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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: Finale  (Gelesen 783 mal)
Marco
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« am: 17.04.2007 - 12:38:48 »

13.04.2007  19:30
Thüringer HC II - HSG Nordhausen
[Sporthalle Mittelhäuser Straße Erfurt]

05.05.2007  16:30
HSG Nordhausen - Thüringer HC II
[Ballspielhalle Nordhausen]
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Marco
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« Antworten #1 am: 17.04.2007 - 12:39:44 »

HP Thüringer HC

Titel-Hattrick greifbar nah

Thüringer HC II – HSG Nordhausen  53:27 (24:13)

Das Team von Thomas Zingler und Svetlana Minevskaja wollte von Anbeginn gleich klare Fronten schaffen. Nach dem 4:1 ging es bis zum 8:5 ausgeglichen zu. Beim 16:7 (17.) nahm die HSG eine Auszeit um den Angriffswirbel des THC etwas zu beruhigen. Doch die spielerische, taktischen und athletischen Vorteile der Regionalliga-Spielerinnen waren unverkennbar. Außerdem musste Nordhausen auf vier Stammspielerinnen verzichten. Vier B-Jugendliche und Torhüterin Luise Schmidtke als Feldspielerinnen bot Trainer Udo Raupach auf.

Nach dem Wechsel zog der THC im Tempo nochmal an. Nach 44 Minuten war die 40-Tore Marke geknackt, nach 55 Minuten war das 50. THC-Tor gefallen. Nordhausen konnte nur kämpferisch dagegenhalten, erzielte einige schöne Treffer. Beim Schlusspfiff des unauffällig agierenden Schiedsrichter-Duos waren 80 Tore in 60 Minuten gefallen.

Thüringer HC II: Ann-Christin Ponick; Anna Eber (3), Katharina Loest (4), Kathrin Hill, Annett Echtermeyer (10), Beatrix Mosert (9), Katharina Stieding (7), Tina Michel (3), Nadja Bolze (6), Anne Breitschuh (10).

HSG Nordhausen: Nancy Brodhuhn; Luise Schmidtke, Sandra Gießler, Steffi Weber (5), Claudia Kohl (7), Angelina Kwella (8), Katrin Sonnabend (1), Henriette Weinrich (1), Lisa Grob (4), Claudia Makarinus (1).

Strafminuten: 2 - 6.
Siebenmeter: 6/5 - 1/0.
Schiedsrichter: Dagmar Jung/GerhardJung (ESV Gera).
Zuschauer: 20.
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Marco
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« Antworten #2 am: 17.04.2007 - 12:52:40 »

TA Nordhausen  17.04.2007

Nordhäuser Frauen in Notbesetzung

Thüringer HC II - HSG Nordhausen 53:27 (24:13)

Wie zu befürchten war, musste die erste Frauenmannschaft der HSG Nordhausen im ersten Endspiel um den Landespokal in Erfurt bei der Regionalliga-Truppe des Thüringer Handballclubs eine hohe Niederlage einstecken.

Während die ohnehin klar favorisierten Gastgeberinnen mit voller Kapelle auflaufen konnten, musste HSG-Trainer Udo Raupach eine Notbesetzung aufbieten. Neben beiden Torhüterinnen standen nur vier Stammspielerinnen zur Verfügung, von denen Angie Kwella und Claudia Kohl aber noch immer angeschlagen waren. Ergänzt wurde mit vier B-Jugend-Spielerinnen. Unter diesen Umständen lieferten die Nordhäuserinnen eine respektable Leistung ab. Zumal der THC keineswegs Geschenke verteilte oder mit angezogener Handbremse agierte. Ganz im Gegenteil. Angie Kwella wurde trotz ihres Handicaps eng bewacht. Und jede sich bietende Konterchance wurde gnadenlos ausgenutzt. In beiden Halbzeiten leistete die HSG 15 Minuten lang sehr guten Widerstand. Mitte der ersten Hälfte führte der Favorit nur relativ knapp mit 11:7. Dann schlichen sich bei nachlassender Konzentration - bedingt durch die beschränkten Wechselmöglichkeiten und die Unerfahrenheit der jungen Spielerinnen - zunehmend leichte Ballverluste ein. Der THC erhöhte durch Konter schnell auf 16:7. Die HSG resignierte aber nicht, hielt kämpferisch in der Folge wieder gut dagegen und ließ den Rückstand bis zum Pausenpfiff nur noch geringfügig anwachsen. Beim Stand von 24:13 für den THC wurden die Seiten gewechselt.

Die zweite Halbzeit wurde zum Spiegelbild der ersten. Der Favorit tat sich zunächst gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Nordhäuserinnen wieder recht schwer, konnte sich nur langsam weiter absetzen. Erst als sich dann wieder zunehmend Konterchancen eröffneten - die angeschlagenen HSG-Spielerinnen waren einfach nicht der Lage, flink genug zurückzulaufen - schnellte die Torskala in die Höhe. Von ihrem Trainer nun pausenlos angetrieben, überrollte der THC ein ums andere Mal die vor allem athletisch überforderten Gäste. Aber wie schon in den ersten 30 Minuten suchten sie weiter ihre Chancen und stellten mit am Ende 27 eigenen Treffern der THC-Abwehr alles andere als ein gutes Zeugnis aus.

HSG Nordhausen: Brodhuhn/Schmidtke - Gießler, Weber (5 Tore), Kohl (7), Sonnabend (1), Weinrich (1), Grob (4), Makarinus (1), Kwella (8).
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« Antworten #3 am: 08.05.2007 - 02:06:44 »

HP Thüringer HC

Titelverteidigung problemlos erreicht

HSG Nordhausen – Thüringer HC II  23:40 (11:22)

Mit insgesamt 93:50 Toren setzte sich der Regionalligist Thüringer HC II eindrucksvoll im diesjährigen Pokalfinale gegen die HSG Nordhausen durch. Das Rückspiel in Nordhausen endete 40:23 (22:11) für den Thüringer HC. Damit konnte im laufenden Wettbewerb gegen drei der ersten vier der Oberliga klar gewonnen werden.

Zum vierten Mal in Folge konnte die zweite Mannschaft des Thüringer HC den begehrten THV-Pokal in Empfang nehmen, denn er berechtigt in der kommenden Saison am DHB Pokal teilzunehmen.

In einem von beiden Seiten fair geführten Spiel konnten sich die THC-Spielerinnen fast nach Belieben durchsetzen. Leider fehlten verletzungsbedingt die beiden Routiniers Beatrix Mosert und Marion Radonic und konnten daher nur von den Rängen ihre Mannschaftskameradinnen anfeuern.

In den ersten zehn Minuten war der Spielverlauf recht ausgeglichen. Bis zum 7:7 konnte die Harzer Spielgemeinschaft aus Nordhausen gegenhalten. Jedoch mit zunehmender Spieldauer und ansteigendem Spieltempo wurde der Klassenunterschied immer deutlicher. Über die Stationen 8:12 und 10:18 wurden die Weichen eindeutig gestellt. Verdient gingen unsere Spielerinnen mit 11:22 in die Halbzeit.

Mit Spielbeginn zur zweiten Halbzeit forderte das Trainerduo noch einmal konzentriert zu Werke zu gehen, sicherer in der Abwehr zu stehen und die Torchancen konsequenter zu nutzen. Immer wieder waren es die schnellen Tempogegenstöße die die Gastgeberinnen nicht verhindern konnten und zu einfachen Torerfolgen führten und die Tordifferenz vergrößern lies.

Am Ende des THV-Pokal-Rückspieles stand ein deutlicher und hoch verdienter Sieg der Regionalligamannschaft und so konnte aus den Händen von THV-Pokal-Chef Wolfgang Heß die Trophäe wieder in Empfang genommen werden.

Jetzt hofft die Mannschaft auf ein Heimspiel im DHB-Pokal im September. Wünschenswert wäre ein Zweitligist.

Thüringer HC II: Ann-Christin Ponick; Tina Michel, Kathrin Hill (9/3), Anne Breitschuh (10), Anna Eber (8), Annett Echtermeyer (7), Katharina Loest (4), Katharina Stieding (1/1).

Schiedsrichter: Andreas Heinzmann/Joachim Merten (HV Ilmenau 55).
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