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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: Halbfinale  (Gelesen 1189 mal)
Marco
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« am: 26.01.2007 - 00:35:16 »

17.02.2007  18:30
SV Fortuna Großschabhausen - HV Spielzeugstadt Sonneberg
[Sporthalle Grundschule Großschwabhausen]

17.02.2007  19:30
HSV Bad Blankenburg - ThSV Eisenach II
[Guts-Muths-Sporthalle Landessportschule Bad Blankenburg]
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« Antworten #1 am: 18.02.2007 - 14:19:18 »

Handball, THV-Pokal Männer

SV Fortuna Großschwabhausen – HVS Sonneberg   28:38   (11:18)


Finale oho, Finale ohohoho

Diese und andere Gesänge hörte man nach dem Schlusspfiff in der Halle von den Sonneberger Fans und auch Spielern, denn der Finaleinzug wurde perfekt gemacht! Seit langer Zeit hat Sonneberg wieder die Chance den Thüringenpokal zu gewinnen. Denn durch einen souveränen und nie gefährdeten Halbfinalsieg gegen Großschwabhausen wurde der Weg ins Finale geebnet.

In der ausverkauften Halle der Gastgeber begannen die Spielzeugstädter so, wie es sich die beiden Trainer vorgestellt hatten. „Es wurde genau das umgesetzt, was wir als Maßgabe vor dem Spiel ausgegeben hatten. Mit Biss starten und gleich zeigen, dass wir der Oberligist sind!“ Und genau das taten die Sonneberger auch. Vor dem Anpfiff herrschte natürlich noch ohrenbetäubender Lärm in der Halle, denn für ganz Großschwabhausen war es das Spiel der Spiele, doch auch die Gästefans standen den Gastgebern in Sachen Lautstärke in nichts nach. Doch diese Halbfinalparty wussten die Sonneberger geschickt zu dämpfen, denn man ging schnell mit 4:0 in Führung. Durch eine gute 6-0-Abwehrformation konnte man den Angriffsdrang der Fortunen geschickt bremsen und nach vorne selbst sehr schnell spielen und durch eine gute Treffsicherheit ein erstes Polster zwischen sich und den Landesklassisten legen.

Danach wurden die Gäste wieder etwas unkonzentrierter und Großschwabhausen konnte verkürzen (5:7), doch das war dann auch das größte der Gefühle, denn Sonneberg startete wieder eine Blitzserie und ging mit 11:5 in Führung. Die mit großen Ambitionen gestarteten Großschabhäuser wurden dann auch in ihre Schranken gewiesen, denn durch eine routinierte Angriffsleistung schafften die Sonneberger eine 18:11-Halbzeitführung. Ärgerlich dabei die zweite Zeitstrafe für Sonnebergs besten Werfer Martin Blechschmidt. Das machte das Arbeiten im zweiten Spielabschnitt natürlich nicht gerade leichter, denn nach der dritten Zeitstrafe wäre die rote Karte fällig gewesen, doch dies konnte zum Glück verhindert werden. Das Problem dabei wäre gewesen, dass weder Torsten Schmidt noch Robert Blechschmidt als Ersatz zur Verfügung standen.

Nach dem Pausentee starteten die Sonneberger trotz Unterzahl relativ gut, und konnten den Abstand beibehalten bzw. noch erhöhen. „In der Kabine hatten wir gesagt, dass wir noch zehn bis 15 Minuten Powerhandball spielen müssen und das dann eigentlich schon theoretisch reichen würde!“ prophezeite Coach Michael Mäder und er behielt damit ja auch irgendwie recht. Denn in der 50. Spielminute gelang dann erstmals eine Zehn-Toreführung und spätestens da war auch jedem in der Halle klar, wer das Parkett als Sieger verlassen würde! Wenn gleich das Schiedsrichtergespann über die gesamte Spielzeit hinweg dem „Underdog“ beiseite stand und die ein oder andere unklare Entscheidung gegen den Oberligisten getroffen wurde, spielten die Sonneberger ihren Stiefel doch sicher runter und konnten am Ende den Finaleinzug mit einem souveränen 38:28 Halbfinalsieg feiern.

Erfreulich auf Sonneberger Seite war, dass wieder jeder Spieler zum Einsatz kommen konnte und diesmal auch alle Eingesetzten zeigten, dass sie in dieser Mannschaft einen festen Platz haben. Rolf Grieseler durfte am Kreis für Roman Gurtowoi ran und konnte beide Anspiele auch eiskalt verwerten. Besonders freute sich Gurtowoi darüber, der Grieseler gewissermaßen als Lehrling ansieht und dann natürlich auch jedes Tor von ihm bejubelt. Aber auch Christian Seifarth, kam für Müller, wusste im Rückraum auf der Regieposition zu gefallen, denn er konnte seine Nebenleute ein ums andere mal gut in Szene setzen.

Beeindruckt waren alle aber auch von der Atmosphäre in der Halle, was man dann auch an der ein oder anderen Aussage der Gastgeber erkennen konnte. Trainer Dirk Heinemann sprach von drei- bis viermal so vielen Zuschauern wie zu einem üblichen Landesklassespiel und auch alles in und um die Halle war nur dem Halbfinale gewidmet. Die Plakate in der Halle sollten dann den Spielzeugstädtern etwas Angst machen, dass dies allerdings nicht funktionierte ist ja bereits klar. Es hingen drei handgemalte Plakate an den Hallenwänden auf denen jeweils der Oberligist stand, der in schon besiegt wurde. Das Kästchen bei Sonneberg war natürlich noch leer, doch die Fans der Gäste ließen es sich nach dem Schlusspfiff natürlich nicht nehmen, in das Kästchen ein Kreuz, statt einen Haken wie bei den anderen Oberligisten, zu setzen.

Die Finalspiele werden im Gegensatz zu den vorangegangenen Spielen mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Sonneberg darf als erstes auswärts ran, doch nicht da, wo es alle vermuteten. Denn Eisenach konnte sensationell in Bad Blankenburg mit 33:27 gewinnen. Das heißt für die Spielzeugstädter am Tag der Arbeit dem 1. Mai auf nach Eisenach und gegen die Reserve des ThSV das Hinspiel um den Thüringenpokal bestreiten. Über Mitfahrgelegenheiten werden wahrscheinlich noch im Laufe dieser Woche Einzelheiten geklärt.

Und am kommenden Wochenende dürfen sich alle Handballfans auf das zweite Heimspiel ihrer Sonneberger Mannschaft freuen, denn nach vier Auswärtsspielen hintereinander dürfen sich die Spielzeugstädter endlich mal wieder in heimischer Halle ihrem Publikum präsentieren. Die Vorzeichen für das kommende Wochenende stehen also relativ gut, denn voraussichtlich wird Robert Blechschmidt zurückkehren und außerdem sind natürlich alle heiß drauf, die weiße Weste in eigener Halle behalten zu können. Einfach wird es allerdings nicht, denn Gegner Erfurt/Bad Langensalza beginnt aufzurüsten. Unter anderem gehört mittlerweile der Zweitligaerprobte Daniel Baumgarten zum Kreis der Mannschaft aus der Landeshauptstadt. Das Spiel ist wie gewohnt am Sonntag um 16.00 Uhr in der SBBS-Halle in Steinbach.

*Thomas Kunz/Pressewart*


Sonneberg: Werner, N. Weiß, Funkstein; Müller (3), Blechschmidt (13/5), Poser, Gurtowoi (7), Kroll (5/1), Kienel (4), Chr. Weiß (4), Grieseler (2), Seifarth

Großschabhausen: Dittrich, Krumbholz; J. Heinemann (7), Ehm (4), Maik Wichmann (3), Winter, S. Heinemann, Sachse, Mark Wichmann (2), Zufelde (1), Neumann (6), Hänsgen (5), Wessely, Engemann

7-Meter: Großschwabhausen: 5/5   Sonneberg: 6/6
Zeitstrafen: Großschwabhausen: 2   Sonneberg: 4
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Marco
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« Antworten #2 am: 18.02.2007 - 21:17:52 »

HP Bad Blankenburg

Arroganter HSV mit verdienter Niederlage

HSV Bad Blankenburg – ThSV Eisenach II 27:33 (13:18) 
 
Trotz Karneval war die Halle in der Landessportschule gut besucht. Die erwartungsvollen Zuschauer hofften auf den Einzug ihrer Mannschaft in das Pokalfinale. Die Vorzeichen standen gut, da bei Eisenach zeitgleich die erste Mannschaft sowie ihre A-Jugend spielten. Dadurch konnten die Gäste, noch weiter gehandicapt durch Verletzungen, nur mit 6 Feldspielern anreisen. Die Mannschaft war überhaupt nur spielfähig, weil sich sowohl ihr Trainer Frank Ihl sowie zwei Spieler aus der 4. Mannschaft das Trikot überstreiften. Dem gegenüber stand die volle Kapelle der Blankenburger, bei der nur der verletzte Karel Sabrsula fehlte. Die Trommler, die in der Stadthalle ihren Auftritt hatten, wurden vermisst, jedoch von einigen guten Aushilfskräften vertreten. Die Fans hofften auf gute Handballkost und waren alle am Karnevalssamstag in Feierlaune. Es waren alle Voraussetzungen gegeben, dass der Sport an diesem Abend im Mittelpunkt steht und der Spaß daran mit in die Narrhalla zum großen Kostümball genommen wird. Dem gegenüber stand jedoch eine Mannschaft des HSV mit ihrem Trainer Steffen Schreiber, die dies mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln verhindert hat. Lustlos, ohne Konzept, arrogant, den Gegner völlig unterschätzend und ohne Moral lief eine Truppe aufs Spielfeld, die den Begriff Mannschaft nicht verdient. Noch vor zwei Wochen konnte jeder einzelne Lehrunterricht an der deutschen Nationalmannschaft nehmen.
Handball ist eine Mannschaftssportart, in der jeder für den anderen kämpft und jeder versteht, seinen Mitspieler mitzureißen. Die Mannschaft muss der Star sein. Die Spieler müssen ihr Handwerk verstehen, auch das ist wichtig, jedoch muss einer für den anderen mit Wort und Tat da sein. Dies ist die Normalität, die Realität sah beim HSV jedoch anders aus. Gegen eine Eisenacher Mannschaft, die aus oben erwähnten Gründen in ihren Mitteln begrenzt war, entwickelte sich ein Spiel, das für alle Fans nicht nachvollziehbar war. Kopfschütteln auf den Rängen, Arbeitsverweigerung auf dem Spielfeld. Viele Zuschauer bereuten ihr Kommen, das Geld tat ihnen leid, das sie dafür ausgegeben hatten. Der Verein und die vielen treuen Helfer wurden um den Ruhm des Endspiels gebracht. Die Mannschaft hat ihren Tiefpunkt erreicht und ab sofort kann es eigentlich nur besser werden. Dies ist die gute Botschaft des Samstagabends. Über das Spiel ist zu sagen, das der HSV bis zur 8. Minute führte, dann Eisenach vorbeizog und die Führung kontinuierlich ausbaute. Sie lagen sich am Ende überglücklich in den Armen, denn keiner, auch sie selbst am allerwenigsten, hatten mit einem Weiterkommen gerechnet. Zum Glück ist der Ball rund und die Welt dreht sich weiter.
Positiv neben den Eisenachern, die all ihren Kampfgeist in die Waagschale warfen, sind die Unparteiischen aus Nordhausen zu nennen, welche eine sehr solide Partie zeigten.

Für den HSV spielten: Jahn, Recknagel; Ardan, Gäbler, Hanl, Hellwig, Jäschke, Korbel, Meilahn, Oertel, Reichmann, Sternkopf, Wendlandt, Wiegand
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Marco
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« Antworten #3 am: 18.02.2007 - 21:19:56 »

HP Eisenach

Paukenschlag durch ThSV II im Halbfinale des Thüringer Vereinspokals

HSV Bad Blankenburg - ThSV Eisenach II  27:33 (13:18)

Bedingt durch Spielplanüberschneidungen reiste der ThSV Eisenach II mit einer „Mischtruppe“ und ohne Wechselspieler (!) zum Halbfinale des Thüringer Vereinspokals der Männer zum Oberligadritten HSV Bad Blankenburg. Beim Abpfiff tanzten die „letzten Mohikaner“ des ThSV Eisenach, bejubelten einen 33:27 (18:13) Erfolg beim haushohen Favoriten.

Die Gastgeber um ihre zweitbundesligaerfahrenen Asse Igor Ardan und Daniel Hellwig blamierten sich vor 200 Zuschauern bis auf die Knochen gegen eine Rumpfmannschaft aus Eisenach. Erfolgreichste Werfer für den überraschenden Sieger waren Spielertrainer Frank Ihl mit 10 und Kreisspieler Sven Marx mit 10 Treffern. Der ThSV Eisenach II steht mit diesem Paukenschlag im Finale des Thüringer Vereinspokals, trifft dort im Hin- und Rückspiel auf den HV Spielzeugstadt Sonneberg.
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Heike
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« Antworten #4 am: 19.02.2007 - 23:19:34 »

HP Eisenach

Notaufgebot mit Paukenschlag - ThSV II siegt ohne Wechselspieler

HSV Bad Blankenburg - ThSV Eisenach II  27:33 (13:18)

„Mit Kampf und Einsatzbereitschaft sind oftmals Berge zu versetzen. Wir haben dies bewiesen“, strahlte Frank Ihl. Ohne große Hoffnungen war er mit einem kleinen Häuflein von Spielern zum Halbfinale im Thüringer Vereinspokal der Männer zum Oberliga-Dritten HSV Bad Blankenburg gefahren. Durch Spielplanüberschneidungen war Personalknappheit angesagt.

Zu allem Überfluss meldete sich auch noch Daniel Luther krank. Um überhaupt spielfähig zu sein, halfen Stan Sachweh und Stefan Rauscher aus dem Verbandsligateam (!!) aus. Ohne Wechselspieler und ohne Flausen lief der ThSV Eisenach II in Bad Blankenburg auf. Die Gastgeber konnten sich das Lachen kaum verkneifen, glaubten mit ihren zweitbundesligaerfahrenen Assen Igor Ardan und Daniel Hellwig sowie einer prall gefüllten Wechselbank im Schongang das Pokalfinale zu erreichen.
Hochmut kommt vor dem Fall. Der haushohe Favorit um Trainer Steffen Schreiber, im Vorjahr mit dem SV Hermsdorf Meister und Pokalsieger in Thüringen, unterschätzte die Rumpftruppe aus der Wartburgstadt. Die Eisenacher setzten von Beginn auf ruhige Ballpassagen, um im richtigen Moment das Tempo anzuziehen. Der 37-jährige Spielertrainer Frank Ihl und der junge Alexander Schiffner (19) ergänzten sich prächtig in der Lenkung und Leitung aus dem Rückraum. Mit Sven Marx und Youngster Florian Schulze operierten die Eisenacher notgedrungen mit zwei Kreisläufern. Die „Verbandsliga-Leihgaben“ Stan Sachweh und Stefan Rauscher besetzten die Links- und die Rechtsaußenposition. Im Tor bestätigte Sven Luckert seine Glanzform der jüngsten Vergangenheit. Igor Ardan und Daniel Hellwig zeigten Nerven im Duell mit dem 18-jährigen Schlussmann. Der haushohe Favorit ging zwar mit 3:1 in Führung, mit viel Spitzwitz und Dank der Übersicht von Frank Ihl lagen die Eisenacher beim 5:6 (13.) erstmals in Führung. Auch ein von Alexander Schiffner ausgelassener Siebenmeter sorgte nicht für Beunruhigung. Frank Ihl übernahm fortan diese Aufgabe auch, versenkte die folgenden fünf zugesprochenen Strafwürfe. Mit Anspielen zum am Kreis sich vortrefflich bewegenden Sven Marx hebelten die Eisenacher die Abwehr der Gastgeber immer wieder aus. Verblüffend, der HSV Bad Blankenburg vermochte sich nicht auf dieses einfache Rezept einzustellen! Allein der Halbzeitstand von 13:18 bedeutete eine Riesenüberraschung.
Bad Blankenburgs Trainer Steffen Schreiber wollte nach Wiederanpfiff die Schaltstellen der Eisenacher lahm legen, ließ Frank Ihl und Alexander Schiffner in Pressdeckung nehmen. Stan Sachweh übernahm mit viel Geschick die Spielfäden. Die Eisenacher hatten, kaum zu glauben, die richtigen Antworten parat. Florian Schulze und Stefan Rauscher agierten respektlos. Auch wenn sich Mannschaftsleiter Peter Weiß auf der ThSV-Wechselbank einsam fühlte (nur ThSV-Geschäftsführer Uwe Schreiber war für den Notfall noch dabei), die Eisenacher auf dem Parkett ließen sich nicht unter kriegen. Alexander Schiffner und Frank Ihl zirkelten Freiwürfe an den verduzten Hausherren vorbei ins Netz. Doch reichte die Kondition, die Puste, beim ThSV-Notaufgebot? Der Favorit verkürzte auf 21:23 (48.). Bei ThSV-Schlußmann Sven Luckert und einer aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaft war Endstation. Dann doch der Anschlusstreffer der Hausherren zum 27:28 (53.). Die über 200 Zuschauer glaubten an die Wende. Auszeit. Luftholen beim ThSV Eisenach II.
Stan Sachweh wird regelwidrig gestoppt. Frank Ihl schreitet zum ominösen Punkt und verwandelt zum 27:29. Bad Blankenburgs Angriffe, ohne klare Konturen und Zuschnitt, bleiben erfolglos. Ins Tor treffen nur die letzten Mohikaner aus der Wartburgstadt. In der Schlusssekunde Siebenmeter für den ThSV II. Als „Sahnehäubchen“ einer famosen Torhüterleistung besorgt Sven Luckert den 27:33 Endstand. Bis auf die Knochen blamiert laufen die Hausherren vom Parkett, während die Eisenacher ein Freudentänzchen aufführen, noch unter der Dusche vor lauter Glückseeligkeit, obwohl völlig ausgelaugt, die Stimmbänder strapazieren.
Im Finale, mit Hin- und Rückspiel, heißt der Kontrahent HV Spielzeugstadt Sonneberg, mit dem noch zwei Punktspielrechnungen der Saison offen sind…..!

ThSV II: Luckert (1/1), Schreiber (n.e.); Sachweh (3), Schiffner (5), Ihl (10:5), Marx (10), Schulze (3), Rauscher (1),
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« Antworten #5 am: 20.02.2007 - 09:37:28 »

TA Apolda 20.02.2007

Anständiger Abschied

SV Fortuna Großschwabhausen – HV Spielzeugstadt Sonneberg 28:38 (11:18)

Das Abenteuer Landespokal ist für die Großschwabhäuser Handballer nach ihrem atemberaubenden Triumphzug beendet: Im Halbfinale vor 250 Zuschauern ließ sich Oberliga-Vertreter Sonneberg nicht vom Favoritenschreck überraschen.
"Sonneberg hat uns nicht unterschätzt, war voll bei der Sache und zeigte uns am Ende die Grenzen auf. Meine Mannschaft kann trotzdem stolz auf das Geleistete sein", so Fortuna-Trainer Dirk Heinemann nach dem Pokal-Aus seiner Schützlinge. Dass es diesmal nicht zu einer weiteren Pokalsensation reichte, lag einerseits am routiniert und konsequent auftretenden Gegner, zum anderen an der Nervosität der Großschwabhäuser.

In der bis auf den allerletzten Platz gefüllten Großschwabhäuser Halle verschliefen die Gastgeber den Start und gerieten 0:4 ins Hintertreffen. "In der Anfangsphase waren wir viel zu nervös und übermotiviert", bemängelte der Coach. Die dürftige Trefferquote blieb auch danach das Hauptproblem der Großschwabhäuser. Die Südthüringer dagegen wurden immer sicherer in ihren Aktionen und nutzten die Torchancen konsequent aus. Bis zur Halbzeit erspielten sich die Gäste so einen komfortablen 18:11-Vorsprung. "Bereits zur Pause war klar, dass es diesmal keine Pokalsensation geben wird", so Heinemann. Auch nach Wiederbeginn blieb Sonneberg die dominante Mannschaft und ließ in keiner Phase mehr Zweifel am Sieg aufkommen. Auf Großschwabhäuser Seite bewies zumindest Jörg Heinemann mit seinen sieben Treffern Torgefahr. Oft wurde er dabei exzellent von Martin Ehm freigespielt. Trotz des Rückstands kämpften die Fortunen vorbildlich bis zum Schluss und hielten den Rückstand in Rahmen. "Die Atmosphäre in der Halle war einfach phantastisch. Wir sind mit Anstand ausgeschieden und können uns nun voll auf die Punktspiele konzentrieren.", resümierte der Trainer.
« Letzte Änderung: 20.02.2007 - 15:07:07 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #6 am: 20.02.2007 - 09:39:04 »

Halbfinale Thüringenpokal

Volksfeststimung trotz Pokalaus

SV Fortuna Großschwabhausen – SV Sonneberg 28:38 (11:18)

Die Überraschung blieb aus, der Favorit hat verdient, auch in dieser Höhe, beim bisherigen Pokalschreck in Großschwabhausen gewonnen. Trotzdem dürften die vielen Zuschauer das Kommen nicht bereut haben. Die Fortunen hatten keine Kosten noch Mühen gespart, diesem Spiel auch neben dem Spielfeld einen würdigen Rahmen zu geben. Die jeweiligen Fangruppen nebst ihren gewaltigen Trommeln sorgten auch neben dem Spielfeld für einen fairen Wettstreit, den zumindest da die Fortunen nicht verloren. Die Stimmung war von der ersten Minute einfach gigantisch, die Atmosphäre fair und friedlich.
Das Spiel begann mit einer Schweigeminute für den verstorbenen Sportfreund Lutz Meysel.
Leider verschliefen die Fortunen den Start dann total. Durch ungenaue Würfe, die den Weg zum Tor nicht fanden, lag man schnell mit 0:4 hinten. Erst in der 11. Minute sollte das 1. Tor aus dem Spiel heraus zum 3:6 gelingen. Die Torquote war einfach nur schlecht und selbst sogenannte 100%-ige wurden kläglich vergeben. So konnten die souverän aufspielenden Gäste den Vorsprung immer mehr ausbauen. Zu deutlich waren die Unterschiede im Spielaufbau und bei der Chancenverwertung, um auch diesmal für eine weitere Überraschung sorgen zu können. Auch nach der Pause änderte sich daran nichts.
Einzigst Kreisspieler Jörg Heinemann zeigt echte Torgefahr und war mit 7 Treffern bester Fortunenschütze. Ein ums andere mal wurde er dabei vom jungen Martin Ehm exzellent in Szene gesetzt. Auf der anderen Seite konnte man die Kreise vom Trio Müller-Gurtowoi-Blechschmidt nie entscheidend stören.
Trotzdem haben alle Fortunenspieler bis zum Schluss gekämpft und damit Größe trotz des klaren Rückstandes gezeigt.
Die Fortunen haben mit dem erreichen dieses Halbfinals großes geleistet und für echte Euphorie im kleinen Großschwabhausen (ca. 800 Einw.) gesorgt.
Nun kann man sich (endlich) wieder auf dem Punktspielbetrieb in der Landesklasse konzentrieren, der weiterhin beim Kampf um den Titel viel Spannung verspricht.

Fortuna spielte mit: Roy Krumbholz und Thomas Dittrich im Tor,
Jörg Heinemann 7, Robert Neumann 6 (2), Marcel Hänsgen 5 (3), Martin Ehm 4, Maik Wichmann 3, Mark Wichmann 2, Michael Zufelde 1, Patrick Engemann, Steve Sachse
7m. Fortuna 5/5 Sonneberg 6/6
Stafminuten: Fortuna 2x2 Min. Sonneberg 4x2 Min.
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