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Thüringer Handball-Verband
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Autor Thema: 1. Runde  (Gelesen 1409 mal)
Marco
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« am: 25.07.2007 - 13:51:51 »

07.09.2007  19.00 Uhr
SG Könitz/Saalfeld II - SG Könitz/Saalfeld
[Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]

08.09.2007  16.00 Uhr
VSG 1882 Oberdorla - Nordhäuser SV
[Sporthalle Damaschkestraße Mühlhausen]

08.09.2007  17.30 Uhr
SG Schnellmannshausen - SV Haineck Nazza
[Normansteinhalle Treffurt]

15.09.2007  13.00 Uhr
HV Ilmenau 55 II - HSV Apolda 1990 II
[Ilmsporthalle Ilmenau]

15.09.2007  14.30 Uhr
SV Aufbau Altenburg II - HBV Jena 90
[Sporthalle Goldener Pflug Altenburg]

15.09.2007  17.00 Uhr
SV BW 1893 Goldbach/Hochheim II - HSV Sömmerda 05
[Nessetalhalle Goldbach]

15.09.2007  18.00 Uhr
TSV 1880 Gera-Zwötzen - HSG Suhl
[Sporthalle Vollersdorfer Straße Gera]
SG Arnstadt/Plaue II - SV Aufbau Altenburg
[Sporthalle "Am Jahnsportpark" Arnstadt]

15.09.2007  18.30 Uhr
SV Fortuna Großschwabhausen - TSV 1898 Oppurg
[Sporthalle Großschwabhausen]

15.09.2007  19.30 Uhr
HSG Werratal 05 - Post SV Gera II
[Sporthalle Wernshausen]

15.09.2007  20.00 Uhr
SG Arnstadt/Plaue - WSV 1907 Neuhaus
[Sporthalle "Am Jahnsportpark" Arnstadt]
VfB TM Mühlhausen 09 - SV Petkus Wutha-Farnroda
[Sporthalle Damaschkestraße Mühlhausen]

16.09.2007  15.00 Uhr
Ernestiner SV Gotha II - SV Wartburgstadt Eisenach
[Sporthalle Ernestinum Gotha]

16.09.2007  16.00 Uhr
TSV Zella-Mehlis - HV Ilmenau 55
[Sporthalle Schillerschule Zella-Mehlis]

16.09.2007 16.00 Uhr
SV 05 Friedrichroda - SV T&C Behringen/Sonneborn
[Sporthalle "Am Körnberg" Friedrichroda]

16.09.2007  16.00 Uhr
SG Erfurt/Bad Langensalza II - HV 90 Artern
[Salza-Halle Bad Langensalza]
« Letzte Änderung: 17.09.2007 - 21:14:42 von Marco » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 17.09.2007 - 23:02:48 »

TA Apolda  17.09.2007

Kein zweites Pokal-Wunder

SV Fortuna Großschwabhausen - TSV 1898 Oppurg  25:24 (13:12)
 
Die Handballer von Fortuna Großschwabhausen sind erfolgreich in die Saison eingestiegen: Zunächst ein Sieg im Prestige-Testspiel gegen die Weimarer Männer, dann ein knapper Pokal-Triumph gegen Oppurg.
Fortuna Großschwabhausen hat die zweite Runde im Handball-Landespokal der Männer erreicht. Trainer Dirk Heinemann dämpft nach dem 25:24 (13:12) gegen den TSV Oppurg allerdings die Hoffnungen auf ein zweites Pokal-Wunder: "Vorige Saison haben uns die Oberligisten noch unterschätzt, den Fehler machen sie sicher kein zweites Mal. Klar würde ich mich mit den Fans über einen starken Gegner freuen, aber bis ins Halbfinale wird es diesmal kaum reichen."

Die Fortunen führten nach einem Blitzstart 6:0 (7.), aber Oppurg arbeitete sich immer wieder heran. In der zweiten Hälfte zog Fortuna wieder auf fünf Tore davon (19:14 / 40.) und hielt diesen Vorsprung einige Zeit, aber eine halbe Minute vor Schluss warf Oppurg doch den Ausgleich zum 24:24. Jörg Heinemann versenkte die Kugel zehn Sekunden vor der Schlusssirene zum Siegtor - es war der zehnte Treffer für den überragenden Werfer des Tages. Ein Klasse-Spiel lieferte auch Torwart Jörg Schröder ab: Der routinierte Neuzugang stand 30 Minuten zwischen den Pfosten und verlieh dem Spiel des Teams Sicherheit.

Komplett enttäuschend hingegen diesmal die rechte Seite: Sascha Heinemann und Robert Neumann trafen kein einziges Mal ins Oppurger Netz. Am Freitagabend im Prestige-Testspiel gegen den HSV Weimar hatten sie noch zusammen 13 Tore erzielt. Fortuna gewann das Duell der Vorjahres-Rivalen letztlich recht klar mit 32:27. Der Abend hatte mit einer Verzögerung begonnen, als die Weimarer zur vereinbarten Anwurfzeit 19.30 Uhr erst in der Halle eintrafen. Gegen Ende ging zudem in einer Reihe ruppiger Attacken der Charakter des Freundschaftsspiels ein wenig verloren. Für Heinemann kein Drama: "Handball lebt nun mal von Emotionen."
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« Antworten #2 am: 18.09.2007 - 01:30:48 »

HP Könitz/Saalfeld

SG Könitz/Saalfeld II – SG Könitz/Saalfeld 22:29 (10:11)
 
Etwas unglücklich fiel das Los in der ersten Runde des Thüringer Handballpokals. So standen sich am vergangenen Freitag die zweite und die erste Männermannschaft der neu gegründeten Spielgemeinschaft Könitz/Saalfeld gegenüber.
Nach wenigen Minuten konnte die Erste mit 3:1 in Führung gehen und schien ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Doch die Zweite blieb dran und konnte ausgleichen. Scheinbar nahmen einige Spieler der ersten Vertretung der SG die Begegnung etwas zu leicht, denn technische Fehler und Unkonzentriertheiten in Angriff und Abwehr waren keine Seltenheit. Die Zweite, als Außenseiter ins Rennen gegangen, spielte beherzt auf und versuchte dem Gegner das Leben so schwer wie möglich zu machen. Dies klappte in den ersten 30 Minuten immer wieder und so gelang es der Ersten auch nicht sich entscheidend abzusetzen. Nach einer nahezu ausgeglichenen ersten Hälfte ging es mit einer knappen Führung für SG I in die Pause.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam die Erste dann besser ins Spiel und konnte sich aus einer guten Abwehr heraus steigern und sich mit 14:11 und später 19:14 absetzen. Doch die Zweite kämpfte weiter und konnte beim 20:17 noch einmal verkürzen, bevor 4 Treffer der SG I folgten. So war das Spiel spätestens beim 26:18 entschieden. Doch jetzt kehrten auch wieder einige Unkonzentriertheiten ins Spiel der Ersten zurück, was der Zweiten leichte Tore in den letzten Minuten bescherte.

Spieler SG II: Bittner(TW); Kroll(TW); Steyer 7;N.Richter 4;Schmied 4;Zahn 3;Zapf 2;Lange 1;Hentschel 1;Kloß;Rehnert;L.Richter;Hecker;Höcker

Spieler SG I: Lindig(TW);Matussek(TW);Trinks(TW);Hinz 8;Arnold 6;P.Schmidt 4;Leuthäuser 3;Volkmar 2;S.Schmidt 2;M.Dietzel 2;Heerwagen 1;Schmeißer 1;F.Dietzel;Beyer
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« Antworten #3 am: 18.09.2007 - 23:09:14 »

Infoline Oppurg

Thomas Knaf erzielt erstes Saisontor für Oppurgs Handballer

SV Fortuna Großschwabhausen – TSV 1898 Oppurg  25:24 (13:12)
 
Die Handballer vom TSV Oppurg sind in die Saison eingestiegen. Am zurückliegenden Samstagabend hatte das Los eine Auswärtspartie beim neuerlichen Ligakonkurrenten und Aufsteiger Fortuna Großschwabhausen beschert. Im letzten Jahr hatte dieses Team das Halbfinale im Handball-Landespokal der Männer erreicht. So versprach sich Trainer Tom Kriesche viel von der Partie, die mehr als nur ein Testspiel für die nun startende Landesliga-Spielzeit sein sollte.

Bestätigt wurden seine Bedenken über die Abwehrarbeit seines Teams gleich in den ersten Minuten des Spiels. Vor nicht unbedingt zahlreicher, dafür aber umso lautstärkerer Kulisse vergab sein Team beste Möglichkeiten im eigenen Angriff und ließ sich in der Deckung überrumpeln. Genau wie vorn noch die Präzision fehlte, so war man auch in der Abwehr zu steif auf den Beinen und bewunderte eher das Gastgeber-Kombinationsspiel, als ordentlich und konzentriert zuzupacken. Erst nach dem 6:0 gelang Thomas Knaf von der Linksaußenposition der erste Treffer in der Spielzeit. So verträumt verschlief der TSV also die ersten Minuten und schreckte erst beim 8:2-Rückstand wieder auf und besann sich aufs Handballspielen. Dieses zeichnet sich nun nicht nur durch Herausspielen eigener Chancen, sondern auch durch das Vermeiden klarer gegnerischer Torgelegenheiten aus. Genau darauf griff man nun auch zurück, stand sicherer und vor allem agiler auf den Beinen und kam dank einer stabiler werdenden Abwehr zurück ins Spiel. Hier brachte Routinier F. Pechtl wieder seine Erfahrung ein. Prompt fielen auch im eigenen Angriff die Tore und man kam bis zur Pause gegen eine nun nicht mehr nur zaubernde Gastgeber-Sieben zum 13:12-Anschluss per abermals sicher verwandelten Siebenmeter von P. Herzog.

Den Fortunen gelang in Halbzeit Zwei wieder ein Blitzstart und zogen auf vier Tore davon. Begünstigt wurde dies durch zum Teil unnötiges Unterzahlspiel der Oppurger. Vielleicht drückte sich in den Strafen auch die nun endlich erwachende nötige Aggressivität im Oppurger Spiel aus. Doch kann man auch das bis hierhin gezeigte Angriffsspiel lobend erwähnen, auf schnelle und mit dem nötigen Zug gespielte Aktionen folgten einfache Treffer durch Escher, Herzog und Neuzugang Sebastian Kempe. Der TSV hielt kämpferisch dagegen und kam in der letzten Minuten näher heran, bevor wiederum T. Knaf per Tempogegenstoß der 24:24-Ausgleich gelang. Die Entscheidung gegen die nun drohende Verlängerung fiel, als plötzlich wieder ein gegnerischer Spieler völlig frei zu Wurf kam und das entscheidende 25:24 markierte. Trotz der Niederlage und dem damit verbundenen Aus im Pokal blickt Trainer Tom Kriesche zuversichtlich in die neue Saison. „Ich denke schon, dass wir optimistisch in die neue Spielzeit gehen können, wenn alle fit bleiben und die unnötig hohe Fehlerquote minimiert werden kann.“, so der Coach. Hauptaugenmerk für die kommenden Partien liegt in einer von Beginn an stabileren und wachsameren Abwehr.

Für den TSV spielten:

S. Schrödel und A. Prätor (im Tor), C. Wunderlich (1 Tor), P. Herzog (9/6), F. Pechtl (3), J. Greiling (2), F. Hünger, J. May, P. Escher (3), R. Luthardt (1), T. Knaf (3), S. Kempe (1), P. Hellrung (1).
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« Antworten #4 am: 18.09.2007 - 23:46:16 »

HP Arnstadt

Dem Favoriten lange Zeit das Leben schwer gemacht

SG Arnstadt/Plaue II - SV Aufbau Altenburg 19:26 (9:11)

Vom Papier her war die Ansetzung doch eine ziemlich klare Angelegenheit. Der Gegner im Pokal-Wettbewerb, der SV Aufbau Altenburg, spielt in der Landesliga und ist dort ein potentieller Aufstiegskandidat für die Oberliga. Zudem wird die recht junge Truppe vom ehemaligen Nationalspieler Lothar Doering betreut. Somit waren, zumindest rein formal, die Fronten im Vorfeld geklärt. Aber Pokalspiele habe ja bekanntlicherweise ihre eigenen Gesetze. Die neu formierte Mannschaft der SG Arnstadt/Plaue spielte eigentlich das erste mal in dieser Formation zusammen, somit waren auch noch keine Wunder zu erwarten. Umso mehr war doch der Beginn des Spiels erstaunlich gut. Die Gäste gingen zwar, wie nicht anders zu erwarten, in Führung, aber die Mannen von Trainer R. Carnarius ließen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Geschickt wurde das Tempo aus dem Spiel genommen und somit versucht, die sich ergebenden Chancen auch zu nutzen. Dies klappte dann auch ganz gut. Der Favorit aus Altenburg kam nicht mehr als zwei Tore davon. Immer wieder gelang es den Arnstadt/Plaueschen, den Anschluss zu halten. Die Abwehr mit einem sicheren S. Hartung im Tor stand gut und vorne machten J. Werner und P. Sattler viel Druck auf die Gästedeckung. Somit wurde in die Halbzeitpause auch nur mit einer 2-Tore-Führung der Gäste, nämlich 9:11, gegangen.

Nach Beginn der zweiten Halbzeit wurde weiter recht konzentriert gespielt. Es gelang den Altenburgern auch jetzt noch nicht, sich entscheidend abzusetzen. Im Gegenteil. Den Hausherren wäre es bei etwas mehr Cleverness und Glück fast gelungen, den Ausgleich zu erzielen. Jedoch einige Entscheidungen der beiden Unparteiischen machten den Spielfluss und somit die Möglichkeit einer kleinen Sensation wieder zunichte. Unabhängig davon war auch die Fehlerquote unserer Mannschaft zum Ende hin viel zu hoch, um doch noch das Unmögliche zu realisieren. Somit verließ zum Spielende nicht unbedingt ein übermächtiger Gegner als Sieger das Parkett, nein, es war einfach die Mannschaft, die weniger technische Fehler beginn. Mit dem Resultat von 19:26 konnte man trotzdem nicht zu unzufrieden sein. Als erstes Spiel der neuen Saison und mit einer neuformierten Mannschaft gab es doch mehr Licht als Schatten.

Hoffen wir, dass am nächsten Samstag um 17:00 Uhr in der heimischen Halle beim Punktspielstart gegen den HV Merkers die ersten beiden Punkte geholt werden.

Die SG Arnstadt/Plaue spielte in folgender Besetzung: Im Tor mit S. Hartung und Th. Thiel, als Feldspieler waren dabei: P. Sattler (7), J. Werner (4), S. Nießen (5), U. Lange, Th. Nießen, S. Stüber (1), M. Sauer (1), N. Kühnel und A. Widenka (1)
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« Antworten #5 am: 20.09.2007 - 17:25:46 »

HP Thüringer HC

Die vierte Handballkarriere des Torsten K.

SG Erfurt/Bad Langensalza II - HV 90 Artern  44:36 (23:15)

Das torreichste Spiel in der ersten Runde des THV-Pokals der Männer fand in Bad Langensalza statt. Im Duell der beiden Landesligisten SG Erfurt/Bad Langensalza II gegen den HV 90 Artern setzte sich der Gastgeber mit 44:36 (23:15) durch.

Als sich Torsten Kley das Leibchen überzog, um als Aushilfstorhüter für die verhinderten Stammkräfte aufzulaufen, konnte er bestimmt nicht erahnen, dass er am Ende mit 36 Gegentoren dennoch mit seinem Team als Sieger den minutenlangen Beifall der mehr als einhundert Zuschauer erhalten würde. Die neu formierte “Zweite“ der SG hat ihre erste Pflichtaufgabe in der Pokalrunde bestanden und kann den nun kommenden Spielen um Punkte zuversichtlich entgegensehen.

Den Torreigen der Partie von immerhin 80 Treffern eröffnete Christian Schmidt bereits nach 20 Sekunden, als er gleich die erste Lücke zum Abschluss nutzte. Bis zur 10. Minute (5:5) konnte Artern mithalten und hatte bei einem vergebenen Konter sogar die Möglichkeit zur Führung. Besonders von beiden Halbpositionen aus dem Rückraum drohte bei Sprungwürfen Gefahr für die SG, deren Mittelblock mit Manuel Binternagel, Andre Minewski und Christian Schmidt ständig hellwach sein musste. So war es eben auch wieder ein abgeblockter Ball, der zur erneuten Führung verwertet wurde. Was folgte war die wohl schönste Kombination der SG im Spiel: Schnelles Lauf- und Zuspiel über fünf Stationen öffnete die rechte Abwehrseite der Gäste und Sebastian Irovsky vollendete zum 7:5 (12.). Auch wenn es eher die Ausnahme blieb, zeigte es doch das Potential auf, das in der Mannschaft steckt.

In der Folge setzten sich immer mehr die individuellen Stärken der Gastgeber durch und sorgten für die sichere Pausenführung. In den ersten Minuten nach Wiederanpfiff hatte Torsten Kley seine Glanzzeit im Tor. Eine Serie von gehaltenen freien Bällen, ein entschärfter Siebenmeter und mit genauem Zuspiel eingeleitete Gegenstöße brachten ihm mehrfach Szenenapplaus von den Rängen ein. Spaßvögel unter den Zuschauern, die ihn schon als Feldspieler, als Trainer und als Schiedsrichter sahen, prophezeiten ihm eine steile Karriere („Wenn das Heiner Brand sieht“) als Torhüter. Natürlich war der Vorsprung auf zehn Tore gewachsen (27:17 /37.) und eine Vorentscheidung gefallen. Die SG konnte jetzt öfter die Spieler wechseln. Besonders Philipp Kley und Christian Kley zeigten ihre Qualitäten bei Sprungwürfen oder in Eins gegen Eins-Situationen am Kreis. Ein noch deutlicheres Ergebnis wurde allerdings verschenkt, weil die Gastgeber im zweiten Abschnitt kaum die Außenspieler mit einbezogen und zudem im Gefühl des sicheren Sieges sich einige ungenaue Abspiele leisteten. Was die Erkenntnisse wert sind, wird sich bereits am kommenden Wochenende im Punktspiel gegen Goldbach zeigen.

In der nächsten Pokalrunde hat die Mannschaft erneut Heimrecht. Zu Gast in der Salza-Halle wird dann der Oberliga-Absteiger ESV Lok Meiningen sein. Gespielt wird am 20./21. Oktober.
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« Antworten #6 am: 24.09.2007 - 19:41:33 »

HP Gotha

Aus in der Verlängerung

Ernestiner SV Gotha II - SV Wartburgstadt Eisenach  26:30 n.V. (24:24, 10:13)

Bei der ersten Pflichtaufgabe der Saison empfing die Ernestiner-Zweite den letztjährigen Landesligaabsteiger SV Wartburgstadt Eisenach. Nach spannendem Verlauf setzten sich die Gäste mit 30:26 durch. Dazu bedurfte es einer Verlängerung, stand es doch nach sechzig Minuten 24:24-Unentschieden.
Leider konnten die Ernestiner keine spielerische Vorbereitung in Form diverser Testspiele absolvieren, die Mannschaft stand das erste Mal zusammen in dieser Saison auf dem Parkett. Wichtige Männer fehlten trotzdem, die Abwesenheit von Rückraumroutinier Köllner (Urlaub) sowie Jörg "Stonzi-Abwehrbolide" Steinbrecher schwächte das Team diesmal noch. Das Übungsleitergespann Harthauß/Hahn passte die Aufstellung demzufolge an. Der etatmäßige Halblinke, Stefan Reif, musste auf die harte halbrechte Seite wechseln, womit der noch nicht fitte wendige Aal, Mario Weisheit, seiner Lieblingsposition, der Mitte, wieder gerecht werden konnte und auch teilweise die halblinke Führungsposition übernehmen durfte. Neuzugang Johannes Sutor spielte bei seinem Debüt auf einer für ihn ungewohnten Position.
Die zahlreichen Zuschauer sahen eine ausgeglichene erste Halbzeit, zumindest vom Torverhältnis her. In der zweiten lag der ESV meistens zurück. Es offenbarten sich auffällige Deckungsschwächen, die es in den Punktspielen auszumerzen gilt. Aber auch die Angriffsleistung sollte verbessert werden. Vorhandene Chancen wurden teilwiese nicht genutzt und umgesetzt, wodurch der Gegner seine Konter eiskalt einklingte. Die Mannschaft bewies aber Moral und pirschte sich - auch dank der Siebenmetertötungskünste von Springer - bis zur Schlussminute auf ein Unentschieden heran.
Übrigens spielten die Gastgeber 16 Minten lang in Unterzahl. Dümmlicherweise begann die Verlängerung gleich mit einem Wechselfehler, der mit zwei mal zwei Strafminuten geahndet wurde. Erneute Unterzahl also und keine Chance mehr auf den Einzug in die nächste Pokalrunde, den sich die Eisenacher Gäste sicherten.
ESV II: J. Springer, F. Donndorf; R. Harthauß (5), H. Ahrendt (3), M. Weisheit (Aal) 2, B. Falkenau (5), S. Reif (5), D. Springer (Nelson), R. Hahn (5), J. Sutor (1)
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