Menu Content/Inhalt
Thüringer Handball-Verband
08.01.2009 - 20:54:47 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News:

Registrieren lohnt sich

Die Vorteile:
- mitmachen
- alle neuen Beiträge auf einen Blick

empfohlener Spielball des THV
 
   Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]
  Drucken  
Autor Thema: 25. Spieltag  (Gelesen 1368 mal)
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« am: 05.05.2007 - 08:20:38 »

05.05.2007  19:30
SV Thuringia Königsee - HSV Ronneburg
[Sporthalle Am Schiefer Königsee]

05.05.2007  19:30
HSV Bad Blankenburg - LSV Ziegelheim
[Guta-Muths-Sporthalle LSS Bad Blankenburg]

05.05.2007  19:30
HV Spielzeugstadt Sonneberg - HSV Apolda 1990
[Sporthalle Berufsschulzentrum Sonneberg-Steinbach]

05.05.2007  19:30
ESV Lok Meiningen - SV Hermsdorf II
[Multihalle Meiningen]

05.05.2007 19:30
ThSV Eisenach II - Post SV Gera
[Jahnhalle Eisenach]

05.05.2007  19:30
SG Erfurt/Bad Langensalza - Ernestiner SV Gotha
[Salza-Halle Bad Langensalza]
Gespeichert
Sonneberg
Newbie
*
Beiträge: 22




Profil anzeigen WWW
« Antworten #1 am: 06.05.2007 - 17:12:10 »

HP Sonneberg

Tabellenplatz gefestigt

HVS Sonneberg – HSV Apolda   37:34   (19:16)

Sonnebergs Handballer schafften es am vergangenen Samstag gegen den direkten Tabellenkonkurrenten aus Apolda einen viel umjubelten Heimsieg zu feiern. Die Vorzeichen standen allerdings nicht gut und auch als die Spieler aus Apolda den Hallenboden betraten und sich warm liefen, sah man bereits den Unterschied am Samstag. Mit 13 komplett spielfähigen Spielern reisten die Gäste in die Spielzeugstadt, wobei der Gastgeber indes auf Torsten Schmidt und Steve Kroll verzichten musste und Ronny Kienel auch nur für den äußersten Notfall bereit stand. Es zeichnet sich in den letzten Saisonspielen ganz klar ab, dass die Spielzeugstädter einen zu dünnen Spielerkader haben und nun auch noch das Verletzungspech zuschlägt. Aber wie sich die Mannen um Kapitän Manuel Müller wieder einmal aus der Affäre zogen, war schon erstaunlich.

Sonneberg begann relativ gut und konnte sich nach kurzer Abtastphase leicht absetzen. Dieser zwei bis drei Torevorsprung konnte auch bis in die Halbzeitpause gerettet werden. Auffällig hier schon, dass die Apoldaer Deckung zwar den besten Sonneberger Torschützen Martin Blechschmidt durch Manndeckung fast komplett ausschaltete, jedoch die restlichen Spieler nicht in den Griff bekamen. Allen voran Roman Gurtowoi wusste am vergangenen Samstag wieder konsequent zu überzeugen. Vor allem im ersten Abschnitt war er fast alleine für die Halbzeitführung verantwortlich.

Nach Wechsel drehten die Spielzeugstädter dann noch einmal auf und konnten sich konstant absetzen. Über 21:17, 24:19 schafften die Gastgeber beim 30:22 erstmals eine acht Toreführung. Doch dann kam auf einmal ein Einbruch im Sonneberger Spiel! Hatte die Arbeit in den Minuten nach dem Seitenwechsel etwa zu viel Kraft gekostet, oder müssen die Jungs vom Trainergespann Blechschmidt/Mäder der Woche ihren Tribut zollen? Man darf nicht vergessen, dass es ja mittlerweile das dritte Spiel innerhalb von sieben Tagen war. Apolda störte dies aber natürlich nicht und sie schafften es Tor um Tor aufzuholen. Begünstigt durch die ein oder andere diskutable Schiedsrichterentscheidung konnten die Gäste beim 34:33 erstmals den Anschlusstreffer erzielen. Zum Glück aus Sonneberger Sicht schafften die Gäste aus Apolda nicht den Ausgleich. Dann aber nahm das Trainerduo Uwe Blechschmidt/Michael Mäder die letzte Auszeit, fünf Minuten vor Schluss, ihre Spieler sollten noch einmal Luft holen und die letzten Kräfte mobilisieren. Prompt schafften sie auch wieder eine Zwei-Tore-Führung (35:33), doch Apolda schaffte erneut den Anschluss. Nachdem Sonneberg erneut ein Tor erzielen konnte, unterliefen dem besten Torschützen am Samstag, Viorel Sava aus Apolda, wohl seine zwei einzigen, aber entscheidenden Fehler. Thomas Werner gelang es, zwei Würfe des gewaltigen Rückraumspielers zu parieren und der Rest war dann nur noch Formsache, denn beim 36:34 waren noch 30 Sekunden zu spielen und Sonneberg in Ballbesitz. Den Schlusspunkt unter diese alles in allem gelungene Woche setzte dann der Kapitän der Spielzeugstädter Manuel Müller höchstpersönlich, denn er besorgte das 37:34 und somit den Endstand, denn noch im Torjubel ertönte die Schlusssirene.

Nach dieser harten und anstrengenden Woche heißt es auf Sonneberger Seite erst einmal regenerieren und alle Kräfte wieder zu sammeln, denn am kommenden Sonntag, 13.05.07 um 16 Uhr, kommt es zum großen Showdown. Der ThSV Eisenach II gastiert zum Rückspiel um den Thüringen Pokal und nach dem gewonnenen Hinspiel, will sich diese Sonneberger Mannschaft natürlich nicht entgehen lassen, eine relativ gelungene Saison mit dem Pokalgewinn abzuschließen!

Sonneberg: Werner, N. Weiß, Funkstein; Müller (5/3), R. Blechschmidt (4), M. Blechschmidt (6/2), Poser (3), Gurtowoi (11), Kienel, Chr. Weiß (8), Grieseler, Seifarth

Strafwürfe:   Sonneberg: 5/7   Apolda: 3/3
Zeitstrafen:   Sonneberg: 5   Apolda: 4
« Letzte Änderung: 07.05.2007 - 00:38:21 von Marco » Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #2 am: 07.05.2007 - 00:42:06 »

OTZ Sport 06.05.2007

Übersicht über die Spiele der Ostthüringer Teams

Entscheidung vertagt - Spitze wahrt Chance
 
Unentschieden in Bad Blankenburg - HSV Ronneburg gewinnt in Königsee

Die Entscheidung um die Meisterschaft in der Handball-Oberliga ist auf den 26. und letzten Spieltag vertagt worden.
Ronneburg gewann 33:27 in Königsee, Bad Blankenburg und Ziegelheim trennten sich 32:32.

Damit können weiterhin drei Mannschaften Landesmeister werden. Ronneburg muss zuschauen, hat bereits alle Spiele absolviert. Ziegelheim erwartet am 19. Mai Meiningen. Sollte parallel Bad Blankenburg in Goldbach verlieren, gibt es eine Saisonverlängerung.

Laut Spielordnung sind Entscheidungsspiele fällig zwischen Ronneburg und Ziegelheim. Bei Punktgleichheit entscheiden die Punkte aus den direkten Spielen, dann die Tordifferenz.

Ronneburg hat in Ziegelheim 35:30 gewonnen, Ziegelheim in Ronneburg 30:25.

Ronneburgs Trainer Stefan Koska ist über die zusätzlichen Spiele nicht begeistert: "Mit Meyer und Heidrich gehen zwei Leistungsträger in dieser Woche zur Operation."

Auch in Ziegelheim kommt kein Jubel auf. "Vielleicht verzichten wir ja auf diese Spiele?", deutete LSV-Manager Harald Moritz an.

Zum 25. Spieltag:

HSV Bad Blankenburg - LSV Ziegelheim 32:32 (16:15)
750 Zuschauer, 200 davon aus Ziegelheim und Bad Blankenburg erlebte am Sonnabend ein Handballfest. Der HSV lag schon 28:23 (50.) vorn, konnte den Vorsprung ohne den überragenden Igor Ardan (schied in der 40. Minute aus) aber nicht halten. Es fehlte an Durchschlagskraft. "Na klar bin ich enttäuscht", sagte HSV-Trainer Steffen Schreiber.

HSV: Jahn, Recknagel, Korbel (2), Sternkopf (1), Ardan (7), Sabrsula (4), Wiegand (1), Meilahn, Oertel (5), Jäschke (4), Gäbler (1), Reichmann, Hellwig (6).

LSV: Urwank, Hahn, Rüger, D. Heinig (7), S. Graichen (5), C. Graichen, A. Heinig (1), Moritz (7), Reusch (5), Knöfler (3), Bartlick (1), Kühnert (1), Sense (2), Zielke.

SV Thuringia Königsee - HSV Ronneburg 27:33 (13:16)
Ronneburg gewann sein letztes Saisonspiel souverän. Nach 22 Minuten stand es schon 14:7. Im zweiten Durchgang stellte Königsee-Coach Thomas Hohmann auf eine 4:2-Deckung um - mit wenig Erfolg. Die Gästespieler waren zu stark im 1:1-Verhalten. Bester Mann auf dem Parkett war HSV-Keeper Hannes Seidemann.

Königsee: Cadek, Höhne, Föhr, Götz (2), Göring (1), Lächa, Knedlik (1), Friedrich, Dademasch (3), Pojonie (1), Hüttner (5), Oldenburg (5), Najman (9)

Ronneburg: Seidemann, Zehmisch, D. Koska, Gottschalk (4), Ganzha (4), Zänsler (8), T. Koska, Dathe (5), Bauer (1), Heidrich, Vollgold (1), D. Sidortschuk (3), Förster, Meyer (7).

ThSV Eisenach II - Post SV Gera 28:32 (14:16)
Das Post-Team aus Gera gewann verdient gegen die besseren Einzelspieler aus Eisenach. "Die Jungs haben eine starke Auswärtspartie geboten", meinte Post-Trainer Steffen Waldenburger.

Knifflig wurde es nur kurz vor Schluss, da stand Gera nur mit vier Spielern auf dem Parkett.

Post: Szlapka, Möbus, Nedwed, Krech (5), Grützbach (7), Teichmann (5), Mühlberg, Pfeifer (2), Seime (1), Rosenbaum (5), Borik (1), Martin (6).

ESV Lok Meiningen - SV Hermsdorf II 19:24 (8:11)
Das Schlusslicht aus Meiningen versuchte alles, wollte unbedingt den ersten Saisonpunkt einfahren. Hermsdorf hatte Probleme mit dem Harzverbot und mit dem relativ glatten Hallenbelag. Der Sieg war nie in Gefahr. "Einige Tore hätten wir schon noch draufpacken sollen", meinte Hermsdorfs Trainer Christian Escher. Die Gäste mussten ohne Manuel Rust, Torben de la Motte, Rene Opel und Tony Hobritz auskommen.

SVH II: Hentschel, Passarge, M. Remme (6), M. Varchmin (1), Werrmann (5), Bocek (2), Machts (1), E. Trautvetter (1), Schreck (2), Kietzmann (4), Parybyk (1).
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #3 am: 07.05.2007 - 00:45:00 »

HP Bad Blankenburg

Gerechte Punkteteilung in einem wahren Handballkrimi

HSV Bad Blankenburg – LSV Ziegelheim 32:32 (16:15)

Das Spiel Bad Blankenburg gegen Ziegelheim war insgesamt beste Werbung für den Thüringer Handballsport. Beide Fangruppen unterstützten ihr Helden fanatisch mit einer eindrucksvollen Kulisse, dies jedoch sehr friedlich und ohne bösartige Beschimpfungen. Die Akteure auf dem Spielfeld kämpften eindrucksvoll bis an ihre körperlichen und nervlichen Grenzen, welche bisweilen sogar überschritten wurden. Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt und es herrschte eine sensationelle Stimmung. Das Vorgeschehen zum Spiel, eine eindrucksvolle Trommelshow, die Medaillenübergaben an die C-Jugend und die zweite Männermannschaft sowie die Verabschiedung von Felix Gäbler und Rico Reichmann auf Seiten des HSV, führten zu einer dreiminütigen Verzögerung.
Ziegelheim hat den besseren Start und führt nach nur zwei Minuten bereits mit 2:0. Igor Ardan verkürzt, ehe die Gäste auf 3:1 erhöhen. Nach sechs Minuten treffen die Kurstädtern erstmal zum 3:3 - Gleichstand. Bis zum 5:5 (11.) kann sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Schon bis dahin sieht man auf beiden Seiten ein eindrucksvolles Spiel, wobei die Angriffsreihe dominiert. Vor allem Ardan auf Bad Blankenburger und Moritz auf Ziegelheimer Seite überraschten mit fantastischen Würfen. Nach 13 Minuten erzielen die Ostthüringer unter dem Jubel ihrer Anhänger die 7:5 - Führung.
Doch der HSV lässt sich nicht abhängen und nach 16 Minuten trifft Wiegand erneut zum Ausgleich. Erstmals in der 25. Minute gelingt es den Gastgebern, durch den an diesem Abend weit unter seinen Möglichkeiten spielenden Hellwig die Zwei-Tore-Führung zu erzielen; Spielstand 13:11. Diese ist jedoch schnell aufgebraucht (28., 15:15). Dem besten HSV-Akteur dieses Spieles, Igor Ardan, ist es vorbehalten, die 16:15 – Halbzeitführung zu erzielen. Die Fans sind begeistert und für die nötige Pausenunterhaltung sorgt Jürgen Stobrawa, der als Schotte mit Dudelsack auftritt. Die Akteure verschnaufen und die Gastgeber kommen mit einem eindrucksvollen Siegeswillen zurück auf das Parkett. Zehn Minuten später führt der HSV erstmals mit drei Toren und ist zu diesem Zeitpunkt die dominierende Mannschaft (40., 23:20). Nach 45 Minuten und bei einem Spielstand von 26:22 sehen viele die Kurstädter klar auf der Siegerstraße, jedoch nutzen sie hier einige hundertprozentige Chancen nicht und verpassen es, den Sack zuzubinden. Dies soll sich rächen, denn als Ardan nach grobem Foulspiel ins Krankenhaus transportiert wird, reißt der Spielfaden bei den Einheimischen. Der bis dahin überragende Spieler wird zwar durch Gäbler sehr gut vertreten, jedoch ist es beim Rest der Mannschaft eine Kopfsache, das Fehlen ihres Leitwolfes zu kompensieren. Gäbler und Jäschke treffen noch zweimal für den HSV (48., 28:23), doch dann kommt der Zusammenbruch. Ziegelheim als Spitzenmannschaft nutzt solch eine Situation natürlich eiskalt aus – schon in der 54. Minute gelingt ihnen der 30:30 - Ausgleich. In nur sechs Minuten wird so das Spiel auf den Kopf gestellt und Ziegelheim ist im klaren psychischen Vorteil. Auch die Halle steht Kopf. Der HSV wirft nun all seine kämpferischen Tugenden in die Waagschale und geht durch den erneut sehr stark spielenden Oertel durch Siebenmeter mit 31:30 in Führung. In der letzten Minute überschlagen sich die Ereignisse. Oertel trifft erneut, Ziegelheim kann ausgleichen; Spielstand 32:32. Die Gastgeber sind in Ballbesitz. Der Sieg ist greifbar, jedoch macht Korbel ein nicht verständliches Fehlabspiel und Ziegelheim bekommt noch eine Chance, die aber auch sie nicht verwerten können. So kommt es zum gerechten Unentschieden, welches dem HSV weiterhin die Möglichkeit offen hält, Thüringenmeister zu werden. Der letzten Spieltag mit dem Auswärtsspiel SV BW 1893 Goldbach/Hochheim - HSV Bad Blankenburg entscheidet somit über den neuen Champion des Freistaates.
An diesem Tag gab es keinen Gewinner auf dem Parkett, der große Sieger war der Handballsport.

Für den HSV spielten:
Jahn, Recknagel; Ardan (8), Gäbler (1), Hanl, Hellwig (6), Jäschke (3), Korbel (2), Meilahn, Oertel (6), Sabrsula (4), Sternkopf (1), Wendlandt, Wiegand (1)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #4 am: 08.05.2007 - 01:58:59 »

HP Ziegelheim

HSV Bad Blankenburg - LSV Ziegelheim 32:32 (16:15)
 
Der diesjährige Titelkampf in der Oberliga wird zu einer echten Belastungsprobe für das Nervenkostüm der beteiligten Mannschaften. Den Beweis dafür lieferte das Spitzenspiel schlechthin am vergangenen Sonnabend in Bad Blankenburg vor lautstarker Fankulisse, welches eigentlich an Dramatik kaum zu überbieten war. Der LSV bot mannschaftlich und moralisch eine erstklassige Vorstellung, schaffte es, nach einem fast schon vorentscheidenden 23:28-Rückstand zurück zu kommen, hatte am  Schluss gar den Sieg in der Hand. Natürlich war das Unentscheiden der gerechte Ausgang eines echten Handballfestes vor über 750 Zuschauern, davon über 150 Ziegelheimer Fans. LSV-Sport-Chef Harald Moritz zollte den Veranstaltern vom HSV noch ein großes Lob für die perfekte Organisation des Spektakels. Es war trotz der Brisanz ein Spiel, das sowohl auf dem Parkett als auch auf den Rängen von gegenseitigem Respekt und Akzeptanz aller Beteiligten gekennzeichnet war. Dafür gilt auch den Verantwortlichen des HSV Bad Blankenburg, die durch ihren Einsatz diese wohltuend faire Atmosphäre erst möglich gemacht haben, ein großes Dankeschön.

Beide Teams hatten zunächst Mühe, ihre Deckungsreihen zu ordnen. Oft reichten einfache Spielzüge für den Torerfolg. Die Ziegelheimer besaßen anfangs mit Urwank noch das Plus auf der Torhüterposition, was sich in der frühen Führung widerspiegelte (3:1, 4.). Vor allem aber Igor Ardan bereitete dem LSV mehr und mehr Probleme und hielt die Blankenburger im Spiel (7:7, 15.). Ab der 20. Minute kamen die Hausherren dann stärker auf, drehten ein 9:11 zur eigenen 13:11-Führung. Die Ziegelheimer scheiterten in dieser Phase gleich mehrfach am Blankenburger Keeper. Bis zur Pause blieben die Gäste jedoch dran.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren den Druck, trafen von allen Positionen. Die LSV-Keeper bekamen kaum Bälle zu fassen. Selbst aus den unmöglichsten Winkeln schlugen die Bälle ein. Schritt für Schritt setzten sie sich ab. Dann  der Schock bei den Blankenburgern (23:21, 41.). Ardan fällt nach einem Foul unglücklich mit dem Gesicht auf das Knie eines Ziegelheimers, zog sich dabei eine schwere Gesichtsverletzung zu, musste minutenlang behandelt werden und schließlich das Spielfeld ganz verlassen. Was eigentlich als Hemmnis gelten sollte, erwies sich für die Gastgeber aber als zusätzlicher Motivationsschub. Binnen sieben Minuten erhöhten sie auf 28:23 (48.). Ziegelheim jedoch bewahrte Ruhe, verfiel nicht in Hektik und versuchte dem Spiel wieder den eigenen Stempel aufzudrücken. Gegenseitig wurde sich aufgebaut und mit der Aufstellung der „alten Garde“ um Sense, Knöfler und Moritz im Rückraum wurde das Spiel über den Blankenburger Schwachpunkt im Deckungszentrum forciert. Nick Sense zog wie gewohnt mit Dampf durch kleinste Lücken und Knöfler und Reusch am Kreis angelten sich die Zuspiele aus dem Rückraum. Stück für Stück kamen die Ziegelheimer unter immer stärkerem Jubel ihrer Fans näher (27:29, 53.). Den HSV-Männer stand plötzlich die Verunsicherung im Gesicht geschrieben. Sie leisteten sich Fehlpässe und Fehlwürfe. Dann sogar der Ausgleich zum 30:30 (55.). Zweimal gingen die Blankenburger wieder in Front. Der LSV schaffte 40 Sekunden vor Ende durch Nick Sense das Unentschieden. Die Gastgeber in Ballbesitz, doch ohne Zug zum Tor. Fast schon verängstigt, werfen sie den Ball sieben Sekunden vor Ende ins Seitenaus. Die letzte Chance zum Tempogegenstoß vergeben die LSV-Männer. Schlusspfiff!! Ein Gefühle-Mix aus Ratlosigkeit und Freude  bewegt die Ziegelheimer Gemüter. Freude darüber, nach einem fast aussichtslosen Rückstand wenigstens den Punkt gerettet zu haben und damit weiter im Titelrennen zu verbleiben. Ratlosigkeit darüber wie es denn nun weitergeht am letzten Spieltag. Gleich auf der Bank wurden die Taschenrechner angeworfen,  wurde spekuliert über die unterschiedlichsten Konstellationen. Eins ist klar. Zunächst muss ein Sieg her, zu Hause gegen Meiningen. Sollte Goldbach und Blankenburg am letzten Spieltag unentschieden spielen, wäre der LSV Meister. Siegt Goldbach, käme es zu zwei Entscheidungsspielen zwischen Ziegelheim und Ronneburg. Für die Blankenburger ändert sich hingegen kaum etwas. Sie müssen auf jeden Fall in Goldbach siegen, um sich den Titel zu holen. Handball-Herz, was willst du mehr. Das Saisonfinale wird nichts für schwache Gemüter!
 
LSV: Urwank, Hahn, Rüger; D. Heinig (7/2), S. Graichen (5), Ch. Graichen, A. Heinig (1), Moritz (7/2), Reusch (5), Knöfler (3), Bartlick (1), Kühnert (1), Sense (2), Zielke
Strafminuten: HSV 12; LSV 10       
7m: HSV 3/2; LSV 6/4
Schiedsrichter: Luther/Jäger (SVW Eisenach)
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #5 am: 08.05.2007 - 02:01:07 »

OTZ Stadtroda  08.05.2007

Keine rauschende Ballnacht in Meiningen

Reserve gewinnt beim Schlusslicht 24:19 - Beste Werfer: Remme und Werrmann

ESV Lokomotive Meiningen - SV Hermsdorf II 19:24 (8:11)

Mit Ruhm haben sich die Oberliga-Handballer des SV Hermsdorf II am Sonnabend wahrlich nicht bekleckert. Dort, wo andere Teams mit zehn, 12 oder 15 Toren Differenz gewann, mühten sich die Holzländer zu einem 24:19-Arbeitssieg (11:8) beim punkt- und sieglosen ESV Lok Meiningen ab.
"Das war nicht berauschend, stimmt, wir haben uns richtig schwer getan", musste auch SVH-Trainer Christian Escher zugeben. Das größte Kompliment an diesem Abend verdienten sich die Meininger. Sie kämpften, rackerten, bei einigen Abwehraktionen auch über der Grenze des Erlaubtem. Sie wollten unbedingt ihren ersten Pluspunkt einfahren.

Am Ende sollte es für die Südthüringer nicht ganz reichen, weil die Hermsdorfer stets in Führung lagen und diese bis zum Schlusspfiff nicht mehr abgaben. Mit 19 Gegentoren lagen die Gäste voll im Soll. Die Abwehr musste im Vergleich zu den anderen Partien umformiert werden. Torben de la Motte fehlte genauso im Mittelblock wie Rene Opel. Der saß nur auf der Tribüne. Er sollte nur im Notfall eingesetzt werden, auch mit Blick für einen möglichen Einsatz zum Finale in der Regionalliga. "Das war alles so mit Jens Friedrich abgesprochen", bestätigte der zuschauende Kapitän René Opel.

Beide Torhüter zeigten eher durchschnittliche Leistungen. Nachwuchsmann Felix Hentschel wehrte zwei Siebenmeter ab. Im Angriff durfte wieder André Werrmann ran, erst auf Halblinks, dann auf Halbrechts. Trotz einiger Fehlwürfe kam er noch auf fünf Tore. Erfolgreicher war nur Michael Remme.

Friedrich: "Wir bleiben drin in der Oberliga. Nächste Saison werden wir sehen, was wir gelernt haben."

SVH II: Passarge, Hentschel, Remme (6), M. Varchmin (1), Parybyk (1), Kietzmann (4), Schreck (2), E. Trautvetter (1), Machts (1), Bocek (2), Werrmann (5).
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #6 am: 08.05.2007 - 02:07:55 »

HP Königsee

Schlechte Angriffsleistung verhindert weitere Überraschung

SV Thuringia Königsee - HSV Ronneburg 27:33 (13:15)

Meisterschaftsfavorit Ronneburg stolpert in Königsee nicht

Die Gastgeber wollten an ihre zuletzt gezeigten Leistungen gegen die Spitzenteams anknüpfen und nun auch Meisterschaftsfavorit Ronneburg stolpern lassen. Doch die Gäste wussten, was die Stunde geschlagen hatte und begannen äußerst konzentriert, während es die Mannen vom Schiefer brechstangenmäßig angingen und sich in Ronneburgs Abwehr festbissen bzw. mit Fehlversuchen aufwarteten. Der nun neue Tabellenführer war da in diesem Ostthüringenderby aus einem ganz anderen Holz geschnitzt. Auch ohne den verbannten Tschechen Puta begannen sie frühzeitig die Akzente zu setzen, was ihnen nach kurzem Rückstand die Führung brachte (2:1 - 2.). Königsee tat sich durch Abstimmungsprobleme in der Abwehr schwer und geriet schon frühzeitig in einen höheren Rückstand (2:6 - 8.). Thuringia zerrte mächtig an den Ketten, doch die Abschlussquote ließ zu wünschen übrig (4:10 - 12.). In der Folgezeit setzte sich die Sechs- bis Sieben-Tore-Differenz fort (8:15 - 23.). Kurz vor der Pausensirene fanden die Königseer ihren Spielfaden und die Durchschlagskraft, was sie verkürzen ließ. Innerhalb weniger Spielminuten waren die Hohmann-Schützlinge perfekt im Bilde und schufen sich mit dem Halbzeitstand von 13:15 eine gute Ausgangsposition. Mit diesem Spielstand war urplötzlich wieder Tür und Tor offen für die nächste Überraschung am Königseer Schiefer, welche auch kurzzeitig weiter für Stimmung sorgte. Doch Ronneburg zeigte sich in Folge wieder treffsicherer, während die Oldenburg, Hüttner, Najmann & Co. an Seidemann im HSV-Kasten scheiterten, den sie berühmt warfen (15:20 - 35.). Der HSV steuerte erneut wieder einen Sechs-Treffer-Abstand an (16:22 - 39.), den die Königseer nun kaum noch abbauen konnten (20:26 - 47.). In den noch verbleibenden Minuten kontrollierten die Gäste die Partie. Mit ihrem Doppelpunktgewinn bleiben die Ronneburger im Meisterschaftsrennen.

Thuringia Höhne, Föhr - Götz (2), Göring (1), Lächa, Förster, Knedlik (1), Friedrich, Dademasch (3), Pojonie (1), Hüttner (5), Oldenburg (5), Najman (9).
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #7 am: 08.05.2007 - 02:09:58 »

HP Ronneburg

Ronneburg gewinnt sein letztes Saisonspiel souverän

SV Thuringia Königsee - HSV Ronneburg  27:33 (13:16)
 
HSV bleibt mit diesem Sieg im Titelrennen - jetzt heißt es abwarten !

Am vergangenem Sonnabend gingen Ronneburgs Oberligahandballer letzmalig auf Reisen. Während alle anderen Oberliga-Teams am 19. Mai nochmals um Tore und Punkte ringen, absolvierten die HSV Handballer gegen den SV Thurinigia Königsee bereits ihr letzte Meisterschaftsspiel der Saison 2006/07. Eines war bereits vor dem Anpfiff klar, in Königsee ging es in der Vergangenheit immer heiß her und Ronneburg musste unbedingt gewinnen, wenn man das Titelrennen bis zum letzten Spieltag offen halten wollte. Dementsprechen kuraciert gingen die Gäste zur Sache und ließen zu keiner Zeit Zweifel aufkommen, dass man die enorm wichtigen Punkte mit nach Hause nehmen will. Das 1:0 wurde postwendend ausgeglichen und man ging selbst mit 1:2 und 1:3 (3.Min.) in Führung, ehe Königsee seinen zweiten Treffer landen konnte. Es fiel auf, dass Ronneburg sehr konzentriert zu Werke ging, während die Mannen vom Schiefer brechstangenmäßig Handball spielten und sich in Ronneburgs Abwehr festbissen. Die HSV – Männer setzten also in diesem Ostthüringenderby frühzeitig die Akzente und führten nach acht Minuten mit 2:6 und nach zehn Minuten bereits mit 4:8. Doch damit nicht genug, Ronneburg legte nach und erzielte in der 23. Minute eine Sieben Tore Differenz (8:15). Kurz vor dem Pausenpfiff kamen die Hausherren etwas besser ins Spiel und versenkten das runde Leder noch fünf Mal in Folge im „Gästekasten“ zum 13:15, ehe Ronneburg den 13:16 Halbzeitstand herstellte. Die Tatsache, dass Ronneburg in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit nur drei Treffer erzielte, ließ sicherlich bei einigen die Frage aufkommen, wird das Spiel in den zweiten dreißig Minuten im Kampf um die Meister- schaftspunkte spannend wie eh und je ? Die Antwort gaben die HSV – Männer selbst. Sofort mit Wiederanpfiff nahmen die HSV – Mannen das Heft des Handelns wieder in ihre Hände und man zeigte sich sehr treffsicher. Die Hausherren dagegen scheiderten oftmals an dem, an diesem Tag gut aufgelegten HSV – Keeper Hannes Seidemann. So manch 100%iger wurde seine sichere Beute und die Königseer Werfer begannen hier und da zu verzweifeln. Logische Folge, Ronneburg zog wieder davon und nach fünfzig Minuten hatte man eine weitere Sieben Tore Führung ( 21:28) erzielt. Zu diesem Zeitpunkt war dann auch den letzten Zweiflern klar, die Gäste lassen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Wohl auch deshalb, weil Königsee nicht in der Lage war, den Vorsprung der HSV – Mannschjaft abzubauen. In den verbleibenden Minuten kontrollierten die Gäste die Partie und die Hausherren waren um Schadensbegrenzung sprich Kosmetik bemüht. Ronneburg gewann dieses jederzeit fair geführte Oberligaspiel mit 27:33 Dank einer geschlossen und guten Mannschaftsleistung verdient und bleibt im Meisterschaftsrennen. Ein Novum man gehört am letzten Spieltag ( „Dank“ des Suhler Rück-ziehers ) zu den „Zuschauern“. Auch wenn man am letzten Spieltag nicht mehr eingreifen kann, Bleibt die Meisterschaft spannend und es wird sicherlich noch zu Entscheidungsspielen kommen. Warten wir es ab.
 
Torschützen für HSV Ronneburg:
Bauer (1), Vollgold (1), Sidortschuk (3), Ganzha (4), Gottschalk (4), Dathe (5), Meyer (7), Zänsler (8), 
Siebenmeter: Thuringia Königsee: 4/5, HSV Ronneburg: 4/5, 
Zeitstrafen: Thuringia Königsee: 3 x 2min, HSV Ronneburg: 4 x 2min, 
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #8 am: 08.05.2007 - 02:11:46 »

OTZ Sport  05.05.2007

Als Zweiter hat man Aufstieg nicht verdient
 
Vor dem Fernduell sprach OTZ mit den Trainern Stefan Koska (47) vom HSV Ronneburg und Steffen Schreiber (43) vom HSV Bad Blankenburg.

Fällt am Wochenende schon eine Entscheidung?

Koska: Ich glaube nicht. Beide Teams gewinnen. Der Titelkampf wird am letzten Spieltag in Goldbach entschieden. Ich bleibe dabei, es wird jemand mit 13 Minuspunkten Meister.

Schreiber: Das weiß ich nicht. Ich würde es mir schon wünschen, dass sie zu unseren Gunsten ausfällt.

Wie muss man spielen, um Ziegelheim zu besiegen?

Schreiber: Wir müssen dem Gegner unser Spiel aufzwingen. Ziegelheim hat bisher bei allen Top-Teams sehr stark gespielt. Sie kämpfen bis zum Schluss.

Wie muss Ronneburg spielen, um in Königsee zu gewinnen?

Koska: Wir müssen den Gegner beschäftigen, Tempo machen. Möglicherweise wird die Torhüter-Position entscheidend sein. Die Partie wird sehr knapp.

Bleibt es dabei, dass Ihr Verein nur bei Platz eins aufsteigt?

Koska: Ja. Wir haben nur für die Regionalliga gemeldet als Erster. Man muss sich Ziele stellen. Als Zweiter hat man es sportlich nicht verdient.

Schreiber: Ja, das war vor der Saison so beschlossen worden. Wir wollen daran nicht rütteln.

Was ist, wenn Sie nicht Meister werden?

Koska: Dann geht es weiter. Für mich war es schwierig, da ich die Mannschaft erst in der Mitte der Saison übernommen habe.

Schreiber: Dann werden wir nächste Saison neu angreifen. Die Regionalliga würde vielleicht ein Jahr zu früh kommen. 
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #9 am: 08.05.2007 - 02:15:00 »

HP Gera

Endlich der Lohn für ein starkes Auswärtsspiel-Post gewinnt in Eisenach

ThSV Eisenach II - Post SV Gera 28:32 (14:16)

Für die letzten beiden Spiele der Oberligasaison 2006/07 müssen die Männer um Kapitän Stefan Martin auf Reisen gehen. Als erstes ging es am Samstagabend nach Eisenach zur Bundesligareserve.
Motivationsprobleme gab es bei den Gästen keine, erstens wollte man den Gastgebern zeigen, dass man besser spielen kann wie im Hinspiel (Eisenach gewann in Gera mit 9 Toren Unterschied !!) und zweitens kann man sich mit zwei Punkten in die obere Tabellenhälfte vorarbeiten.
Wer hoffte, dass Eisenach Besetzungsprobleme haben würde, sah sich getäuscht. Eine vollbesetzte Reservebank der Gastgeber machte es diesmal nicht notwendig das Trainer Frank Ihl zum Spielertrikot greifen musste. Auch die Eisenacher gingen heiß in das Spiel, wollte man doch beweisen, dass man besser Handball spielen kann, wie noch unter der Woche in Sonneberg beim Pokalspiel.
Anpfiff und Gera begann sofort, dass taktische Konzept eindrucksvoll umzusetzen. Aggressive Abwehrarbeit und herausgespielte Tore aus dem Positionsangriff – die Gäste führten schnell mit 1:4. Schon nach 7 Minuten - Auszeit auf der Bank der Eisenacher. Doch ohne durchschlagenden Erfolg. Gera bestimmte ganz klar den Spielrythmus und das Spieltempo und fand immer wieder die Lücke in der Eisenacher Abwehr. Beim Spielstand von 6:11 waren es dann bereits 5 Tore Vorsprung für die Gäste. Ab der 20. Spielminute kamen dann die Gastgeber besser ins Spiel. Insbesondere Dank ihrer konditionellen Vorteile und einer gut besetzten Auswechselbank. Über drei Siebenmeter nacheinander und einem 6:4 Überzahlspiel verkürzten die Eisenacher mehrmals auf zwei Tore. Doch mehr ließen die Postler nicht zu und erzielten selbst in dieser kritischen Phase in Unterzahl wichtige Tore über die Außen Stefan Martin und Sebastian Teichmann. Mit 14:16 für die Post ging es in die Pause.
Am Spiel der Gäste gab es nichts zu verändern, die Frage war nur, würde die Kraft reichen. Die zweite Halbzeit begann wie die Erste. Gera war spielbestimmend und hellwach. Schon in diesen ersten Minuten hätte man den Sack zumachen können, doch 3 Konter nacheinander konnten nicht im Tor der Eisenacher versenkt werden. In dieser Phase hielt der sich steigernde Eisenacher Torhüter seine Mannschaft im Spiel. Das Angriffsspiel der Gastgeber lebte nur von der spielerischen Klasse ihrer Einzelspieler. So waren es immer wieder Daniel Luther und Andre Ludwig, die mit Würfen aus der zweiten Reihe erfolgreich waren. Doch den Eisenachern gelang nie der Anschlusstreffer, da Gera immer eine Antwort parat hatte. Insbesondere Maik Grützbach bekamen die jungen Abwehrspieler des Gastgebers nie unter Kontrolle. Mitte der zweiten Halbzeit führte Gera wieder mit 5 Toren – 22:27. Grund genug für eine Auszeit bei den Geraern, um die Kräfte für die letzten Minuten sinnvoll einzuteilen. Bis zum Spielstand von 25:30 funktionierte das auch sehr gut. Doch die letzten 5 Minuten sollten ähnlich wie in der ersten Halbzeit von den Schiries bestimmt werden. Kurz nacheinander fanden sich 4 Geraer Spieler mit 2 Minutenstrafen auf der Bank wieder, so dass die letzten 5 Minuten fast ständig mit 2 Mann Unterzahl gespielt werden musste.
Doch zu den 4 Spielern gesellten sich Siegeswille und Einsatz, zwei Dinge die den Unterschied zu Eisenach machten. Selbst in Unterzahl gelingen den Postlern Tore und Lars Möbus im Tor hält in dieser Phase fast jeden Ball der Eisenacher. Am Ende 28:32 für die Geraer - ein absolut verdienter Erfolg. Kompliment an die Mannschaft !

Der Post SV Gera spielte mit:  Ch. Szlapka, P. Nedved, L. Möbus --- K. Krech ( 5/2 Tore), M. Grützbach (7), S. Teichmann (5), J. Mühlberg, E. Pfeifer ( 2), M. Seime (1), K. Rosenbaum (5), P. Borik (1) und St. Martin (6). 
Gespeichert
Marco
Global Moderator
Hero Member
*****
Beiträge: 6.513




Profil anzeigen
« Antworten #10 am: 08.05.2007 - 02:17:38 »

HP Gotha

Eine kleine Siegesserie zum Abschluss

SG Erfurt/Bad Langensalza - Ernestiner SV Gotha  29:33 (15:19)

Die Formkurve zeigt wieder steil nach oben. Schade nur, dass die Saison vorbei ist. Sonst könnten Gothas Oberliga-Handballer vermutlich noch so manchen Erfolg verbuchen. Wie am Samstag bei der SG Erfurt/Bad Langensalza mit 33:29 Toren. Den Sieg inbegriffen holten die Ernestiner zuletzt fünf von sechs möglichen Punkten.
Um seine Mannschaft optimal vorzubereiten, hatte Thomas Dietz kurzfristig ein Trainingsspiel gegen Goldbach anberaumt. Das fand am Freitag-Abend statt und machte einige Unzulänglichkeiten deutlich (34:39). "Danach hätte keiner gedacht, dass wir am Samstag in Erfurt gewinnen würden", erinnert sich Co-Trainer Utz Wandtke. Aber tags darauf sei die Mannschaft nicht wiederzuerkennen gewesen. Spielerisch enorm verbessert und kämpferisch bis zum Schluss überzeugend gaben die Ernestiner den Ton an. Das half ihnen, sich rasch von der SG Erfurt abzusetzen.
Mitte der ersten Halbzeit betrug Gothas Polster komfortable sechs Tore (9:15). Dieser Vorsprung schrumpfte vor der Pause (15:19) geringfügig zusammen, konnte aber nach dem Wechsel wieder ausgebaut werden (18:26). In dieser Phase strahlten auf Erfurter Seite nur A. Ahrens und Menge Torgefahr aus (je 10), der Rest blieb harmlos. Bei Gotha übernahmen Lars Gewalt (10 Tore) und André Stegner (8/3) Verantwortung, aber auch Danilo Perner (6), Detlef Irmisch (3) und Marko Schneider (3) waren zur Stelle, wenn man sie brauchte. Das wäre Oliver Behling sicher auch gern gewesen, doch er musste wegen einer Fußverletzung ab der 15. Minute passen.
Am Ende wurde es spannend (29:31), aber die Ernestiner ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.
Ernestiner SV: Scheerschmidt - Gewalt 10, Jicha 1, F. Wandtke, Perner 6, Hofmann, Meß, Schneider 3, Behling 1, Irmisch 3, Thieme 1 (59. RK 3 x 2 min), A. Stegner 8/3.
Strafwürfe: 3/3 (Erfurt: 5/3).
Zeitstrafen: 5 x 2 min + RK (4 x 2 min).

Serie hält

Der Knoten scheint geplatzt. Gotha gewinnt auch sein Spiel beim jetzigen Tabellenneunten mit einer guten Mannschaftsleistung.

"Es geht doch", aufatmend Trainer Thomas Dietz. Die Mannschaft habe engagiert gespielt, sei spielerisch zusammen gewachsen, habe das taktisch umgesetzt, was ausgemacht war.
Und das war besonders auf die Defensive ausgerichtet. Halbrechts Arends wurde ausgeschalten, vorne für viel Bewegung gesorgt. So baute die Mannschaft sich nach dem 3:3 kontinuierlich ein Torepolster auf (9:15 / 20.). Lars Gewalt glänzte mit einer bestechenden Wurfquote von sieben Toren. Bis zur Pause blieben leider einige Chancen dann ungenutzt, sodass Erfurt etwas aufholen konnte. Keine Gefahr, beim 15:19 ging es in die Kabinen.
Was folgte war die beste Phase der Gothaer, die es bis auf 18:26 brachten, eine Vorentscheidung. "Ich hatte nie das Gefühl, dass das Spiel verloren geht", war sich Dietz angesichts des tadellosen Spielmechanismuses sicher. Über 22:28, 28:30, 29:31 wurde es zwar nochmal etwas knapper aufgrund von Konzentrationsschwächen und Abspielfehlern, doch Gotha legte noch zwei Tore drauf und schaukelte das Ding heim. Neben Gewalt als Topscorer lieferte Marko Schneider ein souveränes Spiel ab, auch Danilo Perner über die Außenposition kam wieder besser in Tritt. Leider verletzte sich Oliver Behling (15.), was das Aus für die Saison bedeutet. "Die Mannschaft ist gut drauf, das soll auch gegen Königsee genutzt werden", so der Coach, der für ein noch besseres Spielverständis schon eine Reihe von Vorbereitungs-Cups in Suhl, Jena und Kienbaum für die nächste Saison fest eingeplant hat.
ESV: Scheerschmidt, Gewalt 10, Jicha 1, Perner 6, Hofmann, Schneider 3, Behling 1, Irmisch 3, Thieme 1, Stegner 8/3
Strafwürfe: 3/3 (5/3);
Zeitstrafen: 5 (4)
Gespeichert
Sonneberg
Newbie
*
Beiträge: 22




Profil anzeigen WWW
« Antworten #11 am: 08.05.2007 - 10:15:52 »

HP Apolda

Zweite Niederlage gegen die Spielzeugstädter

HV Spielzeugstadt Sonneberg - HSV Apolda 1990 37:34 (19:16)

Auch im Rückspiel beim HV Spielzeugstadt Sonneberg mussten unsere Männer den Gastgebern beide Pluspunkte überlassen. Auch in dieser Begegnung lag für unsere HSV- Mannschaft ein Erfolg durchaus im Bereich des Möglichen. Auch am Samstagabend scheiterten wir weniger am Gegner als an eigenen Unzulänglichkeiten. Schade, denn nun müssen wir bis zum letzten Abpfiff der Saison um eine respektable Abschlussplatzierung kämpfen.
Dabei hatte sich die Truppe um Käpt´n Torsten Dippmann einen vollen Erfolg zum Ziel gesetzt. Wissend um die Besetzungsprobleme der Gastgeber verordneten unsere Männer dem Sonneberger Haupttorschützen Martin Blechschmidt Manndeckung von Beginn an. Doch diese Maßnahme zeigte nur bedingt Wirkung, denn unseren Verteidigern gelang es nicht, die „restlichen“ Angreifer des Tabellennachbarn in den Griff zu bekommen. Zu langsam, zu wenig aggressiv agierten wir in der Defensive. Viel zu oft gestatteten wir Gurtowoi und Co, mit einfachen Würfen zum Torerfolg zu kommen. Dabei war nicht zu übersehen, dass beide Keeper des HSV nur Ballkontakt hatten, um diesen aus den Maschen zu holen.
Im Vorwärtsgang dagegen lief es ganz ordentlich. Wir erspielten uns gute Torgelegenheiten und konnten diese auch zumeist nutzen. So entwickelte sich eine Partie, die zumindest im ersten Spielabschnitt sehr ausgeglichen aussah. Erst kurz vor dem Pausentee konnten die Südthüringer zwei Unaufmerksamkeiten des HSV zur erstmaligen 3-Tore Führung nutzen. Nach Wiederbeginn zunächst das gleiche Bild und bis zum 22:19 (34. Minute) blieb alles offen. Doch jetzt folgten die zehn Minuten der Gastgeber, in denen sie ihren Vorsprung bis zum 29:21 ausbauen und somit den Grundstein für ihren Erfolg legen konnten. Wieder waren es Konzentrationsfehler im Abwehrverhalten, zu hastige Abschlüsse im Vorwärtsgang und indisponierte Torhüter. Erst im Angesicht der drohenden Niederlage rappelten sich unsere HSV-Jungs auf besannen sich auf ihre Stärken und kämpften sehr gut. Jetzt fanden wir zur kompakten Abwehr, die kaum noch gute Würfe der Pokalfinalisten zuließ. Auch im Vorwärtsgang noch einmal eine deutliche Steigerung der Effektivität. Unsere Männer bäumten sich auf und den einheimischen Fans blieb fast das Herz stehen. Denn beim 34:33 zwei Minuten vor Ultimo waren wir wieder dran und die Spannung hatte ihren Höhepunkt erreicht. Doch jetzt kehrte das Glück zurück nach Sonneberg und sie erzielten gegen unsere offensive Deckung die entscheidenden Treffer zum Doppelpunktgewinn. Für unsere HSV-Crew wäre ein weiteres Mal mehr drin gewesen.

Unsere Mannschaft:
Markus Helm, Nils Hübscher (Tor); Volker Goldmann (5), Marco Stanek (1), Roger Gierschick,
Torsten Dippmann (5), Martin Bomba, Arsim Zagaj (1), Viorel Sava (13), Alexander Berceanu (2), Steffen Müller (2), Marco Utschig, Matthias Koch (5)

Strafwürfe: Sonneberg 7/5 HSV 3/3
   
Zeitstrafen: Sonneberg 5 HSV 4
   
Schiedsrichter: Bätz/Langbein

Spielfilm:   0:1, 3:3, 8:6, 8:8, 14:12, 17:16, 19:16 (Hz.)
     21:17, 25:19, 29:21, 30:24, 32:29, 33:30, 34:33, 35:34, 36:34, 37:34
« Letzte Änderung: 08.05.2007 - 13:47:21 von Marco » Gespeichert
Seiten: [1]
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.4 | SMF © 2006, Simple Machines LLC
Joomla Bridge by JoomlaHacks.com
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
designed by www.madeyourweb.com