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Marco
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« Antworten #2 am: 23.04.2007 - 10:09:26 » |
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HP Königsee
SV Thuringia Königsee - HSV Apolda 1990 33:26 (13:8)
Apolda an die Wand gespielt
Die Serie von Königseer Überraschungserfolgen hält weiter an
In diesem Nachholspiel hoffte man auf der Tribüne der Königseer Schiefer-Sporthalle auf eine ähnliche Leistung wie in der Vorwoche gegen Ziegelheim. Die Gäste, stets ein unbequemer Gegner für die Rinnestädter, mussten erst einmal abgetastet werden, da sie nicht ganz komplett antreten konnten. Doch die ersten Minuten gehörten eindeutig den Gastgebern, die ihre Abwehr engmaschig machten, vorn die Akzente setzten und zur Freude der Fans trafen (3:0 - 4.). Das war natürlich ein Auftakt nach Maß, welcher Hoffnungen keimen ließ auf den zweiten Doppelpunktgewinn in Folge. Dies setzte sich auch in den weiteren Minuten fort. Thuringia ließ weiterhin den Tabellenfünften nicht zur Entfaltung kommen, der sich schwer tat und in Thuringia-Keeper Cadek seinen Meister fand (5:1 - 9.). Mit der Zeit fing sich Apoldas Hintermannschaft, so dass auch Königsees Angriffsreihe ihre Schwierigkeiten bekam, was allerdings Apolda in Gegenzügen nicht nutzen konnte (6:2 - 14.). Einen großen Anteil an der bis dato torarmen Partie hatten beide Torhüter, welche zahlreiche Angriffe entschärfen konnten. Doch der HSV 1990 kam, hatte sich nun besser auf das Spiel der Hohmann-Schützlinge eingestellt und verkürzte (5:7 - 21.), was die Rinnestädter wieder munterer machte (9:5 - 22.). Apolda ließ sich davon nicht beeindrucken, hielt die Partie offen (7:9 - 25.). Erneut starteten die Rinnestädter einen toremäßigen Zwischenspurt, der sie wieder davonziehen lassen konnte (11:7 - 27.) bzw. den Vorsprung auf fünf Tore ausbauen ließ (13:8 - 30.). Diese Tore-Differenz sollte die nötige Ruhe bringen, um den als Favorit gehandelten Kontrahent weiter auf Distanz zu halten, was eindrucksvoll gelang (16:9 - 33.). Und immer wieder war es Königsees Torhüter Cadek, der die HSV-Angreifer verzweifeln ließ. Königsee blieb weiter spielbestimmend, hielt seinen Vorsprung (19:11 - 38.) und ließ Apolda nie wie einen Tabellenfünften aussehen. Die Gäste mühten sich zwar, versuchten an den Ketten zu zerren, fanden allerdings kaum ein Mittel das Thuringia-Abwehrbollwerk zu überwinden, in dem Keeper Cadek zum Helden wurde. Die Krönung waren gehaltene Strafwürfe sowie der Eintrag in die Torschützenliste mit einem schnell erkannten Weitwurf. Für die Gäste wurde die Partie zu einer Vorführung, die mit zehn Treffern ins Hintertreffen gerieten (12:22 - 44.). Und die Thuringia-Sieben ließ keine Ermüdungserscheinungen erkennen, so dass auch Hochstimmung bei den Fans angesagt war , obwohl die Glockenstädter wieder unter die Zehn-Tore-Differenz kamen (15:24 - 49.), was die Königseer postwendend korrigieren konnten. Bei diesem Spielstand wechselte Coach Hohmann durch, so dass auch die Reservisten zu ihren Bewährungsproben kamen (26:16 - 52.). Sieben Minuten vor dem Ende griff der HSV zu technischen Mitteln, störte frühzeitig den Angriffsaufbau der Gastgeber, was Wirkung zeigte (21:28 - 55.). Doch zu diesem Zeitpunkt war schon alles klar auf wessen Konto das Punktepaar ihren Niederschlag findet. Thuringia hielt dagegen (33:25 - 58.) und krönte seine Klasseleistung mit dem zweiten Sieg in Folge, der die 200 Fans zu stehenden Ovationen animierte.
Thuringia: Höhne, Cadek (1) - Lächa (1), Hüttner (2), Förster, Friedrich (2), Najman (4), Götz (1), Göring, Oldenburg (11), Dademasch (10), Knedlik (1).
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