|
Marco
|
 |
« am: 25.07.2007 - 15:32:39 » |
|
15.09.2007 16.30 Uhr SG Könitz/Saalfeld - SV Thuringia Königsee [Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf]
15.09.2007 17.00 Uhr SV T&C Behringen/Sonneborn - Ernestiner SV Gotha [Hainichsporthalle Behringen]
15.09.2007 19.30 Uhr HSV Apolda 1990 - HV Spielzeugstadt Sonneberg [Werner Seelenbinder Sporthalle Apolda]
16.09.2007 16.00 Uhr HSV Bad Blankenburg - HSV Ronneburg [Guts-Muths-Sporthalle LSS Bad Blankenburg]
16.09.2007 16.00 Uhr Post SV Gera - LSV Ziegelheim [Panndorfhalle Gera]
16.09.2007 16.00 Uhr SG Erfurt/Bad Langensalza - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim [Sporthalle Sportgymnasium Erfurt]
16.09.2007 16.00 Uhr SV Hermsdorf II - ThSV Eisenach II [Werner Seelenbinder Sporthalle Hermsdorf]
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #1 am: 17.09.2007 - 15:44:19 » |
|
HP Bad Blankenburg
Glanzleistung zur Saisoneröffnung Sensationeller Auftaktsieg gegen vorjährigen Vizemeister Ronneburg
HSV Bad Blankenburg – HSV Ronneburg 39:25 (21:12)
Die Saison begann hervorragend. Die Vierfelderhalle war mit über 500 Zuschauern gut gefüllt. Alle Voraussetzungen für einen schönen Handballnachmittag waren gegeben. Die vielzähligen Sponsoren der Blankenburger wurden vom Hallensprecher persönlich begrüßt.
Das Spiel startete und sofort dankten es die Aktiven auf dem Spielfeld den Fans und Sponsoren mit einem Feuerwerk an Handball.
Es dauerte nur zwei Minuten, ehe der gastgebende HSV durch zwei herrliche Tore von Jäschke mit 2:0 führte. Schon in den ersten Minuten boten die Kurstädter Handballkunst vom Feinsten. Die Ronneburger wurden förmlich überrannt. Hervoragende Torhüterleistungen von Frank Recknagel in der ersten und von Tobias Jahn in der zweiten Halbzeit sowie eine sicher organisierte Abwehr um Ferenc Bergner ließen die Ronneburger Angreifer immer wieder verzweifeln. Auch im Angriff zauberten die Blankenburger. Igor Ardan und Stefan Oertel warfen auf der rechten Seite Traumtore. Nach neun Minuten stand es bereits 6:2 für die Gastgeber. In der 20. Minuten hatte man bereits einen 10-Tore-Vorsprung herausgeworfen – Ferenc Bergner traf zum 15:5. Bis zum Halbzeitpfiff konnte der Vorsprung gehalten werden, Spielstand 21:12. Ronneburg war die klar schwächere Mannschaft, obwohl sie mit Zänsler einen exzellenten Torschützen hatten.
Die zweite Halbzeit begann und das Spiel gestaltete sich bedeutend ausgeglichener. In den ersten Minuten spielten die Gäste sogar besser. Nach 36 Minuten hatte Ronneburg bei einem Spielstand von 16:23 aufgeholt. Doch jetzt erwachte wieder der Kampfgeist und der Spielfluss des HSV Bad Blankenburg und nach 41 Minuten war der 10-Tore-Vorsprung erneut hergestellt. Nach 43 Minuten führte man mit 31:19 und das Spiel war entschieden. Trotz allem boten die Grün/Gelben bis zum Schluss eine hervorragende Handballkost und kein Spieler fiel aus der geschlossenen Mannschaftsleistung heraus. Alle opferten sich bis zum Ende auf und zeigten ihr Können. Herrliche Tore wurden erzielt und die Abwehr nicht vernachlässigt. Der Endstand von 39:25 war ein Spiegelbild der gezeigten Leistungen. Fazit ist, wenn die Kurstädter es schaffen, ihre Spielweise zu stabilisieren, gehören sie zum Favoritenkreis um die Meisterschaft.
Für den HSV Bad Blankenburg spielten: Jahn, Recknagel; Ardan (11), Bergner (2), Hellwig (3), Jäschke (4), Korbel (4), Oertel (8), Sabrsula (3), Wendlandt (4), Wiegand (1)
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #2 am: 17.09.2007 - 15:49:54 » |
|
OTZ Sport 17.09.2007
Übersicht über die Spiele der Ostthüringer Teams
Post-Handballer schlagen Meister LSV Ziegelheim Saisonstart in der Handball-Oberliga
Im Nachbarschafts-Derby der Handball-Oberliga unterlag die SG Könitz/Saalfeld dem SV Thuringia Königsee 26:28 (14:19). Beim 11:11 und 24:24 bzw. 25:25 war Neuling Könitz dran, doch die Routine verhalf Königsee zu den ersten zwei Punkten der Saison. Die 250 Zuschauer in Gorndorf bekamen eine spannende Partie zu sehen. Könitz enttäuschte nicht, baute über 60 Minuten gleichmäßigen Druck auf.
SG: Trinks, Lindig, Beyer, P. Schmidt (5), Heerwagen (2), Gittner, Arnold (4), Leuthäuser (6), M. Dietzel (3), Volkmar (2), S. Schmidt, Schmeißer, F. Dietzel, Hinz (4). Thuringia: Cadek, Föhr, Lächa, Hüttner (4), Förster, Pojonie (3), Friedrich (3), Najman (7), Götz (1), Oldenburg, Dademasch (8), Knedlik (2).
HSV Bad Blankenburg - HSV Ronneburg 39:25 (21:12) Die Bad Blankenburger setzten vor 500 Zuschauern eine Hausmarke. Im HSV-Duell gewann die Mannschaft mit der besseren Deckung. Wir haben in der Vorbereitung nur Abwehr trainiert. Da hat sich bezahlt gemacht", freute sich Steffen Schreiber.
Trainerkollege Stefan Koska aus Ronneburg sprach von einer schlechten Leistung. "Es gibt solche Tage, wo nichts gelingt. Das war heute so einer. Bad Blankenburg ist der Top-Favorit. Das dürfte nach diesem Spiel jedem Handball-Fan klar sein."
BB: Jahn, Recknagel, Korbel (4), Wendlandt (3), Wiegand (1), Sabrsula (4), Oertel (8), Bergner (2), Jäschke (3), Ardan (11), Hellwig (3). Ronneburg: Wolf, Zehmisch, D. Koska, Gottschalk (1), Zänsler (7), Nowak (4), Dathe, Bauer (3), Heidrich (3), Vollgold, Förster (5), Meyer (2).
SV Hermsdorf II - ThSV Eisenach II 24:38 (12:19) Enttäuschend präsentierte sich die Reserve aus Hermsdorf. "Das war ein Spiegelbild der Vorbereitung. Wir haben ohne Leidenschaft, ohne Herz gespielt", sagte SVH-Trainer Jens Friedrich.
SVH II: Meißner, Passarge, Schreck, Hobritz (1), Werrmann (2), Taubert, M. Varchmin, Rust (2), Opel (9), Steinbach (1), V. Sidortschuk (1), C. Remme, Bock, Parybyk (8).
Post SV Gera - LSV Ziegelheim 36:28 (16:17) Post schlug den Meister. Ziegelheim spielte nicht meisterlich. In der Schluss-Viertelstunde kassierte der LSV Tore nach 1:0-Kontern. Post-Trainer Steffen Waldenburger hatte zu Beginn der zweiten Halbzeit die Deckung umgestellt. Die Ziegelheimer monierten unterschiedliche Regelauslegung der Spielleiter. André Heinig (LSV) musste mit Verdacht auf Mittelhandbruch in die Klinik.
Post: Nedwed, Szlapka, Martin (5), Botor, Mühlberg, Seime (5), Teichmann (5), Pfeiffer, Krech (6), Grützbach (5), Seidemann, Remme (5), Werler (5), Rosenbaum. LSV: Urwank, Hahn, Godlinski (1), D. Heinig (9), S. Graichen, C. Graichen, A. Heinig (2), Moritz (3), Reusch (3), Knöfler, Bartlick (1), Kühnert (3), M. Jahn (4), Sense (2).
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #3 am: 17.09.2007 - 15:54:43 » |
|
TLZ Gotha 17.09.2007
Unter Druck das Spiel verloren
SV T&C Behringen/Sonneborn - Ernestiner SV Gotha 24:26 (10:9) Fünf Minuten eher Schluss - die Sonneborner Handballer wären am Samstag auf Wolke sieben geschwebt. Mit mindestens einem, vielleicht sogar zwei Punkten auf der Habenseite. Weil aber jedes Spiel sechzig Minuten dauert, landeten sie bei ihrem Oberliga-Debüt auf dem harten Boden der Realität. Ohne Pluspunkte! Am Ende unter Druck geraten verloren sie gegen Gotha mit 24:26 (10:9) Toren. Dass sich die Aufsteiger so kurz vorm Ziel vom Kurs abbringen ließen, drückte besonders auf deren Gemüt. Zumal sie vorher lange ebenbürtig gespielt hatten.
Mit einer konsequenten 5:1-Deckung Gothas Spielfluss unterbindend gewannen sie Bälle und setzten von Anfang an selbst Akzente. Dabei kam ihnen die Unsicherheit der Ernestiner zugute, denen das Harzverbot in der Behringer Schulsporthalle zu schaffen machte. So erklärt sich die frühe Führung - 5:3 (13.) - der Hausherren, an der sie sich leider nur kurz erfreuen konnten. Danach drückten die Gothaer aufs Tempo. Schneller als die Sonneborner Abwehr den Kreis erreichte, schlossen sie ihre Angriffe ab, ohne dass man von Kontern sprechen konnte. Aber gerade in dieser Phase klappte bei den Ernestinern das Zusammenspiel ausgezeichnet. So sorgten sie für einen ersten Führungswechsel zum 5:7 (16.).
Pausen-Führung
In der Schlussphase der ersten Halbzeit brachte Torwart Andreas Münch die Gastgeber zurück ins Spiel. Seine Reflexe verhinderten etliche Gegentore, unter anderem auch einen Siebenmeter von Oliver Behling. Gleichzeitig bediente er "Konter-König" Christopher Kohls mit mustergültigen Anspielen in dessen Lauf, so dass ein knapper Ein-Tore-Vorsprung (10:9) zur Pause heraussprang.
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit, als die Sonneborner ein paar Minuten unkonzentriert schienen, drehte sich der Wind erneut. Dafür sorgte Gothas Rückraum-Ass Lars Gewalt fast im Alleingang. Dessen Würfe von der halbrechten Position waren sogar für Sonneborns guten Schlussmann unhaltbar. So stand es plötzlich 11:14 (35.). Trotzdem behielten die Hausherren kühlen Kopf, während André Stegner Rot sah (40.), und kämpften sich aufopferungsvoll zurück (22:18/49.). Warum sie trotz dieses Vorsprungs am Ende leer ausgingen, wird wohl ein Rätsel bleiben. "Ich glaube, wir konnten mit dem Druck nicht umgehen", mutmaßte Sandro Werner nach Spielende. Fünf Minuten eher Schluss - und alles wäre gut gewesen.
Behringen/Sonneborn: Münch, Busch - Ehrhardt, Blaß 3/2, Brachmann 1, Kohls 9, Ernst 2, Voß 3, Werner, Hellmund 1, Stehmann 2, Albrecht 1, Marx 2. Gotha: Scheerschmidt, Steinbrecher - Gewalt 6, Jicha 10/3, Wandtke, Perner 2, Meß, Trott, Behling 6/2, Irmisch, Thieme 2, Stegner (RK 40.). Strafwürfe: 2/2 (Gotha: 6/5). Zeitstrafen: 3x2 min (7x2 min, inkl. RK). Schiedsrichterin: Dagmar Jung. Zuschauer: 300.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #4 am: 17.09.2007 - 15:56:13 » |
|
HP Erfurt
Zittern bis zum Schluss
SG Erfurt/Bad Langensalza - SV BW 1893 Goldbach/Hochheim 33:33 (15:16)
Erfurt. Spannender hätte es zum Saisonauftakt kaum kommen können. Bis in die Schlusssekunden zitterten die ca. 350 Zuschauer am Erfurter Sportgymnasium mit ihrer Mannschaft, um sich am Ende über ein rassiges Oberligaspiel sowie ein verdientes Ergebnis zu freuen. Doch der Reihe nach. Zunächst einmal wurde es auf dem Parkett schon vor dem Spielanpfiff sehr lebhaft. Der HSC Erfurt nutzte die Gelegenheit, den anwesenden Sponsoren und Fans zur Saisonpremiere einmal alle Mannschaften des Vereins vorzustellen. So präsentierten sich neben den Männerteams auch alle Nachwuchsmannschaften und sorgten auch nach ihrem Auftritt noch für super Stimmung auf den Rängen. Und das zu Recht. Erfurt legte los wie die Feuerwehr. Hochkonzentriert agierte man vor allem in der Abwehr und im Angriff deutete ein entfesselt aufspielender Steffen Ahrens seine Qualitäten an (5:2, 6.min). Die taktische Maßgabe des neuen Trainerduos Roch / Köthe, Goldbachs besten Mann Mitrovic durch Ratz und später Schalles in Sonderbewachung zu nehmen trug sichtbar Früchte, denn ein organisierter Spielaufbau gelang den favorisierten Gästen nur selten. Dennoch fingen sich die Randgothaer wieder und arbeiteten sich über ihre Halblinken Kanoniere Kraus und Dejmek wieder heran(11:11; 20.min). Erfurt hingegen schluderte mit seinen Chancen (A. Ahrens, Menge), mit Marc Walter hatten die Gäste einen routinierten Mann zwischen die Pfosten gebracht. Und doch gelang es dem Heimteam, sich wieder leicht abzusetzen, was die Hoffnung auf ein gutes Halbzeitresultat nährte (15:13; 27.min). Doch André Ahrens und Baumgarten suchten in der Schlussminute völlig überhastet den Abschluss, was Goldbach mit zwei Gegentreffern und einer 16:15-Führung ihrerseits beantwortete. Mit neuem Mut und dem festen Entschluss, die Fehler der 1. Halbzeit abzustellen, kam die SG zurück aufs Parkett und in der Tat gehörte die Startphase wieder der Heimmannschaft. Der von einer Virusinfektion sichtlich geschwächte André Ahrens fand nun besser in die Partie und brachte einige Gewaltwürfe ins Ziel. Dennoch konnte das Team um Kapitän Ulf Hering an diesem Tag vor allem auf der rechten Angriffsseite viel zu wenig Druck entwickeln. So war die kurzzeitige 25:21-Führung zwar ein Hoffnungsschimmer, doch auch etwas schmeichelhaft. Stegner und Mitrovic nahmen nunmehr das Heft des Handelns für die Gäste wieder in die Hand, während bei den Erfurtern sichtlich die Kräfte schwanden. Goldbach ging in Führung, Baumgarten und St. Ahrens kämpften zurück. Stehend KO wurden nun die letzten Kräfte mobilisiert, doch schwache Würfe von der rechten Seite sowie vom Kreis ließen die Gäste auf 33:30 (57.min) davonziehen. Nun konnte nur noch die riskante Manndeckung helfen und es geschah, was keiner mehr für möglich hielt. Goldbach vertändelte zwei Angriffe, Erfurt nutzte die Gelegenheiten kaltschnäuzig. Auf den Sitzen hatte es längst keinen mehr gehalten und das Publikum tobte. Goldbach verliert erneut den Ball an Schalles, der passt auf Menge, der zurück auf Baumgarten, welcher endlich den freistehenden Ratz am Kreis bediente. Letzterer wurde unsanft von drei Goldbachern umgerissen und so war es am Ende ein Siebenmeter, der die Entscheidung bringen sollte. Baumgarten versenkte abermals nervenstark und sorgte für eine in den letzten Jahren selten da gewesene Jubelstimmung im Erfurter Fanblock. Mit diesem Spiel ist der Oberligahandball in Erfurt endgültig wieder angekommen und die Entscheidung des SG-Präsidiums für eine Verlagerung des Oberligaspielrechts nach Erfurt kann von allen Seiten nur beglückwünscht werden. Ein Sonderlob hat sich in diesem Spiel das Schiedsrichtergespann Kunze / Lang (Apolda/Mühlhausen) verdient, die das zum Teil hektische Spiel jederzeit mit der notwendigen Ruhe und Übersicht leiteten, ohne sich dabei in den Vordergrund zu spielen. Gute Besserung wünschen die Erfurter dem Goldbacher Jens Moratschke, der mit einer Platzwunde am Kinn das Spielfeld verlassen musste.
SG Erfurt/Bad Langensalza: Hielscher (1.-50. min), Hering (ab 50. min) - Baumgarten (12), St. Ahrens (9), A. Ahrens (5), Menge (4), Schalles (3), Ratz, Göpfert, Ludwig, Trommer, Michalewski
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #5 am: 17.09.2007 - 15:58:09 » |
|
HP Eisenach
Juniorteam des ThSV Eisenach mit Auftakt nach Maß
Alexander Schiffner mit 15 Treffern überragend
SV Hermsdorf II - ThSV Eisenach II 24:38 (12:19)
Mit einem Paukenschlag startete das Juniorteam des ThSV Eisenach in das Punktspielgeschehen der Handballoberliga der Männer. Beim SV Hermsdorf II feierte der ThSV Eisenach II einen souveränen 38:24 (19:12)-Auswärtserfolg. „Die gemeinsamen Trainingseinheiten während der Saisonvorbereitung mit dem Zweitbundesligateam haben Früchte getragen. Die Spielsicherheit war frappierend.
Lediglich zwei technische Fehler über 60 Minuten, nahezu eine Traumquote“, war Frank Ihl happy. Der ThSV-Coach fand aber gleich wieder den Blick zur Realität. „Unser Auftritt in Hermsdorf macht Lust auf mehr. Allerdings ist er nur eine schöne Momentaufnahme.“ Am kommenden Samstag, 22.09.07 wartet mit dem heißen Titelanwärter HSV Bad Blankenburg (19.00 Uhr, Werner-Aßmann-Halle) ein Kontrahent anderen Kalibers. Im Duell der Reserveteams gab die junge Zweitbundesligareserve bei der Regionalligareserve sofort den Ton an. Gastgeber SV Hermsdorf, mit dem 49-jährigen Victor Sidortschuk, biss sich an der leichtfüßigen und kompromisslosen Abwehr der jungen Eisenacher von Beginn regelrecht die Zähne aus. Die 17-jährigen Paul Lipsky und Nils Weidner ließen sich im Deckungsinnenblock kaum überraschen. Lediglich Hermsdorfs Rene Oppel (9 Tore) fand Lücken. Über 0:2 und 2:5 hatten die Eisenacher beim 4:11 Mitte der ersten Halbzeit bereits klar die Richtung vorgegeben. Nach Ballgewinnen im Abwehrverband starteten die pfeilschnellen Alexander Schiffner und Felix Abad immer wieder zu Tempogegenstößen. „In der Abwehr wurde für und miteinander gekämpft, analog des Zweitligateams am Vorabend gegen Bietigheim“, bilanzierte Frank Ihl. Während der Halbzeitpause, bei einer klaren 19:12-Führung, appellierte der ThSV-Coach an seine Crew, in der Konzentration nicht nachzulassen. Mit Volldampf ging das kleine ThSV-Aufgebot (zwei Torhüter, acht Feldspieler) in die zweite Spielhälfte. Lars Lumpe hielt die Spielfäden fest in der Hand, dirigierte zum 14:23 (36.). Der SV Hermsdorf II, eine Mischung aus wenigen Routiniers und vielen jungen Spielern, schöpfte beim 17:23 (39.) leise Hoffnung. Die Gäste aus der Wartburgstadt setzten auf ihre variabel agierende 6:0 Abwehr, präzises Konterspiel und spielerischen Vorteile. Paul Lipsky wuchtete zum 20:29 (44.) ein. Alexander Schiffner versenkte vom Siebenmeterpunkt zum 23:33 (49.). Der auf Linksaußen eingesetzte Blondschopf war mit 15 Treffern erfolgreichster Werfer auf dem Parkett der Werner-Seelenbinder.Halle. Mit wesentlich „klangvolleren“ Namen hatte sich der ThSV Eisenach II in den Vorjahren an gleicher Stätte zumeist ausgesprochen schwer getan, reiste nicht selten mit einer Niederlage im Gepäck ab. Ohne Ersatzkeeper Andreas Rabe und ohne den mit 21 Jahren als „Routinier“ geltenden Daniel Wenicke, wies der „Rest“ ein Durchschnittsalter von 18 Jahren auf. Doch diese junge Truppe behielt vom An- bis zum Abpfiff ihre Linie bei, erhöhte in der Schlussphase noch die eigene Trefferausbeute.
ThSV II: Luckert, Rabe (ab 55.); Schiffner (15/7), Wernicke (3), Weidner, Abad (7), Drieß, Lipsky (7), Lumpe (6/1), Schultze
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #6 am: 17.09.2007 - 15:59:22 » |
|
HP Sonneberg
Neue Saison, alte Probleme
HSV Apolda 1990 – Sonneberger HV 33:31 (22:17)
Am vergangenen Samstag begann die neue Oberliga Saison auch für Sonnebergs Handballer. Im ersten Spiel der neuen Serie hatte man es gleich mit einem dicken Brocken zu tun und Apolda wurde seiner Favoritenrolle auch gerecht, wobei die Spielzeugstädter vor allem im ersten Durchgang nicht wirklich auf dem Parkett waren.
Sehr lethargisch, manchmal etwas verschlafen wirkend, ließen die Gastgeber ihr Spiel nach Belieben aufziehen und vor allem Viorel Sava (12 Tore) stellte die Sonneberger Deckung mehrmals vor unlösbare Probleme. Die Anfangsminuten gehörten klar den Apoldaern und mit drei Krachern untermauerten sie ihre Ambitionen. Da von Sonneberg wenig Gegenwehr kam, konnten sie auch locker davon ziehen. Über die Stationen 6:2, 12:7 und 18:10 nahm Gästetrainer Uwe Blechschmidt beim Stande von 19:12 die fast überfällige Auszeit, doch am Spielgeschehen änderte sich nichts. Einzig und allein Robert Blechschmidt konnte sich mehrfach gut in Szene setzen und seine Farben zumindest theoretisch im Spiel halten. Beim Stande von 22:17 ging es in die Kabine zum Pausentee.
Zurück von diesem hatten die Spielzeugstädter wahrscheinlich eher Kaffee als Tee zu sich genommen, denn sie legten so los, wie man es sich eigentlich von Anfang an vorgenommen hatte. Durch schnelle Spielzüge und einer erheblichen Portion mehr Selbstvertrauen, Konzentration und Sicherheit konnte man den Abstand peu á peu verkürzen. Und auch die deutliche Leistungssteigerung von Jan-Claas de Rooij im Sonneberger Tor brachte die Spielzeugstädter zurück. Beim 22:21 waren die Gäste wieder voll in der Partie. Leider es gelang es zu diesem, aber auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht, den Ausgleich zu erzielen, doch dieser wäre wahrscheinlich spielentscheidend gewesen. Zumindest aus Sicht der Sonneberger, denn Apolda schaffte es immer wieder zwei bis drei Tore zwischen sich und den Gästen aus der Spielzeugstadt zu legen.
Beim 28:27 witterten die Sonneberger erneut Morgenluft, weil auch Apolda immer nervöser wurde. Doch genau in diesen entscheidenden Minuten gelang es nicht, den so wichtigen Ausgleich zu erzielen. Im Gegenteil, durch zwei Fehlwürfe brachte man Apolda zurück auf die Siegerstraße und als diese zu Beginn der 60. Spielminute erneut eine Drei-Tore-Führung heraus warfen (33:30), war die Messe zu Ungunsten der Sonneberger gelesen.
Am Ende bleibt festzuhalten, dass es wieder einmal an einer desolaten, verschlafenen ersten Hälfte lag, die die Spielzeugstädter um den Erfolg brachte, doch der zweite Durchgang stimmt durchaus positiv, denn mit viel Kampf- und Einsatzstärke konnte man sich zurück ins Spiel kämpfen. Im Laufe dieser Woche heißt es wieder Kräfte tanken, denn am kommenden Sonntag steht der Heimspielauftakt ins Haus und mit der Spielgemeinschaft Könitz/Saalfeld kommt ein unberechenbarer Aufsteiger nach Sonneberg. Spielbeginn am Sonntag ist wie gewohnt um 16 Uhr in der Sporthalle des Berufsschulzentrums in Steinbach.
Sonneberg: Werner, de Rooij, N. Weiß (n.e.); Schmidt (2), Müller, R. Blechschmidt (5), M. Blechschmidt (9/1), Poser (n.e.), Gurtowoi (3), Kroll (2), Kienel (3), Chr. Weiß (7/2)
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #7 am: 17.09.2007 - 16:00:58 » |
|
HP Apolda
HSV Apolda 1990 - Sonneberger HV 33:31 (22:17)
Ein Sieg zum Auftakt
Die Premiere ist gelungen! Mit einem knappen, aber verdienten, 33:31 fährt der HSV Apolda seine ersten Oberligapunkte in der Saison 2007/2008 ein. Dabei starteten unsere Männer wie die Feuerwehr, legten los, als gäbe es kein morgen. Mit geballter Power im Vorwärtsgang dominierten die Mannen um Kapitän Torsten Dippmann die Partie und ließen Sonneberg erst einmal keine Atempause. Vor allem ?Mischu? Sava ließ seinem Killerinstinkt freien Lauf, traf, wie er wollte. Dem HSV-Team war deutlich anzumerken, dass alle bereit waren, für einen guten Start ins neue Spieljahr zu sorgen und somit die Heimniederlage der Vorsaison vergessen zu machen. Laufbereitschaft, Mut zum Risiko, einfach Spaß am Spiel sahen die Fans beider Teams. Unsere HSV-Männer setzten sich bald ab. Deutlich mit teilweise bis zu acht Toren lagen die Glockenstädter in Front. So fiel bis dahin die manchmal etwas sorglose Abwehrarbeit der Apoldaer noch nicht ins Gewicht. Doch die Südthüringer erkannten zunehmend die Lücken im Deckungsverbund unserer Jungs und wussten diese auch zu nutzen. Sie pirschten sich wieder heran und konnten kurz vor dem Pausenpfiff der Unparteiischen auf fünf Tore Differenz verkürzen. Aufmerksamer in der Defensive und weiter drangvoll im Vorwärtsgang. Das waren die Vorgaben für die zweite Halbzeit. Aber alles kam anders. Nach dem Sturm des ersten Spielabschnitts hatten sich die Unwetter über Sonneberg verzogen und die Torflaute suchte unser Team heim. Bis zur 39. Minute blieb der HSV ohne Torerfolg, quälte mehrfach das Gebälk des Gästetorwarts. Die Gäste ihrerseits setzten munter ihr Kombinationsspiel fort, holten auf und waren beim 22:21 dran. Die Apoldaer Fans fürchteten bereits um ihre Männer. Doch spätestens jetzt war der HSV wieder erwacht und zeigte Kämpferqualitäten. Die Abwehr wurde zum Garanten des Erfolges, da kämpften unsere Männer jetzt großartig. Sonneberg fand immer seltener die Lücke und die Apoldaer begannen wieder, Tore zu werfen. Eine Riesenportion Siegeswillen legten unsere Jungs nun in die Waagschale, die sich langsam zur Apoldaer Seite zu neigen begann. Damit konnten wir die Südthüringer auf Distanz halten und letztlich einen hoch verdienten ersten Doppelpunktgewinn verbuchen.
Unsere Mannschaft: Nils Hübscher, Lars Möbus (Tor), Torsten Dippmann (5), Matthias Koch (5), Volker Goldmann (8), Viorel Sava (12), Mark Rath (2), Alexander Berceanu, Steffen Müller (1), Marco Utschig, Martin Bomba
Strafwürfe: Apolda: 1/1 Sonneberg: 4/3 Zeitstrafen: Apolda: 5x2min Sonneberg: 2x2min Schiedsrichter: Fladerer / Möller (Arnstadt)
Spielfilm: 3:0, 6:2, 9:6, 13:7, 18:10, 20:15, 22:17 (Hz.) 22:21, 24:21, 26:23, 26:25, 28:27, 31:27, 33:30
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #8 am: 17.09.2007 - 21:46:26 » |
|
OTZ Saalfeld 17.09.2007
SG Könitz/Saalfeld zu nervös
Im spannenden Derby Thuringia Königsee einfach cleverer
SG Könitz/Saalfeld - SV Thuringia Königsee 26:28 (14:19)
Zum Auftakt der Saison kam es zum mit Spannung erwarteten Derby. Vor stimmungsvoller Kulisse sah sich die SG schnell im Rückstand, konnte aber durch Dietzel ausgleichen. Nach dem erneuten Führungstreffer der Gäste war es wiederum Dietzel, der den Ausgleich besorgte. Doch damit war es auch vorbei mit den erfolgreichen Angriffsbemühungen der Hausherren. Königsee erhöhte auf 6:2. Viel zu groß waren der Respekt vorm Gegner und die Nervosität in den eigenen Reihen. Nach neun Spielminuten musste eine Auszeit her, um die Spieler der SG neu zu motivieren. Dies funktionierte ganz gut, denn mit den Zuschauern im Rücken kämpfte sich die SG bis auf 8:8 heran und konnte mit dem 9:8 durch Arnold erstmals in Führung gehen. Doch die Gäste spielten weiter einfache Kombinationen und fanden immer wieder Lücken in der Deckung der Hausherren. Im Angriff wurde zu aufgeregt agiert und der SV Thuringia setzte sich mit fünf Toren Vorsprung ab.
Neu motiviert ging es dann in die zweiten 30 Minuten. Mit Umstellungen in der Abwehr schien die SG wie ausgewechselt. Zwei Treffer von Schmidt und ein weiterer von Volkmar zum 17:19 brachten die SG zurück. Der Abwehrblock mit Beyer, Heerwagen und Schmidt im Zentrum leistete jetzt gute Arbeit und auch Lindig im Tor konnte sich steigern. Beim Stand von 20:18 für die Gäste hatte die SG die Chance zu verkürzen, aber der Pfosten verdarb den Gastgebern die Partie. So gelang es den Gästen, sich auf 24:20 abzusetzen. Es folgte eine Auszeit auf Königseer Seite. Diese nutzte die SG, um sich zu motivieren. Dietzel, Arnold und zwei Mal Leuthäuser, vom Siebenmeterpunkt, besorgten den Ausgleich. Königsee ging mit 25:24 in Front, Volkmar erzielte den nächsten Treffer zum Remis und das Spiel schien zu kippen.
Die Abwehr agierte weiter engagiert und sorgte für die Ballgewinne, diese wurden aber nicht konsequent genutzt. Dies nutzten die Gäste und erzielten zwei Treffer zum 27:25. Hinz stellte wieder den Anschluss her. Erneut wurde die Möglichkeit zum Remis nicht genutzt. Königsee erzielte Sekunden vor Ende das 28:26. Nach einer guten zweiten Halbzeit, musste sich die SG dem clevereren Gegner geschlagen geben.
Könitz/Saalfeld: Lindig (TW); Trinks (TW); Leuthäuser (6); P. Schmidt (5); Arnold (4); Hinz (4); M. Dietzel (3); Heerwagen (2); Volkmar (2); Gittner; F. Dietzel; Beyer; S. Schmidt; Schmeißer
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #9 am: 17.09.2007 - 22:08:44 » |
|
HP Ziegelheim
Post SV Gera - LSV Ziegelheim 36:28 (16:17) Zum Beginn der neuen Oberliga-Saison haben die LSV-Männer in Gera eine heftige Bauchlandung hingelegt und sind letztlich verdient deutlich unter die Räder gekommen. Dabei präsentierten sie sich vor allem im Deckungsverband und auf der Torhüterposition wenig oberligatauglich, ja schon gar nicht meisterlich.
Zunächst lagen die Ziegelheimer meist knapp in Front. Lichtblick auf der Linksaußen-Position Marcel Jahn leistete sich bei vier Toren keinen einzigen Fehlwurf, spielte diszipliniert und empfahl sich damit für weitere Einsätze im Oberliga-Team. David Heinig überzeugte mit druckvollem Angriffsaktionen und Würfen aus dem Rückraum. Das alles konnte jedoch nicht über enorme Probleme in der Abwehr hinwegtäuschen. Hier agierten die Ziegelheimer gegen das Geraer Kombinationsspiel zu unclever und zu überstürzt. Die Post-Handballer gingen schließlich mit 8:5 in Führung. In der Folge aber kamen die fünf Minuten, in denen die Gäste das einzige Mal ihr Können abriefen. Die Abwehr stabilisierte sich etwas, Keeper Urwank parierte ein paar Bälle und schon war die LSV-Truppe mit schnellen Tempogegenstößen wieder vorn (11:9). Leider erwies sich diese Phase als Strohfeuer und zu allem Überfluss musste der gerade erst wieder von einer Fußverletzung genesene Andre Heinig mit Verdacht auf Mittelhandbruch vom Feld (Unbegreiflich, dass dieses rüde Foul an Andre für den Geraer Spieler ohne jegliche disziplinarische Folgen blieb!). Zwar behaupteten die Gäste bis zur Pause eine knappe Führung. Als aber nach dem Seitenwechsel weiterhin jeder Ball im Kasten einschlug, reichte eine mehrminütige Ziegelheimer Angriffsflaute aus, um der Partie die endgültige Wende zugunsten der Post-Handballer zu geben. Ziegelheim völlig undiszipliniert in der Deckung. Eindeutige taktische Vorgaben aus der Kabinenbesprechung wurden schlicht nicht eingehalten. Die Geraer nahmen die mittlerweile gänzlich verunsichert wirkenden Gäste auseinander und trafen wie sie wollten. Der Vorsprung wuchs auf 29:24 an und Gera machte weiter Druck, ließ den Ziegelheimern überhaupt keinen Anlass zur Hoffnung. So schraubten sie den Vorsprung noch in die Höhe, besiegelten damit die erste LSV-Niederlage in der neuen Panndorfhalle und die höchste in der Oberliga seit über einem Jahr noch dazu.
Bleibt zu wünschen, dass dieser mächtige Schuss vor den Bug auch seine positiven Seiten hat, denn am kommenden Sonnabend kommt mit Erfurt ein mit Sicherheit noch größeres Kaliber zum ersten Heimspiel in die Wieratalhalle. LSV: Urwank, Hahn; Godlinski (1), D. Heinig (9/1), S. Graichen, Ch. Graichen, A. Heinig (2), Moritz (3/1), Reusch (3), Knöfler, Bartlick (1), Kühnert (3), M. Jahn (4), Sense (2) Strafminuten: Post 6; LSV 14 7m: Post 2/2; LSV 3/2 Schiedsrichter: Heinzmann / Merten (HV Ilmenau)
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #10 am: 18.09.2007 - 10:31:13 » |
|
OTZ Stadtroda 18.09.2007
Hermsdorf II kassiert in eigener Halle 24: 38-Pleite gegen Eisenach-Reserve
SV Hermsdorf II - ThSV Eisenach II 24:38 (12:19)
Jens Friedrich hatte es befürchtet. Sein Team ist noch nicht bereit für die zweite Oberliga-Saison. Am Sonntag bekam der Trainer der zweiten Hermsdorfer Mannschaft die Quittung - und was für eine.
Der Gast vom ThSV Eisenach II, mit starken Individualisten besetzt, schaffte vor 150 Zuschauern einen leichten Sieg. Der fiel mit 38:24 sehr, sehr heftig aus.
"Wir stehen vor einer knüppelharten Saison. Wir hatten heute weder in der Abwehr noch im Angriff Oberliga-Niveau", lautete Friedrichs ernüchternde Bilanz nach den ersten 60 Minuten.
Die Partie war aus Hermsdorfer Sicht ein Spiegelbild einer durchwachsenen und äußerst bescheidenen Vorbereitung. Drei Testspiele kamen nicht zustande. Viele Spieler konnten durch berufliche Verpflichtungen nur sehr unregelmäßig am Mannschaftstraining teilnehmen. "Wenn sich das über kurz oder lang nicht ändert, sehe ich richtig schwarz."
In beiden Halbzeiten war Hermsdorf II der Reserve aus Eisenach jeweils sieben Tore schlechter. Die Deckung wirkte phasenweise wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. Als der Gastgeber nach der Pause bis auf 17:23 verkürzte, fehlte der Ruck, das Aufbäumen.
Wie auch? Im Angriff ließen die Hermsdorfer zu viele Bälle fallen, leisteten sich leichte Abspielfehler. Die Gäste aus der Wartburgstadt, die nur mit acht Feldspielern angereist waren, schnappten sich das Spielgerät und übten sich im Tempogegenstoß unter Wettkampfbedingungen.
"Mir tun vor allem die Zuschauer leid. Die haben von uns Herz und Leidenschaft erwartet. Doch das bekamen sie alles nicht zu sehen. Ich hoffe, meine Jungs wissen jetzt, was die Stunde geschlagen hat", sagte Friedrich. Waren früher die Duelle zwischen Hermsdorf und Eisenach immer ein Klassiker des Thüringer Handballs, wird das Duell am 16. September 2007 in die Geschichte ohne jegliche Emotionen eingehen. Zu klar war der Unterschied, zu schwach war der SV Hermsdorf II.
SVH II: Meißner, Passarge, Schreck, Hobritz (1), Werrmann (2), Taubert, M. Varchmin, Opel (9), C. Remme, Bocek, Parybyk (8), V. Sidortschuk (1), Steinbach (1), Rust (2).
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #11 am: 18.09.2007 - 10:33:32 » |
|
OTZ Gera 18.09.2007
Nur Krech tanzt aus der Reihe
Glanzvoller Geraer Post-Sieg zum Oberliga-Auftakt gegen Ziegelheim
Post SV Gera - LSV Ziegelheim 36:28 (16:17)
Einen Auftakt nach Maß in die neue Oberliga-Saison legten die Geraer Post-Handballer vor 400 Zuschauern in der Panndorfhalle hin. Den amtierenden Landesmeister LSV Ziegelheim fegte die Waldenburger-Sieben nach einer beachtlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit mit 36:28 vom Parkett. "Nach dem Wechsel konnten wir in der entscheidenden Phase noch eine Kohle draufpacken. In der Schlussviertelstunde hatten wir gegenüber Ziegelheim deutlich mehr zum Zusetzen. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die sehr geschlossen aufgetreten ist. Jeder, der auf dem Feld stand, wollte gewinnen. Und das hat man auch gemerkt", lobte Post-Trainer Steffen Waldenburger.
Die Ausgeglichenheit bei den Geraer äußerte sich auch in der Trefferverteilung. Sechs Schützen hatten beim Abpfiff fünf Tore auf ihrem Konto. Einzig Karsten Krech tanzte mit seinem Treffer zum 36:28-Endstand aus der Reihe, als er zum sechsten Mal erfolgreich war. Ein weiterer Sieggarant war Torwart Petr Nedved. Der Tscheche entschied diesmal das Duell mit den Ziegelheimern Torsten Urwank und Tobias Hahn eindeutig zu seinen Gunsten, meisterte gerade nach der Pause serienweise schwere Bälle, darunter auch einen Siebenmeter von Steffen Moritz. Dem Torschützenkönig der Vorsaison und Spielertrainer des LSV gelangen in der gesamten Begegnung lediglich drei Treffer. Einzig Gäste-Youngster David Heinig gab mit seinen neun Toren den Geraern einige Rätsel auf.
Die Postler begannen engagiert und konzentriert. Der in der Rückraummitte aufgebotene Ex-Hermsdorfer Michael Remme knüpfte die Fäden in der Offensive und machte fehlende Zentimeter an Körpergröße durch sein schnelles, variables Spiel wett. Drei Mal schafften die Geraer den Ausgleich, zogen dann auf 8:5 (12.) davon. Überhastete Abschlüsse und viele technische Fehler auf Seiten des Gastgebers gestatteten Ziegelheim binnen vier Minuten fünf Tore in Folge - 8:10 (16.). "In der Vorsaison haben wir in solchen Phasen die Spiele verloren. Aber die Mannschaft ist gereift. Wir sind zurück", freute sich Trainer Waldenburger, dessen Team bereits beim 11:11 wieder dran war, kurz vor der Pause allerdings aus einer 6:4-Überzahl zu wenig machte und so mit einen 16:17-Rückstand in die Halbzeit musste.
Nach Wiederbeginn wogte die Begegnung bis zum 22:22 (40.) auf und ab. Dann bekamen die Geraer die zweite Luft. Auf den Außenpositionen agierten Sebastian Teichmann und Udo Werler sehr treffsicher. Stefan Martin kam auch von den halben Positionen zum Zug. Michael Seime gefiel am Kreis, Maik Grützbach mit seinem bekannt kraftvollen Stil. Da konnte sich Karsten Krech auch einmal eine Pause auf der Bank nehmen, kam aber immer wieder. So war man nur schwer auszurechnen. Ziegelheim zeigte sich beeindruckt, wurde undisziplinierter. Beim 28:23 (48.) schien eine Vorentscheidung gefallen, wobei Petr Nedved zwischen den Pfosten immer stärker wurde. Post ließ nicht locker, hielt das Tempo im Angriff hoch und gab den Vorsprung über die Stationen 31:24 (52.), 34:26 (57.) und 36:28 (60.) nicht mehr her.
Post SV Gera: Nedved, Szlapka - Krech (6/2), Seidemann, Pfeifer, Botor, Werler (5), Rosenbaum, Teichmann (5), Remme (5), Seime (5), Mühlberg, Grützbach (5), Martin (5). Siebenmeter: Gera 2/2, Ziegelheim 3/2. Zeitstrafen: Gera 3, Ziegelheim 7 (+ eine Disqualifikation).
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Marco
|
 |
« Antworten #12 am: 18.09.2007 - 10:34:47 » |
|
OTZ Gera 18.09.2007
Ronneburger lassen Federn zum Saisonstart
Gegner Bad Blankenburg präsentiert sich bereits als Favorit HSV Bad Blankenburg - HSV Ronneburg 39:25 (21:12)
Zum Auftakt der neuen Saison mussten die Ronneburger am Sonntag zum HSV-Duell nach Bad Blankenburg reisen, wohl wissend, dass die Favoritenbürde dem Gastgeber zuzusprechen war.
Ronneburg hatte sich vorgenommen, durch hohen Siegeswillen und kämpferischen Einsatz den Spielfluss der Gastgeber einzuschränken. Risikobereitschaft, gutes Deckungsverhalten, Konterspiel und mannschaftliche Geschlossenheit hätten die Gäste dazu an den Tag legen müssen. Fest stand, wer einen schlechten Tag erwischt, wird Federn lassen müssen. Und genau so sollte es auch werden.
Die Hausherren legten sich mit Anpfiff mächtig ins Zeug und erwischten einen guten Start, führten schnell mit 2:0. Bei Ronneburg dagegen war mächtig Sand im Getriebe und man "glänzte" durch zu viele technische Fehler und schlechte Wurfleistungen in den ersten 15 Minuten. Damit geriet man zeitig auf die Verliererstraße. Nach zehn Minuten führte Bad Blankenburg mit 6:2 und in der 20. Minute hatte sich der Gastgeber einen Zehn-Tore-Vorsprung (15:5) herausgespielt. Dieser Spielstand sollte dann Bestand bis zum Halbzeitpfiff haben. 21:12 - so hatten sich die Gäste den Start in die neue Saison sicherlich nicht vorgestellt.
In den zweiten 30 Minuten gestaltete sich diese Oberligapaarung zunächst etwas ausgeglichener und man merkte den Ronneburgern an, dass sie um Schadensbegrenzung bemüht waren. Das gelang aber leider nur teilweise. Nach 36 Minuten hatte man die Tordifferenz zwar etwas verkürzen können (23:16), doch fünf Minuten später hatte Bad Blankenburg den Zehn-Tore-Vorsprung (28:18) wieder hergestellt. Das Plus der Hausherren lag in der guten Abwehr und auf der Torhüterposition, wodurch man Ronneburg immer wieder zu vielen technischen Fehlern verleitete. Besonders dem guten Konterspiel der Blankenburger musste Ronneburg Tribut zollen. Beim Stande von 33:20 waren dann die Messen endgültig gelesen und auf Ronneburger Seite eine Reihe offener Fragen, und die Tatsache, dass einige Spieler ihrem spielerischen Potenzial, ihrer Form hinterher rannten. Der Spielausgang von 39:25 war dann nur Formsache und der Schlusspfiff ging im Jubel des Gastgebers unter.
Trainer Stefan Koska sprach nach dem Spiel von einer schlechten Leistung seiner Mannschaft, der an diesem Tag einfach nichts gelang. Nach diesem Spiel ist zumindest eines klar: Der HSV Bad Blankenburg ist Top-Favorit in der angelaufenen Meisterschaft.
Ronneburg: M. Wolf, R. Zehmisch, D. Koska, S. Gottschalk (1), M. Zänsler (7), V. Nowak (4), Ch. Dathe, R. Bauer (3), Th. Heidrich (3), L. Vollgold, F. Förster (5), O. Meyer (2); Siebenmeter: Ronneburg 7/5, Bad Blankenburg 3/1. Zeitstrafen: Ronneburg 6x2 Min., Bad Blankenburg 6x2 Min.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|