen wartete aber kein geringerer als der derzeitige Tabellendritte auf uns.
Eine schwierige aber nicht unlösbare Aufgabe. Die erste Halbzeit verlief sehr monoton. Wir rannten ständig einem 2-3 Tore Rückstand hinterher. Unsere Abwehr arbeitete nicht aggressiv genug, der Ballführende wurde zu spät und zu unbeherzt angenommen. Die Tore fielen zu einfach. Im Angriff dagegen wurden wieder einmal gute Torchancen nicht genutzt. Und so ging es beim Stand von 11:14 in die Halbzeitpause.
Jörg, der unseren berufsbedingt fehlenden Chefcoach Jens gut vertrat, wurde in der Kabine etwas laut, fand aber die richtigen Worte. So wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit aggressiver gedeckt und Schnellmannshausens gefährlichster Angreifer Albrecht per Manndeckung aus dem Spiel genommen. Unser nun eingesetzter Youngster “Kruste” Kraus brachte neuen Schwung ins Angriffsspiel und so holten wir Tor um Tor auf. In der 40. Minute hatten wir beim Stand von 22:22 erstmals den Ausgleich geschafft und gingen dann selbst in Führung. In dieser Phase hielt auch Hoffi mehrere schwere Bälle. Als 10 Minuten später ein 30:26 auf der Anzeigetafel aufleuchtete, sahen wir uns auf der Siegerstraße.
Doch mehrere Zeitstrafen, teils selbst verschuldet, teils den fraglich erscheinenden Schiedsrichterentscheidungen zuzuschreiben, brachte unser Team aus dem Rhythmus. Die SG Schnellmannshausen erkannte ihre Chance steckte nicht auf und erzielte kurz vor Schlusspfiff per Freiwurf (wer anders als Albrecht) den Ausgleich. Die verbleibenden Sekunden reichten nicht mehr für einen Konter. Zu erwähnen wären noch Olli der über 60 Minuten rackerte und 12 Tore erzielte, sowie Marcels Leistung im Angriff mit 8 Toren. Beide führen auch unsere interne Torschützenliste an.
Lasst uns das Ergebnis positiv sehen und als Punktgewinn abhaken. Beim nächsten Heimspiel am 14.04. erwartet uns mit der HSG Werratal 05 ein ganz dicker Brocken. Sie liefern sich mit Behringen/Sonneborn ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga. In diesem Sinne “Auf geht’s! Packen wir’s!”
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #6 am: 03.04.2007 - 13:12:27 » |
|
TA Sömmerda 03.04.2007
Auch ohne Wachs griffig
SV Haineck Nazza - HSV Sömmerda 05 23:28 (9:13) Geschafft! Dank des ersten Auswärtssieges des Spieljahres dürfen sich die Sömmerdaer Landesliga-Handballer schon zwei Runden vor Ende der Saison über den Klassenerhalt freuen. In der Sporthalle in Treffurt begann der HSV sehr konzentriert. Aufgrund einer starken Abwehrleistung der Sömmerdaer und eines gut haltenden Manfred Kreft im Tor gelang den Gastgebern acht Minuten lang kein Tor (0:3). Allerdings hätte die Mannschaft schon deutlicher führen können, was wiederum an einer schlechten Chancenverwertung scheiterte. Bedingt durch Zeitstrafen gegen den HSV fand Nazza aber wieder den Anschluss und erzielte sogar den Ausgleich (4:4/12.). Die wenigen Zuschauer waren nun natürlich hellwach und unterstützten ihre Heimmannschaft. Die Sömmerdaer ließen sich davon aber nicht beeindrucken. Der ob des Fehlens von Ronny Mucha reaktivierte Jürgen Jacobi spielte seine ganze Erfahrung aus. Nach einer 6:4-Führung (14.) geschah ein Novum: Die Schiedsrichter schickten beide Mannschaften kollektiv zum Händewaschen, da sich Wachs am Spielball befand, welcher in der Treffurter Sporthalle nicht erlaubt ist. Selbst durch diese unfreiwillige Unterbrechung ließen sich die Männer um Kapitän Thomas Hollenbach nicht aus der Ruhe bringen und bauten ihren Vorsprung über die Stationen 6:9 (20.) und 8:12 (25.) bis 9:13-Halbzeitstand aus. Das Spiel war damit aber noch lange nicht gewonnen. Die Vorgabe für die zweite Hälfte war, den Vorsprung weiter auszubauen und vor allem die Anspiele an den Kreis zu unterbinden. Zunächst verkürzte allerdings Nazza den Abstand wieder (11:13/32.). In der Abwehr stellten die Gastgeber nun auf eine offensivere Deckungsvariante um. Diese Freiräume nutzte insbesondere Thomas Bosse zu schönen Einzelaktionen und Torerfolgen, so dass der alte Abstand wieder hergestellt wurde (13:16/37.). Jetzt mischten sich allerdings die beiden Unparteiischen in das Spiel ein. Für fast jede Abwehraktion gab es eine Zeitstrafe für einen Sömmerdaer sowie einen 7-Meter für die Gastgeber. So kam Nazza noch einmal auf zwei Tore heran (16:18/44.). Die HSV-Spieler, allen voran beide Torhüter, behielten zum Glück einen kühlen Kopf und zeigten weiterhin gute Leistungen. Selbst in Unterzahlsituationen stimmte der Kampfgeist, und auch im Angriff konnten weiterhin Tore erzielt werden. So setzte sich der HSV wieder auf fünf Tore ab (17:22/50.). Diesen Vorsprung gaben die Sömmerdaer bis zum Ende der Partie nicht mehr aus der Hand und gewannen am Ende sicher mit 23:28.
Allen Spielern und auch Verantwortlichen fiel danach sicherlich ein Stein vom Herzen. Die Mannschaft kann die letzten beiden Saisonspiele nun in Ruhe angehen. Ziel sollte es sein, den wieder erlangten achten Tabellenplatz zu sichern.
Stimme zum Spiel
Trainer Andreas GNEUSS: "Die Mannschaft hat heute die Vorgaben erfüllt und das wichtige 4-Punkte-Spiel gewonnen. Insgesamt zeigte sie eine geschlossene Leistung. Bei besserer Chancenverwertung hätte der Sieg deutlich höher ausfallen müssen. Ein Kompliment geht an Frank Albrecht, der endlich seiner Rolle als Spielmacher gerecht wurde."
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #7 am: 03.04.2007 - 13:14:42 » |
|
TA Nordhausen 03.04.2007
Südharzer wahren Chance
SV Petkus Wutha-Farnroda - Nordhäuser SV 26:33 (11:17)
Mit einem 33:26-Auswärtssieg in Farnroda hielten sich die Rolandstädter weiterhin alle Türen im Kampf um einen Podiumsplatz offen. Die Nordhäuser liegen jetzt nur noch einen Punkt hinter dem derzeitigen Dritten aus Schnellmannshausen. Der Nordhäuser Sieg beim Tabellenvorletzten war ungefährdet, auch wenn sich die Meyer-Schützlinge bis zum 10:10 etwas schwer taten. Sie benötigten zu viel Zeit, um die Abwehr zu positionieren. Nach einer schnellen 3:0- und 6:3- Führung kassierten sie beim 10:10 den erstmaligen Ausgleich und Denkanstoß. Nach diesem drehten Fuhrmann und Co. richtig auf und zogen davon. Bis zum Halbzeitpfiff konnten sie eine Sechs-Tore-Führung (17:11) herauswerfen.
Nach der Halbzeitpause hatten die Gastgeber keine Chance mehr. Zu überlegen trugen die Nordhäuser ihre Angriffe vor, und die Abwehr der Gäste war jetzt sattelfester. Nach dem 27:17 zur Mitte der Halbzeit war das Spiel entschieden. Die Südharzer nahmen nun etwas das Tempo heraus, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren. Die Gastgeber versuchten noch einmal alles, konnten aber dem Favoriten nicht mehr gefährlich werden.
Am Ende freuten sich die Nordhäuser über den Auswärtssieg riesig, patzten doch Schnellmannshausen in Goldbach (32:32) und Sonneborn in Artern (24:24). Verfolger VfB Mühlhausen meldete sich mit einer 28:33-Niederlage beim Tabellenletzten SVW Eisenach gar endgültig im Kampf um einen vorderen Tabellenplatz ab. Der NSV ist dagegen mit diesem Sieg wieder zurück im Geschäft um einen Medaillenplatz, aber auch weiterhin auf Schützenhilfe anderer Mannschaften angewiesen, sollte es mit dem dritten Tabellenplatz noch klappen.
Doppelte Freude herrschte in Farnroda beim Nordhäuser Torschützenkönig vom Dienst, Stefan Fuhrmann. Die gesamte Mannschaft spielte diesmal für ihn und brachte den Rückraumschützen immer wieder in gute Wurfposition, und dieser bedankte sich bei seinen Mitspielern mit insgesamt 15 Treffern. Mit dieser starken Leistung kam der Südharzer auch der Verteidigung seiner Torschützenkrone wieder ein gutes Stück näher. Er führt mit mittlerweile 216 Treffern weiterhin die Werfertabelle an.
Nordhäuser SV: Scholz, Ahlert - Fuhrmann 15 Tore, Bialkowski 2, Gehr 2, Kreutz 2, Flötling 3, Kühne, Spieß 3, Beßin 1, Kulhavy 5. Zeitstrafen: NSV 3, Farnroda 4. Strafwürfe: NSV 1/1, Farnroda 3/3.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #8 am: 03.04.2007 - 13:50:52 » |
|
TA Eisenach 03.04.2007
Miniteam holte einen Punkt
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II - SG Schnellmannshausen 32:32 (11:14) Mit einer Minibesetzung von nur sieben Feldspielern holte Schnellmannshausen in Goldbach beim 32:32 (11:14)-Unentschieden einen Punkt und konnte den dritten Tabellenplatz in der Handball-Landesliga verteidigen. Bisher gab Blau-Weiß zuhause nur Punkte gegen Behringen/Sonneborn und den Nordhäuser SV ab. Trainer Peter Noll lobte seine Mannschaft wegen der hohen Kampfmoral: "Die Jungen gingen sogar über ihre Leistungsgrenze hinaus." Eine Riesenpartie lieferte dabei Thomas Arendt ab, der sein bestes Spiel im SGS-Trikot zeigte. Arendt verteidigte gegen den bärenstarken Goldbacher Hauptwerfer Krauß (6) auf der Halbposition bravourös und war im Angriff außerdem viermal erfolgreich.Schnellmannshausen legte mit dem 2:6 (9.) einen glänzenden Start hin. Nicht unwesentlich daran beteiligt war Torwart Reiko Cott, der mit einem parierten Strafwurf schon in der 1. Minute der Abwehr den nötigen Rückhalt gegeben hatte. Bis zur Halbzeit ließen sich die Gäste den Vorsprung nicht mehr streitig machen. Die Kraft des personell unterbesetzten SGS-Teams reichte bis zu 40. Minute (18:20). Im Angriff vergebene Torchancen rächten sich anschließend, die Gastgeber schafften ihre erste Führung im Spiel (21:20/42.). Es kam aber noch schlimmer, als Michael Müller (52./dritte Zeitstrafe) vom Feld musste. Beim 29:25 (56.) schien die Partie zu Gunsten der Hausherren entschieden zu sein. Doch Schnellmannshausen gab sich noch lange nicht auf. Mit einer enormen Energieleistung entschieden die Noll-Schützlinge die letzten vier Minuten 7:3 für sich. Vier Sekunden vor Ultimo sicherte der nervenstarke Mirko Albrecht nach einem Freiwurf den Punktgewinn. SG Schnellmannshausen: Cott, Krause; Ley (2), Albrecht (10/1), M. Müller (7/2), Koch (4), Zellmann (3), Arendt (4), Montag (2).
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|