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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 24. Spieltag  (Gelesen 1270 mal)
Marco
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« am: 29.04.2007 - 20:04:24 »

28.04.2007  18:30
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SV Thuringia Königsee
[Nessetalhalle Goldbach]

28.04.2007  19:00
HSV Ronneburg - SG Erfurt/Bad Langensalza
[Sporthalle Zeitzer Straße Ronneburg]

28.04.2007  19:30
HSV Apolda 1990 - ThSV Eisenach II
[Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]

28.04.2007  19:30
HSV Bad Blankenburg - ESV Lok Meiningen
[Guts-Muths-Sporthalle LSS Bad Blankenburg]

29.04.2007  16:00
Post SV Gera - SV Hermsdorf II
[Panndorfhalle Gera]

29.04.2007  16:30
Ernestiner SV Gotha - HV Spielzeugstadt Sonneberg
[Sporthalle Ernestinum Gotha]
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« Antworten #1 am: 29.04.2007 - 20:14:49 »

HP Bad Blankenburg

Warmlaufen fürs Finale - Tabellenführung erreicht

HSV Bad Blankenburg – ESV Lok Meiningen 40:13 (19:7)

Der HSV scheint für die beiden entscheidenden Spiele gegen Ziegelheim und Goldbach gut gerüstet. Mit dem Gast aus Meiningen haben die Kurstädter am Samstagabend jedenfalls kurzen Prozess gemacht und den höchsten Sieg aller bisherigen Spiele in dieser Oberligasaison eingefahren. Meinigen war in der Vierfelderhalle chancenlos und verlor mit 27 Toren Differenz. Der HSV tauschte jeweils nach 15 Minuten in den Halbzeiten die komplette Mannschaft aus und lief mit der so genannten zweiten Reihe auf. So endeten die 30 Minuten mit der Stammformation 25:5 und die zweite konnte in ihrer Einsatzzeit die überforderten Südthüringer mit 15:8 besiegen.

Die Bad Blankenburger begannen hochkonzentriert und nahmen ihren Gegner absolut ernst. Trainer Steffen Schreiber hatte sein Team glänzend eingestellt. Die Pokalblamage gegen das Rumpfteam aus Eisenach war allen noch bewusst und so unterschätzte man den Gegner in keiner Phase des ungleichen Spiels.
Nach fünf Minuten stand es bereits 6:1 für den Gastgeber. Der an diesem Tag überragend spielende Stefan Oertel traf hier schon dreimal das Meininger Tor. In der 12. Minute (10:2) merkte in der Halle jeder, dass das Spiel entschieden ist. Kurzzeitig dachten dies wohl auch die Spieler und drei schwache Minuten folgten, in der besonders Karel Sabrsula zwei klare Chancen ausließ. Per Siebenmeter setzte Daniel Hellwig erstmal den Schlusspunkt durch sein 11:3 nach 15 Minuten. Nun folgte eine Auszeit durch Trainer Steffen Schreiber, welche er nutzte, um die komplette Mannschaft auszuwechseln. Jetzt zeichnete sich besonders Andreas Sternkopf aus, der in drei Minuten zwei Tore warf. Die Abwehr stand nach Anfangsschwierigkeiten dann auch sehr robust und ließ den Gästen in den letzten sieben Minuten der ersten Halbzeit keine Chance. Die beiden Torhüter Recknagel und Jahn spielten beide eine sehr solide Partie.

Die Seiten wurden beim Stand von 19:7 gewechselt, wobei ein Tor von den nicht in Bestform pfeifenden Schiedsrichtern aus Gotha einfach negiert wurde. Die zweite Halbzeit begann mit einem wahren Feuerwerk der Gastgeber, die neun Tore in Folge warfen (39., 28:7). Nach 45 Minuten stand es 33:9 und die Stammformation der Bad Blankenburger verabschiedete sich nach einer Auszeit von ihrem Publikum. Die zweite Sieben des HSV brauchte sechs Minuten, ehe sie durch Andreas Sternkopf den gegnerischen Torwart überwinden konnte. Jedoch haben sie mit guter kämpferischer Einstellung die 40-Tore-Marke erreicht. Unter dem Jubel der Fans traf Wendlandt in den letzten Sekunden des Spiels.
Nun hoffen natürlich alle Fans, dass die Blankenburger diese Form bis zum Ende der Saison beibehalten können, denn am nächsten Samstag kommt es in der Landessportschule zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführenden HSV Bad Blankenburg und seinem unmittelbarem Verfolger Ziegelheim. Es geht um den Titel des Thüringenmeisters. Da die Kartennachfrage momentan schon sehr groß ist, wird es am 1. Mai von 10 - 16 Uhr sowie am 2. bis 4.Mai jeweils 15 - 18 Uhr einen Kartenvorverkauf im Vereinshaus geben.

Für den HSV spielten:
Jahn, Recknagel; Ardan (5), Gäbler (2), Hanl (2), Hellwig (3), Jäschke (7), Korbel (4), Meilahn, Oertel (9), Sabrsula, Sternkopf (5), Wendlandt (2), Wiegand (1)
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« Antworten #2 am: 30.04.2007 - 01:56:21 »

OTZ Sport  30.04.2007

Übersicht über die Spiele der Ostthüringer Teams

Bad Blankenburg führt jetzt die Oberliga an

Ronneburg bleibt auf Tuchfühlung

Der HSV Bad Blankenburg ist seit Sonnabend neuer Tabellenführer der Handball-Oberliga.
Das 40:13 (20:7) gegen das Schlusslicht ESV Lok Meiningen hatte Trainingsspielcharakter. HSV-Trainer Steffen Schreiber wechselte vor 300 Zuschauern munter durch. So richtig glücklich schien er trotzdem nicht zu sein. "Etwas mehr Gegenwehr hätte ich mir schon erhofft." In einer Woche kommt Ziegelheim. Dann geht es um die Big-Points.

HSV: Jahn, Recknagel, Korbel (4), Sternkopf (5), Ardan (5), Wendlandt (2), Sabrsula, Wiegand (1), Oertel (9), Jäschke (8), Hanl (2), Gäbler (2), Hellwig (3).

HSV Ronneburg - SG Erfurt/Bad Langensalza 37:31 (16:15)
Ronneburg bleibt im Titelrennen. Mitte der zweiten Halbzeit zog Ronneburg bis auf fünf Tore weg. Nicht mehr im Kader der Ostthüringer ist der Tscheche Martin Puta. "Er wird für uns nicht mehr auflaufen. Sein Vertrag wäre Ende der Saison ausgelaufen. Wir haben uns schon jetzt getrennt", bestätigte Trainer Stefan Koska. Sein Debüt feierte sein 17-jähriger Sohn Torsten Koska im Mitte-Rückraum.

HSV: Zehmisch, Seidemann, D. Koska (1), Gottschalk (2), Ganzha (3), Zänsler (3), T. Koska (1), Dathe (6), Bauer (1), Heidrich (5), Vollgold (2), D. Sidortschuk (2), Förster, Meyer 811).

SV 1893 BW Goldbach/Hochheim - SV Thuringia Königsee 31:24 (16:8)
Eine starke zweite Halbzeit hat Königsee nicht gereicht, um einen Punkt aus Goldbach zu entführen. Im ersten Durchgang kamen die Blau-Weißen allein zu acht Toren über die Kreisposition. Wieder stark: Keeper Jan Cadek mit 20 Paraden und einem gehaltenen Siebenmeter.

Königsee: Cadek, Höhne, Götz, Göring, Lächa, Förster, Friedrich (3), Dademasch (5), Najman (2), Hüttner (8), Oldenburg (6).

Post SV Gera - SV Hermsdorf II 30:28 (16:13)
In seinem sehr zerfahrenen Spiel gewann Gera vor 150 Zuschauern nicht unverdient. Post führte fast das gesamte Spiel. Der langjährige Post-Spieler André Schnöd wurde vor dem Anpfiff verabschiedet.

Post: Szlapka, Nedwed, Krech (6), Grützbach (7), Teichmann, Martin (8), Botor (2), Mühlberg (1), Pfeifer (2), Schnöd, Rosenbaum (3), Borik, Werler.

SVH II: Meißner, Oswald, M. Remme (9), Hobritz (4), Werrmann, M. Varchmin (5), P. Dennhardt, Opel, Machts (1), de la Motte (6), E. Trautvetter (1), Bozek, Schreck (2).
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« Antworten #3 am: 30.04.2007 - 12:39:08 »

HP Apolda

HSV Apolda 1990 - ThSV Eisenach II 31:26 (14:15)

Der HSV kämpft, steigert sich und siegt

Am Samstagabend gab sich mit dem Team des ThSV Eisenach II einer der beiden Pokalfinalisten die Ehre. Für unsere HSV-Truppe natürlich ein zusätzlicher Anreiz, um den Sieg zu kämpfen. Die Gäste, wieder mit einer Mischung aus Youngstern und Anschlusskadern des Zweitligateams angereist, stellten vor allem im ersten Spielabschnitt ihr Können unter Beweis. Durch eine noch zu zögerlich agierende Apoldaer Verteidigung ermuntert gelangen den Wartburgstädtern immer wieder einfache Torerfolge. Unseren Jungs unterliefen in dieser Phase der Partie zu viele technische Fehler und auch die Wurfquote ließ noch zu wünschen übrig. Alles Gründe, warum der HSV seinen 4:2 Vorsprung aus den Anfangsminuten nicht halten konnte. Aber unsere Männer kämpften und konnten so die eine oder andere misslungene Aktion schadlos überstehen.
Die 15:14 Führung zur Pause nutzte den Gästen denn auch nicht viel. Schließlich sahen die treuen Apoldaer Fans mit Wiederbeginn eine andere HSV-Mannschaft auf der Platte. Nun wesentlich aggressiver in der Defensive und energischer im Vorwärtsgang konnte der HSV ausgleichen und langsam aber stetig seinen Vorsprung ausbauen. Auch Nils Hübscher im Kasten steigerte sich deutlich, kaufte den Gästen einige „Hundertprozentige“ ab. Selbst die beiden Disqualifikationen für Kristjan Schmitt und Torsten Dippmann bewirkten bei den Gastgebern eher eine Trotzreaktion denn eine Schwächung. Solcherart dezimiert zeigten die Mannen um Torjäger Viorel Sava ihr großes Kämpferherz, ließen die beeindruckten Eisenacher kaum noch zum Zuge kommen. Folgerichtig wuchs der Vorsprung weiter an. Bis auf acht Tore Differenz enteilten unsere Männer den Gästen (28:20, 51. Minute). Eisenach unternahm einen letzten Versuch, ging zur offensiven Manndeckung über und konnte nochmals verkürzen (28:23). Doch spätestens beim 30:24 zwei Minuten vor Spielende waren die Messen gesungen, konnte unser HSV-Team den doppelten Punktgewinn einfahren. Ein Erfolg, den sich die Truppe vor allem mit der Steigerung in Hälfte zwei redlich verdient hatte.

Unsere Mannschaft:
Markus Helm, Nils Hübscher (Tor); Marco Stanek (1), Roger Gierschick (2), Torsten Dippmann (4), Matthias Koch (4), Volker Goldmann, Viorel Sava (13), Alexander Berceanu (2), Steffen Müller (4), Armin Zagaj (1), Met Dreshaj, Kristjan Schmitt, Marco Utschig

Strafwürfe: HSV 6/6 Eisenach 3/3   
Zeitstrafen: HSV 4 + 2 RK Eisenach 4   
Schiedsrichter: Hauke/Olbert

Spielfilm : 1:0, 4:2, 5:5, 8:10, 10:10, 14:15 (Hz.)   17:17, 21:17, 25:18, 27:19, 28:23, 30:24, 31:26
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« Antworten #4 am: 30.04.2007 - 12:46:43 »

TLZ Gotha  30.04.2007

Im Schongang zwei Punkte eingefahren

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SV Thuringia Königsee  31:24 (16:8)
 
Entweder ganz oder gar nicht! Irgendwelche halbe Sachen kommen in Sven Rothhämels Handball-Philosophie nicht vor. Das erklärt, warum er sich am Samstag mit dem 31:24 (16:8) gegen Königsee nur schwer anfreunden konnte. Es war nach seinem Geschmack "nicht standesgemäß", knurrte der Trainer der Goldbacher Oberligisten vor sich hin.
Ausgenommen von der alles umfassenden Kritik waren, wenn überhaupt, nur Stefan Juhnke (dank seiner Aktionen am Kreis) und Tihomir Mitrovic ("mit dem Auge für die richtigen Anspiele"), die es gemeinsam auf 14 Tore brachten. Beide lieferten jene Leistung ab, die der Trainer von allen erwartet hätte. Aber mit den meisten war er "nicht einverstanden".

Dabei hatte das Spiel ganz gut angefangen: mit einer frühen 4:1-Führung (3.), die nach einer kurzen Schwächephase (5:4) ausgebaut werden konnte. Für jedermann offensichtlich wollten sich die Goldbacher keine Blöße geben, um mit Königsee eine alte Rechnung zu begleichen. Das Hinspiel, bei der unbequemsten Oberliga-Mannschaft dieser Saison, hatten die Blau-Weißen nämlich verloren.

Was aber genau die Stärke der Thuringia ausmacht, bleibt ihr Geheimnis. Diesmal beruhte sie wohl auf den Rückraum-Recken Hüttner (8 Tore) und Oldenburg (6). Wenn der eine nicht traf, tat es der andere. Das machte den Goldbacher Trainer so unzufrieden. Der beschwerte sich hinterher, dass mancher Goldbacher Spieler keine Lust gehabt habe, "die Arme zu heben". Bei besserer Abstimmung zwischen Torwart und Block hätten viele Gegentore verhindert werden können, ist Rothhämel überzeugt.

Alles in allem fuhren die Goldbacher einen klaren, vielleicht nicht standesgemäßen Sieg ein. Trotzdem bleibt ihnen noch genügend Zeit, sich fürs Saisonfinale zu sammeln.

Goldbach: Schneegaß, Walter - Voigtritter (1), Skowronek, Dejmek, St. Juhnke (6), Mitrovic (8/3), Andreas (5), Stegner (4/1), Glief, Moratschke (2), Seb. Juhnke (4), Taubert (1). Strafwürfe: 7/4 (Königsee: 3/2). Zeitstrafen: 0 min (Königsee: 5 x 2 min).
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« Antworten #5 am: 30.04.2007 - 19:45:46 »

HP Eisenach

ThSV II unterliegt um Punkte in Apolda

HSV Apolda 1990 - ThSV Eisenach II  31:26 (14:15)

Die Generalprobe ist misslungen. Um Punkte in der Oberliga unterlag der ThSV Eisenach am Samstagabend nach einer knappen 15:14 Halbzeitführung mit 26:31 beim HSV Apolda. Bereits am morgigen Dienstag, 1. Mai, wartet auf die Ihl-Schützlinge ein besonderer sportlicher Höhepunkt. Im Hinspiel des Finales im Thüringer Vereinspokal empfängt der ThSV Eisenach II um 16.00 Uhr in der Werner-Aßmann-Halle den HV Spielzeugstadt Sonneberg.
 
Knackpunkt der Partie in Apolda war eine rote Karte. Eine rote Karte für Apolda. Beim Stand von 17:16 für den ThSV Eisenach II steuerte Eisenachs Alexander Schiffner per Tempogegenstoß das Gehäuse der Gastgeber an. Der Ball des jungen Blondschopfes landete im Gesicht des Apoldaer Schlussmannes. Mannschaftskollege Kristjan Schmitt stieß als „Rache“ den Eisenacher um. Die Unparteiischen Hauke/Olbert zückten sofort die rote Karte gegen Apoldas Schmitt (32.). Nicht die Eisenacher, sondern der HSV Apolda profitierte von dieser roten Karte. Sie setzte bei den Hausherren ungeahnte Kräfte frei, motivierte alle. Apolda zündete noch in Unterzahl ein Angriffsfeuerwerk, dass die ThSV-Deckung nicht zu löschen vermochte. Die im gesamten Spielverlauf nicht sattelfeste ThSV-Abwehr wurde mehrfach düpiert. Der HSV Apolda verwandelte binnen sechs Minuten einen 16:17 Rückstand in eine 22:17 Führung um. Der wurfgewaltige Viorel Sava (13 Treffer) war nicht zu stellen. Den Eisenachern fehlte nicht nur in dieser Phase die Besonnenheit beim eigenen Torwurf. „Wir zeigten zu wenig Geduld, schlossen oftmals viel zu früh ab“, konstatierte ThSV-Coach Frank Ihl. Die Kritik richtete sich diesbezüglich vor allem an Alexander Schiffner und Daniel Luther. Der HSV Apolda hatte klar Oberwasser, baute seine Führung bis auf 27:19 aus. Die Eisenacher versteckten sich jedoch nicht. Frank Ihl gab den A-Jugendlichen im Aufgebot die Möglichkeit zum Schnuppern der rauen Luft in der Oberliga Männer. Der auf Rechtsaußen gekommene Youngster Eric Fischer schloss hierbei von Rechtsaußen drei Angriffszüge erfolgreich ab. Der junge Benjamin Reißky hütete die letzten 17 Minuten den ThSV-Kasten.
Personell gut bestückt bestimmten die Eisenacher in der ersten Spielhälfte das Geschehen. Sie waren stets dann erfolgreich, wenn sie ihre spieltechnischen Vorzüge mit Kombinationshandball unterlegten. Beim 7:9 Mitte der ersten Halbzeit versäumten es die Eisenacher, trotz eines gut aufgelegten Sven Luckert im Tor, das eigene Torepolster aufzustocken. In Überhast unterliefen Zuspielfehler, wurde verfrüht zum Torwurf angesetzt. „Die Möglichkeit, die Weichen in unsere Richtung zu stellen, ließen wir ungenutzt verstreichen“, bilanzierte Frank Ihl.

Am morgigen Dienstag, 1. Mai 2007 steigt um 16.00 Uhr in der Eisenacher Werner-Aßmann-Halle das Hinspiel im Finale des Thüringer Vereinspokals der Männer. Der ThSV Eisenach II sieht sich gegen den HV Spielzeugstadt Sonnberg keineswegs in der Favoritenrolle. Die beiden Punktspiele der Saison entschieden jeweils die Südthüringer für sich. „Ein Pokalfinale ist im Leben eines Sportlers ein absolutes Highlight. Wer dieses erreicht hat, will natürlich auch den Erfolg“, schildert ThSV-Coach Frank Ihl die Gemütslage seines jungen Teams. „Die Abwehr muss mehr Biss zeigen, um das wuchtige Angriffsspiel der Sonneberger, vornweg der bullige Roman Gurtowoi, zu stoppen. Die gefährlichen Rückraumwerfer dürfen nicht zur Entfaltung kommen“, weiß Frank Ihl. Der 37-jährige Trainer des ThSV Eisenach II hofft auf personelle Unterstützung aus dem Zweitligakader, aber auch auf Publikumsresonanz auf den Traversen. „Um für das Rückspiel alle Chancen zu haben, brauchen wir die Hilfe der Anhänger“, unterstreicht Frank Ihl. Am Tag der Arbeit will sein Team einen Sieg landen, sich vielleicht ein kleines Polster für das Rückspiel sichern.

ThSV Eisenach II in Apolda: Luckert, Reißky; Schiffner (7/3), Laufer (1), Wöhler (6), Luther (7), Marx, Wernicke (1), E. Fischer (3), Gherhard, Lumpe (1), Drieß, Herting
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« Antworten #6 am: 30.04.2007 - 19:48:09 »

HP Königsee

Eine gute Halbzeit reicht nicht - Königsee gleichwertig

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - Thuringia Königsee 31:24 (16:8)

Der Tabellenvierte war in seinen Gefilden der haushohe Favorit gegen die Rinnestädter. Doch diese sorgten an den letzten beiden Spieltagen für Paukenschläge, welche auch bis Goldbach vorgedrungen sind. Den Gastgebern war es bewusst, dass sie sich keinen Ausrutscher mehr leisten können, will man im Meisterschaftsgeschehen bleiben. Die Thuringia-Garde, mit seinen Trommlern im Rücken, wollte natürlich die Blau-Weißen ärgern, damit Kreisrivale Bad Blankenburg ohne Druck am letzten Spieltag in die Höhle des Löwen von Goldbach reisen kann. Doch die Gastgeber erwischten vom Anpfiff weg einen Start nach Maß, verwerteten ihre ersten Angriffe, was bei den Königseern noch ausblieb (3:0, 3.). Den ersten Treffer der Rinnestädter brachte Najman vom Punkt unter. Schon in diesen Anfangsminuten machte sich das alte Leiden der Hohmann-Schützlinge bemerkbar, welche zu viele Angriffaktionen brauchten (2:4 - 6.). Allerdings schienen sich die Gäste zwischenzeitlich zu fangen, verkürzten (4:5 - 9.) und hatten den Ausgleich in den Händen, der ausgelassen wurde. In den weiteren Minuten entpuppte sich Königsees Aufholjagd als ein Strohfeuer, was der Ex-Regionalligist bestrafte (8:4 - 15.). War dieser Vier-Tore-Rückstand bereits der Knackpunkt, welchen Coach Hohmann per Auszeit aufhalten wollte. Zu diesem gesellte sich noch Pech bei Holztreffern von Oldenburg und Hüttner. Die Königseer kämpften verzweifelt weiter, gerieten jedoch höher in Rückstand (5:11 - 20.). Thuringia ruderte sich immer mehr in sein bekanntes Auswärtsdilemma. Und wenn da Cadek nicht einige Male gut pariert hätte, wer weiß (6:14 - 24.). So deutete sich bereits vor der Pausensirene der Zehn-Tore-Rückstand an, den Königsee zunächst abwenden konnten (8:15 - 28.). Den Torreigen des zweiten Durchgangs eröffneten die Ostthüringer, die auch die Möglichkeit zum Nachlegen hatten, aber nicht nutzten. Beide Vertretungen agierten in diesen Minuten hektisch, leisteten sich viele Fehler, so dass Tore Mangelware waren. Doch Goldbach rückte wieder an die Zehn-Tore-Differenz heran (18:9 - 36.). Und wieder versuchten sich die Gäste gegen diese zu stemmen, was ihnen gelang. Doch diese schien nur noch eine Frage der Zeit. Königsee wehrte sich weiter und hatte in Hüttner nun einen sicheren Vollstrecker, der zur Aufholjagd blies (14:21 - 41.). Die Gastgeber blieben an ihrem Nahziel, erreichten es jedoch weiterhin nicht (24:16 - 45.). Und Königsees Trommler honorierten den Kampfgeist der Thuringia-Mannen, die nicht aufsteckten (18:24 - 47.). Thuringia hatte in dieser Phase seinen Spielfaden gefunden, was die Gastgeber nervös zu machen schien. Doch innerhalb weniger Minuten war das vergessen, als die Blau-Weißen aus einem 25:20 ein 27:20 (52.) machen konnten. Fünf Minuten vor dem Ende war schon längst klar wo das Punktepaar hingeht. Die Rinnestädter zogen sich jedoch in dieser Begegnung achtbar aus der Affäre.

Thuringia: Höhne, Cadek, Götz, Göring, Lächa, Knedlik, Förster, Friedrich (3), Dademasch (5), Najman (2), Hüttner (8), Oldenburg (6).
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« Antworten #7 am: 30.04.2007 - 19:51:13 »

HP Gera

Postler mit Sieg gegen die Regionalligareserve

Post SV Gera - SV Hermsdorf II 30:28 (16:13)

Bevor das Spiel begann hatte der Abteilungsleiter Rolf Häseler zwei verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Zum einen der Glückwunsch an die weibliche Jugend A, um das Trainergespann Schieferdecker / Häseler, die dem Verein den Thüringer Vize-Landesmeisters bescherte und zum anderen die Verabschiedung von zwei Sportskameraden, des Post SV. Der jahrelange Kapitän des Oberligateams, André Schnöd, hängt seine Sportschuhe an den Nagel. Danke André, für all die schönen Jahre. Die zweite Verabschiedung gehörte dem Trainer der 2. Männer, Dieter Werler. Auch dir Dietmar, Danke!
Nun zum Spiel. Das Postteam hatte sich nur ein Ziel gestellt, zum Abschluss der Heimsspielserie sollte ein Sieg her, und dies gegen ein sicherlich nicht leichten Gegner, der Regionalligareserve aus Hermsdorf. Diese wollten mit einem möglichen Sieg auf einen einstelligen Tabellenplatz. Also trafen zwei Teams auf einander, die siegen wollten.
Das Spiel begann und zuerst waren die Torhüter die Spieler des Spiels. In der 2. Minute das 1:0 für den Gastgeber. Dann 4 torlose Minuten und erst jetzt der Ausgleich zum 1:1. Bis zum 6:6 legten ständig die Geraer das Tor vor, Hermsdorf glich aus, 15 Minuten waren gespielt. Dann ein kleiner Ruck bei den Postlern, die durch eine starke Abwehr gepaart mit einer starken Leistung von Petr Nedved glänzend arbeitete und im Konterverhalten 3 Tore in Folge markierten zum 9:6. Team-Time-out durch den Gästecoach Jens Friedrich, das aber nicht gleich fruchtete, denn die Postler bestimmten weiter das Spiel, was die Zwischenstände von 10:6 und 11:7 belegen können. Dann kleine technische Fehler der Post-Sieben, die die Folge hatten, das beim 12:11 die Hermsdorfer den Anschlusstreffer markierten. Aber mehr wurde nicht zugelassen, denn beim 16:13 wurden die Seiten gewechselt.
Auch gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Postler hell wach, sie dominierten den Spielverlauf bis zum 21:16 (39.) um dann in der Konzentration nach zu lassen, was die Gäste nutzten um wieder ins Spiel zu kommen. Beim 22:21 wieder der Anschlusstreffer, Auszeit bei Gera, aber auch hier ohne große Wirkung, denn die Hermsdorfer waren drauf und dran das Spiel zu drehen. Sie führten das erste Mal im Spiel beim 23:24 in der 48. Spielminute. Dies gab aber dann noch mal ein Ruck im Geraer Team. Drei Tore zum 26:24 und dann nur immer der Anschlusstreffer der Hermsdorfer bis zum 27:26 (55.). Beim 29:26 in der 57. Minute glaubte man an den Sieg, der dennoch noch mal in Gefahr geriet, als die Gäste das 29:28 erzielten. Aber der Kopf blieb oben, noch ein Angriff und das alles entscheidende Tor zum 30:28 brachte den dennoch all zu sehr verdienten Sieg. Für die beiden letzten Auswärtsspiele nun das Beste.

Der Post SV Gera spielte mit: P. Nedved, Ch. Szlapka --- K. Krech (7/3 Tore), U. Werler, E. Pfeifer (2), D. Botor (2), P. Borik, K. Rosenbaum (3), S. Teichmann, J. Mühlberg (1), M. Grützbach (7) und St. Martin (8). 
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« Antworten #8 am: 30.04.2007 - 19:56:33 »

TA Gotha  30.04.2007

Sieg ohne Hochform

SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - SV Thuringia Königsee  31:24 (16:8)
 
Mit dem Sieg haben die Blau-Weißen die Blamage aus dem Hinspiel egalisiert. Mit Ruhm bekleckert haben sie sich gegen die routinierten Gäste allerdings nicht.
"Wir waren zu weit weg von dem, was wir wirklich können", kritisierte Trainer Sven Rothhämel die spielerischen Defizite. Es habe die Bissigkeit gefehlt, in der Abwehr Konsequenz und Durchsetzungsvermögen.

Und da begann die Partie eigentlich im Sinne dessen, was man sich vorgenommen hatte: Die Schlappe in Königsee wieder wett zu machen. Mit guten Anspielen an den Kreis, Treffer aus dem Rückraum und von der Halben war schnell ein kleines Polster eingefahren (8:4). Mitrovic traf zweimal per Strafwurf (11:5), danach nur Königsee drei Angriffe in den Sand setzte. Nach der geschickten Kombination am Kreis durch Moratschke an Voigtritter und einem schönen Tor von Stefan Juhnke, der übrigens extra vom Coach gelobt wurde, lief der Motor auf Hochtouren (15:6). Königsee konterte zum 15:8, bevor Schneegaß mit einer Parade das neunte Gegentor vor der Pause rettete (16:8).

 
Zunächst stotterte der Motor nicht, als es in die zweite Hälfte ging. Zusehend war auch Dirk Andreas, der auf der Halblinken den verletzten Florian Dejmek ersetzte, stärker in Erscheinung getreten. Für Rothhämel nicht genug: "Auf der Königsposition will ich mehr sehen".

Sebastian Juhnke wird zu Fall gebracht (42.), Tiho vollendete per Strafwurf zum 23:14. Dann leider ein Bruch im Spiel. Die Goldbacher verlieren ihren Faden, Fehlwürfe, Ballverluste, keine wirksamen oder überhastete Abschlüsse zum Tor, lassen Königsee herankommen (50. / 25:20). Tiho verwirft zwei 7-Meter. Zum Schluss hin können die Gastgeber wieder zulegen, machen nochmal fünf Tore, darunter kommt auch Oli Taubert von Außen zweimal zum Zug. Abwehrrecke Gerald Glief wird am Ende geschickt, um Tore zu schießen. Neben einem Pfostenknaller ist wenigstens ein Siebenmeter dabei herausgekommen, den Michael Stegner zum 29:22 (55.) vollendete. Taubert, der zuvor gefoult wurde, haut in der letzten Minute den Ball an den Pfosten, im Nachschuss reagiert Dirk Andreas beispiellos und schießt das 30. Tor. Keeper Toralf Höhne wollte zwar Marc Walter noch einen einschenken, doch der fing wie gewohnt den Ball sicher ab.

Königsee mit seinen guten Rückraumschützen hatte seinen Stiefel heruntergespult, die Hausherren zeigten keine Hochform, doch sie reichte. "Gegen Blankenburg müssen wir zu alter Form finden", ist Rothhämel schon heiß auf das Abschlussspiel am 19. Mai, dass er unbedingt gewinnen will. Und vielleicht rächt sich ja auch Königsee nun an Ronneburg!

Hans-Jürgen Kehr Goldbach/Hochheim: Schneegaß, Walter, Voigtritter 1, Skowronek, St. Juhnke 6, Mitrovic 8/3; Andreas 5, Stegner 4/1, Glief, Moratschke 2, S. Juhnke 4, Taubert 2; Strafwürfe: 6/4 (3/1);
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« Antworten #9 am: 01.05.2007 - 22:29:22 »

TLZ Erfurt  01.05.2007

Hitzeschlacht im Blechkarton

HSV Ronneburg - SG Erfurt/Bad Langensalza  37:31 (16:15)
 
Etwas unter Wert geschlagen wurden die Oberliga-Handballer der SG Erfurt/Bad Langensalza am Sonnabend beim Aufstiegsanwärter und Tabellenzweiten HSV Ronneburg. Die Erfurter, ohne den im Urlaub befindlichen Spielertrainer Andrej Minevski und den bis Saisonende ausfallenden Rückraum-Bomber Steffen Ahrens (Leistenprobleme) angetreten, verkauften sich dennoch bis weit in die zweite Hälfte ordentlich. Trotz über 30 Grad im Wellblech-Karton am Ronneburger Freibad, kamen zunächst die Gastgeber gegen die kompakt verteidigenden SG-Männer ins Schwitzen. Abgesehen vom 2:0 (3.) konnten sie nie weiter als mit einem Tor enteilen. Im Gegenteil: Zwischenzeitlich führten sogar die Erfurt-Langensalzaer einmal mit 11:9 (14.). Zur Pause ging Ronneburg hauchdünn mit 16:15 zur Erfrischung.
Erst Mitte der zweiten Halbzeit, als bei den Gästen taktische Eigenwilligkeiten (Trainer Irovsky - Spieler) einzogen, gelang es dem HSV auf bis zu fünf Tore zu enteilen (44./27:22). Dabei waren die Ronneburger vor dem Spiel mächtig geschockt: Torjäger Puta kündigte vorfristig seinen Vertrag nach Unstimmigkeiten mit Vorstand und sportlicher Leitung.

Konzentriert spulten die Koska-Männer unter frenetischen Anfeuerung ihrer 350 Fans gegen die nun unkonzentrierter agierenden Gäste ihr Spiel ab und erhöhten in den zwei Schlussminuten mit drei Treffern in Folge noch auf 37:31.

Erfolgreichster Erfurter Werfer war erneut André Ahrens mit 10 Treffern. Auch Daniel Baumgarten (8 Tore) und auf der linken Bahn Felix Menge (10/3) gefielen.
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« Antworten #10 am: 01.05.2007 - 22:31:09 »

OTZ Stadtroda  01.05.2007

Kopfschütteln bei dieser Fehlerquote

Hermsdorf II verliert 28:30 in Gera - Zerfahrenes Spiel - Michael Remme zeigt starke Partie

Post SV Gera - SV Hermsdorf II 30:28 (16:13)

Es war das Spiel der vergebenen Chancen. Deshalb haderte Hermsdorfs Trainer Jens Friedrich auch sehr. "Wenn alles normal gelaufen wäre, hätten wir bestimmt mit vier, fünf Toren gewonnen."

Doch mit normal hatte das wenig zu tun, was die schätzungsweise 150 Zuschauer am Sonntag Nachmittag in der Geraer Erwin-Panndorf-Halle von den zwei Oberliga-Mannschaften über die 60 Minuten geboten bekamen.

Es war eine sehr zerfahrene Partie. Friedrich meinte vor allem die Phase, als seine Jungs einen 17:21-Rückstand in eine 24:23-Führung drehten. Ein SVH-Spieler saß gerade eine Zeitstrafe ab, da handelten sich die Hermsdorfer durch "einen blöden Wechselfehler" zwei weitere Strafminuten ein. Gera sagte danke für so viele Geschenke, warf drei Tore in Folge zum 26:24.
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Marco
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« Antworten #11 am: 02.05.2007 - 18:41:59 »

TA Gotha 02.05.2007

Spieß noch gedreht

Ernestiner SV Gotha - HV Spielzeugstadt Sonneberg  28:26 (11:13)
 
Wenn auch für Gothas Coach Thomas Dietz eine verkorkste Saison langsam zu Ende geht, freute er sich über den Erfolg gegen Sonneberg, der die positive Tendenz in der Leistungsentwicklung widerspiegelte.
Dennoch konnte er in der ersten Halbzeit des Heimspieles gegen den Tabellensechsten nicht ganz zufrieden sein. Nur von kurzer Dauer war die Führung am Anfang. Dann stimmte die Einstellung zum Abwehrverhalten nicht so, wie er sich das gewünscht hatte. Auch nicht optimal war der Angriff. So lief Gotha zunächst einer Ein-bis-drei-Tore-Führung der Spielzeugstädter hinterher.

Das Gespräch zur Pause war laut. Kritisiert wurden Motivation und Chancenverwertung sowie das zu lasche Abwehrverhalten. Dietz hatte nach der Reihe von Niederlagen Einzelgespräche geführt und schon gegen Hermsdorf II Besserung vernehmen können. Eine Erinnerung daran schien zu fruchten, denn engagierter lief die Deckung, konzentriert und konsequent wurde die Strategie durchgesetzt. Mit Lars Thieme, der sich körperlich in den Dienst des Teams stellte, sowie mit Lars Gewalt als Torschütze vom Dienst, baute die Mannschaft eine Kraft auf, die geschlossen wirkte und den Spieß drehte (50.). Die größeren Kraftreserven lagen diesmal bei den Gothaern, die den Vorsprung egalisierten und ihn engagiert bis zum Ende führten.

"Ich bin zufrieden mit der Leistung, couragiert und engagiert wurde der Sieg noch geschafft", so Thomas Dietz.

Für ihn bleibt, nach der verkorksten Saison sich so gut wie möglich aus der Saison zu verabschieden. Das bedeutet auch gegen Königsee zu gewinnen, dann könne man auch Hermsdorf noch hinter sich lassen.

"Die Tendenz ist gut, ich denke so brauchen wir für die neue Saison keine Angst zu haben, denn auch jeder Spieler hat sein Ja für den Trainer und den Verein gegeben". Wäre nur zu hoffen, dass sie dann von der Verletzungswelle verschont bleiben, denn gerade mit Steinbrechers, Gewalt und Hofmann haben wichtige Stammspieler zu lange gefehlt.
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« Antworten #12 am: 02.05.2007 - 18:45:23 »

HP Ronneburg

HSV Ronneburg - SG Erfurt/Bad Langensalza 37:31 (16:15)
 
Ronneburger Handballer bleiben auf Tuchfühlung
 
Dank einer Leistungssteigerung in Halbzeit zwei verdienter HSV Sieg

Am Sonnabend stellte sich in der Ronneburger Sporthalle die SG Erfurt/Bad Langensalza vor und man war sich von vornherein klar, das wird keine leichte Aufgabe für das HSV – Team. Zum einen, weil man etwas gut zu machen und zum anderen weil die Gäste erfahrene Spieler in ihren Reihen hatten. Für die Hausherren stand nur ein Sieg zur Debatte, wollte man die Meisterschaft bis zum letzten Spieltag offen halten. Also musste man auch mit dem Druck im „Hinterkopf“ fertig werden. Das Spiel gestaltete sich lange Zeit ausgeglichen, denn beide Teams wollten diese Oberligapaarung auf „Biegen und Brechen“ für sich entscheiden. Ronneburg setzte die ersten beiden Treffer zum 2:0 und führte nach sieben Minuten mit 4:2. Doch die Gäste hielten dagegen und setzten ihrerseits den Ball zweimal in die HSV - Maschen zum 4:4 Unentschieden. Wieder musste Ronneburg vorlegen und bis zur zwölften Minute lag man immer mit zwei Toren vorn (6:4, 7:5,8:6). Danach kamen allerdings die Gäste besser ins Spiel, schafften wieder den Ausgleich zum 8:8 und nach der erneuten HSV - Führung zum 9:8 in der 15. Minute ließen sie es dreimal in Folge im Ronneburger Kasten klingeln. So führte nun Erfurt/Bad Langensalza mit 9:11 in der 17. Minute, sicherlich auch deshalb, weil sie von sogenannten leichten „HSV-Fehlern“ profitierten. Ronneburg musste nun also nachziehen. Durch einen verwandelten Siebenmeter und einem weiteren Treffer vom Kreis durch den wieder gut aufspielenden und sicheren „Schützen“ O.Meyer ( verwandelte alle sechs erhaltenen Sieben-meter ) erspielte man sich wieder das Unentschieden zum 11:11 und in der und 21. Minute lag der Hausherr wieder vorn (12:11). In den kommenden Minuten stand es dann jedoch wieder mehrmals Unentschieden (12:12, 13:13, 14:14), ehe der HSV kurz für Ultimo der ersten dreißig Minuten 16:14 führte und die Gäste den 16:15 Halbzeitstand markierten.

Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste endete, nämlich ausgeglichen und spannend. Nach dem 16:16 dann eine Entscheidung zu Ungunsten der Ronneburger, denn M.Zänsler erhielt seine dritte Zweiminutenstrafe, was mit der roten Karte verbunden war. Bange Frage bei den Zuschauern und auf der Bank, kann man diesem „Ausfall“ in den verbleibenden 28 Minuten kompensieren ? Zunächst schlug daraus der Gast Kapital und lag zweimal vorn (16:17, 17:18), ehe durch die HSV – Truppe ein „Ruck“ ging und man drei Tore am Stück erzielte und die Ronneburger in der 37. Minute wieder mit zwei Toren in Front lagen (20:18). Nach dem 20:19 Anschlußtreffer dann ein „Doppelschlag“ durch den Ronneburg Ch.Dathe, der an diesem Tag auf dem Hallenbelag zu den Besten gehörte und ein weiterer Treffer durch Kreisspieler O.Meyer und man führte erstmals mit vier (23:19) und nach 44 Minuten bereits mit fünf Toren (26:21). War`s das, die berechtigte Frage auf den Rängen? Nein, denn nach dem 28:23 in der 48. Minute einige „Stockfehler“ und leichte Fehler beim Gastgeber, so dass die Gäste zehn Minuten vor Schluss den Ball dreimal in Folge im HSV – Gehäuse zum 28:26 unterbringen konnten. Danach konnte sich auch HSV – Spieler Th.Heidrich besser in Szene setzen und machte wichtige Tore für sein Team. Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff lagen die Hausherren wieder mit vier Toren vorn (31:27). Zu diesem Zeitpunkt war dann auch klar, Ronneburg lässt sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und die Gäste begannen zu resignieren. In der 58. Minute noch ein Tor des an diesem Tag erfolgreichsten HSV-Schützen O.Meyer (11 Tore) zum 34:29 und der fünf Tore Vorsprung war wieder hergestellt. In der 60. Minute verkürzten die Gäste nochmals auf vier Treffer (35:31), ehe Ronneburg mit zwei Treffern, davon eines durch Debütant T.Koska, den 37:31 Enstand herstellte. Mit dem Schlusspfiff stand schließlich unter dem Jubel der Zuschauer, Fans und Mannschaft ein verdienter Sieg zu Buche, und die Tatsache, man bleibt im Titelrennen.
 
Torschützen für HSV Ronneburg:
Koska (1), Koska (1), Bauer (1), Gottschalk (2), Vollgold (2), Sidortschuk (2), Ganzha (3), Zänsler (3), Heidrich (5), Dathe (6), Meyer (11), 
Siebenmeter: HSV Ronneburg: 6/6, SG Erfurt/Bad Langensalza: 3/3, 
Zeitstrafen: HSV Ronneburg: 6 x 2min, SG Erfurt/Bad Langensalza: 6 x 2min, 
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